Leserstimmen zu
Witches of London - Vom Teufel geküsst

L. R. Powell

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"Vom Teufel geküsst" ist der erste Band der "Witches of London"-Reihe von L. R. Powell. Ich liebe Bücher über das Thema Hexen und Hexerei und war gespannt, wie diese in diesem Roman umgesetzt werden würde. Direkt auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte dabei überaus angesprochen. Diese punktet dabei mit einer überaus interessanten Welt sowie vielen spannenden Facetten, bei denen es so einiges zu entdecken gilt. Eine aufregende Mischung aus Fantasy und kriminalistischen Elementen eben. Dementsprechend ist auch die Spannung angehaucht. Auch wenn diese nicht immer durchweg konstant ist, so weiß sie dennoch mitzureißen und zu unterhalten. Ich konnte mich aufgrund des angenehmen Tempos wunderbar mitreißen lassen und erhielt so einige wunderbare Lesestunden. Viele Geheimnisse und Wendungen runden das sogar noch ein Stück weit ab, sodass Lesespaß in jedem Fall gegeben ist. Auch atmosphärisch gibt es kaum etwas zu bemängeln, denn die magische Komponente kommt wunderbar zum Tragen und vermittelt einen tollen Ausflug in die Welt der Zauberei, mit allem, was dazu gehört. Am Ende dieses ersten Abenteuers bleiben noch allerhand Fragen offen, weshalb ich hoffe, dass auch der zweite Band endlich erscheint. Auch wenn dieses Buch jetzt nicht das Überragendste in seinem Genre ist, so hat das Lesen dennoch viel Vergnügen bereitet. Fazit: Eingängiger Auftakt in ein phantastisches Abenteuer mit kriminalistischen Elementen, bei dem allerdings noch etwas Potential vorhanden ist.

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Rezension Erster Satz: Die hohen Wände des Brandhofes waren weiß gefliest, die Decke ein gigantischer Rauchabzug. Seit ihrer Kindheit will Glory nur eines: Dass ihr Fae, ihre magische Kraft, erwacht. Zusammen mit ihrer Tante möchte sie den heruntergekommenen Hexenzirkel wieder zu altem Ruhm verhelfen und dabei muss sie nicht nur ihre mächtigen Verwandten, sondern auch die Regierung überlisten. Denn Hexenkunst ist im modernen London unregistriert strafbar und ihr ehrgeiziger Onkel denkt gar nicht daran, seine Position als Führer der Zirkel abzugeben. Lucas fällt hingegen aus allen Wolken, als bei ihm plötzlich das Fae auftritt. Als Sohn des berühmtesten Inquisitators Londons sollte er eigentlich in die Fußstapfen seines Vaters treten und Hexenverbrechern ihre gerechte Strafe zuführen. Für ihn ändert sich plötzlich alles und Freunde werden zu unerbittlichen Feinden... Das Buch hat sein Setting im heutigen London, allerdings ändert die Autorin die Geschichte ein wenig ab und macht Hexen zu einem Teil unserer Gesellschaft. Diese Welt lässt sich also quasi als Paralleluniversum beschreiben, dass seinen ganz eigenen Regeln folgt: Schon Anfang des Jahrhunderts wusste die Menschheit um die Existenz von Hexen und nun müssen sich alle Magiepraktizierenden bei der Regierung registrieren und mit Eisen zäumen lassen. Das Material hindert eine Hexe nämlich an der Ausübung ihrer Magie und soll somit Straftaten, wie zum Beispiel die Manipulation eines anderen Menschen, verhindern. Trägt eine Hexe keinen Zaum und ist nicht registriert, lebt sie illegal in der Stadt und muss bei ihrer Entdeckung mit hohen Konsequenzen rechnen. Diese neuartigen Aspekte einer bereits bekannten Umgebung, fand ich sehr erfrischen und spannend zu erkunden. Lucas ist in dieser Welt mit