Leserstimmen zu
Die Schattenschwester

Lucinda Riley

Die sieben Schwestern (3)

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In Band drei der »Sieben Schwestern« - Reihe dreht sich alles um die drittälteste Schwester: Star d’Aplièse. Star ist wohl die ruhigste der sechs Schwestern. Sie wirkt wortkarg und deswegen unnahbar, sie stellt ihr Licht unter den Scheffel, wie es so schön heißt, und wandelt im Schatten ihrer jüngeren Schwester CeCe. Star und CeCe sind zeit ihres Lebens nur als Einheit aufgetreten und in vorliegendem Buch geht es nun darum, sich voneinander zu lösen und unabhängig zu werden. Wie schon in Band 1 und 2 macht sich auch hier die im Mittelpunkt stehende Schwester auf die Suche nach ihren Wurzeln. Pa Salt, der Adoptivvater der Mädchen, hat Star nach seinem Tod Koordinaten, einen Brief und eine Schmuckfigur zukommen lassen, die ihr helfen sollen, Licht ins Dunkel ihrer Vergangenheit zu bringen. Für eine leidenschaftliche Leserin wie mich, war es eine Freude zu lesen, dass Literatur, eine Buchhandlung, das Lesen an sich, aber auch Kochen und die Pflanzenkunde und Tierpflege in der Geschichte einen nennenswerten Teil einnehmen. Das sind alles Themen, für die auch ich mich sehr begeistern kann. Der Vergangenheitspart spielt in »Die Schattenschwester« von 1909 bis 1944 und darin lernen wir Flora McNichols kennen - eine tierliebe, kluge und furchtlose aber auch stolze junge Frau mit einer gehörigen Portion innerer Stärke. Dieser Handlungsstrang findet, genauso wie der Gegenwartpart mit Star, in England statt. In High Weald in Kent, um genau zu sein. Ich wurde emotional so sehr mitgerissen von den Geschehnissen um Flora im Vergangenheitsteil. Da haben sich Abgründe und Enthüllungen aufgetan, die mich wirklich aufgewühlt und beschäftigt haben. Und wenn eine Geschichte mich auf diese Weise zu fesseln vermag, würde ich am liebsten immer direkt durchlesen bis zur letzten Seite. Was in diesem Fall zwar nicht möglich gewesen wäre, aber der Drang war auf jeden Fall vorhanden. ;) Einige Entscheidungen Floras konnte ich nicht nachvollziehen, besonders wenn es darum ging, zu ihren wahren Gefühlen zu stehen, aber da ihre Geschichte weit in der Vergangenheit spielt und zu der Zeit gesellschaftlich gesehen noch einiges anders war, war das nur authentisch. Star war mir anfänglich noch sympathisch, weil sie erst ein so dankbares Wesen gezeigt hat. Im Laufe ihrer Geschichte wurde sie von der Autorin dann aber in den Augen der anderen Buchfiguren geradezu glorifiziert dargestellt, was ich nicht verstehen konnte. Für mich war das alles etwas zu perfekt. Ebenso wie die Entwicklung eines Buchcharakters in diesem Part, die mir irgendwie zu gestellt und plötzlich dahergekommen ist und, auch wenn der Kitsch gefehlt hat, dennoch nicht glaubhaft war. In beiden Handlungssträngen geht es großteils auch um die Liebe, um das Miteinander und um die Beziehungen der Buchfiguren untereinander. Es gibt ebenso wieder einiges zu Spekulieren. - Also dass man hier nicht genug miträtseln könnte, davon kann absolut keine Rede sein. Auch die Historie kommt nicht zu kurz. Lucinda Riley hat es erneut geschafft, mindestens eine historische Persönlichkeit (König Eduard VII.) geschickt in die Geschichte miteinzubetten. Aufgefallen ist mir in diesem Buch auch, dass die Autorin viele Dinge aus dem ersten und zweiten Band miteingebunden und verknüpft hat. - Über eine solche feine und übereinstimmende Detailarbeit war ich wirklich erstaunt! Mit diesem dritten Roman war ich beinahe rundum zufrieden, deswegen bekommt das Buch auch 5 Sterne von mir, allerdings werde ich es nicht zu meinen Lieblingsbüchern zählen, weil mir der Gegenwart-Teil nicht zu 100% gefallen hat. Der Vergangenheits-Part ist dafür aber umso grandioser, weil spannender und fesselder, ausgefallen!

