Leserstimmen zu
Eisrose

Astrid Martini

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Taschenbuch
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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Viele von euch wissen, dass ich nur Erotikbücher lese, die zur etwas düsteren Art gehören. So wie dieses Buch hier oben, dass von Hingabe, SM und einem Deal spricht, der mich neugierig gemacht hat. Wer also einfachen Schmuse-Sex sucht, wird hier nicht ganz fündig. Wer jedoch auf ein richtiges SM-Buch hofft, wird ebenso enttäuscht. Es ist eine Mischung aus beiden... aber gut, zu mehr komm ich jetzt :) ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Als Herrin eines exklusiven SM-Clubs genießt Leah das Spiel mit den zahlreichen Sklaven, die sie verehren. Als sie erfährt, dass ihr Vater sich verspekuliert und den Club an den Rand des Ruins getrieben hat, droht ihre heile Welt zu zerbrechen. Um den Club zu retten, lässt sie sich auf einen Deal mit ihrem ehemaligen Schwarm Dominik ein, der sie vor Jahren eiskalt abblitzen ließ: Er wird Teilhaber ihres Clubs, und zudem wird sie ihre Dienste als Herrin in seinem Club in Nizza zur Verfügung stellen. Dort angekommen muss sie feststellen, dass seine Motive von Rache durchtränkt sind, und er zwingt sie, sich ihm zu unterwerfen. (Randomhouse) ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Da das Cover bereits eine leicht bekleidete Frau darstellt, wird der Person, die das Buch gerade in der Hand hält, eigentlich schnell klar, dass es sich hier wohl um ein Erotikbuch handelt. Da hier weder Seile, Fesseln jeglicher Art oder andere Informationen zu finden sind, die auf einen SM-Roman schließen lassen, würde der Leser oder die Leserin, also wohl eher auf einen seichten Erotikroman hoffen. Bis sie die ersten Sätze des Klappentextes liest ;) Alles in allem ist es eine schöne Covergestaltung, aber nicht so punktgenau möchte man meinen, da die Spitze oder der kleine Hinweis auf die etwas dunkleren Seiten des Romanes nicht vorzufinden sind. Daher denke ich, man hätte mehr aus der Covergestaltung herausholen können, aber so spricht das Buch vermutlich ein paar mehr Leute an. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Am Anfang bin ich ganz unbefangen an das Buch herangegangen und hatte gehofft, wieder mal ein Buch zu finden, was mich in dieser "Szene" ansprechen könnte. Der Beginn des Buches war auch wirklich interessant, da er an einer ganz anderen Stelle ansetzt, als man zunächst vermuten würde. Es geht nämlich mit einem Mord los. Kurz und knapp beschrieben, war kein Hinweis darauf, wer der Täter sein könnte. Dann beginnt das Buch erst richtig und man wird ein paar Jahre später in Leahs Welt geworfen, die sich für eine SM-Herrin hält. Leider kam sie mir von Anfang an nicht überzeugend herüber, was den Bereich "Herrin" betrifft. Selbst für mich als Leser war sehr schnell klar, dass sie eigentlich eine Frau ist, die lieber dominiert wird, als zu dominieren. Dominik - ein attraktiver Mann - sieht das Offensichtliche ebenso wie der Leser und ihn fasziniert es, eine Frau zu sehen, die so in einer Rolle aufgehen kann, die ihr eigentlich gar nicht liegt. Ich frage mich zwar immer noch, warum erst Dominik auftauchen musste, damit es Leah klar wird, aber so ist es meist in Büchern. Leider war das ebenso ein Punkt, der mich eher die Augen rollen ließ... aber gut, das empfindet jeder anders. Vielleicht hätte es dich zum Schmunzeln gebracht ;)? Nachdem der Einstieg der Geschichte noch interessant ist, bis hin zu Leahs Wiedersehen mit Dominik und auch der erste Tag, nahm das Gefühl von Spannung für mich rapide