Leserstimmen zu
Haus der tausend Spiegel

Susanne Gerdom

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Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist sicherlich auch ein Grund, wieso ich dieses Buch lesen wollte - der Klappentext hat dann den Rest erledigt. (wobei ich ja finde, dass der Klappentext schon ziemlich viel verrät, fast schon zuviel...) Erster Satz 'Annik brach früh am Morgen auf, nachdem sie eine Weile prüfend vor dem Spiegel gestanden hatte.' Meinung Dies war mein erstes Buch von Susanne Gerdom - aber sicherlich nicht mein letztes! Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr detailliert, aber dennoch flüssig - man kann sich also jederzeit ins Buch und seine Geschichte hineinfallen lassen. Durch die vielen Beschreibungen kann man sich alles sehr gut vorstellen. Außerdem schafft sie es eine sehr mysteriöse, ja fast schon gruselige Atmosphäre zu schaffen. Unsere Hauptprotagonistin Annik war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine Hexe, die auf ihren Studienplatz wartet und sich als Kindermädchen die Zeit bis dahin überbrücken möchte. Sie ist sehr liebevoll und geduldig, gleichzeitig aber sehr mutig und eigenständig. Auch ihren Begleiter Ybbas, ein kleines Wesen - dass einem Chamäleon ähnelt - mochte ich gerne. Er ist durch die Magie mit ihr verbunden und die Bindung der Beiden ist sehr liebevoll - aber in manchen Momenten ist Annik wirklich sehr von ihm abhängig und gerät in Panik, wenn er mal nicht an ihrer Seite ist. Auch die anderen Charaktere wie Gabriel und Daniel van Leuwen hatten mir gut gefallen. Ich bin zwar nicht direkt mit Gabriel warm geworden, aber das ist ja absichtlich so geschrieben worden. Je mehr wir über die Beiden erfahren, desto mehr schließt man sie ins Herz. Generell hat mir die Geschichte und die Atmosphäre in dem Buch sehr, sehr gut gefallen. Das mystische Anwesen, der große Park drum herum, die Bewohner des Hauses... alles hat super harmoniert und am Ende hat sich alles schlüssig geklärt. Naja, mehr oder weniger. Das Buch endet meiner Meinung nach etwas zu abrupt, deswegen bleiben bei mir noch einige Fragen offen. So wie es ist, ist zwar der eigenen Fantasie alles freigestellt - aber ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Fazit Susanne Gerdom hat ein tolles Buch geschrieben, dass mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Zwar hätte ich mir mehr Informationen, beispielsweise zu dem Leben der Hexen in der Gesellschaft oder generell ihre Kräfte und deren Studium, gewünscht, aber auch so hat mir das Buch gut gefallen und hat mir einige schöne Lesestunden bereitet.

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Annik ist eine Hexe zumindest besucht sie die Akademie um all dies zu lernen und zu werden. Als sie Kindermädchen wird für eine Familie mit vielen Geheimnissen, fragt sie sich ob dies evt so inszeniert ist. Soll sie dies für die Schule alles rausfinden oder täuscht sie sich. Letzten endes lässt ihr das ganze aber eh keine Ruhe,sodass sie lange forscht und Stück für Stück immer mehr rausfindet. Was sie Spannung bis zum letzten Rest aufrecht erhält,was ich sehr gut fand und finde. Das Cover wie man sieht ist sehr toll und sehr märchenhaft gestaltet. Was mich direkt sehr ansprach und neugierig machte,genau wie der Titel. Die Zauber Welt der Hexen wird sehr eingehend beschrieben,sodass man sich alles gut vorstellen kann. Die Gegend der Hexen hat mit den Menschen nichts gemein und Hexen und Menschen leben bewusst getrennt voneinander,was den Zwiespalt der 2 deutlich macht. Die Hauptprotagonistin beeindruckte mich zwischendurch sehr mit ihrem Mut,sodass ich mir manchmal nicht sicher war,ob sie einfach super mutig oder schon naiv ist. Entschied mich aber dann eher dafür,das es mutig ist. Im dunkeln durch die Gegend zu ziehen um zu spionieren und das bei all dem was sie weiss ist schon echt sehr mutig. Das sie sich verliebt und man da die Sinne ja nie so ganz beisammen halten kann,ist euch ja sicher bewusst und macht es für sie natürlich nicht wirklich einfacher. Aber dennoch gehört auch der Teil der Liebe für mich zu der Story dazu und ist definitiv passend eingebaut in diese düstere Geschichte,die mitunter ja zugegeben sehr gruselig wirkt. Aber grade das machte die Story auch irgendwie aus,dieses gruseln und nicht wissen,was als nächstes passiert,oder was sie als nächstes rausfindet.

