Leserstimmen zu
Stille, die aus dem Herzen kommt

Thich Nhat Hanh

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Der bekannte Zen-Meister, Friedensaktivist und Autor zahlreicher Bücher erläutert in „Stille, die aus dem Herzen kommt“ Begriffe wie achtsames Atmen, eifriges Bemühen, rechtsame Achtsamkeit, donnernde Stille oder edles Schweigen und leitet durch Gedanken, Verse und Übungen zur Achtsamkeit und zum Finden des Zuhause in einem Selber an. Dabei sind seine Erklärung so leicht verständlich, die angegebenen Übungen so kurz und einfach, dass man sie nachmachen und nachfühlen kann, sei es beim achtsamen Atmen, das man mit neun Atemzügen als Übung beginnen kann, die Gehmeditation, die anfangs kaum fünf Minuten dauern wird oder die Achtsamkeit im Alltag, beim Essen, Spülen Zähneputzen oder Gang zum Briefkasten. Diese kurzen Übungen lassen lassen direkt nachempfinden, wie die Achtsamkeit wirkt und verändert. Sehr gut gefällt mir auch die Übung der vier Mantras um in der Familie oder Parnerschaft liebevoll Änderungen und Heilung bewirken zu können. Ich habe schon mehrere Bücher von Thich Nhat Hanh gelesen und bin jedesmal beeindruckt, wie schon alleine das Lesen Wirkung auf mich hat und von der ersten Zeile gefangen nimmt. Die hier vorgestellten Übungen und Verse sind so klar, einfach und alltagstauglich, lassen innere Ruhe finden und machen einfach glücklich.

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Der bekannte Zen-Meister und Friedensaktivist Thich Nhat Hanh zeigt mit seinem Buch "Stille, die aus dem Herzen kommt" auf weltnahe und leicht verständliche Weise, weshalb sich Meditieren und Stillwerden gerade in unserer heutigen Zeit lohnt. Er beschreibt auf 156 Seiten und anhand von Übungen und Beispielen aus seinem Leben wie wir durch mehr Achtsamkeit zu uns finden können. In unserer schnelllebigen Zeit, in der wir ständig umgeben sind von Technik, Handys, Kommunikation verlieren wir uns selbst sehr leicht. Doch auch wenn es um uns herum still ist, sind wir möglicherweise nicht in echtem Kontakt mit uns selbst, sondern grübeln über die Vergangenheit oder sorgen uns um die Zukunft. In jedem von uns laufe ein NSD-Sender (Non-Stop-Denken), der uns sagt, was wir alles zu erledigen, beklagen, befürchten haben. Wir tun gut daran, diesen Sender von Zeit zu Zeit abzustellen - sei es durch kleine Atemübungen, Gehmeditation, achtsames Ausführen täglicher Handlungen, kollektives Meditieren oder einen Retreat. Wenn es leise um und in uns ist, dann können wir zu den lebenswichtigen Fragen vorstoßen "wer bin ich?, weshalb bin ich hier? was möchte ich mit meinem Leben anfangen?". Mit Stille zum Glück Stille ist sehr wichtig für unser Glück - und doch räumen wir ihr so wenig Platz in unserem Leben ein. Vielfach versuchen wir uns durch äußere Reize (TV, Internet, Essen, Konsum etc.) von uns selbst abzulenken, sodass wir unser Leiden nicht spüren. Thich Hat Hanh erklärt, dass uns dieser Weg nur in einen Zustand der inneren Leere und Unfreiheit führe und nicht glücklich mache. Erst wenn wir still sind, sehen wir die Dinge klar und deutlich vor uns. Dann können wir entscheiden, welche Saat wir in unserem Leben nähren wollen - durch schlechte Gedanken pflanzen wir die schlechte Saat, durch gute Gedanken die gute. Wir haben selbst die Wahl, nur Gesundes in unserem Bewusstsein anzupflanzen, das uns nährt und gut tut. Subjektive Eindrücke Thich Nhat Hanh schreibt trotz seines Lebens als Mönch in einem Kloster weltnah und kennt die Nöte unserer Zeit sehr gut. Er gibt interessante Einblicke in sein Leben in Plum Village und bietet mit diesem Buch buddhistisches Wissen auf leicht verständliche Weise (z.B. zu den fünf Lauten, zum edlen Schweigen, zum Geistes- und Speicherbewusstsein). Die persönlichen Schilderungen zu den Kriegen und Schicksalen, die er in seinem langen Leben erfahren hat, fand ich sehr berührend. Auch die verschiedenen Vorschläge zu Atemübungen gepaart mit Affirmationen (z.B. "einatmend wird mein Atem tief, ausatmend wird mein Atem ruhig") haben mir gut gefallen. Besonders schön fand ich die Anregungen, wie wir uns durch Üben der Stille ein inneres Zuhause schaffen können - das uns durch alle guten und schwierigen Zeiten trägt. Dazu möchte ich Thich Nhat Hanh zitieren: "Mit dem achtsamen Atmen wenden Sie sich nach innen. Ihr Körper atmet. Ihr Körper ist Ihr Zuhause. Mit jedem Atemzug können Sie zu sich nach Hause kommen." Abschließend danke ich dem Verlag für das Rezensionsexemplar, welches ich gerne gelesen und rezensiert haben.

