Leserstimmen zu
Sommer in St. Ives

Anne Sanders

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Rezension zu "Sommer in St. Ives" Von: Anne Sanders Verlag: blanvalet Verlag Seitenzahl: 416 Preis: 9,99€ (Taschenbuch) Kaufoption: https://www.amazon.de/Sommer-St-Ives-Anne-Sanders/dp/3734104394/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1531113098&sr=8-1&keywords=sommer+in+st+ives Klappentext: "Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte ― und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen ..." Cover: Das Cover ist hell und freundlicht. Es macht Lust auf Urlaub. Die Muscheln und das Bott passen thematisch super zum Handlungsort St. Ives, welcher am Strand liegt. Inhalt: Lola und ihre Familie sollen für 6 Wochen nach St. Ives. Jeder tritt diese Reise mit einem anderen Gedanken an, denn diese 6 Wochen waren der Wunsch der Großmutter Elvira. Keiner weiß, warum sie alle nach St. Ives kommen sollen. In diesen folgenden 6 Wochen lernt die Familie mehr über sich und ihre Mitglieder als jemals zuvor. Es werden Geheimnisse, Wünsche und Träume aufgedeckt. Meine Meinung: Das Buch ist wunderbar geschrieben, sodass man sofort in die Geschichte eintaucht und so schnell nicht wieder auftauchen will. Man erhält die Sicht von Lola in der Gegenwart und auch von Elvira in der Vergangenheit. Man lernt viel über diese zwei Frauen und schließt sie beide ins Herz. Die gesamte Familie wirkt irgendwie leicht verkorkst, weil sie sich gegenseitig alle sticheln und zuvor einen geringen Informationsaustausch über ihre Leben hatten. Alle sind da, alle sind gesund - das reicht, so wie gefühlt in jeder normalen Familie. Irgendwie war alles genau richtig. Anne Sanders hat zwei wertvolle Punkte des Lebens verarbeitet. Es ist nie zu spät, seine Träume zu verwirklichen und habe den Mut, deine Träume zu leben und nicht vor ihnen davonzulaufen. Fazit: Ein wundervolles Buch mit tiefgründiger Botschaft. Klappentextquelle: https://www.amazon.de/Sommer-St-Ives-Anne-Sanders/dp/3734104394/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1531113098&sr=8-1&keywords=sommer+in+st+ives

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Oma´s Geheimnis

Von: Miss Norge aus Rabenau

03.07.2018

✿ Meine Meinung ✿ Ein weiterer Roman von Anne Sanders, der mich ganz gut unterhalten hat, wenn mir der Plot auch an einigen Stellen zu extrem und aufgesetzt wirkte. Einige Reaktionen fand ich übertrieben und manche Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Die Geschichte ist in zwei Erzählungen aufgesplittet. Einmal im HEUTE und da ist Lola die Erzählerin und einmal im DAMALS, da begleitet man Elvira. Ich muss gestehen, das ich mir wirklich viel mehr Kapitel gewünscht hätte, die sich mit der Liebesbeziehung zwischen Elvira und Sam befasst hätten. Hier konnte ich wirklich mitleiden, mitfiebern und man spürte die wahre, echte und große Liebe zwischen den Zeilen. Dagegen wirkten die Abschnitte die sich um das wirre Liebesleben von Elvira's Enkelin Lola drehten, die sich in Chase verguckt hatte, zu extrem und zugespitzt. Dieses Geziere und das ewige Hin und Her kennt man ja aus vielen Romanen, micht nervt das manchmal einfach nur noch. Mit dem Lola-Charakter bin ich nicht so richtig auf eine Ebene gekommen. Für mich ist der Star in der Geschichte Oma Elvira, die sich mit über 70 Jahren noch ihrer großen Liebe hingibt und die sozusagen macht was sie will und wenn es sein muss, schockt sie auch noch einmal die ganze Familie. ✿ Fazit ✿ Ein leichter Roman, den man locker und flockig im Sommer lesen kann und der dann damit endet, das man doch gerne einmal nach St. Ives reisen möchte, um am Hafen zu sitzen oder durch die urigen Gassen zu schlendern

