Leserstimmen zu
Achtung, ich komme!

Henriette Hell

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Zum Inhalt: Henriette Hell ist frustiert. Beim Sex mit Männern kommt sie nicht zum Orgasmus, für sie kein schwerwiegendes Problem, für ihre Sexpartner wohl schon. Die Männer sind gekränkt und machen Stress. Genervt von deutschen Männern macht Henriette Hell sich also auf eine Reise rund um die Welt mit dem Vorsatz, in jedem Land mit einem Einheimischen zu schlafen. Sie will herausfinden wie sich der Sex von Land zu Land unterscheidet. Ist der Orgasmusstress wirklich ein rein deutsches Problem? Meine Meinung: Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen- zum Glück! Ich hatte gehofft es wäre unterhaltsam oder sogar lustig, leider war es das in meinen Augen nicht. Sex in jedem Land, egal wo, egal mit wem? Wirklich schockierend, wenn man bedenkt was dabei alles passieren kann. Klar sollte man das in Büchern nicht so eng sehen, aber soweit ich weiß, soll es diese Reise wirklich gegeben haben. Für mich leider ein totaler Flopp und nicht zu empfehlen. 1 von 5 Sternen.

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Zum Inhalt Henriette Hell liebt Sex und ist äußerst experimentierfreudig. Dass sie beim normalen Rein-Raus keinen Orgasmus bekommt, ist für sie kein Drama. Für ihre Sexualpartner aber offenbar schon ... Die sind gekränkt, wenn es nicht klappt, und machen Stress. Das ist Henriette irgendwann zu blöd. Sie räumt ihr Konto leer und begibt sich auf eine Reise rund um die Welt. Der Plan: In jedem Land mit einem Einheimischen schlafen, um herauszufinden: Kommt man in anderen Ländern entspannter? Und ist der Orgasmusstress am Ende ein rein deutsches Problem? Zur Autorin (randomhouse) Henriette Hell, geboren 1985, arbeitet als Journalistin in Hamburg. Sie hat u.a. für SPIEGEL Online, GEO.de, Grazia und Hamburger Morgenpost geschrieben und war in Indien und Tansania als Reporterin für englischsprachige Medien tätig. Pressestimmen (randomhouse) "Ein Buch, das Aufsehen erregt […] ein sehr amüsanter Bestseller." FÜR SIE (22.05.2015) "Das Buch ist mutig und entspannend wie guter Sex: Journalistin Henriette Hell […] mixt Fakten und Bettgeschichten zum unpeinlichen Lesespaß." PETRA (07.05.2015) "Henriette Hell berichtet nicht nur auf höchst amüsante und kurzweilige Art über ihre Erfahrungen, sondern kritisiert auch die westliche Obsession um den Orgasmus." Madonna (A) (21.03.2015) "Darüber spricht zurzeit halb Deutschland: Ob und wie und wo sie überall „kam“, berichtet sie anschaulich in ihrem Buch." LISA (20.04.2015) „Beste Ferienunterhaltung.“ COSMOPOLITAN (01.07.2015) Meine Meinung Ok eine Frau mit Orgasmusschwierigkeiten, die wissen möchte, ob es an ihr oder an den Männern liegt. Soweit so gut. Die (fast) ganz private Feldstudie sozusagen. Auch will sie heraus finden, ob in jedem Land Mann damit gleich umgeht, wenn er bei einer Frau nicht das große O erzielt. Das Buch war leicht zu lesen und stellenweile auch recht amüsant einen Querschnitt zwischen wissenschaftlicher Studie und Sex and the City zu lesen. Aber mehr ist es nun mal auch nicht. Als leichte Ferienlektüre für zwischendurch ist es aber allemal zu empfehlen!

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Hm

Von: Britt

17.01.2016

Hm. Mehr mag ich zu diesem Buch fast gar nicht sagen. Eine junge Frau, Henriette Hell, hat Orgasmusschwierigkeiten bzw. hat sie diese nur beim Verkehr mit Männern. Selbst Hand angelegt ist alles super. Henriette möchte auf einem Trip durch verschiedene Länder herausfinden, wieviel Wert Männer darauf legen, dass die Frau kommt und ob sich ihre Schwierigkeiten bei anderen Sexualpraktiken legen. Ich muss vorweg sagen, ich hatte weder Buchbesprechungen zu diesem Buch gelesen noch bin ich mit irgendeiner Erwartung an das Buch herangegangen. Das Buch ist weder unterhaltsam noch bietet es einen Einblick in die Kulturen der Länder, die von der Autorin bereist wurden. Sex wo immer es geht, mit wem ist völlig egal. Ehrlich? Wirkt alles sehr unglaubhaft. Sicher sind Bücher meistens Fiktion, doch hier soll alles wahr sein. Sorry, ich spoiler ein wenig. Eine schnelle Nummer mit einem Fremden bei den Pyramiden während einer Zwischenlandung in Ägypten? Von Kondomen und Aids will ich gar nicht erst anfangen. Gut, wenn jemand Dinge beim Namen nennt und offen darüber spricht. Dafür verdient die Autorin Respekt. Als netter Reiserbericht auf einem Mädelsabend würden ihre Geschichten sicher auch gut ankommen. Ansonsten verdient hier nur das Marketing einen Daumen nach oben. Erschienen bei Blanvalet.

