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Leserstimmen (25)

Amy Engel: Heart Of Ivy - Geliebter Feind

Heart Of Ivy - Geliebter Feind Blick ins Buch

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31069-4

Erschienen:  13.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine interessante Dystopie mit einer schönen Liebesgeschichte

Von: Hannah Bookmarked Datum : 31.08.2016

www.neon-oati.blogspot.de

Obwohl das Cover der deutschen Ausgabe mit seinen rosa Tönen doch sehr weiblich aussieht, klang der Klappentext eher nach düsterer Dystopie, sodass das Buch fix auf meine Wunschliste gewandert ist.

Dystopie wird auch gleich auf den ersten Seiten geboten, so wirklich düster ist es aber nicht.
Wir tauchen ein in die Welt von Ivy, die in einem kleinen Dorf mit 10.000 Einwohnern lebt. Dies sind einige der letzten Menschen, die eine unbekannte Katastrophe auf der Erde überlebt und sich nun zusammengerottet haben.
Ursprünglich führte Ivys Großvater diese Gruppe an, musste sich jedoch gegen einen aufstrebenden anderen Kandidaten behaupten und verlor schließlich gegen dessen übermäßige Waffengewalt.
Seit dem lebt Ivy Familie mit dem Zorn der rechtmäßigen Macht beraubt zu sein und nun soll es an Ivy sein diese Ungerechtigkeit und die Unterdrückung des "Präsidenten" zu beenden.

In Westfall, wie die kleine Stadt heißt, werden jedes Jahr alle 16 Jährigen Mädchen von der Verliererseite mit den 16 Jährigen Jungen der Gewinnerseite verheiratet.
Ivy ist dieses Jahr eine von ihnen und soll ausgerechnet den Sohn des Präsidenten heiraten.

Ivy selbst ist eine eher verschlossene Persönlichkeit, die auch viel Unsicherheit und Abhängigkeit gegenüber ihrer Familie zeigt. Es ist etwas schwer Zugang zu ihr zufinden -sowohl für die Figuren im Buch als auch für den Leser selbst- jedoch taut sie im Laufe der Handlung etwas auf und wird immer mutiger und selbstbewusster. Am Ende ist auf jeden Fall eine deutliche Entwicklung von ihr zu erkennen und ich bereits jetzt gespannt wie sich dies in Teil 2 fortsetzen wird.
Bishop, Ivys "Ehemann" bleibt eher mysteriös und im Hintergrund, denn man erfährt erst ganz zum Schluss etwas mehr über ihn. Dennoch ist er ein sehr sympathischer Kerl, sodass ich um die Liebesgeschichte im Buch doch mitgefiebert habe.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, erzeugt aber durch seine vielen kurzen, knackigen Sätze häufig Spannung und lässt wenig Langeweile aufkommen.

Die Liebesgeschichte hat mir vor allem deswegen so gut gefallen, weil sie sehr realistisch gehalten war. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Handlung ein wenig in die Länge zieht, da sich viele Ereignisse wiederholen (Beispiel: Ivy trifft auf ihre Schwester, diese setzt sie unter Druck).

Das Ende konnte mich ebenfalls nicht so ganz überzeugen. Auf einmal ging alles ganz schnell. Entscheidungen (die für mich nicht nachvollziehbar waren) wurden getroffen und zack schon waren die Konsequenzen geschehen und die letze Seite des Buches umgeblättert. Mit einem Cliffhänger zurückgelassen zu werden finde ich persönlich immer eher unangenehm, auch wenn es mich natürlich motiviert nun auch das zweite Buch der Reihe zu lesen.

FAZIT

Eine interessante Dystopie mit einer schönen Liebesgeschichte, der aber etwas mehr Spannung im mittleren Teil und ein weniger rasches Ende ganz gut getan hätten.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und lässt mich nun mit Sehnsucht auf den zweiten Teil der Geschichte warten.
Für Band Zwei würde ich mir wünschen, dass die Geschichte noch etwas düsterer wird und sich somit noch besser an das Apokalypse Setting, dass ja bereits in Band Eins gegeben ist, anpasst.

Wow, einfach nur wow ! LESEEMPFEHLUNG

Von: Patchwork_Family_yt Datum : 27.08.2016

https://www.youtube.com/channel/UCYtPF5Gx4UU3Wa3rKyQdNfw

Heart of Ivy - Geliebter Feind

Autor: Amy Engel
Erschienen: Juni 2016
Verlag: cbt
Seiten: 350 Seiten
Klappentext:
Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verlierer sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur eine kann für Gerechtigkeit sorgen: Ivy Westfall. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten – und ihr Bräutigam … Bishop ist jedoch nicht wie gedacht, sondern der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann. Prompt verliebt sich Ivy und steht vor einer folgenschweren Entscheidung.
Quelle: cbt
Inhalt:
Die 16-jährige Ivy lebt in einer Welt die nach dem Krieg, nicht mehr viel zu bieten hat. Zehntausend Menschen leben in einer Stadt die von einem Zaun eingezäunt wurde. Die Stadt wurde in zwei Teile geteilt, die des Gründers und die des Präsidenten. Die Regeln des Präsidenten sind hart und in manchen Augen nicht fair, die Meisten halten sich aber daran um den Frieden zu halten. Ivy lebt in dem Teil der zu dem Gründer gehört, die nicht so gut gestellte Seite, einmal im Jahr müssen sich die 16-jährigen Mädchen aus dem Stadtteil zu einer Heiratsveranstaltung einfinden. Hier erfahren sie wer ihr Ehemann ab diesem Tage sein wird, für die anderen Mädchen ist dies aufregend, spannend und sie freuen sich sehr nur Ivy nicht, denn sie weiß was auf sie zu kommt…

Meine Meinung:
Ein absoluter Pageruner! Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen, es ist so super geschrieben, das man selber als Leser sich mitten drinnen fühlt. Amy Engel hat einen tollen, einfachen Schreibstil, der einem das Lesen nur noch schöner macht. Die Idee der Dystopie, kommt einem gar nicht soweit entfernt vor. Ivy ist ein tolles Mädchen, stark, trotzig und ehrlich, ich habe sie von Anfang an gerne gemocht. Die Schwester von Ivy, war dagegen von Anfang an überhaupt nicht mehr mein Fall.
Ich war doch ein wenig traurig als das Buch so abrupt geendet hat, ich hätte noch 200 Seiten weiter lesen können. Es hat mich einfach so in den Bann gezogen.

Fazit:
PAGERUNER ! Absoluter Empfehlung von mir, auch wenn man am Ende des Buches traurig ist das es vorbei ist. Ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten Band.


Dystopischer Liebesroman

Von: Silly2207 aus Heinsberg Datum : 14.08.2016

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Nach einem Atomkrieg haben es nur wenige Menschen geschafft zu überleben, ein Teil von ihnen lebt abgegrenzt vom Rest der Welt hinter einem Zaun und hier gelten eigene Regeln und Bestimmungen. Aber auch hier wurden die Menschen nicht schlauer und es gab unter ihnen weitere Streitigkeiten und zum Schluss eine Gewinner- und eine Verliererseite. Nun haben die Gewinner seit einigen Generationen eine neue Regelung getroffen, denn einmal pro Jahr müssen alle heiratsfähigen Töchter der Verlierer einen Sohn der Gewinner heiraten. Hintergrund des Ganzen ist es, weitere Kriege/Kämpfe untereinander zu verhindern, denn wer schießt schon gerne auf seine eigenen Kinder oder Enkelkinder. Genau dieses Schicksal ereilt nun auch Ivy, die Tochter des Anführers der Verlierer, denn sie ist schon seit Jahren dem Sohn des Präsidenten, Bishop, versprochen. Doch Revolutionäre werden nicht umsonst so genannt und so soll Ivy einen Plan ihres Vaters durchführen. Sie soll Bishops Vertrauen erlangen und ihn dann töten. Doch nach der Hochzeit muss Ivy feststellen, dass Bishop so ganz anders ist als vermutet und auch nicht alles so schwarz oder weiß ist, wie es ihr Vater darstellt. Bekommt sie Zweifel an den Plänen des Vaters? Oder wird sie diese doch noch ausführen?

