Leserstimmen zu
Girl Online on Tour

Zoe Sugg alias Zoella

Die Girl Online-Reihe (2)

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Meine Meinung: Der erste Teil der Reihe “Girl online” hat mir wirklich gut gefallen. Es war ein super Buch für zwischendurch und ich habe mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Penny, die mittlerweile nicht mehr Girl online, sondern Girl offline ist, begleitet ihren Freund Noah auf der Tour durch Europa. Es geht viel um das Tourleben, aber natürlich auch um Penny und Noah und wie die beiden mit der neuen Situation zurecht kommen. Die Bloggerthematik rückt hier stark in den Hintergrund, da Penny beschlossen hat, nach den Vorfällen im ersten Teil, ihren Blog offline zu nehmen. Dennoch schriebt sie ab und an einen Post. Zu Beginn der Geschichte war ich etwas enttäuscht. Die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin und ich war gelangweilt. Umso weiter die Geschichte dann voranschreitet, umso besser wurde es und umso mehr Spaß hat es gemacht. Die beiden Charaktere Penny und Noah haben mir gut gefallen, wobei ich beide manchmal wirklich hätte schütteln können. Beide haben stellenweise sehr dumme Entscheidungen getroffen und haben sich zu schnell runterziehen lassen. Zum Ende wurden die beiden aber ordentlich durchgerüttelt und haben ihre Entscheidungen besser durchdacht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht. Das Buch ist prima für zwischendurch oder für den Sommer. Denn man liest es einfach so weg ohne groß darüber nachzudenken und das macht wirklich viel Spaß. Das Ende des Buches macht auf jeden Fall neugierig auf den dritten Teil, zu dem ich bald greifen werde. Fazit: “Girl online on Tour” ist leider etwas schwächer als sein Vorgänger. Zu Beginn zog sich die Geschichte etwas und auch mit Penny und Noah kam ich nicht so gut zurecht. Dies änderte sich im Laufe der Geschichte aber zum Glück. Dennoch kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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Meinung: Obwohl ich den ersten Band schon vor über einem Jahr gelesen habe, war der Einstieg in das zweite Buch doch sehr einfach. Ich konnte mich noch gut an die Charaktere und die Geschichte erinnern. Da mir der erste Band so gut gefallen hat, hatte ich sehr hohe Ansprüche, was dieses Buch anging, ich wurde aber leider ein wenig enttäuscht. Die Geschichte zog sich meiner Meinung nach sehr in die Länge, ohne, dass etwas wichtiges passierte. Ich fand die Liebesgeschichte der beiden zwar nach wie vor sehr süß, aber es störte mich, dass die beiden einfach so wenig zusammen unternahmen, was natürlich an dem stressigen Alltag auf der Tour lag. Natürlich gab es die ein oder andere romantische Stelle, aber ich fand, davon gab es im Buch einfach zu wenig. Was ich persönlich aber sehr interessant fand, war, dass es im Buch eine Art Stalker gab. Damit möchte ich natürlich keinesfalls sagen, dass so etwas toll ist, aber gerade dadurch wurde die ganze Geschichte noch interessanter zu lesen. Was ich aber auch ziemlich schade fand, war, dass der Blog in zweiten Band leider nicht mehr so oft vorkam, wie im Buch davor. Es gab ihn zwar nach wie vor und es wurden auch einige Beiträge veröffentlicht, aber da diese Beiträge nur noch ein paar ausgewählte Personen lesen konnten, war das einfach nicht mehr das gleiche. Ich hatte eigentlich erwartet, dass ich ein wenig mehr über die Orte erfahren würde, an denen die Konzerte stattfanden, was aber leider meist nicht der Fall war, denn die Tour war sehr stressig. Penny gefiel mir auch in diesem Buch recht gut, denn sie sagte, was sie meinte und behielt diese Dinge nicht nur für sich. Trotzdem fand ich sie in diesem Buch auch recht naiv und es nervte mich manchmal, dass sie Dinge einfach so hinnahm und immer von dem besten im Menschen ausging. Noah fand ich mit seiner romantischen Art wieder sehr niedlich, doch man merkte leider immer mehr, dass er sich durch die Tour veränderte. Er vertraute Penny nicht mehr so, wie im ersten Band und ließ auch mal seine schlechte Seiten raushängen. Ich fand es toll, dass sich Megan und Penny wieder ein bisschen annäherten, aber besonders gern mochte ich Larry. Ich konnte mir wirklich keinen süßeren Bodyguard vorstellen! Außerdem war es toll, dass man von manchen Charakteren eine ganz falsche Vorstellung hatte. Manchmal kam es dann als etwas Gutes, aber manchmal auch als etwas schlechtes heraus. Wie schon vorher gesagt, war die Geschichte ein wenig in die Länge gezogen. Es passierten immer nur wenig neue Dinge, da natürlich auf einer Tour vieles gleich läuft. Ich persönlich fand die letzten 150 Seiten am einfachsten zu lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil lag, denn der war durch das ganze Buch wunderschön, sondern einfach daran, dass dort einfach am Meisten passierte. Man merkte, dass nicht immer alles perfekt sein würde und das man auch damit klarkommen muss und ich glaube, dass Elliot Penny da eine große Hilfe war, denn er stand seiner besten Freundin, egal wie weit sie entfernt waren, immer zur Hilfe. Fazit: Obwohl mir die Geschichte leider nicht so gut gefiel, wie bei dem ersten Band, fand ich das Cover und natürlich auch den Schreibstil einfach toll.

