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Leserstimmen (70)

Anna Pfeffer: Für dich soll's tausend Tode regnen

Für dich soll's tausend Tode regnen Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15697-8

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Eine schönes Jugendbuch , das mich mit jeder Seite mehr mitgenommen hat

Von: Corinna´s World of Books Datum : 03.09.2017

corinnasworld-of-books.blogspot.de/

MEINE MEINUNG :

In „Für dich soll's tausend Tode regnen“ geht es um Emi, die jedem der ihr auf die Nerven geht, eine Todesart verpasst. Viele Dinge sind in ihrem Leben neu angefangen mit der neuen Freundin ihres Vaters und bis hin zur neuen Schule.
Sie gerät mit Erik zusammen, der in der Schule immer auf Cool macht. Emi schlägt ihm eine Wette vor und merkt, aber mit der Zeit, das er auch anders kann. Wird sie ihre Verwünschungen bald lassen?

Emi hat schon immer den Menschen, die sie auf die Palme gebracht haben eine Todesart gewünscht. Zurzeit ist alles in ihrem Leben anders angefangen mit dem Umzug und der neuen Freundin seines Vaters. Sie ist eher eine von denen, die nicht so auf der Liste der beliebten Mädchen ist. Ihr Bruder scheint dagegen immer sehr beliebt und das bekommt sie oft zu hören. Dazu kommt noch ihr Hobby, skurrile Todesarten in einem Buch festzuhalten.

Erik hat gerade seine 4 Wochen beendet, die er von der Schule suspendiert wurde und will nun wieder auf seinen festen Platz in der Klasse sitzen. Doch Emi sitzt nun auf diesem. Er scheint zu meinen, dass er sich alles erlauben kann und das keiner ihm Wiederworte gibt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und passt zu diesem Jugendbuch und hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte mitgenommen. Das Buch wird am meisten aus der Sicht von Emi erzählt und man kann sie so noch näher kennen lernen und ihr Umfeld. Die Nebenfiguren aus ihrer Klasse und ihre Familie haben sich perfekt ins Bild gefügt. Die Kulisse rund um Emi hat mich direkt neugierig gemacht und ich wollte mehr wissen.

Die Spannung und Handlung zieht den Leser mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Emi. Man folgt ihr durch ihren Alltag und merkt dabei, dass sie mit ihrer Art nicht immer gut bei anderen ankommt. Es gibt, aber auch witzige Stellen, an denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Als dann noch Erik auf der Bildfläche erscheint, habe ich mit großer Aufregung verfolgt wie die Anna Pfeffer den Verlauf gestaltet hat. Die Handlung wird mit jeder Seite intensiver und ich konnte mich kaum aus dem Buch befreien. Ob Emi am Schluss feststellt, dass Erik auch andere Seiten hat und dass es vielleicht nicht immer gut ist Menschen verschiedene Todesarten zu wünschen?
Dies war mein erstes Werk von Anna Pfeffer und ich bin überrascht, wie sehr mich das Jugendbuch bewegt hat. Das Thema Tod ist nicht einfach zu verpacken finde, wenn es um eine Geschichte geht, jedoch schafft es Anna Pfeffer hier mich bis zuletzt im Buch zu halten.

Das Cover passt einfach perfekt und es spiegelt die Geschichte einfach wieder.Die Farbe Schwarz dominiert und der Schriftzug macht den letzten Schliff. Die Bilder wie der Totenkopf haben sich ins Bild gefügt.


Fazit :

Mit „Für dich soll's tausend Tode regnen“ schafft Anna Pfeffer einen besonderen Jugendroman, der mich mit jedem Kapitel mehr in Emis Welt gezogen hat. Ihr Stil ist besonders und macht Lust auf das nächste Buch.

Skurill, skuriller ... Anna Pfeffer

Von: lovelyliciousme Datum : 30.08.2017

www.lovelyliciousme.de

Worum geht es in dem Buch?
Emi, nicht gerade der Sonnenschein unter den Hamburger Schülern, aber trotzdem mit einem ganz großen Herzen, frönt ihrer Leidenschaft nur zu gern. Sie sammelt Berichte von skurrilen Todesarten.
Den Emi, verpasst jedem, der ihr auf die Nerven geht in Gedanken eine Todesart. Jeder stirbt dramatisch, unaufhaltsam und in ihrer Vorstellung mehr als abgefahren.
Seit dem Umzug nach Hamburg wird es immer schlimmer. Die neue seines Vaters, die versucht in die Mutterrolle hineinzuschlüpfen, nervt einfach nur. Ihr Bruder, der Strahlemann vor dem Herren, wird irgendwann auf seiner eigenen Schleimspur ausrutschen und elendig krepieren. Oder Erik, der Adonis und das Alphatier der Schule macht ihr mit seinen doofen Sprüchen jeden Tag zunichte. Er wird definitiv an zu viel Handykonsum sterben.
Doch es könnte nicht schlimmer kommen. Emi und Erik sollen in Chemie eine Arbeitsgruppe bilden. Nicht nur zwischen den beiden knallt es heftig, sondern auch der Versuch geht gewaltig in die Hose. Die Strafe für beide bedeutet: 8 Wochenenden lang Graffitis von den Wänden schrubben.
Emis Leben könnte nicht beschissener werden. Daher schlägt sie ihm einen Wettkampf vor… denn sie will nur weg von ihm!
Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringen muss und je abgefahrener seine Todesarten werden, desto mehr stellt Emi fest, Erik ist gar nicht so übel… oder doch?!


Wer ist Anna Pfeffer?
Hinter den Pseudonymen Anna Pfeffer und Rose Snow stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 70 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy. Und am 12. September erscheint unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj.


