Leserstimmen zu
Heimat

Tim Mälzer

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Hardcover
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Wer hätte das gedacht. Deutschlands umtriebigster Koch begab sich auf Spurensuche. Heraus gekommen ist eine Liebeserklärung an die Deutsche Küche. Auf seiner Reise durchs Land sprach er mit Landwirten, Produzenten, kostete seltene Käsesorten, fuhr mit den Fischern aufs Meer und war überrascht über die kulinarische Vielfalt Deutschlands. In seinem hübsch aufbereiteten Buch liefert er 120 Rezepte: entstaubte Klassiker, modernisierte Gerichte und schuf neue eigene Kreationen. Sein Credo lautet: „Ein Buch, das Sie inspirieren soll, selbst loszulegen und zu entdecken, wie Deutschland schmeckt – Vielfalt beginnt gleich an der nächsten Ecke.“ Ralf Jacob

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"Heimat" ist im Wesentlichen ein Basis- und Grundkochbuch, aber ich denke, auch profilierte Hobbyköche können das eine oder andere für sie neue Gericht entdecken. Für mich gab's jedenfalls einige Entdeckungen, aber ich kann ja auch nicht kochen. Mit seinem veredelten Pappeinband, dem Lesebändchen, den vielen Farbfotos und liebevollen Illustrationen kommt das Buch sehr fürnehm daher, aber schon die Gartenzwerge auf dem Cover durchbrechen das ironisch. Einführend gibt Mälzer einen kurzen Einblick in seine Arbeit, stellt die an der Produktion des Buches Beteiligten vor, und dann beginnt die kulinarische Reise durch Deutschland. Die Rezepte sind in die Kategorien Suppen, Mittag, Fisch, Fleisch / Wild, Innereien, Salate / Gemüse / Beilagen, Hausgemachtes, Abendbrot und Süßes gegliedert. Wie der Titel nahelegt, sammelt "Heimat" Rezepte für klassische deutsche Gerichte. Mich hat besonders gefreut, dass auch Rezepte für Innereien enthalten sind. Okay, die kriege ich zwar nicht in den Gatten, aber in mich, und ich finde es immer wieder schade, dass Herz, Niere oder Zunge weitgehend von unserem Speiseplan verschwunden sind (Leber hingegen gibt es ja noch gelegentlich). Sehr gut gefiel mir, dass auch immer wieder die Menschen eine Rolle spielen, die an dem Buch mitarbeiteten. Gelegentlich wurde bemängelt, Tim Mälzer habe das Buch gar nicht selbst geschrieben, sondern Stevan Paul. In Wahrheit ist es noch viel schlimmer: An "Heimat" wirkten neben Stevan Paul (Texte und Rezepte) auch Hendrik Thoma (Texte zum Wein) sowie an den Rezepten Marcel Stut und Marion Heidegger aus der "essen & trinken"-Redaktion mit. Aber Ironie beiseite: Ich finde es sehr sympathisch und authentisch, wie hier mit dem Mythos aufgeräumt wird, das Fernsehköche wahre Tausendsassa und kulinarische Einzelkämpfer sind. Wie bei jeder Rezension koche ich vorher das eine oder andere Gericht nach, um zu gucken, ob die Rezepte funktionieren. Okay, die Rezepte für "Heimat" wurden unter anderem von Stevan Paul entwickelt, insofern war ich mir sicher, dass sie klappen, aber sicher ist sicher. Von der umfangreichen Nachkochliste wurden als erstes Omelette mit Grüner Sauce und Sauerkrautsuppe zubereitet. Beide Rezepte klappten problemlos, wenngleich ich ein bisschen mit der für vier Portionen angegebenen Menge haderte: Das Omelette schafften wir problemlos zu zweit, aber von der Sauce blieb so viel übrig, dass ich dem Gatten für die nächste Mittagspause ein paar Eier und Kartoffeln dazu kochte, während von der Sauerkrautsuppe problemlos mindestens sechs Esser satt geworden wären (wenn nicht gar acht). "Heimat" ist ein Koch- und Reisebuch. Es macht Spaß, darin zu blättern, sich die Fotos anzuschauen, und rasch kamen Indexmarker an die Rezepte, die nachgekocht werden sollen. Das Buch ist ein Plädoyer für gute, regionale Zutaten, für saisonale Küche und den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Mälzer und sein Team stellen Erzeuger und ihrer Produkte vor, und vielleicht lässt sich der eine oder die andere ja dadurch inspirierend, die Einkaufsgewohnheiten zu überdenken.

