Leserstimmen zu
Das Dunkel in dir

Samantha Hayes

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Ich muss sagen, das ist ein gelungener Thriller. Es gab etliche Wendungen, ein paar Verwirrungen und was eigentliche Geschehen hat man erst am Ende erfahren, nachdem man des öfteren Mal in eine andere Richtung gebracht wurde. Dabei gab es immer wieder spannende und auch Mal ruhigere Kapitel, was ich auch sehr angenehm fand. Die Länge der Kapitel hat mich manchmal etwas gestört. Ich hab lieber kürzere Kapitel, aber das ist jetzt kein wirklicher Kritikpunkt. Die meisten Personen fand ich auch total sympathisch, besonders Lorraine, aber auch Lana mochte ich sehr. Der Schreibstil ist sehr schön, man konnte das Buch relativ schnell und flüssig lesen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sehr gerne Thriller liest.

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Die Idee an sich ist wahrlich nicht neu. Eigentlich schon viel zu oft in unterschiedlichen Serien, Filmen und Büchern verarbeitet, ist es am Ende doch irgendwie immer fast das selbe. Aber ich mag diese Grundthematik und deswegen wollte ich auch dieses Buch gerne lesen. Weil ich es doch immer wieder interessant finde, wie die unterschiedlichen Geschichtenschreiber diese Szenerie verarbeiten und darum herum eine Geschichte und Charaktere entwickeln. Ich kam schnell in die Geschichte rein und konnte mich mit dem Schreibstil sofort anfreunden. Das Buch liest sich flüssig und hat keine Längen. Ich habe mich zwischendurch nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten. Jedoch muss ich sagen, dass für mich sehr schnell klar war, was hier Sachen ist. Die Geschichte war sehr vorhersehbar. Und deswegen für mich nicht sonderlich spannend, leider. Die Autorin schaffte es leider nicht mich zu überraschen. Ich mochte die Charaktere, auch wenn sie für mich irgendwie fremd blieben. Und ich auch zu nächst am Anfang etwas Probleme hatte sie auseinander zu halten und mir zu merken, wer da jetzt mit wem wie in Kontakt steht. Es war etwas durcheinander am Anfang. Jedoch mit etwas Konzentration und nochmal nachlesen wurde es dann klarer. So richtig ans Herz gewachsen ist mir aber niemand von den Figuren und das fand ich auch sehr schade. Für meinen Geschmackt waren die Personen nicht genügend ausgearbeitet und teilweise auch irgendwie zu gefühllos, ich habe ihnen ihre Angst, Trauer oder Wut nicht wirklich geglaubt, leider. Das alles zusammen, veranlasst mich dazu, an dieser Stelle nur 3 Sternen geben zu können. Jedoch werde ich mir mal den anderen Bücher der Autorin ansehen.

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Ein ziemlich düster wirkendes Cover, bedingt durch die farblichen Akzente, zusammen mit dem Klappentext haben mir gute Unterhaltung, Spannung und auch ein bisschen Nervenkitzel versprochen. Doch ... weit gefehlt. Schon nach dem doch sehr umfangreichen Prolog war ich etwas verwirrt. Die Motorradszene war zwar grausam, aber doch sehr vorhersehbar. Ich sag nur, mit Flipflops Motorrad fahren. 😒 Dann ging es weiter mit sehr unscheinbaren Personen, die bestimmt eine sehr interessante Geschichte hatten. Aber leider hat die Autor versäumt, etwas Spannung in den "Psychothriller" zu packen. Mehrmals habe ich auf das Cover gesehen, doch, da steht Psychothriller. Ich hatte bis zum Schluss gehofft, den Spannungsbogen irgendwo entdecken zu können. Dem war aber leider nicht so. Schade. 😒😒 Möglicherweise ist auch bei der Übersetzung etwas schief gegangenen, mich konnte das Buch jedenfalls nicht begeistern geschweige denn fesseln. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch wohl eher als Roman einzustufen wäre. Begeisterte Psychothrillerleser wird man hier wohl enttäuschen.

