Leserstimmen zu
Die Natur-Apotheke

Liesel Malm

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Naturapotheke

Von: Horsti_93

01.07.2018

Es sind sehr viele Kräuterrezepte leicht und einfach erklärt. Auch eher unbekannte und exotische Kräuter sind gut beschrieben, inclusive Rezepte für Tinkturen und Aufgüsse. Besonders das Rezept für die Verdauung mit Leinsamen gefällt mir.

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Die Naturapotheke

Von: Tati

11.05.2018

Die Natur ist was wundervolles. So ist ein Spaziergang im Wald heilend und ein Tag am Meer ein Geschenk für die Seele. In der Großstadt ist ein Blick ins Grüne etwas besonders, denn die graue Häuserlandschaft kann einen gerade im Winter schnell depresiv machen. Aus diesem Grund bin ich auch so froh einen Balkon zu haben, voller Kräuter und Blumen, die jetzt im Frühling um die Wette wachsen. Doch die Natur kann noch mehr. Sie kann Krankheiten lindern und einen stärken. Leider ist die Kraft der Natur ein bisschen in Vergessenheit geraten und von Ärzten wird zu oft und zu schnell gleich Antibiotikum verschrieben. Versteht mich nicht falsch, ich finde Ärzte sehr wichtig und habe absolut keine medizinische Ausbildung, um fachgerecht Urteilen zu können. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mit Quarkwickel bei Entzündungen, Inhalieren bei einem Starken Schnupfen und Zwiebelsaft gegen Husten schon ziemlich weit kommt. Zumindest haben diese Dinge bei mir immer gut geholfen! Um mehr Rezepte und Inspirationen zu bekommen habe ich wieder ein Buch entdeckt, was ich euch gerne vorstellen möchte. Die Natur-Apotheke von Liesel Malm beinhaltet 500 Rezepte für Krankheiten wie Migräne und Fieber aber auch für Haarausfall und Pickel sowie unterstützende Mittel gegen Depression oder Herzprobleme. Ich habe ganz klar gemerkt, dass ich mich zu wenig in der Natur auskenne. Pflanzennamen wie Ehrenpreis (soll bei Kopfschmerzen helfen) oder Tausendgüldenkraut (gegen Bauchschmerzen) sagen mir nichts. Glücklicherweise gibt es aber auch Rezepte mit Kräutern, die auf meinem Balkon wachsen und welche mit Pflanzen, die man bei einem Wald- und Wiesenspaziergang findet. Ich muss sagen, anfangs war ich skeptisch, dass all diese Mixturen wirklich Krankheiten lindern können, doch mit vertieften Lesen erkannte ich immer mehr bekannte Rezepte. Pflanzenextrakte zum Beispiel befinden sich nämlich auch heute noch in bekannten Salben und Tinkturen wieder. Mit einem Blick ins Badezimmer entdeckte ich bei mir unter anderem eine Arnikasalbe gegen Muskel und Gelenkschmerzen. Eine vergleichbares Rezept für eine Arnikatinktur fand ich auch in dem Buch. Desweiteren stolperte ich über Ringelblütensalbe und Frauenmanteltee. Der Tee hilft mir gegen die nervigen Regelschmerzen. Im Buch werden außerdem getrocknete Himbeerblätter als Tee empfohlen. Das werde ich im Sommer mal ausprobieren. Alles in allem kann ich sagen, dass ich sicherlich nicht bei jeder Krankheit (ich habe glücklicherweise auch nur selten Beschwerden) alle Rezepte ausprobieren werde. Aber ich bin sicher, dass es hilfreich ist wieder mehr der Kraft der Natur zu vertrauen und einige Tipps zur Hand zur haben. Außerdem gibt es für Beschwerden mehr als nur ein Heilmittel. Was super ist, denn so kann muss man nicht die eine Pflanze finden. Hilfreich sind auch die kleinen Anmerkungen mit: was sonst noch hilft. Die machen auf Suppenrezepte, Bewegung oder Lebensmittel mit hohem Vitamingehalt aufmerksam, denn oft hilft ein kleines Rundumpaket schneller, als eine einseitige Therapie.

