Leserstimmen zu
Mord in Schönbrunn

Beate Maxian

Die Sarah-Pauli-Reihe (6)

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Mord in Schönbrunn Beate Maxian ***** Sterne Mitten im Park von Schönbrunn, findet die Polizei die Leiche einer Frau. Diese trug ein Brautkleid und wurde auf Rosen gebettet. Die junge Frau wurde vor 5 Jahren als vermisst gemeldet. Was ist in dieser Zeit geschehen? Sowohl die Polizei als auch die Journalistin Sarah Pauli versuchen Licht ins dunkle zu bringen. Ein spannender Roman, in dem vieles nicht so ist wie es scheint. Eine abenteuerliche Reise beginnt und nimmt den Leser mit in eine Welt aus Märchen, Liebe, Verrat und letztendlich Mord.

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Inhalt Valentina Macek hat ihre feste Joggingroute durch den Park des Schlosses Schönbrunn. Eines Morgens findet sie dort eine tote Frau. Der Leiche wurde ein Brautkleid angezogen und sie wurde inmitten von Rosen aufgebahrt. Während Chefinspektor Martin Stein Valentina befragt, erfährt er, dass es sich bei der Toten um Daniela Meier handelt, die fünf Jahre zuvor spurlos verschwunden ist, genau zwei Wochen vor ihrem Hochzeitstermin mit dem vermögenden Hotelier Felix Beermann. Und damit wird der Leichenfund richtig seltsam, denn Valentina Macek ist keine Geringere, als die Verlobte von Felix Beermann, den sie in zwei Wochen heiraten wird. Ist Valentina nun in Gefahr? Sarah Pauli, die für den Wiener Boten arbeitet, recherchiert gerade für eine Sonderausgabe über Hochzeitsbräuche. Sie wird auf den Fall aufmerksam und beginnt mit eigenen Nachforschungen. Als sie auf verschiedene Symbole stößt und merkwürdige Nachrichten erhält ist sie zunächst die einzige, die einen Zusammenhang zu dem Todesfall sehen möchte. Doch dann macht die Polizei eine Entdeckung und nun muss auch Sarah muss um ihr Leben fürchten. Protagonisten Sarah Pauli ist schon von Berufs wegen sehr neugierig und hat ein Faible für Mystisches und Symbolik. Nichts liegt ihr ferner, als sich von diesem Fall fernzuhalten. Zu Gute kommt ihr dabei der Kontakt zu Chefinspektor Martin Stein, der sie mit einigen Informationen versorgt, wofür sie sich mit detailreichen Kenntnissen über verschiedene Symbole bedankt. Die junge Frau ist mit dem Herausgeber des Wiener Boten, David Gruber, liiert. Die frühere Grafikdesignerin Valentina Macek führt zusammen mit ihrer Freundin Ruth Neuberg eine erfolgreiche Agentur für Hochzeitsplanung. Sie hat Felix Beermann rund drei Jahre nach dem Verschwinden von Daniela Meier kennengelernt und steht unmittelbar vor der Hochzeit mit ihm. Meine Gedanken zum Buch „Mord in Schönbrunn“ ist der sechste Band der Wiener Krimi-Reihe um die Journalistin Sarah Pauli. Auch wenn ich die anderen fünf Bände nicht kenne, konnte ich der Geschichte mühelos folgen, denn Beate Maxian hat die bereits bekannten Figuren aus ihrer Reihe so in die Geschichte eingeführt, dass man die Verbindungen untereinander leicht nachvollziehen konnte. Lediglich Hinweise auf frühere „Fälle“ von Sarah Pauli konnte ich in keinen Zusammenhang bringen. Die Autorin wechselt zwischen den Handlungssträngen um Valentina und Sarah hin und her und schafft es dadurch natürlich, die Spannung entsprechend zu erhöhen, so dass man sich nur schwer von dem Buch losreißen kann. Sie liefert dem Leser gelegentlich einen Täter auf dem Silbertablett um ihn kurz darauf wieder fallen zu lassen. Gegen Ende habe ich zwar vorausgeahnt, wie es enden wird, das hat aber meiner Bewertung keinen Abbruch getan. Ich vergebe fünf von fünf Eulen für einen rasanten Krimi um Märchen, Hochzeiten, Freundschaft, Partnerschaft und Verlust.

