Leserstimmen zu
Die Herren der Grünen Insel

Kiera Brennan

Die Irland-Saga (1)

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Als Irland- und Historienfan war für mich klar, dass die Geschichte bei mir einziehen muss. Ich habe etwas großes erwartet und es zum Glück auch bekommen. Ich finde es toll, durch Romane die vergangene Geschichte der Welt erleben zu können. Der erste Teil der Irland-Saga spielt um 1166 im Mittelalter. Als Leser erlebt man die irische Geschichte aus acht verschiedenen Perspektiven und verfolgt so die geschichtliche Entwicklung des Landes. Die Menschen kommen jeweils in ihren eigenen Kapiteln vor, erzählt wird durch einen auktorialen Erzähler. Als Leser verfolgt man verschiedene Clans und Familien über Jahrzehnte, was mir besonders gut gefallen hat, denn so konnte ich mit den Figuren viel Zeit verbringen und mich ausführlich mit ihrem Leben und den Ereignissen um sie herum befassen. Die Figuren sind Ascal, der einen sehr zweifelhaften Ruf genießt. Angeblich soll er so grausam sein, dass Menschen Angst bekommen, wenn sie seinen Namen hören. Riacan ist ein zurückhaltender und ruhiger junger Lord, der seiner Rolle nicht gewachsen ist. Caitlin ist eine mutige, intelligente junge Frau, die mich sehr an Claire aus Outlander erinnert hat. Mit Pol bin ich überhaupt nicht warm geworden, er ist einer der Figuren, denen man gerne mal eine Ohrfeige oder zwei verpassen würde. Er ist arrogant und skrupellos, zwei Charakterzüge, die ich gar nicht mag. Er bezeichnet sich als Kaufmann, doch in Wirklichkeit handelt er mit gefährlichen Waffen. Roisin ist Pol's junge Tochter und das genaue Gegenteil ihres Vaters und ebenso wie Caitlin mutig und intelligent. Aoife ist die Tochter von dem ehemailigen Herrscher Irlands, von Diarmait, die beiden leben in einer Höhle. Oft hat sie mich ein wenig genervt, weil sie so naiv und intrigant war, aber das schiebe ich ihrem zuvor erlebten Wohlstand in die Schuhe. Ruari OConnor, der Diarmai besiegte, ist nun der König von Irland. Das sind so die Figuren, aus deren Sicht am meisten erzählt wird. Sie sind sehr unterschiedlich, was mir sehr gut gefallen hat. Manchmal waren sie ein wenig klischeebehaftet, aber meiner Meinung nach lässt sich das bei einer solchen Geschichte nicht immer vermeiden. Dem Schreibstil nach merkt man, dass die Autorin sich das Land selbst angeschaut und viel recherchiert hat. Kiera Brennan hat es geschafft, dem historische Ereignisse spannend und leicht nachvollziehbar zu vermitteln. Ich konnte der Geschichte zu jeder Zeit folgen und habe auch nicht den Überblick über die Figuren verloren, im hinteren Teil des Buches gibt es ein Glossar, in dem alle Personen noch einmal aufgelistet und kurz erklärt sind. Durch die Pespektivwechsel kommt keine Langeweile auf, da man viele verschiedene Blicke auf die teils grausamen Ereignisse bekommt. Diese Epoche war leider für Irland keine schöne, was mir manchmal fast das Herz zerrissen hat. Durch den bildhaften Schreibstil wird man außerdem tief in die Szenen gezogen und steht mit auf dem Schlachtfeld und spürt den Wind in den Haaren. Der Plot ist hervorragend ausgearbeitet, es gibt abgesehen von dem geschichtlichen Werdegang einige Wendungen, mit denen man so nicht rechnet. Wer auf Intrigen steht, kommt hier nicht zu kurz, auch die Liebe spielt eine Rolle. Für jeden ist also etwas dabei. Fazit: Ein leicht verständlicher Historienepos mit originellen Figuren und einer brillianbt recherchierten, spannenden Geschichte.

