Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

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MEINE MEINUNG : In „Für dich soll's tausend Tode regnen“ geht es um Emi, die jedem der ihr auf die Nerven geht, eine Todesart verpasst. Viele Dinge sind in ihrem Leben neu angefangen mit der neuen Freundin ihres Vaters und bis hin zur neuen Schule. Sie gerät mit Erik zusammen, der in der Schule immer auf Cool macht. Emi schlägt ihm eine Wette vor und merkt, aber mit der Zeit, das er auch anders kann. Wird sie ihre Verwünschungen bald lassen? Emi hat schon immer den Menschen, die sie auf die Palme gebracht haben eine Todesart gewünscht. Zurzeit ist alles in ihrem Leben anders angefangen mit dem Umzug und der neuen Freundin seines Vaters. Sie ist eher eine von denen, die nicht so auf der Liste der beliebten Mädchen ist. Ihr Bruder scheint dagegen immer sehr beliebt und das bekommt sie oft zu hören. Dazu kommt noch ihr Hobby, skurrile Todesarten in einem Buch festzuhalten. Erik hat gerade seine 4 Wochen beendet, die er von der Schule suspendiert wurde und will nun wieder auf seinen festen Platz in der Klasse sitzen. Doch Emi sitzt nun auf diesem. Er scheint zu meinen, dass er sich alles erlauben kann und das keiner ihm Wiederworte gibt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und passt zu diesem Jugendbuch und hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte mitgenommen. Das Buch wird am meisten aus der Sicht von Emi erzählt und man kann sie so noch näher kennen lernen und ihr Umfeld. Die Nebenfiguren aus ihrer Klasse und ihre Familie haben sich perfekt ins Bild gefügt. Die Kulisse rund um Emi hat mich direkt neugierig gemacht und ich wollte mehr wissen. Die Spannung und Handlung zieht den Leser mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Emi. Man folgt ihr durch ihren Alltag und merkt dabei, dass sie mit ihrer Art nicht immer gut bei anderen ankommt. Es gibt, aber auch witzige Stellen, an denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Als dann noch Erik auf der Bildfläche erscheint, habe ich mit großer Aufregung verfolgt wie die Anna Pfeffer den Verlauf gestaltet hat. Die Handlung wird mit jeder Seite intensiver und ich konnte mich kaum aus dem Buch befreien. Ob Emi am Schluss feststellt, dass Erik auch andere Seiten hat und dass es vielleicht nicht immer gut ist Menschen verschiedene Todesarten zu wünschen? Dies war mein erstes Werk von Anna Pfeffer und ich bin überrascht, wie sehr mich das Jugendbuch bewegt hat. Das Thema Tod ist nicht einfach zu verpacken finde, wenn es um eine Geschichte geht, jedoch schafft es Anna Pfeffer hier mich bis zuletzt im Buch zu halten. Das Cover passt einfach perfekt und es spiegelt die Geschichte einfach wieder.Die Farbe Schwarz dominiert und der Schriftzug macht den letzten Schliff. Die Bilder wie der Totenkopf haben sich ins Bild gefügt. Fazit : Mit „Für dich soll's tausend Tode regnen“ schafft Anna Pfeffer einen besonderen Jugendroman, der mich mit jedem Kapitel mehr in Emis Welt gezogen hat. Ihr Stil ist besonders und macht Lust auf das nächste Buch.