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*** Man kann diesen dritten Band auch ohne Vorkenntnisse zu den Vorgängerbänden lesen. Ich empfehle aber immer die Reihenfolge einzuhalten **** Im bereits sechsten Band der Reihe rund um die Journalistin Sarah Pauli haben wir es diesmal mit einem märchenhaften Thema zu tun. Im Schlosspark von Schönbrunn wird die drapierte Leiche einer Frau gefunden, die vor fünf Jahren als vermisst gemeldet wurde. Es ist Daniela Müller, die ehemalige Verlobte des prominenten Wiener Hoteliers Felix Beermann, der neuerlich vor seiner Hochzeit steht. Die Tote wurde wie Schneewittchen zurecht gemacht und liegt im Brautkleid auf Rosen gebettet. Ausgerechnet Beermans aktuelle Verlobte, die Hochzeitsmanagerin Valentina, findet die Tote bei ihrer morgendlichen Joggerrunde im Schlosspark. Sarah Pauli, die Journalistin des "Wiener Boten", die gerade für eine Reihe über Hochzeitsbräuche recherchiert, wird bei diesem außergewöhnlichen Mord hellhörig. Vor wenigen Tagen hat sie einen Strauß aus 108 roten Rosen bekommen, dem weitere Sträuße folgten. Die Kollegen denken an einen heimlichen Verehrer, doch Sarah ist sich einer geheimnisvollen Verbindung zum Mord in Schönbrunn sicher. Es werden Vermutungen und Theorien aufgestellt und vorallem fragt sich auch der Leser: Wo wurde Daniela Müller die letzten fünf Jahre versteckt gehalten? Und warum wurde sie gerade jetzt ermordet? Und ist auch Valentina in Gefahr? Wer bereits die Bücher der Autorin kennt weiß, dass Beate Maxian immer mystische und spirituelle Themen in ihre Wien-Krimis miteinbringt. Durch ihre Protagonistin Sarah Pauli, die für den "Wiener Boten" in ihrer Rubrik über Aberglauben, Spiritualismus, geheime Zeichen usw. schreibt, bleibt das Mystische der rote Faden in allen Büchern der Reihe. Denn Sarah steckt ihre neugierige Nase zu oft in Dinge, die sie in gefährliche Situationen bringen. Genau diese Mischung macht die Krimis von Beate Maxian einzigartig. Das Privatleben von Sarah bleibt diesmal dezent im Hintergrund und der Fall rund um die Tote ist das Hauptthema. Die Charaktere sind charismatisch und lebendig. Als Reihenleser freut man sich Altbekannte wiederzutreffen, aber wie in jedem Fall gibt es in der Krimihandlung natürlich auch neue Figuren. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und wir begleiten Sarah wieder in die Welt des Journalismuses und lesen von vielen verschiedenen Bräuchen und Ritualen. Im sechsten Band der Reihe spielt allerdings auch die Märchenwelt der Gebrüder Grimm eine große Rolle. Die Autorin greift ebenfalls Themen wie Freundschaft, Solidarität und die Scheinwelt der Reichen und Schönen auf. Wie immer sind auch die bildhaften Beschreibungen von Wien sehr gelungen. Man besucht diverse Schauplätze und Sehenswürdigkeiten der österreichischen Hauptstadt, aber manche doch in einer anderen Form😏 ....zum Beispiel wandert man mit Sarah Pauli nicht zwischen Rosenstöcken und Springbrunnen im Schönbrunner Schlossgarten, sondern zwischen geheimnisvollen Pentagonen. Für mich war "Mord in Schönbrunn" der bisher beste Teil der Reihe und ich kann den Krimi wirklich weiterempfehlen! Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehem zu lesen, flüssig und bildhaft. Man spürt den Charme von Wien und hat beim Lesen jede Menge Bilder im Kopf. Auch der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und steigert sich kontinuierlich. Die Kapitel sind kurz gehalten und enden oft mit einem kleinen Cliffhanger, der den Leser anspornt weiterzulesen. Fazit: Für mich der beste Krimi der Reihe, die mit ihren einzigartigen mystischen Themen und mit Wiener Flair punkten kann. Auch der bildhafte Schreibstil und der kontinuierlich ansteigende Spannungsbogen runden die Geschichte perfekt ab. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer von Sarah Pauli!

