Leserstimmen zu
Hamish und die Weltstopper

Danny Wallace

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Was für ein Schreck, plötzlich bleibt die Welt um den zehnjährigen Hamish stehen. Wie eingefroren stehen die Menschen, Vögel hängen am Himmel und kein Laut ist zu hören. Der anfängliche Spaß, endlich tun und lassen zu können was man möchte, wie hemmungslos Süßigkeiten naschen und mit der Vespa durch den Ort zu knattern, endet schnell. Denn furchterregende, stinkende Monster ziehen während der Pausen durch die Kleinstadt Starkley. Die Weltstopper haben einen furchtbaren Plan, der nur durch mutige Kinder verhindert werden kann. Danny Wallace hat eine abenteuerliche, spannende Kindergeschichte geschrieben, die auch Erwachsene begeistern kann. Empfohlen ist es für Leser ab 10 Jahren. Selbstleser kommen hier voll auf ihre Kosten. Nicht nur der unterhaltsame, fesselnde Schreibstil, sondern auch die tollen Illustrationen im Comicstil von Jamie Littler können begeistern. Ein richtiger Hingucker sind die beidseitig laufenden Daumenkinos, die die Seitenzahlen begleiten. Was es damit sich auf sich hat, wird hier nicht verraten. Hamish wirkt sofort sympathisch. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen. Eigentlich ist er ein ganz normaler Junge, der Probleme in der Schule hat, von Mitschülern drangsaliert wird und seinen verschwundenen Vater vermisst. Ungewollt gerät er in eine außergewöhnliche Situation. Warum bleibt alles um ihn herum stehen und nur er kann sich bewegen? Die Beschreibungen wirken so lebendig und glaubhaft, dass man sich tatsächlich das Unfassbarste vorstellen kann. In die Rolle des Retters schlüpft er nur zögerlich, dabei darf er sich auch etwas unbeholfen und albern benehmen. Die Veränderungen, die mit den Erwachsenen geschehen, werden nur andeutungsweise erwähnt. Man ahnt aber, dass Hamish nicht mehr viel Zeit bleibt, um die Monster von ihrem Plan abzubringen. Zum Glück bleibt er nicht das einzige Kind, dass sich in den Pausen bewegen kann. Von der rasanten Geschichte mit vielen spannenden Actionszenen und humorvollen Elementen ist unsere ganze Familie begeistert. Wir haben den Atem angehalten, als ein Monster durch das Schlafzimmerfenster blickt und uns dann wieder kringelig gelacht ... Eine gelungene Mischung die richtig viel Spaß macht und auf eine baldige Forsetzung hoffen läßt.

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Ist es nicht der Traum vieler Kinder? Einmal die Zeit still stehen lassen. "Robin mochte Hamburger mit Käse. Cheeseburger hingegen konnte er seltsamerweise überhaupt nicht leiden" S 53 Hamish wohnt in der 4. Langweiligsten Stadt von England. Eines Tages verschwindet der Vater und somit beginnt das Abenteuer. Hamish ist ein Junge mit dem sich die Leser gut identifizieren können. Er ist so normal wie man nur normal sein kann. Der Autor Danny Wallace hat Hamish mit allen Stärken und Schwächen eines liebenswerten Jungen ausgestattet. Dies macht die Figuren sehr realistisch. Illustriert wurde Hamish der Weltstopper von Jamie Littler. Nicht nur das wunderschöne, fantasiereiche Cover sondern auch die vielen kleinen bis grossen Zeichnungen auf den einzelnen Seiten. Auch der Stadtplan zu beginn des Buches sowie die Zeitungsanzeigen sind von ihm. Die Zeichnungen passen genau zur Geschichte