Leserstimmen zu
Der Schlafmacher

Michael Robotham

Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz (10)

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Super

Von: Nicole Kürten

06.01.2019

Leider schon zu Ende :-( Ich freue mich schon auf den nächsten Band !!

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Großartig

Von: Bommelnator

22.06.2017

Ich konnte es nicht aus der Hand legen, zu spannend verlief die Geschichte. Sehr detailverliebt und ausführlich, dreidimensionale Figuren und ein aufregender Plot. Der Reiz, diese Geschichte bis zum bitteren und gleichzeitig hoffnungsvollen Ende zu lesen, hat mich viele Stunden Schlaf gekostet, um die es mir NICHT leid tut! Ein klasse und gleichzeitig klassischer Roman im besten Sinne des Wortes. Diese Trilogie sollte jeder gelesen haben, der über ein eigenes Kopfkino gebietet!

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Mein zweites Buch/Hörbuch von Michael Robotham aus seiner Joseph O’Loughlin Reihe. Zum Glück muss man nicht unbedingt die vorherigen Bücher lesen oder hören. In diesem erfährt der Leser auch so einiges aus Joes Vergangenheit. Verwirrend ist, dass dieses Buch bei Amazon als Band 10 geführt wird. Das Buch »Todeskampf« wird fälschlicherweise als ein Joseph O’Loughlin Buch geführt, aber er kommt darin überhaupt nicht vor, darum ist dieses Buch bei mir die #9 in der Reihe. Im Prolog erzählt ein Mann, wie seine Mutter gestorben ist. Es war ein Autounfall. Das wirklich ganz Schlimme daran; seine Mutter hatte zum Zeitpunkt des Unfalls ihren Kopf im Schoss eines anderen Mannes. Sie starb mit dessen Penis im Mund. Der Wagen prallte frontal mit einem Milchlaster zusammen. Mr. Scherrer verlor sein bestes Stück aber er überlebte. Der Erzähler verlor seine Mutter, da war gerade 9 Jahre alt. Dass sein Vater zu ihm meinte, dass seine Mutter nicht im Himmel sei, sondern in der Hölle schmoren wurde, kann man fast verstehen. Im Kapitel Eins ist Joe O’Loughlin der Erzähler. Er ist mit seiner von ihm getrenntlebenden Frau Julianne und seiner Tochter Charlie in Oxford. Charlie sammelt Information für ihr Studium, noch weiß sie nicht was sie studieren möchte. Seine Frau fragt ihn später im Pub, ob er für die Sommermonate nach Hause ziehen möchte. Dann kommt ein Anruf von Veronica Cray, der Leiterin des Dezernats für Kapitalverbrechen. Sie bittet ihn um Hilfe in einem Fall, der bereits einen Monat zurückliegt. Ein Doppelmord. Die ersten zwanzig Minuten des Hörbuchs, Prolog ausgenommen, drehen sich nur um Joe und sein Privatleben, seine Frau, ihr Besuch in Oxford und ihre Vergangenheit. Wer diese Reihe kennt, weiß, dass er an Parkinson leidet. Er ist Psychologe und hat als Profiler gearbeitet, was er verständlicherweise nicht mehr macht, aus gesundheitlichen Gründen. Er lebt seit 6 Jahren von seiner Frau getrennt, hat zwei Töchter und lebt inzwischen in London. Die Hoffnung, irgendwann wieder mit Julianne zusammenzukommen, hegt er immer noch. Jetzt bietet sie ihm an, über den Sommer wieder einzuziehen. Das