Leserstimmen zu
Der Elefant, der das Glück vergaß

Ajahn Brahm

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Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung gestoßen. Der Titel machte mich neugierig. Es ist ein Buch mit 108 Kurzgeschichten und Erfahrungen des buddhistischen Mönchs Ajahn Brahm. Der lockere Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ajahn Brahm hat eine sehr entspannte Sicht auf das Leben-selbst mit schwierigen Situationen weiß er umzugehen und sieht selbst in diesen das Positive und vermittelt dies an den Leser. Ich habe das Buch immer mal zwischendurch gelesen und jedes Mal hat es mich glücklich gemacht und positiv gestimmt. Ab und an nehme ich das Buch zur Hand, schlage einfach eine Seite auf und lese mir die Geschichte durch. Danach geht es mir oft besser und ich bin motivierter Dinge anzugehen. Einige Geschichten sind lustig, einige eher traurig aber jede Geschichte hat eine besondere Botschaft. Ganz besonders hat mich die Geschichte „Kriminelle gibt es nicht“ beeindruckt. In dieser berichtet Ajahn Brahm über seine Arbeit mit Menschen im Gefängnis und darüber, dass keiner der Häftlinge rückfällig geworden ist. Er erklärt dies damit: „Für mich war ein Mensch immer mehr als ein Delikt. Einen Menschen nur anhand von einer, zwei oder womöglich auch mehreren schrecklichen Taten zu definieren, die er begangen hat, ist doch absurd. Denn damit leugnet man all das andere, was er getan hat, all seine edlen Handlungen. Und auf diese habe ich mich konzentriert. Und deshalb begegnete ich Leuten, die ein Verbrechen begangen hatten, aber keinen Verbrecher“. Ein sehr schönes Buch, welches einem neue Denkrichtungen liefert. Von mir bekommt das Buch 5/5 Herzen

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Ich habe schon das Vorgängerbuch mit großer Freude gelesen und so durfte auch dieses Buch bei mir einziehen. Es hat mich genauso berührt und begeistert wie "Die Kuh, die weinte". Schon im Inhaltsverzeichnis lässt sich erkennen dass das Buch in 108 Kurzgeschichten unterteilt ist. Einige Titel ließen mich schmunzeln ("Po-Sitive Verstärkung", "Der Taxifahrer der sich verfuhr") wiederum andere machten mich nachdenklich ("Kriminelle gibt es nicht", "Die Erlaubnis zu Sterben"). Aber allesamt hatten sie eins gemeinsam: Sie machten mich neugierig. Genau wie der erste Satz des Vorwortes: "Bananen haben etwas Tiefgründiges." Oh nein,... so philosophisch wollt ich es dann doch nicht. Aber die Auflösung folgte sofort und ließ mich gleich verwundert die Augenbrauen hochziehen. Warum? Nur so viel: Ich glaub wir alle Essen Bananen falsch. Aber um die Metapher zumindest ein bisschen aufzulösen: "Mönche (und Nonnen) sind Experten darin, den Geist von der Schale der Schwierigkeiten, die ihn umgeben zu befreien". Jetzt muss ich zugeben, ich hab mich vorher nicht wirklich mit dem Autor beschäftigt, aber Mönch lies mich aufhorchen und nochmal auf die Titel schauen: "Jeden Morgen zwanzig Push-ups", "Der Alleswisser", "Kit Kat"... Hm, mein Bild von einem Mönch ist doch irgendwie konservativ, aber warum eigentlich? Ich kenn ja keinen. Im hinteren Teil des Buches findet man dann auch die Vita vom Autor Ajahn Brahm, der australische buddhistische Mönch, der ursprünglich aus England kommt und Peter Betts heißt und in Cambridge theoretische Physik studierte. Heute ist er Abt des Bodhhinyana-Klosters in Westaustralien und einer der "beliebtesten und bekanntesten buddhistischen Lehrer unserer Zeit". Allerspätestens jetzt sollte auch Ihr Interesse geweckt sein, oder? Was ist das denn bitte für eine Mischung? Ich sollte nicht enttäuscht werden. Die Kurzgeschichten sind zwischen circa einer 3/4- und 4 Seiten lang. Jede Kurzgeschichte startet mit der Überschrift und einer Silhouette von einem kleinen Elefanten mit Schmetterling. Ajahn Brahm widerlegt komplett mein konservatives Mönchsbild. Viele seiner Kurzgeschichten sind mitten aus (dem weltlichen) Leben und nicht unbedingt aus dem Tempelalltag, obwohl selbst diese so ganz anders sind als man vermutet. So geht es manchmal um "Klienten" die ihn um Rat bitten, Erlebnisse aus seiner Ausbildung, Wiedererzählungen, Parabeln, Erzählungen aus seinem Arbeitsalltag oder auch mal ein "buddhistischer Witz". Die Mischung macht das Buch absolut zu etwas Besonderem. Es wird nie langweilig und sollte man mal eine "Kurzgeschichte" nicht "so toll" gefunden haben, die nächste ist garantiert wieder komplett anders. Ajahn Brahm hat bei seinem Buch jedoch eins verdammt gut gemacht. Thematisch gibt es immer einen versteckten roten Faden, sodass man fließend in die nächste Geschichte einsteigen kann. Doch genau so gut lädt jede Geschichte zum Verweilen ein. Der Autor lässt dabei die jeweilige Lehre der Geschichte angenehm durchscheinen (oder summiert am Schluss), sodass ich mich oft beim grübeln "erwischt" habe, oder ich hab mal wieder über mich selbst gelacht, weil ich mich selber in den Geschichten erkannt habe... Wie gesagt, auch ich esse Bananen mein Leben lang schon falsch, es kommt halt auf die Perspektive an. Fazit: Gefällt mir nicht ganz so gut, wie der Vorgänger, aber trotzdem noch eine große Empfehlung.

