Leserstimmen zu
Der Schlafmacher

Michael Robotham

Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz (10)

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Allgemeines zu Buch und Autor Michael Robotham wurde in New South Wales, also in Australien geboren, das war 1960. Er war Journalist für einige große Zeitungen und Magazine in London und Sydney, ist nun aber ganz Schriftsteller. Er gewinnt mit seinen Thrillern immer wieder Preise und lebt mit seiner Familie in Sydney. Hachja, was soll ich sagen. Endlich!! ENDLICH! Endlich wieder ein Buch über Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz. Ich habe mich so gefreut, dass endlich wieder mit der Reihe weitergeht, auch wenn ja zwischendurch "Um Leben und Tod" von Michael Robtoham erschienen ist, aber wenn die beiden Lieblingscharaktere wieder dabei sind, ist es einfach etwas anderes. Aber ich muss ehrlich sein, auch wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat, rückblickend betrachtet ist es für mich das bisher schwächste Buch. Aber dazu nun mehr. Kritische Auseinandersetzung Als erstes muss ich hervorheben, was mir an allen Büchern dieser Reihe gleich gut gefällt: Die Charaktere. Ich liebe sie einfach, ich finde es super, dass nicht junge, gutaussehende erfolgreiche Ermittler dort sind, sondern eben einfach ein etwas älterer Psychologe, der einiges in seinem Leben schon mitmachen musste und an Parkinson leidet, dessen Familie an alten Fällen zerbrochen ist und der eben einfach kein Friede, Freude, Eierkuchen hat. Und passend dazu ein ebenfalls etwas in die Jahre gekommener, pensionierter Ermittler, der schon etliche Male verheiratet war und sein familiäres Leben nie so ganz auf die Reihe bekommen hat. Die beiden sind mir einfach unglaublich sympathisch und nach dem nun zehnten Buch der Reihe einfach ans Herz gewachsen. Was ich an Michael Robotham so toll finde, ist, dass man aktiv bei der Auflösung der Fälle dabei ist. Immer wieder gibt es längere Passagen, in denen ein Monolog von Joe stattfindet und man kann richtig mitdenken und sieht, ob man vielleicht das Gleiche schon gedacht hat. Ich persönlich finde das einfach toll und mich interessiert dieser Gedankengang sehr, sowohl aus der Sicht des Psychologen, als auch aus der Sicht von Ruiz. "Der Schlafmacher" ist übrigens wieder aus der Sicht von Joe geschrieben, Michael Robotham wechselt da ja bei seinen Büchern immer hin und her. Der Schreibstil ist genauso toll wie immer, es war von Anfang an spannend, dennoch muss ich sagen (Schande über mich), dass das Buch diesmal schon ein paar Längen hatte und ich die auch nicht immer ganz so spannend fand. Es ändert nichts daran, dass das Buch im Gesamten wirklich sehr spannend und interessant ist, aber Längen sind nun mal Längen, ich denke aber, dass das durchaus einfach mal vorkommen kann. In diesem Buch dreht es sich auch oft um Joes Familie, was ich sehr gut fand, was aber vielleicht auch (und was auch total realistisch wäre) zu den Längen führt, da er immer wieder abgelenkt ist von der Sorge um seine Frau und seine Töchter. Sollte es also Absicht sein, würde es zusammen passen. Was mir an diesem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war definitiv das Ende. Nicht weil es schlecht war, sondern weil ich das einfach echt nicht gut finde (sehr freundlich ausgedrückt). Ich möchte das natürlich hier nicht verraten, aber es ist echt gemein und ich habe Michael Robotham das auf Twitter auch geschrieben und bin froh, dass seine Frau meiner Meinung ist. Lest dieses Buch und wenn ihr auch solche Joe O'Loughlin-Fans seid, werdet ihr wissen, was ich meine. Fazit Im Großen und Ganzen wieder ein sehr spannendes Buch, welches ich nur jedem weiterempfehlen kann, wie ich auch jedem die ganze Reihe ans Herz lege. Michael Robotham ist einfach einer meiner liebsten Autoren und bisher hat er mich noch nicht einmal enttäuscht und mittlerweile sind ja nun schon elf Bücher auf dem Markt. Lest es!