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Inhalt des Buchs: In diesem Buch geht es weiter mit der Geschichte rundum Penny und Noah. Noah geht auf Europatournee und Penny begleitet ihn auf seiner Reise. Sie reisen in verschiedene Städte und das Tourleben hält für beide einige Überraschungen bereit. Penny findet neue Freunde und ihre Beziehung mit Noah wird auf die Probe gestellt. Noah muss von einem Pressetermin zum nächsten und für Penny ist es nicht einfach, dass er so wenig Zeit für sie hat. Ob die beiden diese Krise überwinden werden und was die Abenteuer für sie bereit halten muss man natürlich selber lesen :-) Meine Meinung: Im großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich finde auch Penny in diesem Buch wieder ganz toll und auch die Entwicklung ihres Charakters hat mir sehr gut gefallen. Auch Noah kommt wieder sehr sympathisch rüber. In diesem Buch findet man auch einige tiefgründige Messages fürs Leben, dass man einfach auch auf sich selbst schauen soll und nicht ein Leben für jemand anderen leben. Im zweiten Band findet Penny immer mehr zu sich selbst und lernt durch einige Schwierigkeiten, worauf es wirklich ankommt und was sie aus ihrer Zukunft machen will. Von mir hat dieser Band 2 ganze 4 1/2 Sterne bekommen, weil ich ihn etwas schwächer fand wie Band 1. Ich wurde in diesem Band nicht ganz so verzaubert und mir hat der letzte Funke ein wenig gefehlt, vor allem auch bezüglich der Beziehung zwischen Penny und Noah. Elliot mochte ich übrigens auch wieder sehr sehr gerne und auch seine Geschichte hat mir gut gefallen. Penny ist ein starkes junges Mädchen, deshalb finde ich das Buch vor allem auch für jüngere Leser sehr geeignet. Von mir eine Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf Band 3, weil doch ein paar Fragen offen geblieben sind. Für mehr Details könnt ihr gerne bei meiner Rezension auf meinem Youtube Kanal vorbeischauen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.