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"Ohne Stille leben wir nicht im gegenwärtigen Augenblick - und es gibt keine bessere Gelegenheit zum Glück als diesen Augenblick." Thich Nhat Hanh Wir alle ahnen es, aber niemand wagt es, die traurige Tatsache laut auszusprechen: In unserer modernen Welt sind wir zum Konsum verdammt. Unsere ständige Erreichbarkeit dank Smartphone oder Laptop, die Allgegenwart von Lärm und Stress - dies alles gefährdet unsere innere Stille und nimmt uns die Möglichkeit zur Achtsamkeit und zur Besinnung auf uns selbst. Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Mönch und zeitgenössischer Repräsentant der buddhistischen Lehre, nimmt den Leser an die Hand und zeigt auf, dass es einer lauten Außenwelt zum Trotz möglich ist, tief im Inneren zur Stille zu finden. Es gilt, sich von all dem Lärm einer lauten Welt abzugrenzen und sich selbst und die eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen. Das Buch enthält einige schöne Übungen, anhand derer der lärmgeplagte Leser hier und jetzt zur Ruhe kommen kann. Selbst jene, die meinen, in all dem Stress und der Hektik keine Zeit für Achtsamkeit zu haben, finden hilfreiche Tipps zur Integration von Achtsamkeit und mehr "Selbst"bewusstsein in den Alltag. Obwohl Thich Nhat Hanh den Buddhismus bereits seit vielen Jahrzehnten praktiziert, wirkt er auf mich durch seine klare, verständliche Sprache sehr geerdet und trotz seines hohen Alters erstaunlich nahe am Puls der Zeit. Es empfiehlt sich, das Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen – im Sinne der Achtsamkeit lohnt es sich, langsam zu lesen, innezuhalten und das Geschriebene in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Zum Abschluss möchte ich einen Ausschnitt aus meiner Lieblingsmeditation – allerdings in englischer Sprache – teilen: Breathing in. – I see myself as a flower. Breathing out. – I feel fresh. Breathing in. – I see myself as a mountain. Breathing out. – I feel solid.

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Innerlich ruhig und aufmerksam im Jetzt und Hier zu sein – das zu erlernen ist gar nicht so leicht. Der Autor Thich Nhat Hanh ist ein in Frankreich lebender vietnamesischer buddhistischer Mönch, der die Kunst des bewussten Atmens voll und ganz beherrscht und uns in seinem Buch daran teilhaben lässt ... ~ Oft ist es so, dass wir gehen und nicht viel davon mitbekommen. Wir stehen irgendwo, wissen aber auch davon nichts, innerlich sind wir kilometerweit weg. Wir sind lebendig, nehmen das aber nicht deutlich wahr, sondern verlieren uns immer wieder. Äußerlich und innerlich still zu werden und einfach so mit uns allein dazusitzen – das kommt schon einer Revolution gleich. ~ (S. 108/109) Spontan würde man wahrscheinlich denken: "Was soll einfaches Atmen schon großartig bewirken oder gar verändern können?" - Nun, wer es noch nie ernsthaft ausprobiert hat, sollte es auf gar keinen Fall vorschnell verurteilen. Der Autor gibt in seinem Buch einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das bewusste Atmen am besten durchzuführen und zu erlernen ist. Die Vorteile bzw. positiven Veränderungen, die man dadurch erleben kann, sind Gold wert: wohltuende Stille im Kopf, kein Gedankenkreisen mehr, auch Bilder, die man aus Vergangenheit oder näherer Zukunft im Kopf hat, verschwinden, dass sodann ein leerer Raum geschaffen wird, den man voll und ganz mit der lebendigen Gegenwart ausfüllen kann. ~ Unser wahres Wesen zeigt sich nur, wenn das stetige innere Gespräch, das in uns allen Raum einnimmt, einmal unterbrochen wird. ~ (S. 104) Diese Ruhe im Kopf bewirkt, dass man sich gänzlich auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren kann, also dass man schlicht und einfach vollkommen da ist und alles, was ist, leben kann. Und das ist eine ... unglaublich schöne und süchtig machende Erfahrung, die ich nur jedem von euch empfehlen kann! Man beginnt mit dem Bewusstsein, das sich dadurch einstellt, wahrzunehmen, dass es da mehr in uns gibt, als nur unsere Gedanken, Bilder, Fantasien, usw. Ja, ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass man sich endlich selbst kennenlernt. Sich selbst "findet". Man beginnt zu verstehen, dass >Trennung< eine Illusion ist ... ~ Wenn wir innerlich voller Worte und Gedanken sind, wo bliebe dann Platz für uns? ~ (S. 22) So viel dazu. Sehr viel mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht mehr verraten. Ich kann euch nur so viel noch sagen: diese Erfahrung der Stille und Leere im Kopf, schafft so viel Positives, also Raum für Neues (Kreativität, Liebe, sich selbst Erkennen, ...), dass es, so paradox dies auch klingen mag, einfach nur erfüllend ist.

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