Leserstimmen zu
Zapfig

Felicitas Gruber

Krimiserie Die Kalte Sofie (4)

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Ich hab ja schon gewartet drauf … auf den vierten Fall um die Pathologin Dr. Sofie Rosenhuth und ihren Ermittlerfreund Joe Lederer. Angesiedelt ist die Geschichte in Münchner Stadtteil Giesing, dem Arbeiterviertel im Süden der Landeshauptstadt. Beim Lesen merkt man sofort, dass die beiden Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, die hinter dem Pseudonym Felicitas Gruber stecken, in München ansässig sind. Man liest den Lokalkolorit förmlich in jeder zweiten Zeile, ohne dass es zu schmonzig und klischeebehaftet wird. Die Story ist schlüssig und schön zu lesen. Mir ist lediglich die Beziehungssache von Rosenhuth/Lederer ein wenig zu omnipräsent. Manchmal erscheint die Krimihandlung ein wenig im Hintergrund. Durch die liebenswürdige Schreibweise und die fast vertrauten Charaktere ist das aber nach ein paar Seiten wieder ausgebügelt. Man leidet mit den vertrauten Personen mit und kann den Roman kaum aus der Hand legen. Der vierte Teil der Sofie Rosenhuth-Reihe fügt sich nahtlos an die vorhergegangenen an und ist den verbrauchten Platz im Bücherregal auf jeden Fall wert.

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Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei Felicitas Gruber bedanken, die mir liebenswürdiger Weise ein Reziexemplar zur Verfügung gestellt haben. „Zapfig“ ist Band 4 der Reihe „Die kalte Sofie“. Für mich allerdings war es das erste Mal, das ich mit der kalten Sofie, Joe, Charly und Dr. Iglu Bekanntschaft gemacht habe. Dementsprechend war ich neugierig in wie fern sich das Buch lesen lässt, ohne die vorherigen Bänder gelesen zu haben. Und was soll ich sagen? Es war einfach traumhaft. Ich bin hin und weg. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und der Schreibstil ist einfach herrlich leicht, flüssig und locker. Der Spannungsbogen hielt sich von der ersten Seite bis zum Schluss, ohne ein einziges Mal einzureißen. Neben dem gut aufgebauten Spannungsbogen gibt es auch einiges zu lachen! Immer wieder gab es Stellen, wo ich herzlich gelacht habe. Wie zum Beispiel, als Mick an einem Tatort so einen Hunger hatte, dass er vom Braten im Ofen genascht hat. Als er dann erfuhr, was der Braten in Wirklichkeit war, hätte ich zu gern sein Gesicht gesehen. Einfach zu köstlich. Auch wenn es bereits Band 4 der Reihe ist, kann ich als Neueinsteiger sagen, dass die Ausarbeitung der Charaktere in diesem Band ziemlich gut ist. Es fiel mir nicht schwer, die einzelnen Charaktere zu unterscheiden, mit ihnen zu fühlen oder sie nicht zu mögen, weil sie einem, auf Grund des Charakters, unsympathisch waren. Klar, es gibt Kleinigkeiten zu den Protagonisten, die in den anderen Bändern Thema waren und hier dann aufgegriffen bzw. weiter „gelebt“ werden. Ich persönlich fand das jetzt nicht schlimm, da es ja auch Sinn einer Reihe ist, dass das Leben der Hauptprotagonisten weiter geht. Das die Protagonisten untereinander bayrisch sprechen, hat mich in keinster Weise gestört. Ich finde, es peppt das Buch damit sogar noch etwas mehr auf. Wäre es anders, ich weiß nicht, ich glaube, dann hätte es mir nicht ganz so gut gefallen. Auch die Beschreibung von München und der Umgebung fand ich klasse und gut gemacht. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen, auch wenn man bis jetzt noch nie die genannten Stellen selbst gesehen hat. Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert seit vielen Jahren mit ihren historischen Romanen ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und entwickelte die erfolgreiche Serie »Dahoam is Dahoam« für das Bayerische Fernsehen mit. Beide Autorinnen leben in München, wo auch ihre Krimireihe mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth spielt. Fazit: Was soll ich noch groß dazu sagen??? Ja, also, ich bin so hin und weg und total begeistert von „Zapfig“ und der kalten Sofie, dass ich mir auf jeden Fall noch die ersten 3 Bänder der Reihe kaufen werde und Band 5 entgegenfiebere. Ich kann „Zapfig“ nur empfehlen. Hatte schon lange keinen solchen Spaß mit einem Krimi. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen. Vielen lieben Dank an die Gruberinnen für das tolle Lesevergnügen.