Wie hat mir das Buch gefallen?
Der Titel dieses Buches ist ja mehr als verheißungsvoll und daher liegt die Buchlatte und die Erwartungshaltung schon sehr hoch.
Entweder gibt man einem Buch diesen Namen, weil man echt Eier in der Hose hat oder weil man so durchgeknallt ist, dass es einem egal ist und man selbst jeden Tag Menschen in seinem Umfeld dramatische Todesarten zukommen lässt.
Wer weiß… dieses Rätzel wird wohl ungelöst bleiben!
Aber, das Rätzel um Emi, das ist lösbar!
Emi, eine wirklich strange und urkomische Hauptprotagonistin. Eine junge Schülerin, die die Farbe schwarz sehr erfrischend findet und die Artikel über Todesursachen sammelt, die nicht alltäglich sind. Diese werden in ihrem, wie soll es schon anders sein, schwarzen Buch aufbewahrt! Seitdem Emi mit ihrem Vater und ihrem Sonnenscheinbruder nach Hamburg ziehen musste, gerät ihr Leben ein wenig aus dem Gleichgewicht. Emi ist eher das Gewitter mit den dunklen Wolken in der Familie und knüpft weder schnell Bekanntschaften, noch hat sie Interesse daran. Sie ist lieber alleine und wünscht jedem, der ihr auf die Nerven geht, eine skurrile Todesart an den Hals. Vielleicht ist auch das der Grund, warum sie Erik auf der einen Seite interessant und auf der anderen unendlich nervig und ätzend findet. Emi, ist eine kleine negative Heldin, doch eine, die so viel sympathisch mitbringt, dass man sie als Leser einfach gerade wegen ihrer negativen Art unendlich gerne haben muss. Den unter diesem harten und negativ eingestellten Kern, verbirgt sich eine liebenswerte und großherzige Person.
Erik, der leicht negative Gegenpart zu Emi, ist kein Deut besser. Auch er geht eher negativ als positive durch die Gegend. Wünscht zwar niemandem Todesarten an den Hals, aber kann ohne sein Handy nicht leben und legt dieses seltenste aus der Hand. Er ist ein Einzelgänger und gerade das macht ihn zu etwas ganz besonderem in der Schule. Deswegen sehen alle zu ihm auf, denn nur Typen wie Erik werden von der Schule für 4 Wochen suspendiert. Daher heißt es, Vorsicht mit wem man sich anlegt!
Diese beiden Protagonisten ergeben ein tolles Ganzes. Denn sie sind so wunderbar negativ, so sarkastisch und zynisch, dass es eine wahre Wonne ist, die Passagen mit den beiden zu lesen.
Als weitere Protagonisten werden noch angeführt Emis sportlicher Bruder, dem die Sonne anscheint jedem Tag aus dem Hintern strahlt und der so wunderbar positiv eingestellt ist, dass manche es zum kotzen schön finden.
Der gleiche Gegenpart dazu, bildet die Schwester von Erik. Denn auch sie ist völlig anders als ihr Bruder. Sie ist sehr sportlich, sehr auf ihren Körper und ihre Nahrung fixiert und postet was das Zeug hält all diese Dinge im Internet. Daher ergänzt sie sich hervorragend mit Emis Bruder. Ob es da wohl funkt… ich weiß es nicht!
Auch sehr strange ist die Kombination Emis Vater und seine neue Freundin. Er ist Therapeut und sie ist Ärztin. Schön sind immer die Szenen, in denen Emis Vater anfängt sein Therapeutenrepertoire zu entpacken und mit seinen Kindern diverse Handlungen zu besprechen und diese aus Fachsicht zu deuten. Herrlich!
In meinen Augen ist dieses Buch gespickt von Protagonisten die herzlich und gleichzeitig urkomisch sind. Alle waren mir von Anfang an, mehr als sympathisch und dies hat sich durch das Buch durchgezogen. Es gab keinen Moment in diesem, in dem ich eine der Figuren verflucht habe oder sie nicht mehr mochte. Ein ineinandergreifen von Charakteren, die dann ein tolles Ganzen ergeben und die Story zu etwas herausragendem machen. Alle unterschiedlich, aber doch auch alle wieder gleich! Wirklich toll!
Kernpunkt der Geschichte ist das Zusammenspiel zwischen Emi und Erik. Sie tough und er Stur. Zwei Dickköpfe treffen aufeinander und wollen definitiv nicht zusammen die Strafarbeit die sie aufgehalst bekommen haben absolvieren. Daher beginnt ein Wettstreit zwischen den Beiden, in denen sie sich gegenseitig Aufgaben stellen, die der andere lösen muss. Und genau hier, also jetzt… werde ich schweigen und keine einzige Aufgabe verraten! Nur so viel sei gesagt… ich habe mich köstlichste amüsiert! Lauthals gelacht und manche Szenen laut vorlesend meinem Sohn zum Besten gegeben.
Die Geschichte spielt in Hamburg. Das schöne ist, jeder von uns kann sich in diese Stadt hinein versetzen. In das oftmals triste Wetter, das norddeutsche Feeling und die ganz eigene Art der Hamburger mit ihrer Mentalität. Für mich ein Buch, welches ich sofort fühlen und auch gleichzeitig die einzelnen Gefühle von Emi nachvollziehen konnte.
Der Schreibstil von Anna Pfeffer ist ganz toll. Ich mag ihn total, da er sehr gradlinig ist. Ganz klar und gleichzeitig hervorragend auf den Punkt. Für mich, keine unnötigen Ausschmückungen, kein in die Länge ziehen, sondern ein Schreibstil der durch seine Gradlinigkeit besticht und gleichzeitig durch sein punktuelles ausschmücken von Situationen aufgrund von Adjektiven. Der Stil ist jugendlich, aber nicht zu sehr, so dass es auch wunderbar von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich finde man ist nie zu alt, für so ein tolles Buch!
Mein Fazit: Das Gefühl von Verliebtheitskribbeln, Gänsehaut am ganzen Körper… gepaart mit zwei herzergreifenden Protagonisten, die mit ihrem schwarzen Humor das Buch zum Leben erwecken und das obwohl hier sehr oft vom Tod gesprochen wird. Eine schwarze Komödie mit viel Humor, vielen Gefühlen, viel Jugendlichkeit und ganz viel Empathie.
Von daher muss ich einfach 5 von 5 Herzen vergeben!
Wer schon immer einmal etwas über skurrile Todesarten wissen wollte, wer schon immer einmal erfahren wollte, was es heißt zu wetten, wer schon immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt Prüfungen zu absolvieren um einer Strafe zu entgehen, muss dieses Buch zur Hand nehmen.
Egal ob Jugendlich oder Erwachsen, dieses Buch begeistert beide Sparten und versüßt mit leicht exzentrischer Todessucht den Tag!

Eine Geschichte, die mit ihren ungewöhnlichen Protagonisten und witzigen Pointen eine einzigartige und komische Atmosphäre schafft

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum : 14.05.2017

https://pantaubooks.wordpress.com/

Für dich soll’s tausend Tode regnen ist der erste Jugendroman des Autorenteams Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, veröffentlicht unter dem Pseudonym Anna Pfeffer. Von der ersten bis zur letzten Seite des Romans hat mich die lockere und humorvolle Erzählweise der beiden Autorinnen so sehr amüsiert, dass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden beendet hatte und am liebsten sofort wieder von vorne begonnen hätte.

Mit Emi hat sich das Autorenteam eine ganz besondere Protagonistin für ihre Geschichte ausgedacht, denn Emi interessiert sich mehr für den Tod als für das Leben und liebt es ungewöhnliche Todesanzeigen und -mitteilungen in ihrem schwarzen Buch zu sammeln. Ihre besondere Eigenart und Vorliebe macht Emi als Romanfigur für den Leser sehr interessant. Sie ist nicht das klischeehafte schüchterne Mädchen von nebenan, sondern eine rebellierende, starke Persönlichkeit, die es in sich hat. Wenn Emi loslegt, dann können die Fetzen fliegen und nicht selten verletzt sie dabei die Menschen. Emis extreme Persönlichkeit beschert ihr nicht unbedingt viele Freunde und macht sie an ihrer neuen Schule in Hamburg sofort zur Außenseiterin. Aber mit wem könnte man sich als Leser nicht besser identifizieren, als mit einem Außenseiter?

"Der Tod schien mir so viel interessanter als das Leben hier in dieser beschissenen Stadt – wenn man das überhaupt Leben nennen konnte." (S. 18)

Doch wenn ihr nun glaubt, Emi wäre aufgrund ihrer Todesphantasien eine schlechtgelaunte und negative Protagonistin – im Gegenteil! Emis Gedanken sind witzig und ihre ausgedachten Todesarten äußerst erfinderisch und komisch. Ob Todesstürze, Krankheiten, Morde oder Vergiftungen – Emi rächt sich mit ihrer Fantasie, was ich erstaunlich erfrischend und erheiternd fand, denn die Vorstellung von einer Rache per Gedankenübertragung ist verlockend! Aber nicht nur Emi ist ein Sonderling, auch Erik, ihr unfreiwilliger Tischnachbar, ist das Gegenteil einer Frohnatur. Als Sohn eines vermeintlichen Mörders wird er gefürchtet und bewundert zugleich und scheint genau die Person zu sein, die Emi gerade gar nicht in ihrem chaotischen Leben brauchen kann.

"Ich wollte mir nicht überlegen, ob er gut aussah, denn seine Stimme klang kalt und trug eine Überheblichkeit in sich, die ich zum Kotzen fand." (S. 23)

Erik ist unnahbar und geheimnisvoll. Seine Figur fand ich besonders spannend, denn weder Emi, noch der Leser erfährt viel über seine unergründliche Wesensart. Als sich eine Art Challenge zwischen Erik und Emi entspinnt, bei der sie sich abwechselnd Mutproben stellen, habe ich jedes Mal ungeduldig die Steigerung des Schwierigkeitsgrads der Aufgabe erwartet und mich gefragt, wer von beiden letztendlich den anderen am meisten blamieren wird. Obwohl sich beide zu Beginn abgrundtief hassen (Emi hat sämtliche Todesarten für Erik in petto), kommen sie sich zwangsläufig näher.

"Ich atmete tief durch und ließ das Gefühl der Macht durch meine Adern fließen. Es fühlte sich verdammt gut an, und ich konnte nachvollziehen, wie Lord Voldemort, Darth Vader und Sauron sich fühlten […]." (S. 152)

Für dich soll’s tausend Tode regnen erzählt die glaubwürdige Geschichte zweier ungewöhnlicher Teenager, die letztendlich gar nicht so sonderbar sind, wie sie glauben. Mit zahlreichen witzige Wendungen macht die Handlung durchweg Spaß und als Leser ist man am Ende der Geschichte einfach froh, dabei gewesen zu sein! Dass ich die Geschichte so grandios fand, lag auch an dem lockeren und dynamischen Schreibstil der Autorinnen, der mich nur so durch die Geschichte hat fliegen lassen. Witzige Anmerkungen und Todesverwünschungen werden immer wieder in den Text eingelassen und garantieren ein einzigartiges Leseerlebnis!

Fazit & Bewertung

Mich konnte Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer begeistern! Eine Geschichte, die mit ihren ungewöhnlichen Protagonisten und witzigen Pointen eine einzigartige und komische Atmosphäre schafft, der man nach der letzten Seite nur schwer entfliehen möchte. Lest dieses Buch!