ab. Es ist nicht so, dass das Buch nicht gut geschrieben ist. Der Schreibstil ist fließend und viele Frauen würden sich wohl auch sofort angesprochen fühlen. Aber letztlich gibt Leah schnell nach, unterwirft sich ihm nach wenigen Stunden und wirft alles über Bord, für was sie angeblich steht. Schon allein daher ist mir Leah nicht sympathisch genug, um an dieser Stelle zu punkten. Sie macht eine 180° Drehung in nur wenigen Stunden durch, was dafür spricht, dass sie kein wirkliches Selbstvertrauen besitzt, aber immer noch schauspielerisch so tun möchte, als ob. Leider war Leah für mich deshalb sehr schnell langweilig. Was Dominiks Ansichten angeht, konnte ich den Reiz teilen. Aber wenn man eine Person so schnell "umkrempelt"... wie konnte er dann am Ball bleiben? Ich hätte an seiner Stelle den Wunsch nach 2 Tagen verspürt, sie einfach vor die Tür zu setzen. Und gut ist! Aber nun ja, Dominik - angeblich harter Typ - wird von ihr schnell weich geklopft und entwickelt natürlich - wie sollte es anders kommen? - innerhalb von wenigen Tagen ernsthafte Gefühle und damit ist ihm egal, dass er sein Ziel eigentlich innerhalb von 2 Tagen erreicht hat, weil er sie eben so besitzen will. Es ist immer ein kleines bisschen hin und her zwischen beiden, aber es passiert nichts dramatisches oder aufregendes, was hier wirklich erwähnt werden müsste. Kurz um: ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Für alle Frauen, die etwas Streichel-SM wünschen, genau das Richtige. Für alle anderen, sucht euch ein anderes Buch, was euch mehr anspricht. Da der Markt damit überflutet ist, werdet ihr sicher fündig :) Das war`s von mir. Danke fürs Lesen! eure Nickypaula Videorezension wird Ende Februar noch ergänzt :)

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Erst einmal vielen Dank an den Heyne Verlag, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen habe <3 Ich finde das Cover wirklich sehr sexy und ansprechend gemacht. Jeder der erotische Romane gerne liest, fühlt sich sofort angesprochen. Einfach ein hammer Cover *-* Der Prolog war schon ziemlich krass gemacht als man erfährt wie Chatérine stirbt. Aber darum geht es erst einmal auch wirklich nur im Prolog. Danach muss man sich auch erstmal erholen. Dann lernt man Leah kennen. Eine sehr domiante Frau die mit ihrem Vater einen Club leitet. Man lernt sie am Anfang eher weniger kennen aber bekommt den ersten Eindruck von ihr. Als dann noch Dominik dazukommt sind heiße Szenen vorprogramiert. Und vorallem, als Dominik Leah entführt. Er will ihre Devonte Ader herauskitzeln und so beginnt die wirkliche Geschichte der beiden. Ich muss sagen ich war wirklich faziniert. Das Buch ist wirklich mit Leidenschaft geschrieben und ich habe es dann schon geliebt, als ich noch nicht mal bei der Hälfte war. Man lernt immer mehr die beiden Protagonisten kennen und auch Dominik´s Schwester kommt dazu und macht erst einen unscheinbaren Eindruck. Man nimmt sie als Leser nicht wirklich war. Ich selbst habe mich auch mehr auf Dominik und Leah konzentriert. In der Hälfte des Buches wird es dann etwas eintönig aber beide werden so Eifersüchtig, das man hofft, dass mehr zwischen den beiden läuft als eine Dom-Sub Beziehung. Zum Schluss wird die Spannung angeheizt und man kann garnicht mehr aufhören zu lesen. Was alles rauskommt und man erfährt, zieht einem den Boden unter den Füßen weg.. Ich hatte Angst, dass das Buch hat kein Happy End hat. Ob sich diese Angst bestätigt hat? Das möchte ich euch nicht verraten. Kurz und Knapp. Ich habe dieses Buch verschlungen und Liebe es. Die Leidenschaft und Spannung kitzelt einem unter den Fingern.

