Leserstimmen zu
Die Schattenschwester

Lucinda Riley

Die sieben Schwestern (3)

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Star ist die dritte von sieben Schwester, die als kleines Kind von Pa Salt adoptiert wurde. Nachdem die Schwestern die Nachricht erhielten, dass er verstorben sei, erhielt jede einen Brief des Vaters sowie Koordinaten ihrer Herkunft. Nachdem Star merkt, dass sie sich langsam von ihrer Schwester CeCe – die wie eine Zwillingsschwester für sie ist - lösen muss, beginnt auch sie, mit den Nachforschungen. Schon nach kurzer Zeit fühlt sie sich mit ihrem neuen Chef Orlando - trotz seiner vielen Eigenheiten - und seiner Familie (allen voran dem kleinen Rory) sehr verbunden. Einzig mit Orlandos Bruder „Maus“ gibt es einige Schwierigkeiten. Star hat mir von Beginn an gut gefallen und war mir sehr sympathisch. Sie merkt immer mehr, dass sie sich von ihrer Schwester CeCe lösen muss und endlich ein eigenes Leben braucht. Die Beziehung zwischen den beiden war immer sehr eng, besonders da die beiden bei ihrer Adoption etwa im selben Alter waren. Stars ruhige Art und ihre Entwicklung von einem sanften Mädchen zu einer Frau, die weiß was sie möchte, hat mir sehr gefallen. Ihre Entscheidungen konnte ich immer gut nachvollziehen und sie ist mir bisher die liebste Schwester. Auch Floras Geschichte war großartig erzählt. Ich habe mich sogar zeitweise an „Jane Eyre“ erinnert gefühlt. Ich habe mit ihr mitgelitten und konnte ihre Entscheidungen immer nachvollziehen. Bisher hat mir die „Vergangenheitsgeschichte“ in diesem Band am besten gefallen. Lucinda Rileys Schreibstil liebe ich. Ich wurde von Beginn an in die Geschichte gezogen und freute mich auf jede freie Minute, in der ich das Buch zur Hand nehmen konnte. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart löst die Autorin immer sehr gut und fügt sich zu einer großartigen Geschichte zusammen. Auch die Aufmachung der Bücher gefällt mir sehr. Jede Schwester hat ihre eigene Gestaltung der Kapitelanfänge, die jeweils passend zur Geschichte gewählt wurde. Auch die Cover gefallen mir im Deutschen viel besser, als die Originalcover. Auch das Geheimnis rund um Pa Salt‘s Tod gibt einem Rätsel auf und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie Lucinda Riley dies lösen wird. Ich habe da so eine Vermutung und warte schon gespannt auf April 2021. Fazit Ich kann die Geschichten rund um die sieben Schwestern nur empfehlen. Die Geschichten sind unabhängig von den anderen Bänden lesbar. Allerdings sollte man, um die Geschichte rund um alle 7 Schwestern zu erfahren, am Besten bei Band 1 beginnen.

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Star ist die dritte von sieben Schwester, die als kleines Kind von Pa Salt adoptiert wurde. Nachdem die Schwestern die Nachricht erhielten, dass er verstorben sei, erhielt jede einen Brief des Vaters sowie Koordinaten ihrer Herkunft. Nachdem Star merkt, dass sie sich langsam von ihrer Schwester CeCe – die wie eine Zwillingsschwester für sie ist - lösen muss, beginnt auch sie, mit den Nachforschungen. Schon nach kurzer Zeit fühlt sie sich mit ihrem neuen Chef Orlando - trotz seiner vielen Eigenheiten - und seiner Familie (allen voran dem kleinen Rory) sehr verbunden. Einzig mit Orlandos Bruder „Maus“ gibt es einige Schwierigkeiten. Star hat mir von Beginn an gut gefallen und war mir sehr sympathisch. Sie merkt immer mehr, dass sie sich von ihrer Schwester CeCe lösen muss und endlich ein eigenes Leben braucht. Die Beziehung zwischen den beiden war immer sehr eng, besonders da die beiden bei ihrer Adoption etwa im selben Alter waren. Stars ruhige Art und ihre Entwicklung von einem sanften Mädchen zu einer Frau, die weiß was sie möchte, hat mir sehr gefallen. Ihre Entscheidungen konnte ich immer gut nachvollziehen und sie ist mir bisher die liebste Schwester. Auch Floras Geschichte war großartig erzählt. Ich habe mich sogar zeitweise an „Jane Eyre“ erinnert gefühlt. Ich habe mit ihr mitgelitten und konnte ihre Entscheidungen immer nachvollziehen. Bisher hat mir die „Vergangenheitsgeschichte“ in diesem Band am besten gefallen. Lucinda Rileys Schreibstil liebe ich. Ich wurde von Beginn an in die Geschichte gezogen und freute mich auf jede freie Minute, in der ich das Buch zur Hand nehmen konnte. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart löst die Autorin immer sehr gut und fügt sich zu einer großartigen Geschichte zusammen. Auch die Aufmachung der Bücher gefällt mir sehr. Jede Schwester hat ihre eigene Gestaltung der Kapitelanfänge, die jeweils passend zur Geschichte gewählt wurde. Auch die Cover gefallen mir im Deutschen viel besser, als die Originalcover. Auch das Geheimnis rund um Pa Salt‘s Tod gibt einem Rätsel auf und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie Lucinda Riley dies lösen wird. Ich habe da so eine Vermutung und warte schon gespannt auf April 2021. Fazit Ich kann die Geschichten rund um die sieben Schwestern nur empfehlen. Die Geschichten sind unabhängig von den anderen Bänden lesbar. Allerdings sollte man, um die Geschichte rund um alle 7 Schwestern zu erfahren, am Besten bei Band 1 beginnen.

