VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (69)

Anna Pfeffer: Für dich soll's tausend Tode regnen

Für dich soll's tausend Tode regnen Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-17155-4

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(45)
4 Sterne
(19)
3 Sterne
(4)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Ungewöhnliche Protagonisten, witzige Pointen, einzigartige Atmosphäre!

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum : 11.06.2017

https://pantaubooks.wordpress.com/

Für dich soll’s tausend Tode regnen ist der erste Jugendroman des Autorenteams Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, veröffentlicht unter dem Pseudonym Anna Pfeffer. Von der ersten bis zur letzten Seite des Romans hat mich die lockere und humorvolle Erzählweise der beiden Autorinnen so sehr amüsiert, dass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden beendet hatte und am liebsten sofort wieder von vorne begonnen hätte.

Mit Emi hat sich das Autorenteam eine ganz besondere Protagonistin für ihre Geschichte ausgedacht, denn Emi interessiert sich mehr für den Tod als für das Leben und liebt es ungewöhnliche Todesanzeigen und -mitteilungen in ihrem schwarzen Buch zu sammeln. Ihre besondere Eigenart und Vorliebe macht Emi als Romanfigur für den Leser sehr interessant. Sie ist nicht das klischeehafte schüchterne Mädchen von nebenan, sondern eine rebellierende, starke Persönlichkeit, die es in sich hat. Wenn Emi loslegt, dann können die Fetzen fliegen und nicht selten verletzt sie dabei die Menschen. Emis extreme Persönlichkeit beschert ihr nicht unbedingt viele Freunde und macht sie an ihrer neuen Schule in Hamburg sofort zur Außenseiterin. Aber mit wem könnte man sich als Leser nicht besser identifizieren, als mit einem Außenseiter?

Doch wenn ihr nun glaubt, Emi wäre aufgrund ihrer Todesphantasien eine schlechtgelaunte und negative Protagonistin – im Gegenteil! Emis Gedanken sind witzig und ihre ausgedachten Todesarten äußerst erfinderisch und komisch. Ob Todesstürze, Krankheiten, Morde oder Vergiftungen – Emi rächt sich mit ihrer Fantasie, was ich erstaunlich erfrischend und erheiternd fand, denn die Vorstellung von einer Rache per Gedankenübertragung ist verlockend! Aber nicht nur Emi ist ein Sonderling, auch Erik, ihr unfreiwilliger Tischnachbar, ist das Gegenteil einer Frohnatur. Als Sohn eines vermeintlichen Mörders wird er gefürchtet und bewundert zugleich und scheint genau die Person zu sein, die Emi gerade gar nicht in ihrem chaotischen Leben brauchen kann.

Erik ist unnahbar und geheimnisvoll. Seine Figur fand ich besonders spannend, denn weder Emi, noch der Leser erfährt viel über seine unergründliche Wesensart. Als sich eine Art Challenge zwischen Erik und Emi entspinnt, bei der sie sich abwechselnd Mutproben stellen, habe ich jedes Mal ungeduldig die Steigerung des Schwierigkeitsgrads der Aufgabe erwartet und mich gefragt, wer von beiden letztendlich den anderen am meisten blamieren wird. Obwohl sich beide zu Beginn abgrundtief hassen (Emi hat sämtliche Todesarten für Erik in petto), kommen sie sich zwangsläufig näher.

Für dich soll’s tausend Tode regnen erzählt die glaubwürdige Geschichte zweier ungewöhnlicher Teenager, die letztendlich gar nicht so sonderbar sind, wie sie glauben. Mit zahlreichen witzige Wendungen macht die Handlung durchweg Spaß und als Leser ist man am Ende der Geschichte einfach froh, dabei gewesen zu sein! Dass ich die Geschichte so grandios fand, lag auch an dem lockeren und dynamischen Schreibstil der Autorinnen, der mich nur so durch die Geschichte hat fliegen lassen. Witzige Anmerkungen und Todesverwünschungen werden immer wieder in den Text eingelassen und garantieren ein einzigartiges Leseerlebnis!

Fazit & Bewertung

Mich konnte Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer begeistern! Eine Geschichte, die mit ihren ungewöhnlichen Protagonisten und witzigen Pointen eine einzigartige und komische Atmosphäre schafft, der man nach der letzten Seite nur schwer entfliehen möchte. Lest dieses Buch!