und brachten mich zu verschiedenen Gefühlsausbrüchen. Meine Lieblingszeichung ist das hässliche Vieh welches Hamish in der Nase bohrt. Gruselige Vorstellung! Die Altersempfehlung von "Hamish und die Weltstopper" liegt bei ab 10 Jahren. Die Menge des Textes und der flüssige Schreibstil ist für das Alter sicher keine grosse Herausforderung mehr, das Thema dagegen ist nichts für schwache Nerven. Daher finde ich das Alter sehr gut gewählt. Die Schrift wechselt in Grösse und Art. Wie auch schon aus vielen Jugendbüchern bekannt (Gregs Tagebuch) Das macht das Lesen abwechslungsreich und unterstützt den Text. "Hamish und die Weltstopper" ist eine abgeschlossene Geschichte, dennoch bleiben einige Fragen und Erzählstränge offen, so das ein weiterer Teil möglich währe. Für mich ist Hamish und die Weltstopper ein klasse Kinderbuch, welches eine tolle Mischung aus Wortwitz, Grusel, Spannung und Abenteuerlust hat. Lesespass für gross und klein! === Kindermeinung === Mein Sohn (11) hat Hamish gelesen und war schwer beeindruckt. Hier kurz seine Meinung. Mir gefiel die Vorstellung sich frei bewegen zu können und alle anderen stehen still. Auch die Abenteuer von Hamish waren sehr lustig. Ich würde nicht wie Hamish den Roller fahren, aber das ausrauben des Süsswarenladens ist schon eine gute Wahl. An manchen stellen war es schon gruselig, aber nicht so das ich Albträume bekommt. Zum Ende wurde es so spannend das ich es nicht mehr weglegen konnte, sondern fast 70 Seiten ende lesen musste. Am besten haben mir die Bilder gefallen. manche sind Hammer. Eins hab ich sogar als Hintergrund für mein Handy. === Der Autor === Danny Wallace, geboren 1976, lebt in einer alten Streichholzfabrik im Londoner East End. Als Journalist schrieb er für den Independent und den Guardian, als Comedy-Produzent, Autor und Moderator ist er im Fernsehen, Radio und Theater präsent. Sein Romandebüt Auf den ersten Blick war ein großer internationaler Erfolg. Hamish und die Weltstopper ist sein erstes Jugendbuch. Jamie Littler ist ein bekannter Illustrator, der schon viele Kinderbücher mit seinen liebenswerten Zeichnungen bereichert hat.

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Inhalt: Hamish erlebt etwas komisches. Auf einmal ist nichts mehr wie es war. Die Welt hat gestoppt. Alles ist stehen geblieben, selbst die Vögel kleben in der Luft. Nach dem er sich von dem Schock erholt hat, findet er es total lustig. Er kann jetzt nach Dinge machen, die er sonst nicht machen dürfte und niemand ist da, der ihm dies verbietet. Den Süßigkeitenladen leer futtern, Vespa fahren. Doch dann trifft er auf die Ursache, warum die Welt stehen geblieben ist? Die Weltstopper und sie haben nichts Gutes im Sinn. Zusammen mit seiner Freundin Alice will er diese unheimlichen, fiesen Monster und ihre Pläne aufhalten. Meine Meinung: "Hamish und die Weltstopper" ist ein geniales Kinderbuch, welches die perfekte Mischung aus Witz, Grusel und Spannung hat und den Leser innerhalb kürzester Zeit an sich fesselt. Doch es ist nicht nur die Geschichte die begeistert, schon vorher ist man von der Ausstattung des Buches gebannt und beim durchblättern entdeckt man, dass herrliche, witzige Illustrationen enthalten sind, die im nachhinein perfekt zum Buch passen. Die 42 Illustrationen stammen von Jamie Littler. Schon