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Meine Meinung Star mit der Schwester mit der ich am meisten wohl gemein habe, da ich auch recht schüchtern zurückhalten bin und mit am liebsten nur in Gebärden wieder zu geben. Für der Person der Worte in jeder erdenklichen Art Balsam sein kann und es auch ist. Mehr als zuvor fühlte ich mit der Hauptcharakterin. Ich hörte die ungekürzte Geschichte in einem Zug, mehrere Tage am Stück, ließ ich sie über die Stereo laufen. Weinte und verzweifelte an einigen Stellen. Das Abhängigkeitsverhältnis behackte mir nach einer Zeit so gar nicht. So manches Mal hinter fragte ich das Verhalten von Flora und wünschte mir sie hätte sich anders Gehandelt, was ich zuvor bei dem anderen beiden Bändern nicht hatte. Wenn ich die Reihe beendet habe kann ich sagen welcher mein liebster Band ist, doch bis dato ist dieser hier so wunderschön auch in seiner Geschichte und Vergangenheit, so fließend wie Wasser sind die Übergänge. Und erst jetzt realisiere ich wie passend die Covers immer gewählt sind.

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„Eiche und Zypresse gedeihen nicht im Schatten des jeweils anderen.“ „Die Schattenschwester“ ist der dritte Band der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley, übersetzt von Sonja Hauser. Er kann einzeln gelesen werden und beinhaltet eine abgeschlossene Geschichte, bildet aber gleichzeitig einen weiteren Teil der übergeordneten Geschichte über die sechs Schwestern d’Apliese. Er erschien im März 2018 im Goldmann Verlag. Seitdem Cece als vierte Schwester von Pa Salt aufgenommen wurde sind Star d’Apliese und Cece unzertrennlich. Ohne einander scheinen sie nicht komplett und so sind es nur wenige Momente, in denen eine der beiden alleine ist. Nach dem Tod ihres Adoptivvaters merkt Star jedoch, dass es an der Zeit ist, die enge Verbindung zu ihrer Schwester zu trennen und eigene Wege zu gehen. Der Abschiedsbrief ihres Adoptivvaters bietet dafür eine gute Grundlage, denn durch ihn und ihre folgenden Nachforschungen zu ihrer Herkunft findet sie eine Spur, die sie zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts nach Kent und in die Arme einer ungewöhnlichen Familie befördert… Star ist mir bisher die liebste der sechs Schwestern d’Apliese. Obwohl sie bislang meist im Schatten von ihrer Schwester Cece gelebt hat und die meisten Entscheidungen sowie das Reden ihr überlassen hat, ist auch Star selbst eine starke Persönlichkeit. Sie redet nicht gerne und fühlt sich mit den meisten Menschen eher unwohl, trotzdem besitzt sie den Mut ihre eigenen Wünsche und Träume zuzulassen und schließlich auch langsam die Verbindung zu ihrer Schwester zu kappen. Der Tod ihres Adoptivvaters Pa Salt und dessen Abschiedsbrief tragen ihren Teil zu diesem Prozess bei, denn nicht nur die anderen