Leserstimmen zu
Alles, was ich über die Liebe weiß

Michela Marzano

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Was wissen wir schon von Liebe? Jeder hat seine eigenen Erfahrungen damit gemacht ob Gute oder auch Schlechte. In diesem Buch verarbeitet die Autorin ihre Erlebnisse. Wir als Leser können entscheiden wie ob wir diese Erlebnisse uns zu Herzen nehmen möchten um nicht die gleichen Erfahrungen zu machen oder ob wir es einfach dahin nehmen möchten. Zwar ist das Buch gut geschrieben, aber mein Fall war es nicht. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass das alles sehr weit hergeholt war und etwas übertrieben beschrieben wurde. Aber es gab auch Stellen und Zitate die mir sehr gut gefallen haben und die mir auch im Gedächtnis geblieben sind.

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MEINE MEINUNG: Michela Marzano versucht in ihrem Werk, die Liebe, das stärkste Gefühl der Welt, in Worte zu fassen. Das Buch liest sich wie eine Art Selbstgespräch, in dem sie sich viele schonungslose Fragen stellt und versucht, eine Antwort auf diese zu finden. Was passiert, wenn die Liebe aufhört? Kann sie überhaupt aufhören, ist es nicht eher so, dass man ewig liebt? Wenn sich das Gefühl dann doch einstellt, kann man dann überhaupt behaupten wirklich geliebt zu haben? Solche und ähnliche Fragen werden behandelt, Spekulationen werden aufgestellt und dabei steht immer das eine große Thema im Mittelpunkt: die Liebe. Die Autorin lässt hier eigene Erfahrungen miteinfließen, erzählt von Ängsten, Träumen, Herzschmerz und beleuchtet viele Klischees. Oft ließen mich ihre Schilderungen schmunzeln, in vielen erkannte ich mich selbst wieder. Die Art und Weise wie Michela Marzano das Thema angeht, wirkt sehr ehrlich, da sie oft selbstkritisch wird und versucht, Handlungen und Gefühle von außerhalb zu beurteilen. Es liest sich tatsächlich wie eine Art Erfahrungsbericht der Philosophin. „Das Leben durfte nicht aus Streit und Zerwürfnissen bestehen. Es sollte funkeln. Wie die Meeresoberfläche im Frühling. Als gäbe es tatsächlich so etwas wie Harmonie“ (Marzano, S. 9) Lernprozesse werden geschildert und auch die großen Dichter und Denker kommen in Form von kurzen Intermezzi gewissermaßen zu Wort. In einigen Kapiteln setzt sich Michela Marzano mit der Sichtweise anderer Philosophen oder Dichter auseinander, stimmt ihnen zu oder widerlegt ihre Aussagen. Sie bezieht Stellung oder erweitert diese Aussagen mit eigenen Gedanken dazu. Auch das hat mir unglaublich gut gefallen und war sehr spannend zu lesen. Der einzige Kritikpunkt an dem Buch, war für mich der fehlende rote Faden. Ich konnte keine richtige Struktur erkennen, was ich ein wenig vermisst habe. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, etwas schon mal gelesen zu haben. FAZIT: Ein wirklich sehr interessantes Buch, das sich mit dem stärksten Gefühl der Welt auseinandersetzt. Die Liebe ist allgegenwärtig und Michela Marzano versucht in ihrem Werk, dieses Thema philosophisch anzugehen. Das ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, einige Stellen würden sich wiederholen, habe ich dadurch nicht weniger Gefallen daran gefunden. Das Buch ist für mich kein Buch, das ich an einem Stück lesen würde, vielmehr habe ich hin und wieder darin geblättert und immer wieder etwas Spannendes erfahren. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ist auf jeden Fall ein Buch, der etwas anderen Art und sticht in meinem Bücherregal hervor.