Meine Meinung:

Ich wusste schon vor dem Lesen, dass es sich bei diesem Buch um eine dystopische Liebesgeschichte handeln würde und war dementsprechend neugierig auf das Buch. Ich wurde auch nicht enttäuscht von der Geschichte, die mich als Leser gleich von Beginn an in seinen Bann schlägt. Ich hatte zwar ein wenig mehr "Dystopie" noch erwartet, fand aber die Geschichte um Ivy und Bishop sehr gut erzählt. Amy Engel hat einen flüssigen und klaren Schreibstil, mit dem es ihr sehr schnell gelingt, an ihre Geschichte zu fesseln und in die dystopische Welt, die sie hier erschaffen hat, zu ziehen. Die Sprache ist leicht verständlich und dafür auch absolut geeignet für die Zielgruppe des Buches.

Das Setting ist sehr typisch für eine Dystopie, aber auch dementsprechend glaubhaft und gelungen. Alles wirkt durchweg grau und kalt und man spürt den ständigen Kampf ums Überleben. Doch trotz allem haben sich die Menschen auch hier nicht grundlegend geändert, denn letzten Endes geht es doch wieder um zwei Seiten, die gegeneinander sind. Die Seite des Präsidenten, die Gewinner, die Vorschriften verfassen und die Verlierer unterdrücken. Dementsprechend wird aber auch der Hass der Gegenseite geschürt und Intrigen geschmiedet.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Ivys, die gezwungener Maßen den Sohn des Präsidenten heiraten muss. Man bekommt gleich von Anfang an einen guten Eindruck über Ivys gesamte Gefühlswelt und merkt auch sehr gut, wie sie beginnt, alles mehr und mehr in Frage zu stellen. Ich konnte mich sehr gut in die junge Frau versetzen und fand ihr Verhalten logisch und verständlich.

Richtig gut gefallen hat mir hier der männliche Protagonist Bishop, der auch durch sein Verhalten vieles an Ivys Denken nach und nach beeinflusst. Denn Bishop gibt sich so gar nicht wie der reiche, verwöhnte Präsidentensohn, den Ivy erwartet hat, stattdessen ist er verständnisvoll und loyal und setzt sich für seine Frau ein. Er ist ein wirklich sehr gut gelungener Charakter, der mich in seinem Handeln und Denken überzeugen und beeindrucken konnte.

Mein Fazit:

Ein modernes Romeo und Julia in einer zerstörten Welt, dass mich durch einen flüssigen Schreibstil und einer glaubhaften Protagonistin von der ersten Seite an abholen und überzeugen konnte. Vielleicht ist der Roman an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu vorhersehbar und ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, doch trotzdem konnte er mir gute Unterhaltung bieten. Die Charaktere, allen voran Bishop, konnten mich überzeugen und abholen und machen neugierig, wie es denn nun weiter geht. Gelungener erster Teil einer Dilogie, den ich sehr gerne weiter empfehlen möchte. Von mir gibt es hier vier von fünf Sternen!

Interessante Dystopie!

Von: Romantic Bookfan Datum : 11.08.2016

romanticbookfan.blogspot.de

Ein verheerender Krieg hat viel Tod und Zerstörung gebracht. Nun herrscht nach zwei Generationen ein vorsichtiger Frieden, der jedoch auch viel Freiheit gekostet hat. Das bekommt Ivy Westfall zu spüren. Auf der Seite der Verlierer stehend, ist sie dazu verpflichtet, den Sohn des Präsidenten, Bishop Lattimer, zu heiraten. Doch Bishop ist ganz anders als gedacht und gewinnt ganz langsam Ivys Vertrauen. Doch dieses Vertrauen hat seinen Preis, denn Ivy muss eine folgenschwere Entscheidung treffen....

Geliebter Feind ist ein Titel, der mich schon sehr neugierig gemacht hat. Ivy ist neben ihrer älteren Schwester und ihrem Vater die einzige Westfall. Ihr Großvater kämpfte für Freiheit und Demokratie...und verlor. Als Zeichen des Friedens ist Ivy gezwungen Bishop zu heiraten, was ihr verdammt viel Angst einjagt. Generell fand ich Ivy sehr mutig und tapfer, doch man merkt recht schnell, dass sie auch ziemlich unter dem Einfluss ihres Vaters steht.

Bishop wiederum ist ein eher ruhiger, in sich gekehrter, junger Mann, der die Natur liebt. Er ist überhaupt nicht so, wie Ivy ihn sich vorgestellt hat und das überrascht sie selbst am Meisten. So entwickeln sich zwischen den beiden ganz langsam zarte Gefühle.

Generell sind die Lebensumstände widrig. Es gibt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft und die Ungerechtigkeiten sind groß und so bahnt sich im Untergrund eine Rebellion gegen Präsident Lattimer an. Die Autorin stellt jedoch auch sehr schön da, dass es auf schwierige Fragen keine einfachen Antworten gibt und so kann man den Roman durchaus politik- und gesellschaftskritisch verstehen. Ich sehe da schon einige Parallelen zur heutigen Politik.

Wem Ivy genau vertrauen kann und wer wirklich zu den Guten gehört, bleibt unklar bzw. wird immer wieder auf den Kopf gestellt. Dass sorgt für viel Spannung. Generell macht Ivy eine tolle Entwicklung durch und wird immer selbstbewusster. Das hat mir richtig gut gefallen. Etwas frustriert war ich über das Ende, welches seeehr offen ist. Ich hoffe, dass bald Teil 2 erscheint.

Fazit:
Eine tolle Dystopie, die vor allem mit der Protagonistin, Ivy, punktet. Die junge Frau ist auf der einen Seite sehr mutig, auf der anderen Seite muss sie selbst ihren eigenen Weg gehen sowohl was Vertrauen angeht als auch was die Liebe angeht.

Kann man es immer noch Manipulation nennen, wenn man weiß, das es einem geschieht und es trotzdem funktioniert?

Von: Stopfi's Bücherwelten Datum : 08.08.2016

https://stopfisbuecherwelten.wordpress.com/

Worum geht’s?

Die 16 jährige Ivy Westfall lebt in einer Welt, in der nach dem Krieg ein ganz besonderes System herrscht: Die Töchter der Verliererseite werden mit den Söhnen der Gewinnerseite verheiratet, um den Frieden zu stützen. Als direkte Nachfahrin der Gründer muss Ivy Bishop, den Sohn des Präsidenten heiraten. Doch um die Regierung zu stürzen muss sie ihn töten.
Doch dann beginnt sie Vertrauen zu ihm zu fassen und steht vor einer schwierigen Entscheidung: Bishop oder ihre Familie. Liebe oder Gerechtigkeit. Leben oder Tod.

Meine Meinung:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Cover überhaupt nicht mag. Ich finde es ziemlich unpassend. Und ich verstehe nicht, warum das Mädchen nicht ein Kleid anhat, das würde deutlich besser zum Buch passen – und man würde das Messer in ihrer Hand besser erkennen!
Aber egal. Don’t judge a book by its cover.
Inhaltlich gesehen hat mich das Buch sofort überzeugt! Die Geschichte klingt neuartig, und im ersten Moment vielleicht nach Selection, obwohl das überhaupt nicht zutrifft.