Für dich soll´s tausend Tode regnen

Von: Phiechen Datum : 14.05.2017

phiechenswunderwelt.blogspot.de

Inhalt:

Emi ist mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder in die regnerische Stadt Hamburg gezogen. Hier fühlt sich die junge Teenagerin überhaupt nicht wohl und scheut auch nicht dies zu zeigen. Auf dem Weg zur Schule und in die Stadt stellt sie sich vor, wie die Menschen, denen sie begegnet, wohl sterben werden. Diese skurrile Angewohnheit hat sie schon eine Weile. Die Krone auf dem Ganzen ist dann noch ihr schwarzes Buch, welches sie immer bei sich hat. In diesem Buch sammelt Emi verrückte Todesanzeigen. Als sie sich in der neuen Schule auf den Platz, des bösen Eriks setzte, musste sie sich auch noch mit ihm auseinander setzen. Nach einem kleinen Unfall im Chemieunterricht, wo Beide beteiligt waren, wurden sie zum gemeinsamen Putzdienst verdonnert.
Emi und Erik waren davon überhaupt nicht begeistert und begannen eine Challenge um den Putzdienst. Mit den Prüfungen wollten sie sich Gegenseitig ärgern und in die Knie zwingen, doch dieser Plan ging irgendwie nicht ganz auf.

Fazit:

Dieses Buch ist witzig und gefühlvoll. Das Duo, welches unter dem Pseudonym Anna Pfeffer schreibt, hat ein wunderbares Jugendbuch geschaffen, welches die Probleme mancher Teenager zeigt. Gruppenbildung in der Schule, Mobbing wegen Anders- Sein und die guten alten Vorurteile der Menschen.
Der Titel klingt sehr spannend und man rechnet auf keinen Fall mit so einer Geschichte. Auch das Cover ist auf seine Art und Weise wunderschön gestaltet und zeigt die Verrücktheit der Handlung.
Am Anfang des Buches war es schon sehr merkwürdig, über ein Mädchen zu lesen, welches sich die Tode von anderen Menschen vorstellt. Jedoch war es ganz amüsant und die Idee sehr gut umgesetzt. Ich kam also schnell in die Geschichte hinein und habe das Buch verschlungen. Auch der wunderbare Schreibstil der Autoren hat mir das Lesen erleichtert. Aufgrund der bildhaft dargestellten Gefühle und Gedanken, konnte man sich gut in die Protagonisten hinein versetzen. Die Geschichte von Emi war sehr schön geschrieben und ich musste an vielen Stellen schmunzeln.
Im Laufe der Geschichte lernt man viel über die Charaktere und wird in eine wunderbare Liebesgeschichte hinein gezogen.
Das Ende fand ich schon etwas traurig, aber mein Kummer wurde schnell besänftigt. Es hat mir wirklich sehr gefallen und so habe ich mir das Ende der Geschichte auch vorgestellt.
Im Ganzen ist dieses Buch ein wunderschöner Jugendroman, den man zwischendurch mal lesen kann. Er heitert das Gemüt etwas auf und zeigt eine wunderbare Sicht der heutigen Jugend mit ihren Vorurteilen. Ich konnte die Geschichte an vielen Stellen nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es weiter geht und wie sich die Charaktere weiterentwickeln.
Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir. Es war sehr amüsant und ich würde es jederzeit wieder lesen.

Klasse Arbeit des Autoren-Duos!

Von: Julia Datum : 23.03.2017

https://bookloverfantastischewelten.wordpress.com/

Zum Inhalt:
Emi hat es satt. Alles was neu ist. Zuerst musste sie mit ihrem Vater und ihrem großen Bruder Oliver nach Hamburg ziehen. Neue Stadt, neues Haus, neue Schule. Und dann stellt ihr Vater ihr auch noch seine neue Freundin Mara vor! Für alle scheint das Familienglück perfekt, nur eben nicht für Emi. Allerdings ist Emi auch nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie stellt sich nämlich bei jeglichen Leuten, die sie trifft, vor wie diese sterben werden. Als in der Schule dann ein kleiner Unfall mit ihrem verhassten Laborpartner Erik passiert, wird sie zu allem Überfluss auch noch zu einer Strafe mit eben diesem verdonnert. Dazu fallen Emi mehrere Arten ein, wie Erik doch noch auf tragische, allerdings auch unterhaltsame Weise zu Tode kommen konnte. Umso mehr sie ihn jedoch kennen lernt, umso seltener stellt sie sich vor wie er umkommen könnte...

Charaktere:
Emi: Die Hauptprotagonistin ist auf jeden Fall eigen. Zuerst bin ich damit noch nicht so ganz zurechtgekommen, weil sie eben immer so pessimistisch war. Was allerdings auf der einen Seite erheiternd, auf der anderen Seite aber eben auch etwas seltsam war, wenn sie sich mal wieder vorgestellt hat wie jemand umkommt.

Erik: Erik verkörpert den typischen Bad Boy. Er lässt niemanden an sich ran, ist fast immer schlecht drauf und viele Gerüchte kursieren über ihn und seine Familie. Und natürlich sieht er fabelhaft aus. Aber je besser man ihn kennenlernt, desto charismatischer wird er.

Schreibstil:
Erzählt wird mal wieder aus der Ich-Perspektive. Anfangs wirkte das allerdings noch ein wenig hölzern auf mich, kann allerdings auch daran liegen, dass es ein wenig dauert sich an die Art von Emi zu gewöhnen. Als ich allerdings damit warm geworden bin, was wirklich nicht lange gedauert hat, war dem Schreibfluss einfach zu folgen. Es war wirklich angenehm zu lesen und man musste sich dabei nicht unglaublich anstrengen, um der Geschichte folgen zu können. Ich für meinen Teil bin sehr angetan vom gesamten Schreibstil und habe mich immer wieder darauf gefreut weiter zu lesen, wenn ich das Buch in der Hand hielt.

Meine Meinung:
Obwohl ich dem Buch gegenüber zunächst doch sehr kritisch war, bin ich mehr als positiv überrascht davon. Natürlich ist Emi etwas anders, aber hey, endlich mal was Neues! Es war einfach super, wie sich Emi und Erik gegenseitig aufgebaut und aus sich aus dem dunklen Loch gezogen haben. Umso mehr Zeit die zwei miteinander verbracht haben, umso offener und glücklicher wurden sie. Dieser Aspekt war einfach nur schön. Außerdem fand ich die Idee hinter der Geschichte sehr erfrischend sowie stets unterhaltsam. Auch wenn der Titel dies nicht erahnen lässt, ist es ein tolles Jugendbuch, das mit Sarkasmus, schwarzem Humor und einer Prise Romantik gewürzt ist. Ich finde das Buch klasse und bin den beiden Protagonisten schnell verfallen. Schönes Buch um sich am Nachmittag zu entspannen und dabei ein wenig zu schmunzeln.

Mal was ganz anderes!

Von: Weltentaucherin Datum : 22.03.2017

www.weltentaucherblog.wordpress.com

Ein Jugendbuch wie ich es noch nicht gelesen habe. Es ist schon einige Zeit her, als ich das Buch las, habe aber leider erst jetzt die Zeit gefunden meine Meinung dazu zu schreiben. Das zeigt auch, wie stark das Buch an mir hängengeblieben ist und ich würde es auch sofort nochmal lesen, wenn meine Erinnerung danach nachlässt. Es hat mich unterhalten und mich zum lachen gebracht. Ein Buch mit einem Mädchen das ich auf Anhieb mochte... Außerdem ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" von meinen Lieblingsautorinnen geschrieben und ich hatte hohe Erwartungen. Wie ihr sehen werdet,wurden meine Erwartungen sogar übertroffen.


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Emi und Erik. Ein Dreamteam oder eben auch nicht. Emi ist eigentlich ein ganz normales Mädchen das auch ihre Eigenarten hat. Ihre Eigenarten sind jedoch sehr ungewöhnlich. Sie hat ein Buch in dem sie skurrile Tode sammelt und denkt sich auch gerne Tode für andere Leute aus. Egal ob sie diese nur auf der Straße trifft oder in der Schule. Egal ob sie von einer Schlange gebissen werden und dann ganz ungünstig stürzen. Alles ist mit dabei. Aber keine Angst! Das Buch ist wirklich harmlos. Die Tode werden relativ humorvoll dargestellt und auch gefällt mir die Art wie die Autorinnen mit einem so ernsten Thema umgehen sehr gut.

Dahinter ist natürlich auch eine Liebesgeschichte versteckt die wirklich süß ist und das ganze Buch nochmal spannend macht. Emi und Erik sind ein so unterschiedliches und doch sehr gleiches Team was die Geschichte nochmal sehr interessant macht. Für diese ungewöhnliche Idee und für dieses ungewöhnliche Mädchen Emi gibt es einen ganzen Weltentaucher von mir.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Der Leser bekommt einen sehr guten Einblick in Emis Gedanken. Man begleitet sie Schritt für Schritt, erlebt mit ihr ihre Fantasie die fantasiereicher nicht sein kann und begibt sich mit ihr in den Alltag. Das ganze Buch besteht eigentlich daraus, dass Emi und Erik sich gegenseitig Aufgaben geben. Und jeder ist so stur und eigensinnig, dass sie auch die verrücktesten Aufgaben erledigen nur um den anderen wieder eins reinzuwürgen. So begleitet man sie von einem zum anderen bis sich irgendwann daraus mehr ergibt.