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Die Natur hilft

Von: Elke54

19.12.2017

In diesem Buch hat sich Liesel Malm mit der Behandlung von Beschwerden und leichten Erkrankungen sowie der begleitenden, unterstützenden Behandlung bei schwereren Erkrankungen mit Heilkräutern befasst. Die verschiedenen eingesetzten Kräuter werden ebenso beschrieben, wie die unterschiedlichen Anwendungsformen. Wer die Wildkräuter nicht sammeln möchte und auch keine Kräuter im Garten anpflanzen kann, hat die Möglichkeit, diese in einer gut sortierten Apotheke zu besorgen. Die Beschwerden sind aufgeführt und dazu die passenden Rezepte mit den Kräutern. Zum Beispiel wird bei Erkältung und grippalem Infekt ein Knoblauch-Ingwer-Tee empfohlen. Ingwertee kannte ich schon, aber mit Knoblauch habe ich ihn noch nie gemacht.Es ist aber naheliegend, denn Knoblauch wirkt gegen Bakterien und Pilze und soll sogar eine leicht antivirale Wirkung haben. Das Buch die Natur-Apotheke ist ein schön illustriertes und informatives Nachschlagewerk für alle, die gern auf die Kraft der Natur setzen und nicht für jede Erkrankung gleich zur Chemie greifen wollen.

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Die Aufmachung des Buches ist sehr schön und wirkt hochwertig. Die Seiten sind angenehm dick, glatt und das Buch bleibt auf der aufgeschlagenen Seite offen liegen. In einer kleinen Einführung spricht die Autorin über Dinge, die man beim Sammeln von Heilpflanzen beachten muss. Hierbei wird nicht nur auf den Schutz der Umwelt eingegangen, sondern vor allem auch zum Einfluss des Mondes. Auch auf die verschiedenen Methoden die gesammelten Kräuter haltbar zu machen, geht die Autorin ein und gibt wertvolle Tipps. So findet man Hinweise zum Trocknen, herstellen von Tinkturen und Ölen und zum einlegen in Essig. Wichtig ist es der Autorin allgemeine Hinweise zur Stärkung des Immunsystems zu geben. Hierbei geht sie auf gesunde Ernährung, Bewegung und Körperreinigung ein. Da ich von Liesel Malm bereits das Kochbuch habe, weiß ich, dass sie sich mit diesem Thema beschäftigt und tolle Rezepte anbietet. Den größten Teil des Buches nimmt die Vorstellung der verschiedenen Krankheiten ein. Zu jeder dieser Krankheiten stellt Liesel Malm verschiedene Heilkräuter und deren Verwendung vor, die dagegen helfen. Was ich allerdings richtig klasse fand, waren die zusätzlichen Tipps. Sie gibt nämlich auch ganz normale Verhaltens- und vor allem Ernährungstipps zu den Krankheitsbildern. Ich habe viel neues gelernt in diesem Buch und einiges kannte ich bereits. Es sind einfache Rezepte als auch eher komplizierte Zubereitungen im Buch. Einige Zutaten kann man sich selbst sammeln, aber heutzutage gibt es in vielen Bioläden und Reformhäusern die meisten Kräuter zu kaufen. Aus dem Buch kann also jeder etwas für sich herausziehen. Das Buch enthält eine Fülle an Bildern bzw. Fotos. Das lockert alles auf und die Bilder passen sehr schön. Als Bestimmungsbuch zum Sammeln der verschiedenen Kräuter ist es aber nicht geeignet. Dazu sollte man sich dann doch noch ein gesondertes Bestimmungsbuch kaufen oder eben auf käufliche Produkte zurückgreifen. Sehr geholfen bei der Orientierung haben auch die kleinen Symbole. So konnte man ganz schnell erkennen ob es sich bei dem jeweiligen Rezept zum Beispiel um eine Tinktur, einen Tee oder Öl handelt. *Fazit:* 5 von 5 Sternen Wie schon die anderen Bücher der Autorin, hat mich auch dieses hier wieder voll begeistert und mein Leben bereichert. Von kompliziert bis einfach ist hier alles an Heil- und Hausmitteln dabei. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet, gut erklärt und schön mit Bildern unterlegt. Ich kann es voll und ganz Menschen empfehlen, die nicht immer gleich zu Medikamenten greifen möchten und nach Alternativen suchen.