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Das Prolog fängt ja schon mal heftig an. War leicht sprachlos als ich das las. Man musste gleich weiter lesen. Eine tolles Buch über Leah und Dominik. Es geht viel um das Thema BDSM. Hier geht es viel um Dominanz und Unterwerfung. Es ist mal was anderes und kann nicht mit anderen Erotik-Romanen verglichen werden. Einen Fremden Menschen so zu unterwerfen kann ich mir eher weniger vorstellen. Es war spannend es zu lesen. Leah mag es gerne die Sklavin zu sein. Domonik und Leah lassen sich auf ein Deal ein. Und erleben eine Reise an Gefühlen & Romantik. Die Geschichte war gut. Hatte zwischendurch leichte Schwierigkeiten mit dem Text. Hab den Absatz noch mal gelesen und dann ging es. Dieses Cover gefällt mir von „Heyne“ viel besser als das alte von „Plaisir d´Amour“. Es ist sehr schlicht aber elegant. Fazit: Eine sehr toller Erotik-Roman mit S/M und Thriller.

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In Eisrose von der Autorin Astrid Martin geht es in erster Linie um den Bereich der BDSM. Ich habe schon einige dieser Bücher gelesen, aber dieses hier lässt sich mit keinem vergleichen. Es ist mit Sicherheit kein Abklatsch von SOG, denn hier gibt es keine jungfräuliche Studentin. Die Dominanz und Unterwerfung spielen hier eine große Rolle. Herrin Leah, die mit ihrem Vater zusammen einen SM Club führt, liebt das Spiel mit den Sklaven. Der Club allerdings steht kurz vor dem Ruin. Leahs ehemaliger Schwarm Dominik, ebenfalls Dom steigt als Teilnehmer mit in den Club ein. Allerdings stellt er die Forderung, das Leah sich ihm unterwirft. Diese ist alles andere als begeistert von seinem Plan und trotzdem fühlt sie sich immernoch sehr stark zu ihm hingezogen. Wer auf romantische Handlungen warte, warte vergebens. Astrid Martin hat einen sehr angenehmen Schreib und Erzählstil, der es einem leicht macht das Buch in einem Rutsch zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden aus der Erzähler Perspektive erzählt. Nebenbei erfährt man viel über die Vergangenheit der Protagonisten. Diese sind sehr einzigartig, nicht nur durch ihre Dominante Ader. Leah und Dominik machen sich das Leben gegenseitig schwer, sie sind wie Hund und Katze,Gefühle sind für beide Fremdwörter aber genau das verpasst der Story das gewisse etwas. Ich mag Geschichten, wo es nicht immer nur wie geplant verläuft und die Protagonisten Ecken und Kanten haben. Genau diese machen sie dem Leser um einiges sympathischer. Es macht die komplette Handlung nur noch spannender und interessanter. Fans der BDSM werden mit Eisrose voll auf ihre Kosten kommen. Fazit : Ein prickelnder BDSM Roman, der den Leser so schnell nicht los lassen wird.