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Ein wahrhaft wunderschönes Buch! Ajahn Brahm erzählt äußerst weise, ehrlich, manchmal humorvoll, manchmal traurig aber immer mit viel Herz vom Leben. Niemals belehrend regt er zum Denken an und behandelt alle wichtigen fragen des Lebens. Auf jeden Fall ist man sich am Ende sicher: So kompliziert ist das Leben doch eigentlich gar nicht. Diesen Eindruck vermittelt Ajahn Brahm zumindest. Zum Lachen, weinen und glücklich sein! Ajahns Brahms Elefant,der das Glück vergaß

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Rezension

Von: Celina

12.08.2018

Niemand versteht es so gut, tiefe buddhistische Weisheit auf humorvolle und unterhaltsame Art zu präsentieren, wie Ajahn Brahm. Neun Jahre nach seinem SPIEGEL-Bestseller Die Kuh, die weinte präsentiert er neue Geschichten, die alltagspraktisches Lebenswissen bieten, ohne jemals belehrend zu wirken. Dabei schöpft der weltberühmte Mönch aus eigenen Erfahrungen, Erzählungen seiner Schüler, bekannten Anekdoten und alten Märchen, denen er eine überraschende neue Wendung verleiht. Mit großer Leichtigkeit und unnachahmlichem Charme vermittelt er zeitlos gültige Weisheit, die im Innersten berührt und einen ganz neuen Blick auf das eigene Dasein schenkt. Ein Buch, das lauthals zum Lachen bringt und auch zu Tränen rührt – für alle Menschen, die auf der Suche nach einem glücklichen Leben sind. Meine Buchrezension: Dieses Buch ist gegliedert in 112 Kurzgeschichten. Wie der Text unter dem Titel schon verrät, geht es um "buddhistische Geschichten um Freude in jedem Moment zu finden". Es handelt von verschiedensten Situationen, in denen es am Ende immer wieder darum geht, dass man immer das positive sehen sollte, egal wie doof eine Situation gerade ist. Immer das Gute zu sehen kann einem oft auch helfen, aus einer blöden Situation herauszukommen. Die Geschichten eignen sich super, um immer mal zwischendurch eine zu lesen. Sie bauen nicht aufeinander auf und man kann sich je nach Lust und Laune eine "passende" Kurzgeschichte aussuchen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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Ajahn Brahm stammt ursprünglich aus England und reiste kurz nach seinem Abschluss in der theoretischen Physik nach Thailand, um sich zum Mönch ausbilden zu lassen. Seit vielen Jahren lebt er nun in Australien und gibt seine Erfahrung, Weisheit und Güte an zahlreiche Menschen weiter. In "Der Elefant, der das Glück vergaß" befindet sich erneut eine Vielzahl von kurzen Anekdoten und Weisheitsgeschichten, die uns auf alltägliche Unachtsamkeiten sowie Denk- und Bewertungsfehler stoßen -eher stupsen, aber das sehr bestimmt. Bei diesen Geschichten handelt es sich um kurze Zusammenfassungen seiner Erlebnisse während des Studiums, der Mönchsausbildung sowie seines Alltags oder um Überlieferungen durch seinen Lehrmeister und Bekannte. Vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas überspitzt und ausgebaut, aber die Geschichten sollen sich ja auch in unseren Köpfen festbeißen. Vielleicht würde ich ihm nicht in allen Ansichten zustimmen, aber das passiert generell eher selten und ist ja auch nicht nötig. Die Geschichten sind unterhaltsam, schnell zu lesen und leicht verständlich. Dennoch empfehle ich: Nicht alle auf einmal und gut kauen! Man nimmt das Buch am besten zur Hand, wenn man einen Knoten im Kopf hat, man einen Perspektivenwechsel benötigt oder etwas mehr Achtsamkeit in den Alltag integrieren möchte. Eine Lieblingsgeschichte habe ich auch: „Gut? Schlecht? Wer weiß das schon?“ handelt u.a. vom häufigen vorschnellen Bewerten von Ereignissen. In den letzten Wochen hat sich der Titel schon fast zu einem kleinen Mantra in meinem Kopf entwickelt. Natürlich habe ich die Geschichte gleich mal mit in eine meiner Therapiegruppen genommen und auch da kam sie richtig gut an. Also. Auch der Nachfolger wird von mir sehr geschätzt.