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Klappentext Star d’Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt … Die Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence. Das Cover Das Cover zeigt eine typisch englische Landschaft mit einem Herrenhaus. Der Himmel sorgt für Schatten und Licht, und die Rosenblüten runden das perfekte Bild ab. Die kräftigen Farben harmonieren sehr gut, das Gesamtbild wirkt geheimnisvoll, und zusammen mit dem Klappentext weckt das Buch Neugier und Leselust. Die Geschichte Star wurde wie ihre anderen sechs Schwestern als kleines Mädchen adoptiert. Als ihr geliebter Vater stirbt, hinterlässt er ihr einen Abschiedsbrief mit einem Hinweis auf eine Buchhandlung, wo sie nach einer Flora MacNichol fragen soll. Außerdem hat er ihr eine kleine Katzenfigur und Koordinaten hinterlassen. Diese wenigen Hinweise sollen sie zu ihrer Herkunft führen. Während sie dem zunächst kleinen Faden folgt, taucht sie nach und nach in das Leben vieler starker Frauen in England ein. Zusammen mit ihrer Schwester CeCe bewohnt Star eine Wohnung in London, und die beiden sind seit Kinderzeiten voneinander abhängig, was Star mittlerweile nicht mehr so gut findet. Sie würde gerne aus dem Schatten ihrer Schwester heraustreten. Meine Meinung Schon seit längerer Zeit habe ich nicht mehr so ein gutes und spannendes Buch gelesen und die ca. 500 Seiten in wenigen Tagen und Nachtschichten geradezu verschlungen. Der Inhalt ist fantastisch recherchiert und schnürt in das Gesamtpaket auch Historie und Personen der belegten Zeitgeschichte ein, wie zum Beispiel eine berühmte Kinderbuchautorin und den König von England mit einer Geliebten. Die Geschichte wird in der Gegenwart aus der Sicht von Star betrachtet, die auf der Suche nach ihrer Herkunft nach Kent geführt wird und dort auf Menschen trifft, deren Vorfahren vor langer Zeit eine Rolle spielten. Die Vergangenheit wird aus vielen Tagebüchern erzählt, denen Flora MacNichol ihr Leben anvertraut hatte. Die Figuren der Vergangenheit (Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts) haben mich als Leserin tief in ihre Seelen blicken lassen, und das in Zeiten, die gerade auch Frauen alles abverlangt haben, in denen Ehen nach Absprache und Herkunft geschlossen wurden und es für die Zukunft wichtig war, ob man in die Gesellschaft eingeführt wurde oder nicht. Und die Figuren der Gegenwart haben ihr Innerstes nach außen gekehrt, sodass ich mich ihnen sehr nahe fühlen durfte. Die Schauplätze sind sehr gut und anschaulich beschrieben und lassen es zu, dass man beim Lesen auf den Wegen und Rosenrabatten mitwandert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Das Buch fesselte mich bis fast zur letzten Seite. Der Autorin gelang es, den Spannungsbogen immer hochzuhalten und nach einer beantworteten Frage eine neue Frage auszulösen, sodass ich das Buch kaum mal weglegen konnte und die eine oder andere Gänsehaut über mich ergehen lassen musste. Lediglich am Schluss, als es in der Gegenwart um Liebe und Zuneigung ging, fand ich, dass sich die beiden Protagonisten phasenweise eher etwas unterkühlt so wie ihre Vorfahren verhielten, auch was die Sprache anbelangt. Insgesamt geht es in der Buchreihe um sieben Schwestern. „Die Schattenschwester“ war nun der dritte Band der Reihe. Ganz sicher werde ich die beiden ersten Bände „Die sieben Schwestern“ und „Die Sturmschwester“ auch noch lesen und mit Freude auf das nächste Buch warten. Jeder Band ist aber in sich abgeschlossen, sodass er auch einzeln gelesen werden kann. Eine begeisterte Leseempfehlung für das Buch „Die Schattenschwester“.

