Leserstimmen zu
Westeros

George R.R. Martin, Elio M. Garcia Jr., Linda Antonsson

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Es ist ein Kreuz mit diesen Riesen - Sagas. Informationen in Hülle und Fülle über eine fantastische Welt, nicht nur sieben „Königslande“, es sind eine ganze Menge mehr Länder und Inseln und Städte, die man im Kopf behalten soll, wenn man DAS LIED VON EIS UND FEUER liest. Irgendwie war DER HERR DER RINGE übersichtlich dagegen, wobei J.R.R. Tolkien ja eine Sprache dazu erfand. Hier, im Buch WESTEROS erzählt ein Maester im Stile eines „Volksgeschichtsbuch“ die gesamte Geschichte dieser Ländereien und der wichtigsten Familien und Stammhäuser. Ein Kunstgriff sind die ständigen „Quellenverweise“ auf Literatur, anderer Maester bzw. die Trennung von Vermutungen und Tatsachen oder Wahrscheinlichkeiten. Geschickterweise bricht das Buch am Ende der bisherigen Handlung der eigentlichen Eis-und Feuer-Romane ab. Der Verfasser wünscht dem auf dem Thron der Sieben Königslande sitzenden König Tommen ein langes Leben, womit im Prinzip die gesamte bisherige Geschichte von WESTEROS erzählt ist. Das Buch ist ein Text-Bild-Band, ich habe es mir als Hörbuch zugelegt. Nach mehrmaligen Sehen (ja, stimmt) der Serie und Hören der 20 Hörbücher vermochte ich einigermaßen zu folgen, aber vermutlich ist der Bildband die bessere Alternative. Auf diese Art und Weise ist der Überblick sicherlich umfassender. Die Literatur ist ja unermesslich geworden. Gibt man bei Thalia das Stichwort GAME OF THRONES ein, bekommt man 2675 (!) Treffer angezeigt. Darunter sind die Romane selbst, DVD´s, Spiele und ein Stapel Begleitmaterial, wie zum Beispiel die Bücher, die „hinter die Kulissen“ der Filmproduktionen scheuen. Das nächste, Staffel 5 – 7, kommt im Jahr 2019 heraus. Während dessen wartet alles auf die Fortsetzung von Buch und Film. Spannenderweise wird die eine mit der anderen Handlung nicht mehr übereinstimmen. Ist das der Grund für die Verzögerungen? GAME OF THRONES bzw. DAS LIED VON EIS UND FEUER ist eine Geschichte, der man sehr schnell erliegen kann –mich hatte die Geschichte, obwohl kein ausgesprochener Fantasy-Fa, auch „schnell im Griff“.

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Nicht nur im Hinblick auf das gewählte Format ist "Westeros: Die Welt von Eis und Feuer" ein regelrechtes Mammutwerk geworden, das nicht nur eine Fülle an Informationen und Geschichten sowie zahlreiche beeindruckende Gemälde und Skizzen beinhaltet, sondern dank des Kniffs, die Geschichte von Westeros aus der Sicht des Maesters Yandel zu erzählen, auch noch eine Menge Kurzweil verspricht und weit mehr ist als ein fiktives Geschichtsbuch. Für die Fans und Anhänger von Martins Buch-Epos sicherlich Pflichtlektüre und ein echtes Prachtstück im heimischen Bücherregal!