Für dich soll's tausend Tode regnen

Von: Mary liebt lesen Datum : 22.05.2017

maryliebtlesen.blogspot.de/

Inhalt:
Emi ist ein ganz normales Mädchen. Als ihr Vater eine neue Freundin findet, zieht er mit ihr und ihrem Bruder nach Hamburg um dort ein neues Leben als Familie anzufangen. Aber Emi möchte das nicht, sie würde viel lieber ihr altes Leben behalten, dass gut war, wie es war. Stattdessen hat sie eine neue Mutter, einen Bruder der sie vergöttert und einen nervigen Klassenkameraden namens Erik. Gleich an ihrem ersten Schultag legt sie sich mit ihm an. Erst geht es nur darum, wer auf dem einen besagten Platz in der letzten Reihe sitzen darf, aber als die zwei im Chemie-Unterricht Partner werden müssen, explodiert die Situation (wortwörtlich) dann vollkommen. Die zwei werden dazu verdonnert an ihren freien Samstagen zusammen Graffiti zu schrubben. Eine absolute Katastrophe natürlich, also macht Emi einen Deal mit ihm. Sie stellen sich gegenseitig die schlimmsten Aufgaben, die sie sich nur vorstellen können. Der erste der aufgibt, übernimmt die Stunden des jeweils anderen mit. Aber irgendwann, geht ihnen auf, dass die beiden gar nicht so verschieden sind…
Charaktere:
Die Hauptperson in der Geschichte ist Emi, welche ich vom ersten Satz den sie gesagt hat, einfach total lieb gewonnen habe! Sie ist das Gegenteil von, süß, was sie extrem süß macht. Ergibt das Sinn? Ich mag ihre Art total gerne, dass sie so eine Kämpferin ist und ein klein wenig stur. Dass es ihr egal ist, was andere Leute von ihr denken und irgendwie auch nicht. Und natürlich ihre Angewohnheit sich Tode für alle möglichen Leute auszudenken, die ihr auf den Geist gehen. Sie ist eine so lustige Person und eine Leseratte noch dazu. Ich habe sie im Laufe der Geschichte einfach extrem liebgewonnen und kann mir keine bessere Protagonistin vorstellen!
Unser männlicher Protagonist ist Erik und er ist der lieben Emi so ähnlich, dass es fast schon verblüffend ist. Ich liebe seine Eigenschaft, dass er hartnäckig ist, aber auch mal nachgeben kann. Außerdem war er extrem süß und lustig. Erik ist ein bisschen so wie ein kleiner Badboy in meinem Alter, jemand, den ich mir wirklich gerne selbst als Freund wünschen würde. Er ist einfach ein richtig gutes Gegenstück zu Emi!
Die zwei finde ich zusammen echt toll und sie erzählen die Geschichte wirklich gut. Ich bin entzückt.
Cover und Titel:
Das Cover ist ein Blickfänger. Nicht unbedingt, weil es sehr schön ist, sondern einfach, weil es so anders aussieht. Es ist dunkel und schlicht gehalten, ohne viel Schnickschnack oder Glitzer. Ich finde es passt perfekt zu der ganzen Geschichte und ich könnte mir kein besseres Cover vorstellen.
Der Titel passt, wie man so schön sagt, wie die Faust aufs Auge. Er symbolisiert, dass Emi sich gerne überlegt, wie die Personen ihr gegenüber sterben werden und warum. Er drückt einfach perfekt diese ganze Atmosphäre aus, die in dem Buch eine Rolle spielt. Ich bin begeistert!
Schreibstil:
Für dich soll’s tausend Tode regnen wir aus der Sicht von Emi in der Ich-Perspektive geschrieben. Das ist meine Lieblingsperspektive, was ja schon einmal gut ist, aber ich muss sagen, dass mich dieser Schreibstil noch so viel mehr überzeugt hat, weil man (bzw. ich) wirklich wie Emi gefühlt hat! Ich bin total begeistert. Ich habe gelacht und auch ein bisschen geweint, einfach weil die Geschichte so rührend war. Total schön, meiner Meinung nach.
Idee und Umsetzung:
Eine Geschichte wie diese habe ich noch nie gelesen. Gleich auf der ersten Seite war meine Neugierde total geweckt, da das Buch in Hamburg spielt und ich ja in Hamburg wohne. Als ich es laß, befand ich mich allerdings in einem anderen Land und so hat mir die Geschichte ein bisschen Heimat näher gebracht. Was mich wirklich überzeugt hat war, dass die Protagonisten in meinem Alter sind, also 15 Jahre alt und dass sie nicht älter und weiser rüberkamen, sondern einfach so, wie sie wirklich sind. Die Geschichte war einfach aus dem Leben gegriffen und hätte jedem anderen von uns genauso wiederfahren können. Es war nicht so, dass sich die zwei trafen und da von Anfang an dieses gewisse Fünkchen war, das hat sich rst entwickelt und ich finde, es wurde super gut beschrieben wie, genau es passiert ist. Vor dem schreiben der Rezension habe ich das Buch noch einmal aufgeschlagen irgendwo in der Mitte, einfach um mich zu erinnern, wie es noch einmal war. Durch Zufall fand ich die Szene wieder, wo gerade eines dieser Fünkchen entstand und ich war sofort wieder drin in der Geschichte. Das hat mich glücklich gemacht.