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Inhalt: Star, oder Asterlope, leidet genau wie ihre Schwestern unter dem Verlust ihres Adoptivvaters Pa Salt. Alle haben sie von ihm einen Brief bekommen, eine Kleinigkeit und ein paar Koordinaten die ihnen helfen sollen ihre eigenen Wurzeln zu finden. Damit sie erfahren wer sie wirklich sind. Star weigert sich zu Anfang. Als sie den Mut aufbringt führt es sie an wunderbare Orte, zu einer netten Familie und in eine andere Zeit. Meine Meinung: Oh mein Gott! Ich fand Teil ein und zwei der Reihe ja schon toll, doch mit diesem Buch hat Lucinda Riley sich wirklich übertroffen! Spannend, fesselnd, faszinierend. So sind ihre Bücher jedes Mal. Doch an Star und ihre Geschichte habe ich mein Herz verloren. Die dritte Schwester ist die ruhigste und unauffälligste. Traut sich sehr wenig zu und muss erst den Glauben an sich selbst finden ehe sie die Veränderung zulässt. Star ist so darauf bedacht es allen recht zu machen, dass sie selbst unter geht. Sie ist ein Schatten, genau wie es der Titel sagt. Ich kann nichts dafür, aber von den Geschichten bisher wird mir diese am stärksten im Gedächtnis bleiben. Der Brief ihres Vaters führt Star in eine sehr schöne, alte Buchhandlung in London, in der Stadt lebt sie mit ihrer Schwester Cece, in der sie zu arbeiten beginnt. Zwar für geringen Lohn, doch das macht ihr nichts aus. Durch den Besitzer Orlando Forbes kommt sie nicht nur in Kontakt mit so alten Büchern, sondern letzten Endes auch mit der Familie ihres Chefs. Wie das mit ihrer eigenen Familie zusammen hängt kommt während dem Verlauf des Buches raus. Dabei lernt Star einige neue Menschen kennen: Maus, Marguerite und Rory. Dazu die Menschen aus dem schönen Ort an dem sich der Besitz der Familie befindet. Dort fühlt Star sich sofort zu Hause. Ihre gemeinsame Wohnung mit Cece kommt ihr dagegen wie ein Gefängnis vor. Star ist eine sehr ruhige, anpassungsfähige, freundliche und liebevolle Frau. Die meisten Sachen macht sie mit sich selbst aus. Wohl auch, weil sie niemanden belasten will. Maus, Orlandos Bruder, ist ein sehr mürrischer und einsamer Mann in Stars Alter. Meistens ist er unfreundlich und verletzend. Aber im Verlauf des Buches kommt raus was für diese Züge an ihm gesorgt hat. Orlando ist sehr sprunghaft, buchverliebt und eine Seele von Mensch, wenn er nicht gerade das Gefühl hat von allen hintergangen zu werden. Marguerite kümmert sich liebevoll um den kleinen Rory und ist sehr dankbar für die Hilfe ihrer Brüder und der von Star. Die ganze Zeit ist was an ihr, dass ich nicht zu fassen bekam und erst ganz zum Schluss wird klar worum es sich handelt. Rory ist ein sehr aufgeweckter, kleiner Kerl der fast von seiner ganzen Umgebung geliebt wird. Er ist sehr klug, wird aber manchmal etwas zu betüdelt. Ich liebe ihn allein schon, weil er Star verehrt die sich viel Zeit für ihn nimmt. Sie behandelt ihn auch ganz normal obwohl er krank ist. Wie es bei den anderen Büchern der Autorin auch immer ist gibt es hier nicht nur die Gegenwart, sondern auch eine zweite Ebene: die Vergangenheit. Sie basiert auf den Tagebüchern von Flora MacNichol. Bei der Dame handelt es sich um eine sehr energische, willensstarke junge Frau die immer im Schatten ihrer jüngeren Schwester Aurelia steht. Flora versteht einfach nicht warum das so ist. Weshalb sie nicht in die Gesellschaft eingeführt wurde, aber ihre Schwester dafür schon. Im Verlauf der Tagebucheinträge kommen einige Dinge ans Licht mit denen ich zu Beginn nicht mal ansatzweise gerechnet habe. Doch wenn das Buch beendet ist hat alles seinen Sinn. Ich habe es mit einem zufriedenen Lächeln geschlossen und wollte sofort den vierten Teil anfangen! 5 Flocken und ein großes Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!!!

