Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

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Schon länger lag dieses Buch auf meinem SUB ziemlich weit oben, aber dann kamen immer wieder Bücher dazwischen, die ich jetzt sofort lesen musste. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, dachte ich mir, hättest das mal früher gelesen. Es ist wirklich ein tolles Buch und man kann sich sehr gut in die Protagonistin Emi hineinversetzen. Die Autorin haben eine lustige, aber auch liebevolle Geschichte geschaffen, die perfekt ist, wenn man mal aus dem Alltagstrott fliehen möchte. Die Entwicklung zwischen Emi und Erik ist zauberhaft. Wie sich beide am Anfang hassen und sich dann doch im Laufe des Buches eingestehen müssen, dass der andere gar nicht so schlecht ist, wie man gehofft hat. Man erlebt das typische Leben eines Teenagers, der sich von seiner Familie nicht verstanden fühlt und absolut kein Bock auf die neue Freundin seines Vaters hat. Ich denke das sich viele Menschen in den Charakteren wiederfinden. Zum Schluss bleibt mir dann nur noch zu sagen, wer mal Lust auf einen kleinen Exkurs in den Kopf eines Teenagers hat, der sollte sich unbedingt die Zeit für dieses tolle Buch nehmen. Ihr werdet nicht enttäuscht.

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Bereits das Cover gibt einen Hinweis auf die doch recht außergewöhnliche Geschichte, die mit so viel Witz, Charme und schwarzen Humor erzählt wird, dass die Lesezeit mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" ein echter Genuss ist. Emi ist ein Teenager-Mädchen, das sich aufgrund ihrer trotzig-motzigen und doch ungewollt witzigen und unheimlich schlagfertigen Art von anderen Jugendbuch-Protagonistinnen abhebt. Ihre miese Stimmung ihren Mitschülern und ihrer Familie gegenüber ist jedoch durchaus nachvollziehbar, schließlich muss sie sich nicht nur mit den normalen Problemen eines Teenagers herumschlagen, sondern auch gleichzeitig mit einer neuen Umgebung und neuen Leuten. Zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder ist sie kürzlich vom sonnigen Heidelberg ins nass-graue Hamburg gezogen. Ihre beste Freundin ist hunderte Kilometer entfernt und scheint zudem aktuell eh mehr Interesse an ihrem neuen Freund als an ihrer ins Exil gezogenen Freundin zu haben. Für Emi ist es nicht leicht, in der neuen Stadt Anschluss zu finden, sie sperrt sich gegen alles und jeden und geht lieber ihrem Hobby nach. Tagein tagaus beschäftigt sie sich mit dem Tod – was im ersten Moment ziemlich morbide klingt. So sammelt sie in ihrem Notizbuch nicht nur Berichte über außergewöhnliche und besonders skurrile Todesfälle, sondern lässt auch alle Menschen, die ihr auf die Nerven gehen (und das sind aktuell eigentlich alle) in ihren Gedanken sterben. Jeder Person ordnet sie eine passende Art zu sterben zu und lässt ihrer Kreativität dabei freien Lauf. Anfangs musste ich bedingt der vielen Todeswünsche für ihre Mitmenschen, bei denen sie auch ihre Familie nicht außen vor lässt, etwas schlucken. Dieses Buch kann man definitiv nur dann mit großem Genuss lesen, wenn einem schwarzer Humor liegt und man seine moralischen Vorstellungen ausklammert. So brauchte ich tatsächlich einige Seiten, um mich voll und ganz auf diese Geschichte einzulassen, doch schlussendlich hat sich mein „Fallenlassen“ gelohnt. In der Schule macht Emi schließlich Bekanntschaft mit ihrem ebenso schwarz gekleideten männlichen Pendant. Erik, ein gut aussehender und verschlossener Junge, dem viel nachgesagt wird und der doch eine besondere Stellung in der Klasse innehat. Niemand traut sich so recht an ihn heran und schon gar nicht traut sich jemand, ihm seinen Stammplatz in der letzten Reihe am Fenster streitig zu machen. Niemand? OK, niemand außer Emi. Der Schlagabtausch der beiden Jugendlichen, der sich durch die komplette Geschichte zieht, ist ein wahres Feuerwerk. Eine gepfefferte Challenge, deren fiese Aufgaben es ganz schön in sich haben, trägt ebenfalls einen Großteil dazu bei, dass ich beim Lesen regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Natürlich ist der Verlauf der Geschichte zu erahnen und doch hat das ganze Drumherum dafür gesorgt, dass die Vorhersehbarkeit nebensächlich wurde. Viel zu sehr habe ich mich auf die immer neuen Challenge-Aufgaben gefreut und jedem explosiven Aufeinandertreffen von Emi und Erik entgegengefiebert. Kurzweilig, schwarz-humorig und gleichzeitig unheimlich liebenswert! Ich hatte sehr viel Spaß mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" und werde die Geschichte mit ihrer besonderen Heldin so schnell nicht mehr vergessen.