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Schreibstil: Ich liebe ihren Schreibstil es ist sehr angenehm zu lesen und macht auch wirklich Spaß. Ich finde es toll das man viele Protagonisten kennen lernt und die Kapitel auch so unterteilt sind, was ich sehr gut finde. Ich werde auf jeden Fall mehr von ihr lesen. Charaktere: Die O`Bjólans Riacán: König von O`Bjólans, Rachesüchtig,Beschützer, hat ein sehr großes Herz Caitlin: Schwester von ihm, herrschsüchtig, schlau, wurde entführt Faolán: Bruder von ihm, Sänger, kann nicht kämpfen, hat viele Ängste. In Toora Ascall: Rachsüchtig, gefährlich, tötet alles was er liebt, hat Caitlin entführt, Kriegsüchtig Ailillán: Bruder von ihm, liebt seinen Bruder über alles und tut alles für ihn .... In Dublin: Pól: Lügner, Händler, hat schmutzige Verlangen Róisin: Tochter von ihm, abenteuerlustig, liebevoll Meinung zum Buch: Ich liebe dieses Buch es ist der Wahnsinn alle die Game of Thrones lieben werden dieses Buch verschlingen und lieben. Es gab so viele spannende Stellen das ich nicht aufhören konnte zu lesen obwohl ich z,B schlafen gehen musste. Ich werde bald Band 2 lesen und ich kann es kaum erwarten. Ich möchte euch viel mehr erzählen aber ich werde ganz sicher Spoilern deshalb lasse ich es einfach sein. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen *****

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Im Auftakt der großen Irland-Reihe führt uns die unter dem Pseudonym schreibende Autorin Kiera Brennan in das Jahr 1166. Irland ist in viele Reiche zersplittert, die sich in kleingeistigen Fehden selbst zerfleischen. Während die Könige damit beschäftigt sind, den eigenen Machtanspruch vehement zu vertreten, strebt Henry Plantagenet danach, die alleinige Herrschaft über Irland zu beanspruchen. Wir lernen in dem Roman die verschiedensten Charaktere kennen, die jede ihre eigenen Beweggründe und Schicksale haben. Allen voran steht der mächtige Krieger Ascall, der die junge Caitlin nach einem Raubzug entführt, um sie zu seiner Frau zu machen. Schnell wird der jungen Frau klar, dass der blutige Ruf dieses mysteriösen Mannes an einigen Stellen nicht gänzlich glaubhaft ist. Währenddessen ersinnt ihr Bruder einen Plan, um seine geliebte Schwester aus den Klauen des vermeintlich skrupellosen Entführers zu befreien. Zusätzlich ist da noch der Händler Pol, der wortgewandt und verfolgt von seinen Lastern, seine eigenen Pläne innerhalb dieses Konfliktes schmiedet, um sein Geschäft nicht gänzlich ruiniert zu sehen sowie die junge Aiofe, die bald beschließt, eine große Königin zu werden. Dies waren längst nicht alle Charaktere, denen man beim Lesen des Epos begegnetet und bereits nach den ersten Seiten wird klar, dass dies kein Buch ist, was man leicht nebenher zur Hand nehmen kann. Die Handlungsstränge sind komplex miteinander verwoben und ständig tauchen neue Namen und Gesichter auf, sodass ich nicht selten Momente des fehlenden Überblicks hatte, die den Lesefluss dann doch etwas trübten. Brennan schreibt dennoch sehr anschaulich und ihre Dialoge fallen oft sehr eloquent aus, wenngleich mir die vielen sexualisierten Metaphern und Vergleiche irgendwann leicht übertrieben vorkamen. Einige Charaktere so als derb und grobschlächtig darzustellen, wirkt dementsprechend sehr gezwungen und nimmt dem Roman leider die Authizität, die er als Historienepos eigentlich unbedingt braucht. Die Charaktere wurden von Brennan vielschichtig gezeichnet - schnell wird klar, dass es hier kein Schwarz und Weiß gibt und dass zu Beginn der Schein oft trügen mag. Jedes Kapitel wird dabei einem Protagonisten gewidmet. Leider fehlte mir oft der Bezug zueinander und die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Episoden ließen mich des Öfteren erst einmal verwirrt das Puzzle des fehlenden Plots zusammensetzen. Dementsprechend wuchs mir keine der Figuren so richtig ans Herz und die eine oder andere Passage las sich zäh wie altes Leder. Hier fehlte mir ein wenig mehr Tempo und den erhofften Zauber eines alten, historischen Irlands suchte ich folglich innerhalb der langatmigen Passagen vergebens. Neben dem irischen Setting und dem durchaus interessanten geschichtlichen Hintergrund, der die Eroberung Irlands durch die Normannen beleuchtet, ist hier ein vielschichtes, wenn auch zähflüssiges Werk entstanden, was wohl eher den eingefleischten Irland-Fans gefallen dürfte, mir aber zu wenig Spannung und ein durch den zeitweise holprigen Schreibstil getrübtes Leseerlebnis bescherte.