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Das Cover sieht auf jeden Fall grandios aus in seiner Einfachheit - in dessen Mittelpunkt die drei Drachen des Hauses Targaryen stehen, einer der wichtigsten Familien, die in Westeros fast 300 Jahre den Thron gehalten haben. Dieser umfangreiche Bildband ist auf jeden Fall allen Fans der Reihe Das Lied von Eis und Feuer bzw. der Serie Game of Thrones ans Herz zu legen. Es ist wirklich unglaublich, welche Hintergründe aus der Vergangenheit George R. R. Martin für sein Fantasy-Epos geschaffen hat, was ja alles noch vor der uns bekannten Geschichte spielt. Alles, was man hier erfährt, reicht bis zum ersten Band "Die Herren von Winterfell". Untermalt ist das ganze mit vielen farbigen Illustrationen, die wirklich gelungen sind und man die Geschichte so nochmal direkt bildhaft vor Augen hat. Aber was erwartet euch vom Inhalt? Begonnen wird mit dem Zeitalter der Dämmerung Hierüber ist in den älteren Schriften von den Andalen, Valyrern, Gihiscari und Asshai sehr wenig bekannt. Sicher ist nur, dass Westeros bewohnt war, von den Riesen aus dem Norden und den Kindern des Waldes. Vor ca. 8- bis 12-tausend Jahren siedelten dann jedoch die Ersten Menschen aus den östlichen Ländern in Westeros und ein Krieg gegen die Kinder des Waldes entbrannte, der erst nach Jahrhunderten durch einen Pakt beendet werden konnte. Hier hat der Autor die "Entstehungsgeschichte" geschickt gelöst, grade weil auch einige Details im Dunkeln bleiben. Der Erzähler, Maester Yandel, hat hier die Wissensfragmente aus den vergangenen Jahrhunderten zusammengetragen. Das Zeitalter der Helden beschreibt die erste Zivilisation auf Essos und die unterschiedlichen Siedlungen, aus denen sich die Völker bildeten, die sich später in Krieg und Sklaverei gegenseitig den Rang abtraten. Darunter auch die Andalen, die bis nach Westeros flüchten mussten und dort ihren Machthunger gegen die Ersten Menschen auslebten. Auch einige wenige Targaryens konnten sich retten und einer von ihnen, Aegon der Eroberer, konnte mithilfe von Orys Baratheon einen Feldzug starten, der schließlich alle sieben Königslande vereinte. Hier findet man schon einige Hinweise auf die aktuellen Ereignisse bzw. Namen, die im Laufe der Geschichte immer wieder auftauchen. Es folgen die Chroniken der Targaryen Könige die fast 300 Jahre in Westeros geherrscht haben - bis zu Aerys II, den alle nur noch als den "Irren König" kennen. Wie immer schmeißt George R. R. Martin auch hier mit unendlich vielen Namen um sich, mit Hintergründen und Details, wobei man sich immer denkt, wie er das alles unter einen Hut bekommt und dabei so greifbar bleibt, dass man nicht denkt, hier ein fiktionales Werk in der Hand zu halten! Grade der letzte Abschnitt über Aerys ist interessant, da er wichtige Hinweise für die aktuellen Verwicklungen gibt. Einen ausführlichen Überblick gibt es über jedes der sieben Königslande Ihre Entwicklung seit der Zeit der Dämmerung mit vielen Details zum Aufstieg der Häuser, die sich wie ein spannendes Geschichtsbuch lesen und wunderbar stimmig ins Gesamtbild passen und einiges klarer werden lassen, was man aus den Büchern bzw. der Serie kennt. Auch mit tollen Bildern der Landkarten und der Burgen! Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Rundumschlag über die anderen Länder jenseits des Meeres wie die Freien Städte, z. B. Braavos und Pentos, aber auch entlegenere Gebiete. George R. R. Martin orientiert sich hier und insgesamt viel an den Vorbildern unserer Welt, was die Landschaften, die Vegetation oder die Kulturen angeht, kreiert daraus aber eine völlig neue, eigene Welt. Auf den letzten Seiten findet man jeweils eine umfangreiche Ahnentafel der drei großen Häuser Targaryen, Stark und Lennister. Fazit Ich bin völlig überwältigt von diesem großartig illustrierten und umfangreichen Blick in die Vergangenheit der Welt von Eis und Feuer. Einen unglaublichen Detailreichtum, der die Geschichte dieses Landes näherbringt und trotz vieler Namen und Einzelheiten wird es nicht langweilig!

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Im folgendem Video stelle ich euch die Chronik zur Welt von Eis und Feuer vor. Ein wahrlich beeindruckender Buchschatz, der die Vorgeschichte aus den Romanen nicht bloß wiederholt, sondern mit scheinbar unendlichen Informationen ergänzt und in wunderschönen Illustrationen abbildet. https://www.youtube.com/watch?v=H_pUGwFS9q0