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Sie sieht aus wie Schneewittchen, die Leiche, die die Polizei im Schlosspark Schönbrunn findet. Die blasse Schönheit liegt dort kunstvoll aufgebahrt in einem Brautkleid. Die dunklen Haare sind mit Blumen geschmückt, die Lippen blutrot geschminkt. Die Leiche ist umringt von Grablichtern. Und schnell stellt sich auch heraus, wer dieses Schneewittchen ist. Es handelt sich um die seit 5 Jahren verschwundene Exverlobte eines prominenten Wiener Hoteliers. Und genau dieser will in wenigen Tagen heiraten. Natürlich berührt der Fall auch Journalistin Sarah Pauli, die sich gerade ausgiebig mit dem Thema "Hochzeitsbräuche" befasst. Die neugierige Frau kann es wieder nicht lassen und beginnt mit den Ermittlungen. Als sie eines Tages einen Strauß rote Rosen erhält, ahnt sie noch nicht, was dahinterstecken könnte. Sie stößt auf immer mehr Zeichen und Verbindungen zu der Toten, was ihr irgendwann auch selbst gefährlich werden könnte... Meine Meinung: Endlich mal wieder ein Wien-Krimi rund um Sarah Pauli. Ich mag diese neugierige Journalistin einfach und außerdem ist Wien eine meiner Lieblingsstädte. Daher gefällt es mir immer besonders gut, wenn man den ein oder anderen Schauplatz aus dem Krimi selbst schon einmal besucht hat. Das gibt einem irgendwie nochmal ein ganz anderes Gefühl beim Lesen. Sarah Pauli ist wie immer neugierig und sehr sympathisch dabei. Für Martin Stein, Kommissar bei der Wiener Mordkommission, wieder eine Herausforderung. Die beiden treffen bei ihren Ermittlungen nämlich regelmäßig aufeinander. Aber auch Sarahs Bruder Chris, seine Freundin und gleichzeitig ihre Kollegin Gabi und ihr Lebensgefährte David Gruber, Herausgeber des Wiener Boten, sind auch wieder dabei. Den Fall an sich fand ich wirklich sehr gut und spannend. Es fängt an mit der so liebevoll, fast kunstvoll hergerichteten Leiche. Was steckt dahinter? Dann werden auf dem Bauch der Toten auch noch Koordinaten gefunden, die wahrscheinlich der Täter mit Permanentmarker hinterlassen hat. Mit diesen Koordinaten führt der Täter die Ermittler in einen alten Wein-und Schutzkeller im Wiener Wald. Doch was die Polizei dort findet, ist mehr als beunruhigend. Dort wurden zig Fotos und Artikel von Sarah Pauli gesammelt. Der ganze Keller ist zugepflastert damit. Aber warum? Soll sie etwa das nächste Opfer werden? Und wurde die Tote in diesem Raum gefangen gehalten? Der Raum ist super rein und daher wird es schwer bis unmöglich dort Spuren zu finden. Der Täter hat den Keller offensichtlich nur mit Schutzanzug und Handschuhen betreten. Auf den ersten Blick sieht alles abgenutzt aus, doch nach den ersten Untersuchungen fällt auf, dass der Raum so gut wie steril rein ist. Der Täter hat die Beamten dorthin gelockt, doch warum? Aber nicht nur das ist mysteriös. Es ist auch weiterhin unklar, wo die Tote in den vergangenen fünf Jahren gesteckt hat. Die Leiche weist keine offensichtlichen äußeren Verletzungen auf, doch da die Frau bei ihrem Auffinden nur noch 30 Kg bei einer Größe von 1,73 gewogen hat, liegt es nahe, dass sie wohl verhungert und verdurstet sein dürfte. Besonders makaber scheint auch, dass ausgerechnet die "neue" Verlobte des Promi-Hoteliers die Leiche findet. Bei den Ermittlungen bleibt es aufregend, denn neben dem Fund von der Fotosammlung von Sarah Pauli, bekommt sie außerdem einen riesigen Strauß roter Rosen zugeschickt. Zunächst denken sie und ihre Kollegen an einen heimlichen Verehrer, doch bald zeigt sich, dass dem nicht so ist. Man könnte vermuten, dass es für sie auch sehr gefährlich werden könnte, aber ganz so ist es dann nicht. Aber hier will ich nicht zu viel verraten. Interessant ist auch Ruth Neuberg. Sie hat mich sehr beschäftigt, denn man fragt sich ständig, welche Rolle sie spielen könnte in dem Ganzen. Immerhin ist sie damals die beste Freundin der Toten gewesen. Später macht sie den Verlobten des Mordopfers mit seiner "Neuen" bekannt. Ruth scheint ihre Finger oft im Spiel zu haben. Also Ihr seht, es passiert einiges. Dieser Fall ist einer der spannensten von Sarah Pauli, wie ich finde. Es war durchweg mitreißend ohne langatmige Passagen. Ich konnte diesen Wien-Krimi kaum aus der Hand legen und kann ihn Euch wirklich nur empfehlen! Die Vorgänger aus dieser Wien-Krimi-Reihe muss man zum Verständnis nicht gelesen haben, aber auch die kann ich Euch wirklich nur ans Herz legen. Mir haben sie bisher alle gefallen!

