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Leserstimmen (18)

Lee Child: Die Gejagten (Die-Jack-Reacher-Romane) (18)

Die Gejagten Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-0542-4

Erschienen:  27.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Child wird immer besser!

Von: Chorchill Datum : 23.11.2017

https://twitter.com/Chor_chill

Wer den Film kennt, sollte nicht glauben er kenne die Story von "Die Gejagten". Das Buch ist eindeutig spannender und tiefgreifender als der Film. Die Gegenspieler von Jack Reacher bleiben so lange im Dunkeln bis es nur noch einen allerletzten Ausweg gibt. Ganz großes Road Movie, dass eine bessere Behandlung auf der Leinwand verdient hätte. Gott sei Dank verpassen all diejenigen nichts, die des Lesens mächtig sind. Zugreifen Thriller Fans!

Fangen oder gefangen werden

Von: Sandra Matteotti Datum : 29.12.2016

denkzeiten.com

Nachdem Reacher aus der Militärpolizei ausgetreten ist, will er eines Tages spontan seine Nachfolgerin in seiner ehemaligen Einheit besuchen – ihre Stimme hat am Telefon so sympathisch geklungen und er könnte sich durchaus vorstellen, diese Sympathie auszubauen. Vor Ort angekommen, erfährt er, dass Major Susan Turner wegen Bestechung angeklagt ist und er selber wieder eingezogen wird, damit man ihn wegen zwei Fällen, die 16 Jahre zurückliegen, ebenfalls anklagen kann. Reacher soll einen Mann geprügelt haben, der danach starb, und er soll eine Tochter haben, für die er nie sorgte. Von beidem weiss Reacher nichts, ahnt aber nichts Gutes. Nachdem er verhaftet wird, gelingt ihm die Flucht und er muss versuchen, der Wahrheit hinter allem auf die Spur zu kommen.

Die Gejagten ist der 18. Teil der Jack-Reacher-Reihe, aber man kommt auch gut mit, wenn man die 17 vorhergehenden Bände nicht gelesen hat. Child baut seinen Hauptcharakter gut auf, es braucht wenig Beschreibungen, wie er ist, man erlebt ihn in seinen Handlungen und seiner Sprache, wodurch Reacher sehr plastisch und authentisch wirkt. Mit Susan Turner bekommt Reacher einen ebenbürtigen, intelligenten und sympathischen Charakter an die Seite, so dass die sich entwickelnde Liebesgeschichte stimmig wirkt.

Zentral im Buch bleibt die Jagd nach dem unsichtbaren Feind, der irgendwo im Verborgenen sitzt und an den Fäden zieht, die für Reacher und Turner den Untergang bedeuten könnten – wenn sie ihn nicht vorher entlarven, ohne selber gefunden zu werden.

Ein spannender Roman mit einem stimmigen Plot, der ab und an über Längen verfügt. Es wird sehr viel gesprochen und rumgefahren. Bei einem ungeduldigen Leser, der ich ab und an bin, juckt es da manchmal in den Fingern, ein paar Seiten zu überspringen. Lee Childs unterschwelliger und sarkastischer Humor beim Erzählen macht diesen Kritikpunkt wieder wett.

Fazit:
Stimmiger Plot, authentische Charaktere und Spannung gewürzt mit einer Prise Liebe. Empfehlenswert!

Leider nicht besonders gut

Von: Nici Datum : 10.12.2016

nici.onw.at

Inhalt:

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemaliger Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird zudem aus unerklärlichen Gründen des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen?

Meinung:

Erstmal danke für das Rezensionsexemplar! Ich habe mich so sehr darüber gefreut! :-)

Ich war so neugierig, was hinter der Geschichte steckt und leider wurde ich enttäuscht.

Das Cover finde ich persönlich eigentlich wirklich gut, da es mystisch und spannend aussieht. Von dem Autor Lee Child habe ich schon sehr viel gutes darüber gehört, nur verstehe ich nicht ganz warum. Es gibt schon sehr viele Bücher von ihm, die meisten sind ein Jack-Reacher-Roman, was mich persönlich nicht ganz umgehauen hat. Leider gibt es mehr negatives als positives zu sagen.

Der Schreibstil von Lee Child ist ganz einzigartig, der mich aber nicht überzeugen konnte. Er schreibt so kompliziert, wo ich manchmal sogar Kopfschmerzen bekam. Es war für mich persönlich einfach zu langweilig und zu langatmig, was mir persönlich das Lesen sehr erschwert hat und so habe ich fast drei Wochen für das Buch gebraucht, das für mich untypisch ist, da ich ca 400 Seiten in mindestens einer Woche schaffe. Positiv fand ich, dass die Schriftgröße nicht zu groß und nicht zu klein ist. Die Kapiteln sind mittelmäßig aufgebaut. Insgesamt kann Lee Child mich einfach nicht überzeugen, leider.