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Jap. Diese Rezension ist mehr als überfällig. Aber das Format dieses Buches war nicht gerade mit meinem Leserverhalten (= nur unterwegs zu lesen) und der stressigen Zeit die ich letztens hatte, kompatibel. Und dieses Buch ist kein Bilderbuch, es ist ein historisches Werk. Wenn jemand einen Eindruck davon gewinnen möchte, wie komplex die Welt rund um Game of Thrones ist und wie viel Fantasie und Gedanken Martin auf seine Bücher verwendet hat, ist hier genau richtig. Dieses Buch haut einen regelrecht aus den Socken, wenn man sich einmal überlegt, dass all diese Charaktere, Wesen, schlüssigen historischen Ereignisse, etc, aus einem Kopf stammen und dann auch noch so wundervoll in diesem Bildband und natürlich allen anderen Büchern der Game of Thrones Reihe, zusammengeführt werden. Wir lernen faszinierende Wesen kennen, tauchen tief in die Vorgeschichte von Westeros ein - von den ersten Anfängen, über Einwanderungen, Kriege, politische Konflikte, Herrscher, Entwicklungen bis hin zu dem Ist-Stand der Game of Thrones Reihe. Durch die viele Politik ist das Buch zwar an manchen Stellemn etwas trocken und zieht sich, aber es bleibt trotzdem interessant. Noch dazu kommen die einfach nur atemberaubenden Illustrationen. Ich glaube ich habe noch nie ein Buch mit so wundervollen Illustrationen gesehen, geschweigedenn im Regal gehabt. Allein deshalb ist es dieses Buch wert, im Regal zu stehen. Generell ist dieses Buch ein wahrer Schatz im Regal. Es ist etwas ganz besonderes, vor allem wenn man (wie ich) ein Fan von Game of Thrones ist. Die Aufarbeitung der Geschichte und der Welt von Westeros, sowohl in Bildern als auch Texten, löst in mir große Bewunderung aus und lässt mein Herz höher schlagen.

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Meine Meinung zur Vorgeschichte von Westeros: Als ich dieses extremschwere Buch in meinem Briefkasten vorfand, war ich wirklich sehr überrascht. Mit so einem großen Rezensionsexemplar hatte ich wirklich nicht gerechnet. Vor allem, da die Versandbestätigung vom Verlag erst am gleichen Tag ankam wie das Buch selber. Jedoch war ich so glücklich, dieses Meisterwerk aus Geschichten und Illustrationen in meiner Hand halten zu dürfen. George R.R. Martin hat sich unheimlich viel Mühe mit diesem Wälzer gegeben, denn jede Geschichte ist auf ihre Weise höchstinteressant. Es gibt so viele Informationen auf nur einer einzigen Seite, dass man sie sich bei aller Liebe nicht alle merken kann. Jedoch wird es durch diese Massen an neuem Wissen teilweise sehr verwirrend, da man einfach nicht immer die richtigen Sachen rausfischen konnte, die dann noch für die nächste Seite relevant sind. Jedoch war Mr. Martin so nett und hat, wenn eine Person vor ein paar Seiten bereits einmal erwähnt wurde, man sich aber vielleicht nicht mehr so ganz an ihre Rolle erinnern konnte, noch einmal ihre Beziehung zum bisherigen Verlauf der Geschichte oder zum derzeit erläuterten König wiedergegeben. Von George R.R. Martins Schreibstil sollte sich jeder Geschichtsbuchautor mal eine Scheibe abschneiden, denn auch wenn dieses Buch ein richtig dicker Schinken ist, hat es George mit seiner außergewöhnlichen Art das vergangene Geschehen aufzuschreiben geschafft, mir dabei keine Langeweile aufkommen zu lassen. Bisher hatte ich noch keine anderen Bücher von dem Autor gelesen, werde das bestimmt aber bald ändern, denn ich würde gerne mehr von seinen Meisterstücken begutachten. Sogar eine Geschichtsbuch, das von einem Mönch (?) niedergeschrieben wurde, macht er hochinteressant. Am meisten hat mich die Geschichte von Aegons (der Erste) Eroberung der Sieben Königslande, die damals natürlich noch nicht so hießen, und die Könige aus den Hause Thargaryen begeistert. Aegon war einfach von allen siebzehn Thargaryen - Königen der Beste, meiner Meinung nach. Es war nicht sein Ziel, Krieg zu führen. Und er wollte auch ganz sicher niemanden Töten, was er ja immer wieder gezeigt hatte, wenn er sich Ergebende begnadigte und sie in ihrem Posten ließ. Jedoch war er auch ein gerechter König und Kriegsherr und duldete nicht, wenn man sich gegen ihn auflehnte und ihm Gehorsam verweigerte. Er bot jedem gleiche Chancen und eine Möglichkeit, sich ihm zu unterwerfen. Das klingt zwar etwas von sich selbst eingenommen, ist aber an Aegons Stelle sogar sehr bescheiden - immerhin hatte er Balerion, den Schrecken, seinen Drachen. Er hätte auch einfach jeden, der ihm in den Weg kommt, verbrennen können, was jedoch sehr seinem Gemüt widersprochen hatte. Außerdem konnte keiner seiner Nachfahren ihm das Wasser reichen. Die meisten von ihnen fand ich sogar ziemlich unfähig, auf dem eisernen Thron zu sitzen. Jedoch gab es auch einige, wie Jaehaerys und Alysanne, Aegons Enkel und dessen Schwester, die ihrem Familiennamen ebenfalls Ehre gemacht haben. Beispiele zu den unheimlich schönen Illustrationen, die man in diesem Buch finden kann, findet ihr hier. Mein Lieblingsbild ist leider nicht dabei, jedoch kommt die Darstellung der Drachenherrn schon sehr nah an es heran. Fazit: Dieses Nachschlagewerk rund um die Welt von Eis und Feuer ist nicht nur für die Leser der Bücher geeignet, sondern hat viele bedeutende Informationen, welche auch den Serienliebhabern, wie ich einer bin, nützlich sind. Manche Begebenheiten ergeben gleich einen ganz neuen Sinn, wenn man zum Beispiel die Vorgeschichte des Hauses Stark ersteinmal genauer unter der Lupe hatte (ich sage nur L + R).

