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Leserstimmen (70)

Iona Grey: Als unsere Herzen fliegen lernten

Als unsere Herzen fliegen lernten Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0188-5

Erschienen: 16.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Kundenrezensionen

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Tief berührt

Von: Maria aus Langenfeld Datum : 23.03.2017

Der Titel hat mich zunächst abgeschreckt und hätte mir die Buchhändlerin das Buch nicht ausdrücklich empfohlen, hätte ich es wohl nie gelesen, umso glücklicher bin ich diese Geschichte gelesen zu haben.
Die Charaktere und ihre Schicksale haben mich so berührt. Die Autorin versteht es meisterlich ab dem ersten Satz den Leser in die Welt der Protagonisten zu entführen und macht es einem schwer wieder aufzutauchen und das Buch einmal aus der Hand zu legen. Es tat mir fast weh die letzte Seite des Buches zu lesen. Als hätte eine tiefe Beziehung plötzlich ein Ende gefunden. Ich bin selber überrascht wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Ich hoffe Iona Grey schreibt noch mehr Bücher, welche den Leser ab der ersten Silbe in ihren Bann ziehen.

Als unsere Herzen fliegen lernten

Von: jojo-lesemaus Datum : 15.02.2017

traumeweltbuecher.blogspot.de/

Dieses Buch betrachte ich mit sehr gemischten Gefühlen.
Die Liebesgeschichte zwischen Stella und Dan, die sich während des zweiten Weltkrieges entwickelt und schon damals unter keinem guten Stern stand, hat mich von Anfang an mitgerissen und begeistert.
Ganz im Gegensatz dazu stehen die Charaktere Jess und Will, die mich leider nicht von sich überzeugen konnten. Vor allem Jess hat mich immer wieder sehr gelangweilt und in anderen Szenen schlichtweg genervt. Ich sehe, dass sie großes Leid erfahren hat, und sich in einer überaus schwierigen Situation befindet. Leider konnte ich ihr Leid dennoch nicht ganz nachempfinden, weil ihres im Gegensatz zu Stellas Leid so gut wie gar  nicht ausgeführt wird. Außerdem steht ihre Situation meiner Meinung nach in keiner Relation zu der Dramatik, die den Leuten während des Krieges wieder fahren ist.
Dieses Verhältnis der Charaktere und ihrer Geschichte hat auch dazu geführt, dass ich immer, wenn ein Kapitel in dem aus der Perspektive von Stella 1943 erzählt wurde zu Ende ging, und von dem Jahr 2011 abgelöst wurde, ich das Gefühl hatte als ob Jess mir die Möglichkeit rauben würde die überaus spannende und emotionale Geschichte aus dem 20. Jahrhundert weiter zu erleben.
Ein Aspekt der für das Buch spricht, ist die Herangehensweise an Themen, die vor allem in der damaligen Zeit aber auch heute immer noch nicht so offen behandelt werden, wie sie es verdient hätten. Dazu gehören Themen wie Homosexualität, Ehebruch und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Diese Dinge werden von einem sehr interessanten und teilweise auch neuen Standpunkt gezeigt.
Auch das Ende finde ich leider nicht ganz zufrieden stallend, weil ich mir nach diesen oftmals doch sehr langen 600 Seiten ein etwas pompöseren Ausgang gewünscht hätte. Außerdem hätte ich auch während der letzten 50 Seiten einen weiteren Rückblick in das 20. Jahrhundert gewünscht, weil diese Textstellen mich doch noch am Meisten in ihren Bann gezogen haben.
Ich kann das Buch nicht unbedingt weiter empfehlen, was mich durchaus schmerzt, weil ich Stellas und Dans Liebesgeschichte sehr lesenswert finde. Allerdings zieht das Buch leider viel Nebensächliche Handlung mit sich, die mir das Buch leider zerstört hat. 

Einfach nur toll

Von: Michele.F Datum : 06.01.2017

https://www.instagram.com/buechereulen_/

Einfach nur eine tolle und wunderschöne Geschichte auch wenn sie total Traurig ist. Die Geschichte hat mich bis zum Ende gefesselt und mitgerissen, man konnte richtig mit den Charakteren mitfühlen und sich in deren Situation rein versetzten einfach nur schön.
Das Buch ist einfach perfekt allein das Cover ist wunderschön.
Klare Leseempfehlung für jedern der gerne Herz zereisende Geschichten liebt.
Klappentext:
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …

Emotional

Von: Biancas-Zeilenliebe Datum : 23.12.2016

https://biancaszeilenliebe.blogspot.co.at/?m=1

Wer gerne emotionale Bücher liest, sich für die Vergangenheit interessiert oder für den zweiten Weltkrieg.
Volle Leseempfehlung!

Traumhaft schön

Von: Sarah's Bücherchaos Datum : 07.12.2016

https://m.facebook.com/sarahsbuecherchaos/?ref=bookmarks

Meine Meinung:

Ich bin noch immer komplett durcheinander. Das Buch bringt einen auch auch eine schöne in tolle Art durcheinander, als ich es angefangen habe mit lesen dachte ich es ist ein Buch wie jedes andere, aber falsch gedacht.
Dieses Buch ist der reine Wahnsinn. Zwischen drinn war ich immer zu und her gerissen wie ich es finden soll da es zwischen Vergangenheit ca 1943 und wieder Vorsprung und das Jahr 2011.
Ich hatte während des Lesens auch zu tun nicht durcheinander zu kommen, was sich aber schnell gelegt hat.

Die Geschichte von Dan und Stella ist herzzerreißend schön und traurig gleichzeitig. Was für Liebe alles machen kann ist verrückt.

Man kann sich sehr gut in die Charaktere rein versetzen und mit fühlen wir es ihnen in der Zeit geht und ergeht. Genauso schön ist es mir anzusehen wie sich Stella weiter entwickelt.

Ich kann euch nur eines raten, lest dieses Buch, es ist traumhaft schön ❤

Bin mir bekommt das Buch 5 von 5 sternen

Traumhaft schön

Von: Sarah's Bücherchaos Datum : 07.12.2016

Meine Meinung:

Ich bin noch immer komplett durcheinander. Das Buch bringt einen auch auch eine schöne in tolle Art durcheinander, als ich es angefangen habe mit lesen dachte ich es ist ein Buch wie jedes andere, aber falsch gedacht.
Dieses Buch ist der reine Wahnsinn. Zwischen drinn war ich immer zu und her gerissen wie ich es finden soll da es zwischen Vergangenheit ca 1943 und wieder Vorsprung und das Jahr 2011.
Ich hatte während des Lesens auch zu tun nicht durcheinander zu kommen, was sich aber schnell gelegt hat.

Die Geschichte von Dan und Stella ist herzzerreißend schön und traurig gleichzeitig. Was für Liebe alles machen kann ist verrückt.

Man kann sich sehr gut in die Charaktere rein versetzen und mit fühlen wir es ihnen in der Zeit geht und ergeht. Genauso schön ist es mir anzusehen wie sich Stella weiter entwickelt.

Ich kann euch nur eines raten, lest dieses Buch, es ist traumhaft schön ❤

Bin mir bekommt das Buch 5 von 5 sternen

Die Geschichte, die mich zutiefst berührt hat

Von: Kathaflauschi Datum : 28.11.2016

kathaflauschi.blogspot.de/

Dieses Buch spielt in zwei Zeitebene, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, die im Jahr 1943-1944 während des zweiten Krieges spielt.

In der Gegenwart geht es um Jess, die von ihrem gewalttätigen Freund Dodge wegrennt und dabei ein verlassenes Haus findet und sich dort einnistet. Dabei findet sie alte Briefe die aus der Vergangenheit stammen, hinter denen sich eine schöne aber auch traurige Geschichte verbirgt. Sie verspürt das Bedürfniss, die Person zu finden, die die Briefe gehört. Zusammen mit Will, dem Erbermittler, tut sie alles um die Person zu finden und sie und den Absender der Briefe wieder zusammen zu führen.

Hoffentlich kommen sie nicht zu spät, den die Briefe sind schon sehr alt.

Diese Geschichte hat mich so sehr berührt, egal ob es jetzt in der Gegenwart abspielte oder in der Vergangenheit, beide Zeiten enthielten so eine starke Liebe. Doch in der Vergangenheit stellte sich so eine Liebe als schwierig dar, den wen man einmal verheiratet war, war das eine Sünde wen man eine Affäre anfing. Zudem auch noch ein Kind eine Rolle spielte. Damals war das anscheinend so und das finde ich auch sehr spannend, zu lesen was damals alles üblich war, vorallem wie die Menschen im zweiten Weltkrieg lebten. Sie mussten auf alles achten, auch auf ihre Lebensmittel vorräte. Sie hatten nicht so ein Luxus wie wir heutzutage, sie lebten meist von den Klamotten aus Spenden.

Mich haben besonders die Briefe tief berührt, wo man einfach mitfiebern musste, ob Dan, der Absender, seine Einsätze überlebt oder nicht und ob er auch wieder zurück kommt.

Ich fand es auch wunderschön das Jess ihre Liebe gefunden hat und ein neues Leben beginnen konnte.

Der Schreibstil von Iona Grey ist locker und leicht zu lesen und berührt einen so sehr, das ich selbst ein paar mal weinen musste. Selbst jetzt, wen ich an die Geschichte denke, kommen mir die Tränen und ich denke gerne an die Geschichte zurück.

Das Buch ist zwar mit 608 Seiten dick, wo man denkt, das sich die Geschichte lang ziehen könnte, tut sie aber nicht. Ich habe das Buch innerhalb zwei Tagen gelesen und könnte es glatt noch einmal lesen. Ich verspürte auch solche Lust, selbst wieder Briefe zu schreiben.

Ich danke Iona Grey sehr, für diese Geschichte die einen so sehr berührt und einen die Geschichte nicht vergessen lässt.

Als unsere Herzen fliegen lernten...

Von: Judikos Welt Datum : 21.11.2016

https://www.facebook.com/Judikoswelt/

Glaubt ihr an Schicksal?

In „Als unsere Herzen fliegen lernten“ tauchen wir ein, in eine Geschichte voller Schicksale, Hoffnung, Angst und Zuversicht. Sie beschreibt das Leben zweier Menschen, dessen Liebe nicht sein darf und dennoch da ist.

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart, als wir die junge Jess kennenlernen, die gedemütigt vor ihren brutalen Freund wegläuft und sich dabei in ein altes, verlassenes Haus versteckt. Dort findet sie alte Briefe von einem Dan, der zur Zeit des zweiten Weltkrieges, als Amerikaner bei der U.S. Air Force, in England, stationiert war.

Jess fängt an diese Briefe zu lesen, spürt diese Verbundenheit und eine großartige Liebe, die die Beiden leider nie richtig ausleben durften. Sie verfällt immer mehr dem Bedürfnis herauszufinden, die Frau, an die die Briefe gerichtet waren, zu finden.
Gemeinsam mit dem Erbenermittler Will, dessen Leben auch nicht gerade rosig ist, macht sie sich auf, nach Stella, Dans große Liebe, zu suchen. Keiner weiß, ob sie überhaupt noch lebt und wenn, ob sie es noch rechtzeitig schaffen werden, denn Dan, inzwischen 90 Jahre alt, liegt im Sterben und sein letzter Wille ist es, Stella noch einmal zu sehen.

Die Geschichte von Dan und Stella hat mich zutiefst berührt, obwohl dem Leser von Anfang klar ist, dass es ihnen nicht vergönnt war, ein gemeinsames Leben zu führen. Gerade deswegen ist diese Geschichte auch anders, weil es nicht darauf hinaus läuft, ob sie zusammen gekommen sind, sondern, warum hat es ihre Liebe, die so einzigartig ist, nicht geschafft hat, alles zu überwinden.

Dies ist Iona Greys Debütroman und hat mich vollends überzeugt. Ihr Schreibstil berührt und ist wunderbar leicht zu lesen, trotz der Schwere der Geschichte.

Besonders beindruckt haben mich die Briefe, dass man als Leser, ebenfalls, wie Jess, diese Verbundenheit gespürt hat und nur noch am Hoffen war, dass Stella noch lebt. Ich gestehe, dass Iona Grey es geschafft hat, mir Tränen in die Augen zu treiben und, dass ich noch lange an Dan & Stella denken werde.

Ich möchte Jeden, der Geschichten über zwei Zeitebenen mag, dieses Buch ans Herz legen…#Taschentücheralarm
 
...und ja, ich glaube an Schicksal!

Vielen Dank an Iona Grey <3
Und vielen Dank auch an Randomhouse und dem Blanvalet-Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Wahre Liebe bleibt bestehen...zwei Leben lang

Von: Franzy Datum : 17.11.2016

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Meinung
Was haben eine junge Frau aus den 40er Jahren und eine aus dem Jahre 2011 gemeinsam? Nicht viel, werdet ihr vermutlich denken und habt gar nicht so Unrecht damit. Auf den ersten Blick verbindet Stella und Jess überhaupt nichts miteinander - und doch können beide froh sein, dass es die jeweils andere gibt.

Jess flüchtet vor ihrem Exfreund und steht plötzlich mittellos auf der Straße. Sie bricht in ein unbewohntes Haus ein, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Durch Zufall findet sie einen Schuhkarton mit Briefen aus einer längst vergangenen Zeit. Es sind Liebesbriefe aus den 40er Jahren. Geschrieben von einem amerikanischen Soldaten, an eine englische Hausfrau. Eine Liebe, die mit Kriegsende ebenfalls vorbei war. Oder nicht?

Stella ist frisch verheiratet und lebt mit ihrem Ehemann in einem kleinen Pfarrhaus. Die Ehe ist sehr unglücklich und Charles scheint ein Geheimnis vor ihr zu haben. Als sie eines Abends aus dem Trott und dem Alltag während des zweiten Weltkrieges ausbricht, lernt sie den amerikanischen Soldaten Dan kennen. Es kommt wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Eine geheime Liebe ist zu dieser Zeit gar nicht so leicht, denn Stella kann sich nicht so ohne weiteres scheiden lassen. Und dann erreicht sie eines Tages die Nachricht, dass Dans Flieger abgeschossen wurde und sie schwanger ist...

