Leserstimmen zu
Cop Town - Stadt der Angst

Karin Slaughter

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Taschenbuch
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"Cop Town" ist ein Thriller der sich hauptsächlich über den Beruf des Polizisten dreht. Leider ist diese Thema recht rabiat und hart dargestellt. Inhalt: In Atlanta bringt ein Killer die Stimmung der Polizei zum überkochen, denn seine Opfer sind ausschließlich Cops. Niemand vermag ihn zu stoppen und das Morden geht weiter. Den Polizisten ist jedes Mittel recht, den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden gefährlich wie der Killer selbst.Kate Murphy tritt ihren ersten Dienst an und wird vor ganz andere Herausforderungen gestellt. Als Frau muss sie sich ihren Platz im Police Department hart erkämpfen... Meine Meinung: Der Schreibstil von Karin Slaughter ist wie aus den anderen Büchern gewohnt locker und rotz der langen Kapitel sehr gut zu lesen. Die brutale Art und Weise, die die Autoren in diesem Buch hineingebracht hat allerdings ist neu. Die Stimmung des Buches ist generell sehr hart. Die Polizisten schrecken tatsächlich vor nichts zurück und sind skrupellos und zu jeder Zeit gewaltbereit. Auch die Feindlichkeit gegenüber gewissen Menschengruppen (z.B. Frauen, Homosexuellen...) ist sehr hoch. Leider war genau dies für mich etwas zu viel und somit auch wirklich nervig. (Das Buch spielt in der Vergangenheit, allerdings kann ich mich nicht vorstellen das es wirklich soo krass war.) Das Buch konzentrierte sich hauptsächlich auf die Brutalität der Polizisten. Der Killer und die Story um ihn an sich stand leider im Hintergrund. Auch die Spannung fehlt oft. Der Geschichte fehlt also der rote Faden. Das Buch ist recht lang und leider zieht es sich. Das Ende kam dann wiederum sehr plötzlich und ohne große Erklärung. Das Zusammenspiel von Spannung und Auflösung hat in diesem Buch leider nicht geklappt. Die Charaktere waren meist eher oberflächlich und einfach unsympathisch. Die Hauptfigur Kate ist der Autorin tatsächlich noch ganz gut gelungen. Man erkennt ihre Entwicklung und kann sich auch in sie hineinversetzen. Alle anderen dagegen sind sehr schwach. Fazit: Dieses Buch ist definitiv nicht das Beste von Karin Slaughter. Die Spannung fehlt etwas. Und die Brutalität der ganzen Geschichte war für mich zu viel. Trotzdem ist das Buch nicht schlecht. Der Schreibstil ist toll & auch die Hauptperson Kate ist ganz gut gelungen. Das Buch zeigt, in einer recht brutalen und (meiner Meinung nach) übertriebenen Weise, das Frauen unterdrückt bzw. nicht gleichberechtigt behandelt werden.

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Es ist ewig her seitdem ich das letzte Mal ein Buch von Karin Slaughter in der Hand hatte. Bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse war ich kurz davor gewesen, mir ihr Werk „Pretty Girls“ mitzunehmen – hätte ich dies doch besser einmal getan. Da es sich in dem Buch über Atlanta in den 70’ern handelt, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Beschreibungen – diese hat Slaughter sehr gut umgesetzt und man konnte sich während des gesamten Lesens einen guten Blick dafür machen, wie es damals aussah und wie in dieser Zeit gehandelt wurde. Dementsprechend wurden auch die zwei Protagonistinnen ausgewählt. Kate, welche ihr altes Leben hinter sich lassen will und Maggie, der der Copdienst einfach im Blut steckt. Durch viele private Untermalungen konnte man die zwei Frauen besser kennen zu lernen. Ganz im Gegensatz zu den männlichen Kollegen, welche noch immer sehr zu dieser Zeit mit Vorurteilen zu kämpfen haben und keine Möglichkeit auslassen dies auch unter die Nase zu reiben. Doch trotz alledem nähern sich die zwei Frauen ab einer gewissen Zeit an und merken schnell, dass sie andere Methoden finden müssen um den Cop-Killer zu fassen. Mit viel Geschick und Alleingang versuchen sie es. Die Geschichte hat in meinen Augen sehr viel Potenzial, wurde aber für mich nicht so gut umgesetzt, dass sie mich fassen konnte. Erst nach einiger Zeit kam die Geschichte erst richtig ins Rollen und wer da nicht durchhält verpasst den spannenden Teil.

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Ich habe so viele Bücher von Karin Slaughter verschlungen und war in der Buchhandlung spontan von diesem Cover angezogen. Um so überraschter war ich über die Langatmigkeit des Inhalts. Vieles zog sich so elend lange hin, dass es mir schwer viel, am Ball zu bleiben und das Buch bis zum Ende zu lesen. Zudem scheint hier ungenutztes Recherchematerial zu "Bittere Wunden" eingeflossen zu sein. Was ich an sich gut finde. Wäre ja schade um all die Arbeit, die sich Karin Slaughter vorab gemacht hatte. Zudem war es recht interessant mehr über diese Frauen zu erfahren, die nur kurz in der Geschichte um Will Trent erwähnt wurden. Aber leider hat es dennoch einen faden Beigeschmack, dass sich die Autoring hier nicht mehr Mühe gegeben hat. Wer schon andere Bücher von Karin Slaughter kennt, kann es ruhig mal mit "Cop Town" versuchen. Aber als Einstieg in die Reihe eignet es sich definitiv nicht.

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