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Worum geht es in dem Buch? Emi, nicht gerade der Sonnenschein unter den Hamburger Schülern, aber trotzdem mit einem ganz großen Herzen, frönt ihrer Leidenschaft nur zu gern. Sie sammelt Berichte von skurrilen Todesarten. Den Emi, verpasst jedem, der ihr auf die Nerven geht in Gedanken eine Todesart. Jeder stirbt dramatisch, unaufhaltsam und in ihrer Vorstellung mehr als abgefahren. Seit dem Umzug nach Hamburg wird es immer schlimmer. Die neue seines Vaters, die versucht in die Mutterrolle hineinzuschlüpfen, nervt einfach nur. Ihr Bruder, der Strahlemann vor dem Herren, wird irgendwann auf seiner eigenen Schleimspur ausrutschen und elendig krepieren. Oder Erik, der Adonis und das Alphatier der Schule macht ihr mit seinen doofen Sprüchen jeden Tag zunichte. Er wird definitiv an zu viel Handykonsum sterben. Doch es könnte nicht schlimmer kommen. Emi und Erik sollen in Chemie eine Arbeitsgruppe bilden. Nicht nur zwischen den beiden knallt es heftig, sondern auch der Versuch geht gewaltig in die Hose. Die Strafe für beide bedeutet: 8 Wochenenden lang Graffitis von den Wänden schrubben. Emis Leben könnte nicht beschissener werden. Daher schlägt sie ihm einen Wettkampf vor… denn sie will nur weg von ihm! Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringen muss und je abgefahrener seine Todesarten werden, desto mehr stellt Emi fest, Erik ist gar nicht so übel… oder doch?! Wer ist Anna Pfeffer? Hinter den Pseudonymen Anna Pfeffer und Rose Snow stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 70 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst. Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy. Und am 12. September erscheint unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj. Wie hat mir das Buch gefallen? Der Titel dieses Buches ist ja mehr als verheißungsvoll und daher liegt die Buchlatte und die Erwartungshaltung schon sehr hoch. Entweder gibt man einem Buch diesen Namen, weil man echt Eier in der Hose hat oder weil man so durchgeknallt ist, dass es einem egal ist und man selbst jeden Tag Menschen in seinem Umfeld dramatische Todesarten zukommen lässt. Wer weiß… dieses Rätzel wird wohl ungelöst bleiben! Aber, das Rätzel um Emi, das ist lösbar! Emi, eine wirklich strange und urkomische Hauptprotagonistin. Eine junge Schülerin, die die Farbe schwarz sehr erfrischend findet und die Artikel über Todesursachen sammelt, die nicht alltäglich sind. Diese werden in ihrem, wie soll es schon anders sein, schwarzen Buch aufbewahrt! Seitdem Emi mit ihrem Vater und ihrem Sonnenscheinbruder nach Hamburg ziehen musste, gerät ihr Leben ein wenig aus dem Gleichgewicht. Emi ist eher das Gewitter mit den dunklen Wolken in der Familie und knüpft weder schnell Bekanntschaften, noch hat sie Interesse daran. Sie ist lieber alleine und wünscht jedem, der ihr auf die Nerven geht, eine skurrile Todesart an den Hals. Vielleicht ist auch das der Grund, warum sie Erik auf der einen Seite interessant und auf der anderen unendlich nervig und ätzend findet. Emi, ist eine kleine negative Heldin, doch eine, die so viel sympathisch mitbringt, dass man sie als Leser einfach gerade wegen ihrer negativen Art unendlich gerne haben muss. Den unter diesem harten und negativ eingestellten Kern, verbirgt sich eine liebenswerte und großherzige Person. Erik, der leicht negative Gegenpart zu Emi, ist kein Deut besser. Auch er geht eher negativ als positive durch die Gegend. Wünscht zwar niemandem Todesarten an den Hals, aber kann ohne sein Handy nicht leben und legt dieses seltenste aus der Hand. Er ist ein Einzelgänger und gerade das macht ihn zu etwas ganz besonderem in der Schule. Deswegen sehen alle zu ihm auf, denn nur Typen wie Erik werden von der Schule für 4 Wochen suspendiert. Daher heißt es, Vorsicht mit wem man sich