Leserstimmen zu
Die Intelligenz der Bienen

Randolf Menzel, Matthias Eckoldt

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Ich habe ein Jahr gebraucht, um dieses Buch auszulesen und das sagt vermutlich auch schon einiges aus. Zusammengefasst habe ich mir irgendwie etwas anderes versprochen, wobei das ja noch nicht grundsätzlich ein Problem ist, solange da, was man bekommt dann auch gut ist. Gut ist das Buch, das der Neurobiologe Randolf Menzel zusammen mit dem Autor Matthias Eckoldt geschrieben hat, auf jeden Fall, nur die Zielgruppe scheint mir nicht so ganz definiert worden zu sein. Für den Laien ist das alles eine Ecke zu kompliziert, da hilft auch der Bio-LK und der jahrelange Vorbildung als Entomologentochter nichts. Für den Experten (das kann ich allerdings nicht beurteilen) ist es hingegen vermutlich zu trivial. Randolf Menzel beschreibt, wie das Hirn der Bienen funktioniert, was man daraus für das Leben und die Wahrnehmung der Bienen und der Zusammenarbeit der Bienen ableiten kann und mit welchen Versuchen er und seine Mitwissenschaftler langsam, aber sicher zu diesen Ergebnissen gekommen sind. Dazu gibt es einen Einblick in seine Wissenschaftlerkarriere, die Rückschläge und Erfolge in der Forschung, die Hindernisse des bürokratischen Unilebens und die Tücken der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Das alles wird angenehm unprätentiös und mit deutlichem Hang zur Selbstkritik erzählt, schon alleine deswegen habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn es mich immer wieder an meine Grenzen getrieben hat. Wohlwollend vermute ich, dass das Thema "Bienenneurologie" einfach ein komplexes und kompliziertes Thema ist. Ein geduldigerer Leser hätte vermutlich auch bei der ein oder anderen Stelle zurückgeblättert, nebenbei gegoogelt oder jede Fußnote nachgeschlagen, aber dieser Leser war ich leider nicht. So ist nicht jedes Detail der Bienenhirnforschung auch sicher bei mir angekommen, ein besseres Verständnis habe ich trotzdem. Zum Ende hin wird es dann auch wieder etwas gefälliger, in den letzten Kapiteln geht es um die Zusammenarbeit im Bienenstock, um den Schwänzeltanz, um Orientierung und um den Einfluss von Pflanzenschutzmitteln auf die Bienen. Das war insgesamt etwas näher an meiner Nicht-Neurobiologen-Realität, und ich kam mir nicht zwischen lauter Fachbegriffen und Versuchsaufbauten ganz verloren vor. Wer sich für Bienen und ihre Bienenköpfchen interessiert, ist hier richtig, muss sich aber auf eine fordernde Lektüre einstellen.

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„Die Intelligenz der Bienen“ von Randolf Menzel und Matthias Eckoldt (erschienen im Knaus Verlag) ist wahrlich ein äußerst umfassendes und informatives Fachbuch. Beim ersten Blick, den ich in dieses Buch warf, war ich beinahe ein wenig schockiert über die Dichte und Menge der Informationen. Die beiden Autoren lassen bei ihren Ausführungen wohl wirklich kaum ein Thema aus und erklären, erörtern, definieren und beschreiben anhand vielfältiger und teils recht ausgeklügelter Versuchsergebnisse alle denkbaren Merkmale von Bienen. Viele bildliche Darstellungen ergänzen die gesammelten Inhalte. Man muss dem Thema sicherlich ein wenig zugetan sein, um sich durch dieses umfangreiche und kompakte, aber auch unglaublich tolle Buch zu „arbeiten“. Der Schreibstil ist eingängig, auch wenn viele 'fachliche Fremdwörter' zum Einsatz kommen. Diese werden recht gut erklärt, doch sollte der Leser zudem grundsätzlich bereit sein, das eigene Wissen mit und durch das vorliegende Gesamtwerk zu bereichern. Es sind erstaunliche Erkenntnisse und Einblicke, die Randolf Menzel und Matthias Eckoldt in ihrem Buch bieten. Manches wirkt überraschend und in der Menge lassen die zusammengetragenen Informationen die Bienen und Bienenvölker zu kleinen Wunderwerken der Natur werden. Über im Schlaf lernende und träumende Bienen, den Bienentanz und hochgradiger Duft-Verarbeitung bei Bienen erfährt man derart viele Dinge, dass man sich wohl nach Beendigung dieses Werkes selbst schon fast als „Bienenkenner“ bezeichnen darf. Mir hat es sehr gut gefallen! „Die Intelligenz der Bienen“ ist meiner Meinung nach kein Buch, das man kurz nebenher oder einfach nebenbei zum Vergnügen lesen kann. Dazu ist die Informationsdichte sicherlich zu hoch. Doch es ist sehr lohnenswert, sich daran zu begeben und zu erfahren, wie die Bienen, die so unglaublich wichtig für den Menschen sind, leben und überhaupt „ticken“. Für jeden "Bienen-Fan" wird dieses Buch vielfach neue Erkenntnisse und sehr viele überraschende Fakten bringen. Wahnsinnig spannend, sehr informativ und absolut lesenswert! Deshalb 5 Sterne.