Die Idee hinter diesem Buch ist wirklich großartig! Das gesamte Worldbuilding ist zwar relativ simpel, aber trotzdem durchdacht. Klar, wer hier Komplexität sucht, wird vielleicht nicht unbedingt fündig. Aber das macht nichts. Die Idee mit der Heirat ist etwas ganz Neues, finde ich und deshalb auch umso spannender.
Hier liegt ein wundervoll stringenter Handlungsverlauf vor, das Buch ist ein regelrechter Pageturner, die Kapitel (die übrigens eine angenehme Länge haben!) fliegen nur so vorbei. Ich war in 2 Tagen durch und es wäre auch noch deutlich schneller gegangen.
Die Handlung ist wirklich spannend und abwechslungsreich. Man fiebert richtig mit Ivy mit.
Diese war mir wirklich sympathisch, sie macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch und reift zu einer stolzen und mutigen jungen Frau heran. Auch Bishop ist sympathisch, wobei er bis ungefähr zur Hälfte relativ undurchschaubar bleibt.
Dies gilt auch für die Nebencharaktere, d.h. vor allem für die Familien der beiden. Man kann sich nie sicher sein, welche Handlungsgründe es gibt, welche Absichten sie haben.
Einzig den letzten großen Handlungsstrang von Ivy konnte ich nicht ganz verstehen (die, die das Buch kennen, werden wissen, was ich meine). Aber ohne diese Entscheidung von Ivy würde es nicht diesen blöden Cliffhanger geben. Grrr, der ist echt bitter. Aber laut Verlag ist der zweite und somit abschließende Teil schon in Arbeit. Gut. Sonst müsste ich nämlich auf Englisch weiterlesen!
Der Schreibstil von Amy Engel ist genauso wie die Handlung: packend, klar strukturiert, spannend. Sie hat ein gutes Gefühl dafür, wann es sinnvoll ist, Spannung aufzubauen, und wann nicht. Richtig toll wäre es gewesen, wenn man ab und an auch Bishop zu Wort kommen hätte lassen. Das hätte ihm noch etwas mehr Tiefe gegeben, er war mir teilweise ein bisschen zu blass. Aber ansonsten sehr gelungen!

Fazit:
– Cover: 2/5 (das Cover zieht es etwas runter, sonst 4,5 / 5)
– Inhalt: 5/5
– Handlung: 4/5
– Charaktere: 4/5
– Schreibstil: 5/5
Gesamt: 4 / 5
Ein wundervoller Auftakt! Gerade für jüngere Leser, denen Die Bestimmung oder Panem noch zu heftig ist, kann ich Heart of Ivy wirklich nur empfehlen! Aber auch allen anderen, die für kurze Zeit alles um sich herum vergessen wollen – ich freue mich riesig auf Teil 2! Ich habe nämlich keinen Plan, wie dieses Dilemma (→ Cliffhanger) wieder zu lösen ist, hoffentlich hat das die Autorin gut hingekriegt!

Ich danke dem cbt Verlag, sowie der Verlagsgruppe Random House ganz herzlich für dieses Rezensionsexemplar!

Unfassbar gut!

Von: MonaVeilchen aus Bochum Datum : 01.08.2016

Wow!
Habe das Buch grad beendet und bin absolut begeistert, zuml das Cover in meinen Augen nicht sehr vielversprechend aussieht.
Aber von vorn: In Heart of Ivy – Geliebter Feind findet sich der Leser in einer Zukunftsdystopie wieder: die Erde ist nach einem fatalen Weltkrieg weitestgehend unbewohnbar. Eine kleine Gemeinschaft Überlebender, bestehend aus einigigen tausend Menschen, hat eine Stadt auf dem Gebiet der ehemaligen USA gegründet und lebt dort von den verbliebenen Ressourcen. Die Gesellschaft ist durch einen mehrere Generationen andauernden Konflikt in zwei Lager gespalten. Die jetztige Führung regiert in einer Art absoluter herrschaft und zwingt die Nachkommen des anderen Lagers, die Kinder der Gewinnerseite zu heiraten.
Ivy ist die Tochter des Stadtgründers und steht auf der Verliererseite. Die Erzählung beginnt an jenem tag, an dem sie dazu gezwungen wird, den Sohn des Präsidenten zu heiraten.

Bis zur letzten Seite hat mich der Roman fesseln können – der Schluss hat mich kalt erwischt! Einige Nebenfiguren sind leider etwas farblos geblieben und auch der theoretische Unterbau der Erzählung (der Krieg, die feindliche und gefährliche Außenwelt, die die Stadt umgibt) hätten in stärkeren Farben gezeichnet werden können. Die beiden Hauptfiguren, Ivy und Bishop, überzeugen hingegen völlig. Ivy, weil man einen tiefen und nachvollziehbaren Blick in ihre Seele werfen kann, Bishop, weil sein Handeln und sein Charakter zu 100% zusammenpassen.

Wer "Die tribute von Panem" mochte, wird sich in dieser Welt auch wohl fühlen! Unbedingt lesen!

Heart of Ivy - Geliebter Feind

Von: Bianca PB Datum : 30.07.2016

prowling-books.blogspot.de

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut, es klang einfach nur nach einer wahnsinnig guten und romantischen, spannenden und aufwühlenden Dystopie und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil! =)

Aus der Sicht von Protagonistin Ivy lernt man als Leser eine grausame Welt kennen, einen Ort der sich so entwickelt hat, weil wir Menschen unsere schöne Erde mit einem Krieg zerstört haben. An diesem Ort gibt es eine Grenze zwischen den Gründern und den "Herrschenden". Beide Familien sind lange im Streit und der Präsident hat ziemlich harte Regeln unter denen die Bewohner leiden müssen.

Ivy ist am Anfang des Buches 16 Jahre alt, sie ist eine direkte Nachfahrin einer der Gründer. Leider ist sie damit auf der „Verliererseite“ und wird mit einem jungen Mann der anderen Seite verheiratet. Ausgerechnet in ihrem Fall mit dem Sohn des Präsidenten. Allerdings schicken ihr Vater und ihre Schwester sie mit einem Auftrag in die Ehe: Sie muss ihren Mann töten. Einfach gesagt, als getan, oder?
Ivy ist eine sehr starke Protagonistin, die einem enormen Druck ausgesetzt wird. Auf der einen Seite steht ihre Familie, auf der anderen ihr Herz und dann gibt es da auch noch die Verpflichtung allen anderen gegenüber, schließlich ist sie die Frau des zukünftigen Präsidenten. In ihrem jugendlichen Alter muss sie unglaublich viel mitmachen und sie kam mir viel erwachsender vor, hat sich während der Geschichte aber auch noch stark entwickelt. Ich habe sehr mit ihr gelitten, ihre Situation ist einfach nur krank und ihre Gefühle ein heilloses Durcheinander.

Ein Grund für das Durcheinander ist ihr Mann Bishop, 18 Jahre alt und eben zukünftiger Präsident. Ich muss sagen, dass er mir gefallen hat und das hat auch einen ganz simplen Grund: Er ist ein ruhiger und tiefschichtiger Charakter. Kein Macho, kein Bad-Boy, kein unnahbarer Kerl, der nur für Ivy weich wird (oder so. Ihr wisst schon was ich meine – der Klischeetyp aus aktuellen Jugendbüchern). Bishop ist einfach ein guter Kerl, mindestens genauso verzweifelt und unglücklich wie Ivy, mit dem Herz am rechten Fleck und… hach, ja. Einfach ein toller Charakter, der mir sehr imponiert hat in dieser kranken Gesellschaft.

Die Protagonisten waren beide sehr authentisch und vielseitig aufgebaut, aber auch die Nebencharaktere konnten sich sehen lassen. Zum einen ist Ivys Familie mehr im Fokus (ihre Schwester und ihr Vater) und meine Meinung zu ihnen war von Anfang an eher gemischt. Das gleiche gilt für Bishops Eltern und auch andere Charaktere haben nicht gleich einen Stempel von mir aufgedrückt bekommen. Nach wie vor ist es schwierig sie von der Art her zu bewerten. Ich habe ein paar gute Hasscharaktere, mal sehen ob sich meine Vermutungen in der Fortsetzung bestätigen wird. =)

