Leserstimmen zu
After passion

Anna Todd

After (1)

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Die Kombination Good Girl und Bad Guy ergeben eine ziemlich simpel gestrickte Geschichte. Das ist zumindest meine Erfahrung, die ich bisher überwiegend gemacht habe. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber dennoch weiß man im Voraus meist schon was einen bei solchen Geschichten erwartet und worauf es letztendlich hinausläuft. After Passion hat nicht nur in der Blogger-Welt einen wahren Hype ausgelöst. Aufgrund dessen wollte ich ursprünglich die Finger davon lassen. Nicht selten schreckt mich nämlich genau das ab. Wie das bei solchen Büchern aber ebenso oft der Fall ist, ist die Neugierde schließlich doch größer und man möchte wissen, was tatsächlich dahinter steckt. Möglicherweise lassen sich viele von den 704 Seiten abschrecken. Dies ist allerdings völlig unbegründet. Durch den lockeren Schreibstil von Anna Todd merkt man gar nicht, wie schnell die Zeit während des Lesens vergeht. Es ist zwar nicht in Form von Tagebucheinträgen geschrieben, hat mich aber dennoch was die Erzählweise betrifft ab und zu daran erinnert. Vom ersten Zusammentreffen an ist klar, dass Tessa und Hardin zwei grundverschiedene Persönlichkeiten sind. Tessa hat sich bisher meist nach dem gerichtet, was ihre Mutter ihr vorgeschrieben hat. Bloß gegen keine Regeln verstoßen, unauffällig bleiben und fleißig lernen, um sich ein gutes Leben zu sichern. Hardin ist ein unfassbar schwieriger Charakter. Ich glaube, dass ich bisher noch keinen Protagonisten erlebt habe, der dermaßen launisch ist. Da hat er nicht nur Tessa, sondern auch mich auf eine Geduldsprobe gestellt. Es gab Situationen, da hätte ich ihn am liebsten richtig durchgeschüttelt und Tessa in Schutz genommen. Es zehrt unglaublich an den Nerven. Das was sich zwischen den beiden entwickelt, ist wirklich alles andere als einfach und passt in keine Schublade. Es ist ein ständiges Hin und Her. Ich muss gestehen, dass es mir sogar eine Spur zu viel war. Wie gerade schon erwähnt, lag das aber hauptsächlich an Hardin und seinen plötzlichen Stimmungsschwankungen. Obwohl ich mich hierüber oft geärgert habe, würde es mich interessieren, welche Entwicklung er in den nächsten Teilen der Reihe durchmacht. Für mich stellt sich abschließend die Frage, was denn nun an dem Hype dran ist? Ist er gerechtfertigt? Leider muss ich gestehen, dass ich es persönlich nicht ganz nachvollziehen kann. Es hebt sich nicht besonders hervor, aus der breiten Masse an Büchern aus diesem Genre, die auf dem Markt momentan weit verbreitet sind. Trotzdem eignet es sich als lockere Unterhaltungslektüre bei der man einfach mal abschalten kann. Und nach dem Cliffhanger am Ende muss ich natürlich wissen wie es mit Tessa und Hardin weitergeht.