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„Die Intelligenz der Bienen“ ist ein ebenso anspruchsvolles wie faszinierendes Sachbuch und bietet hochkonzentrierten Wissensnektar für Bienenschwärmer. Während der Lektüre ist man sowohl fasziniert und beeindruckt von den Bienen und ihren komplexen Wahrnehmungs-, Denk-, Kommunikations- und Verhaltensweisen als auch von den ausgeklügelten Experimenten und Mikromeßmethoden, die Randolf Menzel und seine Mitarbeiter für die Erforschung der Bienensinne und des nur etwa sandkornkleinen Bienengehirns entwickelt haben. Die noch verhältnismäßig allgemein gehaltenen Informationen des ersten Kapitels dienen der einführenden Annäherung an die Biologie der Bienen und der Selbstreflexion der experimentellen Fragestellungen und Forschungsmethoden. Das zweite Kapitel führt uns in den Aufbau des Bienengehirns ein, Kapitel drei bündelt das aktuelle Wissen über die sieben Sinne der Bienen, Kapitel vier vertieft neurologische Feinheiten über Lernvorgänge und Gedächtnisleistungen der Bienen und beschreibt komplexe neuronale Reaktionsketten, in Kapitel fünf erfahren wir Einzelheiten über die Navigation, Kommunikation und Organisation des Superorganismus des Bienenvolks, und Kapitel sechs befaßt sich mit Bienen und Umweltschutz und warnt eindringlich vor den massiven Gefahren durch Nervengifte in sogenannten Pflanzenschutzmitteln, die in der industriellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Viele neue – und zum Teil vorherige Lehrmeinungen umstürzende – Entdeckungen wurden alleine dadurch möglich, daß den beforschten Bienen winzige Nummernschilder appliziert wurden. Erst so konnte man sie als Individuen im Schwarm identifizieren und ihren Lebenslauf, Lernvorgänge sowie ihr facettenreiches Verhalten in einem größeren zeitlichen und sozialen Zusammenhang beobachten und auswerten. Zahlreiche anatomische Zeichnungen, Fotos sowie Graphiken und Diagramme zu Versuchsanordnungen illustrieren und bereichern den gehaltvollen Text. Die wissenschaftliche Stoffülle ist umfänglich und detailreich und verknüpft Wissen aus Anatomie, Biologie, Biochemie, Elektrophysiologie, Neurologie, Psychophysik und Verhaltensforschung zu einer hochkomplexen Darstellung der neurobiologischen Gegebenheiten der Bienen. Was dieses bemerkenswerte Buch zusätzlich auszeichnet, ist eine Grundhaltung des Staunens und des achtungsvollen Respekts gegenüber Bienen, wie sie beispielsweise im folgenden Zitat zum Ausdruck kommt: »So wird noch einmal besonders deutlich, dass jeder Organismus in einer anderen Wirklichkeit lebt und andere Bilder von der Welt konstruiert. Dass wir unsere menschlichen Wirklichkeitskonstruktionen für verbindlich halten und nur allzu gern mit der Welt selbst verwechseln, scheint aus dieser Perspektive ziemlich eitel.« (Seite 38)

