Leserstimmen zu
Gottlos

Karin Slaughter

Grant-County-Serie (5)

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Taschenbuch
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Sterne: 5/5 Seiten: 549 Preis: 9,99€ Inhalt: Mitten in einem handfesten Streit machen Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver eine grausige Entdeckung. Eben noch haben die Gerichtsmedizinerin und der Polizist über Jeffreys Seitensprung und seine möglicherweise fatalen Folgen (eine lebensbedrohliche Erkrankung) diskutiert, da stolpert letzterer über das Ende eines Metallrohrs, an dem mit Hilfe eines Gummibands ein Drahtgitter befestigt ist. Sara und Jeffrey beginnen zu graben -- und stoßen auf ein sargähnliches Gebilde, in dem eine Tote liegt, die offenbar lebendig begraben wurde und unter unsäglichen Ängsten und Qualen gestorben sein muss. Ihre Recherchen führen Sara und Jeffrey zu einer fundamentalistischen Sekte. Und sie erkennen, dass das tote Mädchen schwanger war. Aber wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, sie lebendig zu begraben? Wollte der Täter die Schwangere wegen moralischer Verfehlungen nur zu Tode erschrecken? Und gibt es gar vielleicht gleich mehrere, unabhängig voneinander operierende Täter? Denn immerhin starb das Opfer an einer Zyankali-Vergiftung, die ihr wohl von außen beigebracht worden ist. Dann verschwindet noch ein zweites Mädchen. Ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt... Meine Meinung: Ich bin schon lange ein Karin Slaughter Fan! Und auch Gottlos hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte dreht sich um eine religiöse Sekte, und durch ihr blindes Gottesvertrauen traut man ihnen wirklich alles zu. Ausnahme ist da Esther, die Mutter der getöteten Abby. Sie liebt ihre beiden Töchter, und sie hat auch selbst gesagt, dass sie den, der ihren Töchtern etwas tut, umbringen will. Sie ist die einzige aus der Sekte, bei der es mir so vorkam, als habe sie tatsächlich Emotionen. Die Handlung war durch und durch spannend, vor allem während den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Dazu ist die Handlung traurigerweise realistisch, man erkennt deutlich, was passieren kann wenn man derart die Augen vor der Welt verschließt. In Zeiten des Terrorismus auch eine Warnung an alle, die die Augen davor verschließen. Die Charaktere sind mir über die Zeit ans Herz gewachsen, vor allem Sara und Lena, die auch in den späteren Bänden weiterhin auftreten. Jefferey mochte ich dagegen überhaupt nicht. Er benimmt sich teilweise total idiotisch, und das, was man im Buch über ihn erfährt, lässt ihn auch nicht gerade in gutem Licht dastehen. Neben der Haupthandlung (dem Fall) spielt auch die Nebenhandlung eine relativ große Rolle im Buch. Vorallem geht es hier um die Beziehung zwischen Sara und Jeffery und Lena und ihrem gewalttätigen Mann Ethan. Meistens hat mir das gut gefallen, vorallem wenn sich gewisse Parallelen zwischen den beiden Strängen gebildet haben. Teilweise war mir das Privatleben der Ermittler aber total egal, und ich wollte nur wissen, wie es in dem Fall weitergeht. Der Schreibstil war, wie von Slaughter gewöhnt, beinahe perfekt. Sie schreibt gleichzeitig flüssig, aber auch spannend und emotional, je nachdem, wie die Situation es verlangt. Fazit: Gottlos war ein weiteres Highlight von einer meiner Lieblingsautorinnen, und ich kann euch das so wie die alle Reihen zu 100% ans Herz legen.

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Naja...

Von: Nicole Plath

15.04.2016

Hier stolpern Sara Linton, Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin, und Polizeichef Jeffrey Tolliver im wahrsten Sinne des Wortes über ihren neuen Fall. Ein Rohr ragt im Wald aus dem Boden. Wie sich herausstellt, ist hier ein Mädchen lebendig begraben worden und qualvoll gestorben. Das Mädchen stammt aus einer Familie, die sehr gläubig ist und den Glauben nach ihrer Sichtweise ausleben. Wollte das Mädchen die Familie verlassen und wurde bestraft? Die Familie gerät in den Fokus der Ermittlungen. Doch rechtfertigt die Tatsache, dass die Familie und die Mitarbeiter ihrer Farm eine sektenartige Lebensweise haben, einen Generalverdacht? Es ist nicht klar, ob das Motiv religiöser Natur ist. Tolliver, Lena und Sara geben alles, um den Fall zu klären. Immer weiter gerät der Leser in den Sog der Geschehnisse. Die Liebesgeschichte von Tolliver und Linton geht weiter. Detective Lena Adams Leben ist immer noch aus der Bahn geraten, dazu hat sie jetzt noch einen gewalttätigen Lebenspartner. Werden die Ereignisse, die im Laufe der Fallermittlung eintreten, Lena den Mut geben, ihr Leben wieder zu ordnen? Leider schaffte das Buch es nicht, mich vollkommen einzufangen. Karen Slaughter beschreibt die Figuren und Geschehnisse gut. Aber das war es dann auch schon. Dieses Buch ist, wie jedes andere auch, Geschmackssache, und daher kann ich nur für mich sprechen. Mich hat es nicht „gepackt“ – ohne, dass ich genau sagen kann, warum. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

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Zu Beginn ist das Buch sehr spannend, doch diese Spannung lässt leider im Laufe des Buches sehr nach, bis sie sich zum Schluss hin wieder aufbaut. Die Ermittlungen gerade bei der Sekte sind irgendwie einfach zu lang gezogen, und mir teils irgendwie zu ausgeschmückt und damit langweilig. Das ist irgendwie nicht mein Stil, für mich muss schnell viel passieren und die Spannung auf einem Level bleiben, sich eher sogar noch steigern, als abnehmen. Das finde ich sehr schade. Die Charaktere sind ganz okay, können mich aber auch nicht wirklich umhauen. Auch Jeffreys eventuelle Erkrankung und wie Sara damit umgeht geht mir doch leider eher auf die Nerven. Der Mord an sich ist gut dargestellt, bzw der Leichenfund - das hat mich schon angesprochen, aber konnte die vielen Nachteile für mich leider nicht aufheben. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich noch ein Buch dieser Autorin lesen werde, ich denke es ist eher nicht der Schreibstil der mich wirklich fesseln kann und fesseln muss mich ein Thriller schon. Ich denke die Autorin hätte die Geschichte spannender auf weniger Seiten gebracht, wenn sie einiges weggelassen hätte Ich hatte auch einige Vermutungen, die teilweise gar nicht so falsch waren, auch das finde ich schade, denn das macht das Buch nicht gerade spannend. Ein totaler Reinfall war es zum Glück aber auch nicht, da das Buch immer wieder ganz gute Momente hatte, so das ich nicht großartig drüber nachgedacht habe es abzubrechen.

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