von der ersten Seite an, ist man auch schon mitten in der Geschichte drin. Der Autor versteht es, seine Leser so fesseln und er versteht es, normale Alltagsdinge so in das Buch einzubinden, dass man wirklich das Gefühl haben kann, es gäbe diese Weltstopper. Für Hamish ist es im zweiten Moment ein großer Spaß, dass die Welt gestoppt ist und er tun und lassen kann, was er möchte. Streiche machen und nicht erwischt werden. Und was mir gut gefallen hat, dass er trotz des Mutes den er beweist, ein Kind bleibt und als Kind hat man auch Ängste. Auch vor fiesen Ungeheuern. Die Geschichte ist schnell gelesen. Neben den Illustrationen ist der Text mit verschiedenen Schriftarten geschmückt und man kommt sich teilweise vor, als sei man in einem Comic. Es ist ein Buch, welches auch die nicht so begeisterten Leser in den Bann zieht. Kindermeinung: Das Buch war total cool. Es ist lustig und spannend, aber manchmal habe ich mich auch gegruselt. Die Monster sind schon total gemein und fies. Ich wollte das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen, weil ich ja unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Ich würde auch mal gerne, dass die Welt stoppt. Dann könnte ich auch viele Dinge machen, die ich sonst nicht darf. Aber die Monster brauche ich nicht unbedingt. Die könnten danach verschwinden. Einfach nur so, um mal ein paar Streich zu spielen. Die Bilder fand ich super. Davon hätte es auch noch mehr geben dürfen. Fazit: Das Buch hält was es verspricht. Es ist zum Brüllen komisch und dazu noch richtig spannend. Eine geniale Geschichte und ein tolle Aufmachung.

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'Hamish und die Weltenstopper' hat mir richtig gut gefallen. Neben einer sehr spannenden und zum Teil ziemlich gruseligen Geschichte fand ich auch das Drumherum einfach gut. Die Idee, dass Kinder Veränderungen bei den Erwachsenen bemerken und sich in das Abenteuer stürzen, diese Veränderungen rückgängig zu machen, ist nicht neu. Aber selten wurde sie nach meiner Meinung so mitreißend dargestellt. Ich jedenfalls konnte das Buch nicht aus der ´Hand legen und war völlig gefesselt von den wohldurchdachten Geschehnissen. Vielleicht ist es an manchen Stellen zu viel des Guten, wird doch einer beängstigende Stimmung herauf beschworen. Andererseits sind Märchen auch nicht unbedingt 'jugendfrei'. Ich denke, hier sollte man sich als Erwachsener mit einer Bewertung eher zurückhalten und das Kind selbst entscheiden lassen, wie viel es davon 'ertragen' kann. Gelungen finde ich auch die Illustrationen von Jamie Littler, die ganz im Sinne des Textes sind und den Leser zum Entdecken einladen, ohne von der Geschichte abzulenken. Im Gegenteil runden sie die Sache sehr schön ab. Besonders die Zeitungsseiten haben es hier in sich und man sollte sie sich ganz genau anschauen. Auch gibt es zwei 'Daumenkinos' - noch nicht gesehen, nun, einfach mal unten schauen. Solche kleinen Extras finde ich schön und ich bin mir sicher, dass auch Kinder ihre Freude daran haben. Und davon gibt es noch mehr. Ja, es macht Spaß, nicht nur die Geschichte, sondern auch die Ausstattung zu entdecken. Fazit? Ein fesselndes Kinderbuch mit dem gewissem Extra. Rundum gelungen! Und da das Ende so ist, wie es ist, kann man sich ganz bestimmt auf eine Fortsetzung freuen.