Ich brauchte ewig bis ich in die Geschichte reinkam, ich hatte zuerst keine Ahnung wer wer war und was Lee Child mit dem Buch dem Leser sagen wollte. Die Hauptpersonen sind mir bis heute noch nicht sympathisch und haben mich im Mittelteil einfach nur genervt. Meiner Meinung nach sind die Protagonisten nicht richtig gewählt und für mich einfach nur langweilig und unnötig. Das Ende war auch nicht gerade toll.

Diese Geschichte war einfach nicht mein Geschmack und so kann ich es leider nicht weiter empfehlen.

Fazit:

Leider kann ich nur 1 von 5 Sterne vergeben.

Jack Reacher lässt's krachen!

Von: Gerhard Christoph aus Nürnberg Datum : 01.12.2016

Dies ist eine tolle, sehr komplexe, in der Auflösung genial einfache und trotzdem überraschende Geschichte. Eine der besten Reacher-Stories. Absolut lesenswert! Leider kann der Film "Kein Weg zurück" nicht im Ansatz diese Qualität erreichen. Mich wundert, dass der Autor Lee Child auch hier eine Mini-Mini-Nebenrolle spielt und dem Film so quasi seinen Segen gegeben hat.

Gut - aber sehr komplex

Von: Neyla Kunta Datum : 13.11.2016

https://neylakunta.wordpress.com/

Rezension gibt's in "ordentlich & schön" auf meinem Blog! :)

Handlung

Wie könnte es anders sein, bei einer Reihe die nach einem Charakter benannt ist? Es dreht sich alles um ihn und das passt auch sehr gut.
Man wird in die Welt des Militärs geschmissen und das ist zunächst durchaus verwirrend. Ich muss dazu sagen, dass das das erste Jack Reacher Buch ist, welches ich lese.

Die Geschichte ist sehr komplex und ich habe deshalb auch so lange gebraucht um sie zu lesen. Man sollte sich Zeit lassen und nicht mit dem Ziel, es sehr schnell durch zu lesen, an das Buch herangehen. Denn so wird das nämlich ga nichts.
Um die Person Jack Reacher herum gibt es so viele andere und so viele komplizierte Beziehungen und Verstrickungen, dass man das erstmal begreifen muss. Ja, manchmal musste ich es auch einfach weglegen.

Alles was ich zum Inhalt sagen könnte, würde irgendwas für später spoilen. Denn echt alles, wirklich alles, hängt zusammen.
Urgh. Anstrengend.

Schreibstil

Lee Child hat einen sehr trockenen Schreibstil der daher kommt mit einer Verkomplizierung der Sätze, so dass man selbst viel nachdenken muss um folgen zu können. Ja, dabei können schonmal Kopfschmerzen entstehen.

Dennoch bietet der Schreibstil Childs etwas anderes. Für mich ist er bisher einzigartig, denn ich habe noch nie so etwas gelesen. Demnach gibt es auch keinen anderen Autor mit dem ich ihn gleichsetzen könnte. Das möchte ich auch gar nicht.

Gefühle kommen jedoch nicht sehr gut rüber und alles ist eher sachlich geschrieben. Mit Wiederholungen muss man klarkommen – oder man lässt es eben. Ich glaube zudem auch, dass ich im ganzen Buch nur fünf Ausrufezeichen gezählt habe.

Charaktere

Ich werde jetzt hier nur von dem Namensgeber der Reihe reden.
Leider erhält mab keinen großartigen Einblick in die Gefühlswelt Reachers. Man verlässt sich hierbei auf seine eigenen Mutmaßungen.
Jack Reacher ist stark, animalisch, gewaltätig, intelligent und gut. Er hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und irgendwie scheint sich das alles in allem zu widersprechen. Doch es passt. Zu ihm. Er ist einzigartig in seinem Wesen.
Mehr gibt es zu ihm gar nicht zu sagen.

Fazit

Das 18. Jack Reacher Buch erhält von mir gute drei Schlüssel.

Ich empfehle es nur an Leute die viel Zeit für ein Buch haben und beim Lesen mitdenken wollen. Die Verknüpfen und mitraten wollen.
Für alle anderen, die etwas nicht so komplexes wollen, so wie ich, ist dieses Buch wirklich nichts.
Ich für meinen Teil freue mich jetzt auf den Film und nach 18 Tagen endlich mal etwas anderes ohne Kopfschmerzen zu lesen.

