Leserstimmen zu
Total verliebt

Monica Murphy

Together Forever (1)

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Drew und Fable treffen eine Vereinbarung. Eine Vereinbarung von der sie niemals gerechnet hätten sich ineinander zu verlieben. Während Drew – Footballstar, Liebling der Mädchen und Superhotty – seine Familie mit einem Mädchen schocken will, versucht Fable – Kellnerin, Stadt Schlampe und große Schwester – für Zuhause genügend Geld zu verdienen und ihrem kleinen Bruder Owen alles zu ermöglichen was sie nicht bekommen hat, von ihrer Mutter. Von Anfang an wird man in die Geschichte rein geschmissen und bekommt einen Eindruck davon wie es zwischen Fable und Drew ist und das schon nach wenigen Tagen. Danach springen die Kapitel zurück zu ihrer ersten Begegnung und wie es dazu gekommen ist, dass sie zusammen gekommen sind. Man sollte vor allem immer darauf achten an welchen Punkt man sich der Geschichte befindet. Drew so wie auch Fable haben viel durchgemacht. Beide haben sehr viele Rückschläge erlitten und sind mehr als einmal vom Leben auf die Schnauze gefallen. Beide haben ihre Dämonen und doch stellen sie sich dem Leben. Zumindest versuchen sie es, denn es gibt genügend Leute in ihrer Umgebung die das zwischen ihnen kaputt machen wollen. Relativ früh kommt man dahinter was Drews Geheimnis ist und warum SIE so an ihm hängt. Ich hatte mir so erhofft, dass er mit diesem Problem anders umgeht. Fable kämpft für ihren Drew. Kämpft gegen seine Dämonen, egal wie oft er sie von sich stößt. Es ist eine wunderbare Geschichte. Gefüllt voller Vorwürfe, Geheimnisse und Schmerz. Ich bin mir nicht sicher wie ich das ganze Bewerten soll oder wie ich jetzt zu diesem Buch stehe. Das Buch ist sehr schnell ausgelesen, da es nicht besonders dick ist. Ich hab aber trotzdem nicht das Gefühl gehabt, wirklich in der Geschichte zu sein, obwohl es in der Ich Sicht geschrieben wurde. Es sind schöne flüssige Sätze dabei, aber die ganze Zeit der Sprung von Drew zu Fable hat mich ehrlich gesagt daran gehindert einen Draht zu den Charakteren zu bekommen. 2 Seiten liest man aus Fables Sicht und dann 3 Seiten aus Drews Sicht bevor es wieder zurückspringt und das geht das ganze Buch solang. Trotzdem bin ich gespannt wie es im 2. Teil weiter geht, denn nach DIESEM Ende muss ich einfach wissen wie Fable und Drew zusammen kommen und was noch alles passieren wird, da sie so gegensätzlich sind.