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Heimat schmeckt nach Herzblut.

Von: N. Rensmann aus Remscheid

14.05.2015

Das Buch – Ausstattung & Inhalt Es ist ein schönes Buch. Ein tolles Hardcover mit rotem Lesebändchen und einem sehr fein gestaltetem Buchdeckel aus Goldfolienprägung. Das gesamte Buch ist goldig, vorne und hinten. Der Rücken ist aus schwarzem Leinen mit goldener Schrift. Die Ausstattung: Nobel. Ich bin begeistert. Doch dann hab ich den Buchdeckel aufgeklappt – ich hatte keine Mühe das goldene Buch zu öffnen. Doch das, was mich erwartete, ließ mich beinahe in Ohnmacht fallen. Heimat sieht bei Tim Mälzer nach einem vergoldeten Erdbeersahnebonbon aus. Denn hinter der goldgeprägten Fassade befinden sich rosapinke Vorsatzblätter – sowohl das fliegende, als auch das Anpappblatt – hinten und vorne – alles rosa. Leckerlieblichzuckersüß und ziemlich krass. Schnell weiter blättern, dann erwarten den Leser und Hobbykoch 300 farbige Abbildungen, darunter Food-Fotos, gemalte Bilder und Fotos von heimatlichen Persönlichkeiten. Diese bunte Zusammenstellung macht das Kochbuch zu einem Erlebnisband mit Rezepten. 120 Stück gibt es davon. Und eins wird schnell klar: In der Heimat ist Fleisch die Hauptmahlzeit. Klassische Rouladen, Frikadellen oder Gulasch, aber auch gekochte Innereien oder Zunge liegen da gern auf dem Teller. Für Veganer oder Vegetarier vermutlich schwer verkraftbar. Doch für die hat Tim Mälzer ja die »Greenbox« herausgebracht. Ich – als Pescetarier – hätte nicht auf die Lektüre verzichten mögen, denn zu den Fleischgerichten aus der Heimat gibt es Saucen, Beilagen und Ideen, die ich – auch vegetarisch – umsetzen kann. Außerdem koche ich auch für Fleischesser, und da sind Anregungen stets willkommen. Wer einen kleinen Einblick wünscht, der findet auf der Webseite von Tim Mälzer ein paar Rezepte aus dem Buch: Gulasch, Labskaus, Strammer Max – ein Gericht, das ich als Kind oft gegessen habe – oder Eierlikör-Käsekuchen. Alles da. Nur im Buch gibt es noch mehr. Fazit: Optisch ein sehr schön aufgemachtes und dem Anschein nach mit Herzblut hergestelltes Kochbuch. Die Rezepte finde ich deshalb so wunderbar, weil sie bodenständig und simpel nachzukochen sind und dazu tolle Anregungen geben. »Heimat« schmeckt und fühlt sich ein bisschen wie bei Oma und Zuhause an. Ich bedanke mich dafür (Male aber kein Bildchen, das wär nix.) Komplette Rezension unter: http://www.nicole-rensmann.de/2014/10/11/gelesen-heimat-von-tim-maelzer/

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Zwischen den Kapiteln gibt es immer tolle Storys rund um Deutschland. Das Buch besticht durch sehr tolle Bilder! Ich muß hier wohl mal anmerken- ich bin kein riesiger Tim Mälzer Fan, aber das Buch finde ich gut. Es sind im Grunde ganz einfache Rezepte mit Zutaten die man überall bekommt. Tim verpackt verarbeitet sie ganz toll und so werden sie zu echten Leckerbissen. (z.B. Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce der Saiblingscarpaccio mit Gurkenschleifen und Rauke) Das Buch vereint Rezepte aus den verschiedensten Gegenden Deutschlands. Typisch regionale Gerichten dürfen natürlich auch nicht fehlen, wie z.B. Maultaschen oder Servietten-Semmelknödel. Ich hab mich am Rote-Bete-Apfel-Salat probiert. Ich liebe Rote Bete, mein Freund hasst sie! Aber in der Kombi mit Apfel und Joghurt hat sogar er sie ohne zu maulen gegessen. Ich hatte den eindruck es hat ihm sogar geschmekct, obwoh er das bei roter Bete NIEMALS zugeben würde.