Iona Grey hat es geschafft, zwei Geschichten in zwei Zeitzonen spielen zu lassen, die unmittelbar miteinander verbunden sind und somit zu einer werden. Dabei ist es ihr gelungen beide Protagonisten-Paare wirklich sympathisch zu beschreiben und ihnen allen Tiefe zu geben. Keine Figur wird oberflächlich abgehandelt und es gibt keine schwarz-weiß Beschreibungen. Selbst wenn man Charles für einen Unmenschen hält, tut er einem ein paar Sätze weiter schon wieder leid, weil auch er selbst durch seine ganz persönliche Hölle geht.

Die Geschichte um Stella und Dan fand ich persönlich noch etwas interessanter und emotionaler, als die um Jess und Will. Vielleicht einfach weil man schon von vornherein weiß, dass es für die beiden kein Happy End gab. Und obwohl man das weiß fiebert und hofft man als Leser mit, dass doch noch alles gut wird.

In diesem Buch geht es nicht nur um zwei Liebesgeschichten, sondern auch um die jeweils äußeren Umstände, die die Personen durchleben müssen. So muss Stella eine unglückliche Ehe führen, einen Haushalt zwischen Hunger und Rationierungsbuch bestreiten und sich selbst über all dem nicht vergessen. Jess steht ebenfalls vor dem Problem, dass sie Hunger leiden muss. Allerdings nicht weil die Lebensmittel knapp werden, sondern sie einfach kein Geld hat. Noch dazu ist sie krank und lebt in einem kalten Haus, das nicht ihr eigenes ist. Sie braucht also zwingend Geld und das bekommt man durch einen Job. Doch leider ist es gar nicht so einfach einen Job zu bekommen, wenn man mehr tot als lebendig und ohne ansprechende Kleidung in einem schimmeligen Bett liegt und sich kaum rühren kann.

Auch die Geschichten um Charles, Dan, Will, Stellas Freundin Nancy und generell über Stellas kleines Heimatörtchen kommen nicht zu kurz. Dabei hat man als Leser allerdings nie das Gefühl, dass es in irgendeiner Form unnötig wäre - auch wenn man natürlich lieber wissen will, wie es mit Stella und Dan beziehungsweise Will und Jess weitergeht.

Der Schreibstil ist wirklich ganz wundervoll und die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal angefangen will man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hoffe, dass noch einiges aus der Feder der Autorin seinen Weg in die Buchhandlungen finden wird. Ich perönlich würde sofort zuschlagen!
Außerdem könnte ich mir eine (gute) Buchverfilmung in diesem Fall wirklich gut vorstellen. Es sind Geschichten wie diese, die wir Mädels nicht nur lesen sondern auch sehen wollen!

Fazit
Du suchst ein Geschenk für deine beste Freundin, deine Mutti, Schwiegermutti oder Oma? Dann ist dieses Buch genau richtig! Natürlich kannst du es dir damit aber auch selbst gemütlich machen.

Emotionen zwischen 'Wie wundervoll' und 'Das kann doch nicht wahr sein' geben sich die Klinke in die Hand. Der Leser lacht und leidet mit den Protagonisten.
Auf jeden Fall Taschentücher bereithalten!

Viel von der versprochenen Spannung des Klappentexts ist nicht zu erwarten...

Von: LESBAR der Bücherblog Datum : 17.11.2016

https://lesbarderbuecherblog.wordpress.com/

Dieses Buch erinnerte mich beim Lesen des Klappentextes doch sehr an „Eine Handvoll Worte“ von Jojo Moyes, das ich quasi verschlungen habe, also ging ich voller Erwartung ans Lesen.
Zuerst fand ich die Geschichte von Jess, der jungen Frau aus dem Klappentext, sehr spannend. Ich wollte unbedingt wissen, was mit ihr passiert, nachdem sie sich in das Haus gerettet hat. Es ist tatsächlich sehr anschaulich erklärt, wie sie sich fühlt und welche Angst sie hat, bis sie den besagten Brief findet.
Dann beginnt die Erzählung von Stella, die ungefähr 60 Jahre vor Jess‘ Einbruch heiratet und danach den amerikanischen Piloten Dan kennenlernt.
Die Geschichte von Stella und Dan wird abwechselnd durch die Briefe von Dan beschrieben, die Jess in dem Haus liest und dann wieder von einem personalen Erzähler, der einige Details aus den Briefen nochmal genauer erläutert.
Ich persönlich mag es am liebsten, wenn die Figuren eines Romans nicht gleich am Anfang des Buches zu einem Paar werden, also war ich etwas enttäuscht, wie schnell Stellas und Dans Geschichte für mich langweilig wurde.
Aber ich hatte dann ja noch Jess, in dem verlassenen Haus, bei der noch unklar war, was mit ihr passiert. Findet ihr Exfreund sie irgendwann doch noch? Findet sie vielleicht auch jemanden wie Dan? Findet sie heraus, was mit Stella und Dan passiert ist?
Die gesamte Geschichte ist sehr liebevoll erzählt, Orte werden detailreich beschrieben, sodass man sie sich vorstellen kann und die Figuren bleiben sich treu und handeln immer, wie man es von ihnen erwartet.
Insgesamt muss ich aber sagen, dass die Geschichte etwas vorhersehbar ist. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass hier zu viele „Wunder“ auf einmal passieren, die doch sehr unwahrscheinlich sind und alles etwas unlogisch machen.
Außerdem fehlte mir mehr Spannung. Mir war zwar klar, dass letzteres in einem Liebesroman nicht so häufig ist, dennoch fehlte mir eine Auseinandersetzung von Jess und ihrem Exfreund.
Ich kann das Buch dennoch jedem empfehlen, der Liebesgeschichten mag und sich für Frauenschicksale im zweiten Weltkrieg interessiert.

Manchmal reicht es, eine Geschichte alleine zu erzählen.

Von: The Booklettes Datum : 01.11.2016

www.thebooklettes.de

London, 1943. In einer zerbombten Kirche trifft die junge Engländerin Stella auf den US-amerikanischen Piloten Dan. Obwohl sie es nicht sollte, verliebt Stella sich Hals über Kopf in den charismatischen und hutaussehenden Soldaten. Sie verbringen romantische Stunden und Tage zusammen, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es nicht richtig ist, dass sie sich treffen. Denn Stella ist verheiratet, wenn auch sehr unglücklich. Sie fasst die Entscheidung sich von ihrem Mann zu trennen, doch dann stürzt Dans Flugzeug ab und Stella rechnet mit dem Schlimmsten. Sie versucht sich mit ihrem Leben als Frau und Mutter zu arrangieren. Doch nach vielen Monaten steht Dan auf einmal vor ihrer Tür. Überwältigt von ihren Gefühlen möchte Stella ihren Mann verlassen, packt ihre Sachen und möchte gemeinsam mit ihrer Tochter und Dan ein neues Leben beginnen. Doch dazu wird es nie kommen.

London 2011. Die junge Sängerin Jess flieht eines Nachts vor ihrem gewalttätigen Freund und such Schutz in einem heruntergekommenen Haus mitten in London. Sie hat keine Familie, keine Freunde und vor allem keinen Ort wohin sie gehen kann. Da das Haus leer steht, bleibt sie zunächst dort. Dort entdeckt sie einen Brief von Dan an Stella in dem er sie bittet Kontakt mit ihm aufzunehmen. Der mittlerweile 90-jährige ist schwer krank und bevor er stirbt möchte er noch einmal von der Liebe seines Lebens hören. Bewegt von diesen Zeilen möchte Jess diesem alten Mann helfen, ohne jedoch zu wissen wie. Beim Durchstöbern des Hauses entdeckt sie eine Kiste mit alten Briefen. Alle aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Alle geschrieben von Dan an seine Stella. Jess taucht in diese einzigartige Liebesgeschichte ein und begibt sich auf die Suche nach Stella. Hilfe bekommt sie dabei von Will, einem jungen Nachlassverwalter, der Jess in dem alten Haus entdeckt und ihr helfen möchte. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise voller Liebe und Emotionen. Werden sie es schaffen Stella zu finden, und somit Dan seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen?

Beim lesen von "Als unsere Herzen fliegen lernten" muss ich zugeben, dass sich meine Meinung, gegenüber dem Buch, immer wieder schwankte. Die Geschichte von Stella und Dan war so wunderbar berührend und fesselnd. Als es um die beiden ging, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Man fieberte mit dem jungen Pärchen und hoffte so sehr, dass sie ein gemeinsames Leben genießen können. Doch leider kamen immer wieder die Passagen mit Jess und Will dazwischen. es ist eine wunderschöne Idee, dass sich die Geschichte so aufteilt. Dass sie in der Vergangenheit und der Gegenwart spielt. Aber meiner Meinung nach wurde zu sehr auf die eigenen Geschichten von Jess und Will eingegangen. Ja, beide haben ein hartes Leben hinter sich. Beide fühlen sich ungeliebt und missverstanden von der Welt. Aber so genau wollte ich das dann doch nicht wissen. Bei einigen Passagen hat sich die Erzählung einfach zu weit von dem Kern des Buches entfernt, nämlich von Stella und Dan.

Was mir auch weniger gefallen hat war, dass es oft plötzliche Wechsel gab, die einen überrumpelten. Gerade war man mitten in einer Situation und plötzlich machte die Geschichte einen Sprung oder die Sichtweise der Personen wurde plötzlich geändert. Dies empfand ich als störend beim lesen.

Alles in allem ist es aber ein wirklich schönes Buch das zeigt, dass Liebe etwas wunderbares ist, dass weder Zeit noch Raum beeinflussen kann. Wenn man einen Menschen wirklich liebt, dann liebt man ihn auch, wenn tausende Meilen zwischen einem selbst und der anderen Person liegen. Ich denke das Buch gibt auf jeden Fall Mut auf sein Herz zu hören und der Liebe zu folgen.

Als unsere Herzen fliegen lernten

Von: EvaMaria Datum : 27.09.2016

https://buecherfansite.wordpress.com

Hier haben wir den Debütroman der Autorin vorliegen und ich muss sagen, ich war wirklich von der Handlung begeistert. Und zwar haben wir hier zwei Liebesgeschichten in einem Buch. Diese werden jeweils wechselnd erzählt.
Einmal befinden wir uns bei Stella, die zu Zeiten des Krieges im Jahre 1943 Dan trifft und diesem auch näherkommt, obwohl sie verheiratet ist.
Die andere Geschichte im Jahre 2011 handelt von Jess, die obdachlos ist und durch Zufall Will kennenlernt.
Jeder der beiden Handlungsstränge war sehr interessant und gefühlvoll zu lesen. Ich muss aber sagen, mir hat die Handlung von Dan und Stella mehr zugesagt.
Die Hauptcharaktere waren mir alle eigentlich recht sympathisch und ich finde die Autorin hat hier auch wunderbare Charaktere geschaffen, die auch einen nötigen Tiefgang haben, somit wirkte für mich keiner oberflächlich.
Es war ja recht schnell bekannt, dass es kein Happy End geben wird, dennoch wurde der Grund dafür von der Autorin erst später erzählt, was auch die Geschichte recht spannend macht, weil man ja als Leser wissen will, was passiert ist.
Mir persönlich gefallen Geschichten, die in diversen Zeitebenen erzählt werden eigentlich immer sehr gut, weil es eine Handlung sehr spannend machen kann, wenn es gut gemacht ist, was auch hier der Fall ist.
Den Schreibstil der Autorin finde ich richtig toll. Sie hat hier eine wunderbare Geschichte geschaffen, die meines Erachtens nicht unnötig in die Länge gezogen wird. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und auch die Thematik des Krieges wurden sehr gut in die Geschichte eingebaut.
Das Cover finde ich sehr gelungen und es macht richtig wieder Lust mal einen richtigen Brief zu schreiben.
Fazit:
4 von 5 Sterne. Die Geschichte erhält von mir eine Kauf – und Leseempfehlung. Es ist hier ein wirklicher Mix diverser Gefühle verpackt.

Rezension Als unsere Herzen fliegen lernten

Von: Sophie Datum : 25.09.2016

www.linewhispering.blogspot.de/?m=1

ACHTUNG!

Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!!

Lasst euch von der vergangenen Leidenschaft fesseln... Findet raus, ob eine so alte Liebe noch immer Chancen hat


Inhalt

Zeiten des STURMS.
Zeiten des KRIEGS. Und
eine LIEBE für die EWIGKEIT.


Mein Liebling,

es ist bald siebzig Jahre her, doch für mich bist
Du das noch immer. Mein Liebling. Vieles hat sich
in dieser Zeit verändert. Doch wenn ich an Dich
denke, kommt es vor, als wäre ich wieder zweiund-
zwanzig. Ich habe Dir damals ewige Liebe geschworen,
obwohl ich nicht einmal wusste, ob ich die nächste Woche
erleben würde. Doch jetzt neigt sich die Ewigkeit dem
Ende. Und ich wünschte, wir könnten noch einmal
ganz von vorn anfangen. Denn dieses Mal würde ich
Dich um nichts in der Welt aufgeben.

In Liebe, Dan


Eigene Meinung

Cover ist sehr schön gestaltet.
Den Hinkucker bildet dieses Päckchen Briefe und die Blümchen, zusammen mit dem großen hellblauen Titel wirkt das Buch sehr harmonisch, ruhig und irgendwie auch geheimnisvoll. Man will es schon da unbedingt lesen.
Der Klappentext, bestehend aus einem kurzen Ausschnitt von Dans Brief an Stella, wirkt sehr hoffnungsvoll, verletzlich und spannend.
Man hat diesen Drang rauszufinden was mit den beiden passiert ist, wieso sie ihr Leben nicht zusammen verbracht haben.


