Leserstimmen zu
Das Atlantis-Gen

A. G. Riddle

Die Atlantis-Trilogie (1)

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Erste Sätze Karl Selig stützte sich auf die Reling und spähte durch einen Feldstecher auf den gewaltigen Eisberg. Ein weiteres Eisstück brach ab, fiel in die Tiefe und gab den Blick auf das lange schwarze Objekt frei. Klappentext Wie wurden wir eigentlich zur Krone der Schöpfung? Vor 70.000 Jahren stand die Menschheit vor der Auslöschung ... Doch ein unerklärlicher Entwicklungssprung setzte den Homo sapiens an die Spitze der Evolution ... Nach geheimen Erkenntnissen liegt der Schlüssel hierfür im Atlantis-Gen, dem Vermächtnis der atlantischen Hochkultur ... Der mysteriöse Großkonzern Immari ist auf der Suche nach diesem Gen ... Das Ziel: ein neuer Typus Mensch ... Dafür beschwört Immari eine globale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes herauf ... Nur die Geheimorganisation Clocktower kennt diesen fatalen Plan ... Als in der Antarktis ein Höhlenlabyrinth aus atlantischer Vorzeit gefunden wird, beginnt der Kampf um die Zukunft der Menschheit! Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen. Eine der Personen ist Dr. Kate Warner, eine Wissenschaftlerin, die versucht, ein Heilmittel gegen Authismus zu finden beziehungsweise dieses Krankheitsbild studiert. Das tut sie in Jakarta, weil sie dort die Förderung für ihre Forschung bekommt. Sie ist klug, mutig und hat die Kinder, die sie studiert und behandelt, ins Herzen geschlossen. Kate ist engagiert und steht für das ein, woran sie glaubt, auch wenn sie sie sich dadurch in Gefahr begibt. David Vale ist Agent bei Clocktower, einer Geheimdienstorganisation, die regierungsübergreifend arbeitet. Er ist vorsichtig, klug, mutig und weiß, wie man überlebt und die richtigen Entscheidungen in extremen Situationen trifft. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte enorm weiter, wachsen über sich hinaus, aber stoßen an ihre Grenzen. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Das Buch beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Themen, die über die menschliche Evolution, politische Vergangenheit und Gegenwart, Forschung, Naturwissenschaft hinausgeht. Es werden viele Fakten erzählt und Erklärungen geliefert, aber das macht die Geschichte selber zu etwas Anderem und Besonderem, denn die Charaktere kommen dabei nicht zu kurz. Die Geschichte selber ist interessant, spannend, informativ, dramatisch, emotional und actionreich. Sie mischt einen Thriller mit Theorien, Fakten und Ideen, die zusammen eine wirklich interessante Mischung bieten. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Reihenauftakt, der interessante und vielfältige Themen anspricht und mich beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen

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PRODUKTDETAILS: Titel: Das Atlantis-Gen Reihe: Atlantis-Trilogie Autor: A.G. Riddle Genre: Science Thriller im Science-Fictionbereich Herausgeber: Heyne (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH) Erscheinungstermin: 15. Juni 2015 Sprache: Deutsch ISBN: 978-3-453-53475-9 Format: Taschenbuch Seitenzahl: 640 Seiten PRODUKTINFORMATIONEN: Kurzbeschreibung: Wie wurden wir eigentlich zur Krone der Schöpfung? Vor 70.000 Jahren stand die Menschheit vor der Auslöschung ... Doch ein unerklärlicher Entwicklungssprung setzte den Homo sapiens an die Spitze der Evolution ... Nach geheimen Erkenntnissen liegt der Schlüssel hierfür im Atlantis-Gen, dem Vermächtnis der atlantischen Hochkultur ... Der mysteriöse Großkonzern Immari ist auf der Suche nach diesem Gen ... Das Ziel: ein neuer Typus Mensch ... Dafür beschwört Immari eine