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MEINE MEINUNG : In „Für dich soll's tausend Tode regnen“ geht es um Emi, die jedem der ihr auf die Nerven geht, eine Todesart verpasst. Viele Dinge sind in ihrem Leben neu angefangen mit der neuen Freundin ihres Vaters und bis hin zur neuen Schule. Sie gerät mit Erik zusammen, der in der Schule immer auf Cool macht. Emi schlägt ihm eine Wette vor und merkt, aber mit der Zeit, das er auch anders kann. Wird sie ihre Verwünschungen bald lassen? Emi hat schon immer den Menschen, die sie auf die Palme gebracht haben eine Todesart gewünscht. Zurzeit ist alles in ihrem Leben anders angefangen mit dem Umzug und der neuen Freundin seines Vaters. Sie ist eher eine von denen, die nicht so auf der Liste der beliebten Mädchen ist. Ihr Bruder scheint dagegen immer sehr beliebt und das bekommt sie oft zu hören. Dazu kommt noch ihr Hobby, skurrile Todesarten in einem Buch festzuhalten. Erik hat gerade seine 4 Wochen beendet, die er von der Schule suspendiert wurde und will nun wieder auf seinen festen Platz in der Klasse sitzen. Doch Emi sitzt nun auf diesem. Er scheint zu meinen, dass er sich alles erlauben kann und das keiner ihm Wiederworte gibt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und passt zu diesem Jugendbuch und hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte mitgenommen. Das Buch wird am meisten aus der Sicht von Emi erzählt und man kann sie so noch näher kennen lernen und ihr Umfeld. Die Nebenfiguren aus ihrer Klasse und ihre Familie haben sich perfekt ins Bild gefügt. Die Kulisse rund um Emi hat mich direkt neugierig gemacht und ich wollte mehr wissen. Die Spannung und Handlung zieht den Leser mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Emi. Man folgt ihr durch ihren Alltag und merkt dabei, dass sie mit ihrer Art nicht immer gut bei anderen ankommt. Es gibt, aber auch witzige Stellen, an denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Als dann noch Erik auf der Bildfläche erscheint, habe ich mit großer Aufregung verfolgt wie die Anna Pfeffer den Verlauf gestaltet hat. Die Handlung wird mit jeder Seite intensiver und ich konnte mich kaum aus dem Buch befreien. Ob Emi am Schluss feststellt, dass Erik auch andere Seiten hat und dass es vielleicht nicht immer gut ist Menschen verschiedene Todesarten zu wünschen? Dies war mein erstes Werk von Anna Pfeffer und ich bin überrascht, wie sehr mich das Jugendbuch bewegt hat. Das Thema Tod ist nicht einfach zu verpacken finde, wenn es um eine Geschichte geht, jedoch schafft es Anna Pfeffer hier mich bis zuletzt im Buch zu halten. Das Cover passt einfach perfekt und es spiegelt die Geschichte einfach wieder.Die Farbe Schwarz dominiert und der Schriftzug macht den letzten Schliff. Die Bilder wie der Totenkopf haben sich ins Bild gefügt. Fazit : Mit „Für dich soll's tausend Tode regnen“ schafft Anna Pfeffer einen besonderen Jugendroman, der mich mit jedem Kapitel mehr in Emis Welt gezogen hat. Ihr Stil ist besonders und macht Lust auf das nächste Buch.