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Cover: Auf dem Cover sehen wir einen schönen Marmormörser gefüllt mit allerlei Kräutern und Blumen. Meine Zusammenfassung und Meinung: ‚Die Natur-Apotheke! 500 Rezepte für die ganze Familie‘. So verspricht es der Titel des schönen dicken Hardcovers. Von außen machte es für mich schon mal einen sehr hochwertigen Eindruck. Als erstes kommt ein spannender Abschnitt zum Sammeln und Aufbewahren der Pflanzen, vom Einlegen in Essig oder Öl über Tinkturen bis hin zu einfaches trocknen. Danach werden wir mit, ich würde sagen einer Art Detox-Kapiteln überrascht, gleich gefolgt von „Häufig auftretende Beschwerden und Krankheiten“. Dieser Teil erinnerte mich ein wenig an Homöopathie, was mir sehr gut gefiel. Danach kamen noch einige Kapitel. Eines, was mir besonders gut gefallen hat, war „Hauterkrankungen“, da ich selbst seit Jahren an Schuppenflechte leide und es dazu tatsächlich einiges zu lesen gab, was ich noch nicht ausprobiert habe. Da ich selbst sehr auf Naturkosmetik stehe und immer gerne weiß, was ich mir denn nun in die Haare schäume oder auf die Haut reibe, war dieses Buch für mich sehr interessant. Die Seiten sind alle sehr bunt gestaltet und mit Bildern der jeweiligen Pflanzen versehen, die Schrift ist schön groß und es ist alles sehr übersichtlich angeordnet. Ich denke, heute achten viele Menschen mehr darauf, was sie ihrem Körper zuführen und das ist auch gut so, wenn man liest, dass überall Silikone, Mineralöle, Parabene oder sogar Aluminium hinzugefügt werden. Als erstes habe ich mal an einem Tag das Kapitel für Sodbrennen ausprobiert. Normalerweise nehme ich immer eine Gaviscon-Packung und hoffe das Beste, aber dieses Mal habe ich es mit der vorgeschlagenen Kräutermischung probiert, und ich muss sagen, durch das Pfefferminz und die Zitronenmelisse kam es den teuren Mittelchen aus der Apotheke schon sehr nahe. Für mich ist dies ein tolles Buch, welches auch seinen Preis wirklich rechtfertigt. Jedem, der ein bisschen mehr über Kräuter und den Alternativen zu den Chemiebomben von heute wissen möchte, kann ich das Buch nur empfehlen. Bewertung: 5 Sterne von mir für dieses umfangreiche Nachschlagewerk! Ein Hingucker in jedem Hausmittelchen-Schrank.