globale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes herauf ... Nur die Geheimorganisation Clocktower kennt diesen fatalen Plan ... Als in der Antarktis ein Höhlenlabyrinth aus atlantischer Vorzeit gefunden wird, beginnt der Kampf um die Zukunft der Menschheit! Der Verlag über das Buch: - DIE BEWERTUNG Meinung: Rasante Perspektivenwechsel wie in wohlbekannten Hollywoodactionfilmen und viele Verschwörungstheorien bringen erst zuletzt die SciFi. Das Cover/Die Gestaltung: Das erste was einem ins Auge fällt, ist die Explosion unter einem Schiff, welche den Blick präsent auf den herausstechenden Titel lenkt. Dieser wiederum ist mit Schlieren, Zeichen und Mustern dezent in Szene gesetzt, sodass diese haptisch und edel ist. Die scheinbar eisige Landschaft die alles umgibt korrespondiert sehr gut mit dem in Grau gehaltenem Autorennamen, welcher ebenso fühlbar abgesetzt ist. So bannt man die richtige Zielgruppe, verspricht aber auch anderen Lesern genau das Richtige zu sein, die sich lieber im Thriller aufhalten. Andere Zielgruppen, die eher Personenabbildungen gewohnt sind, wird dieses Buch jedoch nur teilweise bis gar nicht verlockend erscheinen. 1,5/2,0 Punkten Die Sprache/Der Satzbau: A. G. Riddle hat eine schnelle und bewusst gesetzte Sprache. Die Sequenzen die er schreibt sind so durchdacht, dass sie bei Bedarf dem Leser in Actionreiche Sequenzen kaum zu Atem kommen lässt oder genau dort innehält um nachdenken zu können. Dennoch ist es vor allem zu Beginn erst einmal ziemlich schwierig sich an die rasanten Wechsel zu gewöhnen, mit denen der Autor einen gefangen nehmen will. 1,5/2,0 Punkten Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung: Leider kann man von den Figuren nicht unbedingt sagen, dass viele Informationen über sie preisgegeben werden. Sie sind da. Einfach da, müssen die Erde retten, haben einige Schicksalsschläge aber der Autor hält sich nicht unbedingt damit auf die Figuren handeln zu lassen, womit zwar die Welt im Vordergrund steht, aber dass sich beides ineinander verwebt wäre viel besser gewesen, als die Figuren nur als Statisten anzuwenden. So bleiben die Figuren leider etwas zu blass, lassen auch nicht unbedingt tief in ihre Vergangenheit oder in ihre Absichten blicken. 1,0/2,0 Punkten Der Plot/Der Geschichtsverlauf: Was zu Beginn wie ein Actionfilm im Hollywoodstil scheint, wird in der Mitte eher langsamer und erst zum Schluss hin kommt sie, die SciFi. Dennoch bleiben die ganzen Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit tatsächlichen Ereignissen unterhaltsam und bauen nach und nach einen sehr durchsichtigen Plan auf, bei dem nicht nur Aluhütchenträger auf ihre Kosten kommen. 1,5/2,0 Punkten Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit: Durch die schnellen Wechsel zu Beginn hat man Probleme sich zu orientieren, was auch noch durch die wenigen Informationen zu den Personen eher ins Wanken gerät. Man merkt zwar, dass der Autor Figuren erzählen lässt, aber mit ihnen kann man nicht viel anfangen. So bleiben die Charaktere hinter dem gut durchdachtem Aufbau der komplexen Theorien zurück, die nach und nach ein klares Bild aufdecken, bei der es um weit mehr geht, als der Klappentext zu vermuten scheint. 