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Girl Online ist für mich eins dieser Bücher, die man im Regal stehen sieht, sich sofort ins Cover verliebt und daraufhin gar nicht anders kann, als es sich zu schnappen und – natürlich nachdem man es bezahlt hat! - mit nach Hause zu nehmen. Eine Liebesgeschichte zum Dahinschmelzen von YouTube-Megastar Zoe Sugg (alias Zoella) Dieser Zusatz, der unter dem Klappentext zu finden ist, fiel mir erst auf, als ich meinen neuen Schatz noch einmal in Ruhe betrachtete bevor es seinen Platz in meinem Bücherregal zugewiesen bekam. YouTube-Megastar? Ich schien eindeutig igendwas verpasst zu haben, denn bis dato hatte ich noch nie etwas von einer Zoe Sugg oder Zoella gehört. Meine Neugier war geweckt und so verabredete ich mich am Abend mit meinem Freund google und ließ mich auf den neusten Stand bringen. Bei Zoella handelt es sich demnach um eine Beauty- und Lifestyle Bloggerin/Vloggerin (kein Wunder, dass mir der Name so gar nichts gesagt hat. Mir reichen Seife und Nivea um straßentauglich zu sein xD), die Millionen Abonennten hat und nun ihr erstes Buch auf den Markt gebracht hat. Laut meinem Freund google ist das aber eigentlich gar nicht ihr Buch, sondern nur ihre Idee, die dann von einem Ghostwriter umgsetzt wurde. Ok, dachte ich mir, also ist das Buch viel mehr wie eine Marke, der Zoella ihr Gesicht und ihren Namen geliehen hat. Dabei liegt die Betonung auf dachte, denn jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich eher den Eindruck, als handle es sich hierbei nicht nur um eine Idee, sondern um Zoes Leben. Vielleicht nicht 1 zu 1, aber ein Teil dieser “Idee” wurde meinem Eindruck nach davon inspiriert. So hat auch Zoe bereits als Teenager gebloggt und leidet – ebenso wie Hauptprotagonistin Penny - an Panikattacken. Gerade mit solch einem Detail an die Öffentlichkeit zu gehen – wer gibt immerhin gerne zu, dass einem die eigene Psyche manchmal lähmt – macht Zoe für mich sympathisch und es ist mir absolut egal, ob sie das Buch nun selbst geschrieben oder nur daneben gesessen und Anleitungen gegeben hat. Damit aber genug von Zoe - Zeit, sich dem Buch zu widmen. Penny ist - wie weiter oben bereits erwähnt - die Hauptprotagonistin in diesem Buch, die Erzählerin, das Girl Online. Schüchtern, tollpatschig und mit Liebe zur Fotografie meistert sie ihren Alltag oft mehr schlecht als recht, tritt in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und schüttet anschließend ihr Herz bei ihrem besten Freund Elliot aus - oder auf ihrem Blog. Hier hat sie mit der Zeit eine beachtliche Anzahl an Lesern gewonnen, die sich durch die Alltagsprobleme des Girl Online mit ihr verbunden fühlen. Elliot ist eine Marke für sich. Ich war immer wieder fasziniert von all den Kleinigkeiten, die er wusste und für die er sich begeistern konnte und sein doch etwas unkonventioneller Kleidungsstil, den er nicht nur zu tragen, sondern zu leben scheint, verlieh ihm eine ganz besondere Persönlichkeit. Damit hört die Liste der für mich tollen Charaktere aber noch nicht auf. Noah, der Herzbube dieser Geschichte, hinterließ bei mir zu Beginn den Eindruck, als wenn es sich hier nur um einen einfach gestrickten, leicht durchschaubaren Schönling handeln würde. Und ja, er ist einfach gestrickt und leicht durchschaubar - und dann auch wieder nicht. Er hat eine Art an sich, die mein Mädchenherz höher schlagen lässt und das hat nichts damit zu tun, dass er Gitarre spielen und singen kann. Auch hier sind es mal wieder die Kleinigkeiten, wegen denen er sich in mein Herz vorarbeiten konnte. Die besonderen Orte, die er geteilt hat, das aufmerksame Zuhören, das Verständnis, seine Hilfsbereitschaft oder auch der herzliche, liebevolle Umgang mit seiner Oma und seiner kleinen Schwester - all das machte ihn dann schlussendlich für mich doch nicht so einfach gestrickt. Die restlichen Charaktere kann man gut und gerne in zwei Kategorien aufteilen. Während die Einen oberflächlich, berechnend und hinterhältig sind, sind die anderen einfach nur toll. Sie sind füreinander da, geben sich Halt, nehmen den Anderen, wie er ist und geben einem das Gefühl, dass man mit Zusammenhalt jede Hürde meistern kann. Und von eben diesen Hürden gibt es, dank unserer lieben Penny, so einige. So hat diese nach einem Unfall nicht nur mit Panikattacken zu kämpfen, die ihr Leben gründlich auf den Kopf stellen und bereits damit beginnen, Penny in ihren Handlungen und Entscheidungen zu lähmen. Auch die brisante Thematik des gläsernen Word Wide Web findet hier Raum und zeigt dem Leser nicht nur auf, wie schnell man in den Weiten des Internets seine Anonymität verlieren und unter Beschuss geraten kann, sondern auch, wie groß die Macht unseres Onlinelebens über uns sein kann. IN WENIGEN WORTEN Girl Online ist einfach zuckersüß, herzlich, persönlich, witzig, charmant und herrlich tollpatschig. Ein Wohlfühlbuch mit Herzklopfpotenzial. Ein Mutmach- und Stehaufbuch mit Zuckerguss und rosa Schleife.