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Action: ●● Spannung: ●● Humor: ● Charaktere: ●●● Anspruch: Erotik: ● Inhalt: Dieses Buch ist keine "normale" Geschichte, die eine Handlung aus Sicht eines Hauptcharakters schildert. "Die Welt von Eis und Feuer" bildet die Hintergrundgeschichte der "Das Lied von Eis und Feuer"-Reihe. Unterteilt wird die Chronik in Kapitel über die Geschichte des Altertums, Die Eroberung und Herrschaft des Hauses Tagaryen und die einzelnen Könige des Hauses, sowie über die Rebellion Robert Baratheons und die einzelnen Königreiche. Meinung: Das Buch ist in Form einer Chronik geschrieben, Erzähler der Geschichte ist Maester Yendel, der im letzten Jahrzeht der Herrschaft König Aerys geboren wurde, mit 13 das erste Glied seiner Kette schmiedete, das Gelübde ablegte und über viele Jahre das Wissen zusammentrug, das er schließlich zu diesem Werk vereinte. Somit ist diese Chronik aus der Sicht eines in Westeros aufgewachsenen Mannes geschrieben, der in den Sieben Königslanden seine Bildung erhielt. Diese Perspektive wird immer wieder deutlich, da der Erzähler häufig auf andere Chroniken oder Schriften verweist. Diese Art der Erzählung aus Sicht eines "Einheimischen" hat mir sehr gut gefallen. Handfeste Fakten werden ebenso präsentiert wie Spekulationen und Sagen. Damit ist dieses Werk nicht einfach nur eine Wissenssammlung über Westeros. Sie bietet eigentlich viel mehr. Das Werk ist in verschiedene Thematiken gegliedert. Zunächst geht es um die Geschichte des Altertums - um das Zeitalter der Dämmerung, die Kinder des Waldes und die ersten Menschen, um die lange Nacht, den Aufstieg und Fall Valyrias und die Ankunft der Andalen und um die Geschichte von Nymeria und ihren 10.000 Schiffen. Im nächsten Abschnitt geht es um die Herrschaft der Drachen, Aegons Eroberung und die Könige aus dem Hause Tagaryen, wobei jeder König sein eigenes Kapitel erhält. Schließlich geht es um Robert Baratheons Rebellion, den Sturz der Drachen und die glorreiche Herrschaft. Dann wird auf jedes einzelne der Königreiche eingegangen: Den Norden, die Flusslande, das grüne Tal, die Eiseninseln, die Westlande, die Weite, die Sturmlande und Dorne. Und schließlich geht es auch noch um Essos, die freien Städte und die Länder jenseits der freien Städte. Ganz zum Schluss gibt es noch Stammbäume und Abstammungslinien der Häuser Tagaryen, Lennister und Stark. Für mich war es nicht nur interessant, die umfassende Geschichte von Westeros zu lesen, es hat mir auch beim Lesen der "Das Lied von Eis und Feier"-Bände enorm geholfen. Viele eigentlich wichtige Zusammenhänge, die in den Büchern nur grob angerissen werden, habe ich erst durch "Westeros - Die Welt von Eis und Feuer" richtig verstanden. Beispielsweise die Sonderstellung Dornes, den Drachentanz (bzw. den Königsmacher), die Geschichte um Nymeria (nach der Arya ihre Wölfin benannt hat). Durch dieses zusätzliche Wissen sind mir Zusammenhänge und Strukturen klar geworden, die mir ohne dieses Buch wohl entgangen wären. Das hätte mein Verständnis der Geschichte an sich zwar nicht unbedingt behindert, durch das zusätzliche Wissen sind viele Details jedoch besser nachzuvollziehen und das Lesen macht natürlich noch mehr Spaß, wenn man das Land Westeros und seine Geschichte besser kennt und einzelne Könige oder andere wichtige Personen einigermaßen zuordnen (und im Notfall nachlesen) kann. Außerdem muss ich sagen, dass die Illustrationen des Buches einfach nur wunderschön sind und die Geschichte ungemein unterstützen, verschönern und besser vorstellbar machen. Ich empfehle jedem, der nicht nur die Serie schaut, sondern auch die Bücher liest, dieses Buch! Das Geld ist in jedem Fall sehr gut investiert. Allerdings muss ich auch sagen, dass man das Buch erst aufschlagen sollte, wenn man Band 5 der Reihe bereits beendet hat. Ansonsten enthält er prinzipiell keine Spoiler, außer direkt auf dem ersten Seiten, bei der Widmung des Erzählers, Maester Yendel, und auf den Stammbäumen am Ende, da dort gekennzeichnet ist, wer bereits verstorben ist. Allerdings kann man die ersten Seiten ja auch überblättern und die Stammbäume vorerst auslassen.