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Allein das Cover hat mir sofort Lust auf Sommer und das Buch gemacht. Ich finde es sehr gut gewählt und passt perfekt zu dem Titel. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber es wird nicht das letzte Buch bleiben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Die Protagonisten waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Die Landschaftsbeschreibungen haben es mir leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen und man gewinnt die Protagonisten im Laufe des Buches lieb und sie wachsen einem ans Herz. Für mich ist das Buch ein locker leichter Sommerroman, man sollte also nicht zu viel Tiefgang erwarten, aber das Buch ist perfekt für einen Tag um einfach auszuspannen und abzuschalten. Absolut verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Sechs Wochen Urlaub in Cornwall klingen himmlisch. Gemeinsam mit ihren Eltern, ihrer Großmutter und ihren zwei Geschwistern Lynda und Lucas verspricht sich Lola Sommer, Sonne, Strand und Meer. In St. Ives angekommen, beginnt die Zeit verheißungsvoll. Ihre Unterkunft ist mondän und das Haus thront über dem Städtchen mit einem majestätischen Ausblick auf das Meer. Die Idylle scheint perfekt. Die Blase der Gemütlichkeit platzt, als Großmutter Elvira verkündet sich verlobt zu haben und die Hochzeit in vier Wochen stattfinden soll. Nach einem knappen Jahr Trauerzeit! Sam heißt der Glückliche und sie kennen einander seit knapp sechs Jahrzehnten. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Vor allem Samantha kämpft mit der Entscheidung ihrer Mutter. Sie glaubt, dass damit das Ansehen ihres Vater zerstört wird. Lola wird kurzzeitig zu Elviras Vertrauter, denn sie vermag es zwischen den Parteien zu vermitteln. Lola gewinnt kleine Einblicke in die Vergangenheit ihrer Großmutter, die ihr nicht immer gefallen. Dennoch hilft sie tatkräftig mit, die Hochzeit zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Nicht uneigennützig, da sie dabei Chase Bellamy trifft. Gegen seinen Charme scheint sie machtlos zu sein. Die Stimmung in der Familie kippt zusehens, denn alle hängen ihren Gedanken und Spekulationen nach, ohne Antworten darauf zu bekommen. Elviras Hochzeitstraum scheint zum Scheitern verurteilt, die Streitigkeiten in der Familie eskalieren. Wie hat es mir gefallen? Anne Sanders Schreibstil bewunderte ich bereits bei "Mein Herz ist eine Insel". In diesem Buch gefiel mir auch die weibliche Hauptfigur Lola (Isla dagegen gewann ich erst am Ende lieb). Als bekennender Schottland Fan verirre ich mich selten nach England! Dieser Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Autorin macht mir damit so richtig Lust nach Cornwall, im besonderen nach St. Ives zu fahren. Dieses Küstenstädtchen mit den bunten Häusern, den Sandstränden, wie sie sonst nur in der Karibik zu finden sind, scheint für einen Urlaub besonders geeignet zu sein. Ich denke, ich brauche keinen Stadtplan mehr, denn ich habe das Gefühl mich durch die Beschreibungen in St. Ives aus zu kennen. Wie im Buch erwähnt, verbrachte schon Virginia Woolf hier ihre Ferien und verarbeitete dabei den Leuchtturm in einem ihrer Romane. Ihr seht also: Lesen bildet! Im Focus steht, neben der wunderbaren Landschaft, die Familie rund um Großmutter Elvira. Ihrem Leben ist ein wichtiger Teil der Geschichte gewidmet. In ihren Kapitel erzählt sie von ihrem außergewöhnlichen Sommer in St. Ives als sie 15 Jahre alt war und ihrer unendlichen Trauer um ihren Vater. Sie berichtet von dem Drama rund um ihre Mutter und wie sie ihr Studium beginnt. Eine junge Frau, die Träume und Ziele in ihrem Leben hat. Das Hauptaugenmerk liegt in der Gegenwart bei Lola und dem Durcheinander wegen der Hochzeit. Sie versucht zwischen ihrer Mutter und ihrer Großmutter zu vermitteln. Beide beharren auf ihren Standpunkten ohne Zugeständnisse machen zu wollen. Abseits des Trubels verbringt sie viel Zeit mit Chase. Die zarten Bande, die sie miteinander verbinden, blühen langsam auf und Lola vertraut ihm manche ihrer Geheimnisse an. Sie befürchtet für Chase nur ein Urlaubsflirt zu sein, aber entscheidet sich den Moment zu genießen ohne an das kommende Ende zu denken. Erwähnen möchte ich die tollen Nebenfiguren, allen voran Lucas Lolas kleinem Bruder. Ein Teenager mit morbidem Humor, jungenhaftem Charme und immer den passenden Spruch auf den Lippen. Elviras Verlobter Sam, wenn auch schon über 70 mochte ich auf Anhieb. In den Rückblicken erhaschen wir Einblicke in sein Leben und seine Vergangenheit. Wir erahnen, warum Elvira so schnell Nägel mit Köpfen machen will. Mein Fazit: Ein wundervoller Roman, er beginnt locker und leicht, wie die Sonnenstrahlen an einem frühen Morgen. Die Geschichte entwickelt sich weiter, bringt schwerere Themen auf, die dunklen Wolken gleichen, die ein Gewitter mit sich bringt. Dieses Buch war witzig, traurig, bewegend und hoffnungsvoll, ein rundum gelungener Sommerroman. www.mariessalondulivre.at