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Meinung: Inhalt: Der Inhalt ist nicht der eines Romans oder eines Thrillers, der Inhalt ist der eines Sachbuches, aber doch auch wieder nicht, denn die Autorin schildert ihre Meinung, schildert wie sie es empfindet und zeigt dabei so vieles. Es war interessant das Buch zu lesen und hat teilweise sogar Spaß gemacht, als ich es mit meinem Freund gelesen habe, der es interssant fand. Sie wählt sich einzelne Punkte heraus und erklärt sie in ihren Intermezzos näher, geht darauf ein und hinterfragt es. Schreibstil: Der Schreibstil ist manchmal wie in einem Roman, passt aber auch zum Thema und harmoniert perfekt mit dem behandelten Thema und der Art, mit welcher die Autorin versucht dem Leser verständlich zu machen wie sie selbst die Liebe erlebt hat. Cover: Das Cover passt mit seinen Rosen (einem Symbol der Liebe) gut zum Thema ist allerdings trotzdem etwas langweilig. Auch dass es ein Hardcover mit lediglich einem Papierumschlag ist hat mir nicht besonders gut gefallen. Sternwertend: Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Cover: 2,5/5 Dringlickheit beim Lesen: 4/5 Durchschnitt der Wertung: 4/5

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Das Cover weckte direkt meine Aufmerksamkeit, es erinnerte mich an die kleinen netten Geschenkbücher, die es zu vielen Anlässen und Themen zu kaufen gibt. Der florale Schutzumschlag hat mein kleines, manchmal doch romantisches Herz höher schlagen lassen und ich finde ihn einfach wunderschön. Der Zusatz unter dem Buchtitel "Philosophie eines Gefühls" hat meine Neugierde sehr geweckt. Ich kenne Liebesromane und auch Ratgeber für Liebesangelegenheit und nun sah ich ein Buch, welches die Liebe also mal philosophisch angehen wollte, in wunderschönem Mantel und ich las ein wenig in das Buch hinein und da war auch schnell, ich möchte es gerne haben und lesen. "Die Liebe beginnt immer hinterher. Wenn der Leidenschaft die Zuneigung folgt. Und man dem anderen zu vertrauen beginnt. Und wenn man "mit dem anderen lieben" kann." Marzano erzählt von sich und ihrem Leben, zunächst gibt es einen Exkurs in ihre Kindheit und die Ehe ihrer Eltern, sie erzählt von Prinzen und Prinzessinnen, ihren Liebesbeziehungen und von Jacques, wie sie ihn kenneblernte, wie sie ihn lieben lernte erfährt der Leser im Laufe des Buches. Die ehrliche, sehr selbstkritische, authentische Auseinandersetzung Marzano´s mit sich selber hat mir dabei sehr gut gefallen. Sie erzählt von ihren Träumen, ihren Hoffnungen, Ängsten, Herzschmerz, Klischees, Rollenverteilungen, Freiheit, dem Konsumismus, dem auch die Liebe zum Opfer fällt, der Wegwerfgesellschaft...und dies alles während sie die Großen der Literatur und Dichtung zum Thema "Liebe" befragt und deren Aussagen überprüft und verstehen möchte, ihre Gedanken und Schlußfolgerungen mit dem Leser teilt. Das Buch ist eingeteilt in "Intermezzi" und diese beginnen immer mit einem Zitat aus Werken von einem Dichter oder Denken, den sie befragt. Diese "Intermezzi" sind eingeteilt in kurze Kapitel unterteilt mit Überschriften. Jedes "Intermezzo" wird in ihre Geschichte von ihren Erfahrungen aufgenommen als weiterer Gedankengang. Marzano´s Buch ist lebendig, manchmal schmunzelt man, manchmal erkennt man sich selber, manchmal denkt man für sich selber weiter und geht eigene Erfahrungen durch. Kurzweilig und interessant, das Mysterium Liebe wird nicht geklärt, denn ist nun mal wie es ist, einfach die Liebe, das stärkste Gefühl.