Hexenstrafverfolgung bestens vertraut und vertritt, wie die Meisten, eine eher distanzierte und negative Einstellung gegenüber Hexen. Seine Zukunftspläne werden allerdings jäh über den Haufen geworfen, als bei ihm plötzlich das Fae auftritt. Selbst seine eigene Familie steht ihm nun misstrauisch gegenüber und anfangs fällt es dem Jungen sehr schwer seine neue Fähigkeit zu akzeptieren. Lucas Welt ist gehoben und von gesellschaftlichen Wichtigtuern geprägt. Sich in einer solchen Umgebung als plötzlicher Außenseiter zu sehen, ist natürlich eine große und nicht immer leichte Herausforderung. Den jungen Burschen auf seinem Weg zu begleiten hat mir als Leser große Freude bereitet, denn sein Werdegang ist unheimlich spannend zu lesen. Lucas selbst hat sich dabei einige Sympathiepunkte von mir geholt, da seine Handlungen verständlich und allem voran sehr mutig gewesen sind. Mit Glory hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten. Ihr Ziel ist es an erster Stelle Macht zu gewinnen. Sie will ihre Verwandten stürzen und ihren Hexenzirkel zu altem Ruhm verhelfen. Bis dahin unterstützt sie die heruntergekommene Hexengemeinschaft bei kleinen Coups mit ihrer Magie. Glorys Zirkel gleicht folglich einer Straßengang und auch ihr persönliches Auftreten und ihr Umgang mit anderen ist teilweise schroff und rüpelhaft. Aufregend wurden ihre Passagen durch die Intrigen und Verstrickungen der geheimen Hexenherrscher, die trotz der strengen Politik die Zügel der Stadt in der Hand zu halten scheinen. Zum Glück entwickelte Glory sich gegen Ende noch zu einem Charakter den ich mögen konnte. Durch einige überraschende Wendungen und ihr Zusammentreffen mit Lucas zeigt sich ihre offene und loyale Seite. Die weitere Handlung entwickelt sich allerdings nicht so, wie es sich die Meisten beim Lesen des Klappentextes wohl erhoffen. Witches of London erinnert durch seinen komplexen Aufbau eher an einen Gangsterkrimi, als an ein Fantasy-Jugendbuch. Trotzdem ist der Schreibstil flüssig und Informationen werden dem Leser verständlich näher gebracht. Der Altersfreigabe {ab zwölf} kann ich hingegen nicht ganz zustimmen. Durch die brutalen Ausführungen der Hexenverbrennungen hätte ich diese höher angesiedelt. Zusätzlich erfrischende Aspekte erhält diese Geschichte auch durch das wegfallen einer Liebesgeschichte zwischen Glory und Lucas. Vielleicht entwickelt sich diese aber noch in Band 2, auf den ich mich schon sehr freue! Ebenfalls überzeugen konnte mich die beschriebene Praxis der Magieausübung. Diese erfolgt nicht einfach so, sondern erinnert ein wenig an Voodoo Zauber. Wer also offen für etwas Neues und völlig Unerwartetes ist, wird seine helle Freude an diesem Buch haben! Ich kann dazu nur eine Leseempfehlung aussprechen, da mich die Geschichte überraschen und verzaubern konnte. Cover Ich finde das Cover wirklich traumhaft und hätte es gerne als Hardcover im Regal. Leider wurde es aber nur als Taschenbuch herausgegeben. Obgleich die Gestaltung trotzdem nicht ihre Faszination und Schönheit einbüßt, war dieses Buch wirklich eine Herausforderung. Denn egal wie vorsichtig man auch liest, Leserillen sind hier leider einfach unvermeidbar. Fazit Eine wohl tuend neue Idee und Krimi anmutende Spannung lassen diesen Reihenauftakt zu einem wahren Lesevergnügen werden. Abbruch erhielt die Geschichte für mich nur, aufgrund meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit einem der Protagonisten. Hier gibt es definitiv noch Luft nach oben!