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So, meine Lieben – heute geht’s mal ans Eingemachte: Let’s talk about Sex! Vor einigen Tagen hatte ich „Achtung, ich komme“ als Rezensionsexemplar im Briefkasten (vielen Dank an Blanvalet!) und habe mich auf der Bahnfahrt zur Arbeit auch direkt ans Werk gemacht. Und so viel kann ich direkt mal verraten: das Lesevergnügen war groß! Worum geht’s? Henriette Hell liebt Sex und ist äußerst experimentierfreudig. Dass sie beim normalen Rein-Raus keinen Orgasmus bekommt, ist für sie kein Drama – für die Herren der Schöpfung aber offenbar schon ... Die sind gekränkt, wenn es nicht klappt, und machen Stress. Das ist Henriette irgendwann zu blöd. Sie räumt ihr Konto leer und begibt sich auf eine Reise rund um die Welt. Der Plan: In jedem der bereisten Länder mit einem Einheimischen schlafen, um herauszufinden: Kommt man in anderen Ländern entspannter? Und ist der Stress rund um „the big O“ am Ende ein rein deutsches Problem? Henriette macht sich also auf dem Weg von ihrem Hamburger Kiez in die große weite Welt: über Indien und Tibet Richtung Kairo und Tansania, ab nach New York, danach über Bangkok, Vietnam und die Türkei Richtung Frankreich, Peru und Italien. Im Fokus hat sie natürlich ihren Plan, in jedem Land Sex – möglichst mit einem Einheimischen – zu haben. Aber darüber hinaus lernt sie auch viel über sich selbst, über ihren Körper und über die Einstellung, die man in unterschiedlichen Ecken der Welt zu gewissen Dingen rund ums Lieben, Daten und Vögeln hat. Und genau das fand ich eigentlich viel spannender als die Frage, wo sich die vermeintlich besten Liebhaber tummeln und was genau diese so umwerfend macht. Ich nenne mal zwei Beispiele: sicher ist den meisten bekannt, dass es in Indien in Sachen Dating und Liebe komplett anders abläuft als hierzulande. Man sucht sich seinen Partner nicht selbst aus, sondern wird von den Eltern verheiratet. Oft wissen Jungs und Mädchen schon im Kindesalter, wen sie später einmal heiraten werden – was nicht bedeutet, dass sie den künftigen Gatten bzw. die Ehefrau auch persönlich kennen. Darüber hinaus ist es Frauen verboten, einfach so einen Mann auf der Straße anzusprechen, es sei denn, er ist beispielsweise Straßenhändler und sie kaufen etwas von ihm. Völlig andere Rahmenbedingungen also, als wir sie aus Deutschland kennen, und plötzlich wird die Sorge um die Orgasmusfähigkeit zum absoluten Luxusproblem. Auch was Henriette in Tansania erlebt, regt zum Nachdenken an. Sex-Tourismus kennt man ja meistens im Zusammenhang mit Männern: ab nach Thailand oder auf die Philippinen und dort eine möglichst hübsche Dame gekauft: für eine Nacht, für ein paar Tage – oder direkt für immer (oder zumindest, bis einer von beiden die Scheidung einreicht). In Afrika lernt Henriette den umgekehrten Fall kennen: deutsche Frauen, die den gängigen Schönheitsidealen hierzulande nicht entsprechen, werden dort vergöttert und haben abends beim Weggehen an jeder Hand drei potenzielle Verehrer. Und so mancher Dame ist dieses Gefühl des Begehrtwerdens ihren Jahresurlaub und einen großen Batzen Geld wert – und zwar über viele Jahre hinweg. Es sind Betrachtungen wie diese, die mich das Buch förmlich aufsaugen ließen und die auch noch nach der Lektüre nachhallen und einen über gewisse Dinge nachdenken lassen. Was die Autorin angeht… nun ja. Sie nimmt Drogen, von denen sie nicht weiß, was drin steckt (und die sie wiederum von Männern zugesteckt bekommt, die sie nicht kennt). Sie folgt Männern scheinbar völlig unbedarft und sorglos durch fremde Städte und Länder(auch mal mehreren auf einen Schlag)- in einem Moment sitzt sie noch gedankenverloren im Schlossgarten von Versailles, im nächsten kommt ein schöner Franzose des Weges und kurz darauf treiben sie es auch schon im nächstgelegenen Gebüsch. Ich will darüber nicht weiter urteilen, es ist ja quasi auch Prinzip des Buches und ihr Verhalten vielleicht Grundbedingung, damit ihr Vorhaben überhaupt erst gelingen kann… Unterm Strich möchte ich euch das Buch auf jeden Fall gerne weiterempfehlen!

