Leserstimmen zu
Beim Dehnen singe ich Balladen

Jürgen von der Lippe

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Taschenbuch
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Dem Lipper eilt sein Ruf voraus... Ich muss es wissen, denn ich habe viele Jahre meiner Kindheit und Jugend in dieser Gegend verbracht. Sparsam sind sie und humorlos! Wirklich? Jürgen von der Lippe, ist ein gutes Beispiel, dass die Lipper teilweise urkomisch sind. ☺ Und wer mich kennt, ... aber lassen wir das! Ich bin jedenfalls ein großer Fan, dieses meisterhaften Spassvogels und seiner Pointen, Anekdoten und scharfzüngigen Glossen. Aber Achtung: Nach der Lektüre tut euch der Unterkiefer, eure Gesichtsmimik, das Zwergfell und wahrscheinlich auch ein Teil des Bauches weh ;-), diese Teile werden jedenfalls arg beansprucht und wer länger nicht gelacht hat, sollte das wissen. Auch merkwürdige Blicke aus der Umgebung sollte man einkalkulieren, wenn man liest und plötzlich unkontrolliert laut loslachen muss! Aus dem Inhalt: „Macht die Hose mich dick?“ „Schatz, ehrlich gesagt: Die Hose hat damit nichts zu tun!“ Sie sind böse, sie sind abgründig, sie sind dreist und blitzgescheit, vor allem aber überraschend und schmerzhaft komisch: die neuesten Kurzgeschichten und Glossen von Altmeister Jürgen von der Lippe, der sich einmal mehr selbst übertroffen hat. Über den Autoren und andere Mitwirkende: Jürgen von der Lippe, Jahrgang 1948, ist seit Jahrzehnten als erfolgreicher Comedian und Moderator auf Bühnen und im Fernsehen unterwegs. Er lebt in Berlin und ist unter anderem Träger des Bambi, des Grimme-Preises und der Goldenen Kamera. Fazit: Zwergfellstrapazierend ;-) und auch ohne Mimik, Gestik, einfach nur durch den Sprachwitz von Jürgen von der Lippe superlustig!!!

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Mein Leseeindruck: Ich muss vorwegschicken, dass ich ein Fan von Jürgen von der Lippe bin. Bis jetzt kannte ich ihn nur aus Fernseh und Radio und sein Humor ist einfach "meiner". Die Geschichten zu lesen ist etwas anderes als der Stimme von Jürgen von der Lippe zu lauschen und das Buch am Stück zu lesen war fast zu viel des Guten. Aber ein Buch hat den großen Vorteil, dass man es zur Seite legen kann um dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder danach zu greifen. Das Buch abends im Bett zu lesen war kein guter Gedanke. Ich konnte mir das Lachen nicht immer verkneifen und musste dann meinem Mann die Geschichte vorlesen - so hatten wir beide etwas davon. Gut, einige Geschichten (Witze) kannte ich schon aber das hat mein Lesevergnügen nicht gemindert. Das Cover mit einem Bild von Jürgen von der Lippe und einem Affen gefällt mir einfach gut. Mein Fazit: Ein Buch, dass man nicht ins Bücherregal stellen sondern immer griffbereit liegen haben sollte. Es findet sich überall und immer Zeit eine der Geschichten zu lesen.

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Jürgen von der Lippe kann man mit Fug und Recht als eine Institution der deutschen Comedy bezeichnen. Seit 1980 erfreut er sein Publikum mit seinem intelligenten Witz, Anzüglichkeiten und Liedern, in denen ‚der Wurm drin‘ ist. In seinem neuen Buch greift er mehr oder weniger realistische Situationen auf und verarbeitet diese zu Geschichten und Glossen. Wer die Programme und Werke vom Herrn Lippe verfolgt, wird feststellen, dass die Witze teilweise nicht mehr ganz so neu sind und oftmals auch nicht von ihm selbst stammen. Doch damit sollte man rechnen, ist Lippe ja dafür bekannt, alte Kalauer zum Besten zu geben. Jedoch war ich trotz dieses Wissens etwas enttäuscht, was die Pointen betraf. Einige Glossen sind durchaus witzig und wie immer von Lippe scharfzüngig und gut geschrieben. Leider ist aber auch ein guter Teil der kurzen Geschichten eher mittelmäßig. Anscheinend zünden diese live oder als Hörbuch einfach besser. Die Live-Lesung zum Buch mit Carolin Kebekus, Jochen Malmsheimer und Jürgen von der Lippe selbst mag vermutlich um Längen besser sein. Dennoch fühlte ich mich auch mit dem Buch gut unterhalten, waren die Geschichten in Lippemanier mit Feingeist und Wortgewandtheit intelligent verpackt. Wenn es offiziell das Genre ‚Klolektüre‘ gäbe, würde dieses Buch aber trotzdem mit im dazu gehörigen Badregal stehen, denn die kurzen Geschichten und Glossen schaffen es, kurzweilig zu unterhalten. Als Lektüre zwischendurch ist es durchaus amüsant, aber leider nicht in der humoristischen Qualität, die man sonst von ihm gewöhnt ist.

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