Schwestern, auch Pa Salt hatte erkannt, dass die enge Verbindung der beiden Schwestern auf Dauer nicht gut für beide ist. Ihr erstes Ziel auf der Suche nach ihrer Herkunft ist eine Londoner Buchhandlung, in der sie den ungewöhnlichen Besitzer Orlando kennenlernt. Ganz entgegen ihrer Natur traut sie sich, ihn auf das Rätsel anzusprechen, das ihr Adoptivvater ihr hinterlassen hat und findet schließlich Hinweise auf ihre Herkunft, die sie nach Kent an den Anfang des 20. Jahrhunderts befördern und einige Geheimnisse der Vergangenheit bergen. Neben der Suche nach ihrer Herkunft lernt Star auch die Familie Orlandos mehr und mehr kennen und lieben. Sie ist jemand, der sich für ihre Mitmenschen einsetzt und sich um sie kümmert. Sie besitzt die Fähigkeit sie zu unterstützen und ihnen ein besseres Gefühl von sich selber zu geben, sie gar zum positiven zu verändern. Dies ist eine Eigenschaft, die mir an Star sehr gut gefallen hat. Ihr Einfühlungsvermögen und ihre Hilfsbereitschaft sind sehr bemerkenswert. Sie lassen sie sympathisch und authentisch wirken und machen Star zu einer Person, die man gerne kennenlernen möchte. Stars persönliche Entwicklung und ihre Suche nach sich selbst werden im Laufe der Handlung sehr deutlich. Sie beginnt mehr und mehr eigene Entscheidungen zu treffen und diese auch durchzusetzen und versteht schließlich, was es bedeutet zu lieben und an sich selbst zu glauben. Insgesamt haben mir alle Figuren der Geschichte haben sehr gut gefallen - sie sind jeder für sich authentisch beschrieben und haben Wiedererkennungswert. Nur Cece als vierte Schwester ist mir bisher eher unsympathisch, ich bin sehr gespannt, was mich in ihrem Band erwartet… Ebenfalls wieder brillant gelungen sind die Verknüpfungen von Gegenwart und Vergangenheit sowie die Einarbeitung mythologischer Aspekte, historischer Eckdaten und die Verbindung zur Gesamthandlung der Buchreiche. Durch die Wiederholung von Szenen aus der Perspektive der jeweiligen Schwester werden Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und dargestellt, ohne dabei langweilig zu wirken. Der Schreibstil tut sein Übriges und so wird der Leser erneut gefesselt und in die Welt der Schwestern d’Apliese entführt. Mehr und mehr faszinieren mich die Dynamik und die unterschiedlichen Verbindungen zwischen den einzelnen Schwestern. Mein Fazit: Ein weiterer großer und faszinierender Roman der Sieben-Schwestern-Reihe. Star ist bisher meine „Lieblingsschwester“ und ich bin in ihrer Geschichte vollständig versunken. Es werden erneut Brotkrumen gestreut, die den Tod von Pa Salt rätselhaft erscheinen lassen und verknüpft mit einer verbotenen Liebe, einer außergewöhnlichen Familie und der Suche nach sich selbst. Ich freue mich sehr auf die nächsten Teile der Reihe und vergebe 5 von 5 Sternen für „Die Schattenschwester“.

