Leserstimmen zu
Apple und Rain

Sarah Crossan

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Ich ging mit einer sehr hohen Erwartung an "Apple und Rain" heran, denn so wie mich Sarah Crossans "Eins" begeistert hat, wollte ich auch hiervon fasziniert werden. Appolonia 'Apple' Apostolopolou hat mit den buchtypischen Jugendproblemen zu kämpfen: ihre Großmutter ist peinlich, in der Schule wird sie von einer Superzicke schikaniert, die ihr dann auch noch die beste Freundin wegnimmt, sie ist in den Oberstufler Egan Winters verliebt, den sie aber deswegen nicht haben kann und noch dazu bekommt ihre Stiefmutter ein Baby. Die Thematik, dass ihre Mutter sie verlassen hat und jetzt plötzlich auftaucht ist dagegen untypisch und der Fortgang erst recht. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und entlockten mir manchmal ein Lächeln. Die Gedichte, die Apple betrachtete oder auch schrieb, regen zum Nachdenken an, ebenso wie die Probleme, die auf Apple oder die anderen Figuren, die angenehme Zeitgenossen sind, zukommen. Sarah Crossans Schreibstil ist sympathisch und detailreich. Trotz dieser positiven Punkte bin ich am Ende des Buches ratlos und emotionslos gewesen. Ich dachte weder: "Schönes Buch!" noch "Wieso ist es jetzt schon zuende?" oder "Naja, nicht mein Fall." Sondern einfach irgendwie nichts. Und auch während ich diese Rezension schreibe, kann ich meine Meinung nicht genau in Worte fassen, weil ich nicht einmal genau weiß, wie ich das Buch fand. Keine Frage, ich habe es gerne gelesen. Es war auch nicht schlecht. Aber es hat mich auch nicht berührt – weder positiv noch negativ. FAZIT: Note 3. "Apple und Rain" hat mich nicht überzeugt. Mehr Tiefgang bei den Charakteren hätte wohl nicht geschadet, denn die Geschichte ist ziemlich flach geblieben und zwar ganz in Ordnung, aber kein Must-read. https://dashausderbuntenbuecher.blogspot.com/2018/01/rezension-sarah-crossan-apple-und-rain.html

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Inhalt: Die vierzehnjährige Apple lebt bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter hat sie im Alter von drei Jahren verlassen. Apple wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Mutter zurückkommt. Doch als es eines Tages tatsächlich so weit ist, hat sie eine Überraschung im Gepäck: Apples Halbschwester Rain. Apple zieht begeistert zu ihrer coolen Mutter, weg von der strengen Großmutter, die sie stets gut behütet hat. Doch muss sie bald erkennen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt … Meine Meinung: Mir hat dieses Buch recht gut gefallen, auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Der Schreibstil ist den jungen Lesern entsprechend relativ einfach gehalten, denn Apple erzählt in der Ich-Form. So kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungsweisen nachvollziehen. Den Aufbau der Geschichte fand ich einerseits sehr gelungen, da sich die Handlung folgerichtig entwickelt. Andererseits ist sie im Groben aber auch ziemlich vorhersehbar. Natürlich gibt es auch immer wieder kleinere Überraschungen, aber die eingeschlagene Richtung wird stets beibehalten. Langweilig wird es dadurch trotzdem nicht. Einige Charaktere mochte ich sehr gerne, so zum Beispiel Apple. Ihre Entwicklung, ihr Erwachsenwerden werden sehr gut geschildert. Der Nachbarjunge Del war mir schon fast zu perfekt. Einen solchen Freund würde ich jedem wünschen, mich selbst inbegriffen. Eine große Rolle spielt auch der Lehrer Mr Graydon, der Lyrik in Apples Klasse unterrichtet. Über die Gedichte, auch die selbst verfassten, lernt Apple sehr viel über sich selbst, was sie weiterbringt. Auch einen Lehrer wie Mr Graydon würde ich allen Kindern wünschen. Wirklich ein toller Mann! Apples kleine Schwester Rain nervte mich ein wenig, muss ich zugeben. Sie hat eine ausgewachsene Macke, die für meinen Geschmack in dieser Geschichte zu hoch gespielt wurde. Nachdem Apple die letzten elf Jahre bei ihrer strengen Großmutter aufgewachsen ist und meistens viel weniger durfte als Gleichaltrige, scheint es bei ihrer Mutter überhaupt keine Regeln zu geben. Sie ist so locker drauf. Und Apple genießt ihre neuen Freiheiten und die Anerkennung ihrer Mutter. Doch schon bald muss sie erkennen, dass Shoppen, Partys und Schule schwänzen nicht zu den wichtigen Dingen im Leben gehören. Fazit: „Apple und Rain“ ist ein unterhaltsamer Roman für jugendliche Leser, der auch eine eindeutige Botschaft aussendet und somit zum Nachdenken anregt, worum es im Leben wirklich geht.