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Darum geht's: Lucas ist der Sohn eines Geschlechtes von Inquisitoren. Schon sein Vater und sein Großvater gehörten zur Inquisation, eine Vereinigung, die über die Macht der Hexen herrscht und diese kontrolliert. Er ist privilegiert und bereitet sich auf sein zukünftiges Leben vor. Glory ist in einem Hexenzirkel aufgewachsen und wartet sehnsüchtig darauf Hexe, wie ihre Mutter, zu werden. Sie lebt in den Slums der Stadt, gemeinsam mit ihrer Tante. Doch noch vor Glory entdeckt Lucas an sich Fähigkeiten, die man eindeutig der Hexenkunst zuschreiben kann. Sein Fae, das Hexen-Gen, ist völlig unerwartet bei ihm ausgebrochen und so wird er als Hexenagent in die Welt von Glory eingeführt.... Meine Meinung: Ich liebe Hexengeschichten und deshalb war für mich sofort nach Entdeckung des Romans klar, dass ich diesen (das angegebene Alter von "ab 12 Jahren" finde ich etwas unpassend!) unbedingt lesen möchte. Die Autorin hat mich dann allerdings mit ihrer Geschichte etwas überrascht. Laura Powell hat in ihrem Jugend-Fantasy-Roman "Witches of London" eine komplett neue Welt erschaffen, eine Art Parallelwelt, in der Hexen und Inquisatoren leben. Es ist eine moderne Welt, in der trotz allem Hexen, die sich nicht an die Gesetze halten, am Scheiterhaufen landen. Um diese davon abzuhalten, werden sie mit Eisen gezäumt - je größer die Hexenkräfte, umso mehr Eisen. Man merkt, hier kommt etwas Neues und es hat leider auch einige Zeit gedauert, bis ich mich in diese andere Welt einfinden konnte. Trotzdem war die Weltenstruktur sehr gut überlegt und ausgebaut. Gloriana ist ein richtiger Sturschädel und sie vertritt ihre einmal gefasste Meinung ohne zu zögern. Lucas hingegen war mir vom Anfang an sympathisch. Er ist anfangs zwar wegen seiner Wandlung zur Hexe ziemlich verstört, doch er versucht sich eine eigene Meinung zu bilden und das Beste aus seiner Situation zu machen. Man merkt sehr schnell, dass er ein kluger Kopf ist und ganz gut in die Organisation WICA, die Hexenabteilung der Inquisition, passt, die ihn als Agent in Glorys Welt einführt. Nach und nach kommen viele dunkle Geheimnisse ans Licht, die die Sichtweise der Beiden für immer verändert..... Hier beginnt sich der Roman zu wandeln, denn der zweite Teil der Story erinnerte mich ein wenig an eine Mafiageschichte. Es gab Kämpfe zwischen den Hexenclans, Anschläge und Intrigen.....teilweise sehr spannend erzählt. Sehr gefallen hat mir auch die Entwicklung zwischen Lucas und Glory. Bis sich die Beiden von ihren Vorurteilen gelöst hatten und sich begannen gegenseitig zu vertrauen, dauerte es einige Zeit, wurde dadurch aber sehr realistisch dargestellt. Wer sich eine Liebesgeschichte zwischen Glory und Lucas erwartet, wird enttäuscht werden. Ich jedoch war sehr zufrieden damit, dass der Roman keine Romanze eingebaut hat, auch wenn sich die beiden Jugendlichen immer besser verstehen. Die Aussage, die die Autorin ihren Lesern mitgeben möchte, ist dass eine Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die mit ihren von klein auf vorgegeben Vorstellungen aufgewachsen sind, möglich ist. Jeder sollte sich ein eigenes Bild seines Gegenübers machen , bevor er jemanden verurteilt oder in bestimmte Schubladen steckt. Schreibstil: Gerade zu Beginn der Story war mir die Autorin etwas zu detailverliebt. Hier wird der Leser mit Informationen überschüttet, die einem fast Kopfweh bereiten ;) Nein, das ist übertrieben, aber diese völlig andere Welt benötigt einige Zeit verstanden zu werden. Das ist auch einer der Punkte, warum ich die Altersempfehlung nicht richtig finde. Im zweiten Teil geht es etwas härter zu, wenn die Hexen sich untereinander bekriegen und einige Inquisatoren ihre eigenen Regeln aufstellen. Wie weit die Übersetzung mitspielt, dass der Schreibstil manchmal ein bisschen hölzern rüberkommt, kann ich nicht sagen, aber die Bewertungen der englischen Leser sind allesamt besser, als die des übersetzen Buches. Cover: Das Originalcover ist nicht schlecht und passt sehr gut, doch mit dem wirklich tollen deutschen Cover kann es nicht mithalten (auch wenn Glory eigentlich hellblond und nicht schwarzghaarig ist!) Ich muss zugeben, dass auch ich mich ins deutsche Cover verliebt habe, obwohl ich eine Leserin bin, die nach Inhalt und Klappentext geht und nicht beim Kauf auf andere Prioritäten setzt ;) Fazit: Ein interessanter Auftakt einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe, die anders ist, als ich erwartet hatte. Der Weltenaufbau ist gelungen, die Erzählung selbst war allerdings zu Beginn etwas schleppend. Im Grunde mochte ich die Geschichte, doch fehlte mir das gewisse Etwas.