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Randolf Menzel, sein Lebenswerk ist die Erforschung der Biene. Bewundernswert, diese Ausdauer, diese Hartnäckigkeit. Das Buch hat einen hohen inhaltlichen Anspruch und ist in viele Kapitel häppchenweise gegliedert. Es wird der Lebenszyklus einer Biene aufgezeigt und erstaunlich viel an detailliertem und erforschtem Wissen. Dies lässt sich auf keinen Fall schnell „runter lesen“, wenn man verstehen will, was dort geschrieben steht. Deswegen empfand ich die persönlichen Erlebnisse von Randolf Menzel, die zwischendurch erwähnt werden, sehr auflockernd und auch interessant. Ein sehr profundes wissenschaftliches Buch. Für mich war es schon erstaunlich, welche Forschungen betrieben werden und welche Ergebnisse aus einer kleinen Biene entwachsen können. Ein Buch, das ich eigentlich nicht in Worte fassen kann. So viele Kleinigkeiten, so viel Mühe bei den Experimenten und bei der Erforschung, so viel aufzuschreiben, so viel zu denken, soviel „Herzblut“. Ein Buch, mit einem hohen Anteil an Fachwissen, das Imker, Züchter und Fachpublikum unbedingt lesen sollten. An den „normalen“ Leser werden trotz der Auflockerungen zwischendurch in Form von privaten Erlebnissen, besondere Anforderungen gestellt. Das Buch war für mich sehr interessant, so habe ich die Welt der Bienen noch nie gesehen und ich war auch überrascht, wie und mit welchem Aufwand, mit welcher Geduld und Hartnäckigkeit Forschungen betrieben werden. Dennoch hat der Fachterminus für Längen und wenig Spannung gesorgt. Man muss schon sehr an Bienen interessiert sein, um diesen zu mögen; aber wenn das ist, wird man wohl nichts Vergleichbares finden. Eine ausführliche Meinung dazu findet ihr in meinem Bücherfüllhorn. Alles in allem: Als Fachbuch bekommt dieses Buch von mir uneingeschränkt fünf Sterne. Für normale Leser wie mich, mit einen durchschnittlichen Interesse an der Biene, ist dieses Buch zu tief gehend beschrieben, zu wissenschaftlich und ohne Spannung geschrieben. Ich verlor schnell die Konzentration, es war total interessant, aber eher langatmig. Von daher würde ich persönlich drei Sterne vergeben.

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Die eher ungewöhnliche Mischung von fachlichem Wissen und lockeren biographischen Texten machen dieses Buch so interessant und lesenswert. Mich hat überrascht, mit welchen ausgeklügelten Methoden die Bienen konditioniert werden und welche erstaunlichen Ergebnisse die Forscher damit erzielen.