1,5/2,0 Punkten Fazit: Mit 7,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich gerne auf eine rasante Verschwörungsgeschichte einlassen, bei der eine globale Bedrohung am Ende zusammen mit einigen SciFi Elementen die Menschheit ganz schön aufmischen werden. Wer jedoch neben einer rasanten Hollywoodreifen Action auch noch spannende und tiefe Charaktere möchte, der wird entdecken, dass man kaum bis gar nichts von den handelnden Personen erfahren wird. An dieser Stelle danke ich dem Heyne Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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Das Cover: Mit der Explosion erinnert das Cover als aller erstes an einen reißerischen Actionfilm. Ein U-Boot ragt aus einer dicken Eisschicht heraus und explodiert im unteren Bereich. Für mich hätte die Abbildung auch ohne den Feuerball genügt, aber das ist wohl Geschmackssache. Passend gewählt sind Eisberg und U-Boot dennoch. Story: Die Geschichte ist sehr komplex und wird nicht ohne Grund in einer Trilogie abgehandelt. Der Inhalt verweist auf bekannte Verschwörungstheorien und der Autor verwebt diese gekonnt miteinander, um eine einzigartige Mischung zu schaffen. Von Atlantis, dem 11. September bis hin zur Suche nach dem Ur-Gen ist alles dabei, geschickt in einen großen Zusammenhang gepackt. Der Roman ist frei konstruiert, bis auf die Passagen, die es nicht sind, wie der Autor so schön in der Einleitung anmerkt. :) Die Komplexität sorgt dafür, dass man sich stark konzentrieren muss, um den Faden nicht zu verlieren. Einige Abschnitte sind aber dennoch in meinem geistigen Nirvana verschwunden, weil ich sie schlichtweg nicht verstanden habe. Und dabei halte ich mich nicht für ungebildet. Zu viele medizinische und technische Facheinzelheiten und geschichtliche Hintergründe sprengten den Rahmen in meinem Kopf. Das trübt aber nur im geringen Maß die Lesebegeisterung. Die Charaktere: Die beiden wichtigsten Protagonisten sind Dr. Kate Warner und David Vale. Kate ist Leiterin eines Forschungszentrums in Jakarta und arbeitet mit/an autistischen Kindern. Sie ist sehr strebsam, aber auch immer um das Wohl der Kinder bemüht. Ein geheimes Projekt von ihr wird von ihrem Ziehvater Martin Grey finanziert. Aber genau jenes Projekt bringt sie in Schwierigkeiten und befördert sie mitten in Verfolgungsjagden quer durch die Landen. Unterstützt wird sie von David Vale, einem Geheimagenten der Clocktower Vereinigung, einer Art Terrorabwehrorganisation, die ein Arm der hiesigen Immari Corporation ist. Clocktower wird unterwandert und David gerät auf die Abschussliste, da die Drahtzieher wissen, dass er brisante Geheimnisse um Immari und ihre Weltmachtspläne kennt. Verschwörungstheoretiker und Kenner werden hier sicher sofort an die Illuminati denken. Vermutlich hat der Autor diese Vereinigung bewusst etwas anders genannt, um sich einen schriftstellerischen Freiraum zu schaffen und eventuell entstehende Verbindungen zu Werken von Dan Brown zu vermeiden. Die Hauptcharaktere kommen sich im Buch mit der Zeit näher, aber nicht auf unangenehm schnulzige Art und Weise, sondern so, wie es bei einer Flucht quer über die Erde realistisch und vorstellbar ist. Der Schreibstil: Wie eingangs erwähnt, liest sich das Buch aufgrund der ganzen komplexen Themengebiete etwas starr und schafft dadurch eine gewisse Distanz. Aufgewogen wird dies allerdings mit dem spannungsgeladenen Erzählstil von Herrn Riddle. Seine angenehm kurzen Kapitel schaffen einen konstanten Spannungslevel, der sich bis zum Ende durchzieht und kaum zwischendurch abflacht. Das Buch liest sich daher trotz der fachspezifischen Erläuterungen flüssig. Einzelne Szenen haben in meinem Kopf einen Action-Film ablaufen lassen und vermutlich wird es gar nicht lange dauern, bis sich jemand die Filmrechte für diese Trilogie sichert. Positiv und einfallsreich ist mir außerdem ein Abschnitt in Erinnerung geblieben, in dem man als Leser selbst, und zwar im Dechiffrieren, tätig werden konnte. Solche interaktiven Passagen mag ich sehr und ich finde, sie verleihen der Szene einen zusätzlichen Schliff. Ende: Das Ende ist nicht mitreißender gestaltet als der Rest des Buches; der Dramatik-Level bleibt konstant. Der Schluss lässt vieles offen und hat dazu geführt, dass ich mir sofort den Nachfolgeband bestellt habe. Diesen werde ich so schnell als möglich lesen, damit nicht zu vieles vom 1. Teil in Vergessenheit gerät. Durch die verflochtenen Handlungen besteht die Gefahr auf jeden Fall. Fazit: Eine komplexe Handlung verfeinert mit einem actiongeladenen und rasanten Erzählstil und einer Prise Verschwörungstheorie. 