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Inhalt: Das kleine beschauliche Dorf Radcote wurde vor zwei Jahren von einer Selbstmordserie erschüttert. So langsam läuft nun alles wieder in den üblichen Bahne, als schon wieder Tode von jungen Männern, offensichtliche Selbstmorde das kleine Dörfchen erschüttern. Lorraine besucht zu der Zeit gerade ihre Schwester, doch als Detective kann sie nicht die Augen vor dem verschließen was dort geschieht. Erstrecht nicht als ihr Neffe Freddie verschwindet und vermisst wird. Wird er der Nächste sein? Alles deutet darauf hin... Meine Meinung: Ich habe bereits den Vorgänger von Samantha Hayes gelesen und war sehr gespannt was sie sich diesmal hat einfallen lassen. Zu Beginn wurde es auch direkt spannend, das hielt sich auch bis zu einem Gewissen Zeitpunkt. Flachte dann etwas ab und stieg zum Ende hin wieder an. Trotzdem wurde es mir nie langweilig. Nur zu viele Personen waren hier involviert. Die verschiedenen Jungs, die gestorben sind, mehrere Mädchen, Verwandte und Freunde, die Detectives. Da kann man schonmal ein wenig den Überblick verlieren. Ich bekam es schon einigermaßen hin, die Hauptfiguren auseinander zu halten, doch habe ich selber gemerkt das ich auch auf Grund der wenigen Tiefe der Figuren, hier und da genauer überlegen musste, was ein wenig den Lesefluss störte. Lorraine ist nur zu besuch in dem kleinen Dorf und kann nicht aus ihrer Haut als sie von den Selbstmorden hört. Ihre Schwester Jo ist die Mutter vom verschwundenen Freddie. Freddie wurde gemobbt, ein Grund sich umzubringen, wenn man das ganze drumherum noch betrachtet. Trotzdem habe ich manches nicht nachvollziehen können was er getan oder eben nicht getan hat. Lana ist die Freundin von Freddie und schützt nicht nur ihn. Dann gibt es noch die Eltern von Lana Sonia und Tony und die Eltern von Freddie Jo und Malcolm. Also insgesamt recht viele doch oberflächlich beschriebene Figuren. Einzig Gil, ein Autist und der Onkel von Lana wird ausführlicher beschrieben. Das hätte ich mir auch bei den anderen Protagonisten gewünscht. Das Ende wirkte für mich zu sehr konstruiert und verwirrte mich ein wenig. Es gab Sachen die von Beginn an bis zum Ende im Dunkeln blieben und diese Auflösung war anders als erwartet und für mich nicht so sehr schlüssig. Bis zum Ende gibt es einige Wendungen und Überraschungen, die jedoch teilweise halbherzig wirkten und so die Glaubhaftigkeit nahmen. Mein Fazit: Als Thriller würde ich dieses Buch eher weniger sehen auch wenn es wirklich spannende Stellen gab. Eher ein Drama. Trotz der Kritikpunkte habe ich mich überwiegend gut unterhalten gefühlt.