anlegt! Diese beiden Protagonisten ergeben ein tolles Ganzes. Denn sie sind so wunderbar negativ, so sarkastisch und zynisch, dass es eine wahre Wonne ist, die Passagen mit den beiden zu lesen. Als weitere Protagonisten werden noch angeführt Emis sportlicher Bruder, dem die Sonne anscheint jedem Tag aus dem Hintern strahlt und der so wunderbar positiv eingestellt ist, dass manche es zum kotzen schön finden. Der gleiche Gegenpart dazu, bildet die Schwester von Erik. Denn auch sie ist völlig anders als ihr Bruder. Sie ist sehr sportlich, sehr auf ihren Körper und ihre Nahrung fixiert und postet was das Zeug hält all diese Dinge im Internet. Daher ergänzt sie sich hervorragend mit Emis Bruder. Ob es da wohl funkt… ich weiß es nicht! Auch sehr strange ist die Kombination Emis Vater und seine neue Freundin. Er ist Therapeut und sie ist Ärztin. Schön sind immer die Szenen, in denen Emis Vater anfängt sein Therapeutenrepertoire zu entpacken und mit seinen Kindern diverse Handlungen zu besprechen und diese aus Fachsicht zu deuten. Herrlich! In meinen Augen ist dieses Buch gespickt von Protagonisten die herzlich und gleichzeitig urkomisch sind. Alle waren mir von Anfang an, mehr als sympathisch und dies hat sich durch das Buch durchgezogen. Es gab keinen Moment in diesem, in dem ich eine der Figuren verflucht habe oder sie nicht mehr mochte. Ein ineinandergreifen von Charakteren, die dann ein tolles Ganzen ergeben und die Story zu etwas herausragendem machen. Alle unterschiedlich, aber doch auch alle wieder gleich! Wirklich toll! Kernpunkt der Geschichte ist das Zusammenspiel zwischen Emi und Erik. Sie tough und er Stur. Zwei Dickköpfe treffen aufeinander und wollen definitiv nicht zusammen die Strafarbeit die sie aufgehalst bekommen haben absolvieren. Daher beginnt ein Wettstreit zwischen den Beiden, in denen sie sich gegenseitig Aufgaben stellen, die der andere lösen muss. Und genau hier, also jetzt… werde ich schweigen und keine einzige Aufgabe verraten! Nur so viel sei gesagt… ich habe mich köstlichste amüsiert! Lauthals gelacht und manche Szenen laut vorlesend meinem Sohn zum Besten gegeben. Die Geschichte spielt in Hamburg. Das schöne ist, jeder von uns kann sich in diese Stadt hinein versetzen. In das oftmals triste Wetter, das norddeutsche Feeling und die ganz eigene Art der Hamburger mit ihrer Mentalität. Für mich ein Buch, welches ich sofort fühlen und auch gleichzeitig die einzelnen Gefühle von Emi nachvollziehen konnte. Der Schreibstil von Anna Pfeffer ist ganz toll. Ich mag ihn total, da er sehr gradlinig ist. Ganz klar und gleichzeitig hervorragend auf den Punkt. Für mich, keine unnötigen Ausschmückungen, kein in die Länge ziehen, sondern ein Schreibstil der durch seine Gradlinigkeit besticht und gleichzeitig durch sein punktuelles ausschmücken von Situationen aufgrund von Adjektiven. Der Stil ist jugendlich, aber nicht zu sehr, so dass es auch wunderbar von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich finde man ist nie zu alt, für so ein tolles Buch! Mein Fazit: Das Gefühl von Verliebtheitskribbeln, Gänsehaut am ganzen Körper… gepaart mit zwei herzergreifenden Protagonisten, die mit ihrem schwarzen Humor das Buch zum Leben erwecken und das obwohl hier sehr oft vom Tod gesprochen wird. Eine schwarze Komödie mit viel Humor, vielen Gefühlen, viel Jugendlichkeit und ganz viel Empathie. Von daher muss ich einfach 5 von 5 Herzen vergeben! Wer schon immer einmal etwas über skurrile Todesarten wissen wollte, wer schon immer einmal erfahren wollte, was es heißt zu wetten, wer schon immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt Prüfungen zu absolvieren um einer Strafe zu entgehen, muss dieses Buch zur Hand nehmen. Egal ob Jugendlich oder Erwachsen, dieses Buch begeistert beide Sparten und versüßt mit leicht exzentrischer Todessucht den Tag!