4 von 5 Isis' litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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Mit "Das Atlantis_Gen" liegt jetzt der erste Teil einer Romantrilogie vor, die von A. G. Riddle geschrieben wird. Der zweite Teil hört auf den Namen "Das Atlantis-Virus" und ist seit August im Handel erhältlich. Teil 3 wird im Dezember herauskommen. Der Autor ist gebürtiger US-Amerikaner, der in North Carolina aufwuchs. Er gründete zehn Jahre lang diverse Internetfirmen, die er auch leitete, ehe er sich dann aus dem Geschäft gänzlich zurückzog. Seitdem widmet er sich seiner wahren Leidenschaft: Dem Schreiben. Vor 70.000 Jahren geschah eine weltweite Katastrophe, die die Menschheit an den Rand des Aussterbens drängte. Doch sie überlebte und machte einen evolutionären Sprung durch, der sie zum Homo Sapiens machte. Der Schlüssel dazu soll das sogenannte "Atlantis-Gen" sein, woran der internationale Großkonzern Immari sehr interessiert ist. Dessen Ziel ist, den nächsten evolutionären Sprung auszulösen. Für dieses Ziel ist er bereit alles zu unternehmen, von Menschenversuchen bis hin zu Mordanschlägen an all denen, die ihnen in die Quere kommen. Doch es gibt einige unerschrockene Leute, die die Wahrheit kennen. Und die alles daran setzen, den Konzern zu stoppen, ehe es zu spät ist. Die Romanreihe ist in den USA ein Megaseller. Angeblich sollen sogar bereits die Filmrechte an ihr verkauft worden sein. Und jetzt endlich erscheint das Buch hierzulande. Also alles vielversprechend? Eher nicht! Denn was A. G. Riddle dem Leser präsentiert ist kein Roman, es ist eine Zumutung. Die ganze Zeit ist man sich am Fragen, was zum Geier der Autor sich beim Schreiben nur gedacht hat. Hat er überhaupt irgendeinen zusammenhängenden Gedanken an die Geschichte verschwendet? Oder hat er einfach nur irgendwelche Klischees genommen und lieblos zusammengeklatscht? Denn so wirkt die Story. Sie liest sich wie eine Aneinanderreihung von Versatzstücken, die noch nicht einmal wirklich gut sind. Man hat hier wirklich alles, was ein 08/15-Thriller braucht. Viel Blut, viel Gewalt, einen tapferen, aufrechten Heroen, eine intelligente und naive Heldin und natürlich auch noch einen bösen, bösen Gegenspieler, der einen verrückten Plan hat, den er mit allen Mitteln umsetzen will. Es ist wirklich lachhaft, zu lesen, was der Autor da zusammenschreibt. Man hat fast den Eindruck, er hat sich in irgendwelchen obskuren Verschwörungstheorieseiten umher getrieben und irgendwelchen esoterischen Müll aufgesammelt. Und sich noch nicht einmal die Mühe gegeben, Spannung und Stimmung zu erzeugen. Denn die fehlen nämlich komplett! Noch schlimmer ist, dass überhaupt kein Lesefluss aufkommt. Immer dann, wenn man meint, dass jetzt Spannung kommt, wird der Fluss durch einen großen Infodump unterbrochen. Ganz dringend muss der Autor die Motivation und den Hintergrund von einer seiner Hauptfiguren erklären. Oder was es mit den Zielen des Konzerns auf sich hat. Irgendwann wird man davon so genervt sein, dass man das zuklappt und zur Seite legt, ohne es zu Ende gelesen zu haben. Ist das schlimm? Nicht wirklich, da bis zum Ende kein richtiger Flow aufkommen will und die guten Ideen des Autors erst gar nicht gedeihen können. Deshalb ist es besser, einen großen Bogen um dieses Buch zu machen: "Keine Empfehlung"!