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Vor gut einem Jahr ist mein Mann unter die Imker gegangen. Im letzten Sommer standen fünf Bienenvölker bei uns im Garten. Von meinem Leseplatz auf der Terrasse konnte ich gut ihre Flugbahnen beobachten. Viele Tage flogen gefühlt alle Bienen schräg über unser Haus Richtung Ortszentrum. Ihr Ziel waren die Eichen an der Hauptstraße. Um mich ein wenig mit dem Hobby meines Mannes auseinander zu setzten habe ich mir im Bloggerportal der Random House Gruppe das heutige Buch ausgesucht. Das Cover ist passend zum Thema in gelb gestaltet mit einer Biene. So sticht es einem als Bienenliebhaber direkt ins Auge. Das Buch ist in 6 Kapitel unterteilt. Nach dem Vorwort der beiden Autoren nähern wir uns langsam den Bienen an. Das erste Kapitel zeigt uns, wie man mit den Bienen sprechen kann. Natürlich nicht im wörtlichen, sondern im übertragenen Sinne. Sehr interessant fand ich hier, etwas abseits von den Bienen, wie Roland Menzel sein Interesse zur Biologie gewonnen hat. Diese Passagen durfte ich alleine für mich lesen. Sobald es wieder um die Bienen ging wollte mein Mann mitlesen. Oder besser gesagt, auf der Fahrt zu meiner Schwester habe ich ihm das erste Kapitel vorgelesen. Mit dem zweiten Kapitel tauchen wir dann schon etwas tiefer in die Materie ein. Wir bekommen einen Einblick in das Gehirn der Bienen. Sehr schön finde ich dabei immer wieder die Skizzen und farblichen Teile im gesamten Buch. Sie verdeutlichen den wissenschaftlichen Aspekt und geben mir als Laien Anhaltspunkte den Text besser zu verstehen. Für mich ist dieses Buch seit langem mal wieder ein Sachbuch. Nach meinem Chemie- und Mathematikstudium habe ich lange Zeit keine Lust mehr verspürt etwas wissenschaftliches zu lesen. Mit diesem Buch habe ich wieder gefallen daran gefunden. Und werde mal schauen was es im mathematischen Bereich neues auf dem Markt gibt. In den weiteren Kapiteln habe ich gelernt, welche Sinne die Bienen haben und wie sie diese nutzen können. Ich konnte verfolgen, dass Bienen in der Lage sind zu lernen und das Gelernte im Gedächtnis für spätere Zwecke speichern können. Das Gelernte kann die Biene nicht nur für sich selbst nutzen, sondern sie kann es auch an ihr Volk weitergeben, damit alle einen Nutzen davon haben. Im letzten Kapitel bekomme ich einen Einblick in den Umweltaspekt. Der mich zum Nachdenken anregt. Dieses Buch hat mir einige Dinge in Erinnerung gerufen, die ich im Biologie Unterricht vor mehr als 20 Jahren gelernt habe. Ich habe sogar mal eine Hausarbeit über die Honigbiene geschrieben und bekam dafür eine eins. Mein Bruder bekam zwei Jahre später für exakt die gleiche Arbeit nur eine zwei. Aber ich habe durch dieses Buch sehr viel neues gelernt und betrachte unsere Bienen jetzt mit einem ganz anderen Auge. In ein paar Wochen werden wir den ersten Rapshonig ernten. Ich bin mal auf die Ausbeute gespannt. Vielen Dank an die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar

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Schon seit Jahren wird in den Medien berichtet, dass es mit unserer Honigbiene immer weiter bergab geht. Umweltgifte setzen diesem kleinen Wesen sehr zu und auch die Varroamilbe trägt ihren Teil dazu bei. Jedoch wird spätestens nach dem Lesen dieser Lektüre klar, wie schützenswert dieses kleine Insekt doch ist. Randolf Menzel hat sein Leben der Biologie verschrieben, insbesondere der Biene. Schon in seiner Jugend war er fasziniert von den Vorgängen in der Natur und bei der Biene ist er kleben geblieben. Nach 50 Jahren lässt Menzel uns nun an seinen Forschungsergebnissen teilhaben. Es ist erstaunlich, wieviel Intelligenz in diesem kleinen Geschöpf steckt. Der Grad der Vernetzung in ihrem Gehirn übertrifft sogar die eines Computers. Sie können sehen, riechen, aufspüren, lernen, merken und sogar träumen. Auf eindrucksvolle Weise kommunizieren sie untereinander und können sich perfekt organisieren. Unterteilt ist dieses Werk in die folgenden 6 großen Kapitel: Annäherung. Wie man mit Bienen ins Gespräch kommt Einblicke ins Bienengehirn, oder der andere Weg zur Intelligenz Was wir über die 7 Sinne der Bienen wissen Lernen und Gedächtnis – zwei Seiten einer Medaille Superorganismus Bienenvolk: Wie sich Bienen verständigen, orientieren und organisieren Biene und Umwelt Obwohl dies ein Sachbuch mit vielen Daten und Fakten ist, liest es sich eher wie eine Erzählung. Die Autoren haben es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass ich nicht nach fünf Seiten das Buch zur Seite legte, da mich die Informationen überfordert haben. Nein, es ist wirklich flüssig geschrieben wie ein Roman und trotzdem mit ganz viel Wissen vollgepackt. Auch die Bildchen und Zeichnungen tragen dazu bei, dass „Die Intelligenz der Bienen“ nicht langweilig wird. Fazit Ich bin keine Imkerin aber eine Hobbygärtnerin mit einer großen Liebe zur Natur. Gifte gehören nicht in meinen Garten auch deshalb nicht, weil ich Nützlinge nicht schädigen will. Wir alle wissen, dass wir ohne die Biene nicht lange überleben würden. Und vielleicht wird dem Einen oder Anderen nach dem Lesen dieser Lektüre bewusst, das Unkrautvernichtungsmittel oder ähnliches lieber im Regal stehen zu lassen. Dem kurzen Leben unserer Honigbiene sollten wir mit viel Respekt begegnen und unseren Garten so gestalten, dass sie gerne unser Gast ist.