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Für dich soll’s tausend Tode regnen ist der erste Jugendroman des Autorenteams Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, veröffentlicht unter dem Pseudonym Anna Pfeffer. Von der ersten bis zur letzten Seite des Romans hat mich die lockere und humorvolle Erzählweise der beiden Autorinnen so sehr amüsiert, dass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden beendet hatte und am liebsten sofort wieder von vorne begonnen hätte. Mit Emi hat sich das Autorenteam eine ganz besondere Protagonistin für ihre Geschichte ausgedacht, denn Emi interessiert sich mehr für den Tod als für das Leben und liebt es ungewöhnliche Todesanzeigen und -mitteilungen in ihrem schwarzen Buch zu sammeln. Ihre besondere Eigenart und Vorliebe macht Emi als Romanfigur für den Leser sehr interessant. Sie ist nicht das klischeehafte schüchterne Mädchen von nebenan, sondern eine rebellierende, starke Persönlichkeit, die es in sich hat. Wenn Emi loslegt, dann können die Fetzen fliegen und nicht selten verletzt sie dabei die Menschen. Emis extreme Persönlichkeit beschert ihr nicht unbedingt viele Freunde und macht sie an ihrer neuen Schule in Hamburg sofort zur Außenseiterin. Aber mit wem könnte man sich als Leser nicht besser identifizieren, als mit einem Außenseiter? "Der Tod schien mir so viel interessanter als das Leben hier in dieser beschissenen Stadt – wenn man das überhaupt Leben nennen konnte." (S. 18) Doch wenn ihr nun glaubt, Emi wäre aufgrund ihrer Todesphantasien eine schlechtgelaunte und negative Protagonistin – im Gegenteil! Emis Gedanken sind witzig und ihre ausgedachten Todesarten äußerst erfinderisch und komisch. Ob Todesstürze, Krankheiten, Morde oder Vergiftungen – Emi rächt sich mit ihrer Fantasie, was ich erstaunlich erfrischend und erheiternd fand, denn die Vorstellung von einer Rache per Gedankenübertragung ist verlockend! Aber nicht nur Emi ist ein Sonderling, auch Erik, ihr unfreiwilliger Tischnachbar, ist das Gegenteil einer Frohnatur. Als Sohn eines vermeintlichen Mörders wird er gefürchtet und bewundert zugleich und scheint genau die Person zu sein, die Emi gerade gar nicht in ihrem chaotischen Leben brauchen kann. "Ich wollte mir nicht überlegen, ob er gut aussah, denn seine Stimme klang kalt und trug eine Überheblichkeit in sich, die ich zum Kotzen fand." (S. 23) Erik ist unnahbar und geheimnisvoll. Seine Figur fand ich besonders spannend, denn weder Emi, noch der Leser erfährt viel über seine unergründliche Wesensart. Als sich eine Art Challenge zwischen Erik und Emi entspinnt, bei der sie sich abwechselnd Mutproben stellen, habe ich jedes Mal ungeduldig die Steigerung des Schwierigkeitsgrads der Aufgabe erwartet und mich gefragt, wer von beiden letztendlich den anderen am meisten blamieren wird. Obwohl sich beide zu Beginn abgrundtief hassen (Emi hat sämtliche Todesarten für Erik in petto), kommen sie sich zwangsläufig näher. "Ich atmete tief durch und ließ das Gefühl der Macht durch meine Adern fließen. Es fühlte sich verdammt gut an, und ich konnte nachvollziehen, wie Lord Voldemort, Darth Vader und Sauron sich fühlten […]." (S. 152) Für dich soll’s tausend Tode regnen erzählt die glaubwürdige Geschichte zweier ungewöhnlicher Teenager, die letztendlich gar nicht so sonderbar sind, wie sie glauben. Mit zahlreichen witzige Wendungen macht die Handlung durchweg Spaß und als Leser ist man am Ende der Geschichte einfach froh, dabei gewesen zu sein! Dass ich die Geschichte so grandios fand, lag auch an dem lockeren und dynamischen Schreibstil der Autorinnen, der mich nur so durch die Geschichte hat fliegen lassen. Witzige Anmerkungen und Todesverwünschungen werden immer wieder in den Text eingelassen und garantieren ein einzigartiges Leseerlebnis! Fazit & Bewertung Mich konnte Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer begeistern! Eine Geschichte, die mit ihren ungewöhnlichen Protagonisten und witzigen Pointen eine einzigartige und komische Atmosphäre schafft, der man nach der letzten Seite nur schwer entfliehen möchte. Lest dieses Buch!