Ein großartiger Thriller

Von: Sarahs Bücherregal Datum : 28.10.2016

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

Eigentlich wollte Reacher nur die neue Leiterin seiner alten Einheit bei der Militärpolizei in Virginia besuchen. Als er jedoch das Gelände betritt, ist ein neuer Major im Dienst, der in auf der Stelle wieder zur Armee einberuft und verhaftet. Angeblich wegen eines 16 Jahre alten Falls, in dem er einen Verdächtigen zu Tode geprügelt haben soll. Reacher glaubt die Geschichte nicht und versucht, dem ganzen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit Major Turner, der Frau, die er eigentlich besuchen wollte und die wegen angeblicher Bestechlichkeit ebenfalls im Militärgefängnis sitzt.
„Die Gejagten“ ist der erste Roman rund um die Person Jack Reacher, den ich gelesen habe, aber er hat mich von Anfang an begeistert. Dies basiert größtenteils auf der wirklich sehr guten Charakterisierung der Hauptfigur. Reacher ist ein ehemaliger Soldat, der mit unglaublicher Intelligenz und gleichzeitig körperlicher Kraft überzeugt. Dadurch sind seine Gegner ihm schnell unterlegen. Die Geschichte fand ich dennoch nachvollziehbar und mit Major Turner stellt der Autor seinem Protagonisten eine genauso sympathische wie starke Figur an die Seite. Reacher respektiert sie und hört in vielen Situationen auch auf sie, so dass sich die Geschichte nicht in einem sinnlose Ansammlung von Gewalt und Schlägereien auswächst. Gleichzeitig ist die Story sehr spannend, da man eigentlich bis zur letzten Seite keine Ahnung hat, warum Turner und Reacher etwas angehängt werde soll und wer so verzweifelt versucht, sie aus dem Weg zu räumen. So bleibt man wirklich bis zum Schluss voll in der Story und kann das Buch kaum noch aus Hand legen. Umso logischer löst sich am Ende alles auf, so dass die ganze Handlung sehr glaubwürdig und nachvollziehbar bleibt.
Mich hat Lee Childs Thriller „Die Gejagten“ absolut überzeugt. Umso besser finde ich es, dass es bereits Band 18 ist und jetzt 17 Bände darauf warten, möglichst schnell von mir gelesen zu werden. Ich hoffe, dass noch viele weitere Leser sich von Lee Child und seinem Protagonisten Jack Reacher begeistern lassen, es ist großartige Spannungsliteratur von der ersten bis zur letzten Seite.

Tolles Buch für Action Fans

Von: Michele.F Datum : 28.08.2016

https://www.instagram.com/buechereulen_/

•Rezension•

Lee Child – Die Gejagten
Rückkehr zur 110. Einheit
Das ist mein erstes Jack Reacher Buch, und es wird nicht mein letztes sein.
Der Klappentext fand ich ganz spannend doch ich habe echt nicht mit so einer guten Geschichte gerechnet. Das Buch hat mich echt umgehauen, ich habe zuvor noch keine Geschichte gelesen die so ist oder so in der Art. Bin aber immer noch begeistert.
Das Buch ist sehr spannend aufgebaut, sodass es mir wirklich schwer fiel das Buch wieder aus der Hand zulegen.
Wer Bücher mit Action liest sollte sich das Buch mal durchlesen. Von mir eine Klare Lese Empfehlung
Freue mich auch schon total auf den Film.

Klappentext:
~Jack Reacher betritt den Stützpunkt
seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei, und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um deine Nachfolgerin Major Susan Turner kennen zulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler das war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er sein Einberufungsbefehl und wird zudem aus unerklärlichen Gründen des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen?

Jack wird alt

Von: Justine Wynne Gacy Datum : 15.08.2016

justinewynnegacy.blogspot.de/

Ein unterhaltsamer Raecher-Roman war dieses Buch in jedem Fall - und für Fans der Reihe, ist es auf jeden Fall ein Muss, mir jedoch fehlt das gewisse Etwas. Das Lee Child weiß wie man schreibt steht nicht zur Debatte: Kurze, klare, knackige Sätze, ein durchgehend hohes Tempo das viel Spannung verspricht, leider aber genau dies nicht immer halten kann.

Strikt, klar, hart

Von: Michael Lehmann-Pape Datum : 08.08.2016

www.rezensions-seite.de

Auch wenn in diesem neuen Thriller um Jack Reacher das Motiv der „Jagd“ auf Reacher und seine Nachfolgerin beim 110th, Major Turner, etwas schwach geraten scheint, ein echter „Reacher“ ist es allemal.

Kurze, klare, knackige Sätze, ein durchgehend hohes Tempo, die klare, harte Kante die Reacher, wie immer, in Auseinandersetzungen zeigt, das ist einfach flüssig und anregend zu lesen.

Dass nun eine Beziehungsgeschichte hinzukommt (und diese sich im Kern ebenso trocken und kühl gestaltet, wie es eben Reachers Art ist (und nicht zuletzt auch die von Major Turner, der Grund seines Besuches an alter Wirkungsstätte)), zeigt andere, bisher wenig im Mittelpunkt stehende Seiten des harten „Streuners“ auf. Seiten, die seine ihm an kühler Klarheit ebenbürtige Nachfolgerin auf seinem Posten beim Militär ihm ebenso klar und deutlich zu verstehen gibt und damit offenlegt.

„Du machst, dass ich mich unbehaglich fühle. Es ist nicht Deine Schuld, es liegt an Deiner Art. Du kommst mir verwildert vor“.