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Nachdem ich letztes Jahr das erste Buch von Zoe verschlungen habe, hatte ich schon die Vorahnung, dass es dieses Mal auch der Fall sein würde. Ich lag total richtig. Ich klebte förmlich an dem Buch bis die letzte Seite gelesen war und ich das Buch zugeklappt habe. Der Schreibstil von ihr war wie beim ersten Teil sehr locker und ziemlich unkompliziert. Auch die englischen Begriffe waren sehr verständlich und mit einem guten Schulenglisch kann man das Buch problemlos lesen ohne großartig jedes Wort nachschlagen zu müssen. So habe ich beide Bücher auf englisch verschlungen und werde das auch in Zukunft bei ihr. Ein Verlangen, die Bücher nochmals auf deutsch zu lesen habe ich nicht, da das geschriebene in Englisch sehr verständlich ist. Oft hatte ich das Gefühl, dass Zoe sich mit ihren Erzählungen im Kreis dreht und die Geschichte an manchen Stellen nicht weiterkommt. Dazu kam noch das vieles vorhersehbar war und mich, als Leser, nicht sonderlich überrascht hat. Im ersten Teil ist ihr das deutlich besser gelungen. Das große Rätsel, wer die Person ist, die Penny systematisch versucht fertigzumachen hat Zoe allerdings sehr gut geheim halten können. Bis zum Schluss hatte man keine Ahnung hatte wer es sein könnte. Als dann heraus kam wer es ist, habe ich mir nur gedacht “ Ahhh…klar doch. Macht doch irgendwie Sinn“. Fazit Girl Online on Tour ist zwar eine gelungene und interessante Fortsetzung zum ersten Teil der Reihe, allerdings hat dieser Teil mich nicht ganz vom Hocker gerissen. Es ging dann soweit, dass sich meine anfängliche Begeisterung in Enttäuschung geändert hat. Das Buch war ganz nett aber dabei bleibt es dann auch. Es ist daher kein Buch bei dem ich behaupten würde, dass man es unbedingt lesen sollte sonst hat man etwas verpasst. Grottenschlecht ist es aber auch nicht sondern eher mittelmäßig.

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"Girl online on Tour" ist leider nicht so ganz das, was ich erwartet habe. Zwar bekommt man hier eine nette, leicht zu lesende Geschichte für Zwischendurch, doch so richtig umgehauen hat sie mich nicht. Über die komplette Zeit plätschert die Geschichte einfach nur so vor sich hin. Es passiert für meinen Geschmack einfach zu wenig und so fiel es mir teilweise echt schwer am Geschehen dran zu bleiben. Penny war mir von Anfang an nur so mäßig sympathisch. Sie wirkt wie das kleine Mädchen von nebenan, das zu ihrem Rockgott hochschaut und dabei selbst nur noch zurück steckt, was ich teilweise etwas anstrengend fand. Erst gegen Ende schafft sie es, ein bisschen aus sich raus zu gehen und endlich mal das zu machen, was sie möchte. Die komplette Geschichte ist leider ziemlich oft mit Klischees behaftet. Der Rockstar, der super gut aussieht und auf den natürlich alle Mädchen fliegen, Starallüren, die unscheinbare Freundin des Rockstars. Das alles konnte mich nicht so richtig überzeugen. Von Spannung ist leider auch kaum etwas zu finden. Zwar gibt es einen verrückten Stalker und es gilt herauszufinden, wer das ist, aber das ist dann auch schon alles. Ich muss zugeben, dass mich die Auflösung hier sogar überrascht hat und ich nicht mit dieser Person gerechnet hätte. Eine Liebesgeschichte ist zwar vorhanden, hätte aber für meinen Geschmack auch noch mehr sein können. So richtig Romantik kommt nie auf und so fehlte einfach das gewisse Etwas. Gegen Ende fing das Buch dann an richtig gut zu flutschen. Ich wollte dann doch wissen, wie alles ausgeht, wer der Stalker ist, was mit den verschiedenen Beziehungen passiert. Letztendlich kann das Ende das Buch nicht retten, ich bin trotzdem etwas enttäuscht davon. Doch einen Pluspunkt bringen die letzten Seiten, die mich fesseln konnten dann doch. Ich kann gar nicht genau sagen, warum mich das Buch jetzt nicht so richtig überzeugen konnte. Für mich fehlte einfach irgendwas. Die Geschichte blieb zu lange banal und plätscherte nur so dahin. Es ging gefühlt nur von einem Konzert zum nächsten und so blieb nicht nur die Handlung, sondern auch die Spannung ziemlich auf der Strecke. Selbst die Blogbeiträge die zwischendurch immer wieder eingestreut sind gefielen mir nicht so richtig. Sie wirkten auf mich einfach zu sehr gewollt teeniemäßig. Fazit: Ein Buch, das sich zwar gut lesen lässt, mich jedoch mit der Handlung nicht überzeugen konnte. Ich musste mich lange Zeit immer wieder zum Lesen zwingen, da das Geschehen für meinen Geschmack nicht richtig vorwärts kommt und die Geschichte eher mit Klischees gespickt ist, als mit originellen Ideen. Das Ende ist dann zwar gelungen und die letzten Seiten ließen sich echt gut lesen, jedoch konnte das Buch mich im gesamten nicht wirklich überzeugen.

