Leserstimmen zu
Mit Axt, Charme und Melone - Jimm Juree 3

Colin Cotterill

Jimm Juree (3)

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Das ist echt der coolste Spruch des Buches und etwas, was man aus vollem Herzen und mit Überzeugung unterschreiben kann. Besonders wenn man an die Beschreibung eines zerstückelten Körpers denkt, mit der der Prolog erfreut. Jimm Juree wohnt mit ihrer Familie seit Neuestem in einem kleinen Ort im Süden Thailand. Dort betreiben sie ein kleines Hotel, das von Touristen geflissentlich übersehen wird. Eigentlich Journalistin übernimmt Jimm jede Arbeit, die sich anbietet. Da ist zum Beispiel ein Interview mit einem bekannten englischen Kriminalschriftsteller und natürlich alles, was im Hotel so anfällt. Die Klärung, wohin die Ärztin des lokalen Krankenhauses verschwunden ist, bereitet da schon ein angenehmes Freizeitvergnügen, denn Jimms Spürnase wird gern angeregt. Colin Cotterill erfreut seine Leser schon seit einigen Jahren mit seinen intelligenten Laos-Krimis um den Pathologen Dr. Siri. Gut vorstellbar, dass er ähnlich wie sein mögliches Alter Ego im Buch, einfach mal etwas anderes schreiben wollte. Als Asienliebhaber hat es ihn dabei von Laos nach Thailand verschlagen und mit Jimm Juree ist ihm eine amüsante witzig überdrehte Protagonistin gelungen, der es an Selbstbewusstsein nicht mangelt. In den manchmal aberwitzigen Situationen, in die sie immer wieder gerät, fällt ihr immer wieder ein Spruch ein, der ihr Gegenüber trefflich staunen lässt. Nicht auf den Mund gefallen redet sie sich selbst aus den unangenehmsten und gefährlichsten Situationen heraus. Mit Witz und Neugier tänzelt sie durch das Leben und löst die Rätsel, sie so auf ihrem Weg liegen. In diesem ausgesprochen gelungenen Hörbuch des dritten Bandes der Reihe bringt die Vorleserin Vera Teltz die Stimmung, die dieser Roman ausstrahlt, hervorragend an den Hörer. Man glaubt, sie sieht, denkt und fühlt die Figuren und lässt den Hörer genau daran teilhaben. Ohne ein Buch der Reihe gelesen zu haben, könnte man auf die Idee kommen, dass hier ein gutes Buch durch eine wunderbare Lesung noch ein wenig besser wird. 4,5 Sterne