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Als Jungimker beschäftigt man sich ja intensiv mit den Bienen. Dazu gehört auch Literatur. Im Internet gibt es zwar genügend Blogs und Foren die sich mit dem Thema beschäftigten, doch muß man sich oft alles mühsam zusammen suchen. Aus diesem Grund lese ich ganz gerne auch mal ein Buch. Damit kann man auch prima neben die Bienenvölker sitzen. Beim Laptop blendet ja meist die Sonne. Aber nun zum eigentlichen Thema dem Buch: Die Intelligenz der Bienen mit dem spannenden Untertitel „Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können“. Von Randolf Menzel, einem der Autoren, hab ich schon öfters in diversen Fachzeitschriften gelesen. Matthias Eckoldt hingegen war mir bis dahin völlig unbekannt. Dieser hatte die Aufgabe das Buch allgemeinverständlich aufzubereiten, was er gut hinbekommen hat. Inhalt Das Buch ist in 6 große Kapitel gegliedert: Kapitel – Annäherung. Wie man mit Bienen ins Gespräch kommt Kapitel – Einblicke ins Bienengehirn, oder der andere Weg zur Intelligenz Kapitel – Was wir über die 7 Sinne der Bienen wissen Kapitel – Lernen und Gedächtnis – zwei Seiten einer Medaille Kapitel – Superorganismus Bienenvolk: Wie sich Bienen verständigen, orientieren und organisieren Kapitel – Biene und Umwelt Soweit zu den Informationen die man überall bekommt. Nun zu meiner Meinung. Mein Senf dazu Es ist nicht wie ein reines Sachbuch aufgebaut, sondern eher eine Mischung aus Biografie, Krimi und Sachbuch. Krimi deswegen weil es sich schon spannend liest wie Randolf Menzel zu seinen Studienergebnissen kam und welche Hürden er oft zu meistern hatte. Ich hatte echt Schwierigkeiten das Buch in einem Rutsch durchzulesen, was mir sonst bei solchen Themen nicht schwer fällt. Das lag nicht etwa daran das es nicht interessant und verständlich geschrieben wurde. Nein. Viel mehr hat es mich immer wieder zum Nachdenken über die Bienen und ihre Verhaltensweisen angeregt. Die Erkenntnisse über den Schwänzeltanz und die Navigation der Bienen haben mich dabei besonders fasziniert. Aber auch das die Sonne grün ist und wie die Bienen auf Pflanzenschutzmittel reagieren. Unterm Strich kommt immer wieder hervor das wir die Intelligenz der Bienen massig unterschätzen. Es sind nicht nur Insekten, es sind Lebewesen die sich in einem Superorganismus organisieren und erstaunliches leisten. Fazit Für Imker die ihr Hobby bzw. ihren Beruf ernst nehmen, ist dieses Buch auf jeden Fall eine Pflichtlektüre. Es fasst die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte zusammen und deckt auch falsche Annahmen über die Bienen auf. Aber auch allen anderen kann ich dieses Buch ans Herz legen. Es schadet bestimmt nicht, wenn man sich über eines der wichtigsten Tiere für unseren Planeten, mehr Wissen aneignet.

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