Leserstimmen zu
Schatten der Schuld

Petra Johann

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Taschenbuch
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Klapptext Ruth Kettler ist todkrank.Bevor sie stirbt,will sie ein altes Unrecht wiedergutmachen,doch der Versuch endet damit,dass sie erschlagen im Aachener Stadtwald liegt. Als Hauptkommissarin Charlotte Rumor an den Tatort gerufen wird,weiß sie nicht,wer die Tote ist,ahnt aber,dass sie das vierte Opfer des Axtmörders vor sich hat,den die Kripo seit Jahren sucht. Denn alles weist auf eine Verbindung zu diesem alten Fall hin,und schon bald hat Charlotte keine Zweifel mehr-der Täter von damals hat wieder zugeschlagen. Während in einem einsamen Blockhaus in der Eifel ein junges Mädchen verzweifelt auf Ruths Rückkehr wartet,versucht Charlotte mit ihrem jungen Kollegen Benny den Mörder zu entlarven. Doch dazu muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen-denn zu einem der früheren Opfer hatte sie eine besondere Beziehung. Meine Meinung Die Geschichte fängt schon recht spannend an,wobei ich mir gedacht habe, wenn das so weiter geht,dann wird das bestimmt ein tolles Buch. Es gab ein paar Rückblenden von den vergangen Opfern,was ich dann schon mal sehr verwirrend fand, wodurch dann auch bei mir ein wenig der Lese-verlauf Beeinträchtigt wurde.Ich kam nicht so schnell voran, da ich dann schon manche Sätze zweimal lesen musste, um genau der Geschichte folgen zu können. Leider gab es dann auch einige Wiederholungen in der Geschichte, wobei dann die Spannung doch sehr abflaute und ich empfand es dann an einigen Stellen etwas langatmig. Was mir gut gefallen hat, waren die Befragungen der Verdächtigen, denn das wurde von der Autorin gut beschrieben, sodass es doch sehr glaubwürdig rüber kam. Am besten von den Charakteren hat mir Charly gefallen. Sie ist eine Einzelkämpferin, die ich mag. Solche Personen, die von Haus wissen, was sie wollen. Es sind eben Kämpfernaturen von Haus aus. Aber auch die anderen Charakteren in diesem Buch,sind von der Autorin gut ausgearbeitet worden. Alle wurden sehr gut beschrieben, sodass jeder seine kleine Macken hat,was mir immer wieder gut gefällt. Auch gibt es ein wenig Privates von den Ermittlern, was ich aber nicht schlimm fand, denn so lernt man jeden noch ein wenig besser kennen. Man kann sich dann doch noch besser in die Personen rein versetzen,warum und wieso sie in bestimmten Situationen so handeln. Auch wenn ich am Anfang nicht immer begeistert war beim lesen, muss ich zugeben, das das Ende mich dann doch sehr überrascht hat. Denn damit hätte ich so gar nicht gerechnet. Somit gab es hier nochmal etwas Spannung für mich, wo ich nicht mehr mit gerechnet habe. Auch wenn mich das Buch nicht gleich so gepackt hat, hatte ich trotzdem sehr schöne Lesestunden und denke das nächste Buch von Petra Johann werde ich auch gerne lesen.