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In "Witches of London - Teufelskuss" geht es vordergründig um Gloriana und Lucas. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Eine wächst als zukünftiger Inquisitor auf und der andere als zukünftige mächtige Hexe. Was ist aber, wenn sie doch etwas gemeinsam hätten? Wenn beide Hexen wären? Gloriana Starling ist eine ziemlich starrsinnige Hexe. Sie wächst im Licht des Ruhmes ihrer Großmütter, der Starling-Zwillinge auf, weshalb es auch verständlich ist, dass sie eine leicht eingebildete Art an sich hat. Sie vertritt ihre einmal gefasste Meinung und lässt sich nur schwer wieder davon abbringen. Das hat sich bis zum Ende gezogen aber wer weiß, vielleicht ändert es sich in Band 2. Für sie ist die Inquisition der absolute Feind. Durch ihre Vergangenheit ist es aber ein ein bisschen nachvollziehbar. Sie ist ein starker Charakter aber sie, denkt für mich zu wenig nach. Gefühl kamen alle Denkanstöße und Ideen von Troy oder Lucas. Lucas Stearne ist ein großartiger Charakter, der mir rundherum gefallen hat. Als Inquisitorskind aufgewachsen und total überzeugt davon wird er selber eine Hexe und lernt nun die Gegenseite kennen. Am Anfang ist es eine totale Umstellung für ihn und er hat schwer damit zu kämpfen. Dann sieht er aber seine Chance damit umzugehen und wird von seinen Hexeninstinkten geleitet. Ziemlich schnell merkt man, dass er ein kluger Kopf ist und ganz gut in die Organisation WICA passt. (WICA ist die Hexenabteilung der Inquisition) Durch seine Herkunft und sein erwachtes Fae (das Hexengen) denkt er an beide Seiten und kann so alles aus jedem Blickwinkel betrachten. Troy ist zwar nur ein Nebencharakter aber ich mag ihn sehr. Er kommt erst gegen Ende richtig zum Einsatz, trotzdem hat er sich bei mir sehr beliebt gemacht. Ich mag seine bestimmende Art und dass er sich um die Seinen kümmert. Die anderen Nebencharaktere sind eine bunte Mischung aus allerlei Charakteren. Man findet also wirklich sehr vielseitige Persönlichkeiten. Im Grunde mag ich die Geschichte. Die Intrigen, die Spionage und die Gegensätze von Hexe und Inquisitor. Die Geschichte war anders, als ich es erwartet hatte. Es war sehr viel der Intrigen und Co. dabei. An manchen Stellen wirkte es richtig mafiamäßig. Das hat mir nicht so gut gefallen. Ich hatte mehr auf das Hexenwerk gehofft und mehr Gefühle. Die Weltenstruktur war aber sehr gut überlegt und ausgebaut. Diese ganze Konstellation fand ich gut. Es war spannend und lies sich richtig schnell lesen. Für mich fehlt aber der WOW-Effekt. Ich habe das Buch weggelegt und war zufrieden aber nicht überwältigt. Ich befürchte auch, dass es nicht lange im Kopf bleiben wird, auch wenn man mit einigen offenen Fragen zurückgelassen wurde. Fazit: Mit "Witches of London - Teufelskuss" hat Laura Powell einen spannenden Auftakt erschaffen. Die Geschichte war anders als erwartet aber lies sich spannend Lesen. Die Einbringungen der Hexenkunst hätten noch ein bisschen mehr sein können aber die Beschreibungen fand ich großartig. Ich konnte es mir beim Lesen richtig vorstellen. Ich fand die Geschichte gut ABER, mir hat das Besondere gefehlt. Der WOW Effekt, womit mir das Buch lange in Erinnerung bleiben würde. So habe ich die Befürchtung, dass viel schnell in Vergessenheit gerät. Trotzdem bin ich richtig gespannt auf den zweiten Teil. Ich denke, der könnte richtig gut werden.