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Ich finde das Cover wirklich richtig schön. Die ganzen Farben passen wunderbar zusammen. Ich mag das Kleid von Fabel total gern und auch die schöne Jeansjacke drüber. Das Licht fällt herbstlich auf die beiden. Auch das der Titel des Buche mit diesem gestrichelten Kreis umrandet ist, gefällt mir total gut. Das Cover ist also ein totaler Erfolg. Die Geschichte des Buches hört sich wirklich richtig gut an. Man kann wirklich sehr viel hier raus holen. Im Grunde ist es nichts neues. Es gibt immer weider solche Bücher, allerdings werden sie meiner Meinung nie langweilig zu lesen. Es ist ein sehr erfrischendes Thema für Zwischendurch. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen, sehr schönen Zitat. Entweder, mit einem der beiden Protagonisten Fabel und Drew, oder mit einem, eines sehr berühmten Schriftstellers. Ich fand diese Zitate immer richtig schön und sie haben wunderbar zu den Kapiteln gepasst. Außerdem sind die Kapitel entweder aus der Sicht von Drew oder aus der Sicht von Fabel geschrieben. Ich fand das sehr gut, denn dadurch wusste man, was die jeweilige Person in den Situationen denkt und fühlt. Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich. Fabel ist tough. Weiß, wie sie sich und ihre kleine Familie über die Runden bekommt. Ihre Mutter hat ein Alkoholproblem und so muss Fabel sich um ihre Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern. Dafür arbeitet sie in einer Kneipe, wo sie dann auch später Drew kennen lernt. Fabel hat einen wirklich schlechten Ruf hat: Sie steigt mit jedem Jungen ins Bett. Drew hingegen ist das absolute Gegenteil. Er ist ein Vorzeigeschüler. Bringt gute Noten nach Hause, ist ein sehr guter Sportler. Ihm liegen die Mädchen zu Füßen. Allerdings beachtet er das nicht besonder. Im Grunde könnten beide nicht unterschiedlicher sein. Ich fand die Mischung der beiden wirklich gut. Allerdings wichen sie immer wieder, von ihren grundlegenden Charakterzügen ab. Es war dadurch sehr verwirrend. Ich wusste manchmal gar nicht mehr, was ihre Grundeinstellung war, da sie immer wieder vom einen Extrem ins nächste wechselten. Bei Fabel war das nicht ganz so gravierend, aber bei Drew hat man das sehr gemerkt. Auch haben mir hier im Buch die großen Gefühle gefehlt. Es war oberflächlich gehalten. Man hätte viel mehr in die Tiefe gehen könne, gerade weil die beiden keine ganz so gute Kindheit hatten. Sie haben das, in meinen Augen, so leicht genommen, obwohl damit doch so viel Schmerz und Trauer verbunden ist. Beide tragen ihre Laster mit sich herum. Ich fand die Spannung, die um Drew's Geheimnis gemacht wurde, sehr gut. Man konnte sich manchmal schon denken, um was es sich da genau handelt. Als es allerdings dann raus kam, war ich doch überrascht. Auch wenn ich es immer wieder geahnt hatte, hat es mich am Ende doch umgehauen. Die Autorin schreibt sehr flüssig. Das Buch lässt sich schnell und gut durchlesen. Sie hat einen einfachen Schreibstil, und dadurch verschwinden die Seiten zwischen den Fingern sehr schnell.

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Together Forever gehört zu den Büchern, auf die ich mich sehr gefreut habe. Meine Erwartungen wurden allerdings nur zum Teil erfüllt. Der New-Adult-Roman interessierte mich aufgrund des sehr schönen Covers, einer interessanten Beschreibung und der romantisch anmutenden Story. Nach dem Lesen ist das Cover zwar immer noch schön, aber die Story konnte mich nicht zu 100 Prozent überzeugen. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial. Ein modernes Märchen. Allerdings gibt es zwei Punkte, die mir das Lesen erschwerten. Zum einen, die Protagonistin. Erst im letzten Drittel konnte ich mich einigermaßen an sie gewöhnen und nun mag ich sie fast :-) und freue mich, ihr in Band 2 wieder zu begegnen. Der nächste große Punkt, der mir an vielen Stellen negativ auffiel, ist der Schreibstil. Dieser war mir ab und zu ein wenig zu banal und holte mich damit immer wieder aus der Story. Doch es gibt auch sehr positive Aspekte zu Together Forever. Das Buch ist locker und leicht geschrieben und man kann die 272 Seiten schnell weglesen. Außerdem schafft es die Autorin auf eine angenehme Weise, die Charaktere und deren Geschichte zu vermitteln. Auch Gedanken und Gefühle der Protagonisten werden ausdrucksvoll geschildert. So kann man sehr schnell eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen, was natürlich ein überaus positiver Gesichtspunkt ist, gerade da es sich bei Together Forever um eine sechsbändige Reihe handelt. Und obwohl die Story durchaus absehbar scheint, fiebert man als Leser bis zum Ende mit. Und so möchte ich mich auch gerne von Band 2 überraschen lassen, der bereits am 15 Juni erscheint. Eine unterhaltsame, kurzweilige und romantische Geschichte, die Fans des Genre sicher ansprechen wird und von mir 3,5 von 5 Bücherherzen erhält.