Ich hätte mir laut dem Klappentext ehrlich gesagt ein bisschen mehr Tode gewünscht. Anfangs waren es noch viele, aber mit der Zeit haben diese Ideen nachgelassen. Das fand ich schade, werde aber deswegen nichts abziehen.

Mir gefällt auch sehr gut, wie das Buch gestaltet wurde. Die Seiten sind mit einem schwarzen Rand umgeben und das erfreut sowohl mich als Leser und ganz sicher auch die Jugendlichen. Dadurch wird das ganze zu was neuem!



3. Kriterium: Die Charaktere.

Die wichtigsten Charaktere wären natürlich Emi und Erik. Emi mochte ich auf Anhieb, obwohl sie eigentlich genau das Gegenteil von mir ist. Sie trägt gern schwarze Sachen, hat lauter düstere Gedanken und faucht wenn es sein muss jeden an. Aber vielleicht ist genau das was sie für mich interessant macht. Auch diese Verrücktheit mit ihren Toden und ihren Gedanken. Durch Emi wird das Buch zu einem ganz neuen Jugendbuch, das sich von den anderen abhebt!

Und dann ist da noch Erik. Der coole von dem sich alle fern halten und die Mädchen ihn anschmachten. Ein bisschen wie Damon von Vampire Diaries nur ohne das Vampir Ding. Und wie wir alle wissen: auch solche Kerle haben einen weichen Kern.

An sich finde ich die Figuren sehr realistisch dargestellt. Sie verhalten sich wie andere Jugendliche auch in diesem Alter, abgesehen von den verrückten Aufgaben, wirken sie sehr authentisch.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.

Ich fand das Buch spannend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie die verschiedenen Aufgaben lösen und wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt.

Zwischendurch hat das aber ein bisschen nachgelassen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber zwischenzeitlich hat einfach ein bisschen was gefehlt. Sorry, dass ich es nicht erklären kann. Ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab.



5. Kriterium: Die Schreibweise.

Ich habe schon viele Bücher der Autorinnen gelesen und kenne ihren Schreibstil schon sehr gut. Hier ist er finde ich sehr gut hervorgekommen, weil sie dieses Verrückte einfach sehr gut beschreiben können und so tolle Ideen haben. Es kommt immer wieder was neues was man so nicht erwartet hätte und die beiden haben eine tolle Fantasie.

Das Buch ist auch sehr angenehm zu lesen und es geht alles flüssig dahin.

Das Buch hat fast die ganze Punktezahl erreicht und auch wirklich verdient. Es ist ein Jugendbuch das mal ganz anders ist und ich so noch nicht kannte. Die Schreibweise ist sehr ansprechend und zieht einen in die Geschichte hinein. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Nicht nur Jugendliche werden ihre Freude daran haben!

schönes humorvolles Jugendbuch

Von: Lissianna Datum : 31.01.2017

lissianna-schreibt.de/

Cover:
Das Cover passt super zum Thema Jugendbuch und zu der Story im Buch. Es ist toll gestaltet und ein Hingucker.

Meinung:
Der Schreibstil ist mitreißend und passend für ein Jugendbuch gewählt.
Die Story ist toll ausgearbeitet und das Emi sich andauernd Todesarten für ihre Mitmenschen ausdenkt hat mich oft zum Lachen gebracht. Die Mischung zwischen Humor und Liebesroman ist hier perfekt getroffen und macht das Buch zu einem Leseerlebnis.
Emi ist eine sympathische Protagonistin auf dem Weg zum Erwachsenwerden und es ist toll sie zu begleiten. Ihre Gefühle und Gedanken kamen gut bei mir an.
Erik konnte ich erst gar nicht leiden, dennoch passt er toll zum Buch und zu Emi, so das er sich langsam in mein Leserherz geschlichen hat.
Das Ende hat mich überzeugt und das Buch perfekt abgeschlossen.

Fazit:
Ein super gelungenes humorvolles Jugendbuch, das mit einen tollen Story daherkommt.

Rezension Für dich soll tausend Tode regnen von Anna Pfeffer

Von: Lauris Leseecke Datum : 30.01.2017

laurisleseecke.blogspot.de

Rezension Für dich soll´s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer

Autor: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 320 Seiten

Klapptext

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit

Meine Meinung

Emi ist ein wenig anders. Während die meisten Mädchen sich um ihr Aussehen, dem neuesten Tratsch und den angesagtesten Jungen Gedanken machen, stellt sich Emi vor, wie ihre Mitmenschen den Tod finden könnten. In ihrem Kopf stellt sie sich die seltsamsten Todesfälle vor und sammelt, in ihrem schwarzen Buch, verrückte Todesanzeigen. Ja, Emi ist ein wenig komisch aber schlagfertig. Immer mit dem richtigen Spruch auf den Lippen, der vor Sarkasmus trieft.

An ihrer neuen Schule legt sie sich relativ schnell mit Erik an, denn sie macht einen fatalen Fehler und setzt sich auf „seinen“ Platz im Klassenraum. Erik ist ein sehr zurückhaltender Junge, um den einige Gerüchte kursieren und der trotz seiner verschlossenen Art, bei den Mädchen besonders durch sein Aussehen gut ankommt. Zwischen Emi und Erik artet es so richtig, während einem Chemieexperiment, aus. Es kommt wie es kommen musste und die beiden bekommen als wöchentliche Strafarbeit, das gemeinsame Wegputzen von Graffitis, zur Aufgabe.

Da die beiden wirklich nicht miteinander auszukommen scheinen, geben sie sich gegenseitig Challenges. Derjenige der zuerst aufgibt und eine der Aufgaben nicht antritt, muss die Graffitis alleine wegputzen.

Diese Challenges geben der Geschichte etwas mehr pepp und hier zeigt sich, dass Erik nicht nur der in sich gekehrte Junge ist, sondern er beweist, dass auch er sehr kreativ ist und vor allem Humor hat.

Diese Geschichte ist die typische Hassliebesgeschichte zum mitfiebern. Was ich als positiv bewerte ist, dass Emi und Erik sich wirklich längere Zeit im Buch gegenseitig unausstehlich finden und nicht, wie bei schon so einigen anderen Liebesgeschichten, die anfängliche Antipathie schon nach wenigen Seiten nachlässt. Als Leser bemerkt man schnell, wie ähnlich sich Emi und Erik sind und einem selbst ist natürlich viel schneller klar wie gut die beiden zueinander passen. Spätestens nach dem Doppeldate (nennen wir es hier mal Doppeldate, aber es war alles andere als ein schönes Date) mit ihren beiden Geschwistern wird das deutlich.

Mich konnte diese Geschichte vor allem durch den Humor überzeugen. Die Handlung ist jedoch relativ schwach. Es gibt zwar auch Szenen, wo ernstere Themen behandelt werden, so wird zum Beispiel die neue Freundin des Vaters thematisiert, Mobbing in der Schule und die erste Liebe. Auch wird verdeutlicht wie unterschiedlich Geschwister sein können, wie Emis Bruder stets positiv denkt und Emi eher negativ durchs Leben geht. Es hätte hier aber noch genauer auf einzelne Probleme oder Konflikte eingegangen werden können. Gerade die Problematiken aus Eriks Leben hätten ruhig intensiver thematisiert werden können.

Die Nebenfiguren empfand ich persönlich, wirklich sehr nebensächlich. Zwar waren Toni, die immer zu plaudernde Mitschülerin und Emis Bruder, ein guter Kontrast zu Emis negativer Art, jedoch kam es mir wirklich oft so vor, als würde sich wirklich alles nur um Emi und ihre Problem drehen und andere und ihre Probleme einfach nicht der Rede wert seien.

Fazit

Emis ist eine wirklich verschrobene und komische aber unterhaltsame Protagonistin. Es hat auch wirklich Spaß gemacht sich ihre verrückten Todesarten durchzulesen und ihre Fantasie und Kreativität zu bewundern. Leider konnte mich die Geschichte dennoch nicht wirklich packen, da es einfach viel zu wenig Handlung gab. Deshalb vergebe ich diesem Buch nur 2 von 5 Sternen.

✩✩

Wenn alles ein dummer Zufall ist... oder wie ich das Chemielabor fast in die Luft sprengte... ;)

Von: Susanne Glahn / Solara300/ Solaria Datum : 18.12.2016

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
Emilia Hoffmann ist sich sicher dass es schlimmer nicht kommen könnte, nachdem sie von Heidelberg nach Hamburg ziehen musste.
Betonung liegt auf Müssen, denn genau dahin wollte ihr Vater, wegen seiner neuen Praxis.
Emi ist vollkommen dagegen und jegliche Einmischung hat ihr bisher nichts gebracht. Denn Veränderungen können toll sein, wie Überraschungen, aber nicht alle.
Aber das ist nicht Emis einziges Problem, sondern das sie sich ausgerechnet mit Erik dem Alphatier ihrer Klasse anlegen muss, wegen ihrem neuen Sitzplatz und zwischen beiden fliegen die Fetzen.
Dabei ist ihr Bruder und die neue Freundin ihres Vaters keine besonders große Hilfe.