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Ich weiß zwar nicht genau, was ich erwartet habe, aber mit Sicherheit nicht das hier, sondern ganz was anderes. Schaut man sich das Cover und die Inhaltsangabe an, denkt man, hier würde eine spannende fantasiereiche Hexengeschichte erzählt, in der eine tragische Liebesgeschichte mit ihm Spiel ist: eine Liebe zwischen einer Hexe und einem Hexenjäger, einen Inquisitor – das alte Romeo und Julia Problem (nicht neu, aber manchmal gut) mit vielen kreativen Konflikten und und und. Hier gäbe es so viele grandiose Ideen, Umsetzungen und der Anfang hat auch wirklich vielversprechend begonnen, aber dann ging es rasch den Bach runter. Denn aus der zuerst wie angenommen gut integrierten Hexengeschichte, in einer Welt, die wie unsere ist, nur dass dort seit jeher bekannt ist, dass es Hexen gibt und auch, dass diese nach mehreren Versuchen nun Teil der Gesellschaft sind, wird etwas ganz anderes. Zwar werden die Hexen gezäumt, um nicht einfach so mitten auf der Straße mit ihrem Zauber Schaden anzurichten, aber alle sind nicht glücklich mit dieser Lösung. Dennoch schaut alles nach außen hin sehr geordnet aus, zumindest auf den ersten Blick! Denn es gibt auch Hexenzirkel mit nicht registrierten Hexen, die sich nicht zäumen lassen wollen und hier fängt es an, dass der erste Funke immer mehr erlischt. Denn statt wirklicher Zauberei und atemloser Magie, beschäftigen sich diese ganzen Hexen und die Mitglieder der Zirkel fast ausschließlich mit kriminellen Machenschaften und Kleinkriegen untereinander. Wodurch ich mich erstens gefragt habe, warum es so vorurteilsvoll geschildert wird, dass alle im Hexenzirkel Kleinganoven sind. Und zweitens, weshalb diese Zirkel wie Mafiagruppen agiert haben. Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto weniger wird wirklich auf das Hexendasein oder deren Befreiung, und auf die Liebesgeschichte wert gelegt, – Nein: es geht immer mehr darum, einen geheimen Agenten einzuschleusen, Mafiazeugs zu lesen und bla bla bla. Es hat mir ab der Hälfte immer weniger gefallen und das hat sich leider auch bis zum Ende nicht mehr geändert. Meine Hoffnung lagen noch darauf, dass vielleicht, wenn schon die Handlung nicht passt, mich die Liebesgeschichte überzeugen kann, damit ich wenigstens etwas davon habe, aber leider war diese Romanze im ganzen Buch nicht existent. Keine Berührung, kein Kuss – kein Gefühl. Überhaupt NICHTS. :/ Leider konnte auch der Schreibstil nichts mehr retten, im Gegenteil. Er wirkt leider sehr hölzern und war gar nicht nach meinem Geschmack, und auch die Dialoge wirkten nicht echt, sondern zu konstruiert. Und die Figuren, was kann ich zu ihnen sagen, wenn sie mich nicht gepackt haben und mich irgendwie unberührt zurücklassen haben? – Nicht viel und daher auch hier nur ein kleiner halber Punkt dafür, weil zumindest der Versuch da war. Für mich war das leider wirklich ein Fehlgriff, obwohl ich so große Erwartungen an das Buch hatte, aber das lag wohl auch an dem tollen Cover, das mich total geblendet und ‚Lies mich‘, ‚Lies mich‘ geschrien hat. Aber mehr werde ich von der Autorin wohl nicht mehr lesen, das war ein einmaliges Vergnügen.

