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Leserstimmen (5)

Conn Iggulden: Drei Könige (Die Rosenkriege-Serie) (3)

Drei Könige Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15507-0

Erschienen:  08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Nicht nur lehrreich, auch fesselnd!

Von: thatweirdbookgirl Datum : 15.02.2017

thatweirdbookgirl.blogspot.de

An alle Geschichtsliebhaber, DAS ist EUER Buch!

Erstmal ein paar Worte zum Cover und Buchdesign: meiner Meinung nach ist dieses einfach wunderschön. Das Gold des Covers sieht so rustikal, aber trotzdem edel aus - einfach total passend. Außerdem befinden sich innerhalb des Buches sehr viele Grafiken und Übersichten, unter anderem Karten und Stammbäume, die nicht nur verdammt gut aussehen, sondern auch das Lesen und den Überblick über die Story um einiges erleichtern, denn diese ist manchmal nicht ganz einfach zu verstehen.
Und da kommen wir schon zum Inhalt. Was mich absolut fasziniert hat, auch schon bei den beiden vorigen Teilen, ist, dass sich der Autor hier nichts ausgedacht hat. Die Story ist wirklich so nah an der wahren belegten Geschichte gehalten, dass man beim Lesen nicht nur unterhalten wird, nein, gleichzeitig erlebt man eine atemberaubende Geschichtsstunde. Nur viel intensiver - hautnah!
Con Iggulden verfolgt einen sehr ausführlichen Schreibstil, der wirklich keine Details auslässt, was die Story manchmal leider etwas in die Länge zieht. Vor allem die Metzeleien fallen sehr langatmig aus. Zusätzlich sind sie extrem blutrünstig, was manchen gut, anderen weniger gut gefallen könnte. Ich persönlich fand es extrem spannend, vor allem weil es mich in gewisser Hinsicht an die Game of Thrones-Saga erinnert hat, natürlich nur ohne den Fantasy-Touch.
Faszinierend waren vor allem die Intrigenspinnerei rund um den König und dessen Thron. Wie diese aussehen, könnt ihr ja selbst erfahren, wenn ihr es lest und das kann ich euch nur empfehlen! Also ich freue mich schon auf das Finale!

Fazit: So und nun nochmal zusammengefasst: Ein toller historischer Roman, der einen vollkommen in seinen Bann zieht, und locker an seine Vorgänger herankommt, einen jedoch manchmal auch durch die vielen Charaktere und Ausschweifungen der Kämpfe ziemlich überfordern kann

Rache und Verrat

Von: Michael Taube Datum : 07.01.2017

www.60minuten.net

Der Band Drei Könige ist der bisher beste Roman der Romanreihe Die Rosenkriege.
Der dritte Teil handelt vor allem über den Aufstieg des neuen Earl of York Edward Plantagenet. Nach großen Schlachten und viel Blut im ersten Teil, wird im 2. dieser Aufstieg und insbesondere die Auswirkungen auf die Familie Neville geschildert und füllt gut über 500 Seiten.

Gut bekommen ist dem dritten Werk von Conn Iggulden die Reduzierung der Hauptrollen auf einige Wenige. Damit hilft er mir, die Handlungsstränge und Ansichten besser zu verstehen und mehr Spaß beim Lesen zu haben.
Schön fand ich die Einführung des lebenslustigen französischen Königs, der ein starkes Gegengefühl zum düsteren von Verrat und Rache und Blut gezeichneten England des 15. Jahrhunderts darstellt.

Mein Fazit: Der im August 2016 erschienene Roman ist ein Stück klarer und eingängiger für mich gewesen. Er hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet. Wer des englischen mächtig genug ist, kann den 4. Teil bereits im Original lesen. In deutsch erscheint er im 2. Halbjahr 2017.

Blütrünstige Schlachten

Von: Oma Inge Datum : 24.10.2016

iwoal.blogspot.de/


Mein Leseeindruck:
Ich habe die beiden ersten Teile der Reihe "Die Rosenkriege" nicht gelesen und hatte dadurch Schwierigkeiten die Personen richtig einzuordnen - es sind einfach zu viele. Geholfen haben mir die Stammbäume der verschiedenen Häuser, die königlichen Linien von England und die Auflistung der "Personen" am Ende des Buches.
Im Laufe der Handlung musste ich nicht mehr so oft die Auflistungen bemühen.