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Worum geht es in dem Buch? Emi, nicht gerade der Sonnenschein unter den Hamburger Schülern, aber trotzdem mit einem ganz großen Herzen, frönt ihrer Leidenschaft nur zu gern. Sie sammelt Berichte von skurrilen Todesarten. Den Emi, verpasst jedem, der ihr auf die Nerven geht in Gedanken eine Todesart. Jeder stirbt dramatisch, unaufhaltsam und in ihrer Vorstellung mehr als abgefahren. Seit dem Umzug nach Hamburg wird es immer schlimmer. Die neue seines Vaters, die versucht in die Mutterrolle hineinzuschlüpfen, nervt einfach nur. Ihr Bruder, der Strahlemann vor dem Herren, wird irgendwann auf seiner eigenen Schleimspur ausrutschen und elendig krepieren. Oder Erik, der Adonis und das Alphatier der Schule macht ihr mit seinen doofen Sprüchen jeden Tag zunichte. Er wird definitiv an zu viel Handykonsum sterben. Doch es könnte nicht schlimmer kommen. Emi und Erik sollen in Chemie eine Arbeitsgruppe bilden. Nicht nur zwischen den beiden knallt es heftig, sondern auch der Versuch geht gewaltig in die Hose. Die Strafe für beide bedeutet: 8 Wochenenden lang Graffitis von den Wänden schrubben. Emis Leben könnte nicht beschissener werden. Daher schlägt sie ihm einen Wettkampf vor… denn sie will nur weg von ihm! Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringen muss und je abgefahrener seine Todesarten werden, desto mehr stellt Emi fest, Erik ist gar nicht so übel… oder doch?! Wer ist Anna Pfeffer? Hinter den Pseudonymen Anna Pfeffer und Rose Snow stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 70 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst. Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy. Und am 12. September erscheint unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj. Wie hat mir das Buch gefallen? Der Titel dieses Buches ist ja mehr als verheißungsvoll und daher liegt die Buchlatte und die Erwartungshaltung schon sehr hoch. Entweder gibt man einem Buch diesen Namen, weil man echt Eier in der Hose hat oder weil man so durchgeknallt ist, dass es einem egal ist und man selbst jeden Tag Menschen in seinem Umfeld dramatische Todesarten zukommen lässt. Wer weiß… dieses Rätzel wird wohl ungelöst bleiben! Aber, das Rätzel um Emi, das ist lösbar! Emi, eine wirklich strange und urkomische Hauptprotagonistin. Eine junge Schülerin, die die Farbe schwarz sehr erfrischend findet und die Artikel über Todesursachen sammelt, die nicht alltäglich sind. Diese werden in ihrem, wie soll es schon anders sein, schwarzen Buch aufbewahrt! Seitdem Emi mit ihrem Vater und ihrem Sonnenscheinbruder nach Hamburg ziehen musste, gerät ihr Leben ein wenig aus dem Gleichgewicht. Emi ist eher das Gewitter mit den dunklen Wolken in der Familie und knüpft weder schnell Bekanntschaften, noch hat sie Interesse daran. Sie ist lieber alleine und wünscht jedem, der ihr auf die Nerven geht, eine skurrile Todesart an den Hals. Vielleicht ist auch das der Grund, warum sie Erik auf der einen Seite interessant und auf der anderen unendlich nervig und ätzend findet. Emi, ist eine kleine negative Heldin, doch eine, die so viel sympathisch mitbringt, dass man sie als Leser einfach gerade wegen ihrer negativen Art unendlich gerne haben muss. Den unter diesem harten und negativ eingestellten Kern, verbirgt sich eine liebenswerte und großherzige Person. Erik, der leicht negative Gegenpart zu Emi, ist kein Deut besser. Auch er geht eher negativ als positive durch die Gegend. Wünscht zwar niemandem Todesarten an den Hals, aber kann ohne sein Handy nicht leben und legt dieses seltenste aus der Hand. Er ist ein Einzelgänger und gerade das macht ihn zu etwas ganz besonderem in der Schule. Deswegen sehen alle zu ihm auf, denn nur Typen wie Erik werden von der Schule für 4 Wochen suspendiert. Daher heißt es, Vorsicht mit wem man sich