Cover
Das Cover macht Neugierig was dahinter steckt, denn allein der Titel brachte mich zum Grinsen. Einige Todes Variationen die man hier in Abbildungen sieht, wie zum Beispiel einen Totenkopf oder die Hände die nach einem zu greifen scheinen, wie auch der Schlüssel zum verborgenen und ein Kreuz sind passend. Und ja und auch einen Pfeil der genau durch das Wort ,,Tode zu gehen scheint, wobei ich das bis jetzt immer von einem Herzen gekannt habe sind Klasse eingearbeitet. Also ich kann nur schreiben absolut gelungen zum Inhalt und ein Eyecatcher zu dem ich jederzeit wieder greifen würde.



Schreibstil
Die Autoren Anna Pfeffer bestehend aus Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit die hinter diesem Pseudonym stecken, haben hier ein wunderbares Werk erschaffen das mich mehr als einmal grinsen ließ, denn Emi ist nicht nur eine Einzelgängerin, sondern hat ein sehr interessantes Hobby, wie sie Leuten eine Todesart verpasst und sie beobachtet. Denn Emi ist nicht gerade der beliebteste Mensch und das war schon in ihrer alten Schule so. Für mich sehr gut dargestellt und wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte verändern. Vertrauen und auch Freundschaft entwickeln. Das gefällt mir sehr gut. Selbst die Neben Charaktere wie Emis Bruder oder die Freunde machen das Gesamtbild hier komplett.


Meinung
Wenn alles ein dummer Zufall ist... oder wie ich das Chemielabor fast in die Luft sprengte... ;)

Ja dann sind wie bei der 15- Jährigen Emilia Hoffmann die mit Spitznamen Emi genannt wird, die wieder einmal missmutig bis Hoffnungslos auf dem Weg zu ihrer neuen Schule ist und zwar seit ein paar Tagen.
Zum Glück gibt es heute einen einzigen Lichtblick und zwar ein neues Klassenzimmer mit neuer Sitzordnung und Emi ist froh wenn sie neben Axel nicht mehr sitzen muss. Denn sein Kaugummi und sein Atem sind nicht mehr zum Aushalten.

Allerdings genau der letzte Platz im Klassenraum gehört einem gewissen Erik der nicht gerade begeistert ist sie auf seinem Platz sitzen zu sehen. Da Emi aber kein Mädchen ist das man einschüchtern kann, bleibt sie genau dort wo sie sitzt und Erik muss sich die erste Abfuhr von ihr einholen.
Dass die zwei aber nicht gerade mit dem Thema abgeschlossen haben merkt man und die beiden gehen sich aus dem Weg so gut es geht, bis die Chemielehrerin auf die Grandiose Idee kommt die beiden zu Laborpartnern zu machen. Und genau da fängt es an, denn beide streiten sich und dabei jagen sie einen Tisch in die Luft, und zum Glück nur den Tisch, denn das Chaos war danach nicht gerade ohne und Emi und Erik wurden zu Strafstunden an ihren Samstagen verdonnert und zwar insgesamt zu 8 Wochen wo sie für den Direktor Graffiti Beschmutzungen entfernen sollen in der Öffentlichkeit.
Denn der liebt es Hamburg nicht nur zu verschönern sondern gegen die Malerei vorzugehen.

Dabei kommen sich die zwei in Gesprächen nicht gerade näher, bis auf einmal eine Abmachung zwischen ihnen herrscht in Form einer Challenge, denn jeder der zwei will um jeden Preis gewinnen und der andere der zuerst aufgibt muss den kompletten Graffiti Dienst allein schieben. Also in dem Fall kann ich euch sagen, geht es bei den beiden rund, was die sich einfallen lassen und vor allem wie sie lernen hinter die Fassade des anderen zu schauen. Denn manches Mal wird man von Stolz und Vorurteilen davon abgehalten :)

Einfach Klasse!!!



Fazit
Absolut gelungen umgesetzt und ich bin begeistert!!!
Ein ungewöhnlicher Einfall und zwei, die lernen dass man sich auch auf andere verlassen kann.

5 von 5 Sternen

Anna Pfeffer - Für dich soll's tausend Tode regnen

Von: Kerstin Junglen Datum : 25.11.2016

lesemaniac.blogspot.de

Kurzbeschreibung:
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen...

Zur Autorin:
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. "Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ihr erster Jugendroman.

Meinung:
Da ich auf der Suche nach einem kurzweiligen unterhaltsamen Jugendroman war und mich das Cover und die Kurzbeschreibung angesprochen hatten, griff ich zum Jugendbuchdebüt der beiden Autorinnen. Die Geschichte spielt in Hamburg und dauert ein paar Wochen.

In der Hauptrolle lernt man die 15-jährige Emilia "Emi" Hoffmann kennen, die vor kurzer Zeit mit ihrem Vater Eduard, einem Therapeuten, und ihrem zwei Jahre älteren Bruder Oliver von Heidelberg nach Hamburg gezogen ist. Emi hat ein nicht alltägliches Hobby, denn sie liebt es sich vorzustellen, wie die Leute, denen sie so begegnet, einmal sterben werden. Ebenso besitzt sie ein schwarzes Buch, in dem sie Artikel über skurrile Todesfälle sammelt. Als sie mit ihrem Mitschüler Erik aneinandergerät, steht ihre Welt aber auf einmal Kopf.

Als Nebencharaktere fungieren Erik Lang (Emis Mitschüler, mit dem sie nach einem Vorfall im Chemielabor Strafdienst ableisten muss und der anfangs der typische "Bad Boy" ist), Oliver (Emis Bruder, ein Sunnyboy, dem alles nur so zuzufliegen scheint und somit das genaue Gegenteil seiner Schwester ist) und Mara (die neue Freundin von Emis Vater, auf die Emi getrost hätte verzichten können).

Die komplette Geschichte wird aus Emis Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, sodass man hautnah an ihren Gedanken und Handlungen teilnimmt. Durch ihre schlagfertige Art schließt man sie direkt ins Herz, denn Emi lässt sich rein gar nichts gefallen und eckt daher das ein oder andere Mal gerne mit ihren Mitmenschen an, was sie aber trotzdem sympathisch macht.

Natürlich ist die Geschichte an sich durchweg vorhersehbar, aber dank witziger Dialoge und der beiden anfangs noch sehr kratzbürstigen Charaktere Emi und Erik auch unterhaltsam. Der angesprochenen Zielgruppe, besonders Mädchen, dürfte das Buch sicherlich gut gefallen. Das Ende wirkte meiner Meinung nach ein wenig zu abrupt und wurde auf den letzten 2, 3 Seiten zu schnell abgehandelt. Trotzdem hat es Spaß gemacht, Emis Geschichte zu begleiten, da sie ein doch recht spezieller Charakter ist.

Fazit:
Für dich soll's tausend Tode regnen ist ein unterhaltsamer und witziger Jugendroman, der ein paar nette Lesestunden beschert, aber leider auch sehr vorhersehbar ist. Dank seiner speziellen Protagonistin hatte ich allerdings trotzdem einigen Spaß beim Lesen.

ein wunderbares Buch, nicht nur für Jugendliche geeignet

Von: Ulla Leuwer Datum : 19.11.2016

ullasleseecke.blogspot.de/

Meine Meinung:
Wenn ich schon ein Jugendbuch lese, dann kann ich mich auch etwas kindisch verhalten ;) oder?
Ich war sofort voll auf der Seite von Emi. Ich konnte sie bestens verstehen und hätte wahrscheinlich ebenso reagiert. Wobei ich mich korrigieren muss, kindisch war es nicht unbedingt. Emi hat einen tollen Humor und ist clever und hält den Erwachsenen schon mal einen Spiegel vor. Diese sind allerdings nicht in der Lage zu erkennen, was sie da sehen.
Die beiden Autorinnen haben ein ganz tolles Buch geschrieben, das mich von Anfang bis Ende an sich gefesselt hat. Sie haben das alltägliche Schulleben treffend beschrieben. Auch die anderen Beteiligten kamen mir sehr realistisch vor. Wobei es ein paar gab, die ich so gar nicht leiden konnte beziehungsweise ätzend fand.
Emi und Erik haben allerdings mein Leserherz sofort erobert und dort einen Platz gefunden. Mit Begeisterung habe ich verfolgt, was die beiden so machen. Schließlich hatten sie die tolle Idee des Wettstreites und ohne es zu merken, haben sie sich selber damit geholfen.
Das Buchcover ist sehr interessant und außergewöhnlich gestaltet. Allerdings sind das auch die Gedanken, die Emi sich immer machte, wenn sie sich vorstellte, welchen Tod die Personen treffen könnte. Das war so toll geschildert, dass es mir gar nicht makaber vorkam.