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Irland im Jahr 1166: Das Land ist in viele kleine Königreiche aufgeteilt, die von einem Hochkönig abhängig sind. Eines dieser Königreiche ist Toora, dessen Herrscher Ascall von Toora ist. Ascall ist ein furchtloser und brutaler Krieger und als Caitlin, die Schwester eines Königs in der Nähe von Dublin, von ihm entführt wird, weiß sie nicht, was sie erwarten wird. Sie ist eine starke und kluge Frau, die als wunderschön gilt, doch dies weiß Ascall nicht zu schätzen. Als der Hochkönig von der Entführung erfährt, ist er sehr aufgebracht und drängt Ascall dazu, Caitlin zu heiraten. Doch Caitlin hat noch mehr Pläne, die sie retten sollen und ihr einen Vorteil erbringen sollen.  In Irland herrscht Krieg, denn die Könige sind sich untereinander nicht einig bezüglich der Machtverteilung. Kriege entflammen und gute Krieger sterben. Als dann auch noch die Normannen in Irland einfallen und die Herrschaft übernehmen möchte, entflammt ein Krieg, wie Irland ihn noch nie gesehen hat. Blutige Kämpfe und Massaker an der Bevölkerung werden ausgetragen, die Zukunft ist ungewiss, die Hoffnung stirbt immer mehr.  Können die Herren der Grünen Insel die Normannen aufhalten oder verlieren sie sich in ihren eigenen kleinen Machtspielen? Der Schreibstil der Autorin ist grandios. Kiera Brennan versteht es, die Dinge der Vergangenheit perfekt dar zu stellen und dabei auch noch so viel Spannung zu erzeugen, dass man das Buch trotz seiner fast 950 Seiten kaum aus der Hand legen kann. Sie beschreibt die Dinge im Detail, sodass man sie sich genau vorstellen kann, ohne dass sich das Buch in die Länge zieht oder an Spannung verliert.  Das Buch hat mein Interesse geweckt, da ich ein großer Fan von Irland bin und das Land schon zwei Mal besucht habe. Das Buch war deshalb perfekt für mich und ich habe es regelrecht verschlungen.  Meine Bewertung: 4,5/5