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Als ich erfahren habe, dass es einen zweiten Band von Girl Online gibt, habe ich mich riesig gefreut. Denn schon der erste Band hatte mich fest im Griff und war eines meiner Lesehighlights in 2015. Das Cover hat Wiedererkennungswert, es erinnert sofort an Band 1, was mir gut gefällt. Band 1 hatte ich auf Englisch gelesen, weswegen ich etwas unentschlossen war, ob ich Band 2 auf Deutsch lesen sollte. Aber meine Bedenken wurden sehr schnell ausgeräumt, denn die Übersetzung ist großartig. Der Schreibstil von Zoe Sugg wurde perfekt getroffen. Umgangssprachlich und trotzdem mit einer gewissen Tiefe an wichtigen Stellen. Auch wurden wichtige Begriffe wie „Autumn Girl“ nicht ins Deutsche übersetzt. Natürlich dreht sich dieses Buch wieder um Penny und Noah. Penny ist etwas reifer geworden, hat sich aber ihren tollpatschigen Charme erhalten. Noah steht am Beginn seiner Musikkarriere und muss lernen, mit dem Erfolg zurechtzukommen. Liebgewonnene Charaktere wie Elliot, der beste Freund von Penny, kommen im Buch genauso vor wie neue Nebencharaktere. Beispielsweise Blake, Noahs bester Freund, der ebenfalls ein Bandmitglied ist. Allerdings konnte ich mit ihm nicht viel anfangen und oftmals habe ich mich gefragt, wie das der beste Freund von Noah sein kann. Wenn man sich den Klappentext durchliest könnte man meinen, dass dieses Buch fern der Realität ist. Denn welcher Teenager hat schon einen Freund, der auf dem besten Weg ist, berühmt zu werden und geht dann noch mit ihm auf Tour. Aber schließlich müssen auch Penny und Noah mit ganz normalem Beziehungsstress zurechtkommen. Es mag zwar etwas anders verpackt sein, aber letztendlich muss man versuchen, seinem Freundeskreis gerecht zu werden, mit Eifersucht umzugehen und so weiter. Egal, ob sich die Handlung in einem kleinen Dorf oder eben – wie bei Girl Online - auf Tour abspielt. Das Buch hat mich auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen. Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert und mich sehr oft selbst wieder gefühlt, als wäre ich gerade mal 16 Jahre alt. Das ist eines der Zauber des Buches – es nimmt einen mit in die Gefühlswelt eines Teenagers und das so intensiv, dass man sein Alter vergisst. Man weiß wieder, wie es war, ein Teenager zu sein und kann das Verhalten der Protagonisten total nachvollziehen. Wie bereits erwähnt war der Schreibstil wieder umgangssprachlich leicht, aber mit Emotionen an den richtigen Stellen. Vor allem bei den Blogeinträgen habe ich immer das Gefühl, dass das Buch mit sehr viel Herzblut geschrieben ist. Besonders hier ist man Penny sehr nahe, da die Einträge ehrlich und wie aus dem Leben gegriffen sind. Fazit: Auch Band 2 konnte mich voll überzeugen. Ich bin begeistert und hoffe, dass wir noch viel von Girl Online lesen werden. Ich bin immer wieder begeistert, wie lebendig diese Buchreihe ist. Erfrischend und trotzdem emotional. Hier spürt man das wahre Leben.