passt gerade perfekt, weil der Fall von Veronica Cray ist in Somerset, ganz in der Nähe. Im Gegensatz zum Hörbuch »Erlöse Mich« erzählt Joe diesmal die ganze Geschichte selbst, bis auf die Abschnitte die der Antagonist erzählt. Dadurch hat er für mich viel an Kontur gewonnen. Man erfährt ziemlich viel über ihn und sein Privatleben, seine Vergangenheit. Ich finde ihn extrem sympathisch und ich mag die Art, wie er mit seiner Krankheit umgeht. Veronica Cray steht unter Druck. Sie hat einen anderen Psychologen zuerst um Hilfe gebeten, was sie nun bitter bereut. Die Gemeinde ist empört, dass es noch keine Verhaftung im Fall des Doppelmordes gibt. In einem Farmhaus wurden eine alleinstehende Frau und ihre 17-jährige Tochter tot aufgefunden. Die Frau ist brutal ermordet worden, das Mädchen wurde erstickt und ansonsten unverletzt. Im Wohnzimmer, dem Fundort der arrangierten Leiche der Frau, wurde mit Blut ein Pentagramm an die Wand gemalt. Kerzen und eine Bibel lassen auf einen Ritualmord schließen. Es gibt sehr viele Verdächtige, angefangen mit einem betrogenen Ehemann, einem geistig beeinträchtigten Nachbar und einige One-Night-Stands. Dann gibt es einen weiteren Mord; eine Frau mit einem »A« auf der Stirn eingeritzt. Handelt es sich um denselben Täter? Joe hat es auf jeden Fall mit einem sehr gefährlichen, psychisch gestörten Täter, oder Tätern, zu tun, einer der vor nichts und niemanden haltmacht. Die Spannung steigt nur langsam an und das Privatleben von Joe steht oft im Vordergrund. Joe ruft auch seinen alten Freund, den pensionierten Detektiv Vincent Ruiz, an und bittet um seine Hilfe. Vincent ist ein alter Brummbär, ein Skeptiker mit einem weichen Kern. In einem der Abschnitte mit dem Antagonisten bekam man einen deutlichen Hinweis auf den Mörder. Trotzdem blieb es recht undurchsichtig und spannend. Tatsächlich ist der Täter eine ziemliche Überraschung. Warum er psychisch gestört ist, erkennt man bereits im Prolog, erklärt aber nicht warum er ein Mörder sein sollte. Dem Ende zu überschlagen sich die Ereignisse und Joe müsste sich eigentlich zweiteilen. Privat und Beruf kollidieren, es passiert plötzlich so viel, ich möchte fast sagen, zu viel. Was sich dann ereignet fand ich zwar etwas unwahrscheinlich, aber es hat mir doch die Kehle zugeschnürt und mich traurig und betroffen gemacht. Den Plot in »Erlöse Mich« fand ich komplexer. In diesem Thriller spielt aber Joe eine größere Rolle, was mir besser gefiel. Er glänzt in seiner Rolle als Profiler und Analytiker, ohne überheblich oder arrogant zu wirken. Nach einem etwas langsameren Anfang, steigt die Spannung stetig und leidet auch nicht darunter, dass man manches vorhersehen kann. Das Ende ist tragisch und deutet auf einen sehr veränderten Joseph O’Loughlin im nächsten Buch, sollte es eines geben. Beide Sprecher haben mich mit ihrer jeweiligen Rolle überzeugt. Dass der Antagonist von einem anderen Sprecher gesprochen wird, macht ihn glaubwürdiger und diese Rolle hat Stefan Merki wirklich hervorragend und unheimlich gesprochen.