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Die Handlung Wir schreiben das Jahr 1166 und befinden uns in Irland. Die verschiedenen Könige auf der Insel sind miteinander verfeindet und es kommt oft zu Kriegshandlungen. Gleichzeitig dringt von außen Henry Plantagenet, der englische König, ein, der die Insel für sich einnehmen möchte. Die irischen Könige stehen vor der Entscheidung, ob sie sich zusammen gegen Henry wehren oder gegeneinander kämpfend untergehen und ihre Insel verlieren. Wir begegnen einer Vielzahl von Personen, deren Schicksale mit den Ereignissen verbunden sind und begleiten sie über die Jahre hinweg auf ihren Wegen. Meine Meinung Die Herren der grünen Insel hat mich sofort angesprochen: Bislang habe ich noch wirklich gar nichts über Irland gelesen, das Cover und der Inhalt waren aber so verheißungsvoll, dass ich mich umso mehr gefreut habe, dass ich das Hörbuch rezensieren durfte. Vorab: Man merkt, dass die Autorin die Insel besucht hat und – wie ich vermute – die Insel lieben gelernt hat. Das Hörbuch macht auf jeden Fall Lust auf Irland und seine Landschaften, sowie auf seine Geschichte und Kultur. Wie gesagt, mit Irland habe ich mich bislang wirklich gar nicht beschäftigt, nach meinen ersten kurzen Recherchen traue ich mich allerdings zu behaupten, dass der Roman gut recherchiert und wahrheitsgetreu ist. In diesem Sinne hat das Buch wirklich sehr geglänzt und bietet einen tollen historischen Roman. Für Einsteiger in historische Romane ist das Buch allerdings nichts! Ich lese selbst gerne historische Romane und war daher nicht überrascht, dass mir wirklich so viele verschiedene Personen begegnet sind. Ich denke auch, dass es vermutlich einfacher sein wird, das Buch zu lesen und dort nachschlagen zu können, wer nochmals wer ist – im Hörbuch fiel es mir ab und an doch etwas schwerer festzustellen, wer nochmals wer ist. Bei einigen markanten Personen fiel es mir gar nicht schwer – die verschiedenen Könige habe ich allerdings ab und zu durcheinander gebracht. Ich denke, ein paar weniger Personen hätten der Geschichte durchaus gut getan und keinesfalls geschadet. Ich habe eine gekürzte Fassung des Hörbuchs gehört – und schon die betrug über 20 Stunden. Mit diesem Hörbuch ist man – wenn man ein ähnliches Hörverhalten wie ich an den Tag legt – relativ lange beschäftigt. Ich habe der Autorin dabei hoch angerechnet, dass ich mich trotz einiger Pausen zwischendurch immer schnell wieder zurecht gefunden habe und auch immer wieder Lust hatte, zum Hörbuch zurückzukehren. Mit den Charakteren hatte ich allerdings teilweise etwas zu kämpfen. Normalerweise hat man mindestens ein paar Charaktere, die einem ans Herz wachsen und die man mag und auch den Rest kann man oft nicht wirklich hassen. Die Charaktere in diesem Buch sind aber teilweise unglaublich egoistisch und unsympathisch. Auch wenn man sich die Zeit anschaut, in der das Buch spielt, kamen mir die Charaktere und ihre Handlungen oft sehr unlogisch vor und in ihren Aktionen und Gedanken zugleich sehr ähnlich. Ich hätte mir an dieser Stelle mehr Variation gewünscht und vielleicht auch den einen oder anderen sympathischeren Charakter. Das Buch trieft nur so vor Gewalt und Schrecken. Das mag natürlich an der Zeit liegen, allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass die Autorin einem wenig gute Zeiten „gönnt“. Das hat das Buch gleichzeitig natürlich wieder sehr authentisch gemacht. Das Hörbuch hatte zudem einige Längen, bei denen ich mich teilweise gefragt habe, wie wohl das ungekürzte Buch an dieser Stelle aussehen würde. Nichtsdestotrotz war die Geschichte durchweg interessant, wenn auch nicht „ich-muss-sofort-weiterlesen“-spannend. Der Sprecher hat mir sehr gut gefallen. Seine Stimme ist etwas rau, was super zu der Stimmung im Buch passt. Er erzählt bzw. liest in einer angemessenen Geschwindigkeit und hat mir persönlich das Buch auf jeden Fall verschönert. Insgesamt ist das Hörbuch ein toll recherchierter Roman geworden, dass einen Lust auf Irland macht – etwas weniger hätte dem Buch aber gut getan. Meine Bewertung: 3,5 vonm 5 Sternen

