Leserstimmen zu
Requiem für einen Freund

Elisabeth Herrmann

Joachim Vernau (6)

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3.5 ⭐️ Anwalt Joachim Vernau wurde zufällig für eine Betriebsprüfung ausgewählt, worüber er alles andere als glücklich ist. Als er dann aber einen Anruf von Herrn Fischer, seinem Betriebsprüfer, erhält, der dringend mit ihm über eine Restaurantquittung reden möchte, ändert sich die lange, denn kurz darauf findet er die Leiche von Fischer in seinem Büro. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Aber Vernau ist klar: Herr Fischer hätte ihn nicht so dringend sprechen wollen, wenn er geplant hätte sich umzubringen. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Partnerin Marie-Louise versucht Vernau nun den Fall aufzuklären und gerät dabei selbst ins Visier des Killers. Was mir gut gefallen hat: Ich hatte tatsächlich bis zum letzten Teil des Buches keine Ahnung, wer für die Morde verantwortlich gewesen sein könnte, was besonders an Herrmanns Schreibstil lag. Ich hatte ziemlich schnell einen Verdacht, welcher sich jedoch als falsch herausgestellt hat. Sobald man einmal in der Geschichte drin war, fand ich es total spannend und wollte unbedingt wissen, ob ich richtig lag. Allerdings kommen wir hier auch schon zu meiner Kritik. Was mir nicht so gut gefallen hat: Meiner Meinung nach hat es ziemlich lange gedauert bis tatsächlich etwas passiert ist. Zwar fängt das Buch mit der Szene des Todes von Frau Weigert an, allerdings fand ich es hat recht lange gedauert bis eine Verbindung zwischen ihrem Tod und dem von Herrn Fischer aufgebaut wurde, auch wenn es eigentlich klar war, dass sie etwas miteinander zu tun hatten. Trotzdem würde ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Es ist humorvoll und, sobald man seinen Weg in die Geschichte gefunden hat, auch spannend geschrieben und die Auflösung war sehr überraschend.

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“Requiem für einen Freund” ist der neue Kriminalroman von Elisabeth Herrmann mit dem Rechtsanwalt Joachim Vernau. In ihrem neuen Fall inszeniert sie eine spannende Story, in der es um Korruption und um den heiß umkämpften Berliner Immobilienmarkt geht, auf dem sich mittlerweile jede Menge zwielichtige internationale Investoren tummeln. Die Spur des Geldes führt ihre beiden Hobby-Ermittler bis nach Hongkong, einer Stadt, die gerade um ihre demokratische Unabhängigkeit kämpft. Und auch wenn die Autorin das Tempo nicht über den gesamten Zeitraum halten kann, ist “Requiem für einen Freund” erneut gut bekömmliche und unterhaltsame Krimikost. Kein Wunder also, dass Herrmanns Joachim-Vernau-Thriller bereits mehrfach verfilmt worden sind.

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So endlich mal wieder einen Krimi =) Hatte ich zuletzt im März. Oops...Aber nun ist der neue Krimi von Elisabeth Herrmann erschienen und diesen musste ich einfach lesen. Vernau ist Anwalt und hat nun eine Betriebsprüfung am Hals. Noch nie zuvor hatte er eine, warum ausgerechnet jetzt? Hatte er was falsch gemacht und ist man ihm wegen einer falsch eingereichten Bewirtungsquittung auf die Schliche gekommen? Und wenn, hat er damit doch kein Staatsverbrechen begangen. Doch warum hat ein Prüfer so ein großes Interesse an einer Restaurantquittung über 400,00 EUR? Es war doch nur ein Geschäftsessen mit seinem besten Freund. Aber es steckt weit mehr hinter diesem einem Essen, womit keiner gerechnet hat. Denn plötzlich sitzt der Prüfer tot in Vernaus Büro. Wer hat das getan und warum? Vernau steht vor einem riesigen Rätsel, welches er versucht zu lösen. Der Anfang war mir ein bisschen zu langatmig. Klar, es ist kein Thriller, doch die Spannung baute sich hier erst zur Mitte hin auf. Auch war mir das Ende ein bisschen zu langgezogen. Ein zwei Gespräche oder Erläuterungen weniger hätte ich gut gefunden. Dennoch ist es ein guter Krimi und wer gerne Dinge über Korruption etc liest, wird sich hier richtig wohl fühlen.  :)

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Wie es der Zufall will, richtig? Aber war es wirklich Zufall, dass ausgerechnet Joachim Vernau für eine Betriebsprüfung ausgewählt wurde? Vernau, der doch eigentlich ein kleines Licht in der Steuerszene ist und der seine Buchführung immer akribisch erledigt … wenn da nicht die Jahre mit Marie-Louise mit reinspielen würden. Spätestens als er den armen Herrn Fischer, korrekter Betriebsprüfer seines Zeichens, tot in seinem Büro vorfindet, weiß er, dass es hier um mehr gehen muss … um viel mehr! Die Spur führt unter anderem zu seinem Freund Sebastian Marquardt und bevor Vernau es sich versieht, steckt er mittendrin in einem Korruptionsskandal, der sich gewaschen hat … Obwohl die Autorin Elisabeth Herrmann in dieser Buchreihe vier Jahre Pause eingelegt hatte, war ich sofort wieder mitten drin im Geschehen. Dank der tollen Verfilmungen mit einem meiner Lieblingsschauspieler Jan-Josef Liefers hatte ich alles wieder vor Augen … Berlin, Joachim Vernau, Marie-Louise, die Mutter, Hüthchen und natürlich die Dreier WG von Mutter, Frau Huth und dem Musiker. Ich konnte mir Vernau bestens vorstellen, wie er an der angekündigten Betriebsprüfung zu verzweifeln drohte, bedeutete es doch, wieder mit Marie-Louise zusammen arbeiten zu müssen – oder zu dürfen? Doch viel Zeit bleibt ihm nicht zum Nachdenken, denn schon reißt ihn die Autorin wieder in äußerst prekäre, ja sogar lebensbedrohliche Situationen, denen es zu entkommen heißt. Hört sich soweit spannend an und war es auch. Die Seiten blätterten sich quasi wie von selbst um. Aber irgendwie fehlte eine Klitzekleinigkeit zum fünften Stern … egal, ich habe diesen sechsten Fall rund um Vernau und Co. mal wieder in vollen Zügen genossen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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