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Inhalt: Lola sitzt mit ihrer beinahe gesamten Familie im Flieger. Wer hätte gedacht, dass sie ausgerechnet in St. Ives ihren Sommer verbringen wird? Während ihr Vater wie immer zu allem lächelt, ihre Mutter ständig pikiert ist, ihre Schwester ganz nach ihrer Mutter schlägt und ihr Bruder eigentlich alles cool findet, fragt sich Lola einmal mehr, was sich ihre Großmutter da nun wieder hat einfallen lassen. Sechs Wochen. Verdammte sechs Wochen soll die gesamte Familie Lessing sich in Cornwall entspannen. Es ist gerade ein Jahr her, dass ihr Großvater gestorben ist. Vielleicht will ihre Großmutter gerade deshalb die Familie um sich haben. Trauert sie noch so sehr um ihn wie der Rest der Familie? Das könnte sie allerdings auch in Deutschland. Dafür müssen sie nicht ans äußerste Zipfelchen von England reisen. Elvira Engel ist äußerlich die Ruhe in Person. Nur sie weiß, was die Anderen erwartet und sie hofft, dass es glimpflich ausgeht. In diesem wundervollen Haus auf dem Hügel, hoch über St. Ives hat sie die schönsten Momente ihres Lebens verbracht und ein weiterer soll dazu kommen. Das sollen nun alle erfahren. Und auch wenn sie nach außen kalt wirkt, so brodeln in ihr Sorge und Angst. Werden sie es akzeptieren können? Werden sie IHN akzeptieren können? Vor allem ihre Tochter Samantha bereitet ihr Kopfzerbrechen. Das Verhältnis zwischen den beiden war nie besonders innig. Bei einer unsanften Landung am Pier, lernt Lola Chase kennen. Der sympathische Kerl hat sie förmlich von den Socken gehauen als sich eines der Taue um ihren Fuß gewickelt hat. Auch am Abend hat Lola Chase noch nicht wieder vergessen - und so erkennt sie ihn sofort wieder als sie ihn auf der Bühne erspäht. Elvira hielt es für eine gute Idee die Familie am Abend in den Pub zu bestellen. So sitzen sie alle in ihrer besten Abendgarderobe auf Holzhockern und -bänken und lauschen den rockigen Klängen von 'Villains of the Velvet Sea', deren Bassist kein geringerer als Chase ist. Lola traut ihren Augen kaum und auch er scheint etwas verwirrt sie dort sitzen zu sehen. Aber um sie beide geht es an diesem Abend nicht. Denn als die Band endete steht plötzlich der Sänger Sam Watson an ihrem Tisch. Sam ist nur wenig älter als Elvira und es scheint, als wären die beiden sehr vertraut miteinander. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass sie den Grund erfahren werden, warum sie alle gemeinsam in St. Ives sind: Elvira und Sam werden heiraten. Die Nachricht schlägt ein und während Lola noch nicht weiß was sie davon halten soll, rastet Samantha völlig aus. Jeglicher Gesprächsversuch endet in einem Streit und so zoffen sich bald nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch Samantha und ihr Ehemann Ben. Der gönnt Elvira das späte Glück und wird damit automatisch zu Staatsfeind Nummer 2. Während Sam versucht zwischen den Parteien zu vermitteln, bekommt Lola Chase nicht mehr aus dem Kopf. Seine Neckereien bringen sie um den Verstand, aber wie kann sie sich auf einen Sommerflirt einlassen, während ihre Familie im Clinch liegt? Es bleibt also nur eine Sache zu tun - alle an einen Tisch bringen und die Wogen zu glätten. Meinung: Nachdem das Buch 'Sommer in St. Ives' schon viel zu lange auf mich lauerte, habe ich mich jetzt in die wunderschöne Gegend von Cornwall gelesen - ja, und auch geträumt. Lola ist ein sympathischer Charakter und erst einmal allem gegenüber aufgeschlossen. Zwar weiß auch sie nicht, was ihre Großmutter geritten hat, ihnen so die Nachricht zu überbringen, aber sie gibt sich immerhin Mühe sie zu verstehen. Elvira ist nicht ganz so einfach von ihrer Art her. Sie ist etwas kühl und distanziert, was es einem nicht immer leicht macht ihr Handeln zu verstehen. Ab und an habe ich mir gedacht 'Himmel, nu mach schon!', aber sie hat sich nicht beeinflussen lassen. Am Ende passt ihr Charakter dann aber doch irgendwie und so richtig unsympathisch war mir am Ende niemand mehr. Das Buch ist in zwei verschiedenen Ebenen geschrieben. Einmal 1955 und einmal 60 Jahre später. Man lernt also neben der Gegenwart auch Elviras und Sams Vergangenheit kennen. Wie beide sich kennengelernt haben und wie es dazu kam, wie es jetzt ist. Während sich diese Liebesgeschichte mal romantisch und mal tragisch entwickelt, bahnt sich zwischen Lola und Chase ebenfalls etwas an. Beide Zeitebenen sind gut zu lesen und ich kann mich da nicht festlegen, welche spannender ist. Jeder aus der Familie hat so ein kleines bisschen ein Ding an der Waffel und das macht sie alle irgendwie besonders. Ich habe meine Zeit in St. Ives genossen und ein bisschen konnte ich mir die Umgebung auch vorstellen, da der Besuch dort noch nicht so lange zurück liegt. Von Anne Sanders habe ich gleich noch ein weiteres Buch (Sommerhaus zum Glück) gelesen, dass mich wieder in das malerische Örtchen verschlagen hat und dort trifft man auch wieder auf einige Charaktere aus diesem Buch. Das machte mir den Abschied etwas einfacher. Wenn ihr Romane mit Herz und einer Prise Meeresluft mögt, seid ihr hier genau richtig. Die Autorin hat bereits drei Bücher geschrieben, die in St. Ives spielen und bald werde ich mir auch das dritte zur Brust - oder besser zu den Ohren - nehmen.