anlegt! Diese beiden Protagonisten ergeben ein tolles Ganzes. Denn sie sind so wunderbar negativ, so sarkastisch und zynisch, dass es eine wahre Wonne ist, die Passagen mit den beiden zu lesen. Als weitere Protagonisten werden noch angeführt Emis sportlicher Bruder, dem die Sonne anscheint jedem Tag aus dem Hintern strahlt und der so wunderbar positiv eingestellt ist, dass manche es zum kotzen schön finden. Der gleiche Gegenpart dazu, bildet die Schwester von Erik. Denn auch sie ist völlig anders als ihr Bruder. Sie ist sehr sportlich, sehr auf ihren Körper und ihre Nahrung fixiert und postet was das Zeug hält all diese Dinge im Internet. Daher ergänzt sie sich hervorragend mit Emis Bruder. Ob es da wohl funkt… ich weiß es nicht! Auch sehr strange ist die Kombination Emis Vater und seine neue Freundin. Er ist Therapeut und sie ist Ärztin. Schön sind immer die Szenen, in denen Emis Vater anfängt sein Therapeutenrepertoire zu entpacken und mit seinen Kindern diverse Handlungen zu besprechen und diese aus Fachsicht zu deuten. Herrlich! In meinen Augen ist dieses Buch gespickt von Protagonisten die herzlich und gleichzeitig urkomisch sind. Alle waren mir von Anfang an, mehr als sympathisch und dies hat sich durch das Buch durchgezogen. Es gab keinen Moment in diesem, in dem ich eine der Figuren verflucht habe oder sie nicht mehr mochte. Ein ineinandergreifen von Charakteren, die dann ein tolles Ganzen ergeben und die Story zu etwas herausragendem machen. Alle unterschiedlich, aber doch auch alle wieder gleich! Wirklich toll! Kernpunkt der Geschichte ist das Zusammenspiel zwischen Emi und Erik. Sie tough und er Stur. Zwei Dickköpfe treffen aufeinander und wollen definitiv nicht zusammen die Strafarbeit die sie aufgehalst bekommen haben absolvieren. Daher beginnt ein Wettstreit zwischen den Beiden, in denen sie sich gegenseitig Aufgaben stellen, die der andere lösen muss. Und genau hier, also jetzt… werde ich schweigen und keine einzige Aufgabe verraten! Nur so viel sei gesagt… ich habe mich köstlichste amüsiert! Lauthals gelacht und manche Szenen laut vorlesend meinem Sohn zum Besten gegeben. Die Geschichte spielt in Hamburg. Das schöne ist, jeder von uns kann sich in diese Stadt hinein versetzen. In das oftmals triste Wetter, das norddeutsche Feeling und die ganz eigene Art der Hamburger mit ihrer Mentalität. Für mich ein Buch, welches ich sofort fühlen und auch gleichzeitig die einzelnen Gefühle von Emi nachvollziehen konnte. Der Schreibstil von Anna Pfeffer ist ganz toll. Ich mag ihn total, da er sehr gradlinig ist. Ganz klar und gleichzeitig hervorragend auf den Punkt. Für mich, keine unnötigen Ausschmückungen, kein in die Länge ziehen, sondern ein Schreibstil der durch seine Gradlinigkeit besticht und gleichzeitig durch sein punktuelles ausschmücken von Situationen aufgrund von Adjektiven. Der Stil ist jugendlich, aber nicht zu sehr, so dass es auch wunderbar von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich finde man ist nie zu alt, für so ein tolles Buch! Mein Fazit: Das Gefühl von Verliebtheitskribbeln, Gänsehaut am ganzen Körper… gepaart mit zwei herzergreifenden Protagonisten, die mit ihrem schwarzen Humor das Buch zum Leben erwecken und das obwohl hier sehr oft vom Tod gesprochen wird. Eine schwarze Komödie mit viel Humor, vielen Gefühlen, viel Jugendlichkeit und ganz viel Empathie. Von daher muss ich einfach 5 von 5 Herzen vergeben! Wer schon immer einmal etwas über skurrile Todesarten wissen wollte, wer schon immer einmal erfahren wollte, was es heißt zu wetten, wer schon immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt Prüfungen zu absolvieren um einer Strafe zu entgehen, muss dieses Buch zur Hand nehmen. Egal ob Jugendlich oder Erwachsen, dieses Buch begeistert beide Sparten und versüßt mit leicht exzentrischer Todessucht den Tag!