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Noch lebt der Mann, der Ursache dieses Doppelmordes sein könnte. Allerdings hat er natürlich nicht selber Hand angelegt. Informationen, die Robotham dem Leser hier und da „zwischenstreut“, denn Joe O´Loughlin hat wesentlich weniger Anhaltspunkte, was den Mörder von Mutter und Tochter in diesem Haus in der fast Einöde in Somerset angeht. Und zudem gar kein Interesse, sich aus was immer für Gründen wieder mit der Polizeiarbeit einzulassen. Dazu kam seine Familie in der Vergangenheit zu sehr in Gefahr, dafür hat er genügend eigene, schwerwiegende Probleme mit „seinem“ ganz persönlichen „Feind“ Parkinson und mit der Trennung seiner Frau von ihm. Weil er Trost und Flucht nach seiner Diagnose einmal bei einer anderen gesucht hat. Doch ein Student, den er am Rande einmal mit betreut hatte, reizt ihn auf eine Art und Weise, die nachwirkt, die Joe dazu bringt, der Polizei doch zumindest den „einen Blick“ auf die Unterlagen des Falles zu versprechen, der wieder ausreichen wird, ihn mitten hinein zu ziehen. Denn sehr perfide geht es zur Sache, nicht nur bei der Toten Mutter und der toten Tohter. Frauen, Männer, das Geschlecht ist egal, aber es werden Menschen auftauchen, die eine Begegnung mit einem Unbekannten hatten und diese mit sichtbarem Schaden auf der Stirn überstanden haben. Wenn sie diese überstanden haben. Denn der „Kunstgriff“, den Joe als „Kampfmittel“ feststellen wird, hat noch ganz andere Möglichkeiten, zu wirken. Von der einfachen Betäubung über die „Herstellung“ eines zerstörten Gehirns bis zum Tod des Opfers. Man kann allerdings nicht sagen, dass die ermittelnden Beamten und Joe selbst dem Täter wirklich zielgerichtet näher rücken. Lange Zeit bleibt die beschränkte Anzahl der Verdächtigen in ihren Motiven unklar. Werden Verhaftungen durchgeführt und wieder zurückgenommen, tauchen immer mehr Opfer aus der Vergangenheit auf, bei denen das verbindende Element einfach nicht gefunden werden kann. Bis Joe einen Geistesblitz hat. Und ab da sehr aufpassen muss auf seine Frau und vor allem seine älteste Tochter. Wie überhaupt dieser „private“ Teil des Romans fast ebenso spannend angelegt ist. Einem ebenso unerwarteten und erschreckenden Ende zufließen wird, wie die Auflösung der Morde. Ein Weg, auf dem der Leser Lebenshaltungen, tiefe Werte der Hauptperson kennenlernen wird zur Monogamie, zur modernen Welt, zu den Sehnsüchten der Menschen und zu den Träumen eines ernsthaft erkrankten Mannes. Wie auch zu den Veränderungen, wenn Kinder erwachsen werden. Ernste Gedanken hier und da, denen Robotham (diesmal allerdings eher am Rande), die kühle, trockene und bärbeißige Haltung des Ermittlers Victor Ruiz auflockernd zur Seite stellt. Freundschaft, Liebe, Familie, Schicksal, Mord und psychologische Prägung, im rechten Maß und sehr flüssig vorgelegt bietet Robotham einen Fall mit Tiefgang in den verschiedenen Erzählfäden, der bestens unterhält und fesselt und in dessen „Schwitzkasten“ sich der Leser am Ende auf keinen Fall selber wiederfinden möchte.