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„Je weniger ich sprach, desto mehr redete sie für mich. Und desto weniger musste ich wiederum sagen.“ INHALT: Star d'Aplièse hat zu ihrer Schwester CeCe ein ganz besonderes Verhältnis. Seit sie damals von Pa Salt adoptiert wurden, waren sie immer unzertrennlich. Die letzten Jahre sind sie gemeinsam viel um die Welt gereist. Doch als ihr Adoptivvater stirbt, wächst in der stillen Star der Wunsch heran, aus dem Schatten ihrer lebendigen Schwester zu treten. Sie macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und erhält als Anhaltspunkt die Adresse einer Buchhandlung in London... Flora MacNichols jüngere Schwester soll in die Gesellschaft eingeführt werden. Bei Flora fehlt dafür leider das Geld, obwohl die Familie vom Adel abstammt. Da wirft sie ein Auge auf Archie, den ihre Schwester heiraten soll... MEINUNG: Auch Band drei der Sieben-Schwestern-Reihe lässt sich theoretisch als einzelnes Buch lesen, jedoch nicht in anderer Reihenfolge mit den anderen Bänden (sonst könnte man an einzelnen Stellen gespoilert werden). Ich muss sagen, die Gegenwartserzählung rund um die Geschichte von Star hat mir ziemlich gut gefallen. Denn Star war mir recht sympathisch: Sie ist etwas zurückhaltender als ihre anderen Schwestern und schreibt ihre Gefühle lieber auf, als darüber zu sprechen. Die Beziehung zu ihrer Schwester CeCe engt sie immer weiter ein und Star möchte nun endlich ihr eigenes Leben führen, was ich ganz interessant fand. Der Vergangenheitsstrang dagegen war mir thematisch etwas zu "Jane-Austen-mäßig" - was man mögen kann oder eben nicht ;). Manches wirkte auf mich einfach etwas zu übertrieben und damit aufgesetzt. Ich würde auf jeden Fall wenn dann zum Buch statt zum Hörbuch raten. Ich selbst habe den Schluss gehört statt gelesen, doch die Betonung im Vergangenheitsteil hat mir hier gar nicht zugesagt und die Geschichte für mich nur noch kitschiger wirken lassen. Ist aber bestimmt Geschmackssache... FAZIT: Die Geschichte rund um Star hat mir sehr gut gefallen, der Vergangenheitsstrang war mir persönlich thematisch leider etwas zu lieblich und konnte mich einfach nicht packen. Insgesamt gibt es von mir daher 3,5-4/5 Sterne!

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Star, eine sensible junge Frau, fällt es schwer, Liebe in ihr Leben zu lassen. Seit sie denken kann, ist sie extrem eng mit ihrer Schwester CeCe verbunden. Es fällt ihr schwer, aus deren Schatten herauszutreten doch als ihr geliebter Vater Pa Salt stirbt und ihr Hinweise auf ihre Vergangenheit hinterlässt, lernt sie, genau das zu tun. Pa Salts Briefe führen sie nach Kent und in den Lake District, wo sie die Geschichte einer gewissen Flora MacNichol und schlussendlich auch ihre eigene kennenlernt. „Die Schattenschwester“ ist der dritte Band der Sieben-Schwestern-Reihe und handelt von der Schwester, über die man in den vorherigen Büchern am wenigstens erfährt. Es ist super interessant, ihre Entwicklung im Laufe des Buches zu sehen uns wie viel Unterschied es macht, wenn Star aus dem Schatten ihrer Schwester heraustritt und anfängt, ihr eigenes Leben zu leben. Jedoch hat mich die Geschichte im Vergleich zu Band 1 und 2 nicht komplett mitgerissen. Stars Entwicklung wurde etwas in die Länge gezogen und manchmal hat das ewige „sich im Weg stehen“ etwas genervt. Die Geschichte in der Vergangenheit hat mir jedoch wieder sehr gut gefallen. Es ist einfach immer wieder wunderbar, in die alten Zeiten einzutauchen, besonders durch Rileys fabelhaften Schreibstil und ihre intensiven Nachforschungen. Da der Schreibstil und die Geschichte der Vergangenheit wie gewohnt nicht enttäuschen und auch Stars Entwicklung super war, vergebe ich 4/5.

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Star d’Apelièse hat sechs Schwestern. Am engsten vertraut ist ihr die Schwester Cece. In der Schweiz wachsen die Schwestern gemeinsam bei ihrem Adoptivvater Pa Salt auf. Wie auch die anderen erhält Star nach dessen Tod einen Hinweis auf ihre Herkunftsfamilie. Dieser Hinweis führt sie in eine Londoner Buchhandlung und von dort zu einer interessanten Familie nach Kent. Mit „Die Schattenschwester“ schickt Autorin Lucinda Riley die dritte der Schwestern d’Apelièse auf die Suche nach ihren Wurzeln. Mit gefühlvollen Worten umschreibt sie die Ereignisse der Gegenwart und der Vergangenheit. In diese kann Star dank einiger Tagebücher eintauchen und den Leser mitnehmen. Geschickt eingebaute Wendungen überraschen nicht nur den Leser, so dass die Spannung während der gesamten Geschichte nicht nachlässt. Immer wieder werden Star und der Leser in verschiedene Richtungen geführt. Der gute Schreibstil sorgt für angenehmes Lesevergnügen. Die Figuren hätten vielleicht etwas besser ausgearbeitet sein können, aber dies hätte das ohnehin schon über 700 Seiten starke Buch noch um weitere Seiten „verdickt“. Beschreibungen der Landschaft sind ebenfalls auf das notwendigste beschränkt. Dies ermöglicht dem Leser, sich komplett auf die Geschichte zu konzentrieren. Diese ist emotional und herzerwärmend, genau so wünsche ich mir diese Art von Romanen. „Die Schattenschwester“ ist Teil einer Reihe. Die Geschichte kann ohne Vorkenntnisse der anderen Teile gelesen werden, sie enthält allerdings die Auflösung der beiden ersten Romane. Es ist eine gelungene Fortsetzung, die ich gerne weiterempfehle.