Sätze, die Reacher treffen, innerlich. Zwar ist er nur aufgrund eines Telefonats gekommen, aber was er dann, nach einigen Irrungen und Wirrungen, leibhaftig vor sich sieht gefällt ihm ungemein. Und nicht durchgehend bleibt das Verhältnis der beiden „Gejagten“ distanziert und kühl.

Zu all dem passt das Ende des Buches nicht wirklich, davon aber muss sich jeder Leser selbst überzeugen. Dennoch ist es nicht zu viel verraten, dass das Finale keine sonderlichen Überraschungen bereit hält, in der Auflösung des „Falles“ eher zu knapp und zu wenig aufschlussreich verbleibt und in der Entfaltung der „Beziehung“, die ab einem gewissen Zeitpunkt reichlich knistert, auch ein stückweit detailreicher hätte enden können.

Anderseits, wie die klare und trockene Haltung im Buch selbst (und in allen anderen Thrillern vorher auch), passt das alles wiederum wie die Faust aufs Auge zu Reacher, denn „verwildert“ ist genau jener Begriff, der seine Distanz zur Welt und zum bürgerlichen Leben auf den Punkt trifft.

Dass er nur einfach mal „nachsehen“ wollte, wer hinter der anregenden Stimme steckt, sich in wenigen Minuten wieder reaktiviert im Dienst vorfindet und scheinbar alles dafür getan wird, dass er umgehend die Flucht ergreift (inklusive „Begrüßungskommando“ und drohender Verhaftung) und zudem das Objekt seines Interesses aus mysteriösen Gründen für ihn nicht fassbar ist, all das war sicherlich mit Überlegung von „der anderen Seite“ geplant, hat jedoch die Rechnung ohne die hervorstechendste Eigenart Reachers gemacht.

Er vollzieht, was er sich vorgenommen hat. Und er lässt keine offenen Rechnungen zurück.

So beginnt eine Hetzjagd quer durch die Vereinigten Staaten, durch billige Motels und teure Suiten, mit hastigen Aufbrüchen, hintersinnigen Strategien und einigen gebrochenen Knochen und „Kollateralschäden“.

Ein in die Reacher Reihe in Atmosphäre und Ton wie immer überaus passender Thriller, der in manchen Details die ein oder andere Schwäche aufweist. Vor allem im Hintergrund der stattfinden Jagd auf Reacher und „seine“ Major Turner, deren Dringlichkeit im Motiv nicht wirklich überzeugend vorliegt.

Als „Auslöser“ für eine weitere Geschichte um einen ganz besonderen „Einzelgänger“ in seiner besonderen Weise, Problemen zu begegnen und eigentlich gar nicht wirklich offiziell existent zu sein aber passt das alles durchaus zusammen.

Der Dschungel Amerika

Von: wal.li Datum : 31.07.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Nach einer beschwerlichen Reise kommt Jack Reacher an den Ort zurück, an dem er am längsten war, zu seiner alten Militärpolizei-Einheit. Ehe er sich versieht ist er reaktiviert und festgesetzt. Angeblich soll er vor Jahren einen Menschen erschlagen haben. Damit nicht genug, ein Kind soll es auch geben, von einer Frau, an die sich Reacher nicht erinnert. Hätte ihm die Stimme von Susan Turner, seine Nachfolgerin, am Telefon nicht so gut gefallen, hätte er sich vielleicht nicht auf den Weg gemacht. Und auch Susan wurde aufgrund fadenscheiniger Anschuldigungen verhaftet. Man kennt Jack, er versucht sein Bestes, um Susan freizubekommen und herauszufinden, was hinter dem Ganzen steckt.

Ein routiniert spannender Jack Reacher, der mir gut gefallen hat. Der einsame Wolf und Wanderer Reacher wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss sich mit dem Gedanken beschäftigen, was wäre wenn. Und natürlich gilt es das Rätsel zu lösen, weshalb er und Turner an den Ermittlungen gehindert werden. Ruhe geben können beide zum Glück nicht und so enthüllen sie eine krude Geschichte, die sie an einigem zweifeln lässt. Garniert mit ein paar humorvollen Einschüben, menschlich anheimelnden Szenen und bedrückenden Szenarien ist dieser Thriller sehr lesenswert und ausgesprochen kurzweilig. Gegen die Spannung und Unterhaltung zu Beginn und im Mittelteil fällt die Auflösung leider etwas ab.

Cooler Reacher-Roman

Von: Biggi Friedrichs Datum : 22.07.2016

vergessenebuecher.blogspot.de/

Auch der 18. Jack Reacher-Roman beginnt sehr spannend und hält die Spannungskurve bis zum Ende recht hoch.

Jack Reacher möchte seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenlernen. Doch das klappt erst einmal gar nicht. Major Susan Turner ist nicht da, Reacher wird als Reservist einberufen, er erhält eine Mordanklage und soll auch noch Vater einer Tochter sein. Er erfährt, dass Susan Turner verhaftet wurde und muss diese natürlich befreien.