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Dieses Buch hat mich leider gar nicht überzeugt.

Von: Atelier Maikind

13.05.2015

**Spoiler** Drew hat ein Problem mit seiner aufdringlichen Stiefmutter. Adele, so ist ihr Name, bedrängt ihn immer wieder. Außerdem teilen die Beiden ein skandalöses Geheimnis miteinander. Um ihrer unangenehmen Nähe zu entgehen, sucht er nach einer Frau, die für eine Woche seine Freundin spielt. Da kommt im Fable gerade recht. Ihr zweifelhafter Ruf spricht für sich und bewegt Drew dazu, sie nach diesem Gefallen zu bitten. Als Gegenleistung bietet er der Frau 3000 Dollar Lohn an. Fable braucht das Geld, da sie sich alleine um ihren Bruder und ihre versoffene Mutter kümmern muss und geht auf den Deal ein. Natürlich kommt alles anders als Gedacht und aus dem lockeren Deal entwickelt sich eine ernsthafte Liebschaft. Wir Fable Drews Geheimnisse aufdecken? Drew und Fable kann man nicht unbedingt als Traumpaar bezeichnen. Er ist reich und hat eine vielversprechende Kariere als Sportler vor sich. Fable lebt in armen Verhältnissen und ist Kellnerin in einer heruntergekommenen Bar. Die Beiden haben also die besten Vorrausetzungen ein Traumpaar á la „Pretty Women“ zu werden. So kam mir das ganze Buch auch vor- wie ebendieser Film. Zugegeben, anfangs konnte ich weder mit Fable, noch mit dem männlichen Charakter etwas anfangen. Drew war zu selbstbewusst und doch irgendwie verschlossen. Fable dagegen wurde als wie eine Prostituierte dargestellt, die wirklich sehr temperamentvoll ist. Circa in der Mitte des Buches wurde mir Fable langsam sympathischer. Ich mochte die Art, wie sie sich gegen Adele behauptet hat. Obwohl sie eigentlich nur eine „bezahlte Freundin“ ist, hat sie sich für Drew eingesetzt und sich um ihn gekümmert. Manchmal habe ich mich gefragt, wie blind die Beiden eigentlich sind. Es war so offensichtlich, dass Fable ihn liebt und er ihre Gefühle auch erwidert, aber trotzdem haben sie es nicht verstanden. Das Ende des kurzen Büchleins kam für mich schon überraschend. Ich hatte auch ein komplettes Happy End gehofft. Leider wurde aus dieser Hoffnung nichts. Es war sozusagen ein halbes Happy End. Die Beiden sind sich auf jeden Fall näher gekommen, aber es wurde nichts abgeschlossen. Monica Murphys Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich im Genre „Young Adult“ noch nicht so geübt bin. Tatsächlich ist dies erst mein zweites Buch aus diesem Bereich. Eventuell war es auch ein Fehler, dass ich dieses Buch sofort nach „After passion“ gelesen habe. Ich hatte mich gerade an Anna Todds Stil gewöhnt und musste mich jetzt wieder komplett umgewöhnen. Monica Murphy schreibt nicht besonders detailreich. Dies fiel mir besonders beim Aussehen der Charaktere auf. Mittlerweile könnte ich nicht mal mehr sagen, wie Drew eigentlich genau aussah. Intime Momente der beiden wurde dafür wieder viel zu detailreich geschrieben. Leider kamen die sexuellen Handlungen manchmal etwas plump daher. Absolut Top ist das Cover! Natürlich ist es etwas kitschig, aber was soll man sagen, es ist ein Liebesroman. Ein Pärchen steht vor einem Sonnenuntergang, der die ganze Szene in ein wunderschönes Orange taucht, und küsst sich. Der Titel ist in einem Kreis dargestellt. Auch die Kapitel im inneren des Buches sind in diesen Kreisen dargestellt. Die Rückseite des Buches und der Buchrücken sind in einem schlichten Orange gehalten. Dieses Buch wird sicher nicht mein Favorit werden, dafür hat es mich nicht genug gefesselt und überzeugt. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Band, der im Juni erscheinen wird. Ich habe das Gefühl, dass dieser besser wird. Band 1 bekommt leider nur 3 von 5 Sternen. ★★★☆☆ Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich einige Leser für diese Reihe begeistern konnte.