Die ganze Story hat mir wahnsinnig gut gefallen, ich habe eine romantische und erdrückende Dystopie erwartet und genau das bekommen. Tatsächlich war das ganze Buch sehr gefühlsbetont, nicht nur in eine Richtung. Ivy muss sich mit ganz grundlegenden Fragen beschäftigen, die die Liebe, aber auch die Familie beinhalten, richtig und falsch. Einige Szenen waren wirklich nervenaufreibend und g�aaaanz einige auch ganz schlimmes Kopfkino. In dieser Dystopie werden neben der politischen Situation auch noch andere Eigenschaften bemängelt, die es auch so in unserer Gesellschaft leider zu Genüge gibt.
Die ganze Aufmachung hat mir sehr gefallen. Ich konnte richtig gut mitfiebern und mitfühlen, nachdenken und das Ganze in mich Aufsaugen. Ich habe den Sog in meinen letzten Büchern irgendwie etwas vermisst, aber hier konnte ich das Buch endlich mal wieder einfach nicht aus der Hand legen.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch absolut überzeugen. Sie macht Ivy zu einem unglaublich realen Charakter, zeigt ihre Gefühle und schafft es mit ihrer leichten Art die Seiten dahinfliegen zu lassen, obwohl das Thema nicht immer unbedingt leicht ist. Ihre Beschreibungen sorgen für einen Film der vor dem inneren Auge abläuft und ich habe mich tatsächlich so sehr in das Buch verloren, dass ich überrascht war, als es zu Ende ging. Ätzend. Nun heißt es warten, das Ende war echt ultra fies für mich! =D

Fazit:

Ein Pageturner! Ich liebe dieses Buch, die Geschichte, die Charaktere, die Frage nach falsch und richtig. Ich war absolut gefesselt während des Lesens und kann Band 2 nicht erwarten! Stempel: Herzensbuch!

Ganz klare 5 von 5 Pfotenherzen von mir

Wem kann man trauen?

Von: schokigirl1989 Datum : 27.07.2016

https://www.youtube.com/channel/UCZbp5No4O4djh5adFEwCyvg

In „Heart of Ivy – Geliebter Feind“ von Amy Engel geht es um Ivy, die in einer postapokalyptischen Welt lebt. Zwei Gruppen von Überlebenden des großen Krieges haben sich an einem unberührten Flecken niedergelassen. Allerdings konnten sie sich wegen der Regierungsform nicht einigen. Ivys Großvater hat in dieser Auseinandersetzung verloren & seitdem müssen die Mädchen von Ivys Gruppe, die Jungs der anderen Seite heiraten. Der Staat bestimmt dabei wen & wannn dies geschieht. Ivy soll mit 16 Jahren den Präsidentensohn heiraten & möglichst schnell Kinde rbekommen. Allerdings plant sie & ihre Familie eine Rebellion & der Präsidentensohn muss dafür geopfert werden. Doch je näher Ivy ihrem neuen Ehemann kommt, umso mehr merkt sie, dass er es gar nicht verdient hat geopfert zu werden. Was wird Ivy nun tun?

Der Schreibstil ist wirklich locker & man fliegt nur so durch die Seiten. Dabei wird die Geschichte aus Ivys Sicht erzählt.
Die meisten Charaktere waren gut dargestellt. Sie waren dreidimensional & hatten daher sowohl gute, als auch schlechte Seiten. Besonders Bishop, der Präsidentensohn, schien tiefgründig & real. Nur Ivy wirkte etwas naiv & gutgläubig, obwohl sie auch erwachsen rüber kam. Sie macht jedoch eine gute Entwicklung mit.
Die Geschichte wirkte zu Beginn anders als erwartet. Da ich eine Dystopie bzw eine postapokalyptische Geschichte erwartet habe, hat es mich etwas gewundert, dass das Buch direkt mit der Hochzeit beginnt. Denn es fehlte vollkommen das Kennenlernen der Gesellschaft, die Darstellung ihrer Probleme & das normale Leben der Protagonistin. So hat man zwar indirekt durch wörtliche Rede etc. erfahren was schief läuft in der Gesellschaft, aber es fehlt die emotionale Bindung die man bekommt, wenn man es tatsächlich mitbekommt. Solche Szenen kommen vereinzelt erst später. Aber für eine Liebesgeschichte kam auch die Romantik länger nicht so recht zurande. Dementsprechend habe ich länger nicht verstanden worauf die Geschichte eigentlich hinaus wollte, da sie weder Fisch, noch Fleisch zu sein schien. Später ist mir dann klar geworden, dass es um die Intrigen & die politischen Entwicklungen geht. Wem kann man trauen? Wer will die Zukunft verbessern & wer ist nur machthungrig? Was kann man tun & vertreten, um die Rechte der Menschen zu verteidigen? Solche Fragen machen die Geschichte aus. Zwar findet dies auf einer jugendlichen & damit einfacheren Ebene statt, aber ist dennoch recht verwickelt. Das hat mir dann wieder besser gefallen, auch wenn man objektiv schnell merkt, wer ein falsches Spiel spielt & wer nicht. Jedoch ist Ivys Zwiespalt verständlich dargestellt.

Fazit: Die Geschichte hat etwas Anlauf gebraucht bis man richtig verstanden hat worum es geht. Und viel wurde leider nur erzählt & nicht gezeigt. Aber hintenrum wurde es interessant. Es endet mit einem Cliffhänger, was Lust auf den 2. Band bereitet. Daher: 3 Sterne

Etwas zu romantisch...

Von: Die fantastische Bücherwelt Datum : 18.07.2016

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

„Geliebter Feind“ von Amy Engel ist der Auftakt der dystopisch-romantischen „Heart of Ivy„-Dilogie.

Auf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen und war direkt angefixt. Es spricht einerseits meine Klein-Mädchen-Seite an, andererseits auch die junge Frau, die einfach nicht die Finger von düsteren Zukunftsszenarien lassen kann. Doch kann so eine Mischung überzeugen? Und wie düster kann es schon werden, wenn das Cover so ein rosa Mädchentraum (Messer inklusive) ist?

Ja und nein. Amy Engel hat bei ihrem Reihenauftakt vieles richtig gemacht, aber doch eben nicht alles. Obwohl es eine Regierung zu stürzen und einen Ehemann zu töten gibt, plätschert die Geschichte lange Zeit vor sich hin. Der Fokus liegt ganz klar auf der Liebesgeschichte, die ein wenig an Romeo und Julia erinnert.

Ein Junge, der nicht lügen will, verheiratet mit einem Mädchen, das nicht die Wahrheit sagen kann. Falls es einen Gott gibt, hat er einen kranken Sinn für Humor. (S. 128)

Nur dass es eben nicht eine unsternbedrohte Liebe ist, sondern eine authentische Beziehung, die trotz der widrigen Umstände gedeiht. An diesem Aspekt gibt es auch wirklich nichts zu rütteln, das ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Ich ertappte mich selbst dabei, wie ich bei gewissen Szenen in romantische Verzückungen geriet und das ein oder andere Tränchen vor Rührung war unter Umständen auch dabei.

Es ist Bishop, der mir geholfen hat, mich zu befreien. Doch er hat mich nicht gerettet. Er hat mir die Freiheit gegeben, mich selbst zu retten, und das ist die allerbeste Art von Rettung überhaupt. (S. 302)

Leider ging es nicht darum – oder besser gesagt nicht nur. Ivy wurde immerhin hinter die feindlichen Linien geschickt; es galt Missstände aufzudecken und Veränderungen herbeizuführen. Laut Plan ihres Vaters war da mehr als ein Mord inbegriffen, also wo blieb die Spannung?

Sicher, Titel und Cover machen von vornherein klar, dass die Liebe eine große Rolle spielt, aber das schließt den Nervenkitzel und das Drama doch nicht aus. Zumindest hatte ich das gehofft und wurde in diesem Punkt ziemlich enttäuscht.

Trotzdem ist „Heart of Ivy – Geliebter Feind“ eine Empfehlung wert, vor allem wenn man weiß, worauf man sich einlasst. Der Schreibstil liest sich gut, die Charaktere sind solide ausgearbeitet und entwickeln sich sehr anschaulich – und für die Liebe hat Amy Engel offensichtlich das richtige Fingerspitzengefühl. Außerdem – und das ist das Wichtigste – wird es eine Fortsetzung geben, die hoffentlich all das bietet, was mir bei dem Auftakt noch gefehlt hat.