Beide haben keine andere Wahl, sie müssen abhauen und herausbekommen, wer ihnen da ans Leder möchte.

Es beginnt ein intelligentes Katz- und Mausspiel zwischen dem Team Reacher und Turner und den Gegenspielern, die sich Romeo und Julia nennen. Die Gegner sind sich ebenbürtig, was die Story natürlich sehr interessant macht.

Wie erwartet, ist auch dieser 18. Reacher temporeich, voller Action, es erwarten den Leser viele Verfolgungsjagden, coole Dialoge und außergewöhnliche Protagonisten.

5/5 Sterne erhält auch diese Jack-Reacher-Story von mir.

Da die Verfilmung demnächst ins Kino kommt (Filmstart von "Kein Weg zurück" ist der 10.11.16), rate ich euch, das Buch vorher unbedingt zu lesen.


Filmreife Action mit coolen Figuren

Von: Dirk Hoffmann Datum : 12.07.2016

mamouliansgeschichten.blogspot.de

Nach seiner aktiven Zeit als Militärpolizist beim 110th MP Special Unit hat Jack Reacher keinen festen Job mehr gehabt und reist meist per Anhalter durch die Staaten und übernachtet in schäbigen Motels. Als er in Nordostecke von Virginia an einem weiteren Motel abgesetzt wird, bekommt er umgehend Besuch von zwei Männern, die ihm den Rat geben, möglichst schnell zu verduften, um einem Kriegsgerichtsverfahren aus dem Weg zu gehen. Doch Reacher lässt sich nicht einschüchtern. Schließlich hat er den langen Weg von South Dakota nach Virginia auf sich genommen, um Major Susan Turner persönlich kennenzulernen, nachdem er ihre Stimme am Telefon als sympathisch und interessant empfunden hatte. Doch als er seine alte Dienststelle aufsucht, der nun Turner als Kommandeur vorsteht, wird er von Colonel Morgan in Empfang genommen, der ihm mitteilt, dass Major Turner im Militärgefängnis sitzt und er selbst wegen Mordes an dem Kleinkriminellen Juan Rodriguez alias Big Dog angeklagt ist und sich mit dem Umstand anfreunden muss, vor vierzehn Jahren mit Candice Dayton eine Tochter gezeugt zu haben. Und als hätte Reacher nun nicht schon genug Probleme am Hals, wird er nach Buch zehn des United States Code wieder in den Militärdienst einberufen. Reacher nimmt die Dinge wie gewohnt selbst in die Hand, befreit Turner aus dem Gefängnis und begibt sich mit ihr per Bus und Anhalter auf die Flucht, bis sie den Spieß umzudrehen beginnen und herauszufinden versuchen, wer ein Interesse daran hat, Turner und Reacher aus dem Verkehr zu ziehen. Offensichtlich hängt die Jagd auf Reacher und Turner mit Vorfällen in Afghanistan zusammen, wo Turner gerade zwei ihrer Leute verloren hat. Und Reacher hat auch schon eine Idee, was für Leute hinter der ganzen Sache stecken:
„Sie sind sehr korrekte Leute mit einer Betrugsmasche, die ihnen Unmengen von Geld einbringt. Sie sind bereit, achttausend Meilen entfernt in Afghanistan Straftaten bis hin zum Mord verüben zu lassen, aber daheim vor ihrer Haustür soll alles sauber und ordentlich ablaufen. Sie sind Duzfreunde von Offshore-Bankern, können finanzielle Arrangements in einer Stunde statt in einer Woche treffen, verstehen sich darauf, alte Personalakten jeder Teilstreitkraft zu durchsuchen und zu manipulieren, und haben einen effektiven Schlägertrupp, der ihnen den Rücken freihält. Ich gehe jede Wette ein, dass sie hohe Stabsoffiziere in D.C. sind.“ (S. 173)
Seit Lee Child 1997 mit seinem Debütroman „Größenwahn“ seinen unorthodoxen Protagonisten Jack Reacher eingeführt hat, sind seine Thriller um den ehemaligen Kommandeur einer Spezialeinheit der Militärpolizei, der seit seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst keinem geregelten Job mehr nachgeht, zunehmend erfolgreicher geworden, bis 2012 folgerichtig Band 9 der Reihe – „Sniper“ – mit Tom Cruise in der Hauptrolle unter dem Titel „Jack Reacher“ fürs Kino adaptiert worden ist. Weitere neun Bände später wird im November 2016 auch Band 18 – „Die Gejagten“ – als Sequel in die Kinos kommen. Da die einzelnen Jack-Reacher-Bände nicht zwingend aufeinander aufbauen und für sich abgeschlossene Fälle thematisieren, ist dies auch gar nicht problematisch. Im Prinzip ist jeder Jack-Reacher-Thriller filmreif, denn Lee Child hat mit dem großen Kraftpaket, der über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügt, eine überaus charismatische Figur geschaffen, der nie aufgibt und sehr analytisch zum Ziel gelangt. Mit diesen Eigenschaften befreit er eben auch die zu Unrecht inhaftierte Susan Turner aus dem Militärgefängnis und macht sich mit ihr auf die Suche nach den Drahtziehern des Komplotts, mit dem die beiden hochrangigen (Ex-)Kommandeure aus dem Verkehr gezogen werden soll. Gerade die Actionszenen sind bereits drehbuchreif geschrieben, die obligatorische Liebes-Beziehung zwischen Reacher und Turner ebenso, aber auch das Katz- und Maus-Spiel zwischen den als Romeo und Julia bezeichneten Auftraggebern, ihrem Aufräumtrupp und den beiden Angeklagten ist temporeich und spannend inszeniert. Allein bei der Charakterisierung von Reachers mutmaßlicher Tochter schießt Child etwas über das Ziel hinaus. Davon abgesehen bietet „Die Gejagten“ geradlinige Action mit coolen Figuren, die kurzweiligen Lesegenuss garantieren und auf die Verfilmung neugierig machen.