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Noch lebt der Mann, der Ursache dieses Doppelmordes sein könnte. Allerdings hat er natürlich nicht selber Hand angelegt. Informationen, die Robotham dem Leser hier und da „zwischenstreut“, denn Joe O´Loughlin hat wesentlich weniger Anhaltspunkte, was den Mörder von Mutter und Tochter in diesem Haus in der fast Einöde in Somerset angeht. Und zudem gar kein Interesse, sich aus was immer für Gründen wieder mit der Polizeiarbeit einzulassen. Dazu kam seine Familie in der Vergangenheit zu sehr in Gefahr, dafür hat er genügend eigene, schwerwiegende Probleme mit „seinem“ ganz persönlichen „Feind“ Parkinson und mit der Trennung seiner Frau von ihm. Weil er Trost und Flucht nach seiner Diagnose einmal bei einer anderen gesucht hat. Doch ein Student, den er am Rande einmal mit betreut hatte, reizt ihn auf eine Art und Weise, die nachwirkt, die Joe dazu bringt, der Polizei doch zumindest den „einen Blick“ auf die Unterlagen des Falles zu versprechen, der wieder ausreichen wird, ihn mitten hinein zu ziehen. Denn sehr perfide geht es zur Sache, nicht nur bei der Toten Mutter und der toten Tohter. Frauen, Männer, das Geschlecht ist egal, aber es werden Menschen auftauchen, die eine Begegnung mit einem Unbekannten hatten und diese mit sichtbarem Schaden auf der Stirn überstanden haben. Wenn sie diese überstanden haben. Denn der „Kunstgriff“, den Joe als „Kampfmittel“ feststellen wird, hat noch ganz andere Möglichkeiten, zu wirken. Von der einfachen Betäubung über die „Herstellung“ eines zerstörten Gehirns bis zum Tod des Opfers. Man kann allerdings nicht sagen, dass die ermittelnden Beamten und Joe selbst dem Täter wirklich zielgerichtet näher rücken. Lange Zeit bleibt die beschränkte Anzahl der Verdächtigen in ihren Motiven unklar. Werden Verhaftungen durchgeführt und wieder zurückgenommen, tauchen immer mehr Opfer aus der Vergangenheit auf, bei denen das verbindende Element einfach nicht gefunden werden kann. Bis Joe einen Geistesblitz hat. Und ab da sehr aufpassen muss auf seine Frau und vor allem seine älteste Tochter. Wie überhaupt dieser „private“ Teil des Romans fast ebenso spannend angelegt ist. Einem ebenso unerwarteten und erschreckenden Ende zufließen wird, wie die Auflösung der Morde. Ein Weg, auf dem der Leser Lebenshaltungen, tiefe Werte der Hauptperson kennenlernen wird zur Monogamie, zur modernen Welt, zu den Sehnsüchten der Menschen und zu den Träumen eines ernsthaft erkrankten Mannes. Wie auch zu den Veränderungen, wenn Kinder erwachsen werden. Ernste Gedanken hier und da, denen Robotham (diesmal allerdings eher am Rande), die kühle, trockene und bärbeißige Haltung des Ermittlers Victor Ruiz auflockernd zur Seite stellt. Freundschaft, Liebe, Familie, Schicksal, Mord und psychologische Prägung, im rechten Maß und sehr flüssig vorgelegt bietet Robotham einen Fall mit Tiefgang in den verschiedenen Erzählfäden, der bestens unterhält und fesselt und in dessen „Schwitzkasten“ sich der Leser am Ende auf keinen Fall selber wiederfinden möchte.