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ein gutes Buch 📖 “Der Elefant 🐘 der das Glück 🍀 vergaß “ genau so fühle ich mich in meiner Haut in meiner Seele. Dick, Fett wie ein Elefant 🐘 und Glück 🍀???? Was bedeutet es eigentlich ? Ich bin zwar glücklich im Bioladen ein Praktikum zu machen und Glücklich solche Eltern zu haben. Glücklich warmes Wasser 💦 zu haben, vier Wände zu haben etc. doch meine Seele ist dennoch unglücklich. Deswegen hat mich dieses Buch 📖 von Ajah Brahm aus so angesprochen. Er ist ein buddhistischer Lehrer. Ich möchte so bald mein Kopf sich konzentrieren kann dieses Buch 📖 komplett durchlaufen nicht nur eins zwei Seiten. So dass ich auch mein Glück 🍀 finde. Seelenfrieden mit mir schließen werde. In diesem Buch 📖 stehen viele buddhistische Geschichten. Welche einem den Weg zeigen können. Was wollen wir wirklich? Über einen Taxifahrer 🚕 der sich verfuhr. Kriminelle gibt es nicht, erlauben zu sterben. Ängste, Psychische Krankheiten, Soll ich oder soll ich nicht? All dieses und mehr wird in diesem Buch 📖 angesprochen.

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Inhalt 108 kurzweilige, lehrreiche, manchmal humoristische, manchmal unglaubliche Geschichten hat Ajahn Brahm hier zusammengestellt. Es sind entweder traditionelle buddhistische Geschichten oder Erzählungen und Anekdoten aus Ajahn Brahms Leben. Jede Geschichte für sich ist ein kleines Lehrstück zu einem Aspekt des Lebens. Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir mit uns selbst um? Wie gehen wir mit der Natur um? Jede Geschichte enthält ein Stück Anregung zur Problemlösung und damit zur persönlichen Gesundung. Die Geschichten sind kurzweilig erzählt und lassen sich gut lesen. Sie sind in sich abgeschlossen, sodass man sich auch immer mal wieder eine zum (Nach-)Lesen auswählen und genießen kann. Subjektive Eindrücke Es ist das dritte Buch, das ich von Ajahn Brahm lese, und doch kann ich einfach nicht genug bekommen von seinen Erzählungen. Natürlich bewegen mich die Geschichten unterschiedlich stark. Manche Fragestellungen sind wichtiger für mich als andere, für einige suche ich noch nach einer Lösung, für andere meine ich die Antwort schon gefunden zu haben. Aber immer regen mich die Geschichten an zu schauen, wie es mir denn in den jeweiligen Situationen geht, wie ich handeln würde. Drei Geschichten kannte ich bereits aus einem anderen Buch von Ajhan Brahm, das sich mit Achtsamkeit befasst. Ich bin nun unschlüssig, ob es daran lag, dass ich die Geschichten schon kannte, aber für diese drei hatte ich etwas den Eindruck, dass sie nicht so recht zu den anderen passen wollten. Aber das hat meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Fazit Ohne bedrohlichen erhobenen Zeigefinger befürchten zu müssen, kann man sich in diesem Buch viel Anregung für das eigene Leben holen – und das immer wieder neu. Ich kann das Buch als kurzweiliges Lesevergnügen und Einladung zu einer Reise ins eigene Leben sehr empfehlen. Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses Lust und Freude bereitende und anregende Rezensionsexemplar.