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Inhalt: Emi ist mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder in die regnerische Stadt Hamburg gezogen. Hier fühlt sich die junge Teenagerin überhaupt nicht wohl und scheut auch nicht dies zu zeigen. Auf dem Weg zur Schule und in die Stadt stellt sie sich vor, wie die Menschen, denen sie begegnet, wohl sterben werden. Diese skurrile Angewohnheit hat sie schon eine Weile. Die Krone auf dem Ganzen ist dann noch ihr schwarzes Buch, welches sie immer bei sich hat. In diesem Buch sammelt Emi verrückte Todesanzeigen. Als sie sich in der neuen Schule auf den Platz, des bösen Eriks setzte, musste sie sich auch noch mit ihm auseinander setzen. Nach einem kleinen Unfall im Chemieunterricht, wo Beide beteiligt waren, wurden sie zum gemeinsamen Putzdienst verdonnert. Emi und Erik waren davon überhaupt nicht begeistert und begannen eine Challenge um den Putzdienst. Mit den Prüfungen wollten sie sich Gegenseitig ärgern und in die Knie zwingen, doch dieser Plan ging irgendwie nicht ganz auf. Fazit: Dieses Buch ist witzig und gefühlvoll. Das Duo, welches unter dem Pseudonym Anna Pfeffer schreibt, hat ein wunderbares Jugendbuch geschaffen, welches die Probleme mancher Teenager zeigt. Gruppenbildung in der Schule, Mobbing wegen Anders- Sein und die guten alten Vorurteile der Menschen. Der Titel klingt sehr spannend und man rechnet auf keinen Fall mit so einer Geschichte. Auch das Cover ist auf seine Art und Weise wunderschön gestaltet und zeigt die Verrücktheit der Handlung. Am Anfang des Buches war es schon sehr merkwürdig, über ein Mädchen zu lesen, welches sich die Tode von anderen Menschen vorstellt. Jedoch war es ganz amüsant und die Idee sehr gut umgesetzt. Ich kam also schnell in die Geschichte hinein und habe das Buch verschlungen. Auch der wunderbare Schreibstil der Autoren hat mir das Lesen erleichtert. Aufgrund der bildhaft dargestellten Gefühle und Gedanken, konnte man sich gut in die Protagonisten hinein versetzen. Die Geschichte von Emi war sehr schön geschrieben und ich musste an vielen Stellen schmunzeln. Im Laufe der Geschichte lernt man viel über die Charaktere und wird in eine wunderbare Liebesgeschichte hinein gezogen. Das Ende fand ich schon etwas traurig, aber mein Kummer wurde schnell besänftigt. Es hat mir wirklich sehr gefallen und so habe ich mir das Ende der Geschichte auch vorgestellt. Im Ganzen ist dieses Buch ein wunderschöner Jugendroman, den man zwischendurch mal lesen kann. Er heitert das Gemüt etwas auf und zeigt eine wunderbare Sicht der heutigen Jugend mit ihren Vorurteilen. Ich konnte die Geschichte an vielen Stellen nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es weiter geht und wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir. Es war sehr amüsant und ich würde es jederzeit wieder lesen.

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Zum Inhalt: Emi hat es satt. Alles was neu ist. Zuerst musste sie mit ihrem Vater und ihrem großen Bruder Oliver nach Hamburg ziehen. Neue Stadt, neues Haus, neue Schule. Und dann stellt ihr Vater ihr auch noch seine neue Freundin Mara vor! Für alle scheint das Familienglück perfekt, nur eben nicht für Emi. Allerdings ist Emi auch nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie stellt sich nämlich bei jeglichen Leuten, die sie trifft, vor wie diese sterben werden. Als in der Schule dann ein kleiner Unfall mit ihrem verhassten Laborpartner Erik passiert, wird sie zu allem Überfluss auch noch zu einer Strafe mit eben diesem verdonnert. Dazu fallen Emi mehrere Arten ein, wie Erik doch noch auf tragische, allerdings auch unterhaltsame Weise zu Tode kommen konnte. Umso mehr sie ihn jedoch kennen lernt, umso seltener stellt sie sich vor wie er umkommen könnte... Charaktere: Emi: Die Hauptprotagonistin ist auf jeden Fall eigen. Zuerst bin ich damit noch nicht so ganz zurechtgekommen, weil