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Das Buch Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: cbt (erschienen am 12. September 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570310744 ISBN-13: 978-3570310748 Alter: ab 14 Jahren Hier erhältlich: amazon, thalia, buecher.de Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über eine junge Hexe und magische Spiegel. Klappentext: Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss. Mein Fazit Inhalt: Annik ist die Tochter eines Antiquars. Sie ist außerdem eine Hexe und möchte diesen Sommer an der Universität Chaosmagie studieren. Hierzu wurde ihr eine Aufgabe zugeteilt, die sie nun lösen muss. Doch Annik weiß nicht, welche Aufgabe genau, sie weiß nur, dass diese Aufgabe mit ihrem neuen Job als Kindermädchen in der Villa des Herrn van Leuven zu tun hat. Doch die Aufgabe gestaltet sich schwieriger als gedacht, als sich herausstellt, dass sich das Kind in einem Koffer verschanzt und der Vater – Gabriel – ein elender Kotzbrocken sein kann. Doch eines Tages tauen sowohl Elias, der Junge, als auch Gabriel auf und so fängt Annik an, Gefühle zu entwickeln. Doch auch Gabriels Verwandter Daniel mit seiner geheimnisvollen Art, hat Annik in seinen Bann gezogen. Sie verschwimmt immer mehr mit dem Haus und dem Geheimnis, das es wohl für sie zu lüften gilt, doch am Ende wird ihr all das zum Verhängnis und sie muss versuchen nicht selbst in den Bann des Hauses gezogen zu werden. Sprache und Stil: Sprachlich als auch stilistisch fand ich die Geschichte der Altergruppe angemessen, sie wird aus Anniks Perspektive erzählt, jedoch in der dritten Person. Es sind dennoch viele Gedanken und Gefühle beschrieben, die es dem Leser erleichtern sich in sie hineinzuversetzen und mitzufiebern. Meine Meinung: Der Anfang der Geschichte war super logisch und strukturiert, ich hatte nur ab dem Auftauchen von Miranda echt Probleme der Geschichte zu folgen und nicht selbst durch die vielen Spiegel und „Nichtwelten“ durcheinander zu kommen. Wenn das so gewollt war, dann ist es auf jeden Fall gelungen. Trotz der Verwirrung jedoch, wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht und bin mit dem Ende sehr zufrieden. Wer Cassandra Clare mag, der sollte dieses Buch auch auf jeden Fall einmal lesen. Bewertung Handlung * * * * / * * * * * Romantik * * * * * / * * * * * Charaktere * * * * / * * * * * Schreibstil * * * * * / * * * * * Gesamt * * * * / * * * * *

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Schaurig schön

Von: Petra P.