Fazit:
Ein wunderbar gelungenes Jugendbuch, was ich allerdings auch den Erwachsenen zum Lesen empfehle. Es gibt ja häufig Bücher, da habe ich das Gefühl, dass ich zu alt dafür bin, aber hier hatte ich kein einziges Mal diesen Gedanken. Ein Lob an die beiden Autorinnen.

[Rezension] Für dich soll's Tausend Tode regnen

Von: Bookloverin Datum : 29.10.2016

https://booklove4.wordpress.com

Meine Meinung

…zum Cover
Es sieht schon ziemlich gruselig aus oder? Also ich finde es hat auf jeden Fall etwas und es passt auf jeden Fall SEHR gut zum Buch und der ganzen Handlung. Noch passender wäre es irgendwie gewesen wenn das Buch an Halloween rausgekommen wäre ��

…zur Geschichte und den Charakteren
Ich verbinde dieses Mal die Beiden Kategorien, weil sie einfach in dem Buch so eng zusammen sind�� .

Dieses Mädchen ist echt erfrischend anders und negativ

Emi…ich hatte wirklich noch NIE so einen Charakter in einem Buch. Oft ähneln sich Charakter ja, vor allem die Protagonisten, also wer eine Abwechslung haben will von seinen typischen starken Helden haben will, hier habt ihr sie auf jeden Fall! Sie hat ein komisches Hobby und mit gefühlt jedem ein Problem in der neuen Stadt. Ich kann es gar nicht beschreiben aber diese ganze Geschichte besteht einfach nur aus einer negativen Welt, die nach ein bisschen Zeit Glitzer reingestreut bekommt (um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen�� ) Der Glitzer ist dann wohl…



Erik, der typische hotte Einzelgänger den jeder will aber niemand bekommt

Mir wäre es ehrlich gesagt genauso schlecht ergangen hätte ich mit diesem Typen Graffiti schrubben müssen und er soll verdammt nochmal Vertrauen haben! Na ja er hatte eben ein schweres Leben und ich habe wirklich mit Lachen jedes einzelne Treffen, jede einzelne Challenge von denen beiden verfolgt. Ich glaube ich habe lange nicht mehr so viel bei einem Buch gelacht! Erik macht Emi einfach irgendwie normal also so, dass sie normal rüberkommt und das finde ich soo süß. Also ich meine jetzt nicht, dass Emi nicht normal ist ich meine, dass sie sehr besonders ist und, dass es diese Person bestimmt nicht zweimal geben wird. Jetzt schweife ich aber von Erik ab. Ich sage mal ich habe ihre Geschichte mit Freudentränen verfolgt und Erik war ein sehr toller Part darin. Man merkt wirklich, dass diese zwei Menschen gut durchdacht waren und das merke ich einfach bei jedem Buch von den Beiden, weshalb ich die Bücher wahrscheinlich auch so liebe�� .

Es fühlte sich verdammt gut an und ich konnte nachvollziehen, wie Lord Voldemort, Darth Vader und Sauron sich fühlten, wenn sie den Helden der Geschichte mal kurz in der Mangel hatten. (Emi als sie ihren Bruder in der Mangel hatte)

Die zwei Geschwister: Gestatten: die helle versus die dunkle Seite der Macht

Das sind genau die Worte von Emis Bruder, die er zu Emi und Erik gesagt hat als die Beiden, Emis Bruder und Isabella, Eriks Schwester sich getroffen haben. Es war echt lustig wie es auch noch gestimmt hat und auch wenn Emis Bruder Emi genervt hat fand ich ihn eigentlich sehr lustig beschrieben und es war irgendwie mal eine schöne Abwechslung, dass sich Geschwister nicht verstehen. Isabella ist einfach genau wie Oliver: Sport verrückt, total hübsch und bekannt in ihrer Schue. Nur um mal kurz auch die Beiden zu erwähnen��

„Machscht du jetzt ein Video?“, fragte Oliver
„Ja. Ich möchte dir jemanden vorstellen.“
„Hä?“
Ich deutete auf Klein Erik, der platt auf dem Papiertaschentuch lag.
„Das ist Klein Erik, mein neuer Freund“, sagte ich. Oliver sah mich mit großen Augen an. (Wenn ich euch verraten würde WER Klein Erik wäre, würde ich zu viel Spoilern�� )

Die Challenges und Tode – WAS für Einfälle!

Ich habe mich manchmal wirklich zu Tode gelacht (das passt voll ��). Aber es war wirklich so! Diese Tode waren manchmal einfach nur so übertrieben unnatürlich, dass man einfach über den Tod lachen musste. Irgendwie hat dieses Buch es also dazu gebracht, dass ICH, deren meisten Alpträume und Gedanken vor dem Einschlafen als 10-jähriges Mädchen um den Tod gingen, darüber gelacht habe und zwar so herzhaft, dass meine Angst endgültig wie weggewischt ist. Soll er doch kommen aber wenn dann spektakulär�� Nein okay so ist das jetzt auch nicht aber es war einfach mal was anderes, was einem auch irgendwie eine Lebenslehre war. Man muss es einfach lockerer sehen das mit dem Tod. Ich weiß ja nicht was ihr meint aber ich glaube an ein Leben nach dem Tod…ich meine kommt schon wir können doch nicht einfach so im Grab verrotten und dann passiert nichts mehr!
Aber die Challenges fand ich dann einfach als Höhepunkt des Buchs SO LUSTIG kann ich euch sagen aber das müsst ihr selber lesen.

Er würde durch den Weizenentzug so wach sein, dass er die ganze Nacht mit seinen Freunden durchmachen und in den frühen Morgenstunden gähnend an der Reling stehen würde, wo ihm ein springender Fisch in den Mund schießen und er daran ersticken würde. (Emi über den Tod ihres Bruders…eine Möglichkeit�� )

Zum Schluss dann noch…

Sie hat davor in HEIDELBERG gewohnt!!

Ich weiß ihr denkt euch jetzt wahrscheinlich nur so whaaat und is mir doch egal wo die vorher gewohnt hat aber ich muss ganz ehrlich sein, ich wohne in der Nähe von Heidelberg und hatte bis dahin NOCH NIE ein Buch gelesen in dem die Stadt auch nur erwähnt wurde!!

Fazit

JEDER der Bücher von Rose Snow gelesen hat MUSS dieses verdammte Buch lesen! Ich habe die Charaktere geliebt und alles drum und dran. Diese ganze Welt war einfach perfekt bis auf den letzten Millimeter zusammengebaut und ich will mehr davon (!!) auch wenn ich weiß, dass es das wohl nicht geben wird ;(

5 von 5 Punkten

☠️☠️☠️☠️☠️

DANKE an das Bloggerportal und den cbj Verlag!!

Lg

Chiara xo

Erfrischend anders..

Von: Sannes Bookcatalogue Datum : 26.10.2016

sannesbookcatalogue.blogspot.de/

Emi hat ein eher außergewöhnliches Hobby, denn sie verpasst den Leuten um sich herum gern eine Todesart. Und sammelt Zeitungsartikel über ungewöhnliche Tode in ihrem kleinen schwarzen Buch, das sie immer mit sich trägt.

Ihr Vater ist Therapeut um Emi zieht zusammen mit ihm und ihrem Bruder von Heidelberg nach Hamburg. Mit 15 ist das alles nicht so einfach und Emi ist mehr als genervt über den Umzug und ihr neues Zuhause. Sie ist unglücklich, denn bedeutet ein Umzug ja auch eine neue Schule, neue Mitschüler und die alten Freunde hinter sich lassen.
Zu allem Überfluss trifft sie auch noch auf Erik, der ihr das Ganze nicht einfacher macht. Die Beiden sollen in Chemie schließlich zusammenarbeiten und dabei geht das Experiment schief und sowohl Erik als auch Emi, werden zum Strafdienst verdonnert.
8 Wochen lang jeden Samstag Graffiti schrubben. Beide haben darauf überhaupt keine Lust und beschließen Challanges zu veranstalten, um dem anderen den Strafdienst mit aufzudrücken.
Sie versuchen sich jeweils zu übertrumpfen und erfahren dabei mehr übereinander als sie gedacht hätten. Langsam aber sicher stellt sich Vertrauen zwischen den Beiden ein, welches allerdings gebrochen scheint als eines von Eriks „Geheimnissen“ in der Schule die Runde macht. Doch war es wirklich Emi die es ausgeplaudert hat?