sie eben immer so pessimistisch war. Was allerdings auf der einen Seite erheiternd, auf der anderen Seite aber eben auch etwas seltsam war, wenn sie sich mal wieder vorgestellt hat wie jemand umkommt. Erik: Erik verkörpert den typischen Bad Boy. Er lässt niemanden an sich ran, ist fast immer schlecht drauf und viele Gerüchte kursieren über ihn und seine Familie. Und natürlich sieht er fabelhaft aus. Aber je besser man ihn kennenlernt, desto charismatischer wird er. Schreibstil: Erzählt wird mal wieder aus der Ich-Perspektive. Anfangs wirkte das allerdings noch ein wenig hölzern auf mich, kann allerdings auch daran liegen, dass es ein wenig dauert sich an die Art von Emi zu gewöhnen. Als ich allerdings damit warm geworden bin, was wirklich nicht lange gedauert hat, war dem Schreibfluss einfach zu folgen. Es war wirklich angenehm zu lesen und man musste sich dabei nicht unglaublich anstrengen, um der Geschichte folgen zu können. Ich für meinen Teil bin sehr angetan vom gesamten Schreibstil und habe mich immer wieder darauf gefreut weiter zu lesen, wenn ich das Buch in der Hand hielt. Meine Meinung: Obwohl ich dem Buch gegenüber zunächst doch sehr kritisch war, bin ich mehr als positiv überrascht davon. Natürlich ist Emi etwas anders, aber hey, endlich mal was Neues! Es war einfach super, wie sich Emi und Erik gegenseitig aufgebaut und aus sich aus dem dunklen Loch gezogen haben. Umso mehr Zeit die zwei miteinander verbracht haben, umso offener und glücklicher wurden sie. Dieser Aspekt war einfach nur schön. Außerdem fand ich die Idee hinter der Geschichte sehr erfrischend sowie stets unterhaltsam. Auch wenn der Titel dies nicht erahnen lässt, ist es ein tolles Jugendbuch, das mit Sarkasmus, schwarzem Humor und einer Prise Romantik gewürzt ist. Ich finde das Buch klasse und bin den beiden Protagonisten schnell verfallen. Schönes Buch um sich am Nachmittag zu entspannen und dabei ein wenig zu schmunzeln.

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Ein Jugendbuch wie ich es noch nicht gelesen habe. Es ist schon einige Zeit her, als ich das Buch las, habe aber leider erst jetzt die Zeit gefunden meine Meinung dazu zu schreiben. Das zeigt auch, wie stark das Buch an mir hängengeblieben ist und ich würde es auch sofort nochmal lesen, wenn meine Erinnerung danach nachlässt. Es hat mich unterhalten und mich zum lachen gebracht. Ein Buch mit einem Mädchen das ich auf Anhieb mochte... Außerdem ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" von meinen Lieblingsautorinnen geschrieben und ich hatte hohe Erwartungen. Wie ihr sehen werdet,wurden meine Erwartungen sogar übertroffen. 1.Kriterium: Die Idee des Buches. Emi und Erik. Ein Dreamteam oder eben auch nicht. Emi ist eigentlich ein ganz normales Mädchen das auch ihre Eigenarten hat. Ihre Eigenarten sind jedoch sehr ungewöhnlich. Sie hat ein Buch in dem sie skurrile Tode sammelt und denkt sich auch gerne Tode für andere Leute aus. Egal ob sie diese nur auf der Straße trifft oder in der Schule. Egal ob sie von einer Schlange gebissen werden und dann ganz ungünstig stürzen. Alles ist mit dabei. Aber keine Angst! Das Buch ist wirklich harmlos. Die Tode werden relativ humorvoll dargestellt und auch gefällt mir die Art wie die Autorinnen mit einem so ernsten Thema umgehen sehr gut. Dahinter ist natürlich auch eine Liebesgeschichte versteckt die wirklich süß ist und das ganze Buch nochmal spannend macht. Emi und Erik sind ein so unterschiedliches und doch sehr gleiches Team was die Geschichte nochmal sehr interessant macht. Für diese ungewöhnliche Idee und für dieses ungewöhnliche Mädchen Emi gibt es einen ganzen Weltentaucher von mir. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Der Leser bekommt einen sehr guten Einblick in Emis Gedanken. Man begleitet sie Schritt für Schritt, erlebt mit ihr ihre Fantasie die fantasiereicher nicht sein kann und begibt sich mit ihr in den Alltag. Das ganze Buch besteht eigentlich daraus, dass Emi und Erik sich gegenseitig Aufgaben geben. Und jeder ist so stur und eigensinnig, dass sie auch die verrücktesten Aufgaben erledigen nur um den anderen wieder eins reinzuwürgen. So begleitet man sie von einem zum anderen bis sich irgendwann daraus mehr ergibt. Ich hätte mir laut dem Klappentext ehrlich gesagt ein bisschen mehr Tode gewünscht. Anfangs waren es noch viele, aber mit der Zeit haben diese Ideen nachgelassen. Das fand ich schade, werde aber deswegen nichts abziehen. Mir gefällt auch sehr gut, wie das Buch gestaltet wurde. Die Seiten sind mit einem schwarzen Rand umgeben und das erfreut sowohl mich als Leser und ganz sicher auch die Jugendlichen. Dadurch wird das ganze zu was neuem! 3. Kriterium: Die Charaktere. Die wichtigsten Charaktere wären natürlich Emi und Erik. Emi mochte ich auf Anhieb, obwohl sie eigentlich genau das Gegenteil von mir ist. Sie trägt gern schwarze Sachen, hat lauter düstere Gedanken und faucht wenn es sein muss jeden an. Aber vielleicht ist genau das was sie für mich interessant macht. Auch diese Verrücktheit mit ihren Toden und ihren Gedanken. Durch Emi wird das Buch zu einem ganz neuen Jugendbuch, das sich von den anderen abhebt! Und dann ist da noch Erik. Der coole von dem sich alle fern halten und die Mädchen ihn anschmachten. Ein bisschen wie Damon von Vampire Diaries nur ohne das Vampir Ding. Und wie wir alle wissen: auch solche Kerle haben einen weichen Kern. An sich finde ich die Figuren sehr realistisch dargestellt. Sie verhalten sich wie andere Jugendliche auch in diesem Alter, abgesehen von den verrückten Aufgaben, wirken sie sehr authentisch. 4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Ich fand das Buch spannend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie die verschiedenen Aufgaben lösen und wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Zwischendurch hat das aber ein bisschen nachgelassen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber zwischenzeitlich hat einfach ein bisschen was gefehlt. Sorry, dass ich es nicht erklären kann. Ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab. 5. Kriterium: Die Schreibweise. Ich habe schon viele Bücher der Autorinnen gelesen und kenne ihren Schreibstil schon sehr gut. Hier ist er finde ich sehr gut hervorgekommen, weil sie dieses Verrückte einfach sehr gut beschreiben können und so tolle Ideen haben. Es kommt immer wieder was neues was man so nicht erwartet hätte und die beiden haben eine tolle Fantasie. Das Buch ist auch sehr angenehm zu lesen und es geht alles flüssig dahin. Das Buch hat fast die ganze Punktezahl erreicht und auch wirklich verdient. Es ist ein Jugendbuch das mal ganz anders ist und ich so noch nicht kannte. Die Schreibweise ist sehr ansprechend und zieht einen in die Geschichte hinein. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Nicht nur Jugendliche werden ihre Freude daran haben!

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Cover: Das Cover passt super zum Thema Jugendbuch und zu der Story im Buch. Es ist toll gestaltet und ein Hingucker. Meinung: Der Schreibstil ist mitreißend und passend für ein Jugendbuch gewählt. Die Story ist toll ausgearbeitet und das Emi sich andauernd Todesarten für ihre Mitmenschen ausdenkt hat mich oft zum Lachen gebracht. Die Mischung zwischen Humor und Liebesroman ist hier perfekt getroffen und macht das Buch zu einem Leseerlebnis. Emi ist eine sympathische Protagonistin auf dem Weg zum Erwachsenwerden und es ist toll sie zu begleiten. Ihre Gefühle und Gedanken kamen gut bei mir an. Erik konnte ich erst gar nicht leiden, dennoch passt er toll zum Buch und zu Emi, so das er sich langsam in mein Leserherz geschlichen hat. Das Ende hat mich überzeugt und das Buch perfekt abgeschlossen. Fazit: Ein super gelungenes humorvolles Jugendbuch, das mit einen tollen Story daherkommt.