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Info: Dieses Buch ist vorher bereits beim Plaisir d'Amour Verlag erschienen. Leah Bendt besitzt zusammen mit ihrem Vater einen erfolgreich laufenden Club der besonderen Art, doch dank Fehlspekulationen benötigen sie nun jemanden, der sie finanziell unterstützt. Leah soll dafür sorgen, dass der Deal mit Dominik Winter reibungslos verläuft, doch er verlangt einen hohen Preis für seine Hilfe. Mit einem Trick lotst er die dominante Leah in sein Reich und verlangt von ihr, dass sie seine Sub wird und sich ihm unterwirft. Leah jedoch hat sich geschworen nie wieder jemandem so sehr zu vertrauen, aber Dominik ist eisern und sorgt mit seinen Strafen dafür, dass sie sich in ihrer Lust verliert und für die Sünden büßt, die ihr Vater begangen hat. Gleichzeitig rührt sich etwas in seiner Brust, von dem er schon vor Jahren geglaubt hat, dass es mit dem mysteriösen Selbstmord von Cathérine gestorben ist. Dieser Erotikroman, der von Unterwerfung und Dominanz lebt, hat es in sich. Es knistert nur so vor erotischer Spannung, von der der Roman auch eindeutig getragen wird. Denn zwischen Leah und Dominik geht es heiß her, auch wenn beide Schwierigkeiten haben ihrer Leidenschaft nachzugeben, da in diesem Fall so viel mehr damit verbunden ist. Dominik wird vom Charakter her als sehr selbstbezogen, eigensinnig und eiskalt beschrieben und diese Art kann Leah so gar nicht leiden. Deshalb kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, wie sie ihm schon bald so vertrauen und sich ihm als Sub hingeben kann. Sie lässt sich voll auf ihn ein, auch wenn sie nicht alles klaglos akzeptiert, was er fordert. Sie hat nicht einmal ein Safeword für den Notfall. Das finde ich sehr bedenklich. Dadurch konnten die beiden auch nicht voll bei mir punkten und ich blieb ihrem Verhalten gegenüber immer ein wenig skeptisch. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen, da die prickelnden Empfindungen von Leah und ihre Zweifel im Punkt der Unterwerfung gut und nachvollziehbar dargestellt waren, auch wenn sie Dominik nie von ihren Ängsten erzählt. Nun aber noch kurz zum zweiten wichtigen Teil der Geschichte, der besonders am Anfang und am Ende sehr präsent ist: Dem (Selbst?)Mord von Cathérine. Der Gedanke an diese Vorkommnisse ist immer im Hinterkopf, denn nach dem Prolog bleibt unweigerlich die Frage, wer hinter dieser Tat steckt. Dadurch wird eine gewisse Spannung aufgebaut, die sich durch die ein oder andere Andeutung noch steigert, auch wenn das Finale dann für mich recht vorhersehbar war - nicht in allen Einzelheiten, aber der grobe Rahmen. Insgesamt also ein erotischer Roman, der seinen Namen durchaus verdient und zudem noch mit einem Hauch Spannung punktet.

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Cover: "Eisrose" von Astrid Martini ist bereits im Januar 2014 im Plaisir d'Amour Verlag erschienen. Das Cover vom Heyne Verlag übertrifft das Cover des Plaisir d'Amour Verlag in meinen Augen jedoch bei weitem. Dominanz und Unterwerfung strahlt das Cover vom Heyne Verlag in vielen Facetten aus. Einerseits wirkt die Haltung der Frau herausfordernd und neckisch. Durch den wenigen Stoff, der die Frau verhüllt, strahlt das Bild zugleich eine Verletzlichkeit aus. Die in violett getauchte Umgebung verleiht der Atmosphäre einen besonderen Schliff und die mit Stuck verzierte Tür, lässt dieses traumhafte Cover noch edler erscheinen. Meinung: Dominanz und Unterwerfung. In Leahs Club und dem ihres Vaters, kann