Fazit:
Die Geschichte von Emi und Erik ist so wundervoll. Die Protagonisten sind in meinem Alter, was es einfach extrem real hat erscheinen lassen. Ich war unglaublich gefesselt von all diesen Gefühlen, die die zwei Autorinnen in dem Buch verdeutlicht haben. Für dich soll’s tausend Tode regnen ist ein Must-Read für alle, die sich gerne in Geschichten fallen lassen und total benommen sind, wenn sie wieder auftauchen. Für mich bekommt das Buch verdiente 5 von 5 Herzen.

Ein witziger Jugendroman

Von: Das Bücherregal Datum : 06.04.2017

dasbuecherregal.de/

Was macht man, wenn einem jemand auf die Nerven geht? Ihn ignorieren? Viel zu langweilig- mach es wie Emi und denke dir Todesarten für denjenigen aus!
Nach dem Umzug von Heidelberg nach Hamburg ist Emi einfach nur genervt. Ihr großer Bruder, der von allen angehimmelt wird, scheint sich perfekt an die neue Umgebung (und die neue Frau ihres Vaters) anzupassen während Emi, genau wie vor dem Umzug, eine Außenseiterin ist. Mit der merkwürdigen Angewohnheit, in einem Buch skurrile Todesarten aufzulisten und dieses immer bei sich zu tragen.
Normalerweise ist sie nicht auf Ärger aus, doch warum sie dem Alphatier der Klasse, Erik, ihren Sitzplatz überlassen soll, sieht sie nicht ein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Abneigung, die mit einer Explosion in den nagelneuen Chemieräumen der Schule endet. Zur Strafe müssen die beiden Graffiti von den Wänden öffentlicher Einrichtungen schrubben und stellen dabei fest, dass der andere doch gar nicht so übel ist, wie bisher gedacht.

„Für dich soll´s tausend Tode regnen“ ist ein typisches Jugendbuch, dass von Frustfaktoren wie Umzügen, Schulen, nervigen Mitschülern und Geschwistern sowie der ersten Liebe erzählt.
Sämtliche Charaktere des Buches sind Stereotypen, wie man sie zu Hunderten im echten Leben findet, wenngleich sie manchmal eine berührende Hintergrundgeschichte oder ungewöhnliche Angewohnheiten haben. Die Außenseiterin, die gegen Alles und Jeden ist und am liebsten in Ruhe gelassen werden will, der Bad Boy mit einer harten Schale und einem weichen Kern, die Klassenzicke mit ihrem Beauty-Youtube Kanal usw.
Bereits der Klappentext lässt das Ende der Geschichte erahnen und die Erwartungen werden auch nicht enttäuscht. Der Stil ist bewusst jugendlich, die Wortwahl entsprechend einfacher und durchsetzt von (hamrlosen) Kraftausdrücken. Vor allem die 12 bis 16-jährigen werden sich hier wiederfinden.
Insbesondere jene, die üblicherweise nicht so viel lesen, werden es mit diesem Buch einfach haben. Nicht nur der Buchschnitt ist schwarz, sondern ebenso die fast einen halben Zentimeter Umrandung jeder einzelnen, groß beschriebenen, Seite, so dass man geradezu durch die Kapitel fliegt.

Mein Fazit: Ein kurzweiliges Buch, vor allem für jüngere Leser. Weder die Handlung noch die Sprache sind besonders anspruchsvoll und somit eignet sich „Für dich soll´s tausend Tode regnen“ bereits für Jüngere. Meiner Meinung nach definitiv ein „typisches Teenie-Mädchen“-Buch.
Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden: Das Buch ist unheimlich lustig, die Charaktere sind oft nicht nur sympathisch sondern auch noch unfreiwillig komisch und so kommt man auch als „älterer“ Leser auf seine Kosten.