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Absolut ehrlich

Von: Annika

08.11.2015

Henriette nimmt kein Blatt vor den Mund. Warum denn auch? Offenherzig wie sie ist schreibt sie ehrlich und direkt über ihre Meinung und ihre Erfahrungen zum Thema Sex rund um die Welt. Es liest sich sehr spannend und man glaubt ihr jedes Wort. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt (für jedes Land eines). Dazu ist ihr Reisebericht mit zahlreichen Zitaten und Fakten zum Thema Orgasmus gespickt. Das Buch hat mir aufgrund der Ehrlichkeit und der interessanten Thematik sehr gefallen. Zu keiner Zeit wird es langweilig, da in jedem Land etwas Neues passiert und man einfach weiterlesen möchte. Auch wenn seit Shades of Grey und Charlotte Roche der Markt von Erotikromanen überschwemmt wird, ist dies nun ein ehrliches und persönliches Buch, was erzählt wie es der Autorin wirklich ergangen ist. Also keine Fantasie sondern pure Realität. Das macht für mich das Buch absolut authentisch und lesenwert. Das Thema Orgasmus in unserer heutigen Gesellschaft noch ein Tabu ? Nein absolut nicht. Fazit: Ein ehrlicher und authentischer Reisebericht der besonderen Art ;).

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Von dem Buch habe ich das erste Mal auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse gehört und es hat mich sofort interessiert. Und eines kann ich schon einmal vorweg nehmen: Es ist definitiv spannender und erregender als so mancher als SM-Literatur getarnter Schnulzenroman mit Romantisierungs-Overload. Henriette Hell reist also nicht in 80 Tagen, sondern in 80 Orgasmen um die Welt und das auf eine höchst amüsante Weise. Beim Lesen der ersten Seite dachte ich sofort: Die Frau spricht mir aus der Seele! Und so wird es wohl beinahe jeder Frau gehen, die die Nase in Achtung, ich komme! steckt. Henriette möchte einfach Erfahrungen in anderen Ländern sammeln und erklärt dabei, worauf es ihr beim Sex ankommt, was allerdings so gut wie kein deutscher Mann verstehen kann. Also nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und ist dabei furchtlos, tough, kühn und manchmal auch ein wenig naiv. Schonungslos und ehrlich erzählt sie von ihren Etappen und ihren Erfahrungen und das kann einen als Leser schon teilweise ziemlich erschrecken: Gruppensex mitten in einem Café in Indien? Spontan-Sex auf einem UNESCO-Weltkulturerbe? Oder in einer Höhle im Wald? Oder in einer Wellblechhütte? Henriette ist auf jeden Fall konsequent und nimmt im Dienste ihrer persönlichen Studien auch so manche Widrigkeiten in Kauf. Dabei erlebt sie Enttäuschungen, entlarvt das ein oder andere Klischee, macht großartige Erfahrungen und zieht beeindruckende Schlüsse. Sie webt Daten und Ergebnisse von Studien in den Text ein und so lernt man ganz nebenbei auch viel über seine eigene Sexualität. Faszinierend ist auch die Weltreise an sich - eine Art "Eat Pray Love Selbstfindungstrip" auf Erwachsen. Ich habe Henriette beim Lesen ein ums andere Mal bewundert, dass sie sich ganz allein, furchtlos und mutig, auf den Weg nach Indien, Tansania, Kambodscha und andere Länder macht, in denen die Frau bekanntermaßen keinen besonders hohen Stellenwert hat. Es waren auch brenzlige Situationen dabei, in denen ich dachte: Ohje, das geht böse aus. Vor allem aber ist Achtung, ich komme! urkomisch, denn es ist witzig geschrieben und erzählt auch von sexuellen Pannen, derer man sich aber keineswegs schämen muss. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich laut lolache, aber auch wie mir in den Sinn kam: DAS muss ich auch mal ausprobieren. Ich finde es einfach großartig, dass Henriette Hell auf eine so offene und selbstverständliche Art und Weise über ihr Sexleben und ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben spricht. Das war für mich wirklich erfrischend und unterhaltsam, enthält aber auch eine wichtige Botschaft: Selbst ist die Frau! Wenn man im Bett etwas Bestimmtes möchte, dann muss man offen darüber reden und den Liebhaber notfalls auch mal in die richtige Richtung schubbsen. Man sollte niemandem einen Orgasmus "schuldig" sein, sondern ihn genießen, wenn er kommt, ihn aber nicht vermissen, wenn er mal ausbleibt. Ich habe die Lektüre wirklich genossen, denn Henriette Hells Schreibweise ist locker, modern und vertraulich, ohne dabei übertrieben hip oder lächerlich zu wirken. Gefallen haben mir auch die Listen, die sie nach dem Besuch eines Landes über das dortige Sexleben aufstellt. Sehenswürdigkeiten kann ja jeder beschreiben, aber DAS ist definitiv mal etwas anderes. Mein Fazit: Mich hat Henriette Hells Buch Achtung, ich komme! In 80 Orgasmen um die Welt wirklich begeistert, denn es ist nicht nur erfrischend anders, urkomisch, offen und ehrlich, sondern auch informativ und vor allem am Puls der Zeit. Beim Lesen war ich manchmal erheitert, manchmal erschrocken, manchmal peinlich berührt und ja...manchmal auch ein bisschen erregt. Man muss sich auf die Materie definitiv einlassen und offen für Neues sein - dann kann einen Achtung, ich komme! meisterhaft unterhalten und faszinieren. Daher möchte ich mich herzlich beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, es war wirklich ein ganz besonderes Vergnügen.