Charaktere:

Stelle Thorne (später Daniels) ist 1945 ein damals 17-jähriges, unerfahrenes und bis über beide ohren verliebtes Mädchen. Sie hat gerade den örtlichen Pfarrer Charles Thorne geheiratet und hofft auf ein schönes Familienleben. Doch Charles fasst sie nicht an, distanziert sich immer mehr von ihr und zieht am Ende freiwillig in den Krieg.

Sie verliebt sich in einen jungen amerikanischen Offizier der U.S. Air Force, mit dem sie eine stürmische Beziehung anfängt.bis sie dann eines Tages von Charles auf eine harte Entscheidung gesetzt wird und sich gegen Dan entscheidet.
Ich hab sie das ganze Buch über sehr liebgewonnen.

Was mit ihrer Tochter daisy passiert ist, und dass Charles einen großen Teil zu Stellas Schmerz und Daysis Schicksal beigetragen hat, finde ich ungfassbar und grausam von Charles.
Er hätte sie damals zusammen mit Dan und dem baby gehen lassen sollen.

Daniel (Dan) Rosinski war 1944/45 Offizier bei der U.S. Air Force. Genannt Lieutenant Rosinksi. Er hat seine 25 Missionen, die er fliegen musste lebend überstanden, indem er sich immer wieder an den Gedanken an ein gemeinsames Leben mit Stella gefesselt hat.

Er hat Stelle unglaublich romantische Briefe geschickt, und selber welche erhalten, die ihn am Leben gehalten haben.

2011 ist Dan ein kranker, 90jähriger Mann, der sein ganzes Leben über nur an seine einzige große Liebe gedacht hat - Stella Thorne. Sein einziger Wunsch war es, sie noch einmal bei sich zu haben, ihr Gesicht noch einmal mit den Händen umfangen können und sie küssen können, dann würde er ruhig und friedlich sterben können.

Dan ist ein unglaublich romantischer man gewesen, dm oft im Leben das Herz gebrochen wurde.
Er ist das ganze Buch über mein Lieblingscharaker gewesen.

Charles Thorne war der örtliche Pfarrer von Kings Oak und schwul.

Geheiratet hat er Stelle nur aus dem Grund, damit seine heimliche Beziehung zu Peter Underwood nicht auffliegt. ich mochte Charles von Anfang an NICHT!!

Wie er Stella behandelt hat gehört sich nicht und dann vor der restlichen Gemeinde so zu tun als wenn alles friedlich ist, ist abscheulich. Zum Glück (tut mir Leid) ist er dann in den Krieg gezogen.

traurig für Stella, dass er nach zu kurzer Zeit mit blutendem Herzen und nur einem Arm zurückkam. Peter war gefallen und Charles Tod unglücklich. Bis zu seinem Tod durch zu viele ("ausversehen genommene") Schlaftabletten. warum ausversehen? Selbstmord war in Gottes Augen eine Schandtat, genauso wie das was er Stella angetan hat...

Nancy Price war Stellas beste Freundin. Sie hat - bis zu ihrem Tod im Heim - in dem Haus gewohnt, dass Dan Stella geschenkt hatte, als Zufluchtsort.

Genau wie Stella sie gebeten hat, hat Nancy die Tür zum violette Zimmer verschlossen. Anders als vermutet hat sie die vielen Nachfolgenden Briefe von Dan nicht weggeworfen, sondern ungelesen unter der verschlossenen Tür hindurch geschoben.

Traurig fande ich nur, dass sie und Stella sich nicht nocheinmal wieder gesehen haben, obwohl sie so etwas wie Schwestern waren.

Jess Moran hat sich vor ihrem gewalttätigen Freund Dodge und das Haus Nancy Price versteckt, bis sie krank wurde und ins Krankehaus geschafft. Sie hat die Briefe von Dan gelesen und sich fest vorgenommen, diesem zu helfen. Was mit der Hilfe von Will - ihrem späteren Freund - auch geschafft hat. Außerdem hat Dan ihr das Haus und eine Menge Geld für die Renovierung überschrieben, als Dank, dass sie sich auf die Suche nah Stelle gemacht hat.

William (Will) Holt ist Angestellter, bei einem Unternehmen, die Erbfälle prüfen. Er war für Nancys Haus zuständig und wollte gleichzeitig einem alten Mann helfen. Durch Zufalle fand er die kranke Jess in Nancys alten Bett mit hohen Fieber und brachte sie ins Krankenhaus. Er ist es Leid immer die zweite Wahl bei seinen Eltern zu sein, und im Schatten seines erfolgreichen Vaters und Bruders zu stehen. Zum Glück fühlte - wie sich herausstellte - Jess dasselbe für ihn, wie er für sie.

Das Buch war einfach nur wunderschön. Es war unglaublich leicht zu lesen und man konnte7 wollte, sobald man anfing, gar nicht mehr aufhören.

Ich habe mich verliebt, in die Handlung, den Schriebstil, die Charaktere (bis auf Charles), generell in das komplette Buch.
man muss es einfach gelesen haben und für sich entdecken.

Ich bin dem Blanvalet Verlag, sowie dem Bloggerportal unendlich Dankbar für dieses Rezensionsexemplar und diese wundervollen Goodies, die in dem Paket noch enthalten waren.
Vielen Danke!!
Auf das Iona Grey noch viele weitere solcher gefühlsvollen Bücher schreibt, ich bin ab heute dein aller größter Fan!!!


Fazit
Als unsere Herzen fliegen lernten ist eine der schönsten Liebesgeschichten, zweier Menschen, die einen furchtbaren Krieg durchlebt haben und sich dennoch über tausende von km hinweg aufrichtig lieben!
Unglaublich liebevoll, herzzerreißend, romantisch, traurig - aber kein bisschen kitschig.
Ich bin begeistert, es sollte niemand geben, der dieses Buch nicht gelesen hat!!!


Bewertung
5/5

Ein Debüt, dass ans Herz geht

Von: Tii Datum : 19.09.2016

tjskleinebuecherwelt.blogspot.de/

"Als unsere Herzen fliegen lernten" ist ein Buch, das man nur mit genügend Taschentüchern lesen sollte. Ferner sollte man sicherstellen, dass man es in Momenten liest, wo es nicht weiter tragisch ist, wenn man von seinem Umfeld nichts mehr mitbekommt - sonst passiert es schnell, dass das Essen anbrennt oder man die ein oder andere Station verpasst.

Ehrlich gesagt war ich etwas zwiegespalten was dieses Buch angeht. Einerseits ist einem ja aufgrund des Klappentextes schnell klar, dass es für Stella und Dan kein Happy End im eigentlichen Sinne geben kann, und doch ist da auch die Neugierde, die einen lockt. Man will wissen wie sich alles ereignete und was geschah, dass das Ganze kein glückliches Ende nehmen konnte...

Alles nimmt seinen Anfang damit, dass eine junge Frau (fast noch ein Mädchen) vor ihrem gewalttätigen Freund flüchtet und Zuflucht in einem verlassenden / leer stehenden Haus findet. Hier strandet sie. Ohne Geld, Kleidung, Essen...wie eine Obdachlose ohne jegliche Hoffnung auf Hilfe. Da stolpert sie eher zufällig über die Briefe von Dan Rosinski und versinkt schnell in einer längst vergangenen Zeit und einer Geschichte um eine Liebe, die so nicht sein darf.

Gemeinsam mit Jess reisen wir ins Jahr 1943 und erleben dort die Irren und Wirren des 2ten Weltkrieges in einem Vorort von London. Wir lernen die junge Stella kennen, die den Dorf-Pastor Charles Thorne heiratet, der kurz nach der Hochzeit an die Front zieht. Während seiner Abwesenheit lernt sie eher zufällig Dan Rosinski kennen, der so anders als Charles ist. Er erweckt Gefühle in Stelle, die ihr bis dahin fremd sind...und entgegen jeder Vernunft verlieben sich die beiden sich...

Doch zeitgleich wandeln wir auch im 2011 auf einem neuen Schauplatz...
Hier sind Jess und Will Holt (Erbenermittler), der Erben für den Nachlass von Nancy sucht, u. a. auch dem Haus in dem Jess Zuflucht gefunden hat. Zusammen mit Jess versucht er mehr über Dan und Stella zu erfahren und versinkt seinerseits in Dans Briefen. Ob die Schatten einer vergangenen Liebe einer neuen den Weg bereiten können?

Iona Grey entführt uns über Dans Briefe in eine andere Zeit und schafft hierbei einen sehr gelungenen Mix zwischen Briefen, Handlung im Jahre 1943 und dem Sprung in 2011. Dabei wartet sie durchaus mit der einen oder anderen Überraschung auf und zeigt auf, dass die Gesellschaft doch sehr von der heutigen Unterschied (Rollenverteilung in der Ehe, häusliche Gewalt, gesellschaftliche Erwartungen und Bedeutung an die Ehe...)
Niemals verliert man den Anschluss oder Faden. Alles wirkt so real und echt, dass man selbst das Motorenbrummen zu hören vermeint, den muffigen Geruch vom Pfarrhaus in der Nase hat und zusammen mit Jess über den Briefen jeglichen Hunger vergisst.

Die Figuren und die Geschichte erscheinen so echt, gehen so ans Herz, dass man gerne ins Buch greifen will und die Hindernisse für das Glück von Dan und Stella eigenhändig aus dem Weg räumen will. Mehr als einmal hab ich das ein oder andere Tränchen verdrücken müssen oder gar meinen Schlaf geopfert, um die Geschichte weiter zu lesen.

Besonders die liebevollen Briefe von Dan und seine Abschlussworte "Pass auf Dich auf - für mich!" gingen mir immer wieder ans Herz.

Kurzum wer schon die Bücher von Cecelia Ahern verschlungen hat, "P. S. Ich liebe Dich" zu seinen Favoriten zählt und generell eine Schwäche für romantische Geschichten und Liebesbriefe hat, der muss dieses Buch einfach lesen!!!

Ich für mich konnte das Buch nur schwerlich aus der Hand legen und war einfach nur begeistert!

Daher gebe ich diesem Buch 5 von 5 Herzchen plus 2 Dosen Konservenobst. Es ist eines der besten Bücher, das ich dieses Jahr gelesen habe und ich hoffe, dass Iona Grey uns noch mit vielen anderen gefühlvollen Geschichten zu bezaubern wird.

Anmerkung: Sollte ein Filmemacher wieder Stoff für eine Buchverfilmung suchen, hier wäre der perfekte Stoff aus dem Träume gemacht werden!

Eine Liebe, die das Herz zum Schmelzen bringt und gleichzeitig in tausend Teile bricht.

Von: ParadiseKissBooks Datum : 12.09.2016

sandy-paradisekiss.blogspot.de

Meinung:
In „Als unsere Herzen fliegen lernten“ geht es um eine Liebe, die sich ohne den Krieg niemals gefunden hätte. Jess flüchtet vor ihrem Freund und entdeckt ein leerstehendes Haus, in dem sie erst einmal Unterschlupf sucht. Plötzlich liegt ein Brief vor der Tür, den der mittlerweile 90-jährige Dan an seine große Liebe Stella adressiert hat.
Trotz aller moralischen Widersprüche liest Jess den Brief und beschließt dieser Liebe, die über 70 Jahre überdauert hat, zu helfen und Dan bei der Suche nach Stella zu unterstützen.
Auch wenn der Einstieg für mich etwas schleppend war, umso mehr fasziniert war ich von der Liebe, die sich in einer Zeit entwickelt hat, in der es täglich um Leben und Tod ging.
Besonders gefallen hat mir, dass die Briefe von Dan auch als solches im Buch zu erkennen waren.
Nach und nach liest Jess die Briefe, die Dan Stella im Laufe der letzten Jahrzehnte geschickt hat und erfährt mit jedem weiteren Brief etwas mehr über diese außergewöhnliche Liebe.
Ich hatte zwar des Öfteren eine Vermutung, wie die Geschichte weiter gehen wird oder mit welchen Schicksalsschlägen Stella und Dan fertig werden mussten, aber dennoch war ich mir nie wirklich sicher. Umso mehr wollte ich immer weiter lesen, um herauszufinden ob ich richtig lag. Es gab dennoch, trotz meiner Vermutungen, die eine oder andere Wendung, mit der nicht gerechnet habe und die nicht nur mein Herz zum Schmelzen brachte sondern es auch brach.
Aber es ging nicht nur um die Geschichte und Vergangenheit von Dan und Stella, sondern auch um Jess, die bis zu jenem Tag, an dem der Brief von Dan eintraf, nicht an die wahre Liebe geglaubt hat.
Alle Charaktere sind auf ihre Art einzigartig und dennoch haben sie eines gemeinsam. Sie wissen, wie es ist mit einem Schicksalsschlag umgehen zu müssen. Jeder von ihnen findet dafür seinen eigenen Weg, auch wenn dieser manchmal nicht der Beste ist.
Von allen habe ich besonders Dan ins Herz geschlossen, weil er auch nach so vielen Jahren seine Liebe zu Stella noch nicht aufgegeben hat.
Seltsamerweise habe ich sogar etwas Mitgefühl für Charles, Stellas Mann, denn auch er hatte es zur damaligen Zeit nicht leicht, mit seiner „Situation“ umzugehen. Aber an dieser Stelle möchte ich darauf gar nicht weiter eingehen, sonst würde ich zu viel verraten.
Auch jetzt, ein paar Tage nachdem ich das Buch beendet habe, hat es mich noch nicht ganz losgelassen und ich denke noch öfter darüber nach.

Fazit:
Iona Grey hat es geschafft, mit ihrem anschaulichen Schreibstil, einen Teil der 40er Jahre aufleben zu lassen und ein bisschen des damaligen Lebensstils mit allen Hindernissen, die eine verbotene Liebe mit sich bringt, in das hier und jetzt zu holen.