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Ich habe schon viel von den Starkoch und Buchautor Tim Mälzer gehört, gesehen und gelesen, aber noch nie eines seiner Kochbücher oder Rezepte. Nun wollte ich mir doch selbst ein eigenes Bild von Tim Mälzers hochgepriesenenKünsten, Ideen und Inspirationen machen. Da kam mir seine neue Kochbuchveröffentlichung gerade recht, allein der optische Eindruck dieses Kochbuches mit dem bodenständigen Titel "Heimat" hat mich sofort begeistert und neugierig gemacht. Hier steht nicht nur die regionale und lokalbezogene Küche im Vordergrund, sondern auch die Menschen und Geschichten dahinter. Fokus sind hier zudem auch die Wertigkeit, Nachhaltigkeit und Güte der einzelnen Lebensmittel und Produkte. Kochen mit dem Kalender, der Region, den Vorlieben und Leuten. Ich bin leidenschaftliche Köchin, aber bei mir muss es nicht immer ausgefallen oder komplett innovativ sein. Ich liebe die alten und unkomplizierten und einfachen Gerichte mit neuen Variationen und Ideen. Ich bin über die detaillierten Anleitungen und Ratschläge im Buch begeistert und kann so auch als derzeit Schwangere unbedenklich genießen und weiß, was ich meiner Familie auftische! Tim Mälzer bringt nicht nur das Gericht auf den Tisch, er bringt Hintergründe, Erfahrung, Erlebtes, Vorlieben und Variation. Erschienen im Mosaik-Verlag (http://www.randomhouse.de/mosaik-verlag/) Inhalt / Beschreibung: "Heimat Deutschland – Bockwurst und Sauerkraut, Präzision und Lederhose? Tim Mälzers Blick auf seine Heimat ist anders und frei von Klischees. Für ihn ist Heimat überall, wo man sich zu Hause fühlt: im Fußballstadion, bei der Familie, am Meer wie in den Bergen, beim Camping, zu Lande und zu Wasser. Wie frisch und kreativ deutsche Küche sein kann, zeigt der Autor in seinem neuen Kochbuch HEIMAT. Dafür machte sich Tim Mälzer auf eine kulinarische Reise quer durchs Land. Er kostete seltene Käsesorten, entdeckte eine neue Brotkultur, fuhr mit Fischern aufs Meer und sah zum ersten Mal in seinem Leben Schweine in freier Wildbahn vor Glück rennen. In HEIMAT berichtet er von seinen Gesprächen mit Produzenten, Landwirten und Handwerkern und staunt dabei immer wieder über den kulinarischen Produktreichtum und die Leidenschaft für diese Vielfalt. Vor allem aber liefert er in seinem Kochbuch über 120 Rezepte: umsichtig modernisierte Gerichte, entstaubte Klassiker und einige ganz neue Kreationen: „Dies hier ist mein ganz persönlicher Blick auf Deutschland und die deutsche Küche. Ein Buch, das Sie inspirieren soll, selbst loszulegen und zu entdecken, wie Deutschland schmeckt – die Vielfalt beginnt gleich an der nächsten Ecke.“" Meinung: Mit einem Vorwort meldet sich der passionierte und überzeugte Starkoch zu Wort, hier gibt Tim Mälzer kurze Einblicke in seine Arbeit, in sein Denken und dem Wunsch, nachhaltige, kulturelle und bodenständige Küche a la Hausmannskost an die Leser und Köche zu bringen. Es gibt nichts wertvolleres als saisonal und regional und lokal den Jahreszeiten und Vorlieben und Traditionen aus allen Ecken Deutschlands gerecht zu kochen und zu schlemmen. Fair für die Umwelt, das Klima, dem Portemonnaie und dem Geschmack. Also, ran an die Töpfe und Möglichkeiten, die die eigene Heimat zu bieten hat. Neben vielen facettenreichen und abwechslungsreichen Gerichten und Speisen durch die Regionen und Ländereien gibt es immer wieder tolle Tipps, Anekdoten, Assoziationen und Erlebtes von Land und Leute und von Tim Mälzer selbst. Trotz der Vielseitigkeit der verschiedenen Gerichte und Verarbeitung und Zubereitung der Lebensmittel, ist dieses Buch als Grundkochbuch oder Standardwerk zu betrachten. Es werden bekannte und beliebte Rezepte vorgestellt und angeleitet, hier gibt es keine großartige Exotik oder Ausflüge rund um den Globus. Dieses Kochbuch ist bodenfest, regional, saisonal und bietet bekanntes für den Gaumen. Mainstream für Jedermann und Jederfrau. Ein nennenswerter Minuspunkt, für die jenigen, die darauf achten wollen oder gar achten müssen: Es gibt keine Nährwertangaben zu den Gerichten. Kalorien, Fette und Eiweiße werden nicht explizit genannt. Loben möchte ich jedoch die stimmigen Mengen- und Zeitangaben. Hier kann man sich auf die Werte verlassen. Hier gibt es leckere, gesunde, schmackhafte, reichhaltige und abwechslungsreiche Küche. Ohne große Exotik oder zuuuu seltene und außergewöhnliche Zutaten. Die häufigsten Zutaten und Lebensmittel