Sarkastisch und wundervoll

Von: booksfortea Datum : 28.03.2017

www.instagram.com/booksfortea

"Für dich solls tausend Tode regnen" ist ein wundervolles und lustiges Buch.
Die Protagonistin Emi ist genervt von ihrer Familie, bestehend aus ihrem Bruder, der sich sofort mit neuen Leuten anfreunden kann und ihrem Vater, der zu allem Überfluss auch noch eine neue Freundin hat. Nach dem Umzug nach Hamburg findet sie keinen Anschluss in der neuen Schule, aber das will sie auch gar nicht so wirklich - ihre neuen Klassenkameraden sind alle irgendwie doof und abgehoben. Emi ist nun mal anders. Sie besitzt ein Buch, in dem sie allen, die sie nerven skurrile Tode wünscht. Seit Jahren sammelt sie nämlich komische und besondere Todesanzeigen. Das sind Dinge, die "normale Menschen" einfach nicht verstehen und deshalb will Emi auch nichts mit ihnen zu tun haben. Vor allem nicht mit Erik, mit dem sie gleich am ersten Tag in einen Streit verfällt. Doch dieser endet damit, dass die beiden als Strafe Graffiti in der Stadt entfernen müssen, über Wochen hinweg und, was das schlimmste ist, zusammen!

Emi ist eine wundervolle Protagonistin. Sie ist sarkastisch und unglaublich witzig. Dank ihr war das Buch so wundervoll und erfrischend und hat so viel Spaß beim Lesen gemacht!
Anne Pfeffer schafft es die Charaktere richtig lebendig und einzigartig zu schreiben und mir ist Emi wirklich ans Herz gewachsen.
Auch die anderen Charaktere wie Erik oder Emis Vater waren total toll geschrieben und haben sich authentisch und besonders angefühlt.
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, weil es sich einfach so toll lesen ließ und so viel Spaß gemacht hat.

Emi ist eine der interessantesten und lustigsten Protagonistinnen, die mir in letzter Zeit in einem Contemporary Jugendbuch begegnet ist und ich kann ihre Geschichte aus vollem Herzen weiterempfehlen.
Verliebt habe ich mich in das Cover und das was in dem Buch steckt hat in keinster Weise enttäuscht!
Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen für dieses tolle Buch :)

Süß,aber ...

Von: terii Datum : 27.02.2017

teriisbuecherblog.blogspot.de/

Die junge Emi hat sich in ihrem neuen Zuhause immer noch nicht eingelebt. Wie sollte sie auch? Ihr Bruder ist immer noch unausstehlich, ihr Vater wie ausgewechselt, seit er eien neue Freundin hat - und die ist ebenfalls nervig - und die Schule ist auch nicht gerade toll. Das in der Schule wird allerdings noch schlimmer, als sie aufgrund eines Unfalls in Chemie mit ihrem Laborpartner - und Schul-Bad-Boy - Erik zum Strafdienst verdonnert wird.
Emi kann somit aber ihrem seltsamen Hobby nachgehen: Sich Todesarten für Leute ausdenken - allen voran natürlich Erik.

Ich bin zwar spät dran mit meiner Rezension, aber dafür poste ich es jetzt, wo es nicht mehr jeden Tag mehrere Rezis zu dem Buch gibt. Reizüberflutung erfolgreich abgewendet!

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich habe es auch ziemlich schnell gelesen - nur die Rezension hat etwas gebraucht ^^" Aber ich hatte Zeit zum Nachdenken. Wie mir das Buch gefallen hat - und wie es mir nun Monate später in Erinnerung geblieben ist. Leider muss ich sagen, dass mir beim Schreiben dieser Rezension nicht mals mehr die Namen der Personen eingefallen sind und ich echt spicken musste ...
Nein! Das Buch ist nicht schlecht! Ich erinnere mich noch lebhaft an die Handlung, nur die Protagonisten haben sich nicht wirklich in meinen Kopf gebrannt. Ich weiß nicht mehr wie alt Emi ist (nur ungefähr) oder wie sie aussah. Erik ist mir da schon mehr in Erinnerung geblieben.

Ich fand es toll, dass dieses Buch ein etwas anderes Jugendbuch ist - oder es zumindes versucht. Bis auf Emis außergewöhnliches Hobby ist das Buch leider auch nicht mehr als jeder anderer Jugendroman: Nervige Eltern, nerviger Bruder, Schule läuft nur so lala und da ist natürlich dieser unverschämte Bad-Boy.

Und trotzdem: Ich habe es gern gelesen und ich fand es sogar ganz süß :) Nur leider nichts besonderes ...



Auf das Cover stehe ich ja total. Aber das liegt daran, dass ich alles toll finde, wo Totenköpfe oben sind :D

Leider ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" nur ein weiterer Jugendroman, der leider nicht so speziell ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem: Es war ein süßes Lesevergnügen ;)

Irrsinnig witzig, triefend sarkastisch und überraschend sensibel

Von: TheUjulala Datum : 25.02.2017

www.theujulala.de

Nachdem ich für das Autorinnenduo Anna Pfeffer und Rose Snow schon ihre 17 Trilogie als Testleserin genießen durfte, wußte ich schon, dass mich das Buch bestimmt mitnehmen wird. Und ja, es hat mich richtig vom Hocker gehauen, und zwar permanent, weil ich vor lauter Lachen nicht mehr still sitzen konnte, bis es mir die Tränen in die Augen getrieben hat.