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Die Story Irland 1166: Das Land ist zersplittert, selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Kampf der Könige hineingezogen. Zugleich droht Henry Plantagenet, der englische König, die Insel zu annektieren. Werden sich die Herren der Grünen Insel gegen ihn verbünden? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut? Das Cover Das Hörbuch kommt in einem klappbaren Pappcover. Das Cover des Hörbuchs enthält ein Wappen, das unter dem Pseudonym der Autorin. Ein Drittel des Covers wird von einer Berglandschaft eingenommen. Es gefällt mir sehr gut, verleiht dem ganzen tatsächlich einen irischen Touch. Auf der Rückseite, sowie auf der linken Innenseite findet man eine ausgiebige Inhaltsangabe. Auf der rechten Seite stehen Infos über die Autorin Kiera Brennan, sowie über den Sprecher Reinhard Kuhnert. Klappt man beide Seiten erneut auf, findet man im Inneren noch einmal das Wappen von der Vorderseite, sowie drei mp3-CDs, mit dem Hörbuch. Ich bin ein Fan von mp3-CDs, da man sie nicht so oft wechseln muss, da mehr Titel auf eine CD passen. Zum Glück verfügen heute sehr viele Geräte über die Möglichkeit mp3-CDs abzuspielen, sodass man sich keine Sorgen machen muss, dass man sie nicht hören kann. Meine Meinung Die deutsche Autorin hat sich für dieses Buch ein irisch klingendes Pseudonym zugelegt, welches mich zuerst überzeugt hat. Ich war zuerst davon ausgegangen, dass es sich hierbei nicht um ein Pseudonym handelt. Aber hey, mich kann man wohl schnell veräppeln. Dass die Autorin eine Liebe zu Irland verbindet findet man im Laufe des Hörbuchs schnell heraus. Alles ist sehr gut recherchiert, was das ganze leider etwas langatmig werden lässt. Wenn man ein neues Buch beginnt, lernt man auf fast jeder Seite neue Protagonisten kennen. Doch bei diesem Buch wird man praktisch vor lauter neuen Charakteren erschlagen. Ich behalte gerne den Überblick, verliebe mich schnell in die Charaktere. Doch bei diesem Buch fiel mir das nicht nur schwer, ich mochte einige von ihnen überhaupt nicht. Teilweise waren sie mir so unsympathisch. Aber was soll man da machen? Manchmal tut man sich einfach schwer in eine Geschichte zu kommen, oder man tut sich mit den Charakteren schwer. Auch verfolgte ein Drama das nächste und manchmal überschlugen sich die Ereignisse - leider im Negativen. Für mich überwiegten die negativen Geschehnisse in der Geschichte, was mich teilweise sehr traurig stimmte. Ich muss sagen, dass es mich nicht so sehr überzeugt hat. Doch ich will hier nicht nur das Negative niederschreiben. Das Buch ist sehr gut recherchiert, das merkt man natürlich sofort beim Hören. Das führt zwar auch zu den Längen im Buch, doch ich mag es, wenn etwas gut überprüft wurde. Die Autorin hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, der es einem möglich macht, dem Buch gut folgen zu können. Auch gefällt mir die Sprache sehr gut. Sie lässt einen nicht vergessen in welchem Zeitalter die Geschichte spielt. Die Geschichte besticht durch Lügen, Intrigen und interessante Haupt- und Nebengeschichten. Wer außerdem auch gerne blutige Gewaltszenen liest/hört, der wird sie hier finden. Der Sprecher Reinhard Kuhnert ist die deutsche Stimme von George R.R. Martins Eis und Feuer. Ich mag seine Stimme sehr gerne und er liest in einer angenehmen Geschwindigkeit. Ich mag es, wie er einem die Geschichte vorliest. Er hat irgendwie etwas Besonderes an seiner Stimme, die es mir fast unmöglich gemacht hat, das Hörbuch zu beenden. Auch wenn ich mit dem Buch bzw. der Geschichte nicht warm geworden bin, so hat das nichts mit dem Sprecher zu tun. Reinhard Kuhnert kann einen durch seinen Vorlesestil und seine Stimme in eine andere Welt entführen - ins mittelalterliche Irland.