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Ich glaube, fast jede Rezension zu einem Krimi beginne ich mit dem Hinweis, dass ich eigentlich ein ziemlicher Angsthase bin. Es tut mir Leid, wenn auch diese Rezension wieder genau damit beginnt, aber letztlich ist es eine Tatsache, die nicht unwesentlich mein Urteilsvermögen trübt. Lange Rede, kurzer Sinne: Heute ist mal wieder Crime-Time und ich möchte euch einen Krimi vorstellen, der mich ebenfalls in den Urlaub begleitet hat. Felicitas Gruber - Zapfig: Titel: Zapfig Autor: Felicitas Gruber Verlag: Diana Verlag Seiten: 319 ISBN: 978-3-453-35851-5 Worum geht es? Kurz vor Fasching wird München von einer Kältewelle heimgesucht, die selbst gestandenen Bayern das Blut in den Adern gefrieren lässt. Und auch die Stimmung zwischen Dr. Sofie Rosenhuth und ihrem Ex- und Wieder-Freund Joe läuft auf den Gefrierpunkt zu. Dabei waren die beiden doch gerade erst wieder dabei sich zusammen zu raufen, nachdem ihre Ehe gründlich den Bach runtergegangen ist. Mitten im Gefühlschaos wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Tod so manchem gelegen kam. Sofie hat gleich Uschi Roßhaupter, die Matriarchin der Brauerei Rößlbier im Verdacht und so wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Erst recht, als Uschi selbst irgendwann ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt. Rezension: Eigentlich bin ich ja ein fan von Regio-Krimis und lese sie fast lieber, als Krimis, die keinen besonderen Bezug, keine regionalen Eigenheiten und keinen Schmäh haben. Doch mit "Zapfig" habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan. Das Buch ist der insgesamt vierte Teil der Reihe "Die kalte Sofie" rund um die Gerichtsmedizinierin Sofie Rosenhuth und sprüht nur so vor Münchner Charme. Eigentlich, ja eigentlich macht das Autorinnen-Duo Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, dass sich hinter dem Pseudonym "Felicitas Gruber" verbirgt seine Sache auch richtig gut. Trotzdem bin ich mit dem Krimi einfach nicht warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit bayrischer Art und Weise nicht viel am Hut habe, vielleicht lag es am Buch selbst. Wirklich Spannung ist für mich leider nicht aufgekommen und das will bei mir in Sachen Krimi tatsächlich etwas heißen. Die Story war nett, die Mordfälle durchaus auch verzwickt und gut durchdacht, dennoch konnte mich "Zapfig" einfach nicht mitreißen. Wie so viele Krimi-Autoren versucht auch "Felicitas Gruber" durch die Story neben der Story uns Leser mitzunehmen, doch auch die Wirrungen rund um Sofie und ihren Ex Joe ließen mich, passend zum Roman-Wetter in München eher kalt. Letztlich finde ich es sehr schade, denn ich hatte mit von Zapfig wirklich erhofft, eine weitere Krimireihe zu entdecken, die mich packen könnte. Doch manchmal stimmt die Wellenlänge einfach nicht. Der Schreibstil von "Felicitas Gruber" und auch die Aufmachung des Buches gefallen mir im Grunde sogar sehr gut. Es ließ sich mehr als gut lesen und auch die Tatsache, dass ich die drei Vorgänger bisher nicht gelesen habe, hat in keiner Sekunde wirklich gestört. Auch unwissende Leser wie ich, wurden mitgenommen und eventuelle Wissenlückend fast unbemerkt geschlossen. Ob dies für Leser, die alle Teile bereits kannten, eher störend wirkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dennoch konnte mich Zapfig einfach nicht mitreißen. Fazit: Wer München mag und die bayrische Lebensart liebt, der wird mit Siherheit gefallen an "Zapfig" finden. Wer Hochspannung oder bis ins letzte Detail durchdachte Krimis liebt, wird hingegen nicht auf seine Kosten kommen. Unterhaltsam ist der Krimi von "Felicitas Gruber" auf jeden Fall, begeistern konnte er mich im Ergebnis aber leider nicht. Daher vergebe ich 2 von 5 Sternen für "Zapfig". Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt. Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!