man sich diesbezüglich in jederlei Hinsicht austoben. Für mich war es etwas ungewöhnlich zu lesen, dass Vater und Tochter bzw. im Club von Dominic, Bruder und Schwester wirklich so offenherzig mit dem Thema umgehen. Wenn man so viel Vertrauen in die Menschen setzen kann, mit denen man viel Zeit zusammen verbringt finde ich das toll, allerdings haben die beiden Dous bewiesen, dass dieses Vertrauen nicht allumfassend ist. Fremdheit hatte sie schon immer gereizt, ihr stets das Gefühl von prickelnder Lebendigkeit und betörendem Rausch gegeben. Vertrautheit hatte sie hingegen stets gelangweilt, hatte ihre Emotionen abstumpfen, ja sogar absterben lassen. Nach einem traumatischen Erlebnis, hat sich Leah dazu entschlossen nie wieder in die devote Rolle zu schlüpfen. Als dominierender Part, hält sie nun die Zügel in der Hand. Dom erkennt sofort, dass Leah sich selbst etwas vormacht und obwohl er der jungen Frau bei ihrem ersten Treffen ablehnend gegenübersteht, erkennt er bald, dass Leah ein Puzzel ist, dass er knacken möchte. Die Entwicklung von Leah in Doms Club hat mich fasziniert. Ihre Wandlung ist schleichend und als Leser merkt man, dass ihr Wille nicht gebrochen wird, sondern, dass Dom sie wieder auf den Weg zu sich selbst führt. >>[...]Dieser Mensch wird nie erfahren, wie sehr er mich verletzt hat. Denn Gefühle sind Zeichen von Schwäche, Zerbrechlichkeit, Sanftheit und Zärtlichkeit. Und das sind Dinge, die mich vor langer Zeit bereits zerbrochen haben.<< Leah und Dom sind Protagonisten, die sich merklich von den Charakteren anderer Geschichten abheben. Während hier beide ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit hüten und beide darum wissen, können sie sich in die Lage des anderen hineinversetzen und drängen nicht darauf, hinter des Rätsels Lösung zu kommen. Einerseits hat jeder Geheimnisse von denen man nicht möchte, dass diese an die Oberfläche gelangen, doch andererseits denke ich, dass eine offene Aussprache mit einem Menschen den man so nahe steht, eine befreiende Wirkung hat und man mehr Verständnis für Verhaltensweisen hervorbringen kann. Ich bin zwar Wachs in deinen Händen, aber ich bin nicht willenlos. Ich werde deinen Befehlen folgen, aber ich tu es nicht bedingungslos. Dominanz und Unterwerfung sind ein großer Vertrauensbeweis, Dom ist diesen Bereich jedoch überdrüssig geworden. Es gibt viele schöne Frauen, um seinen Spaß zu haben, kann er jede haben, doch weißt Leah neben ihrer devoten Ader noch diese gewisse Verbissenheit auf, die dieses Spiel von Macht und Unterwerfung für ihn neue Bahnen lenkt. Diese Empfindungen lassen den sonst eher abgestumpften Dom wieder zu sich selbst finden, doch der wahre Dom scheut sich hervorzutreten, wurde er doch einmal von jemanden hintergangen, dem er sich damals geöffnet hat. Der Anflug eines Lächelns glitt über seine Lippen, als sie ihn süß anlachte und als Antwort auf seine Frage den Kopf schüttelte und >>Never!<< hauchte. Catherine findet in dem Buch vereinzelt immer wieder Einzug in die Geschichte und obwohl ihre "Auftritte" im kleinen Rahmen sind, spielt sie doch während der gesamten Geschichte eine essenzielle Rolle. Liebe ist eins der mächtigsten Gefühle, ein Gefühl, dass alle Emotionen und Reaktionen hervorrufen kann. Liebe kann uns zu sich selbst finden lassen, doch kann dieses Gefühl ebenfalls zu einer Gefahr werden. Hat Catherine wirklich den Freitod gewählt? Auch sieben Jahre später hat sich keine Antwort auf die Frage gefunden, die Gefahr ist aber nach wie vor