26.09.2016

Auto: Susanne Gerdom Titel: Haus der tausend Spiegel Verlag: cbt Erscheinung: September 2016 Seitenzahl: 416 Beschreibung Die junge Hexe Annik hat den Auftrag, das Geheimnis der Familie van Leuwen heraus zu finden, dieses Rätsel zu lüften sichert Ihr nämlich den begehrten Studienplatz. Sie fängt als Kindermädchen auf dem majestätischen Anwesen an und merkt ganz schnell das hier etwas nicht stimmt. Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Angestellte verschwinden, Räume sind plötzlich nicht mehr da, geisterhafte Statuen im Keller und erst der Ostflügel..... Ist hier vielleicht ein mächtiger Zauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Dann auch noch die Avancen von Daniel und Gabriel und ein Anwesen das langsam aber sicher zerfällt. Kann Annik den van Leuwen helfen? Kann sie das Rätsel mit Hilfe ihres Vertrauten lösen? Meinung Das Cover ist wirklich unglaublich schön. Da kann kein Cover-Liebhaber dran vorbei gehen ;) Der Schreibstil ist sehr schön und lässt sich flüssig lesen. Allerdings kamen ein paar Wörter vor die ich nicht kannte und der Reader könnte mir diese leider auch nicht übersetzen. Die Story die Susanne Gerdom uns hier gezaubert hat ist wirklich ziemlich intensiv, interessant und spannend. Ein düsterer Schauer liegt über dem ganzen Buch und zieht einen in seinen Bahn. Natürlich findet auch die Liebe hier ihren Platz. Die Story fängt leicht an und wird im Laufe des Geschehens immer kräftiger und düsterer. Das hat mir sehr gut gefallen. Doch ich muss zugeben nach ca 3/4 des Buches überschlugen sich die Ereignisse und ich musste immer mal wieder ein Paar Seiten zurück blättern weil ich immer dachte "du hast doch irgendwas verpasst" oder mich gefragt "warum ist das jetzt so". Vielleicht muss ich das letzte Drittel auch einfach noch mal lesen :) um alles unter einen Hut zubringen :) . Trotzdem finde ich die Story absolut gelungen und war für mich mal was anderes. Danke an die Verlagsgruppe Randomhouse und den cbt Verlag für dieses Reziexemplar

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☼ Meinung Allein schon das Cover hat mich in seinen Bann gezogen gehabt und ich wurde neugierig, was sich für eine Geschichte wohl dahinter verbergen könnte. Von den Farben des Covers als auch von dem Bild darauf war ich sehr fasziniert. Es fesselte mich schon von den ersten Zeilen her und ich wurde von der Protagonistin Annik in eine abenteuerliche, mystische, fantasievolle und magische Welt entführt, die geheimnisvoller nicht sein konnte. Ich wurde aber auch die die Stadt Antwerpen geführt und deren Sehenswürdigkeiten, die ich ja auch schon kennenlernen durfte und die einen total verzaubern kann. Finde es gut, dass die Autorin diese wirklich tolle Stadt, wie auch viele andere Orte mit in diese Geschichte mit einfließen ließ. Man war vom ersten Augenblick an gefesselt und gespannt darauf, was da alles auf einen zukommt und das hielt auch bis zum Schluss an. Man lernte nicht über die Protagonistin etwas besser, sondern auch die anderen Charaktere in diesem Buch. Manchmal bekam ich es auch mit der Angst zu tun, weil es einen echt an manchen Stellen echt gruselte und bekam echte Gänsehaut. Es gab auch stellen, wo ich echt total verwirrt war, weil ich nicht so verstand, was man mit dem ein oder anderen meinte - grad die verschiedenen Sprünge, die in der Geschichte drin vorkamen. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich verzaubert oder verhext und ich würde das auch echt alles miterleben. Ich fand es auch an manchen Stellen echt traurig und es flossen auch ein paar Tränen, weil ich da echt mitlitt, was mit den Bewohnern des Anwesens passierte. Aber man bekam einen tollen Einblick auf auf des Anwesen selber und deren tollen Garten ♥ Wird sie das Haus und deren Bewohner von dem Zauber befreien können? Wird alles gut werden am Schluss? ☼ Fazit Die Autorin Susanne Gerdom, von der ich bisher noch nie etwas hörte oder las, hat es wirklich geschafft mich mit dieser Fantasy-Geschichte zu packen und ich liebe ja Fantasy total. Ihr Schreibstil war richtig richtig toll und man bekam nie das Gefühl der Langeweile, sondern es war echt so, als sie man live dabei und würde all das Abenteuer miterleben. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen. Ich könnte mir auch eine Fortsetzung bei diesem Buch gut vorstellen, vor allem bei diesem Ende ;) Es ist ein Einzelband und ich bekam es vom Bloggerportal als E-Book zur Verfügung gestellt vom Cbt Verlag. Danke nochmal sehr herzlich dafür. Wer auf eine fantasievolle, magische, mysterische und abenteuerliche Geschichte steht, sollte sich dieses Buch unbedingt als E-Book oder als Print zulegen.