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Die Geschichte: Der Mann, der im dritten Teil der Krimireihe mit Axt, Charme und Melone in Jimm Jurees Leben tritt, ist der englische Krimiautor Conrad Coralbank, der nach Thailand ausgewandert ist. Er hat für seine Bücher schon zahlreiche Auszeichnungen bekommen und sieht auch noch blendend aus. Wer die Vita von Colin Cotterill kennt, der dürfte jetzt bereits ein Grinsen im Gesicht haben … und der wird sich nicht wundern, dass Conrad Coralbank natürlich auch eine Granate im Bett ist! :) Aber wie immer gilt natürlich: Romanfiguren sind nur Fiktion und jegliche Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist reiner Zufall. So kommt es also, dass Jimm den Auftrag erhält, ein Interview mit dem berühmten Krimiautor zu führen. Zunächst erfüllt sie die Aussicht auf diesen Job mit wenig Begeisterung, doch dann beginnt sie sich schnell für den geheimnisvollen Mann zu interessieren, der in seiner Freizeit mit Äxten auf Melonen wirft – selbstverständlich nur zu Recherchezwecken. Er lebt seit Kurzem getrennt von seiner Frau, die ihn angeblich für einen Anderen verlassen hat. Seinen Haushalt führt eine Birmanin, die sehr seltsam auf Jimm wirkt und die ihr sogar unterschwellig droht. Ob sie wohl eifersüchtig ist, weil sie es selbst auf den Krimiautor abgesehen hat? Als Jimm ihrer tierlieben Mutter bei einer Katzenrettungsaktion beisteht, erntet sie als Dank einige böse Kratzer, wegen der sie sich in der örtlichen Krankenstation behandeln lässt. Dabei erfährt sie von der Krankenschwester, dass die zuständige Ärztin Dr. Somluk seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Das weckt natürlich sofort Jimms Spürsinn und mit der Unterstützung ihrer lustigen Familie macht sie sich auf die Suche nach der Vermissten. Meine Meinung: Schon die ersten beiden Teile der Reihe habe ich total geliebt, aber Colin Cotterill hat es tatsächlich geschafft, sich beim dritten Band selbst zu übertreffen! Die Idee, den berühmten Krimiautor Conrad Coralbank in den Mittelpunkt zu stellen, fand ich absolut genial. Aber natürlich hat diese Figur rein gar nichts mit Colin Cotterill zu tun, schließlich mag dieser Hunde sehr gern, Conrad allerdings überhaupt nicht. Was die übrigen Eigenschaften betrifft: darüber kann man wohl nur spekulieren … :) Der Autor hat sich jedenfalls wieder eine Wahnsinnsgeschichte ausgedacht, die nicht nur spannend, sondern vor allem auch wieder unglaublich witzig ist. Jimms Familie bietet eben einfach beste Voraussetzungen für humorvolle Szenen, so wie beispielsweise Mairs Salzkartoffelanbau am Strand: Kartoffeln brauchen Wasser zum Wachsen und ohne Salz schmecken sie nicht, also pflanzt man sie direkt im Sand am Meer. Ist doch ganz logisch, zumindest in der Welt von Jimms Mutter, die leider unter Alzheimer leidet. Auch Opa Jah, Bruder Arny und Schwester Sissi (früher Bruder Somkiet) sind wieder mit von der Partie – und auch vom lange verschollenen Vater gibt es Neues. Die Figuren habe ich schon so fest in mein Leserherz geschlossen, dass ich hoffe, dass die Reihe noch ganz lange weitergehen wird. Mit all ihren Schrullen und Macken muss man Jimm & Co. einfach liebgewinnen. Sehr eindrucksvoll bringt uns der Autor wieder ganz nebenbei viele Besonderheiten der Umgebung, der Mentalität der Bevölkerung und Informationen über Politik und andere Dinge näher, die ihm wohl am Herzen liegen. In seinen Büchern verarbeitet er auch immer viele kritische Themen, die mir echt authentisch und gut recherchiert erscheinen. Hier geht es beispielsweise um die Werbefeldzüge großer Konzerne und wie sie die Menschen davon überzeugen wollen, dass ihre Produkte besser sind als das, was uns Mutter Natur zu bieten hat. Die Ereignisse schließen ja lückenlos an “Ein Kopf macht noch keine Leiche” an, deshalb präsentiert sich auch das Wetter mit starkem Monsunregen und Stürmen immer noch sehr ungemütlich. Im “Gulf Bay Lovely Resort” sind keine Gäste mehr zu betreuen, so dass sich die Familie um andere Dinge kümmern kann. Für Jimm ist das ein echter Segen, denn sie hat wieder einmal jegliche Hilfe nötig: sie hat einfach ein Talent dafür, sich mit den falschen Typen anzulegen und am Ende in Lebensgefahr zu geraten. Unterbrochen wird die spannende Geschichte mit lustigen Neuigkeiten über den E-Mail-Verkehr zwischen Jimm, Sissi und Clint Eastwood. Ja, DER Clint Eastwood … Jimm ist ein großer Fan von ihm und schickt ihm regelmäßig bahnbrechende Ideen für künftige Hollywoodblockbuster. Dieses Buch hat mich allerbestens unterhalten, die vielen Überraschungen und humorvollen Szenen machen die Story wirklich besonders und platzieren sie weit oberhalb normaler 08/15-Krimis. Sehr unerwartet traf mich das Ende, das mich schon wieder total neugierig auf die Fortsetzung macht. Hoffentlich gibt es sehr bald Neues von Jimm und ihrer liebenswerten Familie. Fazit: Alles andere als ein 08/15-Krimi: spannend, fesselnd, witzig, ungewöhnlich, mit liebenswürdigen Charakteren und einer super durchdachten Story! Unbedingt lesen – aber bitte unbedingt der Reihe nach!