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Also erstmal muss ich einfach die Cover, der Buchreihe loben, sie laden zum träumen ein und führen automatisch dazu, dass ich die Bücher oder in diesem Fall die Hörbücher zur Hand nehmen muss. Lucinda Riley ist für mich mittlerweile zu einer sicheren Adresse um ein gutes Buch zu lesen. Meistens lese ich mir den Klappentext gar nicht mehr durch, sondern greife einfach zu! Die Geschichte fängt gleich spannend an und ich bin sofort gefesselt, ich liebe es in die Geschichte der sieben Schwestern gefangen und kann nicht genug von ihr bekommen. Bessernder Bettina Kurth hat dazu geführt das ich kaum noch aufhören konnte, der Geschichte zu folgen. Sie kann einfach wunderbar lesen, betont jede Situation genau richtig und ich mag ihre Stimme. Manchmal hat man ja auf Anhieb Sympathie mit dem Redner und genau so ging es mir hier bei Bettina Kurth. Aber auch Oliver Siebeck hat mich sofort überzeugt, durch ihn gibt es einen deutlichen Cut zwischen Star und Fleur, schon alleine durch den Zeit Unterschied finde ich diese Lösung gut. Ich hatte mir schon nach den ersten Kapitel gedacht, wie die 3 Redner zusammen gehören aber ziemlich im letzten drittel kommt dann auch Katharina Spiering zum Zug und macht ihre Sache auch sehr gut. Alle drei haben es gut drauf, die Stimmung und die Emotionen passend rüber zu bringen. Ich finde die Geschichte von Star ist für mich persönlich die bisher beste, es war teilweise so spannend, das ich nach dem einkaufen noch länger im Auto saß um der Geschichte weiter lauschen zu können! Star war mir auf Anhieb sympathisch, sie ist die ruhige Schwester man könnte fast sagen, dass sie aus dem Schatten agiert, denn sie ist besonders immer für ihre Schwester Cece da. Sie opfert ihre eigen Zukunft um Cece glücklich zu machen und nun ist sie endlich damit dran, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und ihre Wurzeln zu erkunden. Gemeinsam mit ihr gehen wir auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Und lernen unglaublich liebe Menschen kennen, die ich sofort ins Herz geschlossen. Fazit: Diese Geschichte hat einfach alles, was mein Herz begehrt. Einen leichten historischen Hintergrund, Emotionen und vor allem ein tiefer Einblick in die Familiengeschichte. Für mich persönlich bisher der beste Teil, der Reihe und ich kann nur hoffen das es so spannend und interessant weiter gehen wird.