Fazit:

Amy Engels „Heart of Ivy – Geliebter Feind“ lässt mich zwar mit widersprüchlichen, aber doch auch einigen positiven Gefühle zurück. Es ist eine Geschichte, die sich unheimlich schnell lesen lässt und nette Lesestunden verspricht. Romantik wird groß geschrieben und ganz wundervoll umgesetzt – dementsprechend kurz kommt dafür der Nervenkitzel und die Action. Ist man also auf der Suche nach einer Dystopie mit viel Gefühl, ist man hier genau richtig. Und wer weiß schon, ob die Fortsetzung nicht genau das beinhalten wird, was mir hier gefehlt hat? Knappe 4/5 Bücher!

Eine tolle Dystopie, bei der das Hauptaugenmerk auf der Liebesgeschichte liegt

Von: Mandys Bücherecke Datum : 17.07.2016

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Ivy hat keine andere Wahl als Bishop zu heiraten. Denn nach einem verheerenden Krieg heiraten die Kinder der Verlierer die Kinder der Gewinner. Ivys Familie gehört zu den Verlierern und Bishops zu den Gewinnern. Allerdings hat Ivy nicht vor mit ihm glücklich zu werden. Sie wurde darauf vorbereitet ihn zu töten und somit ihre Familie an die Macht zu bringen. Doch dann lernt sie ihn kennen und er ist so ganz anders als sie sich ihn vorgestellt hat...

Meine Meinung
Auf „Heart Of Ivy- Geliebter Feind“ wurde ich durch zahlreiche positive Rezensionen aufmerksam und da ich immer noch gerne Bücher lese, die einen dystopischen Hintergrund haben, wurde ich direkt neugierig. Das Buch spielt in einer Welt nach dem Krieg, die Menschen leben hinter einem Zaun und wissen nicht was sich jenseits davon befindet.
Die Menschen sind gespalten und die Unterschiede der Lebensumstände deutlich sichtbar. Die Mädchen der Verliererseite müssen die Jungen der Gewinnerseite heiraten und diese dann glücklich machen. Eine eigene Wahlmöglichkeit haben sie nicht.

So begleitet man Ivy, die Bishop heiraten muss, aber die ihn eigentlich töten soll. Doch nachdem sie ihn kennenlernt entwickelt sie gegen ihren Willen Gefühle und entwickelt nach und nach ein eigenständiges Denken. Zuvor wurde sie stets von ihrer Familie manipuliert und angelogen und wirkt etwas naiv. Nach und nach entwickelt sie sich und wurde mir immer sympathischer.
Aber auch Bishop mochte ich sehr, da er ihr Zeit gibt und ein wirklich sympathischer, aber auch starker Mensch ist.
Diese beiden Protagonisten sind wirklich gut ausgearbeitet und auch wenn ich die Nebenfiguren mit ihren Hintergründen etwas zu blass und unnahbar finde, konnten mich die Figuren des Buches im Großen und Ganzen überzeugen.

Die zarte Liebesgeschichte hinter dem dystopischen Hintergrund voller Erwartungen und Intrigen konnte mich in seinen Bann ziehen.
Und auch wenn der Plot zeitweise vor sich hin dümpelt, alles andere als voller Action ist und wenig passiert, konnte mich das Buch dennoch in seinen Bann ziehen. Die Idee dahinter ist nicht neu, aber die Umsetzung gefiel mir. Die dargestellte Welt konnte mich ebenfalls überzeugen, denn sie wirkt realistisch dargestellt.
Es gibt manche überraschende Wendungen, aber auch vieles was vorhersehbar ist.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und voller Gefühl. Der Plot wird komplett aus Ivys Ich-Perspektive dargestellt, was ich sehr passend finde.

Das Ende bietet einen fiesen Cliffhanger mit einer Wendung mit der das Buch hätte enden können. Dennoch bin ich froh, dass es einen zweiten Band geben wird und man so erfahren wird, wie es mit Ivy, Bishop und der Welt in der sie leben weitergehen wird.

Fazit
"Heart Of Ivy- Geliebter Feind“ ist zwar kein actiongeladenes Buch, konnte mich aber dennoch in seinen Bann ziehen. Ich mag die Idee dahinter und die Liebesgeschichte mit seinem dystopischen Hintergrund. Wer noch nicht genug von Dystopien hat in der die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren.

Eine wunderbare Dystopie mit realistischen Zukunftsbild!

Von: Sinah Datum : 10.07.2016

pinkmaibooks.blogspot.de/

Der Inhalt:
Krieg verändert häufig das Leben der Menschen. So auch in diese Buch. Die Menschen leben umgeben vom Zaun in einer Gesellschaft, welche in zwei Lager geteilt ist. Die Verlierer des Krieges und die Gewinner. Um den Frieden aufrecht zu erhalten, heiraten die Töchter der Verlierer die Söhne der Gewinner. So muss auch Ivy heiraten. Doch nicht irgendwen! Nämlich den Sohn des Präsidenten höchstpersönlich. Ihre Aufgabe ist es, ihn zu töten - doch er scheint auch der einzige zu sein, dem sie vertrauen kann.

Rezension:
Das Cover selber finde ich leider nicht ganz so toll. Ich finde die Haare haben zu viel Weichzeichner abbekommen und keine Ahnung ob es so ist, aber der Dolch sieht ziemlich reingesetzt aus. Es wirkt insgesamt sehr leer. Aber das Cover hat ja keine Auswirkung auf die Wertung ;)

Im Englischen heißt es übrigens "Book of Ivy". Finde aber den deutschen Titel passender.. jedoch das englische Cover schöner :D

Das Buch gehört defintiv zum Genre der Dystopien und ich finde das Bild, welches hier von der Welt gezeigt wird, ist sogar mal erschreckend realistisch. Kein bzw. wenig Strom, Nahrungsmittelknappheiten, Krankheiten etc. Keine magischen Fantasy-Elemente oder moderne Technik. So, als würde heute von einem Tag auf den Nächsten die Menschheit versagen. Das finde ich echt gelungen! Daher konnte ich mich auch in diese Welt sehr gut hineinversetzen. Ich schätze es spielt so um 2070? 2080? Ich kann es schlecht sagen. Aber so ungefähr in dem Zeitraum schätze ich es ein. Keine Welt in der ich Leben mag, aber ein realistisches und somit erschreckendes Bild!

Das Buch ist nicht actiongeladen, sodass mein Herz ständig auf 180 war aber trotzdem fesselt es den Leser und begeistert. Ich habe das Buch in 2 1/2 Tagen durchgelesen und glaube, dass ich sogar nur einen Tag gebraucht hätte... zumindest wenn ich eher angefangen hätte. Das Buch hat ca. 350 Seiten und von mir aus hätten es noch mehr sein können! Aber von der Handlung her und dem Inhalt hat es gepasst. Schließlich gibt es noch einen Band zwei (welcher zum aktuellen Zeitpunkt 07.2016 noch nicht auf Deutsch erschienen ist).
Den Schreibstil fand ich echt super angenehm zu lesen. Ein wie ich finde, typischer Stil eines Jugenbuches aber trotzdem sehr toll. Nicht zu ausgeschmückt, aber dennoch genug, um Emotionen rüber zu bringen. Gerade zum Schluss hab ich ein paar Tränen vergossen. Die Autorin schafft es auf jeden Fall den Leser zu fesseln.

Die Charaktere sind zwar sehr typisch aber dennoch super! Ich finde gerade bei Ivy wird eine mega Entwicklung deutlich. Wäre dies nicht so gewesen, wäre ich echt enttäuscht gewesen, da dies zentraler Bestandteil der Geschichte ist. Sie ist dickköpfig aber auch sehr unsicher. Sie hat ihre Überzeugungen, doch muss schnell lernen, dass nicht alles in schwarz und weiß trennbar ist.
Und den guten Bishop muss man einfach gern haben :D Er ist wie viele Jungen in Büchern fast gerade zu perfekt aber ich empfand es nicht als störend. Manchmal stört es mich ja, wenn Charaktere so "glatt" wirken aber er hat Charme und ist einem sympathisch.
Ivys Vater und ihre Schwester gingen mit extremst auf die Nerven aber nicht im Sinne von "unnötige Chatraktere", sondern einfach weil sie keine liebenswürdigen Charaktere sind. Aber dies ist wichtig für die Geschichte. Aber vll. sehe ich es auch nur so und andere mochten sie wieder. Wer weiß :)
Fast alle Charaktere haben so ihr Päckchen und nach und nach lernt man hinter die Fassade zu sehen und merkt, dass sie alle so ihre Geheimnisse haben.
Auch Nebencharaktere werden nicht einfach wie Nebencharaktere abgearbeitet, sondern sind gut ausgearbeitet. Auch wenn sie noch so kurz vorkommen. Das gefällt mir gut!