Wer Lust auf blutige, detaillierte Schlachtenschilderungen hat ist mit dem ersten Teil dieses Buches gut bedient. Mir waren sie zu langatmig ist zu blutrünstig. So mag es 1461 gewesen sein aber ich möchte mehr über die Geschichte Englands erfahren.
Der zweite Teil des Buches hat mir wesentlich besser gefallen. Hier ging es um die Intrigen rund um den jungen König Edward. Das hat mich fesseln können und das hat mich für den blütrunstigen ersten Teil entschädigt.

Mein Fazit:
"Blut wird die Erde des Reiches tränken" - das ist für meinen Geschmack zu viel Blut.

Achtung: Dieses Buch ist der dritte Teil einer Reihe!
Die Rosenkriege
1. Sturmvogel
2. Das Bündnis
3. Drei Könige

Hält auch im dritten Teil das Niveau der Vorgänger

Von: Wulf Bengsch | Medienjournal Datum : 24.08.2016

medienjournal-blog.de/2016/08/review-drei-koenige-die-rosenkriege-3-conn-iggulden-buch/

Auch Conn Iggguldens "Drei Könige: Die Rosenkriege 3" steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach und führt die weitschweifige Geschichte der Jahrzehnte währenden Fehde zwischen den Königshäusern mit packender Intensität und eindrücklichen Schilderungen fort. Dabei bewahrt sich die Erzählung eine Zugänglichkeit und Kurzweil, die man in einem Historienepos in dieser Form nur selten finden mag.

Ein historischer Roman at it’s best

Von: Elke Heid-Paulus Datum : 13.08.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

In „Drei Könige“ schreibt der britische Autor Conn Iggulden die Geschichte der Rosenkriege fort, in der die Truppen der rivalisierenden Adelshäuser Lancaster (mit der roten Rose im Wappen) und York (mit der weißen Rose im Wappen) um die Königskrone Englands kämpfen. Sie sind der festen Überzeugung, darauf einen Anspruch zu haben, stammen doch beide Linien von König Edward III. ab. Was folgt sind dreißig Jahre (1455 – 1485) erbitterte Kämpfe, Blutvergießen und unzählige Tote auf beiden Seiten.

Richard Plantagenet, der 3. Duke of York; ist in der Schlacht von Wakefield gefallen, sein Kopf auf einem Pfahl am Micklegate in York zur Schau gestellt. Der Weg scheint frei für einen Lancaster-König. Aber Henry VI. ist schwach, ein Frömmler und mental instabil, nicht unbedingt das, was einen König auszeichnen sollte, aber seine Gemahlin Margaret von Anjou ist eine Kämpfernatur, machtverliebt und tough, die um jeden Preis den Thron für das House of Lancaster sichern möchte. Aber, wenngleich geschwächt, werden die Yorkisten nicht kampflos das Feld räumen. Und es werden noch viele Opfer verlangt und eine Menge Blut fließen, bis dieser Konflikt beendet sein wird. Und es stellt sich die Frage, ob es am Ende einen strahlenden Sieger oder nur Verlierer gibt...

Conn Iggulden hält sich in seinen Schilderungen eng an die historisch belegbaren Fakten (siehe auch das Nachwort). Und dennoch sind seine Romane keine trockene Geschichtsstunde, sondern farbenprächtige, atmosphärische Beschreibungen dieser höchst interessanten Epoche der englischen Historie. Die Vielzahl der Personen mag verwirren, aber die jeweiligen Stammbäume der Häuser York, Lancaster, Neville und Tudor gleich zu Anfang des Buches, bieten dem Leser, der mit den verschiedenen Linien der englischen Könige nicht auf vertrautem Fuße steht, jederzeit die Information, die er benötigt, um dem Geschehen folgen zu können. Die Charakterisierung der Protagonisten deckt sich dabei im Wesentlichen mit der historisch verbürgten Geschichtsschreibung.

Die eine oder andere detailverliebte Schilderung – speziell dann, wenn es um die zahlreichen Kampfhandlungen geht – sorgt zwar einerseits für Längen, bietet aber andererseits auch interessante Einblicke in die entsprechenden Techniken der damaligen Zeit, sodass auch Kenner der englischen Geschichte mit neuen Informationen versorgt werden. Allerdings sollte man keine in pseudohistorisches Gewand verpackte 08/15-Liebesschnulze erwarten, denn Iggulden geht mit Ernsthaftigkeit an das Thema heran und wendet sich in erster Linie an den historisch interessierten Leser.

„Drei Könige“ ist kenntnisreich und farbenprächtig, ein historischer Roman at it’s best – der finale Band der „Wars of the Roses“ Reihe liegt unter dem Titel „Ravenspur: Rise of the Tudors“ bereits in der Originalausgabe vor.