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ZUM INHALT: Star d'Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt ... MEINE MEINUNG: Dies ist nun der 3. Band der "Sieben Schwestern" Reihe und auf diesen habe ich mich besonders gefreut, denn hier geht es um Star, die ich schon von Anfang an sehr interessant fand und es spielt in England und eine Buchhandlung kommt drin vor und jeder Lesefreak liebt solche Bücher über alles. Und was soll ich sagen - ich bin hin und weg von dieser Geschichte, denn auch wenn ich die anderen Bände total liebte, dieser hat noch einmal einen drauf gesetzt und mich mit auf seine Reise genommen. Ich habe jedes Wort in mich aufgesaugt - ich liebe die Bücher einfach die diese Autorin schreibt, wie sie die Geschichten aufbaut, einen Handlung strickt und ihre Charaktere zum Leben erweckt, mit vielen kleinen Details und gutem Wissen. Es ist spannend, emotional und fesselnd bis zum Schluss und ich konnte es nicht aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergehen wird, wie die Geschichte sich entwickelt und ob Star nun endlich ihren Platz finden wird und alles über ihre Herkunft erfährt. Natürlich spielt es wieder auf zwei Zeitebenen, was ja typisch ist für die Bücher der Autorin und ich finde, sie ist die Königin in diesem Genre. Mehr kann ich nicht sagen, aber wer Familiengeheimnisbücher auf zwei Zeitebenen mag, der sollte sich dieses Buchreihe genauer anschauen. 5/5 Sterne

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„Ich...., ich bin hergeschickt worden. Ich habe ihre Visitenkarte von meinem Vater. Mein Vater ist vor ungefähr drei Monaten gestorben“. So stottert sich Star d´Abliése durch das Gespräch mit der ihr (noch) fremden Person in der Londoner Buchhandlung. Und das nicht einfach so, sondern weil Sie nicht weiß, wer ihre Eltern sind. Ein Adoptivkind. Wie ihre Schwestern ebenfalls in gleicher Weise betrifft (und um deren Ergehen Riley ebenfalls bereits zwei Romane geschrieben hat und weitere folgen lassen wird). Und weil Ihr Vater ihr nur zum einen diesen Hinweis hinterlassen hat, dem sie direkt folgen kann. Die kleine Figur, die ebenfalls vom Vater stammt, gibt ihr dagegen noch einiges an Rätsel auf. Es ist zwar zunächst nur dieser noch unbestimmter Faden, an dem Sie ihre Geschichte aufrollen kann, an dessen langgehen sie Klärung in ihre dunkle Vergangenheit bringen könnte, aber aus dem kleinen Faden wird rasch doch ein dickerer, sich immer weiter aufrollender Faden, der sie im Lauf der gut 600 Seiten an verschiedene Orte und in verschiedene Begegnungen bringen wird. Unter denen eine überaus entscheidend werden könnte. Nicht nur für die Lösung des Geheimnisses um ihre Herkunft, sondern auch für sie ganz persönlich. Denn der von Riley breit angelegte Rahmen der Reihe um die Schwestern und Adoptivkinder gehört in das Genre der „Liebesromane“ und, in teilen, in dieser Hinsicht auch als „historischer Roman“. Er unterscheidet sich vom Gros andere Romane gleicher Ausrichtung dabei nicht unbedingt in der zugrundeliegenden Blaupause (dunkle Herkunft, Suche nach sich selbst, Finden einer möglichen Liebe, die aber nicht „einfach so“ im Raum stehen wird, sondern auch Umwege kennenlernt. Und für die zunächst eben auch in weit zurückliegender Vergangenheit die Wurzeln und der Anfang der persönlichen Geschichte von Star Stück für Stück enthüllt werden muss). Was allerdings durchaus als Unterschied erwähnenswert ist, ist zum einen die dichte, realistisch wirkende Atmosphäre im Roman und die differenzierte, gut genutzte und gesetzte Sprache, die den besonderen Stil der Romane von Lucina Riley mit ausmachen. Zudem lässt Riley ihren Figuren Raum zur Entfaltung und nutzt hier auch Elemente der „Entwicklungsromane“, um den „Weg in die Eigenständigkeit“ (zu dem eben eine Klarheit auch über das eigene „woher komme ich“ gehört) auf allen Ebenen des Buches als einen wichtigen roten Faden zu setzen. Eine Entwicklung, die Riley auch bei der zweiten weiblichen Hauptperson des Romans verfolgt. Flora, die Anfang des 20. Jahrhunderts lebte und in deren Leben ebenfalls die Liebe eine entscheidende Wendung bringen wird. Wie das alles zusammenhängt, was Flora mit Star zu tun haben könnte, das wird sich erst im Verlauf der flüssigen und in sich logischen Lektüre ergeben. Im Zusammenhang mit dem Verhältnis der Adoptivschwestern untereinander, in das ebenfalls eine neue Qualität und sich anders spinnende Verbindungen treten werden. „Ich begreife immer noch nicht, was diese Geschichte mit mir zu tun hat“. Das sagt Star zu einem Zeitpunkt, als dem Leser durchaus langsam klar wird, wie das alles zusammenhängt. Eine anregende, sprachlich gelungene und sehr unterhaltsame Lektüre für alle, die Liebesgeschichten und über Zeiten sich verwickelnde Romanzen mögen.