Briefe an eine Verschollene

Von: Martinas Buchwelten Datum : 31.08.2016

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Zur aussterbenden Spezies der Briefeschreiber gehörend (ja, ganz altmodisch mit Papier und Kugelschreiber), stach mir natürlich das wunderschöne Cover mit den Briefumschlägen sofort ins Auge. Als ich danach die Inhaltsangabe las und erfuhr, dass die Geschichte während des zweiten Weltkrieges spielt, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

Doch der Roman beginnt mit einem Handlungsstrang in der Gegenwart. Jess, eine junge Frau und Sängerin, flüchtet vor ihrem gewalttätigen Freund und Manager. Sie bricht in ein leerstehendes Haus ein, verschanzt sich dort und versteckt sich einige Tage dort. Als der Briefträger einen Brief durch den Türschlitz steckt, der mit dem Vermerk - "Persönlich und dringend. Wenn nötig und möglich bitte weiterleiten" - gekennzeichnet ist, siegt ihre Neugier. Sie öffnet den Brief und ist zutiefst berührt von den Zeilen eines alten kranken Mannes, der an seine große Liebe schreibt, die er während des Zweiten Weltkrieges kennengelernt hat. Jess findet im Haus noch ein weiteres Bündel an Liebesbriefen und taucht beim Lesen völlig in die Geschichte ein. Sie nimmt sich vor die Empfängerin der Briefe ausfindig zu machen. Doch dann wird Jess krank....

Da der Roman auf zwei Zeitebenen basiert, wird im weiteren Handlungsstrang zurück in das Jahr 1943 geblendet. Dort lernen wir die junge Waise Stella kennen, die als Haushälterin im Pfarrhaus arbeitet und gerade vor der Hochzeit mit dem ansäßigen Pfarrer Charles Walsh steht. Doch die Träume nach einer liebevollen Familie, nach der sie sich schon im Waisenhaus gesehnt hat, werden auch diesmal nicht erfüllt. Ihr Mann ist lieblos und spielt nur nach Außen hin den perfekten Ehemann, denn er hütet ein Geheimnis. Als er sich auch noch freiwillig an die Front meldet, bleibt Stella wiederum alleine und ungeliebt zurück. Nur ihre Freundin, die lebenslustige Nancy, überzeugt sie doch auch ab und zu das Haus zu verlassen. Als Stella eines Tages einwilligt mit Nancy tanzen zu gehen, verliert sie die Armbanduhr ihrer Schwiergereltern in einer zerbomten Kirche. Als sie am nächsten Tag nochmals hinfährt und verzweifelt ihre Uhr sucht, lernt sie den amerikanischen Piloten Dan Rosinski kennen, der gerade Fotos in der Kirche schießt. Er verspricht ihr Bescheid zu geben, falls er die Uhr findet und Stella gibt ihm die Adresse von Nancy. Doch es bleibt nicht bei einem Brief. Während Dan nicht weiß, ob er nicht beim nächsten Flugeinsatz abgeschossen wird, schreibt er seine Gedanken nieder und schickt diese an Nancys Adresse, die die Briefe an Stella weiterleitet.
Bald entwickelt sich eine besondere Freundschaft, die sich zu einer tiefen Liebe entfaltet....

Wie üblicher Weise bei Romanen auf zwei Zeitebenen, gefiel mir wieder der Erzählstrang in der Vergangenheit besser, als der in der Gegenwart. Obwohl sich beide Frauen ähnlich sind - ohne Mutter aufgewachsen, kein Selbstvertrauen, unsicher und einsam sind - konnte mich die Geschichte rund um Stella, Dan und Charles einfach mehr berühren. Dazu kommt natürlich, dass ich generell Romane, die während der Weltkriege spielen, liebe.

Durch den Prolog weiß der Leser bereits, dass diese Liebe vor siebzig Jahren nicht glücklich ausgegangen ist. Trotzdem versinkt man sofort in den Briefen von Dan und hofft nichtsdestoweniger, dass die Beiden zusammenkommen. Die Zeilen, die Dan an Stella schreibt, heben sich durch eine andere Schriftart gut von der restlichen Geschichte ab und geben einen noch intensiveren Einblick in die Gefühlswelt und das Leben der Beiden. Dabei ist der Roman sehr emotional und fesselnd, ohne jedoch kitschig zu werden. Auch durch die Schilderung des Lebens der Pfarrgemeinde bekommt der Leser mehr und mehr mit, wie die Jahre des Krieges die Menschen verändern. Die Entbehrungen und vorallem die Lebensmittelknappheit wird hier anschaulich dargestellt. Auch wie man versucht die Ängste und die Not mit ein bisschen Lebensfreude kurz zu verdrängen. Ganz langsam verbinden sich die beiden Handlungsstränge zu einem Ganzen und man erfährt schlussendlich, was man sich seit dem ersten Kapitel fragt: Was ist damals mit Dan und Stella passiert und gelingt es Jess Stella wiederfinden?

Die Autorin erzählt hier einen wundervollen Roman, der trotz der 600 Seiten keinerlei Längen aufweist. Man verfolgt mit Spannung das Leben zweier Frauen, die darum kämpfen glücklich zu sein. Man erkennt auch, wie straff die gesellschaftlichen Regeln in den vierziger Jahren waren und wie einfacher wir es heutzutage haben. Ich kann dieses Buch einfach nur weiter empfehlen und bin restlos begeistert!

Schreibstil:
Iony Grey hat einen sehr einfühlsamen und fesselnden Schreibstil, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Die Kapitel haben eine angenehme Länger und sind mit der jeweiligen Jahreszahl versehen, damit man weiß, in welcher Zeitebene man sich befindet.
Die Personen sind bis auf den letzten Nebencharakter wunderbar lebendig gezeichnet. Stella ist liebenswert, voller Selbstzweifel und einfach ein Charakter, den man lieben muss. Sie hat ein schweres Leben und gibt doch die Hoffnung nie auf. Aber auch Dan's Ängste seine fünfunzwanzig vorgeschriebenen Einsätze nicht zu überleben oder die quirlige Nancy, die verucht ihr Leben zu genießen und trotzallem Stella meistens eine gute Freundin ist sind ganz besondere Figuren. Auch Jess und Will aus der Geschichte der Gegenwart haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und versuchen einen Platz im Leben zu finden. Ihre Zweifel und Versuche endlich ihr Dasein auf die Reihe zu bekommen, werden ebenso lebendig beschrieben, wie Stellas Kampf um Liebe und eine Familie.

Fazit :
Ein Roman, der mich vollkommen mitgerissen hat und der sich durch wunderbar lebendige Charaktere und einem emotionalen Schreibstil auszeichnet. Berührend und dennoch nicht kitschig. Für mich wieder ein besonderes Highlight! Leseempfehlung!

Eine unglaublich schöne und ergreifende Geschichte.

Von: Liza's Bücherwelt Datum : 23.08.2016

lizasbuecherwelt.wordpress.com

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Erstmal vielen Dank an den Verlag dafür!
Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten, ist aber so aufgebaut, das man immer genau weiß, wo man sich grade befindet! Entweder man befand sich im Jahr 1943, wo sich Dan und Stella kennenlernen und dann nochmal im Jahr 2011, wo es um Jess und Will geht.

Ich weiß nicht, ob es gewollt ist, aber das Buch spiegelt sehr gut wieder, wie einfach es heutzutage im Gegensatz zu damals ist, seine Liebe zu leben.
In dem Buch gibt es 2 Liebesgeschichten, wobei mich die von Dan und Stella überzeugen konnte, da diese für mir realer gewirkt hat, als die in dem jahr 2011, welche für mich unvollständig und irgendwie gefälscht gewirkt hat.

Das Buch war mit 600 Seiten sehr umfangreich, aber das lesen ging vom Gefühl her viel zu schnell! Ich habe mich immer wieder wahnsinnig auf die Kapitel gefreut, bei denen es um Dan und Stella ging, denn bei diesen 2 Protagonisten habe ich mitgefühlt. Die Geschichte um die beiden ist einfach… hach! Ich finde da keinen Ausdruck für!
Der Schreibstil war immer angenehm und ich kann jetzt so keine Stelle nennen, die sich unsäglich in die Länge gezogen hat, da es die so trotz der Länge des Buches nicht gab!

Fazit
Ein Buch mit einer schönen Thematik, welches schön zu lesen ist, man fiebert mit den Protagonisten mit, schließt sie ins Herz und ich weiß, das sie mich noch lange begleiten werden, da ich nun immer wieder an sie denken muss!

Pass gut auf Dich auf! Für mich

Von: Books Inside Datum : 17.08.2016

https://www.facebook.com/Books-Inside-207662076265142/

Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ...
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …


Meine Meinung:

Und wieder einmal war es das Cover, in welches ich mich sofort verliebt habe!
Es ist so schön schlicht und in hellen Farben gehalten.Und es passt durch die Briefe perfekt zum Inhalt des Buches.
Nachdem ich etwas recherchiert habe, da ich vorher noch nichts von dem Buch gehört habe, ging ich mit hohen Erwartungen an das Buch heran und muss sagen, dass meine Ertwartungen um längen übertroffen wurden!
Es war einfach eine grandiose Zeitreise mit viel Gefühl und ein zwei Tränen.
Die Charaktere waren einfach so Authentisch und man konnte sich vom ersten Lesemoment an in jeden einzelnen hineinversetzen!
Gepeinigt und geflohen verschanzt sich Jess in einem Haus ohne Heizung oder warmes Wasser.
Jess, die junge Frau mit der ich jedesmal mitgebangt habe, derer einziger Lichtblick die Briefe von Dan, einem Amerikaner an Stella waren.
Auch für mich waren die Briefe etwas ganz besonderes und ich hatte riesen Probleme damit, das Buch aus der Hand zu legen! Es hat mich mit seiner Thematik und dem wundervollen Schreibstil einfach in seinen Bann gezogen und ich habe jede einzelne Seite genossen!
Am liebsten hätte ich mich auch zum Lesen in meinem Haus verbarrikadiert und wer weiß...vielleicht hätte ich danach auch meinen Will getroffen...


Mein Fazit:

Ein ABSOLUT wundervoller Roman, der unter die Haut geht und einen mit seinem Charme in seinen Bann zieht und direkt ins Herz trifft.
Die Liebe zweier Menschen, die das wertvollste Opfern und doch niemals Aufgeben!
Einfach nur zu Empfehlen!!!
Pass gut auf Dich auf! Für mich!

Eine tolle Liebesgeschichte in schweren Zeiten

Von: lenisvea Datum : 14.08.2016

lenisvea.blogspot.de

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-7341-0188-5
NEU
Erschienen: 16.05.2016

Zum Buch: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-unsere-Herzen-fliegen-lernten/Iona-Grey/Blanvalet-Taschenbuch/e471080.rhd


Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ...

1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …
Meine Meinung:

In letzter Zeit lese ich sehr gerne Bücher, die auch in der Vergangenheit so wie Vorkriegszeit bis Nachkriegszeit spielen. Da bin ich dann auf dieses Buch gestoßen, was sich sehr interessant angehört hat.

Ich habe mich dann doch etwas erschrocken, was für ein dickes Buch es doch ist.

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es kam in einer ganz tollen Verpackung an, da war die Freude groß.

Das Buch spielt sozusagen in zwei Zeitebenen, zum einen geht es um Jess, die die Briefe von Dan Rosinski an Stella findet und zum anderen 1943, als sich Dan und Stella kennen lernen. Ich bin aber mit den verschiedenen Zeitepochen sehr gut zurecht gekommen.

Ich muss sagen, die Passagen um Dan und Stella fand ich sehr berührend, die Geschichte von Jess und Will konnte mich nicht so wirklich mitreißen, habe mich immer mehr auf die anderen Passagen gefreut.

In diesem Buch gibt es ja sozusagen zwei Liebesgeschichten, einmal 1943 und 2011, das zeigt sehr gut, wie unterschiedlich die Zeiten sind, wie viel einfacher es in der Hinsicht heute ist, seine Liebe zu leben.

Es war ja leider von Anfang an bekannt, dass Stella und Jess kein HappyEnd hatten, da Jess ja 2011 den aktuellen Brief von Dan an Stella erhält, mit dem er versucht, Stella noch einmal zu sehen, bevor er sterben muss.

Trotz der über 600 Seiten, die das Buch hat, gab es meiner Meinung nach keine großartigen Längen, der Schreibstil war sehr flüssig und daher ließ sich das Buch relativ schnell durchlesen.

Ich fand die Charaktere von Stella und Dan einfach nur toll und habe mit beiden mit gelitten und werde noch länger an sie denken.

Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, manchmal war es mir etwas zu seicht in der Gegenwart, aber für alle Fans von Büchern über Liebe und Familie ist es sehr empfehlenswert, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Pass auf dich auf - für mich

Von: Gisela Simak Datum : 03.08.2016

lese-himmel.blogspot.de/

Maine, 2011

Um dieses Buch wurde ein ziemlicher Hype gemacht. Nicht zu Unrecht! Wer dramatische Familiengeschichten mag, liegt bei Als unsere Herzen fliegen lernten genau richtig.

Der Prolog beginnt mit einem alten Mann, der einen Brief an seine große Liebe schreibt. Ein Mann, dessen Kraft mit jedem Tag ein Stückchen mehr schwindet. Ein Mann, der in einem wunderschönen Haus am Meer lebt, welches lichtdurchflutet ist.