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Mittlerweile sind wir beim 10 Fall. von Professor Joe O’Loughlin. Gerade als er mit seiner Tochter eine Uni besichtigt wird er von Inspektor Cray angerufen und um Rat bezüglich eines Falles gebeten, zuerst will er nein sagen, aber jemand hat seinen Namen benutzt und war nicht wirklich hilfreich, dies veranlasst ihn doch dazu zu helfen. Dieses Mal wird eine Frau und deren Tochter auf brutalste Art umgebracht und man sucht den Täter, da aber die Frau einen sehr speziellen Lebensstil hat, gibt es sehr viele Verdächtige… Nach einigen Recherchen kommt O’Loughlin auf einige Gemeinsamkeiten mit anderen Fällen und er weiß das er es mit einem sehr gefährlichen Täter zu tun hat. Auch in seiner Familie gibt es einige Neuigkeiten. Es ist nun der 10.Fall und ich finde man muss die Bücher nicht unbedingt chronologisch gelesen haben, weil jeder Fall eigenständig ist und auch abschließt. Das einzige, was man halt schon bemerkt, wenn man es nicht chronologisch liest, ist das Alter der Protagonisten und manchmal taucht auch eine neue Person auf, mich persönlich stört, dass jedoch nicht. Die Geschichte finde ich wieder sehr spannend gemacht, ich finde es auch immer sehr interessant, die Sicht des Täters zu lesen. Ich finde es jedoch nicht das stärkste Buch des Autors, aber es ist sehr spannend geschrieben. So konnte ich mich auch dieses mal in die Geschichte wieder sehr gut einfühlen. Der Schreibstil ist wieder flüssig und angenehm zu lesen. Für mich ist es auch immer wieder sehr interessant, wie der Autor über die Krankheit von O’Loughlin schreibt und wie dieser damit umgeht. Parkinson ist ja doch eine sehr schwere Krankheit und ich denke es ist nicht sehr einfach, damit umgehen zu können. Das Ende ist okay, aber für mich doch sehr überraschend.

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Auf dieses neuste Werk des Autoren war ich schon sehr gespannt, denn seit Sag es tut dir Leid bin ich ein riesen Fan von ihm und habe jedes Buch gelesen. Natürlich hatte ich hohe Erwartungen an sein neustes Werk, doch meine Freude Joe und Ruiz wieder zu treffen war riesig. Ich begann mit dem lesen und war sofort mitten im geschehen, in einem abgelegenen Bauernhaus werden zwei Frauen brutal ermordet, die Polizei steht vor einen Rätsel, denn die Ermittlungen verlaufen im Sand und noch immer wurde kein Täter festgenommen. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet kurzer Hand Joe um Hilfe. Doch schnell wird dem Psychologen klar das es vor möglichen Tätern nur so wimmelt, immer mehr Personen geraten in Verdacht, denn ein Motiv hätten sie alle. Als eine weitere Leiche gefunden wird, wird für Joe Ronnie die Zeit knapp, denn eines ist klar der Mörder wird nicht aufhören zu töten... Dieser Thriller beginnt recht ruhig, die Spannung baut sich Seite um Seite auf. Der Erzählstil gefiel mir wahnsinnig gut, immer wieder gab es auch kleinere Abschnitte aus der Sicht des Täters, hier ist es dem Autoren wieder gelungen den Täter bis zum Ende im dunklen zu lassen. Klar hatte ich während des lesen immer wieder Vermutungen, doch gerade wenn ich meinter das ist er, belehrte mich der Autor eines bessern. Er führt seinen Leser auf den Irrweg und geschickte Wendungen lassen diesen Thriller bis zum finalen Showdown im Unklaren drüber wer der wahre Täter ist. Der Schreibstil des Autoren ist auch in diesem Buch wieder sehr flüssig und locker. Ich konnte und wollte diesen Thriller nicht mehr aus der Hand legen und habe ihn in Rekordzeit ausgelesen. Da dies nun schon der 10 Teil rund um Joe und Ruiz ist haben ich die beiden in mein Herz geschlossen, vom ersten Teil an bis jetzt sind die beiden einfach unschlagbar. Auch die Nebencharaktere sind mir mit der Zeit immer mehr ans Herz gewachsen. Die Handlung ist von Beginn an spannend, diese Spannung steigert sich immer weiter. Das nervenaufreibende und spannungsgeladene Finale machte mich völlig sprachlos und fassungslos. Als das Geheimnis um den wahren Täter gelöst wurde war ich völlig überrumpelt und schockiert, denn diesen Charakter hätte ich nie im Leben für den Täter gehalten. Doch damit ist das Buch noch nicht beendet, das wahre Ende machte mich unendlich traurig. Ich will und kann an dieser Stelle nicht viel verarten aber wer diese Reihe rund um Joe kennt, der wird bei diesem Ende genauso fassungslos sein. Ich sage nur so viel, als ich das Buch beendet hatte, saß ich völlig fertig und mit den Tränen in den Augen da und konnte es einfach nicht glauben was gerade geschehen war. Ich denke ihr seht selbst wie mich dieser Thriller mitgenommen hat! Klare Empfehlung von mir. Diesen Thriller sollte man gelesen haben, gerade für Fans der Reihe ist dieses Buch ein MUSS. Eine kleine Anmerkung, dieses Buch ist nichts für zartbesaitete da es doch einige blutige und brutale Szenen bereithält. Fazit: Mit Der Schlafmacher ist dem Autoren ein weiterer grandioser Teil der Reihe rund um Joe und Ruiz gelungen. Dieser Thriller ist bis zum Finale völlig unvorhersehbar, eine spannende und rasante Handlung, ein toller Schreibstil und liebgewonnene Charaktere machen diesen Thriller für mich zu einem Meisterwerk! Natürlich bekommt dieses Buch die volle Punktzahl.

