Leserstimmen zu
Letzte Nacht

Catherine McKenzie

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eBook
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Jeff kommt bei einem Autounfall ums Leben. Abwechselnd wird aus der Sicht von Claire, der trauernden Ehefrau und von Tish, der ebenfalls trauernden Freundin beschrieben. Auch Jeffs Erlebnisse werden erzählt, allerdings (glücklicherweise) nur von dem was vor seinem Tod passiert ist. Leider muss man als Leser am Inhalt herausfinden, wer gerade erzählt, denn egal ob das Claire, Jeff oder Tish ist, am Schreibstil, an den Gedanken oder am Tonfall ändert sich nichts. Herausfinden, wer gerade erzählt ist aber auch schon die einzige Herausforderung, die dieses Buch bietet. (Vielleicht auch noch den Sohn Seth und die Schwester Beth auseinander zu halten. ) Die Geschichte ist flüssig und angenehm lesbar und in einem leicht verständlichen Plauderton geschrieben. Am Anfang hat mir das gefallen, mit der Zeit wurde ich dieser allzu leichten und oberflächlichen Dialoge jedoch müde, die Geschichte plätscherte nur so dahin und es passierte immer genau das, was ich mir von den Personen erwartete. Jeder versuchte mit seiner Trauer fertig zu werden und verarbeitete den Tod von Jeff auf eine andere Weise. Es gibt Rückblenden in das Leben der drei Personen, die manchmal ziemlich weit ausgeholt sind, aber sie helfen die Aktionen und Reaktionen der Personen zu verstehen. "Die letzte Nacht" ist ein trauriges, ruhiges Buch ohne viel Spannung, das sich leicht und schnell lesen lässt, ein idealer Frauenroman für Zwischendurch.

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Rezension: Der Klappentext klang sehr vielversprechend: Zwei Frauen trauern um einen Mann – die eine ist die Ehefrau des tödlich Verunfallten, die andere eine Arbeitskollegin. Hatte der Verunfallte mit ihr ein Verhältnis, obwohl sie räumlich mehrere tausend Kilometer getrennt und beide eigentlich in glücklichen Beziehungen lebten? Und warum der Titel „Letzte Nacht“? Was geschah in dieser? Während ich den Einstieg in die Geschichte für gelungen hielt, hatte ich dann mit dem weiteren Erzählstil so meine Probleme, denn die einzelnen Kapiteln werden immer von einer der Hauptfiguren „erzählt“ – der Witwe, der Arbeitskollegin und ja, auch dem Toten. Das machte es nicht ganz einfach, das Buch fließend zu lesen, denn leider wird erst nach einigen Sätzen erkenntlich, wen man gerade „begleitet“. Auch die Handlung selbst ist nicht sehr tiefgründig; sie plätschert seicht vor sich hin, ohne sich groß ins Gedächtsnis einzuprägen. Fazit: Eine leichte Sommerlektüre, die man lesen kann, aber nicht unbedingt muss und deshalb 3/5 Sternen erhält.

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