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„Apple und Rain“ ist ein ganz besonderes Buch – es ist eine Herzensgeschichte. Apple ist mir als Protagonistin schnell ans Herz gewachsen. Sie hat etwas Spezielles, ohne extravagant zu erscheinen – irgendwie einfach das Mädchen von nebenan. Ihre Geschichte hat mich berührt und zum Ende habe ich sogar ein paar Tränen vergossen, weil es einfach so schön war. Obwohl das Buch eine Liebesgeschichte enthält, steht diese definitiv nicht im Vordergrund. Es geht viel mehr um die Verbindung zwischen zwei Schwestern, die sich gerade erst kennenlernen und zusammenwachsen. Mir hat die Handlung und vorallem die Entwicklung unglaublich gut gefallen. Der einfühlsame Schreibstil von Sarah Crossan trägt dazu bei. Fazit: „Apple und Rain“ hat mein Herz berührt. Ich empfehle das Buch jedem, der keine Angst vor Gefühlen hat.

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``Apple & Rain`` hat mich völlig aus den Socken gehauen! Nach dem mir anfangs die Protagonistin beim Lesen etwas jünger erschien, als sie wirklich ist, habe ich mich total in diese Geschichte verliebt. Sie ist voller Emotionen, mitreißend, packend und einfach wundervoll berrührend und klug geschrieben. Ein absolutes Lese-MUSS!

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,,Apple und Rain'', geschrieben von Sarah Crossan, ist am 22.8.2016 im cbt Verlag erschienen. Broschiert: 12,99€ , Kindle Edition: 9,99€ Inhalt: Nur eine Sache will Apple unbedingt -ihre Mutter. Sie verließ Apple als sie sehr klein war und ließ sie bei Apples Oma zurück... Jedes Weihnachten hofft Apple auf einen Besuch von ihrer Mutter. Fast gibt sie die Hoffnung auf, doch da taucht ihre Mutter, als Apple 14 Jahre alt ist auf mit einem Überraschungsgast- Rain, ihrer Halbschwester... Apple zieht zu ihrer Mutter und ihrer Schwester, doch mit der Zeit versteht sie, dass das nicht die beste Endscheidung war... Cover: Das Cover fiel mir sofort ins Auge und ich wollte das Buch unbedingt haben, wahrscheinlich wäre es unter einen meiner Coverkäufe gefallen, hätte ich dieses Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen. Es ist zwar schlicht und für Mädchen in einem Alter von 12/13 Jahren etwas unpraktisch, jedoch für ältere Generationen ein wahrer Schatz, da die Schriftart und Gestaltung perfekt harmoniert. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse- das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, in einem 14 jährigen Schreibstil und dem Ich- Erzähler verfasst und regt auf jeden Fall zum Denken an. Die Geschichte hinter diesem Buch ist sehr tragisch und mit der Zeit merkt man erst, welche Last die Charaktere tragen- und zwar alle. Am Anfang lernt mal alle- bis auf Apple- mit ihren freudigen Seiten kennen, welche sich aber mit jeder Seite zu tiefgründigen Geschichten verbinden. Apple hat das Talent zu dichten, bei der man in dem Buch von lyrischen Texten viel zu Gesicht bekommt, das regt auch zum nachdenken an. Es kommen Themen an die Oberfläche wie die erste Liebe, Familienliebe, Geschwisterstreit, Enttäuschung, Angst und auf jeden Fall erwachsen werden. Fazit: Ein super Buch für 11/12/13 Jährige, da der Schreibstil für dieses Alter verfasst wurde und die Gedanken der Protagonisten leicht zu verstehen sind, wo hier natürlich auch das Alter berücksichtigt wurde. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert und hinterlässt zum Schluss einen anderen Einblick auf das Leben- es zeigt das man glücklich sein soll, mit dem was man hat. Perfekt für zweifelnde und schüchterne Mädchen.