Meine Meinung
Ein erfrischend schönes Jugendbuch, das ich wirklich mochte. Ich habe wirklich gelacht und konnte mich für dich Story begeistern.

Die Protagonisten kommen ihrem Alter entsprechend rüber. Sie sind rebellisch und gehen gern auf Konfrontationskurs. Es geht darum zu erkennen, das man auch mal einen Freund braucht, dem man Vertrauen entgegen bringen kann und nicht alles schlecht ist.

Ich kenne Anna Pfeffer alias Rose Snow aus der Acht Sinne Reihe, aber ich muss sagen, dass dieses Debut wirklich gelungen ist.

Ich würde mich freuen mehr davon lesen zu können.

Vollkommen überzeugende Geschichte mitten aus dem Leben

Von: eclipse888 Datum : 24.10.2016

eclipses-buecherregal.blogspot.de/

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Wisst ihr, was ich an diesem Buch so cool fand? (Na gut, einiges; aber ganz besonders cool?) Das Duo Anna Pfeffer hat das mit den deutschen Anspielungen drauf. In Büchern fallen oft Bemerkungen zu Disney, zu Harry Potter, zu irgendwelchen amerikanischen Superstars. Die beiden Autorinnen schaffen es, auch deutsche Anspielungen unterzubringen, ohne, dass es sich irgendwie anders oder gezwungen anfühlt. Wenn mir jetzt noch ein weiteres Beispiel außer Cro einfallen würde... Aber der reicht eigentlich völlig aus, um meinen Punkt zu machen. Das Buch spielt in Deutschland, wieso sollte die deutsche Kultur und die deutschen Stars da nicht einfließen?
Das Buch glänzt mit der tollen Hassliebe-Beziehung, die sich von den vielen üblichen Geschichten aus dem Bereich unterscheiden. Eriks und Emis Hass auf einander geht fließend in eine Art Freundschaft und mehr über, sodass man nicht genau festmachen kann, wo der eine Abschnitt ihrer Beziehung endet und ein anderer anfängt. Es wird einem nicht von der großen, legendären Liebe erzählt, von der man als Leser aber nichts mitbekommt, nein, hier ist genau das Gegenteil der Fall und ich finde es toll. Das macht die Geschichte realistischer und, naja, so viel angenehmer zu lesen, weil man nicht alles vorgesetzt bekommt, sondern selbst entdecken darf, was sich zwischen Emi und Erik entwickelt.
Emi ist eine fantastische Protagonistin. Sie ist vom Typ „sympathischer Außenseiter“, sie ist eine Einzelgängerin und sie hätte eigentlich locker die Rolle des beliebten Mädchens der Schule übernehmen können. Mit ihrem schwarzen Humor und ihrem Selbstbewusstsein hätte sie das Zeug dazu, wenn Make Up mal out wird und die „üblichen Beliebten“ ihren Reiz verlieren. Emis Art nimmt einen ein, ich bin ihr fast sofort verfallen.
Erik... Erik lässt sich genauso wenig einfach in eine Kategorie stecken. Die zwei sind eben dynamisch und lebendig, unglaublich, wie gut das Autorenduo das eingefangen hat. Erik, dieser coole, unsympathische Blödmann, den man in jeder Szene etwas anders sieht.
Wenn man es ganz genau nimmt, ist die Geschichte nichts Neues, aber Anna Pfeffer haben so viele kleine, originelle Sachen eingebracht, dass es mir fast so vorkommt. Dieses Buch ist mit so vielen einfach gar nicht zu vergleichen. Zum Beispiel Emis Hobby, skurille Tode zu sammeln und den Leuten um sie herum Tode zu verpassen, wenn sie von ihnen genervt ist. Wie cool ist das denn?? Es liest sich so gesagt etwas seltsam, aber glaubt mir, es ist witzig liebevoll geschrieben und es ist mir so neu gewesen. Oder, ein weniger extremes Beispiel: Emis Familie. In vielen Jugendbüchern ist die Familie die absolute Bilderbuchfamilie, der Horror oder gar nicht da. Aber Emis Familie ist so viel näher an der Realität dran. Die Familie ist da und spielt ein große Rolle in ihre Leben. Einerseits liebt Emi sie und andererseits ist sie genervt und streitet sich mit ihrem Bruder. JA! Genau so ist es, genau so nehmen Jugendliche ihre Eltern wahr, gerade in dem Alter. Und ich bin begeistert, wie toll Anna Pfeffer auch das getroffen hat.

Über die Autorin(nen):
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman.

Fazit
Ich bin ganz und gar überzeugt und meinen Geschmack getroffen! Anna Pfeffer haben Personen und Beziehungen mitten aus dem Leben geschrieben und eine fesselnde Geschichte drum herum gewickelt. Es ist jetzt 10 Tage her, seit ich Für dich soll's tausend Tode regnen beendet habe und beim Tippen kriege ich gerade wieder große Lust, wieder in den tollen Schreibstil einzutauchen und zu den Figuren zurückzukehren.

Einfach nur toll

Von: Yunikas Bücherwelt Datum : 13.10.2016

yunikas-buecherwelt.blogspot.de/

Das Cover an sich passt perfekt zum Inhalt und auch zu dem Genre. Jedoch spricht es mich persönlich nicht so richtig an.

Trotzdem musste ich das Buch einfach haben, schon alleine wegen den Autorinnen. Ich liebe ihre Bücher und habe auch dieses wieder geliebt.

Die Idee hinter der Geschichte fand ich interessant und die Umsetzung einfach genial. Sie haben hier ein schwieriges Thema perfekt in Humor, Liebe und Familie verpackt, ohne dass man dieses irgendwie in Frage stellt.

Das Buch ließ sich unglaublich leicht und angenehm, trotz des Themas lesen. Es stockte nicht und man flog nur durch die Seiten. Der Schreibstil der beiden ist sehr bildlich aber nicht überladen. Er reißt einen mit und lässt einen bis zum Schluss nicht los.

Auch dieses Mal habe ich kaum gemerkt, wie die Seiten verflogen sind und war erstaunt, dass ich nun durch war. Das heißt jetzt nicht, dass die Geschichte nicht zu Ende erzählt ist oder so, denn das ist sie. Damit möchte ich sagen, dass es eine Geschichte ist, in der man sich wohl fühlt und die Zeit vergisst.

Die Charaktere der Geschichte sind sehr gut strukturiert und charakterisiert. Sie sind vielschichtig und tiefgehend. Von der ersten Seite an waren sie mir sympathisch und ich habe sie einfach geliebt.

Alles in allem eine tolle Geschichte, die einen von der ersten Seite bis zum Schluss fesselt und nicht mehr loslässt.
Sie bietet tolle Charaktere, einen wundervollen Schreibstil und eine tolle Umsetzung eines sensiblen Themas. Die Geschichte ist sehr humorvoll verfasst und beschert einem garantiert einige Lacher. Für mich hat sie alles, was eine gute Geschichte braucht.

Erfrischend anders!

Von: Anni-chan Datum : 09.10.2016

anni-chans-fantastic-books.blogspot.de

Kurzbeschreibung

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Random House)

Äußere Erscheinung

Auf den ersten Blick erinnert mich das Cover an »Plötzlich Banshee« von Nina Mackay, aber auf den zweiten Blick sieht man doch dann die kleinen aber feinen Unterschiede. Viele, kleine Zeichnungen zieren das Cover vor dem schwarzen Hintergrund und unter dem großflächigen, weißen Titelschriftzug befindet sich ein Totenkopf. Das Cover lässt eine humorvolle, aber vor allem phantastische Geschichte vermuten, aber … falsch gedacht. Diese Geschichte ist 100%ig nicht phantastisch, was aber nicht heißt, dass es nicht trotzdem fantastisch ist.

Meine Meinung

Eine gute Freundin und Bloggerin (Alex von Yunikas Bücherwelt) hat mir die Bücher von Rose Snow bzw. Anna Pfeffer empfohlen und als jetzt das neue Buch des Autorenduos erschienen ist, konnte ich gar nicht anders als es mir zu Gemüte zu ziehen.

Zunächst konnte ich kaum glauben, dass das Buch nicht von einer Person alleine geschrieben ist, weil man wirklich überhaupt keine Veränderung im Schreibstil wahrnimmt (Ich schreibe selbst mit einer Co-Autorin, das ist nicht einfach!). Beide sind perfekt aufeinander eingestimmt und wissen offenbar beide, wie man dem Leser ein Lächeln entlockt. Wie man es bei einem Buch über den Tod erwartet, gibt es hier jede Menge schwarzen Humor, der aber so geschickt eingeflochten wird, dass es wirklich schon wieder komisch ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Emi, eigentlich Emilia, der Protagonistin.