London, 2011

Die Sängerin Jess läuft vor ihrem gewalttätigen Freund davon. Sie verzichtet auf ihre Schuhe, damit sie schnell genug laufen kann. Dabei verletzt sie sich. Es ist kalt und nass. In einem angesagten Stadtteil Londons, bricht sie in ein leer stehenden Haus ein. Es gibt dort keinen Strom und Heizung. Trotzdem, für den Anfang ist sie da erst mal sicher.
Am nächsten Morgen verarztet sie notdürftig ihren verletzten Knöchel. Da schiebt jemand durch den rostigen Briefschlitz einen Brief. Die Adresse auf dem cremefarbenen Umschlag:

Mrs. S. Thorne
4 Greenfields Lane
Church End
London
England

Meine Meinung

Die junge Jess erlebte ein großes Abenteuer. Mit wenig Geld und einem gewalttätigen Freund im Nacken, hält sie sich in einem fremden Haus versteckt.
Beim Lesen hat mich oft gefroren. Die zierliche, junge Frau konnte in dem Haus weder heizen- noch sich einen Tee kochen. Ihr einziges Highlight waren Briefe, von einem Amerikaner. Dan schrieb sie an eine Stella. Jess war irritiert, da in dem Haus eine andere Frau lebte.
Die Briefe habe ich auch sehr gerne gelesen. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie durch diese Liebesbriefe Jess in eine längst vergangene Zeit katapultiert wurde. Die wunderbaren Worte aus dem Jahr 1942 haben Jess mitten ins Herz getroffen. Sie haben ihr gezeigt, dass es die wahre Liebe gibt.
Es ist bestimmt ein komisches Gefühl, sich in einem Haus aufzuhalten, in dem sich vor Jahrzehnten irgend eine Tragödie abgespielt hatte. Jess fand nur Briefe, die der amerikanische Flieger von seinem Stützpunkt aus, an seine heißgeliebte Stella geschrieben hatte. Von Stella waren keine Briefe zu finden.
Jess musste unbedingt das Haus für Einkäufe verlassen, das sie dringend Schuhe, Kleidung und Essen benötigte. Sie machte Bekanntschaft mit dem freundlichen Will. Jess vertraute sich niemanden an. Wie sollte sie auch einem wildfremden Menschen erklären, dass sie in ein Haus eingebrochen ist.
Will Holt suchte beruflich nach Erben. Sein Interesse galt dem verlassenen Haus. Die Wege von Jess und Will kreuzten sich erneut, und das keine Minute zu früh.

Fazit

Eine Geschichte die in den Kriegswirren 1942 spielt und uns an einer großen Liebe teilhaben lässt. Eine junge Frau, die eine unglückliche Ehe eingeht und durch den Krieg ihre einzige wahre Liebe kennen lernt. In den Trümmern Londons beginnt eine Romanze, die Jahrzehnte später zwei junge Menschen in ihren Bann zieht. Die es sich zur Lebensaufgabe machen, dem Amerikaner und der Engländerin zu helfen.
Sympathische Protagonisten und ein wunderbarer Schreibstil, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Das traumhafte Cover hält was es verspricht.
Eines ist gewiss: Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, bevor man weiß, ob es den beiden gelingt!
Besonders gut hat mir das Ende jeden Briefes gefallen.

Pass auf Dich auf - für mich!

Lest unbedingt dieses Buch - für Euch!

Danke Lona Grey

Unfassbar Gefühlvoll

Von: Nessis Bücher Datum : 02.08.2016

https://m.facebook.com/Nessis-Bücher-945729348833361/

REZENSION - ALS UNSERE HERZEN FLIEGEN LERNTEN - IONA GREY
Inhalt: London 1943: In einer von Bomben zerstörten Ruine einer Kirche treffen sich Dan Rosinski und Stella Thorne. Es beginnt eine unaufhaltsame aber auch unmögliche Liebe. In einer Zeit in der nichts Gewiss ist. Dans Chancen den Krieg zu überleben sind mehr als gering und Stella ist in einer Ehe gefangen. Viele Jahrzehnte sucht eine junge Frau in einem leerstehendem Haus Schutz, doch was sie findet ist mehr als leere Räume, denn sie stecken voll von einer alten Geschichte. Und dann erreicht sie ein Brief. Sie wird in eine Liebe mit hinein gezogen, die ein halbes Jahrhundert überdauert hat.
Meine Meinung:
Das ist etwas ganz anderes gewesen für mich. Ein Buch, dass vielleicht niemals in die Hand genommen hätte, wenn ich nicht bereits positives gehört hätte.
Man wird unglaublich schnell mitgerissen. Man lebt in diesem Buch mit, fühlt mit, hofft und bangt mit. Ich bin in eine Welt abgetaucht, verschwunden, die längst vorbei ist. Und doch ist sie hier unglaublich real gewesen. Es hat mich absolut tief getroffen über diese Kriegszeiten zu lesen, in denen einfach alles möglich und unmöglich war, in denen Frauen nichts wert waren, in denen man täglich kämpfen musste für das bisschen was man hatte.
Trotzdem ist Stella unglaublich stark gezeichnet worden, genau wie Dan einfach umwerfend ist. Diese Charaktere sind etwas ganz besonderes und haben mich oft zum weinen gebracht. Die ganze Geschichte hat mich unfassbar berührt.
In wenigen Stunden habe ich dieses über 600 Seiten schwere Buch verschlungen.
Was mich besonders berührt hat sind die Emotionen, die die Autorin so greifbar geschrieben hat als würde man all das selbst erleben. Natürlich auch das Ende (!!!)
Es war ein Leseerlebnis, das ich so noch nicht kannte oder erlebt habe. Denn wie schon erwähnt hätte ich das Buch wahrscheinlich nie gelesen. Deswegen kann ich es jetzt auch umso mehr empfehlen, denn es steckt so viel darin, was man nicht vermutet. Jeder sollte dieses Buch lesen!
Die ganz große Gefühlspalette. Aber auch ein wahnsinniger Schmerz. Glücksgefühle. Erschütterung. Dieses Buch ist ein unglaubliches Debüt ( Ja wirklich DEBÜT) Lest es unbedingt. Man kann nicht anders als ständig zu weinen!

Eine endlose Liebe

Von: Die Buchmaid Datum : 25.07.2016

www.buchmaid.blogspot.de

In dem Buch geht es um die tragische Liebesgeschichte zwischen der Engländerin Stella und dem Amerikaner Dan wärend des zweiten Weltkrieges. Und um die junge Jess, die im Jahre 2011 zufällig auf die Geschichte von Stella und Dan stößt.
Mir hat an diesem Buch sehr gut sowohl der Schreibstil der Autorin gefallen, als auch die Geschichte selbst. Das war eine Geschichte auf die ich unterbewusst gehofft habe lesen zu dürfen. Die Zeitsprünge zwischen der Zeit im zweiten Weltkrieg und 2011 waren so realistisch geschildert und hat es dem Leser leichtgemacht, direkt in die Geschichte einzutauchen und alles mitzuerleben was den Protagonisten passiert.
Die Einführung in die Geschichte war perfekt gewählt und es war einfach direkt in die Geschichte einzutauchen!! Die Autorin schafft es die Spannungsbögen perfekt einzusetzen und das macht es einfach so schwer das Buch zur Seite zu legen, weil man einfach gerne wissen will, wie es weitergeht.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach zu lesen, man kann entspannt in die Geschichte eintauchen ohne dass man groß nachdenken muss, was man da liest! Einfach perfekt zum Relaxen und die Seele baumeln zu lassen. Andere würden es vielleicht als „Leichte Kost“ auslegen, aber ich finde das die Geschichte packend ist und einen nicht loslässt und dazu einlädt mit den Protagonisten mitzuleiden, zu lieben und zu schwärmen.
Gerade mit den zwei weiblichen Hauptprotagonistinnen Stella und Jess konnte ich mich sehr gut identifizieren und ich war total bei ihnen. Und Dan ist einfach der absolute Traummann, wer möchte nicht so geliebt und begehrt werden wie er es bei Stella getan hat. Die Aussicht bis zum Ende des Lebens so sehr geliebt zu werden ist einfach traumhaft.
Die Idee des Buches ist einfach perfekt umgesetzt worden. Auch wenn ich zu Beginn nicht sicher war, ob ich eine Schnulze ertrage! Aber ich habe mich total geirrt, da es sich hierbei nicht um eine Schnulze handelt!! Abgesehen von den Liebesgeschichten zwischen Stella und Dan sowie Jess und Will, verdeutlicht es einem einfach, wie schwer das Leben doch zu Zeiten des zweiten Weltkrieges war und wie froh wir heutzutage sein können unser Leben leben zu können! Ebenso hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin Gesellschaftskritische Themen anspricht und in der Geschichte bearbeitet! Das Buch lädt auf jeden Fall dazu ein, das zu schätzen zu wissen, was man hat.
Die Handlung ist absolut realistisch und konnte mich vollkommen überzeugen! Ebenso war das Ende perfekt umgesetzt und hat mich emotional extrem mitgenommen! Zu Beginn hat man definitiv keine Ahnung wie das Ende sein wird und man hofft im Laufe des Buches einfach, das die Liebe siegt.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten!

Ich bedanke mich beim Verlag für die Möglichkeit dieses wunderbare Buch zu rezensieren.

Als unsere Herzen fliegen lernten

Von: analog 2.0 Datum : 22.07.2016

www.analogzweinull.de/

Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen. Mit viel herz und warmen Worten beschriebt Iona Grey hier die Liebesgeschichte zweier Personen, die sich aus vielerlei Gründen nicht lieben dürften.

Verpackt in den Handlungsrahmen des Zweiten Weltkrieges und den damit verbundenen Konflikten entsteht eine Geschichte voller Liebe und Wärme. Beide Hauptcharaktere haben mir gut gefallen. Sie, aus armen Verhältnissen und im Waisenhaus aufgewachsen, glaubt nun endliche Familie und ein Zuhause gefunden zu haben. Er, ein amerikanischer Soldat auf fremden Englischen Boden. Das ganze Buch strahlt durchweg Hoffnung aus, bis ins letzte Kapitel hinein und auf die letzten Seiten.

Es ist spannend die Situation er beiden Liebenden über Monate hinweg zu verfolgen. Man hofft ständig mit ihnen und bangt um den Ausweg der ihrer Situation zum guten Enden wird. Die Gescheite ist auf zwei Zeitebenen ausgelegt. Einmal die Gegenwart in der ein ganzer Stapel Liebesbrief von einer jungen Frau gefunden wird, die ohne Heim und Job weder ein noch aus weiß. Die Vergangenheit spielt während des Zweiten Weltkriegs und nimmt einen großen Teil des Buches ein.

Man sollte sich auf keinen Fall von dem Klappentext in die Irre führen lassen. Dieser ist meiner Meinung nach sehr oberflächlich und kratzt bestenfalls an der Geschichte, die Wärme und tiefen Gefühle dieses Buches kann er nicht wiedergeben.

Innen wie außen wunderschön

Von: Silly2207 Datum : 22.07.2016

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, so lernen wir im Jahre 1942 - 1943 Stella, eine junge Waise, kennen, die den Pfarrer des Ortes, Charles Walsh, heiratet. Doch Stella hat sich ihre Ehe ganz anders vorgestellt, denn Charles behandelt sie zwar nicht schlecht, aber doch völlig lieblos und schnell wird klar, die Ehe dient nur dem Schein, denn Charles hat ein Geheimnis. Als er sich dann freiwillig für die Front meldet, bleibt Stella als Haushälterin des neuen Pfarrers in der Heimat. Sie läßt sich von ihrer Freundin Nancy dazu verleiten auszugehen, kommt in Schwierigkeiten und verliert dabei ihre Armbanduhr. Als sie am nächsten Tag danach sucht, lernt sie den jungen Amerikaner Dan kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Im Jahre 2011 flieht die junge Jess vor ihrem gewalttätigen Freund, nur mit ihren Kleidern, die sie nach einem Auftritt noch trägt und 50 Pfund in der Tasche. Durch Zufall landet sie im Hause der vor einer Weile verstorbenen Nancy, das zur Zeit leer steht. Da sie nicht weiß, wo sie hin soll, bleibt sie erstmal im Haus, als dann ein mysteriöser Brief aus den USA ankommt, kann sie ihre Neugierde nicht zurückhalten und öffnet diesen. Er ist von Dan an Stella, die er auch nach 70 Jahren nicht vergessen konnte. Jess ist gerührt von dieser Geschichte und beginnt zu forschen.

Meine Meinung:

Ich liebe ja Romane, die in zwei Zeitebenen spielen und in denen die Vergangenheit immer ganz geschickt mit der Zukunft verwoben wird, so wie es auch hier der Fall ist. Man befindet sich sofort mitten im Geschehen und flieht mit Jess durch die Nacht, dadurch steigt gleich zu Beginn die Spannung und die Neugierde auf das Buch, denn ich fühlte mich sofort mit Jess verbunden. Der Schreibstil ist flüssig, aber auch teilweise recht blumig/poetisch gehalten, ich nenne das gerne Wortmalerei, denn die Autorin schafft es sehr gut, mit Worten Bilder im Kopf zu malen, so schön klingt es.
Durch die abwechselnden Perspektiven und Zeitsprünge entstehen auch immer kurze Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels, so dass ich förmlich gezwungen wurde immer weiter zu lesen. Die Geschichte besticht durch das richtige Mass an Spannung und Romantik, ohne dabei wirklich kitschig zu sein, also eine durchweg gelungene Mischung, die mir sehr gut gefallen hat. Erzählt wird die Geschichte durch eine Erzähler in der dritten Person, dadurch ließ sich das Geschehen sehr gut mitverfolgen und wirkt schlüssig und glaubhaft.
In der Geschichte stehen eindeutig Jess und Stella im Mittelpunkt, über diese beiden erfährt man sehr viel und ich konnte mich recht gut mit in sie hinein versetzen. Allerdings mit Jess ein wenig mehr als mit Stella, denn Stella ist mir einfach zu unentschlossen in ihrer Handlungsweise. Hier toben aber auch widersprüchliche Gefühle in mir, denn klar, sie betrügt ihren Mann und fühlt sich schuldig, doch Charles war so gefühlvoll wie ein lebloser Fisch und Dan so ein toller, liebevoller Mann, dass ich Stella am liebsten geschüttelt hätte, denn dass die Liebe der Beiden nicht positiv endet, ist schon im Prolog klar. Jess und Will fand ich auch sehr nett, aber Stella und Dan waren von der Liebesgeschichte hier eindeutig meine Favoriten. Durch die beiden so stark in ihren Eigenschaften hervorgehobenen Protagonistinnen blieben in meinen Augen die Nebencharaktere ein wenig zu blass, allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass die Geschichte sonst einfach zu überladen gewesen wäre.
Was ich noch auf jeden Fall erwähnen möchte, ist die wirklich gelungene Erzählung aus der Vergangenheit. Man merkt, dass hier sehr gut recherchiert wurde und diese Aera dadurch viel präsenter noch wurde.