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Meine Rezension: Auch der dritte Teil der Thailand-Krimi Reihe um Jimm Juree und ihre verrückte Familie hat mich wieder in ihren Bann gezogen. Wie die vorangegangenen Bücher lässt sicher dieser meiner Meinung nach auch unabhängig von den beiden ersten Teilen lesen. Der Schreibstil ist unverändert gut. Auch die Charaktere sind immer noch genauso liebenswert, verrückt und unterhaltsam. Jedes Mal schließe ich sie ein bisschen mehr ins Herz. Wer gedacht hat Jimm Juree würde sich langsam mit ihrem Schicksal irgendwo im Nirgendwo abfinden hat sich geschnitten, denn eine wahre Reporterin findet auch im tiefen Nirgendwo eine interessante Story. Die Geschichte ist wieder locker lustig erzählt und als Leser lässt man sich treiben. Hinter der witzigen Fassade versteckt sich aber ein sehr ernstes Thema, auf welches Collin Cotteril versucht seine Leser aufmerksam zu machen. Wie schon in den vorangegangenen Büchern steckt auch dieses Mal mehr in der Geschichte als „nur“ ein Krimi, wobei es sich auch schon allein wegen dem Krimi lohnen würde. Drehte sich der letzte Band vor allem um das Leben der Birmanen und war damit eindeutig Gesellschaftskritisch angehaucht rückt dieses Mal die Kritik an den Lebensmittelkonzernen, vor allem in ärmeren Ländern, in den Vordergrund. Natürlich bleibt auch wie in den vorangegangenen Romanen die Thailandische Polizei nicht verschont. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor sich auf seine eigenen Kosten amüsiert, denn der im Klappentext bereits erwähnte Autor ist ein in Thailand lebender Krimiautor. Aha Aha. Na, wer sieht da die Parallelen?! Fazit: Bei mir haben die Jimm Juree Bücher einen Premium Platz im Regal. Ich liebe die Bücher. Für mich haben sie einfach die perfekte Mischung und machen stets Lust auf mehr. Außerdem erfreue ich mich immer wieder daran einen Blick auf eine fremde Kultur zu werfen…

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Meine Rezension: Auch der dritte Teil der Thailand-Krimi Reihe um Jimm Juree und ihre verrückte Familie hat mich wieder in ihren Bann gezogen. Wie die vorangegangenen Bücher lässt sicher dieser meiner Meinung nach auch unabhängig von den beiden ersten Teilen lesen. Der Schreibstil ist unverändert gut. Auch die Charaktere sind immer noch genauso liebenswert, verrückt und unterhaltsam. Jedes Mal schließe ich sie ein bisschen mehr ins Herz. Wer gedacht hat Jimm Juree würde sich langsam mit ihrem Schicksal irgendwo im Nirgendwo abfinden hat sich geschnitten, denn eine wahre Reporterin findet auch im tiefen Nirgendwo eine interessante Story. Die Geschichte ist wieder locker lustig erzählt und als Leser lässt man sich treiben. Hinter der witzigen Fassade versteckt sich aber ein sehr ernstes Thema, auf welches Collin Cotteril versucht seine Leser aufmerksam zu machen. Wie schon in den vorangegangenen Büchern steckt auch dieses Mal mehr in der Geschichte als „nur“ ein Krimi, wobei es sich auch schon allein wegen dem Krimi lohnen würde. Drehte sich der letzte Band vor allem um das Leben der Birmanen und war damit eindeutig Gesellschaftskritisch angehaucht rückt dieses Mal die Kritik an den Lebensmittelkonzernen, vor allem in ärmeren Ländern, in den Vordergrund. Natürlich bleibt auch wie in den vorangegangenen Romanen die Thailandische Polizei nicht verschont. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor sich auf seine eigenen Kosten amüsiert, denn der im Klappentext bereits erwähnte Autor ist ein in Thailand lebender Krimiautor. Aha Aha. Na, wer sieht da die Parallelen?! Fazit: Bei mir haben die Jimm Juree Bücher einen Premium Platz im Regal. Ich liebe die Bücher. Für mich haben sie einfach die perfekte Mischung und machen stets Lust auf mehr. Außerdem erfreue ich mich immer wieder daran einen Blick auf eine fremde Kultur zu werfen…