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Ein Forscherteam, welches die Auswirkungen der globalen Erwärmung in der Antarktis erforscht, macht eine unglaubliche Entdeckung. In einem Eisberg, der erst kürzlich abgebrochen ist und im Meer treibt, ist ein U-Boot der Nazis eingefroren. Eine Zeit später ist in Jarkata, der Hauptstadt Indonesiens, die Hölle los. Nicht nur, dass zwei autistische Kinder aus dem Forschungslabor von Dr. Kate Warner entführt werden, es kommt auch noch weltweit zu mehreren terroristischen Anschlägen. Betroffen sind dabei die geheimen Unterkünfte der Organisation Clockhouse, welche weltweit im Geheimen operiert. Der Soldat David Vale vermutet die Organisation Immari dahinter, welche laut seiner Meinung schon seit Jahrzehnten operiert und mehrere Anschläge organisiert hat. Unter anderem auch jene vom 11.September 2001. Durch einige Umwege treffen Warner und Vale aufeinander und machen sich auf die Suche nach den vermissten Kinder. Dabei decken sie ein Komplott auf, das bis in den ersten Weltkrieg zurückreicht und die Welt, wie wir sie kennen, für immer verändern wird. Sind Warner und Vale in der Lage Immari aufzuhalten? Das Cover zeigt einen Eisberg in dem ein U-Boot steckt und darunter ist eine Explosion zu erkennen. Es ist eine der ersten Szenen, die in dem Buch beschrieben werden, wobei die Explosion in der Handlung nicht vorkommt und wahrscheinlich nur auf dem Cover zu sehen ist, um es etwas ansprechender zu gestalten. Der Titel des Buches passt hervorragend, den um dieses Gen und die Suche danach, ist die gesamte Handlung aufgebaut und man erfährt relativ schnell, worum es sich dabei handelt. Über die Protagonisten David und Kate kann man nicht viel sagen, denn das Buch ist so rasant aufgebaut, dass für Emotionen und Charakterisierung nicht viel Platz bleibt. David ist ein harter Kerl und Vollblutsoldat, der auch einiges an Erfahrung mitbringt und somit mit Bedacht agiert und nicht immer nur mit dem Kopf durch die Wand will. Kate weiß durch ihren Beruf eine Menge über Genetik und Medizin, außerdem kann sie sich auch behaupten und durchzusetzen. Jeder der beiden hat außerdem noch eine schwierige und traurige Vergangenheit, wobei jene von Kate stärker thematisiert wird, während die von David nur kurz einmal angeschnitten wird. Beide sind mir recht sympathisch, auch wenn für zwischenmenschliche Beziehungen nicht viel Zeit bleibt, da sie immer damit beschäftigt sind nicht getötet zu werden. Über die Geschichte lässt sich erstmal so viel sagen, dass sie einen sehr rasanten Anfang hat, im Mittelteil voll auf die Bremse steigt und fast ein wenig zu langatmig wird, bevor sich die Ereignisse am Ende wieder überschlagen. Das Thema Atlantis ist schon in diversen Büchern und Verfilmungen verarbeitet worden, aber dieses Buch verarbeitet das Ganze wieder ganz neu. Es ist eine Geschichte, die mit einer neuen Schöpfungsgeschichte, einer düsteren Prophezeiung, Nazis, einer weltweiten Organisation, die schon seit Jahrtausenden im Hintergrund ihre Fäden zieht, futuristischen Artefakten, Explosionen, Schießereien einer weltweiten Pandemie und noch einigen mehr aufwartet um das Interesse des Lesers zu wecken. Dazwischen gibt es immer wieder Tatsachen, die aber in einem neuen Licht und einer etwas verschobenen Sichtweise aufbereitet wurden, damit sich alles nahtlos ineinander fügt. Der Stil war angenehm zu lesen und ich war relativ schnell mit den 600 Seiten durch und bis auf einen Fehler ist mir auch nichts gravierendes aufgefallen. Auch nicht innerhalb der Handlung, obwohl so viele unterschiedliche Fäden zusammengeführt werden mussten. Das Buch eignet sich sicher als hervorragende Unterhaltungslektüre, wenn man die oben genannten Punkte mag und keine tiefgreifenden wissenschaftlichen oder ernsten Themen bevorzugt. Leider war der Mittelteil für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen und deshalb gibt es auch nur 4 von 5 Punkten.

