Leserstimmen zu
Die Legende von Richard und Kahlan 02

Terry Goodkind

Die Legende von Richard und Kahlan (02)

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Es ist schon einige Jahre her, dass ich von dem gleichen Autor die Reihe „Das Schwert der Wahrheit“ gelesen habe. Obwohl ich den Schreibstil liebe und die Geschichte sehr spannend ist musste ich damals ein oder zwei Bücher überschlagen, da er sich etwas in Details verliebt hat, die zwar mit der Gesamtsituation durchaus zu tun hatten, aber die Geschichte nicht weiter voranbrachten. Das ist hier definitiv nicht der Fall. In dem zweiten Band der Legende von Richard und Kahlan geht es rasant weiter. Richard und seine geliebte Frau wurden zum Ende des ersten Bandes vom Tod berührt. Eine Berührung die Kahlan schwerer verkraftet als Richard. Während er ziemlich schnell wieder aufwacht und noch schneller auf den Beinen ist, muss er sie zurücklassen um das neue Übel in der Welt zu bekämpfen und für sie und sich nach einer Rettung zu suchen. Begleitet wird er dabei von der jungen Hexenmeisterin Samanta, der keine Wahl bleibt als sehr schnell erwachsen zu werden, nachdem ihr Vater getötet und ihre Mutter verschleppt wurde. Die Geschichte, die sich auf gut 600 Seiten liest lässt einen nicht zu Atem kommen. Immer wieder gibt es spannende Passagen und natürlich arbeiten sie auch gegen die Zeit. Terry Goodkind hat bereits im Schwert der Wahrheit eine ausgeklügelte Welt erschaffen, in der Legende von Richard und Kahlan kehren wir dorthin zurück und sie wird noch erweitert, denn Jenseits der dunklen Lande, am Rande von Lord Rahls Einflussgebiet erhebt sich eine neue, angsteinflößende Gefahr und droht das Leben selbst anzugreifen. Es hat mir sehr gut gefallen, die 600 Seiten waren im Nu verschlungen. Zwei kleine Mängel habe ich dennoch zu berichten. Zum einen wird Kahlan meiner Meinung nach ein wenig zu sehr auf ihre Liebe zu Richard reduziert, schlussendlich hat sie Schlachten geschlagen noch bevor er überhaupt davon wusste. Sie ist eine starke Frau, eine starke Persönlichkeit und ich hoffe wirklich, dass dies im nächsten Band wieder besser ausgearbeitet wird. Der zweite Punkt, da denke ich sind die Übersetzter schuld. Zwei mal im Buch bin ich gestolpert und dachte mir "na dieser Ausdruck passt so gar nicht in die Welt die Terry Goodkind zeichnet. Ich habe das Original nicht gelesen und kann daher nicht sagen, ob es Schnitzer in der Übersetzung war. In seinen letzten Büchern ist mir dies auf jeden Fall nicht aufgefallen und so die Bitte an die Übersetzer ... "Luxuskörper"? Passt gar nicht in diese Buchreihe. Schon gar nicht, da wir alle wissen, wie diese Körper so geworden sind. Terry Goodkinds - Im Reich der Jäger bekommt von mir 4 von 5 Sternen. Nur 4 weil ich die starke Kahlen vermisse die ich in den über 10 Büchern vorher kennengelernt habe. Ansonsten wären es 5 gewesen.