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Das ganze Heilwissen der Kräuter-Liesel in 500 Rezepturen für die ganze Familie. Nach dem Credo: Mit Pflanzen heilen, schützen und stärken. Denn diese Rezepturen haben keine oder nur minimale Nebenwirkungen. Daher möchte die hessische Kräuter-Liesel ihr wertvolles Wissen weitergeben und mit allen Menschen teilen, die die Kraft der Natur bereits kennen oder kennenlernen wollen. Schon die Großmutter der Autorin wußte die Gaben der Natur heilend einzusetzen. Diesen Grundstock baute die Kräuter-Liesel während ihres langen Lebens aus. Ihr Foto zeigt sie trotz ihres Alters beneidenswert faltenarm. Ihre Schönheitstipps sollten also durchaus auch nicht überlesen werden. Wer wissen möchte, welches Kraut gegen welche Krankheit gewachsen und in welcher Form es anzuwenden ist, wird hier fündig. Egal ob Tinktur, Salbe oder Tee, Zutaten und Zubereitung und Anwendung sind klar und verständlich beschrieben. Ebenso das Konservieren von Heilpflanzen in Essig oder Öl. Kräutersäckchen können allein durch das Einatmen der ätherischen Öle helfen. Aussagekräftige ansprechende Fotos helfen die Kräuter zu erkennen und bestimmen. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet, so daß jeder der es bei uns liegen sieht sofort zur Hand nimmt und beginnt zu blättern und zu lesen und weiter zu blättern und weiter zu lesen… Der Aufbau und die Gliederung sind klar und verständlich. Das Inhaltsverzeichnis zu Beginn lässt die Struktur erkennen. Vorneweg sind Informationen zum Sammeln und Aufbewahren von Heilpflanzen, allgemeine Tipps zum gesunden Leben und der Stärkung der Abwehrkräfte, häufig auftretende Beschwerden und Krankheiten, und anschließend verschiedene Beschwerden nach den jeweiligen Beschwerdebildern und den betroffenen Körperteilen sortiert. Zuletzt kommen typische Kinderleiden und spezielle Krankheitsbilder. Zum Abschluß des Buches gibt zwei Schlagwortverzeichnisse, sowohl nach Art der Beschwerden und nach den Namen der Heilpflanzen gegliedert, was ich sehr hilfreich finde. Bisweilen hat man ein Kraut entdeckt und möchte wissen, was man alles mit diesem machen und wofür man es nutzen kann oder man hat ein Symptom und sucht Linderung. Hier weist die Kräuter-Liesel zu Recht darauf hin, daß die Ursache eines Symptoms auch in einem ganz anderen, entfernten Teil des Körpers liegen kann. Bisweilen ist es auch einfach eine Folge falscher Ernährung, sofern man sich nicht wie sie vollwertig und fleischfrei oder zumindest fleischarm ernährt. Sie empfiehlt täglich ein Glas Kefir für eine gesunde Darmflora. Mein Arzt schwört ebenfalls darauf, daß oftmals Störungen im Verdauungstrakt Ursache für diverse Beschwerden sind. Allerdings ist es schwierig einen Kefir Pilz zu bekommen, zu kaufen gibt es sie wohl nicht. Ich bin ja schon am Kauf von Melkfett gescheitert, um eine Ringelblumensalbe herzustellen. Mit der Schließung von Schlecker wurde wohl auch der Kauf von günstigem reinen Melkfett schwierig. Ich fand nun welches mit Ringelblumen. Naja, nun warten meine getrockneten Ringelblumenblüten noch immer auf ihren Einsatz, ich überzeuge mich derweil von der Wirksamkeit des fertigen Produktes. Bislang bin ich sehr angetan. Daher habe ich nun frische Ringelblumenblütenblätter in Bio-Sonnenblumenöl eingelegt und werde es zum Ölziehen nutzen. Diese beschriebene Methode hilft gegen Beschwerden im Mundraum wie z.B. Paradontose und Zahnfleischbluten. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber frei von Chemie und somit nicht krebsauslösend. Andere von mir erprobte Rezepturen kann ich nicht alle unbedingt beurteilen. Der Tee aus frischen Waldbeerblättern war wohl hilfreich gegen Frauenleiden, aber ob er krebsvorbeugend ist, lässt sich so schnell nicht feststellen. Ein anderes Problem bei dieser Rezension war, daß wir derzeit alle gesund sind. Aber das Ernten und Trocknen von Kräutern dauert eine Weile und ich bin zuversichtlich, daß bis zur Infektionszeit im Winter alle Teedosen gefüllt und beschriftet sind. Denn jetzt ist die beste Zeit Kräuter zu finden, auch wenn die Holunderblütenernte nun bereits abgeschlossen ist. Macht nichts, denn im Drogeriemarkt gibt es im Zweifel auch fertigen Holunderblütensirup. Wie hilfreich Holunderblütentee bei fiebrigen Infekten ist, bin ich aber schon gespannt herauszufinden. Ein paar Blüten habe ich dann ja doch noch gefunden. Ganz definitiv hilfreich waren die Tipps gegen Warzen: Schöllkrautmilch (gelb) kurz täglich auf die betroffene Hautstelle getupft und die Warzen verschwinden zusehends. Ähnlich effektiv ist wohl auch die Milch des Löwenzahns, aber da das Schöllkraut bei uns direkt vor der Tür wächst und besser half, als jedes Mittel aus der Apotheke oder Drogerie, sind wir dabei geblieben. Ich bin nur sehr froh, daß ich mich immer geweigert habe, diese herausschneiden zu lassen. Inzwischen sieht es bei uns aus, wie bei einer Kräuterhexe. Das Wäschetrockengestell wurde zum Kräutertrockner umfunktioniert. Solange ich keine Erkältung habe, kann ich die getrockneten Kräuter auch noch am Duft erkennen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, nicht nur, weil die vermeintlichen Unkräuter im Garten gar nicht schlimm, sondern nützlich sind. Es ist aber auch wirklich gut, ein Nachschlagewerk mit guten Tipps gegen Fieber zu haben, ohne lästige Wadenwickel oder dem sofortigen Griff zum pharmazeutischen Fiebersenker. Mit 14,95 € ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für dieses wirklich ausführliche Werk wirklich unschlagbar und sollte in keinem Haushalt fehlen. Wer keine Zeit und keine Muße für die Herstellung eigener Tees und Salben hat, kann diese wie die Autorin selbst betont auch aus der Apotheke oder dem Reformhaus beziehen. Ich bin so begeistert von diesem Nachschlagwerk/Ratgeber, daß ich ihn in Zukunft sicher öfters verschenken werde.