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Meine Gedanken: Auf das Buch habe ich mich schon länger gefreut und eine nette, schnell zu lesende Liebesgeschichte erwartet. Und zum Teil habe ich das auch bekommen, denn gleich vom Beginn weg hat es sich wirklich ganz nett und auch schnell gelesen. Die Schreibweise flutscht einfach so dahin beim Lesen, daher ja, es war so richtig schön fluffig und leicht. :) Auch kam man schnell in die Geschichte rein und konnte sofort eine Verbindung zur Hauptfigur Fable aufbauen. Die in einer Kleinstadt wohnt und sich dort mit einem Kellner-Job über Wasser hält, da sie sich auch um ihren kleinen Bruder, als auch manchmal um ihre Mutter kümmern muss. Außerdem hat sie einen gewissen Ruf in der Kleinstadt, was den Star der Footballmannschaft auf sie aufmerksam macht. Sie soll nämlich bei seiner Familie eine Woche lang seine Freundin spielen. Was ich als Idee eigentlich sehr witzig und vielversprechend empfand. Und so schnell ich Fable schätzen gelernt und richtig ins Herz geschlossen habe, so fremd ist mir leider der männliche Prota Drew geblieben. Und das leider das ganze Buch hindurch, wodurch mich auch die Liebesgeschichte nicht so mitgenommen hat, wie sie es hätte können. :( Drew war mir viel zu distanziert, zu deprimierend, traurig und einfach nicht mein Charakter. Was nicht seine Schuld ist, da er wirklich viel mitgemacht hat und er hat mir auch furchtbar leidgetan. Aber als Love-Interest war er ganz einfach nicht mein Typ, eben weil er so verschlossen war, zu weich? und auch zu hin und hergerissen. Ich hätte diese unfreundliche Art, wenn er seine ‚Phasen‘ gehabt hat, nicht so leicht weggesteckt wie Fable und ja, sie ist ein richtiger Engel, der sich um andere kümmert. Drew eben nicht so, der geht eher in Selbstmitleid, Kummer und Pein auf und suhlt sich darin. Sein Geheimnis war mir leider auch schon etwas zu früh klar, auch wenn lange drum herum geredet und es dann gegen Ende sehr dramatisch präsentiert wurde. Aber das ist ja normal in Büchern dieser Art, auch wenn das mit Adele oder Vanessa schön früher keine Überraschung war. Aber in anderen Büchern mag ich die beiden Hauptfiguren meistens lieber und dann stört es mich nicht besonders. Nur fehlte dieses Mitzittern und Leiden bei Drew, wodurch dann auch in der gesamten Liebesbeziehung, die mir keine ‚heiße Schauern‘ über den Körper gejagt haben. ;) Hinzu kommt, dass ich das Thema, das hier behandelt wird, überhaupt nicht mag/ nicht darüber lesen will und ich wusste im Voraus überhaupt nicht, dass diese Thematik hier vorkommt. Ich finde so etwas eigentlich immer furchtbar schlimm und eklig, dass ich keine Worte finde und daher mag ich auch nicht darüber lesen und mache normalerweise immer einen Bogen darum. Tja, alles zusammen doch nicht mein Buch und mit den ganzen Enthüllungen war es mir für einen Teil auch viel zu viel auf einmal, so dass es nicht mehr realistisch auf mich wirkte. Dennoch werde ich dem zweiten Teil noch lesen, da ich denke, dass Drew eine 180°-Wendung hinlegen wird, und ich ihn dann doch noch mögen werde. Fable wird es ihm sicher nicht leicht machen mit ihrer direkten Art, die ich liebe, und daher freue ich mich jetzt schon auf das hin und her der beiden im zweiten Teil, der dann hoffentlich ein wenig vom vorigen Thema wegdriftet. Cover: Ein sehr passendes, schönes Cover, das mit den Farben perfekt die Stimmung wiedergibt für eine schöne Contemporary Romance Geschichte im Sommer. Generell finde ich ja solche Cover immer gut, auf denen die Charaktere angedeutet werden, man aber keine Gesichert sehen kann. All in all: Eine sehr trostlose, deprimierende Geschichte, die mich mitgenommen hat. Die aber von der Handlung her und seiner Vergangenheit hauptsächlich mit negativen Gefühlen behaftet war, und die mir außer Fable oder ihrem kleinen Bruder keinen Charakter bieten konnte, den ich so richtig mochte. Dennoch lege ich meine Hoffnungen auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie sich die Dynamik der beiden Hauptfiguren verändert.