präsent. Charaktere: Leah - Königlich, kühl, herrisch. So gibt sie sich. Schön und edel wie eine Rose, eine Eisrose. Mit ihrem Blick versprüht sie eine Strenge und Unnahbarkeit, die die Männer, mit denen sie sich normalerweise umgibt, zu willenlosen Wesen mutieren lässt. Dominic ist jedoch ganz anders als andere Männer und so muss sich Leah bald entscheiden, ob sie weiter an ihren Vorsätzen festhält oder ob die Zeit gekommen ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen und sich für das hier und jetzt zu öffnen. Dominik ist Fotograf. Kunst und Psychologie vereint er in Aufnahmen, die die Betrachter zugleich faszinieren und schockieren. Das damit verbundene und erforderliche Dominieren und Unterwerfen von Frauen hat jedoch schon lange seinen Glanz für ihn verloren ... bis Leah eine Herausforderung darstellt, die etwas in ihm weckt, was zuvor sieben Jahre in ihm begraben lag. Schreibstil: Astrid Martini hat nicht nur eine besondere Welt um Leah und Dom erschaffen, sondern die Protagonisten auch ihren ganz eigenen Schliff verliehen. Die Entwicklung, die die Charaktere durchlaufen haben, hat mir sehr gefallen, so wird Leahs Sturkopf nicht nur zu einer hart zu knackenden Nuss, sondern auch zu Dominics Weg zu sich selbst. Besonders beeindruckt hat mich die Autorin mit dem Satz eines Charakters, der uns schon zu Beginn die Antwort auf die wichtigste Frage verrät, doch weil ich diese Option niemals für möglich gehalten hätte, ist mir das offensichtliche bis zum Schluss verborgen geblieben. Eine wirklich tolle Geschichte, die ich nicht zum letzten Mal gelesen habe ;)

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Cover: "Eisrose" von Astrid Martini ist bereits im Januar 2014 im Plaisir d'Amour Verlag erschienen. Das Cover vom Heyne Verlag übertrifft das Cover des Plaisir d'Amour Verlag in meinen Augen jedoch bei weitem. Dominanz und Unterwerfung strahlt das Cover vom Heyne Verlag in vielen Facetten aus. Einerseits wirkt die Haltung der Frau herausfordernd und neckisch. Durch den wenigen Stoff, der die Frau verhüllt, strahlt das Bild zugleich eine Verletzlichkeit aus. Die in violett getauchte Umgebung verleiht der Atmosphäre einen besonderen Schliff und die mit Stuck verzierte Tür, lässt dieses traumhafte Cover noch edler erscheinen. Meinung: Dominanz und Unterwerfung. In Leahs Club und dem ihres Vaters, kann man sich diesbezüglich in jederlei Hinsicht austoben. Für mich war es etwas ungewöhnlich zu lesen, dass Vater und Tochter bzw. im Club von Dominic, Bruder und Schwester wirklich so offenherzig mit dem Thema umgehen. Wenn man so viel Vertrauen in die Menschen setzen kann, mit denen man viel Zeit zusammen verbringt finde ich das toll, allerdings haben die beiden Dous bewiesen, dass dieses Vertrauen nicht allumfassend ist. Fremdheit hatte sie schon immer gereizt, ihr stets das Gefühl von prickelnder Lebendigkeit und betörendem Rausch gegeben. Vertrautheit hatte sie hingegen stets gelangweilt, hatte ihre Emotionen abstumpfen, ja sogar absterben lassen. Nach einem traumatischen Erlebnis, hat sich Leah dazu entschlossen nie wieder in die devote Rolle zu schlüpfen. Als dominierender Part, hält sie nun die Zügel in der Hand. Dom erkennt sofort, dass Leah sich selbst etwas vormacht und obwohl er der jungen Frau bei ihrem ersten Treffen ablehnend gegenübersteht, erkennt er bald, dass Leah ein Puzzel ist, dass er knacken möchte. Die Entwicklung von Leah in Doms Club hat mich fasziniert. Ihre Wandlung ist schleichend und als Leser merkt man, dass ihr Wille nicht gebrochen wird, sondern, dass Dom sie wieder auf den Weg zu sich selbst führt. >>[...]Dieser Mensch wird nie erfahren, wie sehr er mich verletzt hat. Denn Gefühle sind Zeichen von Schwäche, Zerbrechlichkeit, Sanftheit und Zärtlichkeit. Und das sind Dinge, die mich vor langer Zeit bereits zerbrochen haben.