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INHALT: Tessa lebt ein perfektes Leben mit ihrer Mutter und ihrem Freund Noah. Doch als sie auf die Uni kommt und plötzlich weit weg von zuhause ist, lernt sie Hardin und seine Freunde kennen, die ganz anders sind als sie selbst. Hardin hat eine ungeheure Anziehungskraft auf sie und bald ist Tessas Leben nicht mehr das, was es einmal war... MEINE MEINUNG: Dieses Buch wird im Moment ziemlich gehyped und ich wollte natürlich wissen, was da dran ist. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet und die Inhaltsangaben wie "Es wird nie wieder so sein wie es war." oder "Es wird dein Leben verändern..." oder auch der Satz meiner Buchhändlerin: "Es macht süchtig!!" - das macht ja schon Eindruck und ich war sehr neugierig. Leider, und das muss ich vorweg sagen, wurde ich absolut enttäuscht. Bei dieser Rezension fällt es mir sehr schwer nicht ins Detail zu gehen, um euch nicht zu spoilern, aber ich gebe mein Bestes. Ihr wisst, ich bin eigentlich kein großer Fan von "nur" Liebesgeschichten und doch lese ich einige Bücher dann doch, von denen viel versprochen wird. Einge fand ich auch wirklich gut ("Hope Forever" oder "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe"). Es muss eben etwas sehr Besonderes dran sein, damit es mir dann gefällt. Das ist bei diesem Buch, wie ich finde, einfach nicht der Fall. Ich verstehe überhaupt nicht, warum es so in den Himmel gelobt wird. Das Buch ist für mich ein typischer Teenie-Film, wie es ihn millionenfach gibt - nur als Roman. Der Einstieg in das Buch war leicht, der Schreibstil der Autorin ist locker, angenehm und umgangssprachlich. Was die Autorin aufjedenfall gut kann, ist, dass man die Zeit vergisst und im Buch schnell vorran kommt. Im Laufe des Buches sank meine Erwartung immer mehr. Ich dachte es würde etwas Besonderes kommen, irgendwas musste doch noch passieren, außer dieses ewige und meiner Meinung nach absolut nervige hin und her zwischen den Protagonisten. Dies war jedoch nicht der Fall. Ich erkannte sogar ständig Wiederholungen. Sie streiten sich, einer rennt wütend weg. Einer macht was blödes, einer entschuldigt sich, hin-her-hin-her und sie vertragen sich wieder bzw. haben Sex. Und dann geht es von vorne los. Ich konnte gar nicht anders als genervt die Augen verdrehen. Die Sexszenen sind relativ harmlos, also nichts a la Shades of Grey, sondern normaler Teeniesex, allerdings ganz ordentlich und detailliert beschrieben ohne aber dabei nach einem Porno zu klingen. Eigentlich war also nichts dran an dem Buch, dennoch war ich in zwei Tagen durch und habe jede freie Minuten drin gelesen - warum? Ich vermute es ist eben eins von diesen Phänomenen, eines von den Büchern, die man nicht gern weglegt. Dabei fand ich nichtmal die Protagonisten besonders sympathisch. Hardin hat es meiner Meinung nach mit seiner Agressivität übertrieben, den Grund dafür fand ich irgendwie lächerlich. Tessa hingegen war mir viel zu naiv, lässt zuviel mit sich machen, hinterfragt zwar ab und an, aber lässt sich dann mit Sex abspeisen ohne Antworten zu verlangen. Ich hatte dann eigentlich auf ein explosives Ende gehofft, da mir gesteckt wurde, dass man damit nicht rechnet und danach unbedingt Band 2 braucht. Echt jetzt? Ich meine DAS war es was alle so geschockt hat? Dieses Ende?? Das ist so klischeehaft und genau über das Thema und diese Situation gibt es schon soviele Teeniefilme. Mehr kann ich jetzt an dieser Stelle nicht sagen, denn ich möchte nicht zuviel verraten. Ich habe bei dieser Rezension immer zwischen 2 und 3 Herzen geschwankt. Ich vergebe drei, weil es mich dennoch, trotz all meiner Kritik, unterhalten hat und ich es irgendwie nicht weglegen konnte. Ob ich Band 2 lese oder nicht, kann ich noch nicht sagen. FAZIT Eine "nette" Teeniegeschichte, die es so aber schon oft gibt und nicht Neues bringt. Mehr als ein ewiges hin- und her zwischen den Protagonisten, was immer mit Sex aufgelöst wird sollte man hier nicht erwarten. Dennnoch schafft es die Autorin so zu schreiben, das man das Buch nicht weglegen kann. Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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LeseZeichen-Buchhandlung GmbH

Von: Juliane Büch aus Emden

30.01.2015

Das Buch wird sich gut verkaufen. Davon bin ich überzeugt, aber ansonsten waren die 672 Seiten teilweise ziemlich lang. Wenn man weiß, dass die Geschichte (Harry Styles von One Direction meets Anastasia Steele aus Shades of Grey) auf dem Telefon geschrieben und als Fanfiction ins Netz gestellt wurde, kommt man durchaus damit klar, weil ja alles nach und nach geschrieben wurde, um Fans zu unterhalten. Das Lektorat hätte allerdings gern die ein oder andere Länge / Wiederholung streichen können. So ungefähr 350 Seiten hätten auch gereicht. Am Anfang fand ich das Drama zwischen Hardin und Tess noch gut. Nur passiert bis Seite 572 (oder so) nichts, außer dass sie sich wie Kleinkinder immer wieder anschreien, versöhnen, rummachen und dann geht der Spaß von vorn los. Zwischendrin habe ich mal vorgeschaltet auf dem reader, ob die in diesem Band überhaupt Sex haben. Ich fürchtete schon, dass es bis Band 4 in die Länge gezogen wird, weil die beiden sich so anstellen. Ich hab dann wieder die 150 Seiten zurückgeblättert, mit der Erkenntnis, dass ich mir das hätte sparen können, weil es eine Wiederholung dessen war, was ich schon gelesen hatte. Außerdem glaube ich kaum, dass man einem Typen, der einen so verarscht (Liebe hin oder her), in der Realität eher weniger verzeiht. Die Wette hätte zudem schon gern in der Mitte rauskommen können, dann hätte man ein bisschen mehr Drama in der Geschichte gehabt, was der Handlung gut getan hätte. Ich kann für dieses Buch nicht mehr als drei Sterne vergeben, wobei ich dabei aber ganz streng nach meinem Geschmack ausgehe. Es war einfach nicht meine Autorin/Geschichte.

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