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Autor: Felicitas Gruber Verlag: Diana Preis: Taschenbuch: 9,99 Euro Seiten: 319 Genre: Krimi ISBN:978-3-453-35851-5 Fazit: Das Buch „Zapfig„ von Felicitas Gruber war ehrlicherweise nicht so mein Fall, ich weiß nicht ob es der Schreibstil war oder die Protagonisten. Manchen stellen fehlte es an der Spannung, so das es eher etwas „Eintönig„ war. Trotzdem musste ich manchmal echt Schmunzeln :D die Autorin hat es meiner Meinung nach nicht perfekt geschafft Spannung über einen längeren Zeitpunkt aufzubauen und zu halten, was somit dem Lese vergnügen ein wenig Abbruch zugetan hat. Dennoch war es ein relativ unterhaltsames Buch. Ich vergebe diesem Buch 3 Von 5 Punkten. Hier gibt´s das Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Zapfig/Felicitas-Gruber/Diana/e472738.rhd

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Die Sekretärin Natalie feiert ihren Junggesellinnenabschied und am nächsten Tag ist die Braut von Tobias Roßhaupter, dem Juniorchef der Privatbrauerei Rößlbier tot. Tobias Mutter, Uschi Roßhaupter, unter Tatverdacht, denn diese hat sich für ihren Sohn eine bessere Ehefrau erhofft. Als dann die Uschi ertrunken in einem Braukessel gefunden wird, rücken andere Tatverdächtige in den Vordergrund. Schnell war ich mitten im Geschehen, da immer aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wird beziehungsweise an unterschiedlichen stellen angeknüpft wird. Das Buch hatte jedoch einen Humorvollen und entspannten Lesestil, was einen manches mal zum Schmunzeln brachte. Meiner Meinung nach ist es jedoch ein eintöniges Buch, da ich kaum das Gefühl von Spannung empfunden habe. Interessante Wendungen gibt es nicht. Für alle die sich jedoch selbst ein Urteil bilden möchten ist das Buch unter der ISBn 978-3-453-35851-5 zu bestellen. Es kostet 9,99€ und ist am 13.Februar im Diana Verlag erschienen. Ich gebe dafür 2 von 5 Sternen.

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Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird … Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans. Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht. Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat. Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen. Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten. Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …

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Cover und Klappentext: Das Cover passt wirklich gut zu diesem Krimi, denn zum einen erkennt man sofort, dass es sich um einen Regionalkrimi handeln dürfte. Zum anderen hilft auch das Coverbild sofort, um sich selbst herleiten zu können, was der bayrische Begriff „zapfig“ wohl bedeuten mag, denn die Eiszapfen lassen einen schon erahnen, dass es doch ziemlich kalt sein Dürfte. Zudem ist der Titel natürlich auch sofort ein Hinweis, in welcher Region dieser Krimi spielen wird. Was man nicht direkt weiß, welcher Band der Reihe um Sofie es wohl ist, aber es ist klar, er gehört zu einer Reihe. Finde ich schön, dass man das sofort sieht. Den Klappentext muss ich ein wenig bemängeln, denn ich hätte teilweise damit gerechnet, dass gewisse Charaktere eine größere und andere Rolle bekommen, als sie in Wirklichkeit haben. Inhalt/Idee: Es ist der vierte Band rund um Sofie Rosenhuth, Pathologin, und Joe Lederer, Kommissar. Man merkt zwar, dass es sicherlich eine genauere Einführung zu den einzelnen Personen und Zusammenhängen zwischen ihnen in den anderen Bänden gegeben haben dürfte, aber trotzdem fühlt man sich nicht allein gelassen. Den Tod des ersten Opfers erlebt man auch sofort mit und danach geht es sofort ans Ermitteln. Dabei finde ich es sehr gut, dass man zwei Seiten, polizeiliche Ermittlung und auch die pathologische Untersuchung als Aspekte direkt vor Augen hat. Es ist auch einfach spannend, wie die Beziehung zwischen den Mitarbeitern der Brauerei etc. die Ermittlungen in diverse Richtungen führen. Die Lösung des Falls finde ich im Endergebnis vielleicht ein bisschen zu weit hergeholt, zumindest in Anteilen, auch wenn es trotzdem ein interessanter Krimi ist. Aufbau und Schreibstil/Umsetzung: Vom Aufbau her mag ich es sehr gern, dass das Buch eher von kürzeren Kapiteln dominiert wird. Auch finde ich es sehr gut, dass man einiges vom Privatleben der Charaktere erfährt, nebenher auch noch einiges an Inhalt hat, das nicht direkt mit dem Fall zu tun hat, da ich diese Dinge bei einem Regionalkrimi einfach erwarte, auch wenn es teilweise ein bisschen zu viel private Probleme von Sofie und Joe waren und ein bisschen wenig zum Kriminalfall selbst. Was mir sehr gefällt sind die typisch bayrischen Ausdrücke, welche von der Autorin aber auch eigentlich nur in der Wörtlichen Rede bzw. bei Gedankengängen genutzt wird, da man einfach der Region noch näher kommt. Auch wenn es mir immer etwas schwer fiel mir vorzustellen, dass man wirklich in München ist und nicht irgendwo in Bayern. Charaktere: Die Charaktere finde ich allgemein sehr gut gelungen. Vor allem auch die vielen Beziehungen zwischen den Charakteren. Sowohl bei den Protagonisten und ihrem Umfeld, als auch im Umfeld der Brauerei und der Morde. Vor allem die Mitarbeiterinnen, die zusammen auf dem Jungesellinenabschied waren, finde ich charakterlich sehr interessant dargestellt, ebenso, wie die Spannungen und Freundschaften untereinander. Bei den Protagonisten hätte es gern noch ein bisschen mehr sein können, liegt aber bei mir vermutlich daran, dass ich einfach das gesamte Wissen aus den ersten drei Bänden nicht habe. Mit diesem wäre manches sicher leichter gewesen. Fazit: Ein sehr angenehm zu lesender Regionalkrimi, der einem wunderbar eine Atmosphäre kreiert, als sei man wirklich selbst in Bayern. Auch die Mischung aus privatem der Protagonisten und dem Fall finde ich durchaus stimmig, auch wenn ich Sofie sehr verstehen kann, wenn sie sich über Joe aufregt. Vor allem der kleine Mops Murmel hat mir sehr gefallen, auch wenn er nur eine Randfigur ist, aber er lockert einiges durchaus auf. Ich würde auf jeden Fall auch einen weiteren Krimi rund um die kalte Sofie lesen.