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Witches of London hat mich aus zwei Gründen besonders angesprochen: erstens liebe ich es Geschichten aus London zu lesen und zweitens liebe ich dieses wunderschöne Cover! Leider leider war das Buch aber gar nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Glory ist in einem Hexenzirkel groß geworden und wünscht sich nichts mehr, als das sich ihr Fae endlich entwickelt. Das Fae ist die magische Kraft, die sich vor allem im jungen Erwachsenenalter entwickelt. Aber eben nicht bei jedem. Es gibt die Hexen, die normale Bevölkerung und Inquisitoren, die Hexen beobachten, bestrafen oder sogar verbrennen. Neben Glory gibt es auch Lucas, den Sohn einer Inquisitoren-Familie. Lucas wünscht sich nichts sehnlicher als endlich auch ein Inquisitor zu werden, bis sich auch bei ihm das Fae entwickelt und seine ganze Welt auf dem Kopf steht. Erwartet hatte ich eine spannende und düstere Geschichte von Hexen, Hexenverbrechen und Verfolgung. Leider bekam ich aber eine sehr genaue Schilderung der ganzen Begebenheiten, Ortschaften und Beziehungen. Ich empfand das Buch als sehr langatmig und streckenweise langweilig, was ich echt schade fand, denn ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Das Ende des Buches war dann schon eher so, wie ich mir das gesamte Buch vorgestellt hätte, aber das hat mir eben nicht ausgereicht. Auch London kam mir in diesem Buch einfach viel zu kurz. Klar, die eine oder andere bekannte Straße oder Gegend wurde mal benannt, aber es hätte auch in jede, anderen Ort spielen können. Ich hatte da einfach viel mehr erwartet. Die Gestaltung der Fae fand ich sehr originell und besonders. Auch die grundlegende Geschichte hat mir an sich gefallen, aber die Umsetzung war leider nichts für mich. Der Schreibstil war für mich stellenweise etwas holprig zu lesen, aber an sich jugendgerecht. Ich konnte mir die Orte und Menschen sehr gut vorstellen und dem Geschehen der Geschichte folgen, auch wenn ich mit den ganzen Namen, Familienzugehörigkeiten und co. stellenweise etwas überfordert war. Leider bin ich wirklich etwas enttäuscht, weil ich mir eigentlich sicher war, dass mir das Buch total gut gefallen wird. Das Cover liebe ich nach wie vor! Vielleicht wird der zweite Teil ja auch spannungsgeladener, weil die Grundlagen im ersten Buch ausreichend erläutert wurden. Ich hoffe es! Auch wenn ich nicht weiß, ob ich die Reihe weiter verfolgen werden.

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Glory kann es kaum erwarten, daß sich ihr Fae (magische Fähigkeiten) zeigt. Und Lukas, der in einer Familie von Hexengegnern aufgewachsen ist, ist überhaupt nicht begeistert, als sich auch bei ihm magische Kräfte bemerkbar machen. Doch genau diese Gemeinsamkeit bringt sie zusammen. Denn Lukas soll als Spion in ihrem Hexenzirkel Informationen beschaffen. Informationen die dem Feind dienen sollen, und die den Hexen den Tod bringen können. Das Cover ist einfach genial!!! Ich hätte mir dieses so sehr als hardcover gewünscht, denn von Taschenbüchern trenne ich mich meistens nach dem Lesen. Doch dieses Mal nicht, "Witches of London" bleibt in meinem Bücherregal! Aber natürlich nicht nur wegen des Covers ;-) Glory wartet so sehnsüchtig auf ihr Fae, ihre magische Fähigkeit, denn sie gehört zu einer alten Hexenfamilie. Ihre Mutter ist vor vielen Jahren von heute auf morgen verschwunden, und nun hat Glory vor, eine der mächstigsten Hexen von London zu werden. Lucas wird eines Tages dafür sorgen, daß Hexen ihre gerechte Strafe bekommen. Genau wie alle Männer seiner Familie. Mit 10 Jahren hat er die erste Hexenhinrichtung miterlebt, und kennt kein anderes Leben. Doch dann hat ausgerechnet auch er magische Fähighkeiten, und diese soll er als Spion nutzen. Als ich von Hexenverbrennungen las, ging ich von einem mittelalterlichen