Die Chancen stehen fifty-fifty

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 10.07.2016

derachentaler.de

Eigentlich wollte Jack Reacher nur seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenlernen. Doch anstelle von Turner wird er von einem Oberstleutnant Morgan empfangen, der sich über den Verbleib von Major Turner hartnäckig ausschweigt. Stattdessen konfrontiert Morgan ihn mit einer Mordanklage und seinem sofortigen Einberufungsbefehl. Bevor Reacher im Knast landet gelingt es ihm noch zu erfahren, dass Susan Turner ihres Kommandos enthoben wurde und verhaftet worden ist. So sitzen sie wenige Zeit später beinahe Tür an Tür, einer geschickt eingefädelten Farce machtlos ausgeliefert.

Um ihre Unschuld beweisen zu können, bleibt ihnen im Grunde genommen nichts anderes übrig als aus dem Gefängnis auszubrechen. Eine andere Chance die Drahtzieher zu finden und auszuschalten gibt es nicht. Ihre militärische Ausbildung und die Kenntnis über interne Abläufe verschafft ihnen zwar so manchen Vorteil, doch die Gegner sind genauso gut ausgebildet.

Fazit
Ein typischer Jack-Reacher-Roman, bei dem dieser sich wie immer erfolgreich durchs Leben schlägt. Wer Reacher mag, wird „Die Gejagten“ mit Spannung lesen und sich bestimmt darüber freuen, dass er in diesem Fall auch mal eine ganz andere Seite von sich zeigt.

Die Gejagten

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 04.07.2016

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei, und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen?
(Quelle: Bloggerportal )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ich setzte mal an dem Punkt an, das Jack aus dem Gefängnis flieht – was hier nicht erwähnt wird, ist das Suan Turner mit ihm ausbricht. Beide sind zusammen auf der Flucht und versuchen nebenbei ihre Unschuld, er in zwei Fällen und sie in einem Fall, zu beweisen. Hilfe bekommen sie von einer von Jacks Anwältinnen und einer Soldatin im Stützpunkt. Den Hauptteil des Buches sind die beiden in den Staaten unterwegs, immer auf der Flucht vor der Polizei und dem Militär, sowie ein paar unbekannten Männern, die schon länger an Jacks Fersen kleben…