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Diejenigen, die meinen Blog schon länger verfolgen, wissen, dass ich immer wieder auf dem Weg der Achtsamkeit wandele und auch immer (noch) danach suche, zufrieden und glücklich zu sein. Wie oft werde ich durch meinen stressigen Alltag und den (leider) fehlenden Pausen aus der Bahn geworfen, von Beschwerden heimgesucht und sage mir dann immer "JETZT ändere ich etwas. Es geht einfach nicht mehr so weiter". Wer findet sich darin wieder? Wenn auf euch auch nur ein kleiner Teil zutrifft (Stress, keine Ruhe, Wut, Überforderung, Unzufriedenheit, Ohnmacht), dann seid ihr hier genau richtig und das Buch passt auch perfekt zu euch! In diesem Buch sind Geschichten zu finden, erzählt von einem einfachen Mann, der sich dem Buddhismus zuwendete und beschloss, Mönch zu sein. Geschichten, die zum Nachdenken anregen, dich lachen lassen, mal aus voller Kehle, mal hinter vorgehaltener Hand; Geschichten, bei denen du dir die ein oder andere Träne nicht verkneifen kannst, über die du dich wunderst und für die du einfach dankbar bist. In all diesen Geschichten, die authentisch erzählt und immer mit einem Bezug zu dem Alltagsgeschehen des Autors selbst oder von dessen Familie und Freunden versehen sind, findest vielleicht keine Antworten auf all deine Fragen. Er hat keine Lösungen für dein Problem parat, aber er zeigt dir, wie man mit eben jenen Situationen umgehen kann, die einen immer wieder aus der Bahn des Lebens zu werfen drohen und das Leben in seinen Grundfesten erschüttern wollen. Ich hatte keinerlei Erwartungen an dieses Buch. Mein erster Gedanke, als ich das Buch gesehen hatte, war "Was hat ein Elefant damit zu tun?" und "Warum hat er das Glück vergessen? Geht das überhaupt?". Tja, tatsächlich habe ich auf all diese Fragen eine Antwort erhalten! Der Elefant ist im Buddhismus ein heiliges Tier, das verehrt wird. Es versinnbildlicht das, was das höchste Ersterben im Buddhismus ist: Ruhe und Gelassenheit. Der Elefant, der das Glück vergessen hatte wurde tatsächlich in einer der vielen Geschichten von Ajahn Brahm behandelt. Es ging dabei um einen Elefanten im Zoo, der sich dort wohlfühlte und auch seit jeher zufrieden und glücklich dort war. Erst als er ein auffälliges Verhalten zeigte, sich gegenüber Besuchern ausfallend verhielt (sie mit Gegenständen bewarf oder Wasser über sie spie) und auch einen Wärter angegriffen hat, wurden Ärzte und Psychologen zur Rate gezogen. All diese weisen und studierten Leute konnten dem Tier aber nicht helfen, so wurde ein Mönch zum Zoo gerufen, der sich um den Elefanten kümmern sollte und sein Problem erforschen sollte. Der Mönch kam erst spät in den Zoo und setzte sich vor das Gehege des Elefanten und meditierte. Spät in der Nacht vernahm er Geräusche hinter dem Gehege des Elefanten und sah dort nach dem Rechten. Versteckt in der Dunkelheit beobachtete er Drogendealer und weitere finstere Gestalten, die ihre Rachepläne schmiedeten und dunkle Machenschaften ausheckten. Das Verhalten der Leute färbte auf den so gutmütigen Elefanten ab. Am nächsten Abend allerdings wurden auf Geheiß des Mönchs eben diese Leute von der Polizei empfangen und abgeführt. Der Mönch rief seine Brüder zusammen, setzte sich mit ihnen hinter das Gehege des Tiers und meditiere und betete mit ihnen zusammen. Ab diesem Zeitpunkt war der Elefant wieder ruhig und gelassen. Was lehrt uns das? Auch Tiere können unsere Verhaltensweisen erkennen und werden von unseren Stimmungen beeinflusst. Das ist nur ein kleines Beispiel von vielen aus diesem wirklich wundervollen Buch. Ich könnte noch weitere aufzählen und tue es jetzt auch einfach