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In der kleinen, englischen Stadt Starkley lebt der 10-jährige Hamish zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder James. Eigentlich ist sein Leben so wie das, von jedem anderen Kind...er geht zur Schule, bekommt hin und wieder Ärger und langweilt sich in seiner Stadt zu Tode. Doch eines Tages passiert es...die Welt um ihn bleibt plötzlich stehen. Und damit meine ich die GANZE Welt. Vögel...Menschen...Autos...einfach alles. Nur er nicht...Hamish ist der einizge der sich in dieser Zeit bewegen kann. Nachdem er den ersten Schock verdauut hat, nutzt er diese unfreiwilligen Pausen um all das zu tun, was ihm sonst eine Menge Ärger brächte. Doch irgendwann ist der Spaß vorbei und Hamish will herausfinden, was hinter diesem Stillstand steckt. So lernt er Alice kenne...auch sie ist eine sogenannte "Pausenwandlerin" und gemeinsam finden sie heraus, das hinter dem Weltstillstand bösartige Monster stecken... Hin und wieder frage ich mich selber, warum ich eigentlich immer noch so gern in die Welt der Kinder-/Jugendbücher eintauche. Mit "Hamish und die Weltstopper" habe ich es mir wieder bewiesen, warum. Denn nichts geht über die Fantasie, welche ein solches Kinderbuch verbreitet. Dieses Buch ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet und enthält daher auch genau die richtige Menge an Grusel, aber dafür um so mehr Spannung, Witz und sympathische Charaktere. Man kann sich hier gut vorstellen, wie es sein würde, wenn es in der eigenen passieren würde. Wie würden wir handeln? Würden auch wir erstmal alles tun wonach uns ist? Würden wir diesen Monstern entgegentreten? Danny Wallace hat einen einfachen Schreibstil, der es den Lesern erleichtert, in die Geschichte hinein zu kommen und sie fesselt bis zum Schluss. Hinzu kommt auch, das der Heyne Verlag hier bei dem Original Cover des Autors geblieben ist, was ich wirklich klasse finde.

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Hamish ist ein zehnjähriger Junge, der in Starkley, der viertlangweiligsten Stadt Englands, lebt. Dort führt er ein normales Leben zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder "Jimmy" James; sein Vater verschwand vor ein paar Monaten. Bis eines Tages die Welt stehenbleibt. Alles bleibt stehen außer ihm. Und das wiederholt sich. Natürlich versucht er erst einmal, das Beste aus dieser Situation zu machen - doch dann stellt sich heraus, dass mehr dahinter steht. Und vor allem wer: Schrecklich schreckliche Monster. So muss er zusammen mit der gewieften Alice, die auch eine "Pausenwandlerin" ist, die Welt retten. Dabei muss Hamish mit seinen prügelnden Altersgenossen herumschlagen, ebenso mit unleidlichen Erwachsenen. Sein Bruder hat sich seit dem Verschwinden seines Vaters von ihm entfernt, und wegen dem Verschwinden seines Vaters plagen Hamish schwere Zweifel. Und die schrecklich schrecklichen Schrecklichen sind auch keine Herausforderung, denen sich ein zehnjähriger Junge ohne jegliche Unterstützung stellen möchte. Glück für ihn, dass er in Alice eine Mitstreiterin findet, die schon einiges herausgefunden hat - und gewillt ist, den Kampf aufzunehmen. Danny Wallace erzählt mit einem Augenzwinkern eine spannende Geschichte (übersetzt von Jörn Ingwersen), für die Zielgruppe der Kinder ab zehn ein echter Pageturner. Sprachlich bewegt sich das Buch auf angemessenem Niveau. Die Schrift ist in angenehmer Größe, die Schriftart variiert bei Bedarf. Aufgelockert wird das Buch duch Illustrationen ebenso wie durch die aktuellen lesenswerten langweiligen Nachrichten aus Starkley. Die relativ kurz gehaltene Auflösung der in sich abgeschlossenen Geschichte lässt beim aufmerksamen Leser noch die eine oder andere Frage offen, die vermutlich an die Eltern weitergereicht wird. Das Ende lässt Raum für eine Fortsetzung, auf die man wohl gespannt sein darf. Auch wenn das Buch, besonders beim Auftauchen der Monster, seine gruseligen Momente hat, kann ich es für Jungen wie Mädchen ab zehn Jahren durchaus empfehlen. Nur bei zartbesaiteten Kindern wäre ich vielleicht doch etwas vorsichtiger.