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“Mit Axt, Charme und Melone” ist der dritte Thailandkrimi von Colin Cotterill, der ursprünglich durch seine im Laos der 70er Jahre angesiedelten “Dr. Siri”-Krimis bekannt geworden ist. Wieder muss die Journalistin Jimm Juree gleich mehrere Fälle lösen. Das macht sie auf ihre eigene pfiffige Art und indem sie ihre Familie, ob sie will oder nicht, großzügig mit einspannt. Dabei darf sie sich endlich mal wieder verlieben und das nicht in irgend jemand! Auch Autoren brauchen Zuneigung, und so können wir Herrn Cotterill bei diesem liebenswerten dramaturgischen Kniff nur allen Erfolg wünschen – denn wer hinter dem englischen Laos-Krimiautor namens Conrad Coralbank stecken soll, ist ja kaum zu übersehen. Neben der humorvollen Haupthandlung baut Coterill aber auch ernstere Themen mit ein, wie zum Beispiel die immer wiederkehrenden Milchpulverskandale in Asien. So ist “Mit Axt, Charme und Melone” wieder ein witziger, charmanter und etwas schräger Krimi aus Thailand.

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Jimm Juree bekommt in ihrem verschlafenen Nest endlich wieder eine Herausforderung, die ihr schmeckt: Für die Dorfgazette Chumphon News darf sei einen Starautoren interviewen: Coral Coralbank, Preisträger, Millionenseller - und er wohnt noch dazu gleich um die Ecke. Der Job läuft nicht ganz so glatt, wie erhofft. Der Hausherr macht Avancen, die Haushälterin warnt vor ihm und der Chefredakteur wollte kein tolles Interview, sondern eine schlagzeilenträchtige, dreckige Boulevardstory. Vielleicht ist die verschwundene Ehefrau ein Anknüpfungspunkt? Jureee muss nochmal ran, zu einem Autoren, der die Avancen verschärft. Außerdem wird Juree von Schwester Da im Krankenhaus gebeten, sich nach der Ärztin Dr. Somluk umzusehen. Diese kehrte von einer Konferenz nicht zurück. Ist es Senilität, erfindet sie Verschwörungstheorien? Juree jedenfalls macht sich auf den Weg zum Konferenzzentrum und merkt, dass die Ärztin keine besonders angenehme Tagung hatte. Schwester Da hatte mit ihren Sorgen nicht ganz Unrecht. Bei den Recherchen zu diesem Fall hilft Jimms Schwester Sissi, ein Hackergenie, das regelmäßig Mails an Clint Eastwood schreibt, Kontenstände magisch füttert und selbst das Computerherz Schweizer Banken kennen gelernt hat. Wie Sissi ihre illegalen Unternehmungen absolviert, will in der Familie keiner allzu genau wissen. Für die ersten Schmunzler sorgt der Krimi schon auf den ersten Seiten. Juree verdient ihre Brötchen als "Sprachdoktor" und merzt schlimme Tipp- und Übersetzungsfehler ins Englische aus. Abgesehen von den Beispielen, die Juree selber gibt, ist jedes Kapitel mit einem Übersetzungsböller überschrieben, wie zum Beispiel der Werbung für eine Seife, die "10 Jahre älter macht, als Sie aussehen" (in einem anderen Buch publizierte Cotterill Verhörer, die beim Karaoke für schräge Texte sorgen). Seinen britischen Humor hat er ohnehin behalten, denn dieses Mal nimmt er sich selber aufs Korn. Der Starautor Conrad Coralbank teilt