Das Cover und das Buch:
Auf dem Cover tummeln sich allerlei Dinge, wie Blüten, Kreuze, Herzchen, Hackebeile, einen Totenkopf und und und. Ich glaube, so ähnlich hat mein Federmäppchen in der Schule auch ausgesehen. Das Besondere ist der Blindprägedruck des Buchtitels der mit Klarlack noch mehr hervorsticht. Auch, dass jede Seite mit einem 5mm schwarzen Rahmen bedruckt ist, sieht man nicht oft. Das Buch soll das schwarze kleine Büchlein darstellen, in welches die Protagonistin Emi ihre Artikel über skurrile Tode aufhebt. Und ich finde das Layout des Buches insgesamt absolut passend und gefällt mir richtig gut!

Die Handlung:
Emi hasst Hamburg, für sie die gefühlt regenreichste Stadt in Deutschland, in die sie mit ihrem Vater und ihrem Bruder vor kurzem gezogen ist. Dort muss sie nicht nur in eine neue Schule gehen sondern auch noch plötzlich die neue Flamme ihres Vaters ertragen. Sie fühlt sich in ganzer Linie wie ein Außenseiter, dem sie mit ihrem skurrilen Hobby auch bestens unter die Arme hilft. Sie denkt sich für jede Person abgefahrene Tode aus und sammelt Zeitungsausschnitte von ebensolchen in ihrem Büchlein. Nun kommt es, dass sie in der Schule auf Erik trifft, der ihr in Sarkasmuss nichts nachsteht und sich ebenfalls als schräger Außenseiter entpuppt. Durch einen blöden Unfall im Unterricht müssen die beiden auch noch gemeinsam Sozialdienst schieben und Graffiti von der Wand schrubben. Um diesem Dienst zu entkommen, lassen sich die beiden auf eine Challenge ein, in der jeder dem anderen eine Aufgabe stellt, bis einer aufgibt, oder die Challenge nicht schafft.

Meine Meinung
Ich kann nur sagen, ich habe schallend gelacht! So oft und teilweise so viel, dass es mir schon Tränen in die Augen trieb! Was für ein unglaublich witziges Buch - die zynischen Bemerkungen - der schwarze Humor!

Der Schreibtstil ist wie erwartend einfach nur herrlich frisch und frech. Die Sprüche sind teilweise so heftig sarkastisch: „Selbst wenn ich dieses Wochenende nicht nach Heidelberg fuhr, würde ich mir eher Tonis knallgelben Schirm in den Rachen stecken und ihn aufspannen“ (S. 143 cbj Verlag GmbH, 2017 Taschenbuch). Bei diesem Satz könnte ich mich immer noch in die Ecke schmeißen!

Es gibt viele nette herrlich zynische und gehässige Schlagabtausche zwischen Emi und Erik. Emi kann ich in ihren Gefühlen und ihrem Leid, welches sie plötzlich in der neuen Situation durchmachen muss, gut nachvollziehen. Sie hat für mich durch ihre nachdenklichen Dialoge eine sehr gut greifbare Tiefe. Ich habe sie trotz schwarzem Humor sehr schnell ins Herz geschlossen. Sie reflektiert sich auch sehr gut und erkennt, dass ihr Zynismus ein Schutzmechanismus gegen Verletzungen aus ihrer Umwelt ist - bei einem Psychotherapeuten als Vater auch kein Kunststück.
Erik ist zunächst auch sehr undurchdringlich und kaum greifbar, und doch sind da immer wieder kleine lichte Momente, die ein bisschen in sein Herz spähen lassen. Ich finde das ganz grandios gemacht. Trotz triefendem Sarkassmus und makabren Sprüchen gibt es sogar einige Stellen, die sehr sensibel sind und mich stark berührt haben, so dass ich tatsächlich auch geweint habe.

Die Handlung ist urkomisch, baut sich stetig auf. Der Ekelfaktor würzt die ganze ironische Suppe auch noch mal kräftig. Die Challenges werden immer gewagter und bei jeder Aufgabe kann ich Emis Gefühle authentisch nachvollziehen.Tja, und dann geraten die Challenges außer Kontrolle, bzw. sind nicht mehr so ablaufen, wie sich Emi das vorgestellt hat. Es gibt einen starken Wendepunkt, bei dem wohl der Funke zwischen den beiden übergesprungen ist, aber bis beide das kapieren ist es noch ein langer und holprig höhnischer Weg.