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Der Krimi hat mich in ganz kurzer Zeit gepackt und ich konnte fast nicht mehr aufhören. Die ganze Geschichte ist so abstrus, dass man wirklich nicht damit rechnet, was wirklich passiert ist. Die Hauptfigur der Sarah Pauli ist sehr sympathisch und clever dazu. Sie ist Journalistin und beschäftigt sich eigentlich eher mit Symbolen, Mythen, Bräuchen etc. kann jedoch mit ihrem Wissen immer wieder zur Aufdeckung von Morden beitragen. Nur schon der Gedanke, dass jemand, verschwindet und erst nach 5 Jahren wieder auftaucht, dann aber frisch "verstorben" ist...... ist gruselig. Ich denke, hier wird der Kampusch-Fall auch nochmals aufgearbeitet, der Oesterreich ja lange Zeit im Griff hatte und auch beschäftigt hat. Der Krimi ist sehr spannend geschrieben und die ganze Märchenidee vom "Täter" ist SEHR abstrus und irgendwie auch verwirrend. Wer gerne Krimi in einer realen Stadt mag, der wird hier bestimmt gut bedient. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und kriegt deshalb 5 Sterne von mir! Die anderen Bücher werde ich auch noch lesen!

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Märchen scheinen bei österreichischen Kriminalliteraturautoren momentan in Mode zu sein. Erst letztens lieferte Andreas Gruber das „Todesmärchen“ ab, nun legt Beate Maxian mit „Mord in Schönbrunn“ nach – während Grubers Werk Andersens Märchen thematisiert, bespielt Maxian das Feld der Grimmschen Märchenwelt. Aber nicht nur das, sondern auch Symbolik und Mythen rund um Wien spielen, wie wir es bei Maxian gewohnt sind, eine große Rolle – die Mixtur daraus ist sagenhaft und an Rasanz nicht zu überbieten. Man kann das Buch in wenigen Stunden problemlos durchlesen, ich habe mir fünf Tage Zeit gelassen – schließlich kommt Sarah Pauli nur einmal im Jahr. Ich habe Sarah Pauli vor etwa zwei Jahren kennengelernt, und eigentlich finde ich Bräuche und Mythen eher uninteressant – weder kann ich mich für Horoskope, noch für diverse Hochzeitsbräuch, die im aktuellen Sarah-Pauli-Roman eine wichtige Rolle spielen, erwärmen. Aber Beate Maxian bringt einem das Thema so plastisch nahe, dass jeder einzelne Teil absolut lesenswert ist – mit „Mord in Schönbrunn“ ist ihr allerdings einer ihrer besten gelungen. Die Mischung aus Symbolik und Rätselrallye hat mich an Dan Browns Robert Langdon erinnert, mit dem Unterschied, dass Pauli keine Hörsäle, sondern den Wiener Boten füllt und Menschen damit begeistert. Maxian versteht es in ihrer aktuellen Geschichte gekonnt, den Leser an der Tätersuche teilhaben zu lassen und so verdächtigt man immer wieder neue Leute aus dem Ensemble, nur um ein paar Seiten später herauszufinden, dass man doch falsch liegt. Also forscht man weiter und ist am Ende doch ein bisschen überrascht, als der Täter demaskiert ist. Und auch wenn der Showdown gar nicht so aufregend ist, hatte ich dennoch während der letzten fünfzehn Seiten eine andauernde Gänsehaut – Maxian bringt die Stimmung so gut rüber, dass man als Leser fast glaubt, wirklich dabei zu sein. So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt. Auch die Charakterentwicklung, insbesondere von der Protagonistin, schreitet voran und ist interessant zu beobachten. Mit dabei ist nicht nur ein weiteres Mal ein interessanter Blick in die Journalistenwelt, Maxian geizt auch diesmal