Roman aus. Doch während ich noch verwirrt darüber nachdachte, wurde offensichtlich das die Geschichte in unserer heutigen Zeit spielt. Es ist eine gelungene Mischung aus moderner Welt, und längst vergessenen Zeiten. Vieles von der Autorin beschriebenes kennt man aus anderen Hexenerzählungen, und gerade die Hinrichtungen waren nicht ohne. Die Geschichte wird abwechselnd aus Glorys und Lukas erzählt, und man lernt beide sehr gut kennen. Und beide mochte ich auf Anhieb. Auch wenn man davon ausgeht das Glory die Gute ist, und Lukas zu den Bösen gehört, so wird ziemlich schnell klar das man niemandem trauen kann. Und tatsächlich werden einige Geheimnisse erst auf den letzten Seiten gelüftet. Was natürlich weitere Fragen aufwirft, die hoffentlich bald in einem 2.Teil beantwortet werden. Die Autorin hat eine interessante Welt geschaffen, mit vielen ausführlichen Informationen rund um eine Welt, in der Hexen exisitieren. Man erfährt wie deren Magie funktioniert, welche Ziele die Inquisition (Feinde) verfolgen. Der leichte Schreibstil macht es leicht, der Geschichte zu folgen, und ich war schnell mitten in einem spannenden Kampf um Gut und Böse. Eigentlich bin ich kein Fan von Wechseln während einer Reihe, aber hier würde ich mir wirklich sehr wünschen das der Verlag die Reihe doch noch als Print veröffentlicht!!! Wer eine etwas andere Hexengeschichte lesen möchte, sollte bei "Witches of London" zugreifen! Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!

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Lucas Stearne kann es nicht fassen, als sie bei ihm das Fae bemerkbar macht. Dabei kommt er aus einer langen Ahnenreihe von Inquisitoren und eigentlich sollte er in die Fußstapfen seines Vateres treten. Das eht jetzt als Hexe natürlich nicht mehr, aber stattdessen lässt er sich als Spion einsetzen, um hinter die Geheimnisse eines sehr mächtigen Hexenzirkels zu kommen. Dabei helfen soll ihm die Hexe Glory, deren Tante bereits seit Jahren für die Inquisition spioniert. Zuerst ist Glory gar nicht begeistert, aber nach und nach kommen so viele Geheimnisse zu Tage, die auch sie nicht gut heißen kann. Ich muss gestehen, dass ich schon etwas anderes erwartet habe als ich den Klapptext gelesen habe. Erzählt wird diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Glory und Lucas. Die beiden könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein. Glory stammt aus einer Hexenfamilie, Lucas aus einer Familie von Inquisitoren. In ihrer Welt sind sich diese beiden Fraktionen keineswegs wohl gesonnen. Hexenzirkel verdienen ihr Geld mit illegalen Aktivitäten, die Palette hier ist breit gefächert und auch Glory hat schon erste Schritte in diese Richtung gemacht. Lucas Familie hingegen ist aufgrund ihrer Ahnenreihe hoch angesehen und Lucas Vater bekleidet einen wichtigen Posten in der Inquisition. Für Lucas sieht es zuerst einmal so aus als wenn sein ganzes Leben zerstört wurde, denn als Hexe kann er nicht Inquisitor werden, aber darauf war sein ganzen Leben bisher ausgerichtet. Glory misstraut Lucas, aber nach und nach entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden, aus der in der Fortsetzung vielleicht etwas Romantisches werden könnte. Dieses Konzept fand ich grundsätzlich nicht schlecht, aber an manchen Stellen hohlt die Autorin einfach zu weit aus und das Thema wird dann sehr trocken rüber gebracht. Auch ist mir das ganze an manchen Stellen einfach zu politisch und intrigant gewesen, ich hätte mir einfach mehr Aktion gewünscht und Hexerei gewünscht. Trotzdem konnte mich das Buch überzeugen, es gibt viele überraschende Wendungen und die Geheimnisse, die am Ende ans Licht kommen, kamen für mich doch alle sehr unerwartet. Ich hoffe, die Reihe wird auch weiter übersetzt, den viele Fragen bleiben am Ende offen.

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