Es ist am Ende sehr aufwühlend und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Plötzlich ist das Buch auch zu Ende und ich kann es zwar glücklich und zufrieden zur Seite legen, werde aber Emi und Erik stark vermissen! Ich fand es einfach nur göttlich und eine wunderbare Liebesgeschichte, die mal ganz anders ist! Aber mehr kann ich nicht dazu sagen, denn ihr müsst es einfach selber lesen!

Absolut top und mit GötterFunke definitiv mein 2. Highlight schon im Jahr 2017!

Für dich soll's tausend Tode regnen

Von: wordworld Datum : 19.02.2017

https://w0rdw0rld.blogspot.de/

Emi ist frustriert. Sie musste weg aus ihrer alten Heimat und soll jetzt in Hamburg leben. Ihr Vater hat eine Neue und ihr Bruder nervt mehr denn eh und je. Als wäre das noch nicht schlimm genug legt sie sich auch noch direkt in der ersten Woche mit Erik an. Erik, der zwar echt gut aussieht aber ein komplettes Arschloch ist und niemanden leiden kann. Als Emi und er allerdings zum Graffiti schrubben verdonnert werden müssen sie wohl oder über Zeit miteinander verbringen. Emi wird klar, dass auch Erik keine einfache Vergangenheit hat und dass sie sich ähnlicher sind, als sie denken...

Mit der Protagonistin Emi konnte ich mich direkt identifizieren! Sie trägt dunkle Klamotten, liest gerne und hat ihren eigenen Kopf. Sie ist super sarkastisch und bezeichnet sich als die dunkle und verdrehte Seite der Familie. Außerdem ist sie echt kreativ was ihre Hobbys anbelangt und hat einen total schwarzen Humor. Auch wenn sie anfangs etwas genervt ist, was man als Leser aber definitiv nachvollziehen kann, blüht sie im Laufe der Geschichte immer mehr auf.

Erik ist ebenfalls mega cool! Er trägt auch dunkle Kleidung und hat dunkle Haare. Obwohl er sehr mürrisch und mysteriös ist, fand ich ihn schon zu Beginn sehr ansprechend. Er versteckt sich hinter einer Fassade um den anderen nicht zeigen zu müssen, wie verletzlich er eigentlich ist. An dieser Stelle noch mehr über ihn zu sagen würde wahrscheinlich etwas spoilern, weshalb ich es mal beim Oberflächlichen lasse, um euch nichts vorweg zu nehmen.

Zur Handlung kann ich nur sagen, dass sie total innovativ und mega witzig ist! Ich musste ein Paar mal richtig laut lachen, weil das Buch mit so viel Humor und Witz erzählt wird. Besonders gut gefallen haben mir die sarkastischen Konversationen zwischen den verschiedenen Charakteren und der makabere Humor. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, sodass ich es innerhalb von zwei Tagen durchhatte. Man will unbedingt wissen, wie es mit Emi und Erik weitergeht und was noch alles passiert, wodurch die Geschichte auch total spannend war und ich war immer gespannt, welche verrückten Challenges sich die beiden wieder ausdenken.

Alles in allem ein sehr gelungener Jugendroman, der mich sehr gut unterhalten hat!


Fazit:

Ein sehr unterhaltsamer Jugendroman, der mit viel Humor und einer echt originellen Handlung überzeugt!

Ganz klar 5 Sterne! Was hab ich bei dem Buch gelacht, es ist so wunderbar sarkastisch

Von: Katha von Buecher_Bewertungen1 Datum : 11.02.2017

buecherbewertungen1.blogspot.de

Zusammenfassung
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen ...

Cover
Wow! Das Cover ist einfach nur WOW! Im ersten Moment wirkt das Cover auf den Leser vielleicht etwas düster aber, wenn man es sich genauer betrachtet, ist es meiner Meinung nach nicht wirklich düster. Denn es spiegelt genau das wieder, um was es im Buch geht. Erst wenn man etwas im Buch gelesen hat, versteht man, warum das Buch auch schwarz ist. Finde das Cover perfekt zur Geschichte umgesetzt auch mit den schwarzen Seiten. Bin völlig hin und weg!