Mein Fazit:

Ein Roman, der mit viel Gefühl erzählt wird und der durchweg interessant und spannend erzählt wurde. Die Charaktere waren glaubhaft und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Die zwei Zeitebenen haben mir sehr gut gefallen, oftmals fühle ich mich bei solchen Geschichten von einer Zeit deutlich mehr angezogen, was aber hier nicht der Fall war. Ein Roman, den ich allen LeserInnen von romantischen und spannenden Geschichten empfehlen möchte, die auch an Geschichte interessiert sind! Von mir gibt es fünf von fünf Sternen und ein: "war das schöööön"!

Liebe in schwierigen Zeiten

Von: Zeilenleben Datum : 07.07.2016

www.zeilenleben.de

Meine Meinung

"Als unsere Herzen fliegen lernten" spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleiten wir Jess wie sie vor ihrem gewalttätigen Freund flieht. Sie findet Unterschlupf in einem alten, verlassenen Haus. Sie hat kaum Geld in der Tasche und besitzt nur die Dinge, die sie am Leib trägt. Schließlich trifft sie auf Will. Er ist ein gescheiterter Geschichtsstudent, der jetzt als Erbenermittler arbeitet. Er trifft Jess mehrfach und findet sie schließlich schwer krank in dem verlassenen Haus. Dabei findet er noch sehr viele alte Briefe in denen sie gelesen hat. Diese Briefe erzählen von einer großen Liebe im zweiten Weltkrieg.

In der Vergangenheit befinden wir uns genau dort: Im zweiten Weltkrieg. Stella ist als Waise aufgewachsen und heiratet den ersten Mann, der ihr über den Weg läuft. Es stellt sich aber schnell heraus, dass ihr romantischen Vorstellungen der Ehe nicht in Erfüllung gehen. Ihr Mann flieht vor ihr, in dem er sich freiwillig an die Front meldet. Sie bleibt alleine zurück und lässt sich schließlich von ihrer Freundin Nancy unter deren Fittiche nehmen.

Letztendlich lernt Stella dann den amerikanischen Soldaten Dan kennen. Dan erweist sich als liebevoller, ehrlicher und aufrichtiger Mensch. Stella verliebt sich in ihn und sieht durch die Liebe auch einige Dinge nun klarer. Dan möchte sich eine gemeinsame Zukunft mit Stella aufbauen., Er weiß jedoch nie ob er die nächste Mission überleben wird. Schon im Prolog wird deutlich, dass Stella und Dan kein gemeinsames Happy-End haben, da der im Sterben liegende fast neunzigjährige Dan nach seiner Stella sucht.

"Als unsere Herzen fliegen lernten" erzählt eine Liebesgeschichte wie sie schwieriger nicht sein könnte. Nicht nur der Krieg auch Stellas Ehe sind Hindernisse für die beiden Liebenden. Dabei hält Stella noch sehr lange an ihrer Ehe fest. Für mich war es schon sehr früh klar, dass irgendetwas mit Charles nicht stimmt. Kein frisch verheirateter Mann, würde sich so benehmen wie er. Stella ist allerdings naiv und weiß nicht, wie sie mit Charles umgehen soll. Die Beziehung mit Dan ist dann eine Offenbarung. Stella findet immer mehr zu sich selbst. Die Liebe zwischen den beiden wird nur in wenigen Szenen gelebt, da sie sich selten sehen. Allerdings erfahren wir vieles über die Tiefe ihrer Gefühle aus ihren Briefen. Ich habe richtig mit den beiden mit gefiebert. Natürlich weiß man nach dem Lesen des Prologs bereits, dass die Geschichte zwischen den beiden kein gutes Ende genommen hat. Trotzdem habe ich immer gehofft, dass es doch noch anders kommen würde. Stella und Dan sind mir sehr während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte mir kaum ein Ereignis vorstellen, dass die Beiden voneinander zu trennen vermochte.

Die Liebesgeschichte in der Gegenwart bleibt die Liebesgeschichte zwischen und Jess und Will irgendwie blass. Beides sind irgendwie kaputte Charaktere, die für einander die passenden Ersatzteile zu haben scheinen. Trotzdem kam bei den beiden für mich nie das "Stella und Dan" Gefühl auf. Ich konnte insbesondere keinen Bezug zu Will aufbauen. Sein Charakter blieb für mich irgendwie schwammig und unscharf.

Die Sprache ist natürlich darauf ausgelegt Gefühle zu erzeugen. Die in dem Buch abgedruckten Briefe sind fast schon poetisch. Natürlich kann man das Ganze auch als Kitsch abtun. Aber gerade diese bildhafte, poetische Sprache passt sehr gut zu Dan und Stella. Sie Sprache unterstreicht die Gefühle, die beide füreinander hegen und hat mir beim Lesen das Herz gewärmt. Das Ende ist Buch ist wie erwartet - und doch ganz anders. Es hat mich traurig hinterlassen. Gleichzeitig glomm aber auch ein Funke Hoffnung in meinem Herzen.

Fazit

"Als unsere Herzen fliegen lernten" hat mich durch die Liebesgeschichte zwischen Stella und Dan begeistern können. Ihre Geschichte ist wirklich hingebungsvoll erzählt und gut in den Rahmen des zweiten Weltkrieges eingebettet. Die restlichen Charaktere in dem Buch blieben seltsam flach. Ich konnte keinen guten Bezug zu Jess und Will aufbauen. Bei ihrer Geschichte zog auch die romantische Sprache nicht bei mir und konnte kein echtes Gefühl erzeugen. Die beiden schienen mir Lückenfüller zu sein, damit man die Vergangenheit irgendwie mit der Gegenwart verknüpfen konnte.

Insgesamt gebe ich dem Buch vier Sterne. Stellas und Dans Geschichte wird mir noch einige Zeit im Kopf und im Herzen bleiben.


Als unsere Herzen fliegen lernten:

Von: Diane Jordan Datum : 02.07.2016

https://booksofloveblog.wordpress.com/

Liebe, Romantik, und ganz, ganz viel Gefühl, für mich gehört das zu einem guten Buch, wie das Salz in der Suppe Suppe. Der hübsche Bucheinband des Romans, die Postkarten „Als unsere Herzen fliegen lernten“, „Ich denk an Dich“ sowie „Pass auf Dich auf – für mich!“ mit den fliederfarbenen Bleistiften in der Geschenkbox, begeisterten mich sofort und ich muss zugeben, dass ich schon vorab ein wenig verliebt war, noch ehe ich die ersten Seiten des Buchs: „Als unsere Herzen fliegen lernten“ gelesen hatte, lach ;-) und das mir, kurz vor der Ehe, denn ich heirate nächste Woche.
Die handgeschriebenen Briefe des Romans sind sehr leidenschaftlich und sehr gefühlvoll und ziehen mich sofort in den Bann. Die Magie, in der Beschreibung der Begegnung der beiden Protagonisten und wie sie sich verlieben, durch die Autorin ist faszinierend. Es erinnert mich fast ein wenig an meine eigene Liebesgeschichte. Vielleicht mag ich es deshalb so gerne und habe es in Rekordzeit gelesen? Wer weiss ;-)
Die Handlung der Lovestory setzt sich aus zwei Erzählsträngen in verschiedenen Epochen zusammen. Die Geschichte von Stella und Dan spielt in der Vergangenheit, die andere von Jess und Will ereignet sich in der Gegenwart. Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ...

Zum Inhalt:
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …

Fazit: 5 Sterne***** „Als unsere Herzen fliegen lernten“ ist im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen. Es hat 608 Seiten und kostet 9,99 Euro.
Es ist eine traurige Lovestory mit viel Gefühl, daher meine Empfehlung zum Buch ☺ gleich ein Päckchen Taschentücher bereithalten. Ich habe das Buch ebenso verschlungen, wie die Romane meines Lieblingsautoren Nicholas Sparks.

Dieses Buch habe ich zur Rezension kostenlos erhalten, dass hat aber keinerlei Einfluss auf unsere ehrliche und faire Bewertung.

Ein sehr schöner Roman

Von: Catlovebooks Datum : 23.06.2016

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:


Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ...

1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …





MEINE MEINUNG:



Dieses Buch habe damals in den Vorschauen entdeckt und das Cover sprach mich total an und auch der Klappentext fing mich für sich ein und ich wollte unbedingt dieses Buch lesen.



Ich brauchte wirklich eine Weile bis ich in die Geschichte gefunden habe, ich weiß auch nicht genau woran das lag und mir hat auch am Anfang die Grundstimmung nicht so ganz gefallen, weil Jess mir auch nicht so ganz zusagte und ich hatte dann schon echt Angst, dass mir dieses Buch nicht gefallen wird.


Doch Gott sei Dank, es wurde besser, ich kam immer besser rein und dann gab es den Moment, wo ich vollkommen drin war.


Dieses Buch spielt auf zwei Zeitebenen, was ich absout toll finde. Mir gefiel auch die Geschichte in der Vergangenheit am besten, sie hat mich tief berührt und für sich eingenommen.

Die Charaktere gefielen mir, sie waren autenthisch und realistisch ausgearbeitet und ich habe gern ihre Geschichte erfahren.


Die Gegenwart gefiel mir auch ganz gut, nur war mein Problem wirklich Jess, ich konnte nicht ganz sovie mit ihr anfangen, klar, sie hat einiges mitgemacht, sie musste vor ihrem gewalttätigen Freund abhauen und sie tat mir auch leid, aber sie war für mich nicht sympathisch.


Dennoch ist dieses Buch wirklich toll, man ist total gefesselt und die Handlung zieht den Leser mit bis zum Schluss.



4/5 Sterne


Liebe in schweren Zeiten...

Von: nicigirl85 Datum : 19.06.2016

nicigirl85.blogspot.de/

Das hübsche Cover und der Klappentext haben mich magisch angezogen, so dass ich dieses Romandebüt einfach lesen musste, welches mich sehr schnell in den Bann zog.

In der Geschichte geht es um zwei Liebesgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch miteinander vereint sind. Zum Einen haben wir da beginnend ab dem Jahr 1942 die verheiratete Stella, die sich völlig unerwartet in den amerikanischen Soldaten Dan verguckt. Diese Liebe darf nicht sein und dennoch schreiben sich die beiden Briefe, um sich nah zu sein. In der Gegenwart des Jahres 2011 ist Jess auf der Flucht und findet dabei die Briefe vom Liebespaar der Vergangenheit. Wie werden diese sie in die Arme von Will Holt bringen?

Die Handlung wird uns über einen beobachtenden Erzähler nahe gebracht, der alles genau im Blick hat. Im steten Wechsel befinden wir uns als Leser mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit. Beide Parts sind für sich fesselnd und spannend.

Für eine leichte Orientierung ist gesorgt, denn die Kapitel sind mit der jeweiligen Jahreszahl, in der man sich aktuell befindet, überschrieben. Die Liebesbriefe sind in einer anderen Schriftart dargestellt, so dass sich hervorstechen.

Gerade die Briefe haben es mir beim Lesen immer wieder angetan, denn sie stecken so voller Gefühl und Leidenschaft, das ist wirklich unglaublich. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass in der heutigen Zeit noch so zauberhafte Post verschickt wird.

Für mich waren beide Handlungsstränge stark und glaubhaft. Ich wurde von ihnen emotional mitgenommen.

Der Autorin gelingt es vor allem den Krieg sehr anschaulich darzustellen. Der Kampf ums Überleben ist hier genauso wichtig wie Liebe und Gefühl.

Fazit: Ein Roman, der mich regelrecht umgehauen hat. Wer besondere Liebesgeschichten mag, die vollends verzaubern ohne vor Kitsch zu triefen, der wird hier seine reinste Freude haben. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!

Eine berührende Liebe im Zweiten Weltkrieg

Von: Sarahs Bücherregal Datum : 15.06.2016

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

Stella ist ohne Familie aufgewachsen und als sie, mitten im Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1943 den Pfarrer Charles Thorne heiratet, hofft sie, endlich eine Familie und ein eigenes zu Hause zu bekommen. Doch schnell zeigt sich, dass ihr Eheleben keinesfalls glücklich ist und als ihr Mann als Kaplan in den Krieg nach Afrika geht und sie den jungen amerikanischen Flieger Dan kennenlernt, beginnt für sie ein neues Leben. Sie flieht aus der Kälte ihrer Ehe in seine Arme. 70 Jahre später findet eine junge Frau einen Brief von Dan an Stella, in dem er versucht, erneut Kontakt zu ihr aufzunehmen. Was ist passiert, dass das junge Paar wieder getrennt hat? Jess macht sich auf die Suche nach Stella, um die beiden mehr als ein halbes Jahrhundert später wieder zusammenzubringen.
„Als unsere Herzen fliegen lernten“ ist ein zauberhaft romantisches und rührendes Buch über eine junge Frau, die sich völlig naiv in eine unglückliche Ehe begibt und sich dann zu befreien versucht. Als sie sich wirklich verliebt, wird sie ein völlig anderer Mensch und in Dan findet Stella einen sensiblen und rücksichtsvollen Mann, der ihr Hoffnung auf das Leben macht, das sie schon lange sucht. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und die Autorin Iona Grey schafft auf vielen Schauplätzen sympathische bis griesgrämige Charaktere, die die Geschichte noch lebendiger machen. Besonders der Frauenclub, der sich um den Pfarrer scharrt wie um einen Popstar und für den das jährliche Pfingstfest so aufsehenerregend ist wie heute eine Fußballweltmeisterschaft lässt einen als Leser häufig schmunzeln. Akribisch wird gebacken und gestritten, was wirklich sehr unterhaltsam ist. Dabei steht jedoch immer Stella mit ihrem Gefühlsleben im Vordergrund, so dass man nie den Faden zur Hauptfigur verliert, die einen auch anhand der Briefe, die Dan ihr während des Krieges schrieb, durch das ganze Buch begleitet. Die eingeschobenen Passagen um Jess, die ungefähr in Stellas damaligen Alter ist und sich in der heutigen Welt alleine durchschlagen muss, wie Stella ohne Familie, schlägt einen schönen Bogen zur Gegenwart und einer weiteren kleinen Liebesgeschichte, die wunderbar zum gesamten Aufbau des Buches passt.
Iona Grey ist mit „Als unsere Herzen fliegen lernten“ ein rührendes Buch über die Liebe und ihre Hindernisse gelungen, das einen von der ersten bis zur letzten Seite berührt, ein wunderbarer romantischer Liebesroman.