beispielsweise! Besonders beeindruckt haben mich diese Geschichten: "Die Löschtaste drücken" In dieser Geschichte wird von einer "Stockzeremonie" berichtet, welche sich auf diese Weisheit stützt: "Schwer ist ein Stock nur, solange ihr ihn festhaltet. Sobald ihr ihn wegwerft, ist sein Gewicht dahin." Bei dieser Methode soll in unserem Gehirn die "Löschtaste" gedrückt werden, unsere Erinnerungen also von schlechten und negativen Erinnerungen befreit werden. Das geht recht einfach: schreibt so viele schlechte Erinnerungen auf ein Stück Papier, wie euch einfallen (sie müssen zuerst an die Oberfläche kommen, bevor sie gelöscht werden können). Sucht einen Stock und wickelt das Papier fest darum. Geht nun zu einem einsamen Platz, meditiert über das Gewicht über all dieser schlechten Erinnerungen und - wenn ihr bereit seid loszulassen - schleudert den Stock so weit wie möglich weg! Natürlich gibt es auch noch eine andere Alternative, die den Wald nicht verschmutzt: schreibt all eure negativen Erinnerungen auf Toilettenpapier, geht damit ins Bad und werft sie ins Klo und dann spült einfach ab! Mir hat diese Alternative sehr gut gefallen ;) Ich werde jetzt nochmal Toilettenpapier kaufen müssen! "Jeden Morgen 20 Push-Ups" Keine Sorge! Hierbei geht es nicht um Sport :D Zumindest nicht um den Sport, den ihr jetzt im Sinn habt, wenn ihr das Wort "Push-Ups" lest! Ja, es sollen morgendliche Push-Up-Einheiten getätigt werden, und zwar 20 Stück! Hierbei handelt es sich jedoch um besondere Push-Ups: nachdem ihr morgens auf der Toilette wart und euch die Zähne geputzt habt, stellt euch auf die weiche Matte vor den Badezimmerspiegel, die Füße knapp schulterbreit auseinander. Atmet drei bis vier Mal tief ein, um euch zu entspannen. Hebt dann die Arme an und winkelt sie so an, dass sich die Hände auf der Höhe eures Gesichts befinden. Legt eure beiden Zeigefinger rechts und links an die Mundwinkel, schaut in den Spiegel und zieht sie nach oben! Und eins! Lasst den Mund in seine normale Elendsmiene zurückgleiten und zieht dann die Mundwinkel wieder nach oben. Wiederholt das 20 mal! Ihr seht: irgendwann geht euch das Lächeln leichter von den Lippen :) Welche Geschichten mir auch sehr gut gefallen haben waren zum einen "Sie haben das Recht, nicht glücklich zu sein", in welcher uns einfach mal - ohne, dass irgendetwas Bestimmtes vorgefallen sein muss - gesagt wird, dass wir auch mal muffelig sein dürfen; und dann noch "Die Glückslizenz" - das genaue Gegenteil der Muffel-Lizenz. Ajahn Brahm hat tatsächlich diese Lizenzen zu Hauf ausstellen müssen und hat - damit niemand mehr bei ihm anfragen muss - die "Glücks-Lizenz" auch im Buch abgedruckt, mit Unterschrift und Siegel :) Ich bin jetzt also auch stolze Besitzerin der Glücks-Lizenz und werde sie einsetzen! Wie schon gesagt: das sind nur einige wenige, aber von mir mit Bedacht ausgewählte Geschichten, die mich nachhaltig beeindruckt haben und mir viel gezeigt haben. Natürlich haben auch all die anderen Geschichten zu mir gesprochen und haben mich vor allen Dingen dazu angeregt, mein Verhalten und auch meine Denkweise gegenüber mir zu überdenken und zu ändern. Wer, wie ich, auf der Suche nach seinem "Lebens-Flow" ist und sich auch nicht gegenüber den unterschiedlichen Lehrmethoden (Achtsamkeit, MBSR, Meditation, Yoga usw.) verschließt, dem kann ich dieses Buch mit seinen wunderbaren Geschichten einfach nur weiter empfehlen. Ich weiß für mich, dass ich das Buch zwar zum ersten Mal, aber sicherlich nicht zum letzten Mal gelesen habe und dass ich auf jeden Fall die ein oder andere Methode ausprobieren werde!

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