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Für dich soll’s tausend Tode regnen ist der erste Jugendroman des Autorenteams Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, veröffentlicht unter dem Pseudonym Anna Pfeffer. Von der ersten bis zur letzten Seite des Romans hat mich die lockere und humorvolle Erzählweise der beiden Autorinnen so sehr amüsiert, dass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden beendet hatte und am liebsten sofort wieder von vorne begonnen hätte. Mit Emi hat sich das Autorenteam eine ganz besondere Protagonistin für ihre Geschichte ausgedacht, denn Emi interessiert sich mehr für den Tod als für das Leben und liebt es ungewöhnliche Todesanzeigen und -mitteilungen in ihrem schwarzen Buch zu sammeln. Ihre besondere Eigenart und Vorliebe macht Emi als Romanfigur für den Leser sehr interessant. Sie ist nicht das klischeehafte schüchterne Mädchen von nebenan, sondern eine rebellierende, starke Persönlichkeit, die es in sich hat. Wenn Emi loslegt, dann können die Fetzen fliegen und nicht selten verletzt sie dabei die Menschen. Emis extreme Persönlichkeit beschert ihr nicht unbedingt viele Freunde und macht sie an ihrer neuen Schule in Hamburg sofort zur Außenseiterin. Aber mit wem könnte man sich als Leser nicht besser identifizieren, als mit einem Außenseiter? Doch wenn ihr nun glaubt, Emi wäre aufgrund ihrer Todesphantasien eine schlechtgelaunte und negative Protagonistin – im Gegenteil! Emis Gedanken sind witzig und ihre ausgedachten Todesarten äußerst erfinderisch und komisch. Ob Todesstürze, Krankheiten, Morde oder Vergiftungen – Emi rächt sich mit ihrer Fantasie, was ich erstaunlich erfrischend und erheiternd fand, denn die Vorstellung von einer Rache per Gedankenübertragung ist verlockend! Aber nicht nur Emi ist ein Sonderling, auch Erik, ihr unfreiwilliger Tischnachbar, ist das Gegenteil einer Frohnatur. Als Sohn eines vermeintlichen Mörders wird er gefürchtet und bewundert zugleich und scheint genau die Person zu sein, die Emi gerade gar nicht in ihrem chaotischen Leben brauchen kann. Erik ist unnahbar und geheimnisvoll. Seine Figur fand ich besonders spannend, denn weder Emi, noch der Leser erfährt viel über seine unergründliche Wesensart. Als sich eine Art Challenge zwischen Erik und Emi entspinnt, bei der sie sich abwechselnd Mutproben stellen, habe ich jedes Mal ungeduldig die Steigerung des Schwierigkeitsgrads der Aufgabe erwartet und mich gefragt, wer von beiden letztendlich den anderen am meisten blamieren wird. Obwohl sich beide zu Beginn abgrundtief hassen (Emi hat sämtliche Todesarten für Erik in petto), kommen sie sich zwangsläufig näher. Für dich soll’s tausend Tode regnen erzählt die glaubwürdige Geschichte zweier ungewöhnlicher Teenager, die letztendlich gar nicht so sonderbar sind, wie sie glauben. Mit zahlreichen witzige Wendungen macht die Handlung durchweg Spaß und als Leser ist man am Ende der Geschichte einfach froh, dabei gewesen zu sein! Dass ich die Geschichte so grandios fand, lag auch an dem lockeren und dynamischen Schreibstil der Autorinnen, der mich nur so durch die Geschichte hat fliegen lassen. Witzige Anmerkungen und Todesverwünschungen werden immer wieder in den Text eingelassen und garantieren ein einzigartiges Leseerlebnis! Fazit & Bewertung Mich konnte Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer begeistern! Eine Geschichte, die mit ihren ungewöhnlichen Protagonisten und witzigen Pointen eine einzigartige und komische Atmosphäre schafft, der man nach der letzten Seite nur schwer entfliehen möchte. Lest dieses Buch!