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Der Schlafmacher - Er würgt seine Opfer und entscheidet, ob diese nur "schlafen", einen bleibenden Schaden davon mit sich tragen oder sterben. Als kleine Erinnerung, für die Überlebenden schneidet er ihnen ein großes A in die Stirn. Der zweite Band, den ich von Michael Robotham gelesen habe und ich bin mir sicher es wird nicht der letzte gewesen sein! Spannende, super durchdachte Geschichte mit dem Duo Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz - einem Profiler und einem Ex-Polizisten. Überraschendes und rasantes Ende! Sehr zu empfehlen für alle Thriller-Fans.

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Darum geht's: Als die Leiche von Elisabeth Crow und ihrer Tochter Harper in ihrem Farmhaus gefunden wird, tappt die Polizei lange im Dunkeln. Die Mutter wurde mit unzähligen Messerstichen ermordet und auf ihrer Stirn wurde der Buchstabe „A“ eingeritzt. Ihre Tochter Harper wurde jedoch "nur" in ihrem Bett erstickt. Zwei sehr unterschiedliche Morde, die die Polizei vor Rätsel stellt. Als sie mit den Ermittlungen nicht vorankommen und ein junger Psychologe zu viel Details der Tat preis gibt, wendet sich Chief Superintendent Ronnie Cray an Joe O'Loughlin. Meine Meinung: Der 10. Band der Reihe rund um den Psychologen Joe O'Loughlin und Ermittler Vincent Ruiz behandelt diesmal neben den Morden etwas mehr das Privatleben von Joe, der neben seiner Parkinson Krankheit auch noch weitere Tiefschläge einstecken muss. Zu viel an Privatproblemen mag ich bei Thriller eigentlich nicht unbedingt, doch die beiden Protagonisten, die der Autor hier erschaffen hat, muss man einfach mögen. Man kann gar nicht anders und schließt diese zwei Männer schon beim ersten Buch, das man über die Beiden liest, ins Herz. Und es ist egal, ob man Band 1 "Adrenalin" oder z. Bsp. mit Band 6 "Todeswunsch" beginnt (so wie ich). Das hört sich jetzt für einen Thriller vielleicht etwas komisch an, aber ich mag auch einige Krimi-Ermittlerpärchen sehr gern. Aber bei Robotham entwickeln sich die Charaktere von Joe und Victor in jedem Band der Reihe weiter und diese kommen wirklich authentisch rüber. "Liebe und Hass sind nicht die Kehrseite einer Medaille. Das eine ist eine Illusion des Herzens, das andere betrogene Liebe. In der Mitte liegt Apathie" - Seite 92 - (Gedanken des Täters) Der Einstieg ist spannend und man beginnt sofort mitzurätseln, wer hinter den beiden Morden steckt. Denn wie vom Autor gewohnt, lernt der Leser bereits auf den ersten Seiten die Gedanken des Mörders kennen und erhält im Laufe des Thrillers immer mehr und mehr Einzelheiten über sein Leben und sein Motiv. Durch die verschiedene Vorgehensweise der beiden Morde stellt sich auch die Frage, ob es sich hier wirklich nur um einen Einzeltäter handelt. Außerdem gab es in der Vergangenheit bereits Überfälle auf Frauen, denen ebenfalls ein "A" auf die Stirn geritzt wurde, die aber alle am Leben gelassen wurden. Die Polizei tritt auf der Stelle und bittet zuerst einen jungen Psychologen um Hilfe. Dieser ist ein ehemalager Schüler von Joe, der sich durch die Nennung von Joe's Namen profilieren will. Dabei ist er mehr als hinderlich und gibt Dinge an die Zeitungen preis, die nur die Polizei wissen sollte. So kippt die Stimmung der im Ort lebenden Menschen und die der Medien sehr schnell und erschwert die Ermittlungsarbeit des ganzen Teams. Auch das äußerst brisante Privatleben der toten Mutter macht die Untersuchungen nicht einfacher. Deshalb bittet Superintendent Ronnie Cray Joe O'Loughlin um Hilfe. Die Tatverdächtigen mehren sich rasch und Joe versucht angestrengt ein Täterprofil zu erstellen.... Der Spannungsbogen verliert sich im Mittelteil etwas und auch die Nachforschungen treten auf der Stelle. Doch auch als "mitermittelnder" Leser sieht man bald vor lauter Bäume den Wald nicht mehr. Durch überraschende Wendungen, die der Autor meisterlich beherrscht, tappt man genauso im Dunkeln, wie die Ermittler. Erst kurz vor dem Ende hatte auch ich meinen ersten Verdacht, der sich auch bestätigte. Im letzten Drittel kommt es zu einem rasanten Show-Down, der Joe in tiefe Verzweiflung stürzt und ihn an seine Grenzen bringt..... Schreibstil: Gleich zu Beginn des Buches erhält der Leser Einblick in die Gedanken eines Kindes, das vom Tod seiner Mutter erzählt. Diese sind in der Ich-Perspektive und in kursiver Schrift geschrieben und heben sich deutlich von der restlichen Story ab. Danach beginnt das erste Kapitel, das ebenfalls aus der Ich-Perseptkive erzählt, jedoch aus der Sicht von Joe. Im weiteren Verlauf der Geschichte erhält der Leser immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt des heranwachsenden Kindes und späteren offensichtlichen Mörders. Der Schreibstil ist wie gewohnt spannungesgeladen und lässt sich sehr gut lesen. Fazit: Auch der zehnte Band der Reihe ist wieder ein gelungener Thriller aus der Feder von Michael Robotham. In der Mitte verliert er allerings ein bisschen an Spannung, was jedoch der äußert packende Schluss wieder "gut macht". Für mich jedoch der bisher schwächste meiner gelesenen Bücher aus der Reihe rund um Joe O'Loughlin und Victor Ruiz - trotzdem wieder top!