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Richard und Kalahn schweben aufgrund ihres letzten dramatischen Kampf immer noch in Lebensgefahr, denn sie wurden mit der Essenz des Todes infiziert. Und als ob dies nicht genug wäre, muss Richard auch noch eine teuflische Verschwörung aufdecken, denn hinter den Mauern weit im Norden versammelt sich eine grauenvolle Armee. Doch Richard muss alleine in diesen gefährlichen Kampf ziehen, denn seine Freunde sind in die Klauen des Gegners geraten. Nur mit Hilfe einer jungen Heilerin versucht er das unmögliche: den Kampf zu gewinnen. Terry Goodkind begleitet mich schon über einen längeren Zeitraum und sein erster Roman „Das erste gesetzt der Magie“ hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Fantasygenre zu meinen absoluten Lieblingen zählt. Ich habe daher den Erscheinungstermin von „Im Reich der Jäger“ sehnlichst erwartet, denn mit der Übersetzung hat sich der Verlag eindeutig sehr viel Zeit gelassen. Es ist schon einige Zeit her, dass ich von Vorgänger „Die Legende von Richard und Kahlan - Dunkles Omen“ gelesen habe, daher hatte ich bedenken, dass ich mich in der Geschichte von “In Reich der Jäger“ sofort zurechtfinde. Zum Glück waren meine Sorgen unbegründet und schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte rund um Richard und Kahlan in den Bann gezogen. Ich fühle mich einfach immer absolut geborgen, wenn ich einen neuen Goodkind lese, da ich einfach so vieler Erinnerungen mit den Protagonisten und mit den Romanen verbinde. Schnell habe ich festgestellt, dass sich dieser Roman stark von den anderen Werken des Autors abhebt, denn die Handlungen im Roman sind überraschend wenig und tatsächlich liegt der Fokus der Geschichte auf nur wenigen Situationen. Trotz dessen gelingt es Terry Goodkind Spannung aufzubauen und eine absolut düstere Atmosphäre zu erschaffen. Vor allem seine Idee, Untote mit in die Geschichte einzubetten und ihnen eine Art Kultur zu geben hat mir sehr gut gefallen und es hat etwas frischen Wind in Richards Abenteurer gebracht.Da nur wenig geschieht gibt es für den Autor überraschend wenige Perspektivwechsel und man erlebt das Abenteuer vor allem aus der Sicht von Richard. Es wäre einfach kein Roman von Terry Goodkind, wenn Richard nicht über wichtige Dinge philosophieren würde, um so den Lesern und Leserinnen zum Nachdenken anzuregen. Oft schweift Richard dabei aus und man muss diesen sehr ausschweifenden Erzählstil mögen, da man sonst eher unglücklich mit den Werken von Terry Goodkind wird, denn genau das macht den Autor aus, einen absolut bildhaften, detaillierten und ausschweifenden Erzählstil. Die Sätze absolut verschachtelt, sodass die Teilweise mehrere Zeilen lang sind. Stellenweise war ich jedoch leicht irritiert, da Richard teilweise, für ihn unpassende, Wörter in dem Mund nimmt und sogar recht ordinär Flucht, dies hat er in den vorherigen Bänden nie getan und es passt auch einfach nicht zu ihm. Richard war schon immer ein Held, der gerne Nachgedacht hat und dann erst handelt. Auch in diesem Roman kommt wieder seine besonnende und doch kämpferische Art hervor. Er zweifelt an sich und ist sich durchaus bewusst, dass er auch Fehler macht und kann diese auch einsehen. Nicht umsonst zählt er zu meinen absoluten Lieblingshelden. Alles in allem konnte mich Terry Goodkind mal wieder vollkommen überzeugen. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich nicht unbedingt objektiv bin, da Terry Goodkind einfach ein wichtiger Autor für mich ist, der mich mit seinen Büchern schon lange begleitet.