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Inhalt: Emi ist ein ganz normales Mädchen. Als ihr Vater eine neue Freundin findet, zieht er mit ihr und ihrem Bruder nach Hamburg um dort ein neues Leben als Familie anzufangen. Aber Emi möchte das nicht, sie würde viel lieber ihr altes Leben behalten, dass gut war, wie es war. Stattdessen hat sie eine neue Mutter, einen Bruder der sie vergöttert und einen nervigen Klassenkameraden namens Erik. Gleich an ihrem ersten Schultag legt sie sich mit ihm an. Erst geht es nur darum, wer auf dem einen besagten Platz in der letzten Reihe sitzen darf, aber als die zwei im Chemie-Unterricht Partner werden müssen, explodiert die Situation (wortwörtlich) dann vollkommen. Die zwei werden dazu verdonnert an ihren freien Samstagen zusammen Graffiti zu schrubben. Eine absolute Katastrophe natürlich, also macht Emi einen Deal mit ihm. Sie stellen sich gegenseitig die schlimmsten Aufgaben, die sie sich nur vorstellen können. Der erste der aufgibt, übernimmt die Stunden des jeweils anderen mit. Aber irgendwann, geht ihnen auf, dass die beiden gar nicht so verschieden sind… Charaktere: Die Hauptperson in der Geschichte ist Emi, welche ich vom ersten Satz den sie gesagt hat, einfach total lieb gewonnen habe! Sie ist das Gegenteil von, süß, was sie extrem süß macht. Ergibt das Sinn? Ich mag ihre Art total gerne, dass sie so eine Kämpferin ist und ein klein wenig stur. Dass es ihr egal ist, was andere Leute von ihr denken und irgendwie auch nicht. Und natürlich ihre Angewohnheit sich Tode für alle möglichen Leute auszudenken, die ihr auf den Geist gehen. Sie ist eine so lustige Person und eine Leseratte noch dazu. Ich habe sie im Laufe der Geschichte einfach extrem liebgewonnen und kann mir keine bessere Protagonistin vorstellen! Unser männlicher Protagonist ist Erik und er ist der lieben Emi so ähnlich, dass es fast schon verblüffend ist. Ich liebe seine Eigenschaft, dass er hartnäckig ist, aber auch mal nachgeben kann. Außerdem war er extrem süß und lustig. Erik ist ein bisschen so wie ein kleiner Badboy in meinem Alter, jemand, den ich mir wirklich gerne selbst als Freund wünschen würde. Er ist einfach ein richtig gutes Gegenstück zu Emi! Die zwei finde ich zusammen echt toll und sie erzählen die Geschichte wirklich gut. Ich bin entzückt. Cover und Titel: Das Cover ist ein Blickfänger. Nicht unbedingt, weil es sehr schön ist, sondern einfach, weil es so anders aussieht. Es ist dunkel und schlicht gehalten, ohne viel Schnickschnack oder Glitzer. Ich finde es passt perfekt zu der ganzen Geschichte und ich könnte mir kein besseres Cover vorstellen. Der Titel passt, wie man so schön sagt, wie die Faust aufs Auge. Er symbolisiert, dass Emi sich gerne überlegt, wie die Personen ihr gegenüber sterben werden und warum. Er drückt einfach perfekt diese ganze Atmosphäre aus, die in dem Buch eine Rolle spielt. Ich bin begeistert! Schreibstil: Für dich soll’s tausend Tode regnen wir aus der Sicht von Emi in der Ich-Perspektive geschrieben. Das ist meine Lieblingsperspektive, was ja schon einmal gut ist, aber ich muss sagen, dass mich dieser Schreibstil noch so viel mehr überzeugt hat, weil man (bzw. ich) wirklich wie Emi gefühlt hat! Ich bin total begeistert. Ich habe gelacht und auch ein bisschen geweint, einfach weil die Geschichte so rührend war. Total schön, meiner Meinung nach. Idee und Umsetzung: Eine Geschichte wie diese habe ich noch nie gelesen. Gleich auf der ersten Seite war meine Neugierde total geweckt, da das Buch in Hamburg spielt und ich ja in Hamburg wohne. Als ich es laß, befand ich mich allerdings in einem anderen Land und so hat mir die Geschichte ein bisschen Heimat näher gebracht. Was mich wirklich überzeugt hat war, dass die Protagonisten in meinem Alter sind, also 15 Jahre alt und dass sie nicht älter und weiser rüberkamen, sondern einfach so, wie sie wirklich sind. Die Geschichte war einfach aus dem Leben gegriffen und hätte jedem anderen von uns genauso wiederfahren können. Es war nicht so, dass sich die zwei trafen und da von Anfang an dieses gewisse Fünkchen war, das hat sich rst entwickelt und ich finde, es wurde super gut beschrieben wie, genau es passiert ist. Vor dem schreiben der Rezension habe ich das Buch noch einmal aufgeschlagen irgendwo in der Mitte, einfach um mich zu erinnern, wie es noch einmal war. Durch Zufall fand ich die Szene wieder, wo gerade eines dieser Fünkchen entstand und ich war sofort wieder drin in der Geschichte. Das hat mich glücklich gemacht. Fazit: Die Geschichte von Emi und Erik ist so wundervoll. Die Protagonisten sind in meinem Alter, was es einfach extrem real hat erscheinen lassen. Ich war unglaublich gefesselt von all diesen Gefühlen, die die zwei Autorinnen in dem Buch verdeutlicht haben. Für dich soll’s tausend Tode regnen ist ein Must-Read für alle, die sich gerne in Geschichten fallen lassen und total benommen sind, wenn sie wieder auftauchen. Für mich bekommt das Buch verdiente 5 von 5 Herzen.