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Zunächst möchte ich ganz kurz etwas zum einleitenden Satz des Buches sagen, der wie folgt lautet: "Für alle Opfer häuslicher Gewalt - mögen wir niemals die Augen davor verschließen." Ein Satz, den ich nur unterschreiben kann. Auch wenn den Opfern in der heutigen Zeit deutlich mehr Hilfe und Anlaufstellen zu Verfügung stehen, ist dies immer noch ein Tabuthema, welches sehr ernst genommen werden sollte. Nun aber zum Buch: Dies ist das zweite Buch, welches ich aus der " Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz-Reihe" gelesen habe. Begonnen hatte ich mit "Sag, es tut Dir leid (Band 8)", da ich das Buch zu diesem Zeitpunkt für ein Einzelband hielt. Natürlich ist es immer schöner eine Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, dennoch kam ich jeweils sehr gut in die Geschichten hinein. Es fehlten mir keine erforderlichen Infos zu den Protagonisten oder deren Vorgeschichte. Der Klappentext des Buches gibt schon einige Informationen preis, weshalb ich auf die Handlung an sich gar nicht näher eingehen möchte. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist die richtige Mischung der Perspektiven und Handlungen. Man bekommt als Leser nicht nur einen Einblick in die laufende Ermittlung, sondern erfährt auch einiges über den privaten Joe O'Loughlin und dessen Familie. Diese Abschnitte lassen sich wie ein spannender Familienroman lesen. Der unkomplizierte Schreibstil trägt ebenfalls zu einer abgerundeten Geschichte bei. Die einzelnen Protagonisten hatten sehr verschiedene Charaktereigenschaften und wurden gut beschrieben. Der Plot hatte keine übertriebene Brutalität nötig, da der Fall durch viele Tatverdächtige durchweg spannend blieb. Dennoch konnte mich das Ende überraschen - perfekt bei einem Thriller oder? Mein Fazit: Für mich ein rundum gelungener Thriller voller Spannung und Emotionen!