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Irland 1166 Das Reich ist von Unruhen, Kriegen und Machtkämpfen zerrüttet. Damals, wie heute streckt England die Hand nach Irrland aus, um es zu vereinnahmen. Das Reich ist durch die Uneinigkeit geschwächt und schreit förmlich nach einem starken Bündnis, dass alles vereint und Frieden schafft. Gelingt es den Herren der grünen Insel den gemeinsamen Feid, Henry Plantagenet, daran zu hindern das Eiland an sich zu reißen? Ein perfides Machtspiel beginnt, mit einem unverhofften Wechsel von Charakteren und Bedingungen. Mutige Frauen, tödliche Begegnungen, gefährliche Liebschaften und Kampfgemetzel beherrschen die Szenerie. Mein Fazit Ein gut recherchierter Historienroman mit Theatralik und Charm. Die Autorin ist mir neu, daher musste ich mich erstmal an den Stil gewöhnen. Eigentlich ist der Roman sehr schön geschrieben und auch beschrieben, mit vielen Einzelheiten, nur hatte ich Passagenweise Probleme, ihr mit den Namen zu folgen. Das war zeitweise so verwirrend für mich, dass ich manche Passagen gezielt noch einmal abspielen musste, um den genauen Sinn dahinter zu verstehen. Vielleicht sollte ich das nächste Mal eher doch die Buch Variante für mich wählen. Claudia D.

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Im Mai habe ich begonnen dieses Hörbuch zu hören, was mir freundlicherweise von Random House Audio zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür! Über 20 Stunden Hörvergnügen, darauf hatte ich mich gefreut und jetzt hat es über einen Monat gedauert, bis ich es beendet habe. Ich hatte mich gefreut mal wieder einem historischem Roman zu lauschen und da ich Irland und Geschichten über das englische Königshaus liebe, war dieser Roman die perfekte Mischung. Der Zugang zur Geschichte fiel mir allerdings schwer. So viele Namen, die teilweise sehr ähnlich klangen, mussten erstmal gemerkt werden. Irgendwann wusste ich auch nicht mehr, welche Nebenpersonen mit welcher Familie verbündet sind, wer wen aus welchem Haus heiratet- ein großes Kuddelmuddel. Aber die wichtigsten Personen konnte ich immer zuordnen. Des Weiteren zieht sich die Geschichte über Jahre und obwohl die Jahreszahlen genannt wurden, bin ich irgendwann nicht mehr mitgekommen, wie viele Jahre nun vergangen sind. Da es sehr viele Personen gibt, haben sich im Laufe des Hörens Lieblinge rausgebildet. Das waren Ascall, Caitlin, Aoife und Roisin. Deren Geschichte habe ich am liebsten gelauscht, auch wenn ich über die Dummheit einiger Personen oft den Kopf schütteln musste. Richtige Sympathien haben sich aber bei mir für keine der Personen entwickelt. Spannend war die Geschichte allemal. Ständig wurden Intrigen gesponnen (besonders von Pol) und Schlachten geschlagen, deren Ausgänge ungewiss waren. Einige Personen konnte ich einschätzen, andere überraschten mich immer wieder aufs Neue. Der Erzählstil ist sehr detailliert. Der Umgang untereinander, aber vor allem mit Gefangenen und Frauen ist grausam. Da wird ermordet, vergewaltigt, geblendet, etc. - auch die eigene Familie wird nicht geschont. Die Sprache ist ziemlich vulgär. Wenn die Umgangsformen wirklich so waren, dann tun mir alle Menschen leid, die zu der Zeit gelebt haben. Da konnte man ja nicht mal der eigenen Familie trauen. Während die Kriege und Intrigen seht gut beschrieben werden, hapert es für mich an der Darstellung der zwischenmenschlichen Gefühle. Die Entwicklungen von Gefühlen konnte ich nicht nachvollziehen. Und es fiel mir schwer eine Bindung zu den Personen aufzubauen, sodass ich zwar gerne zugehört habe, aber nicht wirklich mitleiden konnte. Ein Hörbuch wird neben der Geschichte selbst viel von dem Erzähler getragen. Und Reinhard Kuhnert hat seine Aufgabe sehr gut umgesetzt. Die Stimme empfand ich als sehr angenehm. Die wichtigsten Personen konnte ich schnell durch die geänderte Stimmlage erkennen und ich fand diese sehr passend zu den einzelnen Personen. Fazit: Ein gelungener Roman, für den anscheinend sehr viel recheriert wurde, den ich aber nicht noch einmal hören muss.

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