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Irgendwie tue ich mich schwer mit einer Bewertung dieses Buches. Henriette Hell hat mit „Achtung, ich komme!“ definitiv einen Nerv getroffen – das sieht man alleine an der Platzierung in den Bestsellerlisten. Kein Wunder, denn schließlich widmet sie sich dem Thema Sex einem wirklich grundlegenden Bedürfnis des Menschen. Genauso ist es auch ein mutiger Schritt, mit so einem Tabuthema sich in die Öffentlichkeit zu begeben und sich damit sicherlich auch Anfeindungen auszusetzen. Insgesamt ist „Achtung, ich komme!“ auch wirklich gut zu lesen und die Reise um die Welt ist wirklich kurzweilig – nur die sexuellen Teile wirken teilweise einfach etwas deplatziert. Henriette Hell beschreibt auf knapp 250 Seiten einen Selbstfindungstrip, auf dem sie zur Yoga-Lehrerin wird, in anderen Ländern arbeitet und sich mit ihrer Sexualität beschäftigt. Alles wirklich schön zu lesen, würde man nicht alle paar Seiten wieder an ihre Suche nach dem Orgasmus erinnert. Immer wieder wird dem Leser das so außergewöhnliche Ziel vor Augen geführt, anstatt sich auf die Geschehnisse zu konzentrieren. Mein zweites Problem ist die komische Aufteilung des Buches – eigentlich ist „Achtung, ich komme!“ nämlich gar keine Weltreise, sondern ein Jahr Indien mit ein paar Extrastationen. So ab der Hälfte des Buches geht es in andere Länder, in denen man im Extremfall nur wenige Stunden für ein Landesfazit nutzt. Mein Gefühl ist, dass etwa gen Ende des Indienaufenthalts die Idee dieses Buches entstanden ist und dann zu Vermarktungszwecken noch mehr Stationen abgeklappert wurden – eine Sexreise durch die ganze Welt klingt ja auch viel spannender als eine Reise nur durch Indien. Aber dies ist nur ein Gefühl und kann in der Realität sich komplett anders zugetragen haben. Insgesamt bietet Henriette Hell ein Buch, das sich unterhaltsam lesen lässt, aus dem man das ein oder andere sicherlich auch lernen kann und das viele Leser erfreuen wird. Eigentlich hat „Achtung, ich komme!“ also doch vieles richtig gemacht – nur lässt es mich immer noch rätseln zurück, wie ich das Buch nun eigentlich fand.

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Endlich mal wieder ein Buch das weit ab von diesem Grey Gedöns ist! Ehrlich, witzig und erotisch - verdiente volle Punktzahl!

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