Kathas Meinung
Das Buch stand schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste. Denn nicht nur wegen dem wunderschön gestalteten Cover, sondern auch weil mich die Geschichte sehr interessiert hat.
Als ich dann das Buch "17 - Das erste Buch der Erinnerung" von Rose Snow gelesen hatte, wusste ich, ich muss auch unbedingt "Für dich soll's tausend Tode regnen" lesen! Und zwar bald. Gesagt getan! Und es war so gut, dass ich das Buch wirklich innerhalb paar Tage durchgelesen habe!
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von der jugendlichen Emi erzählt, die zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder in Hamburg lebt. Emi ist ganz anders als alle anderen Mädchen, denn sie schert sich einen Dreck darum, was andere über sie denken. Sie ist einfach sie selbst, mit ihrem schwarzen Buch, indem sie ganz verrückte Todesanzeigen reinklebt. An ihrer neuen Schule begeht Emi einen großen "Fehler", sie setzt sich ausgerechnet auf den für ihn immer "reservierten" Platz von Erik. Dieser ist davon überhaupt nicht begeistert, aber Emi lässt bleibt ganz cool und lässt sich nicht von ihm einschüchtern. Gedanklich hat sie sich für ihn schon seinen genauen Tod vorgestellt, denn das macht sie immer. Sie stellt sich im Kopf für ihre Mitmenschen ganz verrückte Todesfälle vor.
Im Chemieunterricht kommt es zu einem kleinen Zwischenfall, und als Konsequenz werden Emi und Erik als Strafarbeit zum wöchentlichen Wegwischen von Graffitis verdonnert. Da sich beide überhaupt nicht ausstehen können und überhaupt keine Lust darauf haben, gemeinsam diese Strafarbeit zu absolvieren, überlegen sie sich eine Challenge, in der sie sich gegenseitig Aufgaben gegen. Und der, der als erstes aufgibt oder die gestellte Aufgabe nicht schafft, darf die restliche Strafarbeit alleine erledigen.
Was die Beiden sich für Aufgaben stellen und wie sich ihr Verhältnis zueinander weiterentwickelt ist wirklich sehr interessant ��

Diese Geschichte ist einfach Sarkasmus pur, und ich liebe es! Emi ist ein wunderbarer Charakter, mit dem sich wirklich jeder Jugendliche identifizieren kann. Sie ist zwar anders aber nicht auf den Mund gefallen, denn sie hat immer einen flotten Spruch auf Lager. Und genau das mag ich an ihr. Sie lässt sich nichts gefallen, ist aber auch auf ihre eigene Art sehr liebevoll.
Obwohl ich Erik am Anfang überhaupt nicht mochte, ist er mir mit der Zeit echt ans Herz gewachsen. Denn so wie er sich am Anfang gibt, ist er überhaupt nicht, und ich finde es toll, wie er und Emi sich entwickeln.
Natürlich gebe ich dem Buch 5/5 Sternen, und ich hätte noch stundenlang weiterlesen können. Es hat Spaß gemacht, Emi und Erik bei ihrer Challenge und dem Weg zu sich selbst, beizustehen.
Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

Für dich soll's tausend Tode regnen

Von: Magicbookworld.n Datum : 20.01.2017

magicbookworldn.blogspot.co.at/

Dieses Buch ist mit soviel Humor geschrieben. Emi hat es nicht leicht, jedem der ihr unsympathisch & oder auch doof vor kommt, bekommt von ihr eine Todesart zugeschreiben. Diese verschieden Arten zu sterben hält sie in einem Buch fest. Jedoch passiert mit ihr etwas schreckliches und sie muss feststellen, dass nicht jeder so doof ist wie sie immer gedacht hat!
Ein wirklich sehr lustiges und vor allem lesenswertes Buch
Wirklich

Meine Lachmuskeln waren stark beansprucht

Von: Jennys bunte Bücherkiste Datum : 07.01.2017

jennysbuecherkiste.blogspot.com/

Ich gestehe: Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen hatte, war es direkt um mich geschehen. Ich fand den irgendwie echt witzig und musste das Buch einfach haben.

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein gutes Buch für zwischendurch. Diese Geschichte ist einfach wunderbar geeignet, um dem Alltag zu entfliehen, sich fallen zu lassen und Kopf/Gedanken einfach mal auszuschalten. Aber Achtung, es könnte sein, dass eure Lachmuskeln ein Eigenleben führen werden, denn die Hauptprotagonistin Emi denkt sie so viele verrückte Todesarten aus, dass man einfach nur noch lachen kann. Aber auch Erik sollte man nicht außer Acht lassen, denn auch er brachte mich diverse Male zum Schmunzeln. Emi und Erik machen das Buch zu dem, was es ist: Eine wundervolle, witzige und erfrischende Geschichte.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und man merkt gar nicht, dass es aus der Feder eines Autorenduo's stammt.
Die Stimmung im Buch ist sehr authentisch und humorvoll.

Skurril, Sarkastisch und echt gut

Von: Mona liest Datum : 03.01.2017

monaliest.de

Worum geht’s in dem Buch?