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Vom Prolog des neuesten Werkes von Samatha Hayes war ich sehr angetan. Er machte Lust auf mehr und baute auch eine gewisse Spannung auf. Ich war gespannt und neugierig darauf, was sie die Autorin wohl dieses Mal ausgedacht hatte und las somit einfach weiter. Die Ernüchterung kam jedoch ziemlich früh. Es wurde zwar sehr oft auf die einzelnen Figuren eingegangen, ihre Geschichte erzählt, aber dennoch blieben sie mir allesamt viel zu blass und wirkten unfertig auf mich. Mir fehlten die Ecken und Kanten, sowie das gewisse Etwas, welches sie mir so richtig nahe bringen und sympathisch werden lassen würden. Wirklich warm geworden bin ich mit keinem der vielen Charaktere. Einzig das Schicksal von Freddie hat mich zumindest ein klitzekleines bisschen erreicht und auch berührt. Doch bis dieser verschwindet, ist das Buch schon mindestens zur Hälfte gelesen. Ein Spannungsgarant ist diese Tatsache also leider auch nicht. »Lorraine betrachtete den Toten auf dem Bild. Seinen Kopf, von dessen zertrümmerten Knochen sich die Haut ablöste, und dazwischen quoll Gehirnmasse hervor. Und dann der Körper, verschlungen und eins geworden mit den Resten des Motorrads, das kaum noch als solches zu erkennen war.« Zitat aus: "Das Dunkel in dir" Im Grunde genommen sind fast alle Zutaten, die man für einen guten Thriller benötigt bei Das Dunkel in dir auch vorhanden, sie wurden lediglich falsch zusammengewürfelt und anschließend auf dem angestellten Herd vergessen. Die gesamte Geschichte köchelte nämlich einfach nur so vor sich hin. Wirkliche Überraschungen blieben aus und ebenfalls gewisse Wendungen, die ich bei Thrillern so schätze, haben mir in der Gänze gefehlt. Mir war alles zu vorhersehbar, wirkte zu strukturiert, gestellt und zu gewollt auf mich. Es kam mir vor, als wollte die Autorin krampfhaft am Erfolg ihres Debütromans anknüpfen, was ihr allerdings aus meiner Sicht nicht wirklich gelungen ist. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall die Idee an sich und auch der gute, flüssige Schreibstil, der bewirkte, dass ich wirklich die gesamte Zeit am Ball geblieben bin. Das Ende kommt zwar endlich mal mit einer Überraschung einher, aber als wirklich rundum gelungen empfand ich es ebenso wenig, wie den gesamten "Thriller" an sich. Fazit: Für mich ist das Dunkel in dir bedauerlicherweise etwas enttäuschend gewesen. Die Angabe auf dem Cover "Psychothriller" kann ich nicht bestätigen. Für mich ist dieses Buch eher ein ziemlich ruhiger Krimi ohne große Überraschungen. Es ist okay, aber leider nicht mehr als das.

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Vor knapp zwei Jahren wurde das englische Dorf Radcote von einer Selbstmordserie heimgesucht. Gerade erst ist ein wenig Normalität in den Ort zurückgekehrt, da wird der Abschiedsbrief eines tödlich verunglückten jungen Mannes gefunden. Detective Inspector Lorraine Fisher wollte in Radcote eigentlich ein paar entspannte Wochen bei ihrer Schwester Jo verbringen. Doch als ein zweiter Junge sich das Leben nimmt und dann auch noch ihr Neffe Freddie verschwindet, weiß Lorraine, dass sie schnell herausfinden muss, ob es sich bei den Todesfällen womöglich doch um grausame Verbrechen handelt. Und sie muss Freddie finden, bevor es zu spät ist … Die Grundidee und der Einstieg in diesen Thriller haben mir wirklich ganz gut gefallen. Leider schwacht er dann mit der zeit ab. Das liegt vor allem daran, dass die Figuren, die Protagonisten nicht so sehr in die Tiefe gehen, wie ich mir das bei einem Psychothriller gewünscht hätte. Die Story bleibt insgesamt auch recht nüchtern, nicht wirklich emotional, eher gefühllos wird hier ermittelt, geforscht, beschrieben. Zudem haben mir Überraschungen, wie Wendungen, Höhepunkte usw. gefehlt. Alles war bis zu einem bestimmten Punkt vorsehbar. Und auch das Ende lässt mich etwas unzufrieden zurück. Der Autorin ist es hier leider nicht so gelungen, einen runden Schluss zu formulieren. Insgesamt hatte ich doch hohe Erwartungen aufgrund der ersten Seiten (Prolog) und des Klappentextes, die leider nicht so erfüllt wurden, wie ich mir das erhofft hatte. Schade. Das Cover ist dagegen wirklich gut gelungen, sehr atmosphärisch - da mal ein großes Lob an den Verlag. Es bringt mehr Gänsehautstimmung und Thriller-Stimmung rüber, als es der Inhalt konnte. Fazit: Naja. Durchschnitt. Nicht mehr, nicht weniger. Konnte die Erwartungen nicht erfüllen.

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