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Ich war nicht wirklich begeistert, um es vorweg zu nehmen. Das Buch beeindruckt mit einem tollen Cover, welches ein Schutzumschlag ist. Schönes, passendes Blumenmuster und nimmt man es ab, hat man ein leichtes schlicht rotes Buch in der Hand mit dem Titel vorn drauf. Als ich das Buch in die Hände bekam begeisterte mich der Nachsatz "Philosophie eines Gefühls" und ich ließ mich täuschen. Viele mögen Marzanos Schreibstil schätzen, vielleicht bin ich einfach nicht romantisch genug, aber ich empfand ihn im allgemeinen als zu kitschig, ausschweifend und nicht zum Punkt kommend. Mir gefielen jedoch die einzelnen Intermezzos und die Titel darin. Verlieren konnte ich mich jedoch nicht und mir hat das lesen, nicht wirklich Spaß bereitet. Für mich gleicht es teilweise eher einer Biografie und Selbsttadelung im Bereich Liebe und verliebt sein. Trotzdessen habe ich mir während des Lesens ein paar Zitate hier und da rausgepickt, da sie mir gut gefallen haben. Wer auf Romantik eh schon steht, wird es gerne lesen, ich nicht. Ich habe es zwischendurch immer mal wieder gelesen, musste es aber wieder weglegen, da ich einfach nicht darin verschwand, sondern es eher vorurteilhaft tadelte. So kam ich nur quälend zum Schluss.

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Ein Buch, welches sich voll und ganz der Liebe widmet. Die einen sind entzückt, die anderen finden es furchtbar kitschig. So weit die Meinungen darüber auseinander gehen, so unentschieden war auch ich vorher. Ich habe Alles, was ich über die Liebe weiß durch Zufall entdeckt und war aufgrund des Covers und dem Titels direkt neugierig. Besonders gefiel mir der Nachsatz Philosophie eines Gefühls. Welche Emotion, außer der Liebe bringt Freud und Leid so nah zusammen? Das Buch ist angenehm leicht und liegt so schön in der Hand. Der Schutzumschlag mit dem floralen Cover ist sehr schön gestaltet und wirkt auf mich überhaupt nicht kitschig, sondern passend zum Thema einfach romanisch verspielt. Die Seiten sind etwas dicker, was ich persönlich sehr gerne mag. Die Autorin beginnt mit zwei Zitaten und berichtet nachfolgend über ihre eigenen Erfahrungen mit der Liebe. Über ihre Selbstzweifel, die eigene Erwartungshaltung, die sie immer wieder auf Jacques projizierte und die das Zusammenleben beider gehörig durcheinanderbrachte. Mir gefallen die Intermezzos zwischen den Kapiteln, die alle einen eigenen Namen tragen. In den Intermezzos bezieht sich Marzano direkt auf berühmte Zitate und die Arbeiten großer Persönlichkeiten, die eines gemeinsam haben: sie alle haben ihre Wissenschaft oder aber einen Teil davon diesem einmaligen Gefühl gewidmet. Besonders gut gefallen mir die Ansichten von Zygmunt Bauman, einem britisch-polnischen Philosophen. Seine Argumentationen und Auffassungen über Beziehungen in der heutigen Zeit treffen es auf den Punkt. Viel zu oft werfen wir etwas weg ohne ihm Zeit zu geben und die wahre Schönheit eines Menschen zu erkennen. Ich mochte die Länge des Buches. Bis zum Schluss habe ich es sehr gerne gelesen und war an einem Sonntag-Nachmittag durch. Nicht anders zu erwarten, habe ich so viel markiert, wie noch nie. Die Zitate sind einfach zu schön und treffend. Ich mochte die Schreibweise Marzanos durchgehend sehr und schätzte ihre selbstkritische und aufrichtige Art. Was tun wir nicht alles, um einen Menschen, für den wir fühlen, für uns zu gewinnen und wie sehr verlieren wir uns selbst dabei manchmal? Kein Kitsch. Einfach ein wunderschön geschriebenes Buch über die Liebe und was sie mit einem macht. Über ein gewaltiges Gefühl, welches so viel Freude, aber auch Risiken birgt, wie wohl kaum eine andere Emotion. Ich denke, das jeder von „Alles was ich über die Liebe weiß“ profitieren kann. Und wer das nicht tut, der wurde um viele spannende, neue Sichtweisen und traumhaft schöne und auch abgrundtief ehrliche Zitate bereichert.

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