Jack hat mir von Beginn an sehr gut gefallen, er ist ein ehemaliger Soldat, der momentan keinen Job ausübt. Er scheint sich in die Stimme von Suan verliebt zu haben, den er macht sich auf dem Weg zu ihr, trifft sie aber nicht an. Von Anfang an hält er nicht von den Anschuldigungen gegenüber Turner und versucht ihre Unschuld zu beweisen, wird sogar eines weiteren Mordes bezichtigt. Nebenbei laufen noch zwei Verfahren gegen ihn, ein Mord und eine Vaterschaftsklage. Was ist Jack wirklich für ein Mann? Ist er in allen Punkten schuldig oder versucht man ihn aus dem Weg zu räumen.
Ich war mir lange nicht sicher, ob er wirklich so unschuldig ist, wie er immer behauptet. Seine Angriffe sprechen zwar eine andere Sprache, aber auch eine deutliche: er macht keine halben Sachen, und der angebliche Mord war eine halbe Sache.
Im Laufe der Geschichte merkt man schnell (als Erstleser von der Reihe), wie Jack so drauf ist. Er lässt zwar eine Gewaltszenen aus, aber dafür hat er stets den richtigen Riecher – wirklich beeindruckend.
Susan war mir zu Beginn der Gesichte etwas zu passiv, sie ließ Jack den Vortritt – auch wenn sie gute Ideen hatte. Zum Glück hat sich das im Laufe des Buches geändert und die beiden wurden zu gleichstarken Partnern.
Natürlich gibt´s auch eine kleine Lovestory zwischen den beiden��
Insgesamt haben mir alle beteiligten Charaktere sehr gut gefallen, besonders Romeo und Julia (plus die Männer) waren ja wohl der Knaller! Die mochte ich wirklich gerne…auch wenn sie hinter Jack und Susan her waren.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich schnell lesen, aber trotzdem war es mir an einigen Stellen etwas zu langatmig (bzw. zu detailreich) beschrieben. Dort habe ich schon mal ein paar Zeilen überflogen – was aber nicht schlimm war.
Besonders gut hat mir der Spannungsbogen gefallen – ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, ob Susan und Jack gefasst und verurteilt werden, oder ob sie ihre Unschuld beweisen können. Da ich den Autor nicht kenne, konnte ich es überhaupt nicht einschätzen, was er mit seinen Charakteren und der Geschichte anstellen wird.
Ich muss wirklich sagen, das mich Lee Child überzeugen konnte – werde mit Sicherheit noch ein paar seiner Bücher lesen. Da es mein erstes Buch vom Autor war, war es auch mein erstes Buch der Jack-Reacher-Reihe, was aber überhaupt nicht aufgefallen ist. Man kann den 18. Band unabhängig vom Rest lesen.
Insgesamt hat mir der Krimi sehr gut gefallen, besonders die Flucht von Susan und Jack hat es mir angetan – sehr gut beschrieben…und natürlich darf man Romeo und Julia nicht vergessen��

Klare Lese- und Kaufempfehlung!

Schönstes Zitat

gab leider keins.

���������� Sterne

Besser als die letzten Reacher-Romane

Von: Nomas Literaturblog Datum : 27.06.2016

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Leichte Spoiler

Vorbemerkung: Man muss nicht alle vorigen Jack Reacher – Romane gelesen haben, um das Buch zu verstehen. Alleine schon, weil seine Lebensweise in dem Buch die bis jetzt geringste Rolle gespielt hat.

Was auf eine gewisse Art schade ist, denn ich mag das Motiv des Vagabunden und ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, der in eine Stadt kommt, der Unrecht entdeckt, aufräumt und wieder verschwindet. Dieses Mal kommt er lediglich an seinen alten Stützpunkt, von wo aus eine gnadenlose Jagd beginnt.

Die Action hat entsprechend abgespeckt, auch wenn es natürlich die üblichen Schlägereien, in welchen Reacher gegen 2-3 Leute antritt und gewinnt. Dieses Mal bestand seine Meisterleistung darin, jemanden im vollbesetzten Passagierraum eines Flugzeuges zu foltern, ohne, dass jemand es mitbekam. Reacher-Romane und Realismus noch nie zusammengehört, insofern ist es ok.

Die Verschwörung ist zwar gnadenlos überkonstruiert, aber ich habe mich bereits damit abgefunden, dass es keine großen Reacher-Romane wie Sniper oder Größenwahn mehr geben wird. Wenn ich mir die letzten Bücher betrachte, würde ich *Die Gejagten* im oberen Mittelmaß ansiedeln. Es ist eben Popcorn-Literatur.

Fazit

Keiner der richtig guten Jack Reachers, aber schon im oberen Mittelfeld der letzten 5-6 Romane.

Jack Reacher - Ein MUSS!!!!

Von: TemptationLady Datum : 27.06.2016

ladysbuecherwelten.blogspot.de/

Inhalt:

Nachfolgerin auf dem Stützpunkt der 110th MP Special Unit ist Major Susan Turner, die Jack Reacher über das Telefon kennen lernt. Da sie eine angenehme Stimme hat, möchte er sie kennen lernen und macht sich auf den Weg nach Virginia.

Als er den Stützpunkt betritt, weiß er noch nicht, das er nicht auf Major Turner treffen wird. Statt dessen trifft er auf Colonel Morgan. Und dieser teilt ihm mit, das Reacher wieder in den Dienst berufen wurde. Das geht ziemlich einfach, wenn man Reservist ist. Doch das ist nicht das einzige, was ihm mitgeteilt wird.
Ihm wird mitgeteilt, das ihm eine Vaterschaftsklage angehängt wurde. Komisch ist aber, dass Reacher sich an die Frau nicht erinnern kann, mit der er ein Kind haben soll.
Ein weiteres Verfahren wird ihm angehängt, in dem es um eine eidesstattliche Versicherung geht, die das tote Opfer unterschrieben haben soll. An diesen Fall allerdings erinnert er sich, doch gibt er an, es nicht gewesen zu sein.
Er findet heraus, dass Major Turner festgenommen wurde, denn sie habe Informationen zu lange zurück gehalten und war bestechlich.