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Dieses Buch habe ich schon geliebt, bevor ich überhaupt angefangen hatte, es zu lesen. Beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass der Buchschnitt an einigen Stellen schwarz ist, also habe das Buch sofort mittendrin aufgeschlagen, um mir den Grund anzusehen. Die nächsten fünf Minuten war ich damit beschäftigt, begeistert quer durch das Buch zu blättern. Es ist wirklich wunderschön gestaltet. Der schwarze Buchschnitt lässt sich teilweise durch die schwarzen Seiten mit der weißen Schrift erklären, die immer dann auftauchen, wenn es in der Geschichte dunkel ist, teilweise aber auch durch die (immer zum aktuellen Geschehen passenden) Verzierungen rund um den Text. Doch nicht nur das, das Buch steckt auch voller Illustrationen lustiger oder gruseliger Szenen. Aber auch im Text selbst sind Veränderungen vorgenommen worden, denn laute Geräusche oder Gebrüll werden in einer anderen Schriftart und sehr viel größer als der übrige Text dargestellt. Dadurch ist jede Seite dieses Buches einzigartig. Nachdem ich mich endlich von der wunderschönen Gestaltung des Buches lösen und die erste Seite aufschlagen konnte, musste ich feststellen, dass das Buch schon witzig ist, bevor das erste Kapitel überhaupt angefangen hat. Ganz vorne findet sich zunächst eine Karte des Ortes Starkley, in dem die Geschichte spielt. Auf einem Aufkleber wird angekündigt, dass Starkley der viertlangweiligste Ort Großbritanniens ist. Passenderweise heißt die amerikanische Partnerstadt „Oedling“. Doch nicht nur das, auch auf der Karte selbst sind viele lustige Dinge zu entdecken – beispielsweise heißt der Zahnarzt des Ortes „Au Backe“. Auf der nächsten Seite, immer noch vor dem ersten Kapitel, ist dann ein Abdruck der Starkley Post zu sehen, der Zeitung der Stadt. Dass es wirklich sehr langweilig ist in Starkley, verrät schon die Schlagzeile: „Turmuhr geht noch immer vor“. Auch die anderen Artikel beschäftigen sich lediglich mit verlorenen und gefundenen Bleistiften, falsche gewählten Telefonnummern und der Überlegung, einen neuen Drucker für die Gemeinde zu kaufen. Trotzdem lohnt es sich, die Artikel alle zu lesen, denn auf mehrere wird mit den Ereignissen in der Geschichte tatsächlich Bezug genommen. Als ich dann endlich mit dem Lesen der tatsächlichen Geschichte angefangen habe, hat sich schnell herausgestellt, dass der Inhalt des Buches genauso genial ist wie die Gestaltung. Der Protagonist ist der junge Hamish, sodass der Leser immer wieder mit den Problemen und dem naiven Weltverständnis eines Zehnjährigen konfrontiert wird. Das geschieht jedoch auf unglaublich niedliche Art und Weise. Beispielsweise wollen zu Beginn der Geschichte zwei Mädchen zwei Millionen Schokoriegel von ihm erpressen. Statt darüber zu lachen, überlegt Hamish tatsächlich, wie er das Geld dafür beschaffen könnte: entweder er spart 219 Jahre lang oder seine Mutter muss das Haus verkaufen. Allerdings weiß er nicht, wie er ihr das beibringen soll, weshalb er beschließt, dass er die Forderung nicht erfüllen kann. Auch der Rest des Buches ist abwechselnd witzig, gruselig und fesselnd. Lustig ist es vor allem, weil in den Pausen natürlich nicht nur die Welt gerettet werden kann. Es bleibt auch noch genug Zeit, um gemeinen Jungs Streiche zu spielen. Außerdem ist die Geschichte so mitreißend und einnehmend geschrieben, dass ich mich sehr gut in Hamish hineinversetzen konnte, obwohl er ein zehnjähriger Junge ist. Als er, zum Beispiel, nachts wegen der Monster nicht schlafen kann, hat es mich auch ordentlich gegruselt. Der Autor hat mit den Monstern auch sehr schön Bezug zur Realität hergestellt, indem er andeutet, dass verlegte Gegenstände, plötzlich geöffnete Fenster und Türen oder andere unerklärliche Dinge, die jeder tagtäglich im echten Leben erlebt, möglicherweise das Werk der Weltstopper sind. Das Buch ist wirklich fesselnd bis zum Ende, das schön und anders als erwartet ist. Fazit: Dieses Buch ist mein bisheriges Highlight des Jahres. Allein die Gestaltung mit den unterschiedlichen Seitenfarben, Schriftarten, Verzierungen und Illustrationen ist schon umwerfend. Außerdem ist das Buch mit der Stadtkarte und den Zeitungsausschnitten schon lustig, noch bevor das erste Kapitel angefangen hat. Aber auch inhaltlich ist die Geschichte sehr gelungen, denn die Szenen sind abwechselnd witzig und gruselig, während der Autor es den unglaublich niedlichen Protagonisten Hamish es sehr fesselnd und einnehmend erzählen lässt. „Hamish und die Weltstopper“ bekäme mehr als fünf Schreibfedern, wenn ich mehr vergeben würde.