<< Leah und Dom sind Protagonisten, die sich merklich von den Charakteren anderer Geschichten abheben. Während hier beide ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit hüten und beide darum wissen, können sie sich in die Lage des anderen hineinversetzen und drängen nicht darauf, hinter des Rätsels Lösung zu kommen. Einerseits hat jeder Geheimnisse von denen man nicht möchte, dass diese an die Oberfläche gelangen, doch andererseits denke ich, dass eine offene Aussprache mit einem Menschen den man so nahe steht, eine befreiende Wirkung hat und man mehr Verständnis für Verhaltensweisen hervorbringen kann. Ich bin zwar Wachs in deinen Händen, aber ich bin nicht willenlos. Ich werde deinen Befehlen folgen, aber ich tu es nicht bedingungslos. Dominanz und Unterwerfung sind ein großer Vertrauensbeweis, Dom ist diesen Bereich jedoch überdrüssig geworden. Es gibt viele schöne Frauen, um seinen Spaß zu haben, kann er jede haben, doch weißt Leah neben ihrer devoten Ader noch diese gewisse Verbissenheit auf, die dieses Spiel von Macht und Unterwerfung für ihn neue Bahnen lenkt. Diese Empfindungen lassen den sonst eher abgestumpften Dom wieder zu sich selbst finden, doch der wahre Dom scheut sich hervorzutreten, wurde er doch einmal von jemanden hintergangen, dem er sich damals geöffnet hat. Der Anflug eines Lächelns glitt über seine Lippen, als sie ihn süß anlachte und als Antwort auf seine Frage den Kopf schüttelte und >>Never!<< hauchte. Catherine findet in dem Buch vereinzelt immer wieder Einzug in die Geschichte und obwohl ihre "Auftritte" im kleinen Rahmen sind, spielt sie doch während der gesamten Geschichte eine essenzielle Rolle. Liebe ist eins der mächtigsten Gefühle, ein Gefühl, dass alle Emotionen und Reaktionen hervorrufen kann. Liebe kann uns zu sich selbst finden lassen, doch kann dieses Gefühl ebenfalls zu einer Gefahr werden. Hat Catherine wirklich den Freitod gewählt? Auch sieben Jahre später hat sich keine Antwort auf die Frage gefunden, die Gefahr ist aber nach wie vor präsent. Charaktere: Leah - Königlich, kühl, herrisch. So gibt sie sich. Schön und edel wie eine Rose, eine Eisrose. Mit ihrem Blick versprüht sie eine Strenge und Unnahbarkeit, die die Männer, mit denen sie sich normalerweise umgibt, zu willenlosen Wesen mutieren lässt. Dominic ist jedoch ganz anders als andere Männer und so muss sich Leah bald entscheiden, ob sie weiter an ihren Vorsätzen festhält oder ob die Zeit gekommen ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen und sich für das hier und jetzt zu öffnen. Dominik ist Fotograf. Kunst und Psychologie vereint er in Aufnahmen, die die Betrachter zugleich faszinieren und schockieren. Das damit verbundene und erforderliche Dominieren und Unterwerfen von Frauen hat jedoch schon lange seinen Glanz für ihn verloren ... bis Leah eine Herausforderung darstellt, die etwas in ihm weckt, was zuvor sieben Jahre in ihm begraben lag. Schreibstil: Astrid Martini hat nicht nur eine besondere Welt um Leah und Dom erschaffen, sondern die Protagonisten auch ihren ganz eigenen Schliff verliehen. Die Entwicklung, die die Charaktere durchlaufen haben, hat mir sehr gefallen, so wird Leahs Sturkopf nicht nur zu einer hart zu knackenden Nuss, sondern auch zu Dominics Weg zu sich selbst. Besonders beeindruckt hat mich die Autorin mit dem Satz eines Charakters, der uns schon zu Beginn die Antwort auf die wichtigste Frage verrät, doch weil ich diese Option niemals für möglich gehalten hätte, ist mir das offensichtliche bis zum Schluss verborgen geblieben. Eine wirklich tolle Geschichte, die ich nicht zum letzten Mal gelesen habe ;)