Die Handlung ist eigentlich sehr voraussehbar aber dennoch gab es Momente die mich sehr überrascht haben und mit denen ich so nicht gerechnet habe. Und obwohl man glaubt zu wissen, wie es ausgeht, was genau passiert und es einen an eine Romeo und Julia Geschichte erinnert, bleibt die Geschichte interessant. Vor allem mit dem Ende habe ich irgendwie so nicht gerechnet. Habe mir vieles ausgemalt, aber das war irgendwie nicht dabei. Das Ende fand ich eigentlich echt gut, weil es sehr offen bleibt wie es weiter geht und definitiv Neugierde auf den 2. Band macht. Nun will ich umso mehr wissen wie das Ganze weitergeht!

Fazit:
Eine wunderbare Dystopie mit einem erschreckendem, aber auch sehr realistischen Zukunftsbild. Bis zum Schluss spannend und gefühlvoll! Ich habe das Buch verschlungen und freue mich wahnsinnig auf Band 2.
Emotional, realistisch und packend! Für alle Fans von Dystopien und Liebesgeschichten.

Nicht nur ein Feind zum verlieben..

Von: bookaholic. Datum : 07.07.2016

https://m.facebook.com/bookhaolic




Eine Mischung aus Selection, Throne of Glass & etwas ganz eigenem!

Ich war sofort in der Story drin und Ivy war mir auf Anhieb symphatisch - eine starke nicht perfekte Hauprotaginisten, so wie ich es liebe!
& wer bitte würde sich nicht in seinen "Feind" verlieben, wenn er wie Bishop wäre ? [Bookboyfriend - Alarm⚠]


Irgendwie ist die ganze Zeit eine gewisse Spannung da , aber zum Ende hin wird es dramatisch, emotional und einfach mitreißend!
Also, nicht nur ein Feind zum verlieben, sondern eine Geschichte zum verlieben !


Eine gelungene Dystopie mit Jugendbuchcharakter- ganz klare Kaufempfehlung!



Um was geht's?

"Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verliererseite sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur einen kann für Gerechtigkeit sorgen : Ivy Westfale. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten - und ihren zukünftigen Ehemann .. Bishop ist jedoch nicht, wie sie ihn sich vorgestellt hat, und der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann.
Prompt verliebt Ivy sich und steht vor einer folgenschweren Entscheidung.."

Geliebtes Buch!

Von: Vanessa´s Bibliothek Datum : 07.07.2016

vanessasbibliothek.blogspot.de/

Jetzt weiß ich, warum mir das Buch empfohlen wurde, es unbedingt zu lesen. Es lässt einen echt sprachlos zurück und ich kann nur hoffen, dass es einen zweiten Teil geben wird! Es MUSS einen zweiten Teil geben!
Ab und an wusste ich nicht wohin die Story geht, weil es teilweise so normal und unspektakulär rüber kam, aber das ist die interessante Mischung. Normalität, aber Dystopie und das macht es so unheimlich real. Ich mag Bücher, die solche Geschichten so darstellen, dass man sich vorstellen könnte, dass sowas möglich wäre. Hier absolut der Fall.
Tolle Charaktere und ich finde keiner der Charaktere wirkt blass, was schnell passieren kann. Manchmal hätte ich Ivy schütteln können, wie sehr sie meint auf ihren Vater hören zu müssen und der Meinung ist, sie müsse Bishop töten nur um seine Anerkennung zu bekommen. Deswegen finde ich die Reaktion am Ende des Buches von der Familie auch ganz schlimm und könnte mich darüber aufregen.
Und genau solche Bücher fesseln mich, bei denen ich an den Verstand von anderen zweifele und Ivy entscheidet sich am Schluss richtig, auch wenn es schwere Konsequenzen für sie hat.
Das Ende lässt einen auch wirklich sprachlos zurück und ich bin echt gespannt auf einen zweiten Teil. Ich denke in dieser Geschichte steckt noch eine Menge Potential.

Heart of Ivy

Von: Sarahsbücherhöhle Datum : 03.07.2016

sarahsbuecherhoehle.blogspot.de/

"Heart of Ivy-Geliebter Feind" ist der erste Band der "Book of Ivy"-Reihe von Amy Engel.

In dem Buch geht es um Ivy, seit einem grausamen Krieg gibt es zwei Lager, die Gewinner und die Verlierer, sie selbst wohnt mit ihrer Familie in dem Lager der Verlierer. Gesetzt ist es, das alle Mädchen aus dem Lager der Verlierer, ab 16 Jahre die Gewinner heiraten müssen! So auch Ivy, sie soll den Sohn des Präsidenten heiraten: Bishop Lattimer.

Warum muss er es mir so schwer machen?
Warum kann er nicht das Schlimmste von mir annehmen,
wie es so viele andere Menschen tun?
Seite 325

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, kam ich nur schwer in die Geschichte hinein doch, um so mehr ich las, um so besser wurde es. Die Umgebung und die Charaktere wurden sehr detailliert und liebevoll beschrieben. Die Handlung hat mich sehr überrascht, da fast jede Dystopie einfach dieselbe Grundhandlung hat, doch dieses Buch ist erfrischend anders!

Wer auf der Suche nach einer nervenaufreibende, spannende und gefühlvolle Lektüre ist, kommt hier auf seine Kosten.

Auf den ersten Blick denkt man, das Buch ist ein schöner Mädchenroman, doch der Schein trügt. Das Buch ist nichts für schwache Nerven!

Eine spannende Dystopie, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!

neues Lieblingsbuch

Von: lunalovebook Datum : 29.06.2016

lunalovebook.blogspot.com

Was für ein Buch! Ich bin immer noch geschockt wie sehr mich das Buch mitgerissen hat. Ivy Westfall ist die Tochter des Gründers der Stadt Westfall. Bishop Lattimer der Sohn des Präsidenten. Und sie sollen heiraten.
Ivy war mir sehr sympathisch mit ihrer Art. Sie wollte für sich selbst denken und nicht irgendwas ausführen was ihr vorgeschrieben wird. Eine eigenständige Persönlichkeit sein. Von ihr wird ziemlich viel erwartet, sie soll die perfekte Ehefrau sein, viele Babys kriegen und nebenbei ihren jetzigen Ehemann töten. Da würde mir auch der Kopf platzen. Trotzdem meistert sie das ganze sehr gut und findet auch zu sich selbst und wer sie eigentlich ist und wem sie vertrauen kann. Obwohl Ivy gezwungen wurde Bishop zu heiraten, ist er der perfekte Mann für sie. Bei ihm lernt so zu sein wie sie ist und sich nicht zu verstellen oder irgendwas beweisen zu müssen. Ivy ist im Zwiespalt was das Richtige ist, ihrer Familie beizustehen auf dem Weg zur Macht oder sich selbst treu sein und sich einzugestehen, dass sie sich doch verliebt hat. Amy Engel hat es so gut hingekriegt romantische aber auch spannende Stellen perfekt zu vermischen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und wollte immer mehr von Bishop und Ivy. Die zwei ergänzen sich so gut aber sind auch als einzelne Personen interessant. Aber vorallem das Ende hat mich fertig gemacht. es hat mir förmlich das Herz zerrissen!
Das Cover lässt darauf schließen, dass dieses Buch eine süße kitschige Liebesgeschichte ist. Vollkommen falsch, Erst bei näherem Hinsehen ist mir aufgefallen dass Ivy ja ein Messer in der Hand hält. Ich finde das Cover perfekt und passt so gut zur Geschichte!Eine herzzereißende Dystopie die es auf jeden Fall wert ist zu lesen! Meine Augen klebten förmlich an den Seiten und ich möchte das Buch nicht mehr in meinem Regal missen.