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Star d'Aplièse, einfach nur Star genannt, ist die drittälteste von 5 Schwestern. Genau wie all die anderen, wurde auch sie in frühester Kindheit von Pa Salt adoptiert. Sie ist aber auch die ruhigste von den Schwestern, die wenig erzählt und auch wenig auffällt. Star bildet gemeinsam mit ihrer Schwester CeCe eine Einheit, man trifft selten die eine ohne die andere an. Sie brauchen sich wie die Luft zum Atmen. Diese Abhängigkeit voneinander hat sich in frühen Jahren geprägt und hält auch noch im Erwachsenenalter an. Als sie vom Tode Pa Salts hören, können sie es nicht fassen, aber sie haben sich, um sich gegenseitig aufzufangen. Pa Salt hat auch für Star einen Hinweis hinterlassen, der sie zu ihren Ursprüngen führen wird, wenn sie denn bereit ist, sich der Aufgabe zu stellen. Es wäre ein Schritt weg von CeCe und ein Schritt in die Selbständigkeit. Wird Star es wagen, sich der Aufgabe zu stellen? ... Star wagt den Schritt und ist auf der Suche nach ihren Wurzeln. Als Hinweis hatte sie von Pa Salt eine kleine Katzenfigur aus Porzellan und einen Brief erhalten. Der Hinweis führt sie nach England in eine alte kleine Buchhandlung. Dort trifft sie auf den Eigentümer Orlando, ein ein wenig verschrobener alter Mann mit Prinzipien. Obwohl die Buchhandlung dem Untergang geweiht ist, bietet er Star eine Aushilfsstelle an, die sie sehr gern annimmt. Die Buchhandlung und Orlando hat sie sofort in ihr Herz geschlossen. Durch ihn lernt sie auch seine Cousine, seinen Bruder Maus und seinen Neffen kennen, die in Kent auf einem englischen Adelssitz leben. Dieser Ort führt Star auch in ihre eigene Geschichte. Die Autorin Lucinda Riley entführt auch in diesem Teil den Leser in eine längst vergangene Zeitebene. Zu Beginn des 20. Jhs. lebte Flora McNichols, die Protagonistin der Vergangenheit, gemeinsam mit Eltern und Schwester Aurelia in England. Ihre jüngere Schwester bekommt die allgemeine Zuwendung der Eltern, während sie bei vielen Gelegenheiten übergangen wird. Selbst eine offizielle Einführung bei Hofe wird nur ihrer Schwester gewährleistet. Als ihre Eltern ihr Anwesen verkaufen, um die Heirat ihrer Schwester zu unterstützen, wird sie bei einer Mrs. Keppel untergebracht. Ihre Eltern ziehen nach Schottland und der Kontakt bricht ab. Um Aurelias Glück nicht zu gefährden, fällt Flora eine folgenschwere Entscheidung. Wieder einmal ist es Lucinda Riley gelungen, Vergangenheit mit Gegenwart in einer Geschichte zu verknüpfen. Auch hier sind wieder Personen Bestandteil der Geschichte, die historisch belegt sind. Beatrix Potter, die Kinderbuchautorin, sind genauso zu finden wie Mrs. Keppel, die letzte Geliebte von König Edward VII., wie der König selbst. Dank ihrer gewohnt genauen Recherche können die Ereignisse überprüft werden und machen die Geschichte rund. Dieser Roman erzählt die Geschichten einiger starker Frauen, die ihren Weg gehen. Egal, ob es in der Gegenwart Star ist, die aus dem Schatten ihrer Schwester treten muss, um ihr eigenes Leben leben zu können oder Flora in der Vergangenheit, die Entscheidungen aus Liebe trifft, es macht auf jeden Spaß, die Frauen auf ihren Wegen zu begleiten. Zu erleben, wie sie ihre Entscheidungen treffen, für ihre Lieben da sind und sich selbst verwirklichen, machen den Reiz des Buches aus. Dieser Roman ist der 3. Teil von 7 angedachten Bänden. Obwohl es eine Reihe ist, kann man die Teile separat lesen. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und empfehle es sehr gern weiter.