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Inhalt: Sammeln und Aufbewahren von Heilpflanzen Gesund leben und Abwehrkräfte stärken Häufig auftretende Beschwerden und Krankheiten Hauterkrankungen Blutgefäße und Blutwerte Knochen und Gelenke Beschwerden der inneren Organe Geschlechtsspezifische Beschwerden Typische Kinderleiden Spezielle Krankheitsbilder Am Ende befindet sich noch ein Register der Heilpflanzen und Heilmittel und ein Register der Symptome und Krankheitsbilder. In dem Abschnitt „Sammeln und Aufbewahren von Heilpflanzen“ finden wir hilfreiche Hinweise wann gesammelt werden soll. Bei der Aufbewahrung geht es außer um der richtige Trocknen auch um das Konservieren als Tinktur – Einlegen in Alkohol. Im Abschnitt „Gesund leben und Abwehrkräfte stärken“ geht es darum genug und richtig zu trinken, außerdem auch um vollwertige Ernährung. Hier finden wie auch Empfehlungen zur Vollwerternährung. Auch finden sich hier Tipps zur Körperreinigung und die Empfehlung von Bewegung im Freien als Vorbeugung. Dieser Abschnitt ist sehr informativ und gut verständlich geschrieben. Nun kommen wir schon zu den Häufig auftretenden Beschwerden und Krankheiten. Hier befinden sich Informationen zu Allergien, Altersbeschwerden, Depression, Erkältungen, grippaler Infekt und viele weitere. Die Informationen und Hinweise sind gut verständlich geschrieben und mit aussagekräftigen Fotos untermalt. In den folgenden Abschnitten „Hauterkrankungen“ bis „Spezielle Krankheitsbilder“ bleibt sich die Autorin vom Aufbau her sehr treu. Wie finden hier Hinweise welche Heilpflanzen helfen können aber auch was sonst noch hilft. Hier werden auch viele wichtige Hinweise gegeben die in einem extra unterlegen Bereich aufgeführt sind. Die Seiten sind übersichtlich aufgebaut und sind gut verständlich. Auch hier sind wieder aussagekräftige Bilder zum untermalen abgebildet. Im allgemeinen ist das Werk ein gutes Nachschlagewerk das viele Informationen bietet und wo man schnell fündig wird. Die neuen Kapitel starten mit einem ansprechenden Bild auf einer Doppelseite und ein paar Einleitenden Worte. Die Artikel, besonders die zum Sammeln und Aufbewahren von Heilpflanzen machen Lust gleich los zu gehen und zu sammeln. MEIN FAZIT: „Die Natur-Apotheke“ ist ein tolles Nachschlagewerk indem man für viele Bereiche fündig wird. Es ist informativ und gut verständlich gestaltet. Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr und die Anregungen und Hinweise sind sehr hilfreich. Die Bilder die zur Untermalung der Texte abgebildet sind sind hochwertig und aussagekräftig. Nicht nur für Neulinge ist es ein Nachschlagewerk das im Bücherregal nicht fehlen sollte. Absolut empfehlenswert.

