Leserstimmen zu
Was dein Tier dir sagen will

Pea Horsley

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Nach dem Titel „Was Dein Tier Dir sagen will“ hatte ich ein Buch zum Thema Körpersprache von Tieren erwartet. Nie wäre ich auf die Idee gekommen was mich wirklich erwartete. Das Buch handelt von Telepathie im Bereich der Kommunikation Mensch-Tier. Ich verstehe ja noch die Aussagen, dass Tiere wissen wenn es ihnen schlecht geht, was ihnen fehlt. Dass sie merken, wenn es ihren Menschen schlecht geht. Das kann ich bei unseren Hunden auch feststellen. Wenn man länger Tiere hat, kann man sie ein Stück weit „lesen“. Aber mit fremden Tieren über´s Telefon Kontakt aufnehmen, das geht in meinen Augen gar nicht. Ich bin von diesem Buch enttäuscht. Sicher das Richtige für Menschen, die Esoterik mögen, aber für Naturwissenschaftler nicht. Schade.

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Pea Horsley ist von Beruf und aus Berufung Tierkommunikatorin. Zu ihrer eigenen Familie gehört Kater Texas und Mischling (halb Beagle, halb Jack Russel mit einem Schuss Labrador) Morgan. Pea, die vorher noch keinen Hund hatte, entdeckt Morgan auf einer Decke im Londoner Tierheim Mayhew Animal Hope. Morgen war ein sehr eigener Hund, bevor er in das Londoner Tierheim kam, war er zuvor in der Todeszelle eines anderen Tierheims und obwohl er gerettet wurde, wohl fühlte er sich im "normalen Tierheimbetrieb" nicht. Doch Pea sah ihn und es war eine Seelenverwandschaft vorhanden und nach einer positiven Vorkontrolle durfte Morgan bei ihr und ihrer Partnerin einziehen. Die beiden waren ein tolles Gespann. Morgan war zwar recht eigen in einigen Dingen, doch coachte er auch zusammen mit Pea Seminarteilnehmer, die Tierkommunkation erlernen wollten. Als Morgan bei Pea einzog, war er schon nicht mehr ganz jung und nach einigen Jahren kamen sie dann doch, die Alterserscheinungen. Erstmalig musste sich Pea mit Morgans Tod nach einem Schlaganfall auseinandersetzen, den er sehr gut überstanden hat, aber es war knapp. Von diesem Zeitpunkt an wusste Pea, dass ihre gemeinsame Zeit langsam aber stetig ablief. Schon häufiger hatte sie auf Bitten von Klienten Kontakt mit deren verstorbenen Tieren aufgenommen, doch auch das Wissen, dass es den Tieren (teils nach schwerer langer Krankheit) nach ihrem Tod besser geht, macht den eigenen Verlust nicht weniger schmerzhaft. Morgen instruierte Pea, ein Buch über dieses Thema zu schreiben, ein Buch über den Abschied von einem geliebten Familienmitglied. Doch Pea beschreibt in diesem Buch nicht nur ihr Leben mit Morgan und seinen "Aufstieg", auch andere Fallbeispiele aus ihrer beruflichen Praxis finden Gehör und was sie beschreibt, klingt fast unglaublich, denn diese verstorbenen Tiere konnten Angaben zu ihren Besitzern und dem Leben mit ihnen machen, das konnte ein Außenstehender einfach nicht wissen und auch wenn in all diesen Erzählungen der Tod eine Rolle spielt, so bleibt zum Schluss dennoch eines: Hoffnung, Hoffnung auf ein Wiedersehen mit diesem verstorbenen Familienmitglied. Der Tod ist erst der Anfang! In diesem wundervoll und sehr einfühlsam erarbeiteten Buch berichtet die Autorin aus ihrer Praxis als Tierkommunikatorin, wie die Tiere einiger ihrer Klienten ihren "Aufstieg" erlebt haben, was sie fühlten und wie es ihnen jetzt ergeht. Teils habe ich fast mit Unglauben gelesen, was diese Tiere ihr mitteilten, was sie und ihre Menschen erlebt hatten, als das Tier noch am Leben war. Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Wärme und Liebe diese Erlebnisse wiedergegeben wurden, sodass ich mehr als einmal in Tränen aufgelöst dasaß und nicht weiterlesen konnte, bis ich mich wieder etwas gefangen hatte. Dieses Buch ist der Kategorie "Sachbuch" einzuordnen, aber ist es das wirklich, ein Sachbuch, wenn doch so viel Gefühl und so viele Emotionen mit im Spiel sind? Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr viel Hoffnung gemacht hat, denn auch ich habe eine tierische Familie, die ich alle überleben werde und ich weiß, wenn diese Zeit kommen wird, wird es mir das Herz brechen, doch ich werde dann versuchen im Sinne meiner "tierischen" Familie zu handeln und die Hoffnung nie aufgeben, sie nach ihrem "Aufstieg" (der hoffentlich noch sehr viele Jahre auf sich warten lässt) erneut wiederzusehen.