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Inhalt Joe O´Laughlin ist eigentlich gerade mit privaten Dingen beschäftigt. Seine älteste Tochter steht kurz vor dem Studienbeginn und seine Frau, die an Krebs erkrankt ist, braucht seine Unterstützung. So passt es ihm gar nicht, als er als Profiler die Ermittlung an einem Mordfall unterstützen soll. Nur die Tatsache, dass der unsympathische und egozentrische Milo Colemann, einer seiner früheren Studenten, sich zunächst als Profiler in die Ermittlung drängt um anschließend die Arbeit der Polizei massiv zu behindern, lässt ihn den Fall annehmen. Es geht um einen Doppelmord. Elizabeth Crow und ihre Tochter Harper werden in ihrem einsamen Landhaus tot aufgefunden. Die Mutter wurde auf brutalste Art und Weise hingerichtet. Das brisante daran: die Mutter gehört der sogenannten Doggingszene an, d.h. sie hat Sex mit fremden Männern an öffentlichen Plätzen. Ihre Tochter dagegen wurde vom Täter nach ihrem Tod malerisch wie Schneewitchen „drappiert“. O´Laughlin bittet seinen alten Freund, den ehemaligen Detective und Privatdetektiv Vincent Ruiz, um Untertstützung. Das Duo war bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich in der Aufklärung von Verbrechen. Bei diesem Fall scheinen allerdings zunächst alle Spuren im Nichts zu verlaufen. Verdächtige gibt es genug. Der Ex-Mann, der Freund der Tochter, eine Internetbekanntschaft oder der zurückgebliebene Nachbar. Alle haben auf irgendeine Art und Weise „eine Leiche im Keller“, doch der Mörder scheint nicht unter ihnen zu sein. Erst als die Leiche einer weiteren Frau auftaucht, nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf. Auf der Stirn des Opfers ist ein rotes A geritzt. Ein Hinweis auf den „scharlachroten Buchstaben“? Geht es dem Täter um Untreue und Ehebruch. Sollen seine Opfer dafür bestraft werden? Es tauchen immer mehr Opfer auf, die mit der schrecklichen Narbe auf der Stirn leben müssen. Fast alle waren ihren Partner untreu doch es muss noch einen weiteren Zusammenhang geben. Und wie passen Elizabeth und Harper Crow ins Bild? Persönliches Fazit Der Schlafmacher ist auf jeden Fall das persönlichste Buch aus der Reihe. O´Laughlins älteste Tochter Charlie, die mit dem Gedanken spielt ebenfalls forensische Psychologin zu werden, mischt sich erfolgreich in die Ermittlungen ein. Das ist nicht nur schön mit zu erleben sondern steigert auch enorm die Spannung, da beide Töchter in Gefahr geraten und ein Wettlauf mit Zeit um das Leben der beiden beginnt. Dazu kommt ein schwerer Schicksalsschlag für die ganze Familie am dramatischen Ende des Buches. Was dazu führt, dass O´Laughin noch sympathischer wirkt und ihm das Mitgefühl der Leser sicher ist. Spannung erzeugt der Autor auch durch einen inneren Monolog des Täters. Ihn lässt er regelmäßig zu Wort kommen. So ist der Leser den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Für Fans des Ermittlerduos O´Laughlin – Ruiz ist das 10. Buch aus der erfolgreichen Reihe auf jeden Fall ein Muss. Man kann es aber auch lesen, wenn man die anderen Bände nicht kennt. Es ist auf jeden Fall ein empfehlenswerter Thriller, der vor allem am Ende sehr an Tempo zunimmt. Der Autor Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.

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“Der Schlafmacher” ist Michael Robothams zehnter Krimi mit dem an Parkinson erkrankten Joe O’Loughlin. Dieses Mal schickt er seinen renommierten Psychologen zu einem brutalen Fall, der so gar nicht in die liebliche südenglische Landschaft passen will. Langsam baut Robotham seine Story auf, präsentiert gleich zu Beginn mehrere mögliche Verdächtige und zieht auch sonst alle bewährten Register eines psychologischen who-done-it Krimis: ein fieser Mord, anstrengende Ermittlungen und viel Privates aus dem Leben des symphathischen Helden. Als besonderes Bonbon wechselt er in seinen kurzen Kapiteln auch immer mal wieder in die Perspektive des Mörders, aber natürlich ohne dabei allzu viel über dessen Identität zu verraten. Zwar leidet die Spannung manchmal etwas unter einigen recht ausgeprägten Dialogen, doch Robotham-Fans kommen beim “Schlafmacher” trotzdem voll auf ihre Kosten – zumal uns der Autor mit seinem Finale tief bestürzt zurücklässt.

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