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Was für ein cooles Buch! Entschuldigung, ich greife vor. Also der Reihe nach: Hamish lebt in Starkley, dem viertlangweiligsten Ort Großbritanniens. Doch dann erstarrt plötzlich alles um ihn herum: Sein Lehrer bleibt mitten im Satz unbeweglich stehen, all seine Mitschüler sitzen regungslos auf ihren Stühlen, draußen hängen Vögel in der Luft fest. Hamish ist so schockiert, dass er einfach abwartet, bis nach einigen Minuten alles vorbei ist. Als sich der Vorfall wiederholt, nutzt er die Zeit, um eine Menge Unfug zu machen. Doch beim dritten Mal tauchen auf einmal schreckliche Monster auf. Hamish fällt auch auf, dass immer mehr Erwachsene verschwinden. Diejenigen, die zurückkehren, benehmen sich äußerst aggressiv. Hamish wundert sich, warum er nicht auch einfriert. Da bemerkt er in einer dieser „Pausen“ ein Mädchen, das nur so tut als ob. Sie bringt ihn in Kontakt mit anderen „Pausenwandlern“. Die Kinder nehmen sich vor, ihre Familien und ihren Ort zu retten … Hamish ist ein durchschnittlicher Junge, der in einer überdurchschnittlich langweiligen Stadt lebt. Er ist ziemlich unglücklich, seit sein Vater vor einigen Monaten spurlos verschwunden ist und seine Mutter sehr viel mehr arbeiten muss. Als sich merkwürdige Ereignisse häufen und das Klima im Ort immer schlimmer wird, beschließt er, etwas dagegen zu unternehmen. Allerdings hat er keine Ahnung, was das sein könnte. Schließlich schafft er es ja nicht einmal, sich gegen die Kinder zu wehren, die ihn mobben. Als er Alice und die anderen Pausenwandler kennenlernt, merkt er, dass die Kinder zusammen nicht machtlos sind. Jedes Kind bringt seine Fähigkeiten ein und zusammen haben sie gute Ideen. Aber ob das reicht, um die ekligen Monster zu besiegen? Monster, die nur von wenigen gesehen werden können, und Erwachsene, die entführt und deren Wesen verwandelt wird – wie kann man dagegen vorgehen? Klar, dass die Kinder da ganz ungewöhnliche Ideen haben. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert. Mal ist die Geschichte spannend, mal gruselig, ab und zu ein wenig eklig, aber es gibt zwischendrin auch immer mal wieder Szenen zum Lachen – die Mischung ist perfekt! Die Aufmachung des Buches ist auch sehr schön. Passend zum Inhalt sind einige Seiten schwarz mit weißer Schrift, es werden zahlreiche unterschiedliche und verschieden große Schrifttypen verwendet, Bilder sind zwar nicht so zahlreich, aber sie gefallen mir sehr gut (und oft sind sie auch lustig), die Seitenzahlen stehen in kleinen Vignetten. Eine abwechslungsreiche Lektüre für alle zwischen 10 und 13 Jahren.

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