sind bekannt und problemlos im Supermarkt oder frisch auf dem Wochenmarkt zu bekommen. Ein rundum gelungenes Kochbuch, welches übersichtlich ist, gut strukturiert und gegliedert und mit appetitlichen Bildern und Fotos, die das Kochen und Backen erleichtert und die Vorfreude auf das fertige Gericht schüren. Dieses komplexe Kochbuch ist trotz der Stärke und des Umfangs recht handlich, von idealem Format und lässt sich mühelos beim Kochen aufgeschlagen bereit legen. Typisch Deutsche Küche mal fein nuanciert und dennoch bodenständisch und hausmannskost-like! eigene Erfahrung: Vom Gucken und Anschauen wird man nicht satt, und kann sich auch keine eigene Meinung bilden. Also habe ich in der vergangenen Woche ein altbekanntes, schnelles und hier neu formuliertes Gericht zubereitet: Rinderrouladen mit Stampfkartoffeln und Rotkohl. Hier gibt es eine Rezeptidee, wie Tim Mälzer sie kocht: Rinderrouladen mit einer feinen und sehr delikat-würzigen Füllung und unbeschreiblicher Zartheit des Fleisches. Der Rotkohl kam bei mir aus dem Glas, aber das Kartoffelpürree wurde nach Tim Mälzers Rezept verfeinert. Ein Wintergericht und Klassiker so schmackhaft variiert, dass ich sehr begeistert bin. Hier habe ich strikt nach Anleitung gekocht und war sehr überrascht, einen sämigen Kartoffelstampf, feine und köstliche Rouladen und einen Traum von Bratensoße gezaubert und angerichtet zu haben. Ein einfaches und beliebtes Gericht für den Sonntag, oder auch im Alltag, was die Sinne belebt und von innen wärmt, ideal im Winter. Aber auch so! Ohne Schwierigkeiten und großer Kocherfahrung lässt sich aus diesem Kochbuch ein tolles Essen zaubern. Suppen, Soßen, Desserts, Getränke, Häppchen, Beilagen, Überbackenes, Gratiniertes, Geschmortes, Gebratenes, gedünstetes, Herzhaftes, Süßes, Flüssiges oder Festes, Basis oder Grundlage oder schon verfeinert und abgewandelt.....Hier gibt es alles, was der Gaumen liebt und was die Regionen Deutschlands hergeben und mögen. Im Sommer eher leicht und frisch, im Winter nahhaft und wärmend. Bis auf das genannte Manko (fehlende Nährwerte) im Buch, bin ich ganz und gar zufrieden und begeistert! Mein erstes Tim Mälzer Kochbuch- und sicher nicht das Letzte! Illustrationen / Angaben: Zu jedem Gericht finden wir eine detaillierte Schrit-für Schritt-Anleitung und einige Illustrationen. Großer Pluspunkt sind die grandiosen Fotoaufnahmen der Gerichte. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen. Die Aufnahmen sind von guter und anschaulicher Qualität, kräftige Farben und klare Bilder. Die fotografierten Speisen machen Appetit und Lust aufs Kochen. Eine schöne Auswahl, die noch Raum für eigene Phantasie und Vorstellungen lässt. Die Mengenangaben sind klar und treffend. Hier gibt es auch eine kurze Erklärung und auch einige mögliche Varianten oder Tipps. Die Gerichte sind in der Regel für 4 Personen bemessen. Das passte auch. Tim Mälzer gibt jedoch nicht nur Einblick in die Kochtöpfe Deutschlands, er erzählt auch Geschichten über Land, Leute, Region und Vorlieben. Tradition, Gewohnheit und viele Anekdoten. Der Starkoch und Autor: "Tim Mälzer hat Deutschlands Kochgewohnheiten umgekrempelt. Küchenchef, TV-Koch, Buchautor, Showmaster – er ist der mediale Star am Herd. Seine TV-Sendungen sind Kult, sein lässiger Kochstil hat tausende Fans zu begeisterten Hobbyköchen gemacht. Die frische und kreative Küche zu alltagstauglichen Preisen ist seine Stärke: "Es gibt Sachen, die einfach schweinelecker sind und nicht die Welt kosten müssen." Tim Mälzer steht für eine neue Generation am Herd. Im Rahmen seiner TV-Dokus geht er intensiv auf wichtige Themen rund um die Ernährung ein." Zwar kann man meinen, dass der Koch und Autor Tim Mälzer in "Heimat" schon alles, was es zu präsentieren gilt vorgestellt hat, doch man wird überrascht sein, wie viele weitere Titel der bekannte Starkoch und Autor noch im Angebot hat. In seinem Angebot an Kochbüchern und Ratgebern findet man dann noch mehr Informationen, Zubereitungen und Rezeptvielfalt zu verschiedenen Themen oder Lebensmitteln. Für Erwachsene, bei besonderer Ernährung oder für Diäten. Fazit: Fast ein unschlagbares Kochbuch! Wer nicht auf Nährwertangaben achtet, der wird hier ein idealen Küchenbegleiter durch das Jahr der Küche und durch ganz Deutschland finden und darf sich über viele Inspirationen und einfache Gerichte freuen. Mehr als begeistert. Ein Kochbuch für Jedermann und Jederfrau!