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Worum geht es in dem Buch? Die junge Hexe Annabelle, genannt Annik steht vor einem Rätsel. Dieses Rätsel muss gelöst werden, damit sie den heiß ersehnten Platz an der Universität für Chaosmagie erhält. Jedem Studentenanwärter wird eine Aufgabe zuteil, die gelöst werden muss um dem Studienplatz ein Stück näher zu kommen. Ihr Auftrag ist es, hinter das Geheimnis der Familie von Leuven zu kommen und dieses zu lüften. Sie wird mit dem Auftrag dorthin geschickt, als Kindermädchen für deren Sohn Elias tätig zu werden. Doch, Elias ist ein seltsames Kind, welches schon viele Kindermädchen von ihr hatte. Zugekehrt lebt er in einem Schrankkoffer. Kann Annik sein Vertrauen gewinnen? Dann gibt es dort noch die Brüder Gabriel und Daniel. Beide machen ihr eindeutige Avancen. Gabriel, gut aussehend, charmant aber auch kaltherzig, schroff und abweisend. Daniel, sanftmütig und liebevoll, aber komplett entstellt und hält sich lieber im Schatten auf, der sein Antlitz bedeckt. Je länger Annik dort ist, desto mehr finstere Entdeckungen macht sie. Köchinnen die verschwinden, Räume die von jetzt auf gleich zerfallen, marmornen Statuen von Frauen, einen Rosengarten der immer blüht, ein mysteriöses Mausoleum. Was ist hier im Gange? Welchen Zauber gilt es zu zerstören und zu brechen, damit Annik ihre Aufgabe erfüllen kann? Ist es ein mächtiger Spiegelzauber, der die Seelen der Bewohner gefangen hält? Welche Hexe steckt dahinter und warum? Annik muss reagieren und die Lösung finden, denn so langsam verliert sie ihr Herz an einen der Männer… driftet sie ab und wird selber zu einer Gefangenen Seele? Wer ist Susanne Gerdom? Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene. Wie hat mir das Buch gefallen? Es passiert selten, dass ich ein Buch ausgelesen habe und mich direkt an den Laptop setze um meine Gedanken zu diesem niederzuschreiben. Normalerweise lasse ich es ein bis zwei Tage sacken um dann erst alles aufzuschreiben. Die Betrachtung erfolgt dann meist aus einer anderen Perspektive und mit etwas Abstand. Die Gedanken sind dann freier und nicht mehr direkt mit dem Buch verbunden. Warum, mache ich es heute anders? Weil ich mir die letzten Tage bereits Gedanken zu diesem Buch gemacht habe und stetig das Bedürfnisse hatte über dieses nachzugrübeln. Relativ schnell habe ich festgestellt, der Schreibstil ist überhaupt nicht meines. Viel zu verschnörkelt, viel zu verschachtelt, mitunter für mich als Leser schwer nachvollziehbar, gedankliche Sprünge und oftmals Sätze die nicht klar formuliert sind. Am meisten haben mir aber die gedanklichen Ausschweifungen zu schaffen gemacht bzw. fremdartige Wörter die nicht klar erklärt wurden und wahrscheinlich aus der Hexensprache entstammen. Man durfte sich deren Zusammenhang ein wenig selbst herleiten um das eine oder andere bessere verstehen zu können. Dies dann gepaart mit einer Story, die mich laut Klappentext mehr als angesprochen hat, aber als ich in diese eingetaucht bin, musste ich feststellen, auch diese Art der Story ist nicht meines. Ich bin ein großer Fan von Fantasy, aber diese Story hat mich viele Nerven gekostet. Leider kann ich bis jetzt noch nicht ganz genau sagen, wo genau die Story spielt, aber ich glaube in Antwerpen. Dann bin ich mir nicht ganz sicher in welcher Zeit?! Zumindest weiß ich, dass es Zeitsprünge gibt und manches auch 200 Jahre vorher spielt, aber in welcher Zeit lebt Annik?! Dieses Rätsel konnte ich wiederum nicht lösen. Der Klappentext finde ich, klingt spannender als die Story am Ende hergibt, da es einfach zu viele Verzweigungen sind, zu viele Aber und viel zu viele Fragezeichen über meinem Kopf. Aber…. Trotz alledem musste ich dieses Buch zu Ende