sich mit Cotterill nicht nur die Initialen. Coralbank schreibt Kriminalromane, die in Laos spielen und macht sich bei der Chumphon News damit keine Freunde: "Laos -und ich möchte hier keineswegs rassistisch klingen- ist garantiert das langweiligste Land der Welt. Ich war mehrmals auf Recherche da, und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Uhren dort langsamer gehen. [...] Jeder Schritt fühlt sich an, als wate man durch hüfthohes Reisporridge." Abseits des Englischen lautern ernstere Probleme, wenn man genauer hinschaut. Das Hauptaugenmerk der Polizei liege darauf, Reichtum anzuhäufen, statt Unheil abzuwenden und die Polizisten hätten den "IQ eines Schwamms". Im Revier von Pak Nam wurden aus Sicherheitsgründen seit 9/11 keine Pakete mehr geöffnet. Alle stauben im Lager ein, egal, was drin sein könnte. Aber Juree weiß inzwischen, mit überbordender Bequemlichkeit umzugehen und der Beamte ist reichlich dankbar, dass er Arbeit abgenommen bekommt. Cotterill schreibt nur auf den ersten Blick einen witzigen Krimi. In jedem Band rückt er konsequent ein kritisches Thema ins Rampenlicht. Waren es in den ersten beiden Bänden die Situation der Birmanen im Land und feudalistische Gesellschaftsstrukturen mit Selbstbedienungscharakter, so ist es in diesem Band der Umgang internationaler Lebensmittelkonzerne in den ärmeren Ländern dieser Welt. Der Plot hängt konkret an einem Schweizer Konzern, der mit aggressiver Werbung und viel Geld den Absatz von Babymilchpulver vorantreiben will und in Dr. Somluk einen engagierten Gegner gefunden hat. Einen echten Skandal dazu gab es in den 1970ern tatsächlich, nachdem durch irreführendes Marketing, falsche Rahmenbedingungen vor Ort und zu wenig Aufklärung zahlreiche Säuglinge starben. Beruhigt hat sich der Markt um Babymilchpulver sicher nicht; 2013 strafte China mehrere Konzerne wegen Preisabsprachen ab, darunter auch den, auf den Cotterill anspielt (und der inzwischen versucht, Babymilchpulver hochpreisig wie Kaffeekapseln zu vermarkten). Die Juree-Serie liefert griffigeren Krimistoff für Cotterill-Fans, denen Dr. Sir zu geisterlastig ist, die aber auf Humor und Landeskunde nicht verzichten mögen. Dass auch ernste Themen mit Witzen garniert werden, ist eine ganz typischen Sache, wie Cotterill einmal in einem Interview schilderte: "Die Menschen dort überspielen ihre Unannehmlichkeiten durch Humor," um besser damit umgehen zu können. Insofern vielleicht auch etwas, das man sich abgucken kann. Vielleicht ahnt der eine oder andere Leser, wie die Fälle ausgehen werden. Vielleicht ist es dem einen oder anderen nicht spannend oder rasant genug. Aber ich glaube, Cotterill geht es auch nicht um einen Wettbewerb mit den großen Namen und Pageturnern. Cotterill will in das Land einladen, Augen öffnen für Schönheit und Missstände gleichermaßen und so passen die Fälle für Jimm Juree auch einfach in den Rahmen und wollen gar nicht mehr sein als das: Kriminalfälle an einem verschlafenen Strand in Thailand.

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