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Buchgestaltung Die Aufmachung beider Ausgaben deutsch/englisch gefällt mir in etwa gleich gut. Ich mag einfach diesen Polaroid-Style, denn beide Cover haben und die vielen kleinen süßen Details, die zwar nicht zu 100% zum Buch passen, aber trotzdem etwas mit Pennys Leben zu tun haben. Der Titel ist nicht so mega einfallsreich, aber er trifft die Handlung doch gut. Meinung Das Girl Online nicht komplett von Zoella geschrieben wurde, weiß ja inzwischen wohl jeder. Wieso auf dem Cover immer noch ihr Name steht, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber da ich den ersten Band schon sehr süß fand (egal, wer den nun geschrieben hat) hatte ich demnach auch Lust weiter zu lesen. Die Idee der Bücher ist nicht wirklich innovativ, beinhaltet aber die perfekte Story fürs „zwischendurch Lesen“ und die macht Spaß. Mir hat der zweite Band deutlich besser gefallen, als noch der erste Teil. Das lag zum einen an der Protagonistin Penny. Sie hat in Band eins eine langsame Entwicklung durchgemacht und hier war ihr Charakter dann etwas gefestigter. Zwar ist sie noch immer unsicher und zweifelt viel, aber ihre Figur war standhafter und hat auch bessere Entscheidungen getroffen. Ich fand sogar, dass Penny hier ein echt gutes Vorbild abgegeben hat. Sie stellt ihre Beziehung nicht zwanghaft vor ihr eigenes Wohl und denkt auch mal darüber nach, was sie eigentlich will – eben ganz unabhängig von Noah. Das war echt ein toller Konflikt und ich fand diesen auch zum Ende hin gut ausgeführt. Im Zentrum des Buches steht auch viel das ganze Star-Thema – mal von der Seite der Freundin eines Musikers eben. Wie schwer eine Fernbeziehung ist und was für krassen Internet-Hate man abbekommt, obwohl Fans einen gar nicht persönlich kennen. Das ist ein sehr realistisches Phänomen unter jungen Mädchen, die irgendwelche Promis anhimmeln und mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin näher darauf eingegangen ist, wie sich eigentlich die Betroffenen fühlen. Da steckte wohl ein Teil Eigenerfahrung mit. Die Story ist locker, überrascht nicht oft, unterhält aber bestens. Neben Penny und Noah treffen wir auch bekannte Freunde wieder, darunter z.B. Eliott, der dieses Mal auch eine süße kleine Liebesgeschichte bekommen hat. Ohnehin mochte ich seinen Charakter in diesem Buch gerne und die Freundschaft zwischen ihm und Penny war super dargestellt und ging mal etwas mehr in die Tiefe. Auch einige neue Figuren lernen wir kennen, welche ich im Gegensatz zu den Alten dann aber doch wieder etwas zu klischeehaft empfand. Die Liebesgeschichte ist gar nicht so übermäßig im Vordergrund gewesen, wie ich es erwartet hatte. Penny und Noah hatten zwar einige niedliche Szenen, aber im Großen und Ganzen sind sie doch oft getrennt und gehen ihren eigenen Leben nach. Vielleicht kam es mir auch deshalb so vor, als würde Penny eigenständiger handeln und denken und sich ihr Leben langsam aufbauen. Ihr Blog „Girl Online“ ist auch immer noch präsent, allerdings waren die Beiträge der Webseite mal etwas interessanter, statt nur das Wiederkauen bereits gelesener Kapitel, wie noch zuvor im ersten Teil der Reihe. Die Sache mit Pennys Familie, die für sie da ist und sie unterstützt fand ich auch ganz toll und hat eine schöne Atmosphäre gezaubert. Vom Plot her hatte das Buch manchmal schon ein paar Längen – mir ist zu wenig passiert. Alles in allem lief die Geschichte aber rund und hatte ein schönes Happy End. Fazit Die Fortsetzung von Girl Online gefiel mir deutlich besser, als der erste Band. Zwar ist das Buch für eingefleischte Contemporary Fans nichts Besonderes, aber es liest sich weg wie nichts, erzählt eine süße Story und kann mit einer Protagonistin punkten, die sich sichtbar weiterentwickelt hat und kluge Entscheidungen trifft, wobei sie dennoch typisch Teenie bleibt. Wer Band 1 mochte, wird auch diesen Teil gerne mögen. Fluffy-Romance eben :D

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