Leserstimmen zu
Das Ende der Ewigkeit

Isaac Asimov

Roboter und Foundation – der Zyklus (14)

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In seinem preisgekrönten Roman „das Ende der Ewigkeit“ beschäftigt sich Isaac Asimov mit der Thematik von Zeitreisen. Er beschreibt eine elitäre Organisation, die durch Zeitreisen subtile Veränderungen der Realität vornimmt und somit das Schicksal der Menschheit in vermeintlich bessere Bahnen lenkt. Es dauert etwas bis man dieses Konstrukt der „Ewigkeit“ aus der Sicht des Protagonisten Andrew Harlan erklärt bekommen hat, aber Asimov beschreibt diese komplexe Materie sehr verständlich und greifbar. Auch im späteren Verlauf, wenn es um Zeitschleifen und Paradoxen geht, ist die Problematik immer noch klar zu erkennen und kommt ohne viel Technogebrabel aus. Obwohl die Geschichte Jahrtausende umspannt, werden diese zukünftigen Welten von Asimov meist nur angeschnitten und nie detailliert ausgefüllt. Man bekommt meist nur einen vagen Umriss, wie diese Welt vielleicht aussieht, ein paar kulturelle Besonderheiten oder technische Errungenschaften beschrieben, allerdings nicht im Detail. Der Fokus liegt hier klar auf diesem, von der Zeit abgekapselten, Konstrukt der „Ewigkeit“. Mit dem Charakter Andrew Harlan, einem Spezialisten für Realitätsveränderungen, erkundet er hier die moralischen Aspekte der Beeinflussung des Zeitstroms. Dem hingabevoll arbeitenden „Techniker“ kommen auf einmal Zweifel an seiner Arbeit auf, als er sich in das Mädchen Noyes verliebt und er herausfindet, dass seine Änderung an der Realität wahrscheinlich die Auslöschung ihrer Existenz zur Folge hätte. Von dieser Ausgangssituation erzählt Asimov eine packende, mit vielen überraschenden Wendungen gefüllte Geschichte. Sehr zu empfehlen, auch gerade weil sich die Länge mit 240 Seiten sehr in Grenzen hält.

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