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Tim Mälzer ist mir vor allem ein Begriff aus seinen TV- Sendungen und der Zeitschrift "Essen & Trinken für jeden Tag", weshalb ich mich nun entschied auch mal ein Kochbuch von ihm näher unter die Lupe zu nehmen. „Heimat“ kommt als sehr luxuriös ausgestattetes Hardcover daher, der golden schimmernde Einband und die witzigen Gartenzwerge auf dem Cover machen wirklich etwas her. Das Buch sieht extrem wertig aus und man mag es gar nicht in der Küche lagern aus Sorge es zu beschmutzen. Das Buch ist in mehrere Bereiche gegliedert, so haben wir Suppen, Mittagsgerichte, Fisch, Fleisch, Salate & Gemüse & Beilagen, Abendessen und Süßes (Backwaren). Ich persönlich habe mich vor allem den Fleischgerichten (Mittag- und Abendessen) sowie den Backrezepten zugewandt, weil mich diese am meisten interessiert haben. Jedem Rezept vorangestellt ist eine Zutatenliste und die Angabe für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist, was mir sehr gut gefiel, denn so vergisst man nichts. Danach wird in einzelnen Schritten (mit Nummern versehen) die Zubereitung erläutert. Die Mehrzahl der Rezepte sind mir persönlich gelungen und ließen sich recht einfach nachkochen. Allerdings sollte man immer dabei bleiben und schauen, ob die Angaben zu Temperatur und Garzeit auch korrekt sind, denn ein ums andere Mal musste ein Kuchen doch etwas länger im Ofen bleiben als angegeben oder eine Zutat musste fixer verarbeitet werden als geschildert. Zudem hätte ich mir doch gern etwas mehr Fotos gewünscht, da man einfach nur das fertige Gericht sieht, was ich etwas schade fand. Ein paar Schritte im Bild gezeigt, wären sehr hilfreich gewesen. Des Weiteren kommen in diesem Buch oft teure und manchmal auch schwer zu bekommende Zutaten vor, die man aber ganz leicht durch günstigere Varianten ersetzen kann. Ansonsten bietet das Buch altbekannte Rezepte in neuem Gewand und ich hatte wirklich mächtig viel Spaß diese auszuprobieren. Das Buch ist für Hobbyköche sehr gut geeignet, die sich allerdings schon etwas in der Küche auskennen sollten. Kochanfänger werden hier vielleicht bei so manchem Rezept überfordert sein. Fazit: Tolles Kochbuch, das ich sehr gerne weiter empfehle.

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