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Inhalt : Als Herrin eines exklusiven SM-Clubs genießt Leah das Spiel mit den zahlreichen Sklaven, die sie verehren. Als sie erfährt, dass ihr Vater sich verspekuliert und den Club an den Rand des Ruins getrieben hat, droht ihre heile Welt zu zerbrechen. Um den Club zu retten, lässt sie sich auf einen Deal mit ihrem ehemaligen Schwarm Dominik ein, der sie vor Jahren eiskalt abblitzen ließ: Er wird Teilhaber ihres Clubs, und zudem wird sie ihre Dienste als Herrin in seinem Club in Nizza zur Verfügung stellen. Dort angekommen muss sie feststellen, dass seine Motive von Rache durchtränkt sind, und er zwingt sie, sich ihm zu unterwerfen. Meine Meinung : In " Eisrose" geht es um Leah, die Herrin eines S/M Clubs ist und sie das Spiel mit den Sklaven genießt. Aber als sie mitbekommt das der Club am Rande des Ruins steht, lässt sie sich auf einen Deal ein mit einem ehemaligen Schwarm. Er wird Teilhaber und sie soll in seinem Club in Nizza arbeiten und was sie noch feststellt, sich ihm unterwerfen. Leah liebt das Spiel mit den Sklaven und genießt es in dem S/M Club als Herrin verehrt zu werden. Als sie aber erfährt ,dass der Club am Rand des Ruins steht, muss sie sich auf einen Deal einlassen. Dominik ist ein ehemaliger Schwarm und hat Leah damals eiskalt abblitzen lassen. Er bietet ihr einen Deal und ihr bleibt keine Wahl als sich darauf einzulassen. Sein Herz war einer einem Vorfall verschlossen, wird es Leah gelingen etwas zu schaffen? Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt in den Bann dieses erotischen Werks gezogen und ich konnte nicht mehr aufhören mit dem lesen. Die Charaktere wir Leah und Dominik sind einzigartig und machen die Geschichte erst richtig interessant. Das Buch wir aus der Sicht von Dominik aber auch von Leah erzählt und man kann so noch mehr in ihre Figuren schauen und sie nach und nach kennen lernen. Die Spannung hat mich schon ab dem Moment im Buch festgehalten, als Leah und Dominik sich im Club wieder begegnen und man ab da schon spürt, dass es zwischen ihnen eine magische Anziehung gibt. Sie will sich aber erst von ihm fern halten, denn sie will sich eigentlich nicht mehr unterwerfen. Ihre Vergangenheit hat sie geprägt und sie hat sie bisher nicht mehr mit diesen Gefühlen befasst. Bis Dominik ihr diesen Deal Anbietet und sie sich plötzlich als seine Sklavin wieder findet. Seit ihrem damaligen Ex hat es keiner mehr geschafft ihre Mauern zu zerbrechen. Wird er es schaffen und kann sie sein Herz wieder für etwas schlagen lassen? Das Cover verspricht schon pure Erotik und zieht einen immer mehr in seinen Bann. Die Farben sind tolle Hingucker und Runden das ganze ab. Das Ende hat mich noch mehr in das Buch gerissen und ich habe es in einem Zug durchgelesen. Fazit : Mit Eisrose ist der Autorin ein prickelnder erotischer Roman im S/M Genre gelungen, der den Leser mit jeder Seite in seinen Bann zieht und man nicht so leicht wieder aus dieser Welt auftauchen will.

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