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Drei Jahre ist es her, seit Kriminalkommissarin Charly Rumor ihren besten Freund und ehemaligen Kollegen Mick das letzte Mal gesehen hat. Damals jagten sie den sogenannten Axtmörder, der drei Frauen ermordet hatte. Die Ermittlungen endeten traumatisch, Mick musste den Polizeidienst quittieren. Als im Stadtwald eine Frauenleiche gefunden wird, ist Charly sicher: Der Axtmörder hat wieder zugeschlagen. Sie ahnt, dass sie ihn nur mit Micks Hilfe enttarnen kann, doch sie hatte gute Gründe, seinerzeit den Kontakt abzubrechen. Wäre da nicht die Chance, vergangenes Unrecht wieder gutzumachen. Ein wirklich sehr spannender Kriminalroman mit vielschichtigen Charakteren, einem gelungenen Spannungsaufbau und angenehmen Erzählstil. Die Story ist gut erzählt und logisch aufgebaut. Sie enthält einen roten Faden, wonach sie verläuft und kann somit auch gut nachvollzogen werden. Sie überrascht immer wieder mit Wendungen und zieht den Leser mit der Handlung mit. Interessante Geschichte, die spannend erzählt wird. Ein Spannungsverlauf ist vorhanden und zwar durch die gesamte Geschichte hindurch. Man wird von der Handlung mitgerissen, was eben auch an dem Verlauf liegt, der gut aufgezogen wird und bis zum Ende aufrecht gehalten wird. Auch die Protagonisten können überzeugen, was vor allem an den authentischen Charakterzügen liegt, aber auch an der jeweiligen Tiefe der Charaktere. Sie sind sehr gut ausgearbeitet, sodass der Leser sich in sie hineinversetzen kann und noch mehr Bindung zu der Geschichte bekommt. Der Schreibstil ist angenehm und gleichzeitig fesselnd. Man kann die Geschichte schnell lesen, weil man gerade durch diesen Erzählstil mitgerissen wird. Fazit: Eine gelungene Mischung aus allen wichtigen Elementen für einen Krimi. Eine überzeugende Geschichte inklusive authentischen Charakteren, kombiniert mit einem angenehmen Schreibstil.

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Aachen-Krimi

Von: Miss Norge

25.10.2016

Ein toll konstruierter Krimi, der in Aachen angesiedelt ist und der mich begeistern konnte. Petra Johann stellt hier Charaktere dar, in denen man sich wiederfinden kann, Leute wie Du und ich, einfach normal eben. Die Fehler begehen, die Schwächen haben und auch oftmals Ängste. Das ist ein großer Pluspunkt dieses Buches, auch wenn man nicht alle Teilnehmer mag, aber das ist ja im wahren Leben auch so. Das einzig störende war für mich beim Lesen oftmals die schnell wechselnde Sichtweise und die zu langen und ausgedehnten Ermittlergespräche, die hätte man etwas kürzer halten können. Das hat meinen Lesefluß oftmals etwas unterbrochen. Spannend dagegen fand ich immer wieder diese eingestreuten kleinen, im Moment des Lesens, unbedeutenden Hinweise, die sich aber später als sehr logisch bewiesen. Petra Johann ist hier ein solider spannender Krimi gelungen und ich hoffe, es werden noch weitere folgen.

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Eine Frau möchte ein altes Unrecht wieder gut machen und wird dabei im Aachener Stadtwald mit einer Axt erschlagen. Die Haare liegen abgeschnitten neben der Leiche. Die ermittelnde Hauptkommissarin Charlotte Rumor vermutet sofort dass es sich um den Axtmörder handelt, der bereits drei weitere Frauen erschlagen hat. Alte Fälle werden wieder aufgerollt und dabei muss sich Charlotte ihren eigenen Dämonen stellen und auch ihr alter Kollege, der wegen diesen Fällen aus den Polizeidienst ausgetreten ist hat schwer damit zu kämpfen. Mir hat es sehr gut gefallen wie die Autorin diesen Fall beschreibt, man ist immer nah dabei und fühlt sich in die Geschichte involviert. Die wenigen Protagonisten werden sehr gut beschrieben, sie haben Tiefe und man fühlt mit ihnen mit. Es gibt immer wieder Wendungen, die die Spannung hoch halten. Den Mittelteil mit den Befragungen zu den früheren Fällen fand ich langatmig, da es sehr viel Wiederholungen gab, da hätten ein paar Seiten weniger gut getan. Danach ging es aber spannend weiter und ich empfand die Handlung als sehr lebendig. Wer gerne komplexe Krimis liest, ist mit diesem Debüt gut bedient.