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Apple ist drei Jahre alt, als ihre Mutter sie bei ihrer Großmutter zurück lässt und verschwindet. Sie ist 14 Jahre alt, als diese unverhofft und genau so stürmisch wie sie gegangen ist, wieder auftaucht. Wie soll sie ihrer Mutter begegnen? Der Person von der sie sich nichts anderes wünscht als Aufmerksamkeit und Liebe? Bedürfnisse, nach denen sie sich in den vergangenen elf Jahren mehr und mehr gesehnt hat. Klar hat sie ihre Großmutter. Sie sorgt sich um Apple, bekocht sie, kauft ihr Kleidung, bringt sie zur Schule und holt sie dort auch wieder ab. Kein angemessener Umgang für eine 14-jährige, befindet nicht nur Klassenkameradin Donna, der es Vergnügen bereitet, Apple zu schikanieren, sondern auch Apples Mum, die das Leben eines jungen Mädchens führt. Mitten in der Woche Partys feiert, Apple dazu anspornt die Schule zu schwänzen und Jungs zu küssen. „Apple und Rain“ ist ein berührender Roman aus der Feder von Sarah Crossan, die bereits mit „Die Sprache des Wassers“ gezeigt hat, welch Sprachkünstlerin sie doch ist. Kleine, feine, sehr leise Worte, die zuschlagen. Im fiktiven Setting der Protagonisten ebenso, wie in der Gefühlswelt der Leser. „Apple hat Angst, Angst vor Zank und Streit, […] Angst vor Dads Launen, Angst vor Nanas Stirnrunzeln, Angst, sich vor die Klasse zu stellen und zu sprechen, Angst, als Idiotin dazustehen, Angst, keine Freunde zu haben, […] Angst, dass Mum aus dem Nichts auftaucht, Angst, Wasser zu schlucken und zu ertrinken, Angst, eine schlechte Tochter zu sein.“ (Auszug aus Apples Gedicht zum Thema „Angst“) Mit Apple hat sie eine sehr interessante Figur erschaffen, die in ihren jungen Jahren schon einige Stationen des Lebens durchlaufen muss. An vorderster Front steht der Wunsch geliebt zu werden. Von Egan, dem hübschesten Jungen der Schule, von Pilar, der Freundin, die ihr weggestohlen wurde und vor allem von ihrer Mutter, deren Vorstellung von Liebe so ganz anders ist, als die der Großmutter. So ist es für Apple nicht leicht, diese überhaupt zu erkennen. Lange hat sie sich danach gesehnt, von der Mutter Liebe und Anerkennung zu bekommen. Um dem Schmerz zu entgehen, hat sie so lange eigene Geschichten um ihre Mutter und deren Leben gebaut, dass es ihr nun schwer fällt zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Sie stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an, um zu gefallen. Eine handeln zu dem sie durch Erfahrungen gezwungen wird und das sich auch auf andere Bereiche ihres Lebens auswirkt. Es ist die Liebe, die sie in eine Schlucht gerissen hat, aber es ist auch die Liebe, die sie dort wieder heraus holt. Und trotzdem ist „Apple und Rain“ kein Liebesroman. Es ist ein Schatz. Eins dieser besonderen Bücher, das mit kraftvollen Worten und berührenden Szenen, einen festen Platz im Leserherz findet. Eben „eine Geschichte, die gebrochene Herzen heilt“ (Zitat: cbt)