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Normalerweise sollte man ja nicht von der Optik auf den Inhalt schließen, aber bei Bildbänden gelten nun mal ein paar andere Kriterien und deswegen darf ich ohne schlechtes Gewissen und vollkommen oberflächlich sagen, dass Teil ist einfach wunderschön! Farblich an die Romanserie angelehnt, überzeugt das Hardcover mit feiner Prägung auf dem Titelbild, durchgehend farbigem Druck und einem Lesebändchen. Aber natürlich hat „Westeros“ auch inhaltlich viel zu bieten. Neben Hintergrundinfos zur Welt der Saga und den wichtigen Familien im Kampf um die sieben Königreiche, gibt es vor allen Dingen jede Menge Infos zur Vorgeschichte. Neue Zusammenhänge bieten einen interessanten Einblick in das Schaffen von George R.R. Martin. Das Ganze wird unterstützt von den unglaublichen Zeichnungen diverser Künstler, die den Bildband zu einem wahren Augenschmaus machen. Die ganze Aufmachung lässt den Leser glauben, er hätte ein reales Geschichtsbuch vor Augen. Natürlich ist das Buch nur etwas für Fans der Bücher (und/oder TV-Serie), macht aber auch durchaus Lust auf mehr, wenn man sich erst kürzlich angefangen hat mit dem Autor und seiner Saga zu beschäftigen. Nicht verhehlen möchte ich, dass die deutsche Ausgabe aus Layoutgründen wohl leicht gekürzt bzw. bearbeitet wurde. Ich habe davon beim Lesen nichts bemerkt, es aber in anderen Rezensionen gelesen. Die Kürzungen scheinen sehr behutsam gemacht worden zu sein, denn das Buch wirkt in sich stimmig und rund und ist trotz des recht stattlichen Preises von 29,99 Euro jeden Cent wert. Davon mal ganz abgesehen, dass mittlerweile auch einige Romane an der 30 Euro Marke kratzen und die dürften weniger aufwendig zu drucken sein. „Westeros“ ist ein Muss für alle „Game of Thrones“ Fans und eine Zierde in meinem Vitrinenschrank. Das Buch fühlt sich neben Herr der Ringe und Narnia Prachtbänden offensichtlich wohl und manchmal, wenn man sich nachts ganz leise und vorsichtig ins Wohnzimmer schleicht, höre ich Tyrion Lannister mit Bilbo bei Käse und Bier ein Schwätzchen halten. 😉

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