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Dr. Sophie Rosenhuth ist sowohl beruflich als Rechtsmedizinerin als privat stark gefordert. Mit ihrem Ex-Mann und Polizeikommissar Joe Lederer nähert sie sich zwar wieder an, doch so schnell wie der wieder mit ihr zusammenziehen will, ist Sophie skeptisch. Und die Wohnungssuche in München ist bekanntlich auch nicht einfach. Zeitgleich sind beide eingebunden in die Ermittlungen in einem Mordfall: Die Verlobte des Brauereierben Tobias Roßhaupter und gleichzeitig Sekretärin im Betrieb wird nach ihrem Junggesellenabschied tot in der Wohnung gefunden. Und so nett wie die Kolleginnen am Anfang noch alle getan haben, fand sie wohl doch keiner, wie sich bei den Ermittlungen schnell herausstellt. Denn der gut situierte Erbe hat allen Damen in der Firma schon einmal schöne Augen gemacht. Da ist der Mörder oder die Mörderin nicht leicht zu finden. „Zapfig“ von Felicitias Gruber ist zwar nicht der erste Fall für die Kalte Sophie, aber der erste den ich gelesen habe. Dennoch ist der Einstieg schnell und einfach gelungen und man war sofort mittendrin in der Story. Das liegt auch an den tollen Figuren, denn Sophie ist unglaublich sympathisch und ihren Freund Joe mochte ich gleich, auch wenn manchmal ein bisschen eifersüchtig ist. Doch ebenso all die Nebenfiguren wie Spike, der Helfer in der Rechtsmedizin oder die Chefin von Sophie (genannt Dr. Iglu), die an Ignoranz und Kälte kaum zu überbieten ist, sind sehr detailliert beschrieben und machen die Geschichte richtig lebendig. Obwohl ich zu München eigentlich keinen Bezug habe, hat mir das Lokalkolorit sehr gut gefallen und der bayrische Dialekt war für mich als Nordlicht sehr gut zu verstehen. Mir hat „Zapfig“ von Felicitas Gruber ausgesprochen gut gefallen, die Geschichte ist humorvoll und gleichzeitig spannend geschrieben und die Zeit flog bei Lektüre nur so dahin. Blitzschnell hatte ich das Buch durch, zum Glück kann ich die noch die vorhergehenden Bände der Kalten Sophie nachholen.

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