Eine wahre Geschichte, die einen ans Herz geht!

Von: backmausi81 Datum : 15.06.2016

mausisleselust.blogspot.de/

Über das Buch:

Verlag: Blanvalet (Link zum Buch)
Genre: Liebesroman
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99Euro
Erschien: 2016
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Letters to the Lost erschien 2015
Seiten: 604
ISBN: 9783734101885
Gelesen vom 8.6.-10.6.2016

Vielen Dank dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ...
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …

Das Cover:

Das Cover ist so schön. Ich finde es richtig schön sommerlich und romantisch angehaucht.

Die ersten 3 Sätze:

Am Morgen erstrahlt das Haus in voller Pracht. Er hat es eigens so entworfen, mit großen breiten Fenster, die vom Boden bis zur Decke reichen, um den Sand und das Meer und den endlos weiten Himmel herein zulassen. Morgens ist der Strand leer und rein, ein weißes Blatt, auf das die Ereignisse des Tages erst noch geschrieben werden.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch verschlungen und musste oft schlucken, weil es so herzzerreißend geschrieben ist.
Es ist so eine rührende Liebesgeschichte, das man nur mitfiebern kann. Es gab auch viele Momente, wo ich über die Protagonisten Dan und Stella schmunzeln musste.
Manchmal habe ich mir gewünscht, das sie mehr Glück gehabt hätten.
Die Geschichte ist sowas von romantisch geschrieben, aber nicht kitschig. Außerdem finde ich es echt gelungen, wie die Autorin es geschafft hat, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verknüpfen.
Die ganze Geschichte wird in Erzählform geschrieben und man kann gut 1 Kapitel nach den nächsten weglesen, weil man das Buch nicht aus der Hand legen kann. . Man ist immer wieder gespannt, was wohl im nächsten Brief stehen könnte.

Fazit:

Ein Buch, das einen zu Tränen rührt!

Über die Autorin:

Iona Grey studierte Englische Sprache und Literatur an der Manchester University. Ihre Begeisterung für Geschichte und ihr großes Interesse an Frauenschicksalen des 20. Jahrhunderts brachten sie dazu, ihren Roman Als unsere Herzen fliegen lernten zu schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern im Nordwesten Englands auf dem Land.

Rezension "Als unsere Herzen fliegen lernten"

Von: Books.are.home Datum : 15.06.2016

booksarehomee.blogspot.co.at/

Inhalt:

1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …


Zum Autor:

Iona Grey studierte an der Manchester University, Englische Sprache und Literatur. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern in Cheshire. Ihre Begeisterung für Geschichte und ihr großes Interesse an Frauenschicksalen des 20. Jahrhunderts brachten sie dazu, ihren Roman "Als unsere Herzen fliegen lernten" zu schreiben.


Zum Buch:

Es geht um die hübsche Stella die ohne ihre Eltern in einem Waisenhaus aufgewachsen ist. Als sie im August 1942 den Pfarrer Charles Throne heiratet, hofft sie endlich eine richtige Familie zu haben und auch ein eigenes Haus. Zuerst ist sie überglücklich als die beiden heiraten, doch schnell wird ihr klar das er andere Vorstellungen hat wie sie. Denn anders als sie scheint er keine sexuellen Bedürnisse zu haben. Nicht mal fast ein Jahr nach ihrer Hochzeit hatten Sex.
Er verpflichtet sich für den Krieg und als sie mit ihrer besten Freundin Nancy feiern geht lernt sie einen Soldaten kennen der ihr dann etwas zu aufdringlich wird. Sie reißt sich von ihm los und geht nach Hause. Erst am nächsten morgen fällt ihr auf, dass sie ihre Armbanduhr irgendwo in der zerbombten Kirche verloren hat. Als Stelle sie suchen gegangen ist lernt sie den sympathischen Soldaten Dan kennen.
Sie gab ihm ihre Adresse, falls er die Uhr finden würde, solle er ihr doch schreiben. Doch was Dan nicht weiß, dass ist nicht mal ihre Adresse, sondern die von Nancy.
Der amerikanische Soldat hat die Uhr gefunden und ihr geschrieben. Sie haben sich getroffen und einen schönen Tag miteinander verbracht.
Sie schreiben sich regelmäßig Briefe und was als Freundschaft began, endete als Affäre.

Jess, die auf der Flucht vor ihrem Freund ist, entdeckt ein verlassenes Haus und versteckt sich dort. Sie findet zuerst nur einen Brief von Dan an Stella den er ihr vor kurzem geschrieben hat und will Stella suchen um ihr den Brief zu geben. Als sie das Haus verlässt trifft sie auf Will Holt der sich auf die Suche nach Erben macht, denn das Haus indem Jess untergeschlüpft ist gehört Nancy, die aber leider schon verstorben ist.


Meine Meinung:

Zuerst einmal möchte ich mich beim Bloggerportal und beim blanvalet Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken !

Mir hat das Buch richtig gut gefallen aber leider fand ich es an manchen Stellen nicht wirklich fesselnd. Was mir am meisten gefallen hat waren die Briefe von Dan und Stella. Man hat einfach gemerkt wie verliebt sie ineinander waren.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fließend und schön.
Ich kann das Buch wirkich nur empfehlen.

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.



Eure, Books.are.home

Mein Herz ist geflogen....

Von: Martina Suhr Datum : 13.06.2016

derbuecherkessel.blogspot.de/

Gesamteindruck
Das verträumte Cover in zarten und romantischen Farben gehalten, hat mich sofort verzaubert. Auch wenn ich eigentlich keine Literatur aus den Weltkriegsepochen mag, so hat mich dieses Buch dennoch in seinen Bann gezogen. Die Geschichte hat mich verzaubert und emotionsgeladen zurückgelassen, als ich die letzte Seite beendet hatte.
Iona Grey hat einen angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Sie umschreibt die Figuren und Situationen sehr bildreich und detailliert, ohne sich in Beschreibungen zu verlieren. Ihre Worte tragen einen durch die Geschichte und lassen diese wie einen imaginären Film vor dem inneren Auge ablaufen. Der Roman ist in 4 Erzählperspektiven unterteilt. Zwei davon spielen in der Gegenwart und entführen den Leser in die Leben von der jungen Jess, die vor ihrem gewalttätigen Freund flüchtet und dabei verletzt in ein leerstehendes Haus einbricht, wo sie die Briefe findet, und von Will, einem jungen Mann, der unter dem Erfolg seiner Familie leidet und unglücklich für einen cholerischen Chef Erben für leerstehende Objekte sucht. Die anderen beiden Erzählstränge spielen in der Vergangenheit. Während wir Dans Sicht durch seine Briefe an Stella beschrieben bekommen, erleben wir Stellas Geschichte, ebenso wie die beiden Gegenwartsperspektiven, als normale Erzählung. Alle vier Schicksale und Lebensgeschichten gingen mir sehr nah und haben mich direkt ins Herz getroffen. Der lebendige Erzählstil der Autorin lässt einen wunderbar mitfühlen und die Szenerien miterleben. Man leidet, man liebt, man fiebert mit. Das Buch war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mir aber auch gerade in den Szenen aus der Weltkriegszeit sehr oft vor Augen geführt hat, wie viel sich seitdem zum Glück verändert hat. Wie die Entbehrungen durch den Krieg und die gesellschaftlichen Zwänge diese Generation geprägt und teilweise auch kaputt gemacht haben.

Mein Fazit
Ein traumhafter Roman voller Liebe, Tragik, Dramatik und Hoffnung. Ich habe dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen, denn die Autorin hat mit ihren Worten einen Sog erzeugt, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Die Liebesgeschichte um Stella und Dan, aber auch die Schicksale von Will und Jess haben mich nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Ich bin dankbar, dass ich in einer Zeit leben darf, in der das Herz mehr Freiheiten hat und man sich nicht mehr blind gesellschaftlichen Zwängen und Normen unterwerfen muss.
Eine Geschichte, die ich jedem empfehlen kann, der gerne Liebesgeschichten liest.

Liebe, Tragik und Drama liegen oft nah beieinander. Doch manchmal lohnt es sich für die wichtigen Dinge im Leben zu kämpfen…

Von: Nicole Happy-End-Buecher.de Datum : 10.06.2016

www.happy-end-buecher.de/

England 1942:

Stella, eine Waise, glaubt sich bereits im siebten Himmel, als der Pfarrer, für den sie als Haushälterin arbeitet, um ihre Hand anhält. Doch nach der Hochzeit begreift sie langsam, dass Charles Thorne sie keinesfalls liebt. Vielmehr hat er sie lediglich aus Alibigründen geheiratet. Stella ist am Boden zerstört, als sie begreift, dass sie wohl bis an ihr Lebensende in einer lieblosen Ehe gefangen bleiben wird, doch dann wendet sich das Blatt, als Charles beschließt, als Soldat in den Krieg zu ziehen. Stellas beste Freundin Nancy, kein Kind von Traurigkeit, nimmt sie unter ihre Fittiche und so kommt es, dass sie eines Tages zusammen mit amerikanischen Soldaten ausgehen. Als einer von den Männern zudringlich wird, weicht Stella erschrocken zurück und verliert bei dem anschließenden Handgemenge ihre kostbare Armbanduhr.

Am nächsten Tag macht sie sich nochmals auf den Weg, um die Uhr in einer Kirchenruine zu suchen und lernt bei ihrer Suche den Piloten Dan Rosinski kennen. Dieser ist äußerst angetan von Stella und bietet ihr seine Hilfe an. So tauschen die beiden ihre Adressen aus und durch einen unglaublichen Zufall gelangt Dann wenige Tage später, tatsächlich an Stellas Uhr und schreibt ihr eine Nachricht; nicht ahnend, dass Stella ihm die Anschrift von Nancy gegeben hat. Doch Nancy reicht die Post weiter und so kommt es zu einem erneuten Treffen zwischen Dan und Stella, bei dem der Funke zwischen ihnen überspringt.

Als Dan jedoch erfährt, dass Stella verheiratet ist, wird er unsicher. Fühlt sich hin und hergerissen und fragt sich, ob er Stella nicht lieber aufgeben soll. Doch die zahlreichen Briefe, die sie sich im Laufe seiner Kriegseinsätze schreiben, schweißen die beiden zusammen und aus Freundschaft wird Liebe. Beide planen ein gemeinsames Leben zusammen, falls Dan zurückkehrt…

England 2011:

Die obdachlose Jess, die vor ihrem gewalttätigen Freund geflohen ist, entdeckt auf ihrer Flucht ein unverschlossenes, unbewohntes Haus und beschließt in ihrer Not, sich dort für ein paar Tage einzuquartieren, bis sie einen Plan gefasst hat. Bei einer näheren Inspizierung des Hauses, entdeckt Jess einen alten Karton, in dem sich viele Briefe befinden, die von einer großen, tiefen Liebe erzählen. Einer Liebe, wie sie Jess hofft, auch irgendwann einmal zu finden. Das Lesen der Briefe gibt ihr Mut und Kraft, auch wenn sie wenige Tage später fast zu Tode erschrickt, als der Immobilienmakler Will vor dem Haus steht und vorsorglich in Deckung geht. Will ist im Auftrag seines Chefs dort und soll in Erfahrung bringen, ob die verstorbene alte Dame, die zuvor in diesem Haus lebte, Erben hatte.

Nachdem sich Jess und Will in der Folgezeit mehrfach über den Weg gelaufen sind, entpuppt sich Will dann plötzlich als Jess Retter in der Not, als er sie todkrank in dem verlassenen Haus auffindet. Nachdem er Jess Geschichte erfährt, ist er berührt, aber auch fasziniert, als diese ihm von dem Paar aus den gefundenen Briefen erzählt und möchte alles daran setzen, den Briefeschreibern zu einem Happy End zu verhelfen…

„Als unsere Herzen fliegen lernten“, enthält gleich zwei Liebesgeschichten in einem Roman, immer im Wechsel erzählt. Während wir in der Gegenwart die junge, desillusionierte Jess kennen lernen, die einen Neuanfang wagen möchte und dabei auf Will trifft, ist es in dem Handlungsstrang, der während des zweiten Weltkrieges spielt, die anfangs sehr weltfremde, schüchterne und liebenswerte Stella, die im Fokus des Geschehens steht. Die Jahre, die sie im Waisenhaus verbringen musste, haben in ihr den Wunsch auf Liebe, Geborgenheit und Glück geweckt, doch leider gerät sie an Charles Thorne, einen bigotten, engstirnigen und kaltherzigen Pfarrer, der sie lediglich geheiratet hat, um seine Homosexualität verschleiern zu können. Jedoch ahnt Stella diesbezüglich über einen langen Zeitraum gar nichts und fürchtet nun, ihr Mann fände sie einfach unattraktiv. Ab dem Moment, als Dan ihren Weg kreuzt, verändert sich Stella, blüht immer mehr auf und wird risikofreudiger. Dan bringt Seiten an ihr zum Vorschein, von denen sie noch nicht einmal etwas ahnte.