lesen. Es hat mich dennoch auf eine Art und Weise gefesselt, dass ich wissen wollte wie es ausgeht. Unter anderen Umständen, hätte ich es vielleicht zur Seite gelegt und irgendwann noch einmal gelesen, aber wie eine magische Kraft hat es mich angezogen und an sich gebunden, wie der Zauber in diesem Buch? Ich musste einfach wissen, was passiert und wie geht es aus? Bedeutet, trotz der Kritik hat dieses Buch ungemein viel Spannung und sorgt dafür, dass der Leser am Ball bleibt und nicht anders kann als zu lesen, zu lesen und zu lesen. Die Spannung baut sich auf, wird dann jäh gebremst durch einen zeitlichen Sprung in eine andre Umgebung und baut sich dort erneut auf. Ganz am Ende verzweigen sich alle Fäden, Orte und Erlebnisse miteinander um ein Ganzes zu werden. Aber dies wird einem erst auf den letzten beiden Seiten bewusst, denn vorher tappt man ein wenig im Dunkeln. Mich selber erinnert die Geschichte eher an ein neumodisches Märchen, als an ein Fantasybuch. Für mich ist diese Story in ihren Ansätzen gut, aber nicht immer optimal gelöst in der Umsetzung. Die Hauptprotagonistin Annik, war mir von Anfang an unsympathisch. Und das will schon etwas heißen. Sie ist gerade einmal 19 Jahre alt und tritt beispielsweise ihrem Arbeitgeber harsch, forsch und recht frech gegenüber. Dieses Verhalten finde ich für eine 19 jährige nicht unbedingt angebracht und kann sie daher schwer ernst nehmen. Ihre ganze Art, liegt nicht mit mir auf einer Wellenlänge so dass ich Schwierigkeiten hatte eine Sympathie zu ihr aufbauen können. Stellenweise fand ich sie in ihrer Art anstrengend und nervend. Dann wiederrum hat sie in manchen Szenen völlig andere Facetten von sich gezeigt, die eher einem kleinen Mädchen ähneln, aber nicht einer Frau, die ansonsten taff und dreist ist. Für mich daher schwer zu greifen und schwer in Worte zu fassen, da es selten passiert, dass mich der Hauptprotagonist nicht direkt packt, sondern eher zweifeln lässt und für mich das Buch dadurch an Gewicht verliert sowie gleichzeitig an Stärke. Die anderen Protagonisten, kann man nicht einzeln charakterisieren, sondern muss diese aus dem lesen heraus für sich selber erschaffen und erörtern. Die Macken dieser kennenlernen und in das Gesamtbild der Story einfügen. Oftmals wird man feststellen, dass man als Leser verzweifelt, weil man nicht genau weiß, wie alle anderen zueinander stehen, wie sie miteinander verwoben sind und was ihre eigentliche Bestimmung ist. Selbst jetzt, in dem Moment wo ich das Buch ausgelesen habe, sind nicht alle Fragezeichen geklärt und nur ganz langsam fallen die letzten Puzzleteile an die dafür vorgesehen Stelle. Aber ob sie richtig platziert sind, kann ich nicht genau sagen, aber ich hoffe es mal, damit die Story für mich am Ende noch einen Sinn ergibt. Mein Fazit: Ein Buch, welches von seiner stetigen Spannung profitiert, welches mich aber leider ansonsten nicht gepackt hat. Die Story ist in ihrer Umsetzung nicht Ideal, das Drumherum wird zu wenig behandelt, mit der Protagonistin habe ich leider nicht auf einer Wellenlänge gelegen und der Schreibstil hat meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen. Von daher vergebe ich 2 Herzen. Dennoch, möchte ich niemanden davon abhalten dieses Buch zu lesen. Wichtig ist immer, es ist meine Kritik und mein Empfinden, was ich hier wiedergebe. Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen und wenn euch der Klappentext genauso angesprochen hat mich wie, steht einem neuen Lesevergnügen nichts im Wege. Manchmal treffen Autoren leider nicht den Geschmack von allen Lesern, was ich aber auch nicht zwingend schlimm finde. Denn Geschmäcker sind unterschiedlich! XoXo Maren

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