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In seinem 10. Fall wird Joe O’Laughlin wieder auf die Suche nach einem brutalen Mörder geschickt. Lange Zeit tappt der erfahrene Psychologe selber im Dunkeln, stellt viele Fragen, begibt sich auf falsche Spuren. Als seine Töchter in höchste Gefahr geraten wird die Zeit knapp. Allmählich lichtet sich alles und O’Laughlin gelingt es den Täter zu entlarven. Michael Robotham zählt für mich zu den besten Autoren dieses Genres. Mit Joe O’Laughlin hat er eine Figur erschaffen, die sehr menschlich und sympathisch ist. Man fühlt mit ihm, man leidet mit ihm. Seine privaten Schicksalsschläge gehen einem nah und man wünscht ihm nur das Beste. Normalerweise brauche ich ja nicht unbedingt ein “zu viel” an Privatleben. Bei dem Psychologen passt es aber und ergibt jedes mal ein Rundes Ganzes. Gut finde ich auch, dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt alle kennen muss um mit Joe O’Laughlin und seiner privaten Situation klar zukommen. Der Autor gibt immer genügend Hinweise um sich auch als Nichtkenner zurecht zu finden. Der Roman ist als Hörbuch super gut umgesetzt. Mit den beiden Stimmen – die sich zu Beginn zwar recht ähnlich sind, man hört dann aber doch Unterschiede – hat man als Zuhörer einen extrem guten Spannungsaufbau. Zwischenzeitlich plätschert der Handlungsablauf auch mal vor sich hin. Auch wenn man an einem bestimmten Punkt denkt, jetzt weiß man über den Täter bescheid, ist das doch noch nicht gewiss. Die letzte Erkenntnis zieht sich dann noch auf spannende Art in die Länge. Mein Fazit: Wieder einmal ein wohl durchdachter Psychothriller mit Joe O’Laughlin und alten Bekannten. Die beteiligten Personen sind gut ausgearbeitet und überschaubar. Spuren werden gestreut und wieder zerstreut. Stimmlich gut und Abwechslungsreich gemacht.

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Allgemeines zu Buch und Autor Michael Robotham wurde in New South Wales, also in Australien geboren, das war 1960. Er war Journalist für einige große Zeitungen und Magazine in London und Sydney, ist nun aber ganz Schriftsteller. Er gewinnt mit seinen Thrillern immer wieder Preise und lebt mit seiner Familie in Sydney. Hachja, was soll ich sagen. Endlich!! ENDLICH! Endlich wieder ein Buch über Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz. Ich habe mich so gefreut, dass endlich wieder mit der Reihe weitergeht, auch wenn ja zwischendurch "Um Leben und Tod" von Michael Robtoham erschienen ist, aber wenn die beiden Lieblingscharaktere wieder dabei sind, ist es einfach etwas anderes. Aber ich muss ehrlich sein, auch wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat, rückblickend betrachtet ist es für mich das bisher schwächste Buch. Aber dazu nun mehr. Kritische Auseinandersetzung Als erstes muss ich hervorheben, was mir an allen Büchern dieser Reihe gleich gut gefällt: Die Charaktere. Ich liebe sie einfach, ich finde es super, dass nicht junge, gutaussehende erfolgreiche Ermittler dort sind, sondern eben einfach ein etwas älterer Psychologe, der einiges in seinem Leben schon mitmachen musste und an Parkinson leidet, dessen Familie an alten Fällen zerbrochen ist und der eben einfach kein Friede, Freude, Eierkuchen hat. Und passend dazu ein ebenfalls etwas in die Jahre gekommener, pensionierter Ermittler, der schon etliche Male verheiratet war und sein familiäres Leben nie so ganz auf die Reihe bekommen hat. Die beiden sind mir einfach unglaublich sympathisch und nach dem nun zehnten Buch der Reihe einfach ans Herz gewachsen. Was ich an Michael Robotham so toll finde, ist, dass man aktiv bei der Auflösung der Fälle dabei ist. Immer wieder gibt es längere Passagen, in denen ein Monolog von Joe stattfindet und man kann richtig mitdenken und sieht, ob man vielleicht das Gleiche schon gedacht hat. Ich persönlich finde das einfach toll und mich interessiert dieser Gedankengang sehr, sowohl aus der Sicht des Psychologen, als auch aus der Sicht von Ruiz. "Der Schlafmacher" ist übrigens wieder aus der Sicht von Joe geschrieben, Michael Robotham wechselt da ja bei seinen Büchern immer hin und her. Der Schreibstil ist genauso toll wie immer, es war von Anfang an spannend, dennoch muss ich sagen (Schande über mich), dass das Buch diesmal schon ein paar Längen hatte und ich die auch nicht immer ganz so spannend fand. Es ändert nichts daran, dass das Buch im Gesamten wirklich sehr spannend und interessant ist, aber Längen sind nun mal Längen, ich denke aber, dass das durchaus einfach mal vorkommen kann. In diesem Buch dreht es sich auch oft um Joes Familie, was ich sehr gut fand, was aber vielleicht auch (und was auch total realistisch wäre) zu den Längen führt, da er immer wieder abgelenkt ist von der Sorge um seine Frau und seine Töchter. Sollte es also Absicht sein, würde es zusammen passen. Was mir an diesem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war definitiv das Ende. Nicht weil es schlecht war, sondern weil ich das einfach echt nicht gut finde (sehr freundlich ausgedrückt). Ich möchte das natürlich hier nicht verraten, aber es ist echt gemein und ich habe Michael Robotham das auf Twitter auch geschrieben und bin froh, dass seine Frau meiner Meinung ist. Lest dieses Buch und wenn ihr auch solche Joe O'Loughlin-Fans seid, werdet ihr wissen, was ich meine. Fazit Im Großen und Ganzen wieder ein sehr spannendes Buch, welches ich nur jedem weiterempfehlen kann, wie ich auch jedem die ganze Reihe ans Herz lege. Michael Robotham ist einfach einer meiner liebsten Autoren und bisher hat er mich noch nicht einmal enttäuscht und mittlerweile sind ja nun schon elf Bücher auf dem Markt. Lest es!

