Leserstimmen zu
Von Sonnwend bis Rauhnacht

Valentin Kirschgruber

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Von Sonnenwend bis Rauhnacht den kompletten Jahreskreis mit seinen Bräuchen und Festen. Das Schöne ist, dass er christliche Feste mit den uralten Festen der Kelten und Heiden verbindet und die Herkunft erklärt. Besonders gut finde ich auch hier die Rauhnächte mit ihren Bräuchen und Mythen. In den "12 Schritte zur Seele" erklärt der Autor den Weg zur Selbsterkenntnis indem wir Altes abschließen und das Neue fokussieren. Rituale, Räuchertipps und Impulse zu Fragenstellungen geben dem Leser einen guten Begleiter an die Hand, um das alte Jahr abzuschließen. Ich danke dem Verlag sehr für die Zusendung des angefragten Rezensionsexemplars. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Meinung.

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“Von Sonnwend bis Rauhnacht” ist schon mein zweites Buch von Valtentin Krischgruber. Bereits im vergangenen Jahr las ich “Das Wunder der Rauhnächte” von ihm, das mich dann auch direkt so überzeugte, dass es mich durch meine ersten Rauhnacht-Rituale begleitete. Besonders angesprochen hatte mich an diesem Buch, dass es sich über die Rauhnächte hinaus mit den althergebrachten Bräuchen unseres Kulturkreises beschäftigt. Auf den ersten 50 Seiten gibt Kirschgruber noch einmal einen tieferen Einblick in die Rauhnächte, deren Bedeutung und einigen Ritualen, die wir in dieser Zeit durchführen können. Jedoch ist hierfür m.E. das oben erwähnte Buch besser geeignet, weil es eine mystischere Stimmung hat udn man durch die darin gespickten Märchen und Legenden besonnener durch die Zeit der Rauhnächte geleitete wird. Das vorliegende Buch hat die Stärke, dass einen guten Einblick gibt und den Leser beschwingt neugierig macht und ihn sich auch schon etwas ausprobieren lässt. Ab Seite 50 widmet sich Kirschgruber in gewohnter fundierter Fertigkeit den verschiedenen Festen im Jahreskreis. Die größte Stärke des Buches ist m. E. auch seine größte Schwäche: Kirschgruber fasst zusammen – er nennt uns alle Feste bei ihren verschiedenen Namen über verschiedene Epochen und Länder hinweg. Für mich, die sich schon sehr viele Jahre mit dem Jahreskreis, seinen Bräuchen, seinen “heidnischen” Festen und seinen christlich adaptierten Festen auseinandersetzt, war es zwar stets nachvollziehbar, welcher “Festname” nun in welches Land oder welche Zeit gehört, aber ich hatte den Eindruck, der interessierte Laie könnte da doch letztlich recht verwirrt und überfordert hervorgehen, da Kirschgruber hier zu schnell von einer Bezeichnung ein und desselben Festes in die nächste übergeht. Wieder gelungen finde ich die eingebetteten Rituale, während ich das gewählte Bildmaterial teilweise doch etwas zu einseitig und bäuerlich fand. Insgesamt ist das Buch für mich ein netter Begleiter durch den Jahreskreis, das ich immer mal zur Hand nehmen werde.

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