Leserstimmen zu
Der Klügere denkt nach

Martin Wehrle

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Ich lernte Martin Wehrle durch seinen YouTube Kanal kennen und bekam dort bereits viele hilfreiche Tipps und Denkweisen vermittelt, sodass ich mich sehr für sein Buch interessierte. Er ist durch seine Karriere- und Berufsratgeber bekannt und mir vor allem durch seine hilfreichen Tipps bezüglich Mobbing am Arbeitsplatz bekannt. Auch in seinem Buch geht es um das Berufsleben, in erster Linie aber um sensible, schüchterne und introvertierte Menschen, zu welchen ich mich auch zähle. Es ist nicht das erste Buch, welches ich zu diesem Thema lese, aber eins der Besten, da hier die Stärken jener Menschen in den Vordergrund rücken und nicht der Gedanke etwas an sich ändern zu müssen. Er erklärt welche Probleme schüchterne Menschen in der Gesellschaft haben, versucht aus ihnen aber keinen anderen Menschen zu machen, sondern gibt aufschlussreiche Denkweisen um sich selbst und seine Schüchternheit anzunehmen und positiv zu betrachten. Im Buch werden keine Regeln aufgestellt, ich muss nicht- wie in vielen anderen Büchern in irgendwelchen sozialen Experimenten versuchen „aus mit heraus zu kommen“, sondern lerne einfach mich und meine Sensibilität zu mögen. Viele der Geschichten, die im Buch als Beispiele gebracht werden spielen am Arbeitsplatz in Büros, man kann sie jedoch ohne Probleme sofort adaptieren und muss keinen Bürojob haben um aus diesem Buch etwas mitnehmen zu können. Herr Wehrle war mir, wie am Anfang bereits erwähnt durch seinen YouTube Kanal schon sehr sympatisch und hat mich mit diesem Buch in keinster Weise enttäuscht!

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Ein unterhaltsames Buch voller kluger Inspirationen, das einem wirklich etwas bringt. Martin Wehrle kritisiert unsere „Lärmgesellschaft“ (S. 11) und empfiehlt leisen Menschen, echt zu bleibt, statt auf laut zu machen (S. 128). Mit viel Interesse habe ich gelesen, wie introvertierte Promis ihren Weg gemacht haben, Bruce Springsteen, Albert Einstein, Joachim Löw und Reinhard Mey. Im Mittelpunkt aber stehen normale Menschen: Eine leise Frau, der es endlich gelingt, sich mit einem Trick im Meeting Gehör zu verschaffen (S. 238, „lautes Schweigen“). Ein leiser Bewerber, der es lernt, auf völlig natürliche Weise sich selbst zu loben (S. 199, „Fankurve“). Eine Angestellte, die Smalltalk eigentlich hasst, ihn dann aber dank der „Reportermethode“ zu schätzen lernt (S. 143). Oder ein Hochsensibler, der endlich einen Weg findet, öfter Nein zu sagen (S. 296). Der praktische Nutzen des Buches für ruhige Menschen ist bemerkenswert, man lernt aus jeder Geschichte. Hin und wieder finden sich kleine oder große Tests zum eigenen Charakter („Wie introvertiert oder hochsensibel sind Sie?“, S. 78). Das Buch ist leicht verständlich und inhaltlich einwandfrei. Sehr zu empfehlen!