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Inhalt Apple hat kaum Erinnerungen an ihre Mutter. Nur an das Weihnachten, an dem sie sie verließ kann sie sich erinnern. Seitdem lebt sie bei ihrer Großmutter und wartet darauf, dass ihre Mutter vielleicht doch eines Tages zurück kommt. Und tatsächlich: Als sie schon nicht mehr daran glaubt taucht sie auf und Apple ergreift die Chance und zieht zu ihr. Doch sie muss feststellen, dass ihre Mutter nicht allein lebt. Apple hat eine Schwester: Rain. Und Apple muss sich bald eingestehen, dass ihre Mutter sie nicht völlig uneigennützig bei sich aufgenommen hat... Meine Meinung Bei diesem Buch waren es das schlichte aber dennoch auffällige Cover und der ungewöhnliche Titel, die mich neugierig machten. Ein kurzer Blick auf die Inhaltsangabe und mir war klar: das ist ein Buch nach meinem Geschmack. Seit elf Jahren wartet die vierzehnjährige Apple vergeblich darauf, dass ihre Mutter aus Amerika zurück kommt und sie wieder zu sich nimmt. Es ist für Außenstehende nur schwer vorstellbar, sich vorzustellen, was das mit einem Kind macht, welche Ängste und Selbstvorwürfe es Tag für Tag mit sich herum schleppt. Crossan ist es jedoch sehr gut gelungen, diese teils widersprüchlichen Gefühle und Ängste auf Papier zu bringen, die Apple bisweilen lähmen, die sie jedoch keinem einzugestehen wagt. Ihr neuer Englischlehrer schafft es dann schließlich, dass Apple sich langsam öffnet - zumindest sich selbst. Er verlangt Texte oder Gedichte zu verschiedenen Themen, die wiederum den sechs Teilen entsprechen, in die das Buch aufgeteilt ist: Einsamkeit, Angst, Krieg, Liebe, Enttäuschung und Poesie. Schnell stellt sich heraus, dass Apple wahres Talent für's Schreiben hat, doch sie traut sich nie, den richtigen Text abzugeben. Stattdessen schreibt sie stets einen zweiten, der von Banalitäten wie Fußball oder dem Gassigehen mit dem Hund handelt, was mich sehr nachdenklich gemacht hat. Wie viele Menschen verhalten sich nach außen hin fröhlich und unbeschwert, obwohl sie innerlich einen schweren Klotz mit sich herumschleppen? Als Apples großer Traum wahr wird und sie zu ihrer Mutter zieht, geht sie immer seltener zur Schule. Ihre Englischhausaufgaben erledigt sie jedoch weiterhin und sie animieren sie immer wieder, selbst zu dichten. Für Apple scheint das einzige Ventil für ihre Gefühle zu sein. Denn obwohl sie jetzt wieder eine Mutter hat - wirklich reden kann sie mit ihr nicht. Auch nicht mit ihrer kleinen Schwester Rain, von deren Existenz sie nichts ahnte und die mit sich selbst genug zu kämpfen hat. Erst, als ich die kleine verstörte Rain näher kennenlernte wurde mir klar, dass in diesem Roman im Grunde nur tragische Figuren leben. Jede, sowohl die Mutter als auch die beiden Töchter, hat ihr Päckchen zu tragen und jede hat Schwierigkeiten damit, sich in der Welt zurecht zu finden. Dass Rain genau das hat, was Apple sich wünscht, und dennoch nicht glücklich ist - schlimmer noch, sogar fast daran zerbricht - hat mir ebenfalls sehr zu denken gegeben, denn irgendwie befindet sich wohl jeder von uns mal an einem Punkt, an dem man sein Leben gerne mit dem eines anderen tauschen würde. Ihr seht also, der Roman bietet jede Menge Stoff zum Nachdenken. Er behandelt auf wenigen Seiten so viele verschiedene Themen, dass man völlig überwältigt zurück bleibt. Doch trotz aller Tragik und Dramatik liest sich die Geschichte leicht, ist tiefgründig, ohne zu beschweren, und lässt einen mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Gefühl, dass immer alles irgendwie wieder gut wird, zurück. Es handelt sich tatsächlich um "eine Geschichte, die gebrochene Herzen heilt", wie das Cover verheißt. Ich vergebe 5 von 5 Wolken für dieses bezaubernde Jugendbuch. Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Meine Meinung Apple lebt seitdem ihre Mutter sie verlassen hat mit ihrer Oma zusammen. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ihre Mutter eines Tages vor der Tür steht und wieder mit ihr zusammen leben will und Apple hat sich nicht getäuscht. Tatsächlich taucht ihre Mutter nach elf Jahren Funkstille wieder in England auf und will mit Apple zusammen ziehen. Was Apple da noch nicht ahnt ist, dass sie eine kleine Schwester hat, auf die sie von nun aufpassen muss und dass ihre Mutter gar nicht so perfekt ist, wie sie immer gedacht hat. Apple ist 14 Jahre alt und heißt eigentlich Apollinia. Sie schlägt sich mit typischen Teenager Problemen herum wie in einen älteren Jungen verliebt zu sein, von ihrer besten Freundin im Stich gelassen zu werden und sich von ihrer Großmutter eingeengt fühlen. Da kommt ihre Mutter im richtigen Moment zurück, sie hört Apple bei den Geschichten ihrer eigentlich besten Freundin, Pilar, zu und kauft ihr sogar Schminke, was ihre Großmutter niemals erlaubt hätte. Apple hat das Gefühl, ihre Freundin zu verlieren, da ihre Großmutter ihr nie erlaubt, mit anderen wegzugehen, weswegen Apple umso glücklicher ist, mit ihrer Mutter zusammen ziehen zu dürfen. Rain ist 10 Jahre alt, also gar nicht so viel jünger als Apple, dennoch ist sie ganz anders. Sie kennt nur das Leben mit ihrer Mutter, die jeden Samstag lange Party feiert und Sonntags bis Mittags ihren Kater ausschläft. Sie hat ihre kleine Puppe, Jenny, die sie behandelt wie ein wirkliches Kind. Windeln werden gewechselt, Milch wird gegeben und gebadet wird sie auch. Ich habe mich schnell mit Apple anfreunden können, ja ich habe sie wirklich in mein Herz geschlossen. Sie ist nicht das beliebteste Kind und hat auch nicht das einfachste Leben, aber sie ist einfach toll. Rain kann man auch nur lieb haben, auch wenn der Einstieg zwischen Rain und Apple nicht gerade der einfachste war, habe ich auch sie gleich in mein Herz schließen können. Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Apple verfasst worden und hach ja, ich liebe Sarah Crossans Schreibstil. Er konnte mich gleich fesseln und auch nicht mehr loslassen. Die Umsetzung der Handlung ist klasse. Der Roman ist in 6 Teile unterteilt, die jeweils nach dem Oberthema der Kapitel benannt sind. Apple hat einen neuen Englisch Lehrer, der gerade Lyrik mit den Schülern durchnimmt und die Gedichtsthemen stimmen jeweils ungefähr mit den Themen der 6 Teile überein. So schreibt Rain in jeem Teil mindestens ein Gedicht über das jeweilige Thema und diese Gedichte sind wirklich wunderschön. Es geht auch im Allgemeinen sehr viel um Lyrik, was ich vorher nicht wusste, aber sie wurde sehr schön in die Handlung verpackt. Ansonsten ist die Handlung sehr bodenständig gehalten, nichts wird überspitzt und ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Geschichte auch wirklich genauso zutragen könnte. Es ist sehr realistisch und authentisch und genauso war auch das Ende, da möchte ich aber nicht zu viel verraten. fazit: "Eine Geschichte, die gebrochene Herzen heilt". Nachdem Sarah Crossan mit dem Roman zunächst mein Herz gebrochen hat, hat sie es auch wieder heilen können. Ich habe Apple und Rain sehr in mein Herz schließen können und der Schreibstil ist ein Traum. Der Roman ist sehr authentisch und ich weiß nicht, ob ich gerne eine Fortsetzung lesen würde, oder ob dieses Ende einfach perfekt ist.

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