Und doch weiß der Leser bereits von Anfang an, da der Epilog über einen betagten, schwerkranken Dan erzählt, dass Dan und Stellas Geschichte nicht gut ausging. Den Grund erfährt man jedoch erst gegen Ende des Romans, so dass die Autorin die Neugierde des Lesers bis dato zu schüren vermag.

Ich mochte die Romanpassagen, in denen sich Stella und Dan nahe waren, und viele Unternehmungen miteinander machten, sehr und auch das Heldenpaar war so liebeswert gestrickt, dass man sie schnell in sein Leserherz schließen konnte. Dazu fand ich den historischen Hintergrund spannend und auch glaubwürdig inszeniert.

Warum also nur 4 von 5 Punkten? Nun, zum einen fand ich einfach, dass abgesehen von dem Heldenpaar, alle anderen Nebenfiguren, allen voran Charles, einfach zu eindimensional charakterisiert waren. Sie blieben seltsam konturlos, dazu benahm sich Charles so gleichgültig Stella gegenüber, dass ich mich ständig gefragt habe beim Lesen, wieso sie ihn in aller Welt nicht früh verlassen hat. Und auch ihr Verhalten (ich würde spoilern wenn ich den Grund verrate) das zur Trennung von Dan führt, war für mich nicht nachvollziehbar und ließ sie schwach erscheinen.

Der Roman als solches lässt sich gut lesen, was am sehr flüssigen, eingängigen Schreibstil der Autorin liegt, doch ab der Mitte des Buches schlichen sich für meinen Geschmack immer mehr kleine Längen ein; zudem fand ich, dass es die Autorin ab und an etwas damit übertrieben hat, wenn sie Örtlichkeiten, Gegenstände oder Stimmungen beschrieb.

Sie benutzte für meinen Geschmack zu viele Adjektive, so dass ich teilweise aus meinem Lesefluss geworfen wurde, wenn es mir zuviel des Guten wurde.

Die Geschichte von Stella und Dan konnte mich ein wenig mehr mitreißen, als die von Jess und Will, doch insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt von „Als unsere Herzen fliegen lernten“ und habe gegen Ende des Romans sogar noch ein paar Tränchen verdrücken müssen. Eine Leseempfehlung möchte ich vor allem für diejenigen Leser aussprechen, die Romane von Autoren wie etwa Jojo Moyes oder Nicholas Sparks mögen, da deren Stil vergleichbar ist.

Kurz gefasst: Liebe, Tragik und Drama liegen oft nah beieinander. Doch manchmal lohnt es sich für die wichtigen Dinge im Leben zu kämpfen…

Rezension

Von: Franziska aus München Datum : 10.06.2016

franzi-liest.de/als-unsere-herzen-fliegen-lernten.php

Anlass: Ich habe dieses wunderschöne Paket vom blanvalet Verlag erhalten zum Erscheinen des Buchs und war total begeistert.

Inhalt: Stella hat keine Familie und heiratet im London der 40er Jahre ihren Gemeindepfarrer, weil sie sich ein Zuhause und Geborgenheit wünscht. Als der sie aber wie seine Haushälterin behandelt, sie aus den Flitterwochen jungfräulich zurückkehrt und ihr Mann bald nach der Hochzeit sich als Militärkaplan meldet, fühlt sie sich entsetzlich einsam. Ihre Freundin Nancy nimmt sie mit zu Partys mit US Piloten, um sie aufzuheitern - wo sie Dan trifft, der die Liebe ihres Lebens werden soll. 60 Jahre später flüchtet Jess vor ihrem gewalttätigen Ex Freund in ein leerstehendes Haus, wo sie auf der Suche nach trockener Kleidung auf Dans und Stellas Briefe stößt und begreift, was Liebe ist. Will, der auf der Pirsch nach den Erben von Stellas Haus ist, findet sie, als sie sich wegen der Feuchtigkeit im Haus eine Lungenentzündung zugezogen hat, bringt sie ins Krankenhaus und ist von den Briefen ebenso fasziniert wie von Jess. Gemeinsam suchen sie nach Stella und Dan und verstehen sich dabei immer besser.

Meinung: Also so nah am Wasser gebaut war ich seit "Ein ganzes halbes Jahr" nicht mehr! Wunderschöne Geschichte und die Briefe! Hach...

Für wen: Jede Frau mit Herz

Als unsere Herzen fliegen lernten

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 06.06.2016

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …
(Quelle: Bloggerportal )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

1943: Stella wächst in einem Waisenhaus auf und wird als Haushaltshilfe für den Reverend Charles eingestellt – er lernt ihre Qualitäten zu schätzen und macht ihr einen Heiratsantrag. Sie ist überglücklich und freut sich auf die Beziehung zu Charles. Doch schnell wird klar, das er anscheinend keine sexuellen Bedürfnisse oder Gefühle ihr gegenüber hat. Als er sich dann für den Krieg verpflichtet, bleibt Stella allein zurück.
Mit ihrer besten Freundin Nancy geht sie feiern, gelangt an unanständige US-Soldaten und verliert in den Ruinen einer Kirche ihre Armbanduhr, ein Hochzeitsgeschenk der Schwiegereltern. Am nächsten Morgen trifft sie dort auf den amerikanischen Soldaten Dan, er möchte ihr helfen und sie gibt ihm die Adresse von Nancy – ihre Schutzmaßnahme – dort soll er sich melden, falls er die Uhr finden sollte. Er findet sie, schreibt Stella an, die beiden treffen sich und sie verbringen den Tag zusammen. Es entsteht eine Brieffreundschaft, die sich aber nach und nach in eine Affäre verwandelt.
2011: Jess ist auf der Flucht vor einem Freund, dem sie etwas Geld entwendet hat. Sie taucht in einem heruntergekommenen Haus unter – dort entdeckt sie auch Will, der sich um den Nachlass und das Haus von Nancy kümmern soll. Anfangs hält sie Distanz, doch als sie schwer erkrankt und Will sie halbtot findet, freunden sich die beiden an. Jess hat ein paar Briefe von einem Dan gefunden, der seiner Liebe Stella schreibt und auch ein aktuelles Schreiben ist darunter: Dan möchte endlich seine Stella wiedersehen. Die beiden helfen Dan – doch werden sie auch Stella finden?

Stella war mir von Beginn an sehr sympathisch, sie ist eine herzensgute, wenn auch sehr naive junge Frau. Mit Nancy hat sie eine gute Freundin an ihrer Seite, die ihr auch in den dunklen Momenten bei Stella bleibt. Sie hat so große Hoffnungen in die Ehe mit Charles gesetzt und wurde bitter enttäuscht – besonders nach der ersten Rückkehr aus dem Krieg. Charles tut ihr etwas unverzeihliches an und ich habe bis jetzt immer noch nicht verstanden, warum sie bei ihm geblieben ist. Bei Dans Besuchen blüht sie auf und wird zu einer vollkommen anderen Frau – die ich so wundervoll fand. Stella verhält sich wie eine typische junge Frau, die so viel Spaß am Leben hat.
Auch Nancy habe ich anfangs ins Herz geschlossen, doch gegen Ende der Geschichte wurde klar, das sie nicht immer richtig gehandelt hat. Sie hat Briefe zurückgehalten und somit ihre beste Freundin hintergangen. Nancy lässt Stella verkümmern und das gefällt mir überhaupt nicht. Das macht man nicht.
Charles mochte ich ab der ersten Zeile schon nicht – er ist eiskalt und schert sich einen Dreck um die Gefühle von anderen. Er hält zu Jesus und lebt für seine Predigen – seine Ehefrau ist nur eine billige Haushaltshilfe, nicht mehr. Nach dem Krieg zeigt er endlich sein wahres Gesicht – er ist ein Monster geworden.
Dan ist ein mustergültiger junger Mann, der sein Herz am rechten Fleck hat. Ich hatte so große Hoffnungen in eine gemeinsame Zukunft mit Stella gesetzt…schade, das es nicht eingetroffen ist.

Mit Jess und Will wurde ich leider nicht warm, sie waren mir zu oberflächlich – besonders Jess. Bei Will hat man wenigstens noch ein wenig Hintergrundinformationen bekommen, aber bei ihr erfuhr man kaum etwas. Im Umgang mit dem kranken Dan war sie sehr liebevoll und bei der Suche nach Stelle sehr aktiv, aber ansonsten war sie mir zu passiv und zu langweilig. Lobend ist zwar zu erwähnen, das sie sich einen Job sucht, aber mehr positives oder beeindruckendes kann ich nicht nennen.
Schade, das sie beiden manchmal zu sehr im Mittelpunkt standen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, doch leider fehlt es mir einfach an Spannung. Meinstens konnte man am Beginn schon erahnen, wie viele Situationen enden werden – es gab wenig Überraschungen oder ungeahnte Wendungen. Charles Verwandlung war auf lange Sicht absehbar und auch die heimliche Affäre von Stella und Dan war von der ersten Begegnung an klar.
Die Geschichte um Stella und ihr Leben ist wirklich interessant und ich habe es gerne gelesen, aber mit der Verwicklung von Jess und Will war es mir zu viel des Guten. Die Passagen in der heutigen Zeit waren zu Beginn sehr kurz und knapp gehalten, wurden aber gegen Mitte der Geschichte immer langatmiger und nahmen für meinen Geschmack zu viel Platz ein. Stella, Nancy, Charles und Dan wurden in den Hintergrund gedrängt – unnötigerweise. Ihre Geschichte ist um Klassen besser als die von Jess und Will.

Leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung – für Fans von Rosamunde Pilcher ein Kauf wert, aber allen anderen kann ich nur zu einer Ausleihe in einer Bücherei raten.

Schönstes Zitat

gab leider keins��

������ Sterne

Wunderschön, emotional und unvergesslich!

Von: Conny G. Datum : 31.05.2016

fanti2412.blogspot.de

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden, weil mir das wunderschöne Cover ins Auge fiel und mich der Klappentext sofort angesprochen hat.
Ich bin froh, es entdeckt zu haben, denn sonst wäre mir eine echte Perle entgangen!

Das Buch beginnt mit einem Prolog in dem Dan, der offenbar alt und krank ist, einen Brief geschrieben hat, den er abschicken möchte, bevor es für ihn zu spät ist. Und damit beginnt eine Reise in die Vergangenheit.

Die Autorin erzählt die Geschichte in zwei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen.
Zu Beginn erleben wir im Jahr 2011 wie Jess auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund in ein offenbar leer stehendes Haus einbricht und dort Schutz sucht. Da sie verletzt ist, verbringt sie die Nacht dort und ist überrascht, dass am nächsten Tag ein Brief von einem Dan an eine gewisse S. Thorne eintrifft, denn das Haus ist offenbar seit mindestens zwei Jahren unbewohnt.
Später findet sie in einem Schlafzimmer einen Karton mit vielen weiteren Briefen, die von einer großen Liebe erzählen. Ihre Neugier ist geweckt uns sie ist fest entschlossen mehr über Stella und Dan herauszufinden. Zufällig trifft sie auf Will, von dem sie später Unterstützung bekommt.

In den Jahren 1942/43 erleben wir Stella als junge Ehefrau eines Pfarrers, der sie eher wie seine Haushälterin statt als Ehefrau behandelt. Ihr Leben ist nicht einfach und längst nicht so, wie sie es sich erträumt hat. Und das liegt nicht nur an den Wirren des Krieges. Aber dann lernt sie Dan kennen.

Der Autorin ist es von Anfang an gelungen, mich mit ihrem schönen und packenden Schreibstil in den Bann der Geschichte zu ziehen. Sie erzählt die Geschichte von Stella sehr ausführlich und macht deutlich, welche Rolle einer Frau in der damaligen zeit zukam.
Stella hatte sich ihre Rolle als Ehefrau anders vorgestellt und als ihr Mann sich freiwillig zum Kriegseinsatz meldet, ist sie fast auf sich allein gestellt und einsam.

Die Autorin versteht es wunderbar die Emotionen der Protagonisten zu transportieren, Stellas Sorgen und Hoffnungen, Dans Ängste als Kampfpilot aber auch in der Gegenwart Jess' Nöte auf dem Weg in ein neues, anderes Leben und Will mit all seinen Problemen.
Ich muss sagen, ich habe mit allen vier Hauptprotagonisten gefiebert, gebangt und gehofft.
Iona Grey schildert aber auch sehr authentisch die Situation der Menschen zur damaligen Kriegszeit mit allen Entbehrungen, wie Lebensmittelknappheit, und natürlich ihren Ängsten und der Sehnsucht nach ein bisschen Freude, Geborgenheit und Liebe.

Durch die Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen und Zeitebenen baut sich gleich von Anfang an eine gewisse Spannung auf, die sich immer mehr steigert und zu einem absolut emotionalen,herzergreifenden und unvergesslichen Ende führt.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war von der Geschichte sehr ergriffen.
An den passenden Stellen werden die Briefe von Dan an Stella eingestreut, die nicht nur von den Gefühlen zueinander sondern auch von den alltäglichen Erlebnissen der beiden berichten. Diese Briefe haben mich sehr berührt, weil sie wunderschön geschrieben sind und alles ausdrücken, was Dan und Stella füreinander sind.

Zitat:
"Beim Start oder beim Angriff hat man keine Zeit zum Nachdenken, aber auf dem Heimflug kommt es mir immer vor, als würde ich zu Dir zurückfliegen.
Pass gut auf Dich auf, mein Engel. Mir zuliebe."
(Seite 287)

Sehr ausdrucksvoll, gefühlvoll herzerwärmend und ohne Kitsch erzählt Iona Grey die Geschichte der großen Liebe von Stella und Dan in den Wirren des 2. Weltkrieges und von Jess und Will auf dem Weg in ein anderes Leben. Beide haben mich sehr berührt hat, weil sie einigen Tiefgang haben und vieles aussagen.
Zum Schluss war ich traurig, dass die Geschichte zu Ende ist, aber dieses wunderschöne Buch wird mir lange in Erinnerung bleiben!


Fazit: 5 von 5 Sternen