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Im dritten Band der Reihe begleiten wir Star, die sich nach dem Tod ihres Adoptivvaters in London auf die Suche nach ihren Wurzeln macht. Dabei löst sie sich langsam aus dem Schatten ihrer Schwester CeCe, was nicht so einfach ist. Und sie lernt eine Familie kennen, die ihr Leben in ihren Grundmauern verändert und Star muss sich auch die Frage stellen, ob sie ihr Herz der Liebe öffnen will oder sich dieses Wagnis verweigert... Auf das Buch über Star habe ich mich sehr gefreut, da es die Schwester ist, die mich am meisten interessiert hat. Und schon vorab: Mit 'Die Schattenschwester' hat mich Lucinda Riley endlich abgeholt! Ich bin begeistert! Wie in den vorherigen beiden Bänden spielt auch dieses Buch auf zwei Zeitebenen. Da haben wir Star im Jahr 2007 und dann begleiten wir Flora zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mir haben beide Stränge unheimlich gut gefallen. Zuerst zu Flora: Mir war sie unheimlich sympatisch und es gab einige Momente, die mich emotional sehr berührt haben. Ich konnte mit ihr mitfühlen, habe mich mit ihr gefreut, mit ihr gelitten etc. Ein sehr gelungener Charakter, mit viel Tiefe und viel Liebe. Und nun zu Star: Ich finde, sie ist ein absolut grossartiger Charakter! Gerade ihre sehr liebenswürdige Art, ihr gutes Herz und ihre Bereitschaft, sich für Menschen einzusetzen, die sie noch nicht lange kennt, macht sie unheimlich sympatisch. Sicherlich könnte man sie naiv nennen und man kann auch sagen, dass sie sich ausnützen lässt. Aber hat nicht jeder von uns auch Seiten, die nicht perfekt sind? Ich mag Star vor allem deswegen, weil sie eben nicht perfekt ist, weil auch sie ihre Ecken und Kanten hat, ihre Schwächen. Trotz ihren Schwächen hat sie auch eine unheimliche Stärke. Denn sich von ihrer Schwester CeCe zu lösen und endlich ein eigenes Leben aufbauen zu wollen, braucht unheimlich viel Mut. Zu oft ist man dazu geneigt, den einfachen Weg zu gehen und nicht aus dem gewohnten Trott auszubrechen. Ich habe die Geschichte der stillen Star sehr gemocht und mit viel Interesse verfolgt. Auch die restlichen Charaktere haben mir sehr gut gefallen - besonders Rory und Maus haben es mir angetan. Sie sind unheimlich liebevoll gestaltet worden und haben viel Tiefgang, genau wie ich es mag. Ich hätte noch weiter die Geschichte zwischen der Familie und Star verfolgen können - von mir hätte das Buch wirklich noch mehr Seiten haben dürfen. In diesem Buch hat mich Lucinda Riley von ihrem Schreibstil überzeugt, der Stars Suche nach ihren Wurzeln zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht hat. Loben möchte ich auch die Liebesgeschichte von Star und Maus, die alles andere als kitschig war. Ich mag ja keinen Kitsch und daher bin ich bei Liebesbeziehungen immer sehr skeptisch. Aber hier war alles passend und hat mir daher sehr gut gefallen. Das Cover ist wirklich ein Traum! Es gefällt mir wieder unheimlich gut. Fazit Endlich konnte mich die Autorin von sich überzeugen. Ein wirklich tolles Buch, das von mir 5 Sterne bekommt.

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