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Für dich soll’s tausend Tode regnen ist der erste Jugendroman des Autorenteams Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, veröffentlicht unter dem Pseudonym Anna Pfeffer. Von der ersten bis zur letzten Seite des Romans hat mich die lockere und humorvolle Erzählweise der beiden Autorinnen so sehr amüsiert, dass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden beendet hatte und am liebsten sofort wieder von vorne begonnen hätte. Mit Emi hat sich das Autorenteam eine ganz besondere Protagonistin für ihre Geschichte ausgedacht, denn Emi interessiert sich mehr für den Tod als für das Leben und liebt es ungewöhnliche Todesanzeigen und -mitteilungen in ihrem schwarzen Buch zu sammeln. Ihre besondere Eigenart und Vorliebe macht Emi als Romanfigur für den Leser sehr interessant. Sie ist nicht das klischeehafte schüchterne Mädchen von nebenan, sondern eine rebellierende, starke Persönlichkeit, die es in sich hat. Wenn Emi loslegt, dann können die Fetzen fliegen und nicht selten verletzt sie dabei die Menschen. Emis extreme Persönlichkeit beschert ihr nicht unbedingt viele Freunde und macht sie an ihrer neuen Schule in Hamburg sofort zur Außenseiterin. Aber mit wem könnte man sich als Leser nicht besser identifizieren, als mit einem Außenseiter? "Der Tod schien mir so viel interessanter als das Leben hier in dieser beschissenen Stadt – wenn man das überhaupt Leben nennen konnte." (S. 18) Doch wenn ihr nun glaubt, Emi wäre aufgrund ihrer Todesphantasien eine schlechtgelaunte und negative Protagonistin – im Gegenteil! Emis Gedanken sind witzig und ihre ausgedachten Todesarten äußerst erfinderisch und komisch. Ob Todesstürze, Krankheiten, Morde oder Vergiftungen – Emi rächt sich mit ihrer Fantasie, was ich erstaunlich erfrischend und erheiternd fand, denn die Vorstellung von einer Rache per Gedankenübertragung ist verlockend! Aber nicht nur Emi ist ein Sonderling, auch Erik, ihr unfreiwilliger Tischnachbar, ist das Gegenteil einer Frohnatur. Als Sohn eines vermeintlichen Mörders wird er gefürchtet und bewundert zugleich und scheint genau die Person zu sein, die Emi gerade gar nicht in ihrem chaotischen Leben brauchen kann. "Ich wollte mir nicht überlegen, ob er gut aussah, denn seine Stimme klang kalt und trug eine Überheblichkeit in sich, die ich zum Kotzen fand." (S. 23) Erik ist unnahbar und geheimnisvoll. Seine Figur fand ich besonders spannend, denn weder Emi, noch der Leser erfährt viel über seine unergründliche Wesensart. Als sich eine Art Challenge zwischen Erik und Emi entspinnt, bei der sie sich abwechselnd Mutproben stellen, habe ich jedes Mal ungeduldig die Steigerung des Schwierigkeitsgrads der Aufgabe erwartet und mich gefragt, wer von beiden letztendlich den anderen am meisten blamieren wird. Obwohl sich beide zu Beginn abgrundtief hassen (Emi hat sämtliche Todesarten für Erik in petto), kommen sie sich zwangsläufig näher. "Ich atmete tief durch und ließ das Gefühl der Macht durch meine Adern fließen. Es fühlte sich verdammt gut an, und ich konnte nachvollziehen, wie Lord Voldemort, Darth Vader und Sauron sich fühlten […]." (S. 152) Für dich soll’s tausend Tode regnen erzählt die glaubwürdige Geschichte zweier ungewöhnlicher Teenager, die letztendlich gar nicht so sonderbar sind, wie sie glauben. Mit zahlreichen witzige Wendungen macht die Handlung durchweg Spaß und als Leser ist man am Ende der Geschichte einfach froh, dabei gewesen zu sein! Dass ich die Geschichte so grandios fand, lag auch an dem lockeren und dynamischen Schreibstil der Autorinnen, der mich nur so durch die Geschichte hat fliegen lassen. Witzige Anmerkungen und Todesverwünschungen werden immer wieder in den Text eingelassen und garantieren ein einzigartiges Leseerlebnis! Fazit & Bewertung Mich konnte Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer begeistern! Eine Geschichte, die mit ihren ungewöhnlichen Protagonisten und witzigen Pointen eine einzigartige und komische Atmosphäre schafft, der man nach der letzten Seite nur schwer entfliehen möchte. Lest dieses Buch!

