Leserstimmen zu
Heimat

Tim Mälzer

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Wer hätte das gedacht. Deutschlands umtriebigster Koch begab sich auf Spurensuche. Heraus gekommen ist eine Liebeserklärung an die Deutsche Küche. Auf seiner Reise durchs Land sprach er mit Landwirten, Produzenten, kostete seltene Käsesorten, fuhr mit den Fischern aufs Meer und war überrascht über die kulinarische Vielfalt Deutschlands. In seinem hübsch aufbereiteten Buch liefert er 120 Rezepte: entstaubte Klassiker, modernisierte Gerichte und schuf neue eigene Kreationen. Sein Credo lautet: „Ein Buch, das Sie inspirieren soll, selbst loszulegen und zu entdecken, wie Deutschland schmeckt – Vielfalt beginnt gleich an der nächsten Ecke.“ Ralf Jacob

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Heimat schmeckt nach Herzblut.

Von: N. Rensmann aus Remscheid

14.05.2015

Das Buch – Ausstattung & Inhalt Es ist ein schönes Buch. Ein tolles Hardcover mit rotem Lesebändchen und einem sehr fein gestaltetem Buchdeckel aus Goldfolienprägung. Das gesamte Buch ist goldig, vorne und hinten. Der Rücken ist aus schwarzem Leinen mit goldener Schrift. Die Ausstattung: Nobel. Ich bin begeistert. Doch dann hab ich den Buchdeckel aufgeklappt – ich hatte keine Mühe das goldene Buch zu öffnen. Doch das, was mich erwartete, ließ mich beinahe in Ohnmacht fallen. Heimat sieht bei Tim Mälzer nach einem vergoldeten Erdbeersahnebonbon aus. Denn hinter der goldgeprägten Fassade befinden sich rosapinke Vorsatzblätter – sowohl das fliegende, als auch das Anpappblatt – hinten und vorne – alles rosa. Leckerlieblichzuckersüß und ziemlich krass. Schnell weiter blättern, dann erwarten den Leser und Hobbykoch 300 farbige Abbildungen, darunter Food-Fotos, gemalte Bilder und Fotos von heimatlichen Persönlichkeiten. Diese bunte Zusammenstellung macht das Kochbuch zu einem Erlebnisband mit Rezepten. 120 Stück gibt es davon. Und eins wird schnell klar: In der Heimat ist Fleisch die Hauptmahlzeit. Klassische Rouladen, Frikadellen oder Gulasch, aber auch gekochte Innereien oder Zunge liegen da gern auf dem Teller. Für Veganer oder Vegetarier vermutlich schwer verkraftbar. Doch für die hat Tim Mälzer ja die »Greenbox« herausgebracht. Ich – als Pescetarier – hätte nicht auf die Lektüre verzichten mögen, denn zu den Fleischgerichten aus der Heimat gibt es Saucen, Beilagen und Ideen, die ich – auch vegetarisch – umsetzen kann. Außerdem koche ich auch für Fleischesser, und da sind Anregungen stets willkommen. Wer einen kleinen Einblick wünscht, der findet auf der Webseite von Tim Mälzer ein paar Rezepte aus dem Buch: Gulasch, Labskaus, Strammer Max – ein Gericht, das ich als Kind oft gegessen habe – oder Eierlikör-Käsekuchen. Alles da. Nur im Buch gibt es noch mehr. Fazit: Optisch ein sehr schön aufgemachtes und dem Anschein nach mit Herzblut hergestelltes Kochbuch. Die Rezepte finde ich deshalb so wunderbar, weil sie bodenständig und simpel nachzukochen sind und dazu tolle Anregungen geben. »Heimat« schmeckt und fühlt sich ein bisschen wie bei Oma und Zuhause an. Ich bedanke mich dafür (Male aber kein Bildchen, das wär nix.) Komplette Rezension unter: http://www.nicole-rensmann.de/2014/10/11/gelesen-heimat-von-tim-maelzer/

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Zwischen den Kapiteln gibt es immer tolle Storys rund um Deutschland. Das Buch besticht durch sehr tolle Bilder! Ich muß hier wohl mal anmerken- ich bin kein riesiger Tim Mälzer Fan, aber das Buch finde ich gut. Es sind im Grunde ganz einfache Rezepte mit Zutaten die man überall bekommt. Tim verpackt verarbeitet sie ganz toll und so werden sie zu echten Leckerbissen. (z.B. Blumenkohl mit Kräuter-Käsesauce der Saiblingscarpaccio mit Gurkenschleifen und Rauke) Das Buch vereint Rezepte aus den verschiedensten Gegenden Deutschlands. Typisch regionale Gerichten dürfen natürlich auch nicht fehlen, wie z.B. Maultaschen oder Servietten-Semmelknödel. Ich hab mich am Rote-Bete-Apfel-Salat probiert. Ich liebe Rote Bete, mein Freund hasst sie! Aber in der Kombi mit Apfel und Joghurt hat sogar er sie ohne zu maulen gegessen. Ich hatte den eindruck es hat ihm sogar geschmekct, obwoh er das bei roter Bete NIEMALS zugeben würde.

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