nicht mit Medienkritik am Boulevard – und auch die sagenumwobene Besetzungscouch erwähnt sie nicht zum ersten Mal in ihren Büchern. Zum ersten Mal ist mir allerdings aufgefallen, dass die Autorin gendert und nicht nur vom Täter, sondern auch einer möglichen Täterin spricht, was ich sehr erfrischend finde. Zwar nicht wirklich neu, aber wie Maxian sie einsetzt, sind die Kapiteltitel, mit denen die Autorin diesmal operiert. In früheren Teilen hat sie die Kapitel nebst der Nummer nur nach den darin agierenden Protagonisten benannt bzw. ihnen relativ nichtssagende Titel wie etwa „Silvester“ gegeben – diesmal sind ddie Titel irgendwo zwischen Schall und Rauch und Mini-Spoiler angesiedelt, denn niemals zuvor wurden sie so eingesetzt, dass man eine kleine Vorschau auf den kommenden Inhalt bekommt. Nicht weiter erwähnenswert, aber dennoch nicht uninteressant. Als negativ kann man ankreiden, dass Teile der Geschichte, besonders gegen Ende, etwas vorhersehbar sind. Aber das ist logisch, denn irgendwann muss die Geschichte zum Ende kommen, sonst hätte das Buch 4000 und nicht nur 400 Seiten (wogegen ich nichts hätte). Die Idee an sich ist jetzt zwar nichts Neues, das wurde ja bereits beim „Todesmärchen“ bekrittelt, aber die Umsetzung, mit den ganzen Symbolen, mit den Mythen und das damit einhergehende Stadtkolorit, ist absolut gelungen. Fazit: Definitiv eines der besten Bücher von Beate Maxian. Nicht allzu spannend, aber durch die Machart umso packender und deshalb rasant bis zum geht-nicht-mehr. Regt überdies mit all seinen Elementen zum Nachdenken an – nicht nur über offensichtliches, sondern auch über die subtil präsentierten Themen wie Freundschaft und Loyalität.

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Das Werk von Beate Maxian mit dem Titel, Mord in Schönbrunn, ist bereits der sechste Teil der Wien – Krimi – Reihe. Zum Werk ist zu sagen, dass das Buch in 39 Kapiteln eingeteilt ist. Da es, wie es der Titel ja schon verrät, ein Krimi ist, ist es sehr spannend geschrieben. Aber der Humor (Wiener schmäh), kommt dabei nicht zu kurz, besonders in den direkten Reden. Die direkten Reden, sind wie man es vermuten kann, manchmal im Wiener Dialekt, also dem Typisch Wienerischen, verfasst. Auch ist es relativ schnell zu lesen. Zur Handlung muss man sagen, dass es sich natürlicherweise in der gegenwärtigen Zeit in Wien abspielt. Dabei dreht sich alles um die Protagonistin, Sarah Pauli. Diese arbeitet als Journalistin bei einer Wiener Zeitung im Bereich, “Aberglaube und Mystik“. Auch bleibt zu erwähnen, dass es nicht nur den Anschein danach hat, sondern auch so ist, das die Polizei, ohne die Arbeit von Sarah Pauli, ziemlich im Dunkeln tappen würde und ohne ihre Spürnase den Fall, wahrscheinlich nie auflösen würde. Dadurch kommt diese Themengebiet nicht zu kurz. Wie Symbole, Rituale, Aberglaube usw. Aber auch taucht der Leser in die gute alte Märchenwelt der Gebrüder Grimm ein. Da Märchen, eine besondere vorliebe des Täters und auch anderen Personen sind. Was aber gesagt werden muss ist eines, dass man sich nicht abschrecken lassen sollte. Da man desshalb keinesfalls glauben darf, dass es sich um einen Hokus-Pokus Krimi oder sonstiges handelt. Nein, das auf keinen Fall. Es ist, wenn man so sagen darf, ein “gewöhnlicher“ Altagskrimi. Es bleibt zu sagen, für Krimi – Fans ein absolutes muss!

