Leserstimmen zu
Poppy - Verliebt in Paris

Nicola Doherty

Girls on Tour (1)

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Eine Rezi über eine Geschichte mir knapp 60 Seiten zu schreiben, ist nicht sooo leicht, denn schließlich will ich nichts spoilern. Aber ich werde es versuchen... Gut gefallen hat mir, dass man sofort in der Geschichte drin ist. Man lernt die Single-Protagonistin Poppy kennen, die ich sehr um ihren Job als Lektorin beneide :) Die Geschichte hält sich nicht mit vielen Nebensächlichkeiten auf, sodass es zu keinen Längen kommt - was bei der Anzahl der Seiten auch wirklich ein großer Negativpunkt wäre. Schön ist auch das Setting in Paris und das immer wieder französische Floskeln eingeschoben werden. Ich selbst durfte diese wunderschöne Stadt schon dreimal besuchen und habe den ein oder anderen Ort auch wiedererkannt. Die Sprache ist flüssig und leicht zu lesen. Das macht die Geschichte insgesamt zu einem schönen Zeitvertreib zwischendurch, wenn man mal ein bisschen abschalten will, aber nicht all zu viel Zeit zum Lesen findet. Von mir gibt es vier Sterne!

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Locker, leichter Wohlfühlroman für zwischendurch! Langsamer Einstieg, aber gegen Ende geht alles Schlag auf Schlag! Inhalt: Paris. Die Stadt der Liebe, die Stadt der Romantik. Der letzte Ort, an den man beruflich reisen will, wenn man sich mitten in einer Single-Phase befindet. Aber es hilft nichts, Poppy muss dorthin, und das ausgerechnet mit ihrem sehr nervigen aber auch verdammt attraktiven Kollegen Charlie. Doch Poppy hat einen Plan, der sich nach ein paar Gläschen Wein mit ihrer Freundin Alice fast perfekt anhört: Tagsüber arbeiten und nachts unverfänglichen Spaß mit Charlie haben. Natürlich wird es komplizierter, als gedacht, aber Poppy bekommt das schon hin – oder etwa nicht? (© Blanvalet) Meine Meinung: Poppy ist der erste Band einer 5-teiligen Kurzgeschichtenreihe. Das Ebook hat gerade mal um die 60 Seiten und liest sich in einem Ruck durch. Es ist locker, leicht und angenehm geschrieben. Die Handlung plätschert anfangs nur so dahin, aber gegen Ende passiert plötzlich viel zu viel auf einmal. Jedenfalls kam es mir so vor. Poppy gerät von einem Gefühlschaos in das nächste, doch so richtig nachvollziehen kann ich es nicht (immer). Warum plötzlich dieser Meinungsumschwung liebe Poppy? Wegen einer Gemeinsamkeit? Poppys Hand ständig ein Fettnäpfchen zu treten machte sie total sympathisch, trotz unerklärlicher Gefühle. Für eine Kurzgeschichte sind die Charaktere gut ausgearbeitet, jedenfalls Poppy kann man (etwas) verstehen, bei den anderen sind es eher Vermutungen, die man über sie anstellen kann. Das Buch ist in Poppys ich-Perspektive geschrieben, sodass der Leser all das Chaos aus erster Hand erfährt. Fazit: Leichte Kost für zwischendurch und für die Länge ganz okay, aber ich bin mir nicht sicher, ob es lange hängen bleiben wird. Die Schreibweise ist angenehm und durch die Kürze ist das Durchlesen kein Problem, aber ein wirkliches „Oh-mein-Gott-ich-muss-weiterlesen“-Gefühl kommt leider nicht auf. „Poppy – Verliebt in Paris“ bekommt von mir 3 von 5 Federn.

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