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Das leise Wesen erfährt in diesem Werk ungeahnte Chancen für sich. Wer denkt, dass es sich um eine Anleitung handelt, in der er umgepolt wird und ab morgen der extrovertierte Marktschreier wird, der wird enttäuscht sein. Viel mehr bekommt der Leser clevere Tipps an die Hand, wie er sein ruhiges Wesen gekonnt zu seinem Vorteil einsetzt. Zehn hochspannende und abwechslungsreiche Kapitel warten auf Sie. Die Trainingsübungen machen Spaß und sind überraschend effizient. Vor allem der große Temperaments-Test bringt es genial auf den Punkt. Hier werden Sie feststellen wie introvertiert, hochsensibel und glücklich Sie sind. Darüber hinaus ist ein weiteres Highlight sicher das Anti-Schwätzer-Training bei Sie lernen, wann es Zeit wird die Bremse rein zu hauen. Am Ende des Buches werden Sie definitiv davon überzeugt sein, das es viel wichtiger ist, echt zu bleiben anstatt sich zu verstellen, um ebenfalls laut zu werden. Martin Wehrle beschreibt eindrucksvoll, warum nun das Zeitalter der Introvertierten begonnen hat. Der vermeintlich zurückhaltende wird hier sein ganzes Potenzial inklusive Chancen und Stärken entdecken. Wehrle bringt es sehr amüsant rüber wie Sie als stiller Mensch in einer lauten Welt Ihre Trümpfe einsetzen und geschickt für sich ausspielen können. Er gibt Ihnen eine hocheffiziente und nützliche Trickkiste an die Hand mit unzähligen Tipps. Fazit: Das perfekte Buch für introvertierte Menschen, die bisher dachten, Sie sind zu leise. Nach dem Lesen werden Sie feststellen, dass dem nicht so ist und lediglich Ihr Umfeld zu laut ist!

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Dieses Buch ist für alle, die eher nicht durch große Reden auffallen und die sich von Schwätzern und der Lärmgesellschaft lieber zurückziehen. Leise und Introvertierte Menschen bestärkt Martin Wehrle darin, auf ihre Bedürfnisse zu hören und ihre Stärken dort auszuspielen, wo sie perfekt passen. Es ist wichtig, achtsam mit sich umzugehen, echt zu bleiben, anstatt ebenfalls laut sein zu wollen. Das Buch ist in zehn unterschiedliche und jeweils abwechslungsreich gestaltete Kapitel unterteilt: 1.Warum nicht jeder schüchtern ist, der sich so fühlt 2. Der große Temperaments-Test 3. Warum Sie nicht auf jeder Hochzeit tanzen müssen 4. Die Smalltalk-Lüge 5. Warum ehrlich am längsten liebt 6. Bewerbung ohne Kanonenkugel 7. Meeting ohne Mätzchen 8. Das Rede-Duell 9. Wie Sie mit Dickhäutern umgehen 10. Die Schwätzer-Bremse. Jedes Kapitel enthält eine Themen-Beschreibungen, Hinweise auf Quellen und Studien, Beispiele, Übungen, Coaching-Impulse etc. Neben den Berichten über introvertierte Promis und wie sie ihren Weg gemacht haben, stehen normale Menschen im Mittelpunkt. Als Coaching-Dialog werden ihre Veränderungen beschrieben: Eine Frau, der es endlich gelingt, sich mit einem Trick im Meeting Gehör zu verschaffen oder eine Angestellte, die Smalltalk eigentlich hasst, ihn dann aber dank einer neuen Methode zu schätzen lernt. Meine Highlights im Buch sind zum einen die Reporter-Methode, bei der ruhige Menschen beim Smalltalk als Reporter unterwegs sind, um Fragen zu stellen und spannende Antworten zu bekommen. Auch hilfreich fand ich die Tipps für Meetings, bei der viele Menschen in einer Zwickmühle stecken, weil sie das ganze Gerede unnötig finden, andererseits aber auch etwas beitragen wollen: „Sie drücken das Gaspedal und gleichzeitig die Bremse.“ Die Tipps für das Sprechen in Meetings, vor Gruppen und den Umgang mit Schwätzern finde ich sehr hilfreich und praxisnah. Auch wenn ich den Titel des Buches etwas reißerisch finde, ist das Buch rundum gelungen und es enthält viele, praktische und umsetzbare Tipps für ruhige und sensible Menschen. Außerdem ist es Zeit, dass die Stärken der Menschen, die nicht im Vordergrund stehen, mehr gewürdigt werden.

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