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Lange habe ich auf dieses Buch gewartet. Mit Schrecken musste ich dann allerdings feststellen, dass tatsächlich bereits vier Jahre ins Land gestrichen sind, seit ich den Vorgägerband ausgelesen hatte. Ich bin eigentlich kein Freund davon so lange auf eine Fortsetzung zu warten, demnach hat es mich auch nicht gewundert, dass ich zu Beginn arge Schwierigkeiten hatte in das Buch zu finden! Obwohl das vielleicht auch daran liegen mag, dass der Vorgänger so endete, dass Richard und Kahlan in Sicherheit und in Obhut ihrer Freunde waren, nachdem sie im Kampf mit der Heckemagd zwar siegreich waren, aber starke Verletzungen davon getragen haben. Nur beginnt dieses Buch damit, dass die Helden alles andere als in Sicherheit sind. Sie sind nämlich mutterseelenallein in einem Waren und Kahlan ist zudem auch noch bewusstlos. Da der Vorgänger mit (ich glaube) Zedds Sicht endet und hier sogleich in Richards Sicht gewechselt wird, entsteht ein Bruch. Ich habe diesen Bruch jedoch nicht als solchen wahrgenommen, sondern es eher empfunden als „ich habe etwas verpasst“. Das hat mich zu Beginn sehr demotiviert. Als ich dann aber herausgefunden hatte, dass ich tatsächlich gar nichts verpasst hatte und sich alles im Laufe der Geschichte aufklärt, war ich versöhnt. In diesem Buch wird Richards neue Aufgabe als fuer grissa ost drauka offenbar, doch bevor er sich dieser widmen kann, muss er sich und Kahlan von dem Gift des Todes befreien, dass in ihnen schwärt und sie über kurz oder lang töten wird. Die einzigen die dazu in der Lage sind, sind Zedd und Nicci, doch deren beider Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Viel Auswahl besteht jedoch nicht und so macht sich Richard auf die Suche und begibt sich dazu mitten in das Herz des Feindes. Wird er seine Freude finden und sich und Kahlan von dem Gift befreien können? Im Gegesatz zum Vorgänger hat mir dieses Buch auch wieder wirklich gut gefallen. Dies lag vor allem daran, dass die Handlung nicht zu überfrachtet war. In diesem Teil wird nur ein kleiner Teil einer momentan absehbaren Geschichte erzählt. Das macht den Handlungsstrang sehr kurz und knackig. Dadurch, dass wirklich der Großteil aus der Sicht Richards geschrieben ist, ist die Erzählung sehr geradlinig. Das Lesen fiel mir daher sehr leicht, auch weil ich dann trotz der anfänglichen Schwierigekeiten schnell in das Buch gefunden hatte und alle wichtigen Details wieder präsent waren! Für diesen kurzen Ausschintt des Ganzen dann aber doch 600 Seiten zu benötigen, könnte stutzig machen? Ist es wieder langgezogen? Ich finde nicht! Goodkind liefert viele Hintergrundinformationen, die die Handlung nicht nur abrunden, sondern auch Athmosphäre schaffen. Wenn es Wiederholungen gab, dann nur kurze und nur an den nötigsten Stellen. So soll es sein! Schön ist hier auch, dass Goodkind zwar recht ausführlich schreibt, er aber die Länge seiner Kapitel recht kurz hält, so dass man bei Bedarf pausieren kann. Bei mir führen solche Kapitel allerdings eher zur Sucht: „Ach, eins geht noch!“ Gut gefallen hat mir auch diese (eigentlich recht lange) Passage, in der Richard seine neue Aufgabe und Bestimmung aufdeckt. Nicht nur die Aufgabe an sich ist gelungen, nein auch dass mit Magda Searus auch ein Bezug aus dem bereits erschienenen Prequel Wahrheit genommen wird. Solche Querverbindungen schätze ich sehr! Fazit: Nach anfänglicher Schwierigkeit in das Buch zu finden, hatte ich anschließend viele angenehme Lesestunden mit diesem Buch. Im Gegensatz zum direkten Vorgänger hat es mir auch viel besser gefallen und ich freue mich jetzt schon auf die noch in diesem Jahr erscheinende Fortsetzung. Ich schätze an dieser Reihe bzw. dieser Welt, dass wenn man schon so viele Bücher davon gelesen hat, es stets ein Gefühl gibt wie „nach Hause zu kommen“. Genau deswegen lese ich gern Fantasy-Reihen und auch wenn es den einen oder anderen schwächeren Band gibt: Die Reihe ist wirklich gelungen! Ich würde aber empfehlen vorn mit Das Schwert der Wahrheit zu beginnen und nicht mit dieser Reihe hier!

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Titel und Release-date

Von: Tony Fleischer

12.06.2015

Also ENDLICH ist ein Datum bekannt, allerdings bin ich etwas enttäuscht, das es so lange geht bis es erscheint, wenn man bedenkt, dass das Original schon seit 2 Jahren draußen ist und die übersetzung von "Omen Machine" zum "Dunklen Omen" nicht mal ein Jahr in Anspruch genommen hat - von daher etwas schwache Leistung :/ Zudem find ich auch den Titel etwas verunglückt - Ich hab das Buch auf Englisch gelsen und Ich finde der Titel trifft den Inhalt bzw die Kernaussage nicht so gut wie der Original Titel - den man ja auch einfach so hätte lassen können - aber nein man muss ja ne extra wurst machen und iwas erfinden weils vllt toller klingt - NEIN! Weils wie gesagt di eKernaussage fast nicht trifft weil nicht um die Jäger sondern das "3te Königreich" geht. Da ich aber das eigentlich gute Buch jetzt nicht verunglimpfen will, nur weil der Titel und der übertrieben späte Release Termin (wie gesagt im vergleich zum release des originals im vergleich zum buch davor: release original august 2011 - release übersetzung februar 2012, also 7 MONATE!!! zu nun fast 2Jahren und 8 Monaten) muss ich aber das buch für seine düstere sinistere stimmung loben. Auch wenn handlungstechnisch nicht so viel passiert wie in anderen ablegern der Serie, so fand ich es doch sehr spannend und fesselnd (Englische Ausgabe in ein paar Tagen durchgelesen).

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