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Auf die stille Star (so der Namen der Hauptprotagonistin) habe ich mich sehr gefreut, sie war in den ersten zwei Büchern so rätselhaft beschrieben, dass ich sehr gespannt auf die Geschichte ihrer Herkunft war. Star, die eigentlich Asterope heißt, ist die ruhigste und verschlossenste der sieben Schwestern. Sie liebt die Literatur, kocht sehr gut und gerne und hat einen grünen Daumen, so dass sich alle Pflanzen bei ihr prächtig entwickeln. Von klein auf hat sie eine enge Bindung an ihre extrovertierte Schwester CeCe. Die beiden treten immer gemeinsam auf. Sie haben eine eigene Gebärdensprache entwickelt, könnten aber vom Wesen her nicht unterschiedlicher sein. Sie ergänzen sich perfekt und leben auch als Erwachsene noch zusammen. Bis durch den Tod von Pa Salt – dieses einschneidende Erlebnis stellt für Star einen Wendepunkt dar und sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Herkunft. Die Geschichte von Star spielt in England. Als Hinweis auf ihre Vergangenheit erhält Star eine Adresse einer Buchhandlung und eine kleine Figur eines schwarzen Panthers.Bei ihrer Suche stößt Star auf den skurrilen aber liebenswürdigen Buchhändler Orlando und lernt auch dessen strengen und verschlossenen Bruder Mousse kennen. Bald erkennt Sie, dass diese Familie etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben muss. Der Vegangenheitsstrang spielt in der Zeit um das Ende des 18. Jahrhunderts in der Gegend um Kent. Hier ist die junge Flora MacNichol die Hauptprotagonistin. Wie schon in den vorangegangen Büchern, lässt Lucinda Riley auch hier die Geschichte realer Persönlichkeiten einfließen. Das ist einer der Gründe, weshalb ich die Bücher der Schwesternreihe so gerne lese. Man lernt soviel bisher Unbekanntes aus der Vergangenheit kennen, ohne den belehrenden Unterton einer Geschichtsstunde. In der Vergangenheit der Schattenschwester spielen unter anderen Beatrix Potter und Alice Keppel eine besondere Rolle. Beatrix Potter kannte ich bereits von dem wunderbaren Kinderbuch um Peter Hase. Die persönliche und spannende Lebensgeschichte von Beatrix Potter habe ich erst durch „die Schattenschwester“ kennengelernt. Ganz unbekannt für mich war Alice Keppel und ihre Kinder Violett und Sonia Keppel. Alice Keppel war die Mätresse von König Eduard VII und dadurch eine sehr einflussreiche Frau in London. Durch das Buch angeregt, habe ich viel über sie gelesen und war überrascht über manche Parallelen zum heutigen Königshaus. (Sonia Keppel ist übrigens die Großmutter von Camilla, Duchess of Cornwall) Aber nicht nur historische Persönlichkeiten spielen hier eine Rolle, auch die wunderbare englische Grafschaft in Kent und der Lake Distrikt stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit spielen auch die wunderbaren englischen Gärten und insbesondere der Garten des Anwesens „High Weald“ eine besondere Rolle. „High Weald“ ist ein fiktiver Landsitz, Lucinda Riley hatte allerdings „Sissinghurst Castle“ als Vorbild genommen. Mein Fazit Dieser 3. Band ist bisher mein Lieblingsband (ich habe alle bereits erschienen Bände bereits gelesen, wenn auch noch nicht die Rezensionen veröffentlicht). Vielleicht liegt es daran, dass ich England sehr mag. Vielleicht ist aber die Liebe der stillen Star zu Literatur, gutem Essen und Blumen, die mir das Buch so sympathisch macht. Wie auch in den vorherigen und nachfolgenden Bänden wird die Geschichte aller Schwestern etwas weiter erzählt, man kann das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile lesen. Ich empfehle allerdings bei Band 1 „Die sieben Schwestern“ zu beginnen und dann „Die Sturmschwester“ zu lesen bevor ihr euch diesem Buch zuwendet.

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