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Die Cover sind vielleicht nicht die schönsten, passen aber perfekt zu den Büchern. Der Schreibstil von A.G. Riddle ist klar und ohne Schnickschnack. Das einzig verwirrende war, dass sehr viel auf einmal geschieht und man mit vielen Charakteren bombardiert wird, die auch noch mehrere Identitäten haben. Klingt anstrengend was? ;) Aber man gewöhnt sich schnell daran und lernt die einzelnen Protagonisten von Kapitel zu Kapitel besser kennen. Es ist wohl wieder ein Buch der Kategorie: Entweder du liebst es, oder du hasst es. Ich für meinen Teil liebe es. Ich konnte mich aber auch schon immer für dieses Thema begeistern und bin heute noch ein großer Fan von Stargate und Stargate Atlantis. Kate und David sind mir in der Zeit besonders ans Herz gewachsen und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als... Ach, das müsst ihr schon selbst lesen. Erster Satz im Buch: Dieser Roman ist frei erfunden, bis auf die Passagen, die es nicht sind. Dr. Kate Warner ist eine Wissenschaftlerin die in Jakarta (Indonesien) versucht ein Heilmittel gegen Autismus zu finden und die Ursachen davon erforscht. Sie arbeitet mit Kindern zusammen, welche diesen Gendefekt habe und von ihren Eltern verstoßen, beziehungsweise freiwillig abgegeben wurden. Doch bald interessiert sich eine Organisation ebenfalls für ihre Forschungen und entführt zwei ihrer Kinder, die als einzige einen Fortschritt erzielt haben. Die Immari forschen selbst schon seit circa 100 Jahren an einem anderen Gen - Dem Atlantis-Gen. Es soll dafür verantwortlich sein, dass aus dem Homosapiens vor tausenden Jahren ein denkendes Wesen wurde. Doch wo kam dieses Gen auf einmal her? Und kann man einen zweiten Evolutionssprung damit hervorrufen? Es beginnt eine wilde Jagd durch Asien, welche schließlich in der Antarktis endet. Denn neben dem Objekt in Gibraltar, wurde ein weiteres unter dem Kilometer dicken Eis gefunden. Immari erwartet dort die Atlanter, welche schlafend darauf warten, die Menschheit zu vernichten.

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Ich gebe zu: Als ich das Cover sah und mir die Beschreibung durch gelesen habe, kam mir zuerst das Buch “Der Schwarm” von Frank Schätzing in den Sinn. Verschwörungen, undefinierbare Phänomene und verschiedene Schauplätze, die sich rund um den Globus zerstreuen, das alles machte mich unheimlich neugierig auf “das Atlantis – Gen”. Leider muss ich nach Beendigung des Buches sagen, dass mich das Buch nicht mitnehmen konnte und sich bei mir kaum Abenteuer-Feeling eingestellt hat. An sich fand ich die Geschichte rund um ein mysteriöses Gen und grausame Menschenversuche erstmal hoch interessant! Die Guten kämpfen gegen die Bösen, am besten mischt man noch einen mißverstandenen Helden hinzu, solche Geschichten liebe ich! Die Hauptprotagonisten David und Kate waren mir zwar sympathisch, allerdings blieben sie den Großteil der Geschichte über blass und unnahbar. Das Buch ist über 600 Seiten dick und hätte, meiner Meinung nach, auch gute 200 Seiten an Gewicht verlieren können. Über weite Strecken, ganz besonders im Mittelteil, kam beim Lesen Langeweile auf, das letzte Drittel strotzte dann nur so vor Action, allerdings wurden Geheimnisse und Handlungsstränge in Windeseile erklärt und aufgedeckt. Anscheinend wollte der Autor keine Zeit verlieren. Befremdlich, wo man doch weiß, dass noch 2 Bände folgen werden und ich mich jetzt frage: Was kann noch kommen? Mein Fazit: Ein Abenteuer-Buch, indem stellenweise arge Längen auftreten und die Balance nicht ganz stimmig ist. Ob ich die Folgebände jemals lesen werde, wissen nur die Atlanter.