Jack Reacher ist eine Figur, die ich liebe. Auch wenn ich nicht alle Bücher gelesen habe, so muss ich sagen, entweder man mag Jack Reacher, oder eben nicht. Ein Dazwischen gibt es nicht.
Er ist verschroben, er ist nicht perfekt. Genauso wie es sein muss. Er hat keine Vergangenheit, die ihn sehr quält. Er ist nicht sesshaft.
Seine Art und Weise, wie er arbeitet, wie er kombiniert, gefällt mir einfach. So stelle ich mir einen richtig guten Major bei der Army vor.
Es geht nicht immer alles so aus, wie er es gern hätte, denn sonst würde es auch langweilig werden.

Aber auch die anderen Figuren wirken sehr authentisch, was ich als Pluspunkt werte. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, wer "Romeo und Julia" sind, welche Charaktere dahinter stecken könnten. Auch wenn ab einer gewissen Zeit ich mir denken konnte, wer noch in die Machenschaften verwickelt ist, dass Jack Reacher soviel Mist am laufen hat.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen, was das Buch in meinen Augen zu einem echten Page-Turner mutieren lässt.

Mein Fazit:

Mein zweiter Jack-Reacher-Thriller, den ich von Lee Child gelesen habe. Und wieder war ich begeistert. Und doch fehlte mir ein kleiner Tick, um volle Sterne zu geben. 4 Sterne für Lee Child und "Die Gejagten".


Das ist die Reihenfolge der Jack-Reacher-Thriller:

- Größenwahn
- Ausgeliefert
- Sein wahres Gesicht
- Zeit der Rache
- In letzter Sekunde
- Tödliche Absicht
- Der Janusmann
- Die Abschussliste
- Sniper
- Way out
- Trouble
- Outlaw
- Underground
- 61 Stunden
- Wespennest
- Der Anhalter
- Die Gejagten

Und Reacher tut, was er tun muss...

Von: Elke Heid-Paulus Datum : 27.06.2016

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„Never go back“, so lautet der Originaltitel des 18. Jack Reacher Thrillers von Lee Child, der unter dem Titel „Die Gejagten“ in der deutschen Übersetzung (von Wulf Bergner) bei Blanvalet erschienen ist. Und wenn Reacher gewusst hätte, was ihn auf seinem ehemaligen Stützpunkt erwartet, dann hätte er sich auch mit Sicherheit daran gehalten. Oder aber doch nicht? Ist ja nicht so, dass er Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen würde…

Manchmal genügt eine sympathische Stimme, damit auch Jack Reacher irrationale Dinge tut. Genau deshalb reist er von South Dakota nach Virginia, weil er Major Susan Turner kennenlernen möchte, die Frau, der zum einen diese Stimme gehört und die zum anderen mittlerweile seiner alten Special Unit vorsteht. Zu dumm nur, dass er von zwei Rambo-Typen in Empfang genommen wird, die ihm unmissverständlich klar machen, dass er verschwinden soll. Nicht mit Reacher…

Aber es kommt noch dicker für ihn, denn Major Turner ist verschwunden. An ihrer Stelle wird er von dem neuen Commander Morgan in Empfang genommen, der Reacher sofort mit einem Einberufungsbefehl konfrontiert. Und damit nicht genug, denn es sind offenbar noch zwei Uralt-Verfahren gegen ihn anhängig: eine Mord- und eine Vaterschaftsanklage (an erstes erinnert er sich nicht, aber zweites will er nicht ausschließen). Außerdem findet er heraus, dass Susan Turner unter dem Verdacht der Bestechlichkeit verhaftet wurde und es offenbar Beweise für ihre Schuld in Form eines Kontos auf den Caymans gibt. Reachers Instinkt meldet sich, und ihn beschleicht ein komisches Gefühl. Wer könnte ein Interesse daran haben, sowohl ihn als auch seine Nachfolgerin kaltzustellen?

Wie immer tut Reacher, was er tun muss, nämlich Susan Turner aus der Haft befreien und beweisen, dass die gegen sie und ihn erhobenen Anschuldigungen aus der Luft gegriffen sind und jeder Grundlage entbehren. Und auch wenn seine Gegenspieler mächtig und einflussreich sind, hält das Jack Reacher nicht auf…

„Die Gejagten“ bietet von Anfang bis Ende Hochspannung, eine gelungene, konsequente Fortsetzung der Jack Reacher Reihe. Und wenn ich ein Buch von Lee Child in die Hand nehme, erwarte ich keine hochgeistige Literatur, sondern einen routiniert geschriebenen, actionlastigen Thriller mit einer Hauptfigur, die mir nach mittlerweile achtzehn Bänden ans Herz gewachsen ist. Die Story ist gut geplottet und wie immer bei Child geht auch „Die Gejagten“ von Beginn an hohes Tempo, trotz oder wegen zweier Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einer Einheit zusammenfügen. Und überraschenderweise tauchen auch neue Facetten in der Persönlichkeit des Protagonisten auf, die dem Superhero mehr Menschlichkeit verleihen und Neugier wecken, wie es in Band 19 wohl weitergeht.