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Über die Autorin: Die Bestseller-Autorin Monica Murphy stammt aus Kalifornien. Sie lebt dort im Hügelvorland unterhalb Yosemites, zusammen mit ihrem Ehemann und den drei Kindern. Sie ist ein absoluter Workaholic und liebt ihren Beruf. Wenn sie nicht gerade an ihren Texten arbeitet, liest sie oder verreist mit ihrer Familie. Zum Inhalt: Klapptext Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb – und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer. Meine Meinung: Fable´s und Drew´s Wege kreuzen sich. Diese beiden Protagonisten, waren mir auch wirklich sympathisch beim Lesen. Aber damit hatte es sich auch schon. Alle anderen Charaktere gingen mir extrem auf die Nerven. Vor allem Drew´s Stiefmutter. Die hat total einen an der Waffel und sein Vater rennt wohl mit Scheuklappen durchs Leben. Auch mit Fable´s Mutter und ihrem anstrengenden Bruder wollte ich nicht so richtig warm werden. Sowohl Fable als auch Drew haben es in ihrem Leben alles andere als leicht. Aber das "Geheimnis" das hier in dieser Geschichte bedient wird, toppt irgendwie alles, was ich bisher gelesen haben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass in letzter Zeit die Charaktere in Büchern immer schlimmere Schicksale erleiden müssen. Das ist wohl der neue Trend. Diese Geschichte hier war für mich sehr anstrengend, da es auf keiner Familienseite irgendetwas Schönes im Leben gibt. Einzig der gute und spannende Schreibstil der Autorin hat mich das Buch nicht abbrechen lassen. Es sind einige Fragen offen geblieben, die dann wohl in Band 2 behandelt werden. Was ist toll fand ist, wie es zu Fable´s ungewöhnlichem Namen gekommen ist. Auch das abrupte Ende macht neugierig auf die Fortsetzung. Cover: Das Cover passt gut zur Geschichte und hat schöne Farben. Fazit: Ein netter Teenieroman ohne Tiefgang, aber mit Potential nach oben. Ich bin gespannt ob Band 2 mehr Licht ins Dunkle bringt.