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Inhalt: Emi ist mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder in die regnerische Stadt Hamburg gezogen. Hier fühlt sich die junge Teenagerin überhaupt nicht wohl und scheut auch nicht dies zu zeigen. Auf dem Weg zur Schule und in die Stadt stellt sie sich vor, wie die Menschen, denen sie begegnet, wohl sterben werden. Diese skurrile Angewohnheit hat sie schon eine Weile. Die Krone auf dem Ganzen ist dann noch ihr schwarzes Buch, welches sie immer bei sich hat. In diesem Buch sammelt Emi verrückte Todesanzeigen. Als sie sich in der neuen Schule auf den Platz, des bösen Eriks setzte, musste sie sich auch noch mit ihm auseinander setzen. Nach einem kleinen Unfall im Chemieunterricht, wo Beide beteiligt waren, wurden sie zum gemeinsamen Putzdienst verdonnert. Emi und Erik waren davon überhaupt nicht begeistert und begannen eine Challenge um den Putzdienst. Mit den Prüfungen wollten sie sich Gegenseitig ärgern und in die Knie zwingen, doch dieser Plan ging irgendwie nicht ganz auf. Fazit: Dieses Buch ist witzig und gefühlvoll. Das Duo, welches unter dem Pseudonym Anna Pfeffer schreibt, hat ein wunderbares Jugendbuch geschaffen, welches die Probleme mancher Teenager zeigt. Gruppenbildung in der Schule, Mobbing wegen Anders- Sein und die guten alten Vorurteile der Menschen. Der Titel klingt sehr spannend und man rechnet auf keinen Fall mit so einer Geschichte. Auch das Cover ist auf seine Art und Weise wunderschön gestaltet und zeigt die Verrücktheit der Handlung. Am Anfang des Buches war es schon sehr merkwürdig, über ein Mädchen zu lesen, welches sich die Tode von anderen Menschen vorstellt. Jedoch war es ganz amüsant und die Idee sehr gut umgesetzt. Ich kam also schnell in die Geschichte hinein und habe das Buch verschlungen. Auch der wunderbare Schreibstil der Autoren hat mir das Lesen erleichtert. Aufgrund der bildhaft dargestellten Gefühle und Gedanken, konnte man sich gut in die Protagonisten hinein versetzen. Die Geschichte von Emi war sehr schön geschrieben und ich musste an vielen Stellen schmunzeln. Im Laufe der Geschichte lernt man viel über die Charaktere und wird in eine wunderbare Liebesgeschichte hinein gezogen. Das Ende fand ich schon etwas traurig, aber mein Kummer wurde schnell besänftigt. Es hat mir wirklich sehr gefallen und so habe ich mir das Ende der Geschichte auch vorgestellt. Im Ganzen ist dieses Buch ein wunderschöner Jugendroman, den man zwischendurch mal lesen kann. Er heitert das Gemüt etwas auf und zeigt eine wunderbare Sicht der heutigen Jugend mit ihren Vorurteilen. Ich konnte die Geschichte an vielen Stellen nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es weiter geht und wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir. Es war sehr amüsant und ich würde es jederzeit wieder lesen.

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