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Inhalt Joe O´Laughlin ist eigentlich gerade mit privaten Dingen beschäftigt. Seine älteste Tochter steht kurz vor dem Studienbeginn und seine Frau, die an Krebs erkrankt ist, braucht seine Unterstützung. So passt es ihm gar nicht, als er als Profiler die Ermittlung an einem Mordfall unterstützen soll. Nur die Tatsache, dass der unsympathische und egozentrische Milo Colemann, einer seiner früheren Studenten, sich zunächst als Profiler in die Ermittlung drängt um anschließend die Arbeit der Polizei massiv zu behindern, lässt ihn den Fall annehmen. Es geht um einen Doppelmord. Elizabeth Crow und ihre Tochter Harper werden in ihrem einsamen Landhaus tot aufgefunden. Die Mutter wurde auf brutalste Art und Weise hingerichtet. Das brisante daran: die Mutter gehört der sogenannten Doggingszene an, d.h. sie hat Sex mit fremden Männern an öffentlichen Plätzen. Ihre Tochter dagegen wurde vom Täter nach ihrem Tod malerisch wie Schneewitchen „drappiert“. O´Laughlin bittet seinen alten Freund, den ehemaligen Detective und Privatdetektiv Vincent Ruiz, um Untertstützung. Das Duo war bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich in der Aufklärung von Verbrechen. Bei diesem Fall scheinen allerdings zunächst alle Spuren im Nichts zu verlaufen. Verdächtige gibt es genug. Der Ex-Mann, der Freund der Tochter, eine Internetbekanntschaft oder der zurückgebliebene Nachbar. Alle haben auf irgendeine Art und Weise „eine Leiche im Keller“, doch der Mörder scheint nicht unter ihnen zu sein. Erst als die Leiche einer weiteren Frau auftaucht, nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf. Auf der Stirn des Opfers ist ein rotes A geritzt. Ein Hinweis auf den „scharlachroten Buchstaben“? Geht es dem Täter um Untreue und Ehebruch. Sollen seine Opfer dafür bestraft werden? Es tauchen immer mehr Opfer auf, die mit der schrecklichen Narbe auf der Stirn leben müssen. Fast alle waren ihren Partner untreu doch es muss noch einen weiteren Zusammenhang geben. Und wie passen Elizabeth und Harper Crow ins Bild? Persönliches Fazit Der Schlafmacher ist auf jeden Fall das persönlichste Buch aus der Reihe. O´Laughlins älteste Tochter Charlie, die mit dem Gedanken spielt ebenfalls forensische Psychologin zu werden, mischt sich erfolgreich in die Ermittlungen ein. Das ist nicht nur schön mit zu erleben sondern steigert auch enorm die Spannung, da beide Töchter in Gefahr geraten und ein Wettlauf mit Zeit um das Leben der beiden beginnt. Dazu kommt ein schwerer Schicksalsschlag für die ganze Familie am dramatischen Ende des Buches. Was dazu führt, dass O´Laughin noch sympathischer wirkt und ihm das Mitgefühl der Leser sicher ist. Spannung erzeugt der Autor auch durch einen inneren Monolog des Täters. Ihn lässt er regelmäßig zu Wort kommen. So ist der Leser den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Für Fans des Ermittlerduos O´Laughlin – Ruiz ist das 10. Buch aus der erfolgreichen Reihe auf jeden Fall ein Muss. Man kann es aber auch lesen, wenn man die anderen Bände nicht kennt. Es ist auf jeden Fall ein empfehlenswerter Thriller, der vor allem am Ende sehr an Tempo zunimmt. Der Autor Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.

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