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Bisher habe ich von Beate Maxian noch kein Buch gelesen. Hier handelt es sich um den 6. Krimi mit der Journalistin Sarah Pauli, die in Wien immer wieder in Kriminalfälle verwickelt wird und ermittelt. Beschreibung des Buches: Der Krimi „Mord in Schönbrunn“ ist im Goldmann-Verlag 2016 erschienen. Er hat 409 Seiten. Die in München geborene Autorin lebt in Österreich und ist im TV-, Event- , Medien- und Spiefilm-Bereich tätig. Sie hat bereits zahlreiche Bücher (Krimis) veröffentlicht. Das Titelbild dieses Wien-Krimis ziert das Schönbrunner Schloss, passend zum Fundort der Toten, in deren Mord ermittelt wird. Es reiht sich wunderbar in die Titelbilder der ersten 5 Krimis rund um die Journalsitin Sarah Pauli in Wien. Kurze Zusammenfassung: Beim Joggen entdeckt die Hochzeitsplanerin Valentina eine weibliche Leiche, die im Brautkleid und wie Schneewittchen im Sarg auf Rosen gebettet im Schlosspark von Schönbrunn aufgebahrt wurde. Schnell stellt sich heraus, dass die Tote die ehemalige Braut des Hoteliers Felix Beermann ist, die vor Jahren verschwand. Valentina ist Felix‘ neue Braut, die Hochzeit soll in wenigen Tagen stattfinden. Sarah Pauli erfährt von diesem seltsamen Fall und beginnt zu recherchieren. Mein Leseeindruck: Da ich schon mehrmals in Wien war und diese Stadt sehr mag, hat mich dieser Krimi aus der Reihe um Sarah Pauli angesprochen. Schon das Titelbild hat mich angezogen: die dunklen Wolken, das mystische Schloss mit dem Brunnen im Vordergrund und der Klappentext trugen ebenfalls dazu bei. Der Prolog allein macht schon neugierig. Hier finden sich die ersten Elemente aus Märchen, denen man auch im weiteren Verlauf des Krimis immer wieder begegnet. Der Krimi lebt von Märchensymbolen, Mythen und Hochzeitsbräuchen. Auch wenn ich mich normalerweise dafür nicht so begeistern kann, so sind diese Ausflüge in die Welt der Märchen und Mythen von der Autorin sehr schön und unterhaltend beschrieben und passend in dem Roman verpackt. Der Krimi lebt von den verschiedenen Schauplätzen (in und um Wien), die man als Wien-Kenner sicherlich vor Augen hat. Dass auch immer wieder die Sicht auf die verschiedensten Protagonisten gelegt wird, macht den Krimi sehr lebendig und spannend. Man ist als Leser mittendrin und hat so manchen „Vorsprung“ vor der „ermittelnden“ Journalistin Sarah. Die Spannung wächst von Kapitel zu Kapitel nicht zuletzt durch so manchen Cliffhanger. Man vermutet den einen oder die andere als „Täter“ entlarvt zu haben, ob man am Ende Recht hat, zeigt sich dann beim Lesen. Mir hat die ganze Geschichte um Hochzeitsplanungen, Geschäftsleuten, Zeitungsmedien und den Ausflug in die Märchenwelt sehr gut gefallen. Gerne würde ich auch die ersten „Fälle“ von Sarah Pauli lesen, sie sind aber nicht zwingend erforderlich, um in diese Krimireihe einzusteigen. Fazit Ein rundum gelungener Krimi mit interessanten Themen, der die Spannung hält und nie langweilt. Ab sofort werde ich nach weiteren Fällen um Sarah Pauli Ausschau halten.

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