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„Ein vernünftiger Mensch muss es verstehen, sich bei Krankheiten selbst zu helfen, wohl wissend, dass für die Menschen die Gesundheit das wertvollste Gut ist.“ (Hippokrates 460-375 v. Chr.) In ihrem Buch „Die Natur-Apotheke“ gibt die inzwischen 80 jährige Autorin Liesel Malm, vielen auch bekannt unter dem liebevollen Namen Kräuter-Liesel ihr Wissen über Pflanzen, wie sie uns schützen, stärken und heilen können weiter. Entstanden ist dabei ein sehr fundierter Schatz an Wissen, den ich mit großer Begeisterung gelesen habe und in Zukunft sicherlich sehr oft nutzen werde. Um was geht es? Wie der Titel bereits verrät natürlich um Pflanzen, genauer genommen um Kräuter die Essbar sind und man sich bei vielen Erkrankungen zu Nutze machen kann. Liesel Malm hat bereits in ihren Kindertagen viel über Kräuter gelernt und bereits in vielen Büchern ihr Wissen an den Leser weitergegeben. Bei der Autorin verspürt man regelreicht ihre Liebe und Begeisterung zur Natur und so sind auch ihre Bücher aufgebaut, voller Liebe und Wissen. In diesem Buch geht die Autorin auf folgende Hautthemen ein: Sammeln und Aufbewahren von Heilpflanzen Gesund leben und Abwehrkräfte stärken Häufig auftretende Beschwerden und Krankheiten Hauterkrankungen Blutgefäße und Blutwerte Knochen und Gelenke Beschwerden der inneren Organe Geschlechtsspezifische Beschwerden Typische Kinderleiden Spezielle Krankheitsbilder Dazu gibt es noch ein Nachwort sowie ein Register der Heilpflanzen und Heilmittel und der Symptome und Krankheitsbilder. So ist das Buch sehr gut strukturiert und der Leser findet sofort den Bereich der für ihn in diesem Moment am wissenswertesten ist. Sehr schöne Fotografien ergänzen dabei das Buch. Meinung: Wieder einmal konnte mich die Autorin von ihrem Buch total begeistern. Sehr schön finde ich dabei die „persönliche“ Anrede der Autorin, so ist es so als wenn sie persönlich mit mir als Leser spricht und mir ihr Wissen weiter gibt. Die Aufmachung des Buches ist wie immer sehr anschaulich, man merkt dabei mit wie viel Liebe zum Detail dieses Buch entstanden ist und das die Autorin weiß, wovon sie redet. So weiß sie auch darum, dass nicht immer mit selbst hergestellten pflanzlichen Heilmitteln dem Kranken geholfen ist, sondern ein Arztbesuch manchmal nötig ist. Darauf weist sie ihre Leser natürlich auch hin und so schreibt sie u.a. „obwohl wir bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers einholen sollten, könnten wir doch mit Kräutern, Kräutertees und Pflanzenheilmittel unsere Gesundheit optimal unterstützen …“ Bei kleineren „Wehwehchen“ also, und um Krankheiten vorzubeugen ist es natürlich schön das der Mensch auf die Pflanzen in seiner Gegend zurückgreifen kann und nicht immer zur sogenannten chemischen Keule greifen muss. Wichtig ist natürlich auch das natürliche Heilmittel keine oder nur minimale Nebenwirkungen haben. Fazit: ein sehr hochwertiges, informatives und empfehlenswertes Buch, das mich wieder einmal sehr begeistert hat

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