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,,Sommer in St. Ives'', geschrieben von Anne Sanders, erschien am 27.März 2017 im blanvalet Verlag. Taschenbuch: 9,99€ Kindle Edition: 8,99€ Cover: Aufmerksam wurde ich auf das Buch, neben der Autorin, durch das Cover und dem Wort St. Ives. Ich liebe Cornwall und so musste ich einfach nur das Buch lesen. Das Cover erscheint auf den ersten Blick durch die cremeweiße Farbe angenehm und die kleinen ,,retro'' Hingucker wie das ,,gebrachte'' Schiff geben dem Buch den letzten pfiffigen Schliff. Super finde ich auch, dass das Cover nichts beinhaltet was nicht in der Geschichte auftaucht, sowie keine Gesichter, welches der Kreativität unseres Gehirn den Spaß setzt. ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ /5 Inhalt: St. Ives- So heißt nun der Wohnort für 26-jährige Lola Lessing den Sommer über, denn ihre Großmutter hat die ganze Familie eingerufen, um... ja was eigentlich? Lola weiß nur, dass sie ihrer Oma zu Liebe dort hinzieht und sich mit ihren Geschwistern sowie Eltern auseinandersetzten muss. Wer flüchtet da denn nicht mal schnell zum Strand? Aber trifft dort ein jeder einen gar nicht so schlecht aussehenden Mann? Und welches Geheimnis bewahrt ihre Großmutter? Meine Meinung: Anne Sanders beschreibt die kleine Fischerstadt St. Ives wunderbar, denn sie schwärmt zwar von den Galerien, aber die Strände, die Landschaft und die Läden kommen in dem Buch so wunderbar zur Geltung, dass man glatt (wenn nicht so schon) selbst dort leben will. Sanders war mir bereits bekannt durch das Buch Mein Herz ist eine Insel , doch zuvor wusste ich nicht, dass sie dieses Buch zuerst geschrieben hatte und so musste nach dem grandiosen Buch auch dieses hier in mein Bücherregal einziehen. Das Buch ,,Sommer in St. Ives'' hat 414 Seiten, welches durch kurze und längere Sätze schnell voran getrieben wird und die eigene Gefühlslage schon bei dem Satzbau durcheinander wirbelt. Erzählt wird der Hauptteil der Geschichte von Lola aus der Ich-Perspektive und die Vergangenheit aus Elviras Sicht mit der Sie- Perspektive, was mich erst ein bisschen abschreckte, ich mich aber doch noch gut hinein versetzen konnte. Logischerweise hat Sanders die Kapitel mit der Sicht von Lola im Präsens geschrieben und bei denen der Großmutter im Präteritum, um weitere Tiefe und bessere Verständlichkeit hervorzubringen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse, denn sie verpackt Witz und Ernst in einem Sturm von Wörtern, die das Weiterlesen fördern und die einfache Wortwahl lässt das Lesen einfach und flüssig wirken. So verfliegen die Seiten. Lola ist eine Person, die mich wirklich inspiriert hat. Sie lässt ihr Leben nicht fallen auch wenn es von außen fast so aussieht, aber sie verliert einfach nicht ihre Lebenslust und probiert zu jeder Uhrzeit motiviert und erträglich zu sein. Es macht Spaß ihre Sprüche zu lesen und zu sehen wie sie sich weiter entwickelt und mutiger wird. Die Großmutter gibt sich auch einer großen Veränderung hin und entfacht sich spät zu einer nicht vorerst erwarteten Persönlichkeit. Außerdem fand ich schön, dass die restliche Familie auch gut zu Wort kommt- gern hätte ich aber auch mehr über ihren Bruder erfahren. Sanders Botschaft an uns kommt schriftlich erst auf der letzten Seite, aber schon vorher lässt sie sich leicht durch die Handlung erschließen und bei mir hat es geklappt- ich wollte mich sofort auf die Socken machen. ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ /5 Fazit: Dies ist ein Roman für einen frischen Sommer, der motiviert und für alle Altersklassen perfekt zu lesen ist. Eins meiner Jahreshighlights und ein Buch, das ich noch viele Male lesen werden, denn es macht einfach Lust auf mehr. Hier auch nochmal ein Dank an Random House und dem blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!:)