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Erster Satz: Ich warte draußen vor der Kneipe auf sie. Fables Mutter ist Alkoholikerin und so gut wie niemals zu Hause. Um ihre Kinder kümmert sie sich schon lange nicht mehr, weshalb Fable unmittelbar nach der Highschool einen Job angenommen hat, um sich und ihren kleinen Bruder über Wasser zu halten. Über die Jahre kam sie zu einem eher schlechten Ruf bei den Jungs des nahe gelegenen Colleges, doch eben diese Gerüchte locken eines Tages Drew Callahan vor die Tür der Kneipe in der sie arbeitet. Und das Angebot, das er ihr macht, kann sie einfach nicht ausschlagen: Für eine Menge Geld soll Fable eine Woche lang seine Freundin spielen und mit ihm über Thanksgiving zu seiner Familie fahren. Was zu Beginn nach leicht verdientem Geld klingt, entpuppt sich als ein Reise voller Geheimnisse, Intrigen und unerwarteter Liebe. Wenigstens einmal will ich wissen, wie es sich anfühlt, die erste Wahl von jemandem zu sein. - Fable, p. 19 Fable ist eine dickköpfige, wortgewandte und starke Protagonistin, die sich mit einem ziemlich dicken Fell von der Außenwelt abschirmt. Die Liebe zu ihrem kleinen Bruder und der Einblick in ihr verkorkstes Familienleben, zeigen aber auch ihre verletzliche Seite. Ihr Gegenpart Drew ist trotz seiner Beliebtheit am College ein sehr in sich zurückgezogener Junge, der kaum jemanden an sich heranlässt. Als Fable diese Verletzlichkeit in ihm bemerkt, bemüht sie sich sehr, ihm zu helfen und die Woche bei seiner Familie gut zu überstehen. Keine leichte Aufgabe, denn Drews Stimmung schwankt ständig und die Atmosphäre im Elternhaus ist alles andere als positiv. Der Perspektivenwechsel zwischen Drew und Fable bringt dem Leser beide Charaktere sehr nahe und der jugendliche Schreibstil der Autorin trägt zum schnellen Lesefluss der Geschichte bei. An manchen Stellen empfand ich die Ausdrucksweise von Monica Murphy allerdings noch etwas unausgereift. Die Leute, die einen am besten kennen, können einen am meisten verletzen. - Drew, p. 205 Die Geschichte arbeitete darauf hin, Drews großes Geheimnis zu lüften, das für Spannung sorgen soll. Eingesessene YA Leser werde dieses sehr schnell lüften können und bereits vor der Hälfte des Buches eine Ahnung bekommen, was sich in Drews Elternhaus abgespielt hat. Auch ich kam sehr schnell hinter das Geheimnis des Jungen. Dieser Umstand hat das Lesevergnügen aber in keinster Weise gemindert. Together Forever bleibt eine wunderbar lockere Geschichte, die sich schnell lesen lässt und mit sympathischen Protagonisten überzeugt. Dass auch ein düsterer Ton angeschlagen wird und ernste Themen in die Liebesgeschichte miteinfließen, lassen diese nicht zu sehr in den Kitsch abdriften. Dieser Mann ist aus einem ganz bestimmten Grund in mein Leben getreten. So, wie ich in seins. Vielleicht sind wir dazu bestimmt, einander zu helfen. Oder uns gegenseitig Hoffnung zu geben. - Fable, p. 137 Auch der Konflikt der Liebesbeziehung spielt eine große Rolle, denn keiner von beiden ist sich sicher, ob die plötzliche Zuneigung des anderen bloß ein Spiel ist, oder vielleicht doch mehr dahinter steckt. Etwas unerwartete traf mich die heiße Komponente des Buches, welche mich die Geschichte auch durchaus in die Kategorie der Erotischen Literatur einordnen lässt. Natürlich sind diese Elemente nur schwach vertreten und auf das Zielpublikum abgestimmt. Das Ende der Geschichte trumpft mit viel Emotionen und einem packenden Schluss auf, der zwar etwas offen bleibt, aber umso gespannter auf den Folgeband macht. Cover Covertechnisch habe ich absolut nichts auszusetzen, denn dieses finde ich super schön und jugendlich gestaltet. Es passt sehr schön zu der Geschichte und macht sich auch gut im Bücherregal. Fazit Together Forever - total verliebt konnte mich zwar nicht überraschen, dafür hat es mir locker, leichte Lesestunden mit einer schönen Liebesgeschichte beschert, die sich perfekt für Zwischendruch eignet. Das Ende verspricht eine spannende Fortsetzung und tröstet über das zu leicht zu lüftende Geheimnis des Hauptprotagonisten hinweg.