In »Für dich soll’s tausend Tode regnen« geht es um Emi, die gerade mit ihrem Vater und ihrem Bruder von Heidelberg nach Hamburg gezogen und damit überhaupt nicht glücklich ist. Sie vermisst ihre beste Freundin, findet die neue Freundin seines Vaters unausstehlich und dann ist da noch der Typ in der Schule, mit dem sie andauernd aneinandergerät, Erik. Nach einem Umfall im Chemielabor kommt es noch dicker. Emi und Erik werden gemeinsam dazu verdonnert, 8 Wochen lang am Wochenende Graffitti wegzuputzen. Beide haben wenig Lust darauf und so beginnen sie, das Ganze amüsanter zu gestalten und sich gegenseitig Challenges zu stellen.

Hört sich zunächst nicht sonderlich spannend an, aber dafür ist es ungemein witzig, wie die beiden sich gegenseitig beleidigen und sich mega peinliche Aufgaben stellen. Immer und immer wieder versuchen sie, einander zu übertrumpfen, dass die Liebesgeschichte etwas in den Hintergrund gerät. Die beiden bemerken kaum, dass ihre Abneigung immer mehr zu Freundschaft umschlägt und sie sich schließlich ineinander verlieben. Eigentlich sollte ich hier kritisieren, dass die Liebe zu sehr im Hintergrund bleibt, aber es hat mich ehrlich nicht gestört.

Stattdessen geht es hier viel mehr um den Konflikt zwischen Emi und der Freundin seines Vaters. Das Mädchen ist nicht begeistert von der Vorstellung eine neue Mutter zu haben. Außerdem gibt es einen amüsanten Geschwisterzwist zwischen ihr und ihrem Bruder Oliver, bei dem man auch mehr als einmal herzhaft lachen muss. Darüber kann man die Romanze schon mal vergessen.

Emi ist eine ziemlich außergewöhnliche Protagonistin, denn wer sammelt denn schon skurile Tode in einem kleinen Buch? Mir ist noch niemand untergekommen. Ansonsten ist Emi für eine 15jährige aber doch ziemlich normal. Sie steckt mitten in der Pubertät, aber das merkt man nur sehr wenig. (Ich hätte sie auch etwas älter geschätzt) Sie spricht fließend sarkastisch und auch ihr schwarzer Humor macht sie so richtig sympathisch.

Aber wir wollen Erik mal nicht vergessen. Er ist dieser coole Bad Boy, den alle Mädels der Schule anhimmeln, der aber eigentlich richtig nett sein kann. Wenn er will. Aber diese Seite von ihm lernt man dann doch erst später kennen. Auch er ist schlagfertig und hat immer einen Spruch auf den Lippen und weiß einfach, sich gegen Emi zu behaupten. Aber sie ist ja auch nicht ohne, weshalb die Spannung zwischen den Beiden einfach grandios ist.

Fazit

»Für dich soll’s tausend Tode regnen« war definitiv anders, als ich zunächst erwartet habe, aber schlussendlich habe ich Tränen gelacht und viel Spaß mit den beiden Chaoten gehabt. Das Buch ist eine absolute Empfehlung, die gerne humorvolle Bücher lesen. 

Bewertung

5/5

Witzige Geschichte voll mit Schwarzem Humor

Von: Claire Datum : 09.10.2016

pagesoverpages.blogspot.co.at/?m=1

Also zuallererst einmal - rein oberflächlich gesehen - hat mich das Buch bereits beim ersten Anblick schon überzeugt! Ich meine, seht euch das mal an! Diese Details und die Gestaltung! Einfach der reinste Wahnsinn! Schon das Cover allein hat in mir den Wunsch ausgelöst, das Buch auf der Stelle zu lesen! Es sieht so spannend und kreativ aus - von mir 10 von 10 Punkten! So zieht man Leser/innen an, Leute!

Erzählt wird die Story aus der Sicht von Emi, die gerade eben aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und (unfreiwillig) nach Hamburg gebracht wurde. Denn dorthin ist sie jetzt mit ihrem Bruder und ihrem Vater (zu seiner Neuen) gezogen. Emi ist wenig begeistert und möchte einfach nur nach Heidelberg zurück. Und als sich dann die neue Schule auch als Reinfall entpuppt, findet Emi nur in ihrem "Hobby" ein bisschen Ablenkung: sie stellt sich einfach vor, wie ihre Mitschüler/innen, ihre Nachbarn oder einfach nur ein Typ, der gerade in den Bus einsteigt das Zeitliche segnen wird. Und als sie den arroganten Erik als ihren Partner im Chemieunterricht abkriegt, ist eine Katastrophe doch nur vorprogrammiert, oder?

Emi. Was soll ich zu Emi sagen? Sie hat mich von der ersten Seite .. nein Moment .. von der ersten Zeile an überzeugt. Sie ist humorvoll, sie ist schlagfertig und sie ist einfach nur der Wahnsinn! Vom ersten Moment an hab ich mich mit ihr verbunden gefühlt und kommt schon?? Wie oft kommt so etwas vor? (bei mir, ganz zu schweigen lol). Und wenn man sich die Inhaltsangabe durchliest, erwartet man die typische Insta~ lovestory. Was hier aber auch nicht der Fall ist!! Und Erik ist auch nicht dieser typische Null-Acht-Fünfzehn-Typ, der vom ersten Moment an als der ~perfekte~ Typ dargestellt wird und das liebe ich ganz besonders!

Auch der Schreibstil ist einfach genial! Perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt, ohne abgedroschen zu klingen (den leider kommt das auch oft vor - wir haben das alles schon gesehen, am I right?). Das Buch hat mich aus meiner September-Leseflaute herausgeholt und ich hab es in einem Durch gelesen. Das einzige Problem das ich jetzt wirklich hätte, wäre die Länge - denn es war einfach vieeeeeel zu kurz! Ich hoffe es gibt einen zweite Teil oder so *wink wink nudge nudge* ;)

Von mir gibt es für "Für dich soll's tausend Tode regnen" 5 von 5 Sternen - einfach weil hier das ganze Rundumpaket gestimmt hat und es einfach nichts auszusetzen gibt! ICH WILL MEHR!

ein locker leichter Jugendroman, der mich wunderbar unterhalten konnte

Von: Manja Datum : 12.09.2016

www.manjasbuchregal.de

Kurzbeschreibung
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …
(Quelle: cbj)

Meine Meinung
Hinter Anne Pfeffer verbergen sich zwei sympathische Autorinnen, die mir bereits unter einem anderen Namen bekannt sind. Nun also ist „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ erschienen und ich war ungeheuer neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.

Emi als Protagonistin ist war mir sehr sympathisch. Nach außen aber gibt sich Emi störrisch und genervt. Sie kann sich weder mit ihrem Umzug, noch mit den Schülern ihrer neuen Schule oder mit ihrem Bruder anfreunden. Alles nervt sie und das lässt sie ihr Gegenüber auch spüren. Ich mochte Emi total gerne, ihre Art wie sie sich gibt konnte mich unheimlich begeistern. Im Verlauf merkt man als Leser auch das Emi gar nicht so störrisch ist wie sie sich gibt, eigentlich ist sie ein richtig nettes junges Mädchen.
Erik ist einer der Schüler der neuen Schule. Und auch er lernt Emi auf ihre ganz spezielle Art kennen. Doch es schreckt ihn nicht ab, eher das Gegenteil ist der Fall. Und genau das merkt Emi auch mit der Zeit. Auch Erik mochte ich total gerne, er hat so eine liebenswerte und ja auch charmante Art an sich.

Die Nebenfiguren der Geschichte sind Anne Pfeffer ebenso sehr gut gelungen. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Art an sich, man kann sie sich alle sehr gut vorstellen und jeder hat seinen festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und herrlich leicht und locker gehalten. Ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen und habe das Buch innerhalb kürzester Zeit fertig gelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emi. Anne Pfeffer haben hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt hier total, man ist Emi so sehr nahe und kann ihre Handlungen sehr gut verfolgen.
Die Handlung selbst hat mir unheimlich gut gefallen. Emis Weg zu verfolgen macht hier viel Freude. Immer wieder gab es Passagen, die mich zum Lachen gebracht haben. Und die Idee mit den Challenges hat mir auch sehr gut gefallen.
Es ist ein Buch, das perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten ist. Doch auch als Erwachsene ist ein Lesegenuss und man erinnert sich des Öfteren an seine eigene Jugend und wie man vielleicht selbst so war in Emis Alter.

Das Ende ist mehr als passend gehalten. Es schließt das Buch wunderbar ab, macht es rund und hat mich letztlich glücklich zurückgelassen.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ von Anne Pfeffer ist ein herrlicher Jugendroman, der mir sehr viel Freude gemacht hat.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorinnen sowie eine Handlung, die humorvoll ist und perfekt zur Zielgruppe passt, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!