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Es war ein regnerischer, kalter Sonntagabend als der Fund der Leiche im Aachener Stadtwald, Kommissar Frank Quirin kalt erwischt. Die Tatumstände weisen unmissverständlich in die Vergangenheit und es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem neuen Fall um das vierte Opfer des sogenannten Axtmörders handelt. In allen Fällen wurden die Frauen brutal erschlagen und ihnen anschließend die Haare abgeschnitten. Da die genauen Detaills der Todesumstände seinerzeit nicht publik gemacht wurden, ist auszuschließen, dass es sich in diesem Mordfall um einen Trittbrettfahrer handelt. So müssen die alten Fälle erneut aufgerollt werden, um sie mit den jetzigen Ermittlungen abgleichen zu können. Charly, die seinerzeit zusammen mit ihrem damaligen Partner Mick ermittelt hat, ist erschüttert. Zu tief sitzen die Verletzungen, die zum Bruch ihrer Beziehung und zum Ausscheiden Micks aus dem Polizeidienst geführt haben. Als jetzt wird alles wieder aufgerührt wird, muss Charly sich schwer bemühen ihre innere Aufgewühltheit in den Griff zu bekommen. In zwei parallelen Handlungssträngen werden die Ermittlungsarbeiten des aktuellen Mordfalls und das Geschehen der vor Jahren erfolgten Taten, die seinerzeit auch zum Zerbrechen der Freundschaft zwischen Charly und Mick geführt haben, geschildert. Die Charaktere sind klar gezeichnet und in ihren Persönlichkeiten gut voneinander abgegrenzt, so dass die Story sehr lebendig und kurzweilig ist. Fazit Ein Krimi in dem ebenso viel Wert auf eine detaillierte und psychologisch genau beschriebene Charakterisierung der Protagonisten gelegt wird, wie auf die genaue Beschreibung der Ermittlungsarbeiten. Insgesamt ist „Schatten der Schuld“ eine sehr komplexe Geschichte, die von der ersten Seite bis zum Schluss spannend bleibt.

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Allgemeines zu Buch und Autor Dr. Petra Johann wurde 1971 geboren und hat ihren Doktor in Aachen gemacht. Sie ist Mathematikerin, arbeitete in der Forschung sowie in der Software-Branche. Sie schreibt seit mehreren Jahren, "Schatten der Schuld" ist aber ihr erstes Buch bei Blanvalet. Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat. Es hat zwar durchaus einige sehr gute Aspekte, aber im Gesamten konnte es mich weder mitreißen, noch vom Hocker reißen. Kritische Auseinandersetzung Ich möchte mit den positiven Aspekten anfangen. Petra Johann schafft es, sehr klare und glaubwürdige Charaktere zu erschaffen, die gleichsam sehr sympathisch auf dem Leser wirken, aber auch menschlich und die vor allem nicht fehlerfrei sind. Eigentlich jeder Charakter, der in diesem Buch vorkommt, hat seine "Leichen im Keller", was schon fast ein wenig konstruiert wirkt, im Gesamten aber gut in die Geschichte reinpasst. Man kann sehr gut mit den Charakteren mitfühlen und ich musste teilweise wirklich mal Schlucken, weil es mir so nah ging. Auch die Beziehungen der Charaktere untereinander sind in diesem Buch sehr wichtig, vielleicht sogar das Wichtigste, was ich auch mal gar nicht so schlecht finde, da es eben meistens mehr um die eigentliche Tat geht. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass man quasi mit dem Ende beginnt, der letzte Mord einer Reihe. Ich mag so etwas sehr gern, wenn man am Anfang schon eine ungefähre Vorstellung davon hat, worauf es hinausläuft und schon mitfiebert, wie es denn nun dazu kommt. Das Ganze ist sehr spannend, es gibt immer wieder Wendungen und das was offensichtlich scheint, ist dann eben doch nicht so. Immer wieder kommen Dinge ans Tageslicht, mit denen ich als Leser nicht gerechnet habe und ich war auch immer wieder verwirrt, es war keinesfalls vorhersehbar, wie alles ausgehen würde. Das Buch ist sehr gut recherchiert, der Leser kann an der ganzen Polizeiarbeit teilhaben und mit raten und ist im Grunde immer auf einem Wissensstand mit den Ermittlern (außer natürlich, es kommt wieder ein Geheimnis raus, dass weiß man natürlich vorher nicht ;) ), aber gerade das macht das Buch teilweise langwierig, vor ungefähr ab der Mitte. Die Diskussionen der Ermittler werden immer länger, man hat das Gefühl, dass sich viele Dinge wiederholen und man immer wieder Sätze liest, die man so oder so ähnlich bereits gelesen hat und das finde ich auf Dauer dann doch etwas langweilig. Klar, am Ende wird es wieder richtig spannend und überraschend, aber das ändert leider nichts daran, dass ich mich ab der Mitte wirklich gequält habe, das Buch weiter zu lesen. Fazit Alles in allem war dieses Buch ganz sicher kein schlechtes Buch und ich bereue es auch nicht, es gelesen zu haben. Doch ich hätte es mir schon etwas spannender und mitreißender gewünscht, aber das ist ja auch subjektiv. Hat es schon jemand von euch gelesen? Wenn ja, dann schreibt mir doch mal, wie ihr das seht :) .