[Rezension] Heart Of Ivy - Geliebter Feind von Amy Engel

Von: Grisi's Bücherlabyrinth Datum : 29.06.2016

https://www.youtube.com/channel/UCVDkRjtO7PzTza3GA2_DRdQ/videos

Inhalt des Buchs:

In diesem Buch geht es um Ivy Westfall. Nach einem schlimmen Krieg gibt es 2 Lager, nämlich die Verlierer und die Gewinner. Als Tradition ist es üblich, dass die Töchter der Verlierer, die Söhne der Gewinner heiraten. Dieses Spektakel steht nun wieder bevor und dieses Mal wird Ivy mit dem Sohn des Präsidenten Bishop Lattimer verheiratet, da sie zu den Verlierern gehört. Ihre Familie besteht aus ihrem Vater und ihrer älteren Schwester Callie. Ivy muss mit Bishop zusammenziehen, was ihr gar nicht gefällt, da sie nichts von arrangierten Ehen und auch nicht von ihrem Ehemann Bishop hält. Dieser hätte eigentlich ihre Schwester Callie heiraten sollen, aber die Hochzeit wurde abgesagt. Ivy ist die letzte Hoffnung um für Gerechtigkeit zu sorgen. Im Auftrag ihres Vaters und ihrer Schwester soll sie ihren Ehemann Bishop töten. Ivy ist fest davon überzeugt, diesen Plan durchzusetzen, doch als sie Bishop näher kennenlernt, tauchen bei ihr Gefühl auf, die sie nie haben dürfte.
Wie das ganze ausgeht muss man natürlich selber lesen :-)

Meine Meinung:

Im großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich konnte mich mit Ivy gut identifizieren und sie ist eine starke und rebellische Frau. Man hat im Buch einen sehr guten Einblick in die Gefühle von Ivy bekommen und die Charaktere immer besser kennengelernt. Das Buch ist zwischendurch sehr spannend und hat für mich mit einem unvorhersehbaren Cliffhanger geendet und ich freue mich deshalb schon sehr auf den zweiten Band und kann es kaum erwarten diesen zu lesen. Auch Bishop mochte ich gerne, weil er ein außergewöhnlicher und sehr fürsorglicher und einfühlsamer Ehemann ist. Ich habe dem Buch aber "nur" 4 1/2 Sterne gegeben, weil es meiner Meinung nach ein paar unnötige Längen hatte und ich mir sicher bin, dass mich Band 2 noch ein wenig mehr überzeugen kann. Von mir ist es aber definitiv eine Buchempfehlung. Ein tolles Buch mit dystopischen Elementen, das mich ein wenig an Selection und Romeo und Julia erinnert hat.

Für mehr Details könnt ihr gerne bei meiner Rezension auf meinem Youtube Kanal vorbeischauen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.

konnte mich überzeugen

Von: Letannas Bücherblog Datum : 25.06.2016

letannasblog.blogspot.de/

Ivy Westfall soll keinen geringeren als Bishop Lattimer heiraten, den Sohn des Präsidenten. Jedes andere Mädchen würde sich über diese Ehre freuen, nur Ivy nicht. Denn seit dem verheerenden Kriegen gibt es zwei Lager, die Gewinner und die Verlierer und Ivys Familie gehört zu den Verlierern. Und gleichzeitig war Ivys Familie auch der Gründer der Stadt, die dann aber ihre Macht verloren hat. Und jedes Jahr müssen die Mädchen der Verlierer die Söhne der Gewinner heiraten. Und dann ist Bishop so völlig anders als erwartet und Ivy entwickelt doch tatsächlich Gefühle für ihn. Dabei hat sie ganz andere Pläne, jetzt fällt Ivy eine folgenschwere Entscheidung, die ihr Leben verändert wird.

Eigentlich mag ich ja keine Dystopien. Das liegt vor allem daran, dass die Handlungen bei solchen Geschichten fast immer identisch sind, was mich dann schnell langweilt. Dieses Buch hier hat mich sehr positiv überrascht, denn obwohl es eine Dystopie ist, konnte es mich überzeugen. Das lag vor allem daran, dass die Autorin es sehr gut versteht, die Grenzen zwischen Gut und Böse zu verwischen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Ist der Präsident wirklich so schlecht? Wäre es wirklich besser, wenn die Familie Westfall regieren würde? Wessen Ideen sind besser? Dieser Aspekt regt den Leser zum Nachdenken an, was mir sehr gut gefallen hat.
Hauptaugenmerk legt die Autorin aber auf die Romanze zwischen Ivy und Bishop. Die 16-jährige Ivy ist rebellisch und selbstbewusst und war mir sehr sympathisch. Bishop ist 2 Jahre älter als Ivy und sollte eigentlich vor 2 Jahren ihre Schwester Callie heiraten. Diese Hochzeit wurde abgesagt und jetzt hat Ivy Bishop geheiratet. Die Annäherung der Beiden fand ich ganz toll und ein bisschen hat mich das ganze schon an Romeo und Julia erinnern, zwei verfeinde Familie und eine ausweglose Situation. Da die Handlung aus der Sicht von Ivy in der Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt Bishop anfangs noch sehr undurchsichtig, wobei auch der Leser sehr schnell merkt, dass er gar nicht so ist wie Ivy sich ihn vorgestellt hat.
Das Ende ist wirklich gemein und ich hoffe sehr, dass der 2. Teil ganz schnell übersetzt wird. Die Reihe besteht übrigens aus 2. Teilen, was ich sehr begrüße. Endlich mal keine Trilogie.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

Absolutes Must read für alle die Dystopien mit Liebesgeschichten mögen!

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum : 23.06.2016

buechersuechtiges-herz.blogspot.de/

INHALT:
Ivy lebt in einer Welt nach einem schlimmen Krieg. Ihre Stadt lebt abgeschottet und hat zwei Seiten: Die Verlierer, denen auch Ivy angehört und die Siegerfamilie, die die Stadt nun mit zweifelhaften Methoden regiert. So muss auch Ivy, wie alle anderen Mädchen der Verlierseite die Söhne der Gewinner heiraten. Ivy ist als Enkelin des Gründers Bishop, dem Sohn des Präsidenten vorher bestimmt. Niemand, außer ihrer Familie weiß, dass sie Bishop töten soll, damit die Gründer wieder regieren werden. Doch was passiert, wenn Bishop ganz anders ist, als zunächst gedacht?

MEINUNG
Als ich das Cover gesehen habe, dieser romantische Hintergrund mit den Herzen und dem in Leder gekleidetetn Mädchen habe ich genauer hingeschaut und das Messer in ihrer Hand entdeckt, das leider durch den Titel etwas untergeht. Als dann auch noch der Klappentext absolut perfekt nach meinem Geschmack klang, musste ich es unbedingt lesen.
Ich liebe spannende Dystopien mit einer Romanze und war sehr gespannt.
Der Einstieg gelang mir ganz leicht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön flüssig zu lesen und das Buch beginnt, wie viele guten Bücher dieser Art damit, dass Ivy sich für die Brautwahl fertig macht. Wenn man mal an "Die Bestimmung", "Die Auswahl" oder "Tribute von Panem" denkt ist es dort ähnlich: Alle machen sich für eine Auswahl fertig, die ihr Leben verändern wird.
Schnell werden wir in die Welt eingeführt, in der Ivy lebt. Was mir sehr gefallen hat war, dass es nicht zuviele Hintergrundinfos gab. Gerade soviel, dass wir wissen was los ist und damit wir alles verstehen, aber auch keine langweiligen Ausschweifungen.
Ich fand die Geschichte im Laufe des Buches zuerst etwas vorhersehbar, aber trotzdem hat es totalen Spaß gemacht, mitzuerleben wie sich alles ganz zaghaft und langsam entwickelt. Meistens entstehen Liebesgeschichten urplötzlich und hier ist es eben ganz anders. Das machte mir Ivy und Bishop sehr sympathisch.
Ivy ist eine kluge und nach Gerechtigkeit strebende Protagonistin. Sie setzt sich für andere ein, steht hinter ihrer Familie, lässt aber auch ihren Horizont mit neuen Ansichten erweiteren. Ich musste sie einfach gern haben. Bishop ist ein wahrer Gentleman und jemand bei dem man einfach seufzen muss.
Ich habe mich richtig in der Geschichte verloren und das Ende hat mir deswegen absolut grausam das Herz zerissen. Ich war total geschockt, was nicht oft vorkommt, da es wirklich überraschende Wendungen gibt und ganz anders kommt, als ich dachte. Als ich das Buch zuschlug, hätte ich weinen können - so durfte es doch nicht enden!
Gott sei Dank habe ich schnell herausgefunden, dass es einen zweiten Teil geben wird, den ich jetzt kaum noch erwarten kann.

