Leserstimmen zu
Buch der Seelen

Jack Ketchum

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eBook
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In vier kurzen, aber absolut inspirierenden Geschichten gewährt uns Jack Ketchum einen intimen Einblick in seine Welt. Die Geschichten sind keine Fiktion, sondern biografischer Natur. Schlüsselerlebnisse aus dem Leben von Jack Ketchum. Mich hat jede einzelne Story gefesselt und berührt

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Ich glaube, ich bin verliebt! Auf eine platonische, unerotische und doch aufgeregte Weise. Bereits nach wenigen Zeilen des »Buches der Seelen« zog Jack Ketchum mich tiefer in seinen Bann als je zuvor. Oder um es frei nach Henry Miller zu sagen: »Er ist mir so nahe wie meine eigene Haut.« Wird der Autor damit zu meinem Freund? Das sicher nicht. Schade eigentlich. Aber ganz sicher fühle ich mich ihm seelenverwandt. Natürlich ist Jack Ketchum einer der begnadetsten Autoren unserer Zeit, während in mir nur ab und zu ein Fünkchen künstlerischer Begabung aufblitzt. Und dennoch … An einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit wären wir vielleicht gute Freunde geworden. Wie dem auch sei: Alle in den vier Erzählungen geschilderten Erfahrungen haben Jack Ketchum deutlich sichtbar geprägt, ihn zu dem Menschen und Autor gemacht, der er heute ist. Sein Schreibstil ist wie gewohnt knapp, schnörkellos und pointiert. Und zugleich ein Einblick in die zeitgenössische Geschichte aus sehr persönlicher Sicht. Inhaltlich werde ich an dieser Stelle nicht spoilern. Wer neugierig ist, kann sich das E-Book für 99 Cent bitte selbst gönnen! Vor allem Nachwuchsautoren sollten die Geschichte »Henry Miller und der Schubs« unbedingt gelesen haben, bevor sie sich das nächste Mal an den Rechner klemmen.

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Interessant

Von: Beate Senft

12.08.2016

Jack Ketchums Romane zählen zu den absoluten Meisterwerken der Horrorliteratur. Stephen King nennt ihn den »furchteinflößendsten Autor Amerikas«. Buch der Seelen versammelt vier autobiografische Stories, die ihn von einer anderen Seite zeigen. Hier erzählt Ketchum die Geschichten, die ihn und seine Arbeit geprägt haben: vom Zusammentreffen mit seinem großen literarischen Vorbild Henry Miller, über einen aus der Bahn geratenen Freund, bis hin zu den Terroranschlägen vom 11. September. Ungeschönt, ehrlich, aber mit derselben Wucht und sprachlichen Präzision, die Werke wie Evil oder Wahnsinn zu Klassikern des Genres machten. Dies ist die Sorte Buch, die das Fenster zu einer Seele öffnet. Treten Sie ein Stück näher. Werfen Sie einen Blick hinein. Buch der Seelen erscheint exklusiv als eBook Only. Es enthält vier autobiografische Kurzgeschichten: »Henry Miller und der Schubs«, »Der Staub des Himmels«, »Erinnerung an ein gefährliches Leben« und »Eine Lücke im Himmel«, mit einer Gesamtlänge von ca. 80 Seiten. Wenn man ein Buch von Ketchum bei Heyne Hardcore entdeckt, denkt man doch sofort an Horror oder Thriller. So ging es mir auch. Zum Glück habe ich das eBook beim Bloggerportal angefordert ohne den Klappentext zu lesen, denn sonst hätte ich bestimmt einen Rückzieher gemacht. Obwohl es ein autobiografisches Werk ist, haben mich die 4 Geschichten total gefesselt. Die Geschichten beinhalten ganz verschiedene Themen. Sie erzählen von Ketchums Anfängen als Schriftsteller, von seiner Freundschaft mit einem schizophrenen Mann, vom 11. September und seiner Exfreundin, die den Drogen verfallen ist. Aber alle haben sie eins gemeinsam: Sie sind wunderschön geschrieben, sie haben mich alle gefesselt und man möchte eigentlich ewig weiter lesen. Ich vergebe 5 von 5 Byrons und bin froh, mal wieder einen Blick über den Tellerrand geworfen zu haben. © Beate Senft

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