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“Was dein Tier dir sagen will – Wahre Geschichten von Liebe, Trost und Treue”: Als ich den Titel dieses Buches las, stand für mich – stolze Besitzerin einer einjährigen Beagle-Dame – fest, dass ich es unbedingt lesen will. Angetan war ich auch von dem auf dem Cover abgebildeten Beagle-Mischling namens Morgan, dem im Buch eine große Rolle zukommt. Von der britischen Autorin und Tierkommunikatorin Pea Horsley hatte ich bis dato noch nichts gehört, doch in Großbritannien ist sie mit ihrer Agentur “Animal Thoughts” und ihrem ersten Sachbuch “Heart To Heart” sehr erfolgreich. “Animal Communicator’s Guide” lautet der Originaltitel ihres zweiten Buches, dessen deutsche Ausgabe “Was dein Tier dir sagen will” am 16. März 2015 veröffentlicht wurde. Ich hatte erwartet, dass das Buch eine Art Übersetzungshilfe zur (Körper-)Sprache unserer tierischen Freunde anhand einzelner Episoden ist, musste dann allerdings feststellen, dass es bei der Tierkommunikation um den Austausch energetischer Botschaften über die Sinnesorgane geht. Schließlich ließ ich mich so vorurteilsfrei wie möglich auf das 384-seitige Abenteuer ein. Ich erfuhr, dass Pea Horsley mit Hilfe von Fotos mit lebenden und verstorbenen Tieren aller Art kommuniziert. Die Besitzer können Fragen an ihre tierischen Gefährten richten. Deren Antworten gibt die Spezialistin nach erfolgter Kontaktaufnahme an ihre Klienten weiter. Im Verlauf des Buches begegnen dem Leser Heilsteine, Schamanen, ein Gespräch mit einem Baum und das Kaffeesatzlesen. Spätestens bei Letzterem war die Grenze meines spirituellen Horizonts erreicht und ich musste einsehen, dass ich zu Dingen dieser Art in einer solchen Dimension einfach keinen Zugang habe. Die Geschichten, die Pea Horsley erzählt, sind durchweg berührend, geht es doch in jeder um den Verlust eines Tieres. Im vergangenen Jahr habe ich selbst diese schmerzliche Erfahrung machen müssen, als unsere erste Beagle-Hündin nach elfeinhalb gemeinsamen Jahren starb, und konnte mich deshalb in den tieftraurigen Tierbesitzern nur zu gut wiederfinden. Bemerkenswert finde ich die Wertschätzung der Autorin, die sie den Tieren entgegenbringt – eine Einstellung, die leider viel zu selten anzutreffen ist. Ob man an Pea Horsleys Arbeit glaubt, möge jeder Leser für sich entscheiden. Tierfreunde mit einem Faible für das Spirituelle werden von diesem Buch begeistert sein. Mich konnte “Was dein Tier dir sagen will” leider nicht wirklich erreichen.

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