FAZIT:
Einfach nur wow - das Buch hat mich total gepackt und am Ende sprachlos zurückgelassen. Absolutes Must read für alle die Dystopien mit Liebesgeschichten mögen!

Rockt mein Herz mit 5 von 5 Punkten!

Eine sehr eindringliche und einfühlsame Geschichte der ganz besonderen Art

Von: Magische Momente Datum : 15.06.2016

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Auf dieses Buch hab ich mich sehr gefreut, ich war gespannt drauf mehr über diese Welt und vor allem Ivy zu erfahren.
Diese Geschichte spielt in der Zukunft. Nach einem verheerenden Atomkrieg wurde alles neu aufgebaut und es entstanden neue Gesetze und neue Lebensformen.
Um für Frieden zu sorgen sind die Kinder von Verlierern und Gewinnern dazu verdammt, jeweils miteinander verheiratet zu werden, in einem Alter von 16 Jahren.
Das heißt Verlierer müssen Gewinner heiraten.
Das die sogenannten arangierten Ehen nicht immer gut ausgehen, ist vorprogrammiert.
Man bekommt hierbei einen sehr guten Einblick.
Es wird aufgezeigt , was funktionieren kann und was nicht.
Ivy ist dazu auserkoren für Gerechtigkeit zu sorgen.
Doch was bedeutet Gerechtigkeit?
Ist es das, was ihre Familie für richtig hält oder das was sie selbst fühlt?
Gerechtigkeit kann viele Seiten haben und sich sehr facettenreich gestalten, was man gut in Ivys Fall sieht.
Denn eins ist hier schnell zu erkennen, nicht alles was so scheint, ist auch wirklich so.
Man bekommt immer wieder tolle und eindringliche Eindrücke in die Welt von Ivy.
Was die Menschen zu erleiden haben, aber auch, wann sie Glück empfinden.
Alles ist wohlorganisiert und von Regeln bestimmt.
Regeln sind wichtig und bewahren vor Schaden.
Man bekommt auch sehr gut mit, was mit den Menschen passiert, die die Regeln brechen.
Man lernt alles immer besser kennen, begreifen und verstehen.
Ivy selbst hat mich unheimlich berührt. Sie ist so zerbrechlich, das ich sie am liebsten manchmal in den Arm genommen und getröstet hätte.
Sie ist sehr sympathisch und hat mich immer mehr in ihren Bann gezogen.
Aber auch Bishop hat mir sehr gut gefallen.
Er ist ein Mensch, der sehr ausdrucksstark und einfühlsam wirkt.
Hierbei erfahren wir auf sehr einfühlsame und eindringliche Art und Weise eine Liebesgeschichte, der ganz besonderen Art.
Sie kommt nicht stürmisch, sie kommt quälend langsam und unaufhaltsam auf einen zu.
Und genau das macht sie so echt, so lebendig und so unglaublich berührend.
Zwei Menschen die nicht unterschiedlicher sein könnten und doch zusammengehören.
Ihre Art miteinander umzugehen, hat mich sehr ergriffen und lieben sowie leiden lassen.
Aber haben sie eine Chance auf Glück oder ist alles eher vorbei als es begonnen hat?
Man versteht, was die Zeiten aus den Menschen machen, aber man begreift auch, daß sie immer selbst entscheiden können.
Hier geht es um Macht und Ansehen, aber auch um Berechnung und Loyalität.
Ivys Geschichte hat mich immer wieder innehalten lassen, mich mit der traurigen und emotionalen Atmosphäre immer tiefer gezogen.
Ihre Verzweiflung und ihre Ängste konnte ich am eigenen Leib nachempfinden, was das Ganze einfach noch lebendiger macht.
Sie muss ihren eigenen Weg finden und das tut sie.
Ihre Entwicklung ist sehr eindrucksvoll und hat mich einfach vollkommen in den Bann gezogen.
Ich hab so mit ihr gelitten und gerade am Ende musste ich Tränen vergießen.
Eine unheimliche berührende und einfühlsame Geschichte, die mir sehr unter die Haut gegangen ist.
Man beginnt alles aus einem anderen Licht zu betrachten, einfach weil es so tief geht.
Für mich ein richtiges Highlight.
Ich freue mich schon jetzt sehr auf den nächsten Band.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Ivy, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt. Sie ist lebendig und echt, dabei auch sehr ausdrucksstark und authentisch.
Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen, einige jedoch noch etwas flach.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, die Gestaltung der Seiten hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist eindringlich und fließend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Buch.

Fazit:
Eine sehr eindringliche und einfühlsame Geschichte der ganz besonderen Art.
Vor einem erschreckenden Hintergrund mit all seinen Regeln, lernt man zwei Menschen kennen die unheimlich berühren und in Tränen ausbrechen lassen.
Eine Geschichte die so leicht nicht loslässt und für mich ein richtiges Highlight ist.
Eine klare Leseempfehlung.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Heart of Ivy

Von: Bücherwürmchenswelt Datum : 14.06.2016

buecherwuermchenswelt.blogspot.de/

Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verlierer sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur eine kann für Gerechtigkeit sorgen: Ivy Westfall. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten – und ihr Bräutigam … Bishop ist jedoch nicht wie gedacht, sondern der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann. Prompt verliebt sich Ivy und steht vor einer folgenschweren Entscheidung.


"Heart of Ivy-Geliebter Feind" ist der erste Band der "Book of Ivy"-Reihe von Amy Engel.

Schon auf der ersten Seite steigt man direkt in die Geschichte ein und lernt den Kern dieser kennen. Dabei gefällt mir die Idee ziemlich gut, da sie nicht zu den typischen Dystopieklischees gehört und auch sonst interessante Facetten aufweist.

Die Geschichte ist wohl durchdacht und auch der Weltentwurf erscheint plausibel und realistisch. Es gibt viele Aspekte, die diesem Roman eine schöne Lebendigkeit einhauchen und viel Lesespaß entsteht.

Auch Spannung ist genügend vorhanden, um ein angenehmes Tempo zu erzeugen. Beides ist jetzt nicht überbordend spektakulär, sondern gleicht sich mit den anderen Elementen schön aus. Doch finden sich immer wieder spannende Sequenzen, die die Spannungskurve nach oben schnellen lassen. Es begeistert schnell, den Geheimnissen auf den Grund zu gehen und die Welt und die Protagonistin zu entdecken.

Die Atmosphäre ist typisch dystopisch, aber auch von Liebe und Intrigen durchsetzt. Dadurch kann man sehr gut mitfiebern und mitleiden. Vor allem die zarten romantischen Szenen zwischen Ivy und Bishop lesen sich sehr schön. Sie wirken in ihrer Zurückhaltung sehr authentisch und erscheinen auch sonst angenehm und süß.

Zum Schluss geschieht noch einmal einiges Unerwartetes. Auch dort offenbart sich so einiges, das für Band 2 eine elementare Rolle spielen dürfte. Hier darf man sehr gespannt sein, wie es mit Ivy in der Fortsetzung weitergehen wird und worauf wir Leser uns freuen dürfen.

Fazit: Interessanter Auftakt zu einer etwas anderen Dystopie mit frischen neuen Ideen und einer süßen Liebesgeschichte vor ernstem Hintergrund.