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»Das hast du die ganze Zeit gelesen? Vom Winde verweht im Ersten Weltkrieg?« “Das Atlantis Gen” ist ein einziges Chaos. Ich würde gerne sagen “in gutem Sinne”, aber so einfach ist das nicht. Mir hat vieles Gefallen, aber man muss sich dafür richtig auf die Geschichte einlassen. Das dauert ein paar Seiten, und die Geduld des Lesers wird etwa in der Mitte richtig auf die Probe gestellt. Trotzdem würde ich es jedem empfehlen, der Lust auf ein Buch hat mit sehr viel Action und Geheimagenten. Ihr solltet nur nicht denken, die Geschichte dreht sich um die versunkene Stadt Atlantis, denn die spielt in über 600 Seiten “Atlantis Gen” nur eine Nebenrolle und stiftet eigentlich nur Verwirrung. “Was, wenn ich dir sagen würde, dass sich dort eine untergegangene Küstenstadt befindet?” Und dabei hätte es so toll sein können. Denn die Prämisse, dass es eine uralte Waffe gibt, vor der einen nur ein bestimmtes Gen beschützt, hatte ich so bis jetzt noch nie gesehen und es klang so spannend. Vor allem wenn dann die Theorie dazu kommt, dass man mit allen möglichen Genen geboren wird, und durch unsere Umgebung und wie wir aufwachsen bestimmte Gene aktiviert werden, oder deaktiviert bleiben. Das hat mich schon alles sehr fasziniert, und vielleicht lese ich dafür auch den zweiten Band der Serie. Auch wenn man sich stellenweise ein bisschen quälen musste, war die grundlegende Idee des “Atlantis Gens” spannend und interessant. Aber ganz ehrlich, alleine für die Handlung wäre ich bei den 600 Seiten wahrscheinlich nicht dran geblieben. Mir gefiel jedoch der Schreibstil von A.G. Riddle sehr gut und die Figuren die er für das Atlantis Gen entwickelt hat, wachsen einem richtig ans Herz. Das hat die Sache dann teilweise doch gerettet. Die Kapitel sind sehr kurz, was beim Lesen selber natürlich von Vorteil ist. Es wird aber zum Nachteil, wenn in die Handlung einfach zu viel Action reingepackt wird. Das mag jetzt unglaublich klingen, aber dass in jedes kurze Kapitel eine Schießerei, ein Geheimnis und/oder ein Cliffhanger gepackt wurde, ging mir irgendwann ziemlich auf die Nerven. Es war einfach zu viel, und man weiß häufig garnicht mehr, wer da jetzt eigentlich gerade auf wen schießt und auf wessen Seite man gerade ist. Es wird außerdem mit vielen Fachbegriffen um sich geworfen, die in den kurzen Kapiteln einfach zu schnell untergehen. Ich konnte bis zum Ende die Immari Organisation nicht richtig von der Clocktower Truppe unterscheiden, und was es jetzt richtig mit dem Antlantis Gen auf sich hat ging auch irgendwie an mir vorbei. Aufgelöst wurde am Schluss leider auch nicht alles, sodass man mit mehr Fragen als Antworten aus dem Buch heraus geht. Generell besteht “das Atlantis Gen” einfach aus zu viel Information und zu viel Action in zu wenig Worten. Und das ist bei über 600 Seiten ja schon fast ein kleines Kunststück. Dafür wurden einige der Worte auf den 600 Seiten aber auch verschwendet, zumindest fühlt sich das in Buch 1 so an. Kann ja sein, dass das irgendwann alles noch Sinn macht. Aber gut die Hälfte des Tagebuchs (das eine der Hauptfiguren in der Mitte des Buches findet und im ganzen laut vorliest) hätte man sich sparen können. Es schien irgendwie fehl am Platz in mitten der ganzen Action. Aber vielleicht waren da auch nur wieder die übermäßig häufigen Action Szenen schuld. “Glauben, wünschen, hoffen – vergessen Sie es. Wir müssen jetzt handeln!” Das könnte ich jetzt noch ein paar Mal so sagen, aber ich fasse mich kurz: mir war es einfach zu viel. Wer aber solche Bücher mag, mit viel Action, vielen Geheimnissen, etc… der sollte sich “das Atlantis Gen” unbedingt mal ansehen. Ich kann es leider nur mit der Bedingung empfehlen. Deswegen gibt es auch nur 3 von 5 Punkten.

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