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Lola Lessing reist auf Einladung ihrer Großmutter Elvira mit ihren Eltern und Geschwistern nach Cornwall in das malerische Küstenörtchen St. Ives. Sie sollen dort alle gemeinsam in einem Haus den Sommer verbringen. Elviras Mann, Lolas Großvater, ist vor etwa einem Jahr verstorben und die Familie erwartet Elvira in Trauer vorzufinden. Doch Elvira hat eine riesige Überraschung für ihre Familie und diese kann damit gar nicht gut umgehen. Und so erlebt die Familie einen turbulenten Sommer in Cornwall, der für sie alle Veränderungen mit sich bringt. Die Geschichte dieses Sommers erzählt uns Lola in der Ich-Form. Dazu gibt es Rückblicke in die Jahre 1955, 1962 und 1991 in denen Elviras Geschichte erzählt wird. Wir erleben Elviras Jugend, ihre große Liebe und Entscheidungen, die sie treffen musste. Dadurch schließt sich dann der Kreis zur Gegenwart und den aktuellen Ereignissen. Alle Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und charakterisiert und besonders Lolas Familie ist erfrischend authentisch und eine ganz „normale“ Familie. Besonders gut gefallen haben mir aber Lola und ihre Oma Elvira, die eigentlich auch die Hauptpersonen sind. Elvira ist eine wirklich tolle ältere Dame, deren Leben so ganz anders hätte verlaufen können. Aber sie hadert nicht damit, sondern ist ihren Weg gegangen und hat das Beste daraus gemacht. Und nun ergreift sie eben die zweite Chance, die das Leben ihr bietet. Lola war mir sehr sympathisch, weil sie als einzige in der Familie sofort bereit ist, die Entscheidung ihrer Oma zu akzeptieren und sich damit zu beschäftigen. Und sie selbst erlebt in diesem Sommer auch noch eine große Liebe. Die Geschichte ist insgesamt aber mehr als eine Liebesgeschichte. Es geht auch um familiären Zusammenhalt, Vertrauen, Freundschaft und den Mut, neue Wege zu gehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm leicht und auch bildhaft. Die Schauplätze in dem malerischen Ort St. Ives sind sehr anschaulich beschrieben und bilden eine tolle Kulisse für die Geschichte. Diese wunderbare Familiengeschichte hat mich mit ihren Themen sowie Humor und Romantik begeistert und mir schöne sommerliche Lesestunden geboten! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Es gibt so Bücher, die man mit einem zufriedenen Seufzer zuklappt. Dieser Roman ist definitiv einer. Lola macht mit ihrer Familie Urlaub bei ihrer Oma in Cornwall. Elvira will wieder heiraten, obwohl der Tod von ihrem Mann erst ein Jahr her ist. Die ganze Familie ist geschockt. Doch wer ist dieser Sam? Ein Familiengeheimnis wartet darauf gelüftet zu werde…. Ein perfekter Roman für den Urlaub. Ich war sehr gefesselt und konnte das Buch nur schwer zur Seite legen.

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