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Ich freue mich sehr, dass ich dieses Buch lesen durfte. Zunächst hat mich das Cover sehr angesprochen. Ich finde es hat etwas Mysteriöses an sich. Ich muss ehrlich gestehen, dass es bei diesem Buch etwas gedauert hat bis ich richtig "rein gefunden" habe. Die ersten Seiten habe mich nicht gleich gefesselt, was bei mir etwas gefährlich ist, denn es könnte gut sein das ich das Buch dann einfach weg lege und es nicht bis zum Ende lese. Auch zwischendurch gab es mal Momente, da wusste ich gerade nicht so ganz was los ist, da die Situation nicht ganz zuordnen konnte. Aber dennoch muss ich sagen, bin ich froh das ich es bis zum Ende gelesen habe, denn es hat sich gelohnt.

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Wer wars?

Von: Harakiri

20.03.2016

Der Axtmörder hat wieder zugeschlagen! Eine Frau liegt erschlagen im Park, die Haare abgeschnitten. Kommissar Frank Quirin weiß sofort, dass ein Zusammenhang mit zurückliegenden Fällen besteht. Alle sind sofort in höchster Alarmbereitschaft. Doch alle Zeugen und Verdächtigen der letzten Morde haben entweder ein Alibi oder kein Motiv. Lange tappt die Polizei im Dunkeln, bis ein entscheidender Hinweis auf den Täter deutet. Doch war er es wirklich? Schatten der Schuld von Petra Johann ist ein typischer Who-done-it-Krimi. Gleich zu Anfang wird der kleine Kreis der Verdächtigen vorgestellt. Doch die Autorin führt den Leser auf einige falsche Fährten bevor sie die Taten endlich aufklärt. Der Krimi lässt sich locker und sehr flüssig lesen, hat aber auch einige Längen. Jeder Zeuge wird wieder und wieder befragt, die alten Morde sehr detailliert erneut geschildert und die Polizeiarbeit tritt auf der Stelle. Hier hätte ich mir eine kleine Straffung stellenweise doch sehr gewünscht. Die Morde sind zwar grausam, werden aber nicht so breit ausgetreten, so dass man sich nicht ekelt oder gruselt. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen, lediglich in der Mitte und am Ende war ich etwas enttäuscht, weil es sich so gezogen und mir das Ende nicht wirklich zugesagt hat.

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