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Inhalt: Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb – und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer. Meine Meinung: Und wieder ein Genre, das an seine Grenzen kommt, ausgeschlachtet wird mit immer gleichen Büchern, die sich anfangs noch locker lesen lassen, mit der Zeit aber einfach plattgetreten wirken. Es ist aber auch einfach so, dass diese Geschichte so viel zugleich sein wollen, dass man manchmal nicht weiß, woran man eigentlich ist - prickelnde und wahre Liebe, Erotik, Lebensdrama und schlimme Vergangenheit. Die Mischung ist manchmal einfach zu viel des Guten, so auch bei "Together Forever: Total verliebt", auch wenn mir die Geschichte an sich ganz gut gefallen hat. Ein enorm sensibles Thema wird hier auf sehr wenigen Seiten angeschnitten und mit viel Liebeshinundher massentauglich verpackt. Das liest sich auf den ersten hundert Seiten ganz unterhaltsam, aber sobald man durchgeblickt hat, was der große Plottwist ist, schmeckt das ganze irgendwie fad - zumal der Überraschungseffekt wirklich nicht vorhanden ist und es ist immer ein Risiko, den Leser etwas wissen zu lassen, was einer der Protagonisten erst knapp vor dem Ende erfährt. Der Typ mit dem Geheimnis ist in diesem Fall Drew, der nach außen hin den beliebten College-Footballstar mimt, eigentlich aber gar nicht der Sunnyboy ist, für den ihn alle halten. Gleichzeitig wird die Geschichte noch aus der Perspektive von Fable erzählt, die in einer Kneipe nahe des Campus' kellnert und ihren kleinen Bruder und ihre ignorante Mutter versorgen muss, wobei dieser Handlungsstrang mehr als blass behandelt wird. Der Fokus liegt eindeutig auf Drew und seinem Leben bzw. seiner Vergangenheit. Die Anfangssituation fand ich vielversprechend und interessant, allerdings geht irgendwie alles viel zu schnell - Fable sagt erstmals etwas Kluges und beinahe sofort bemerkt Drew, dass sie ganz anders ist, als er dachte und umgekehrt. So wirkt die Liebesgeschichte sehr plump und zwar auch dann, wenn man versucht, das ganze als bloße Unterhaltungslektüre abzustempeln - aber wie kann man das, wenn so ein Thema dargeboten wird? Monica Murphy schafft den Spagat zwischen ernstem Drama und prickelnder Liebesgeschichte jedenfalls nicht ganz und stolpert oft über die kleinen Details, die eine Geschichte nun einmal ausmachen. Auch wenn das ganze sehr negativ klingt, hat mir das Buch grundsätzlich gefallen. Ich finde es einfach schade, dass die Thematik nicht weiter ausgeschöpft, das Potenzial, das da gewesen wäre, nicht genutzt wurde. Es werden sensible Themen angesprochen, aber in weiten Teilen einfach schlecht verpackt oder außen vor gelassen, sodass am Ende nur die Liebesgeschichte blieb, die immer wieder von den Problemen durchlöchert wurde. Fable beispielsweise ist zwar sympathisch, bleibt aber furchtbar blass und distanziert, was einmal daran liegt, dass der Fokus nicht auf ihr liegt, andererseits aber auch daran, dass sie keinen wirklich konsequenten Charakter hat. Schreiben kann Murphy jedenfalls, denn man spürt die Spannung zwischen den Figuren durchaus und kann sich auch die Szenerie gut vorstellen, doch letztendlich bleibt "Total verliebt" eine Geschichte mit einem eher unpassenden Titel, die in der Welle ein wenig untergeht und Potenzial verschenkt. Fazit: "Together Forever: Total verliebt" hätte mehr sein können, als knapp 300 Seiten Romanze - vor allen Dingen, weil die Thematik viel mehr hergegeben hätte. Es fällt schwer, ein Buch ernst zu nehmen, dass versucht zwei große Bereiche auszubalancieren, letztendlich aber das seichtere Thema vorzieht und eher plump bleibt. So bietet die Geschichte um Drew und Fable zwar Unterhaltung und eine leicht und flüssig lesbare Story, doch sie bleibt nur eine weitere Liebesgeschichte, die mit einem sensiblen Thema mehr Tiefe zu erlangen versucht, auf dem weichen Fundament aber nur bedingt bestehen kann. Nett für Zwischendurch!

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