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Rezension Für dich soll´s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer Autor: Anna Pfeffer Verlag: cbj Genre: Jugendbuch Seitenzahl: 320 Seiten Klapptext Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit Meine Meinung Emi ist ein wenig anders. Während die meisten Mädchen sich um ihr Aussehen, dem neuesten Tratsch und den angesagtesten Jungen Gedanken machen, stellt sich Emi vor, wie ihre Mitmenschen den Tod finden könnten. In ihrem Kopf stellt sie sich die seltsamsten Todesfälle vor und sammelt, in ihrem schwarzen Buch, verrückte Todesanzeigen. Ja, Emi ist ein wenig komisch aber schlagfertig. Immer mit dem richtigen Spruch auf den Lippen, der vor Sarkasmus trieft. An ihrer neuen Schule legt sie sich relativ schnell mit Erik an, denn sie macht einen fatalen Fehler und setzt sich auf „seinen“ Platz im Klassenraum. Erik ist ein sehr zurückhaltender Junge, um den einige Gerüchte kursieren und der trotz seiner verschlossenen Art, bei den Mädchen besonders durch sein Aussehen gut ankommt. Zwischen Emi und Erik artet es so richtig, während einem Chemieexperiment, aus. Es kommt wie es kommen musste und die beiden bekommen als wöchentliche Strafarbeit, das gemeinsame Wegputzen von Graffitis, zur Aufgabe. Da die beiden wirklich nicht miteinander auszukommen scheinen, geben sie sich gegenseitig Challenges. Derjenige der zuerst aufgibt und eine der Aufgaben nicht antritt, muss die Graffitis alleine wegputzen. Diese Challenges geben der Geschichte etwas mehr pepp und hier zeigt sich, dass Erik nicht nur der in sich gekehrte Junge ist, sondern er beweist, dass auch er sehr kreativ ist und vor allem Humor hat. Diese Geschichte ist die typische Hassliebesgeschichte zum mitfiebern. Was ich als positiv bewerte ist, dass Emi und Erik sich wirklich längere Zeit im Buch gegenseitig unausstehlich finden und nicht, wie bei schon so einigen anderen Liebesgeschichten, die anfängliche Antipathie schon nach wenigen Seiten nachlässt. Als Leser bemerkt man schnell, wie ähnlich sich Emi und Erik sind und einem selbst ist natürlich viel schneller klar wie gut die beiden zueinander passen. Spätestens nach dem Doppeldate (nennen wir es hier mal Doppeldate, aber es war alles andere als ein schönes Date) mit ihren beiden Geschwistern wird das deutlich. Mich konnte diese Geschichte vor allem durch den Humor überzeugen. Die Handlung ist jedoch relativ schwach. Es gibt zwar auch Szenen, wo ernstere Themen behandelt werden, so wird zum Beispiel die neue Freundin des Vaters thematisiert, Mobbing in der Schule und die erste Liebe. Auch wird verdeutlicht wie unterschiedlich Geschwister sein können, wie Emis Bruder stets positiv denkt und Emi eher negativ durchs Leben geht. Es hätte hier aber noch genauer auf einzelne Probleme oder Konflikte eingegangen werden können. Gerade die Problematiken aus Eriks Leben hätten ruhig intensiver thematisiert werden können. Die Nebenfiguren empfand ich persönlich, wirklich sehr nebensächlich. Zwar waren Toni, die immer zu plaudernde Mitschülerin und Emis Bruder, ein guter Kontrast zu Emis negativer Art, jedoch kam es mir wirklich oft so vor, als würde sich wirklich alles nur um Emi und ihre Problem drehen und andere und ihre Probleme einfach nicht der Rede wert seien. Fazit Emis ist eine wirklich verschrobene und komische aber unterhaltsame Protagonistin. Es hat auch wirklich Spaß gemacht sich ihre verrückten Todesarten durchzulesen und ihre Fantasie und Kreativität zu bewundern. Leider konnte mich die Geschichte dennoch nicht wirklich packen, da es einfach viel zu wenig Handlung gab. Deshalb vergebe ich diesem Buch nur 2 von 5 Sternen. ✩✩

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