Emi ist unzufrieden. In Heidelberg hatte sie eine beste Freundin und wollte nicht weg, doch ihr Vater musste ja unbedingt eine Praxis in Hamburg gründen. Schon seit dem skurrilen Tod ihrer Nachbarin (sie ist auf einer Schildkröte ausgerutscht) hat Emi ein Faible für seltsame Todesfälle. Deshalb denkt sie sich auch für jeden, der ihr auf die Nerven geht, ein amüsantes Todesszenario aus. So auch für Erik, mit dem Emi sich im Chemieunterricht so sehr streitet, dass sie bei einem Experiment nicht aufpassen und eine Explosion zur Folge hat.

Die Folge: Emi und Erik müssen acht Samstage in Folge Graffitis entfernen. Schon am ersten Samstag kommen die beiden auf die Idee, eine Challenge zu starten und der Verlierer muss alleine den Strafdienst vollenden. Die Challenge besteht aus Aufgaben, wie zum Beispiel mitten im Unterricht bei einem bestimmten Satz des Lehrers Robert DeNiro in Taxidriver zu zitieren. Oder den ekligen Kaugummiklumpen unter dem Tisch eines Klassenkameraden zu entfernen und einen Tag lang zu hegen und pflegen. Mit der Zeit merkt Emi, dass in dem hübschen Eigenbrötler, in den sogar das beliebteste Mädchen der Schule verliebt ist, mehr steckt als nur eine schöne Fassade. Durch die Challenges kommen sich die beiden immer näher und doch ist es gerade eine Aufgabe, die alles zwischen den beiden zu zerstören droht.


Die Charaktere:

Emi ist ein typisches Teenagermädchen, das aus ihrem gewohnten Umfeld unfreiwillig herausgerissen wird und sich in einem neuen zurecht finden muss, auch wenn sie das nicht möchte. Sie ist sehr humorvoll durch ihre bissigen Kommentare und Todes-Wünschungen, was den ganzen Roman wirklich durchweg sehr unterhaltsam war. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht und in der Ich-Perspektive erzählt.
Erik fand ich auch super. Er ist geheimnisvoll und man lernt immer mehr von seinem Charakter kennen. So muss für mich auch eine gut durchdachte Figur sein.
Die Nebencharaktere: Emis Bruder, Vater, selbst die neue Freundin von ihrem Vater sind sehr tolle, ergänzende Charaktere. Emis Vater ist Therapeut und hat deshalb auch immer mal wieder seine analytischen Phasen. Die Figuren haben Emis Geschichte gut unterstütz ohne dabei besonders hervorzustechen.


Meine Meinung:

Grundsätzlich ist es eine Geschichte, die man schon mehrfach gelesen hat. Teenager kommt an eine neue Schule in ein neues Umfeld und versucht sich zurecht zu finden. Die Sache mit den Challenges ist auch nicht gerade neu, aber ein schönes ergänzendes Element. Aber durch die wirklich witzigen Kommentare und Emis Hang zum Dramatischen hat dieses Buch eine völlig neuartige Dynamik bekommen, die mich auch dazu veranlasst hat, das Buch in nur wenigen Tagen zu lesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, hatte keine besonders herausstechenden längen oder langweilige Phasen. Für mich durchweg ein interessanter Jugendroman, den man auch als Erwachsene genießen und amüsant finden kann.

Mein Fazit zu „Für dich soll’s tausend Tode regnen“:
Wirklich ein gelungener Roman mit viel Charme und Humor und einer schönen Geschichte.

Eines meiner Jahreshighlights 2016

Von: Liss Datum : 29.12.2016

goood-reading.blogspot.de/

Nach der Frankfurter Buchmesse war ich ganz angetan vom Autorenduo Anna Pfeffer, was zwei unfassbar sympathische Mädels sind. Da musste das neueste Werk natürlich sofort her. Und nach wenigen Tagen war das Buch auch schon ausgelesen. Ich bin hin und weg. Vor allem wegen der zwei so witzigen launischen Protagonisten, die mich öfter mal zum Lachen gebracht haben.

Emilia, kurz Emi, ist vom Umzug genervt und möchte eigentlich nichts lieber als in Ruhe gelassen werden. Die Schule nervt sie an, Freunde hat sie keine und für alle anderen lässt sie sich liebend gerne verschiedene Todesarten einfallen, die bis zum Ende des Buches durchgezogen werden und urkomisch sind. Dann trifft sie auf den gut aussehenden Erik, der mit dem Tod ebenso seine Erfahrungen gemacht hat. Durch einen dummen Zufall :D müssen die beiden eine Strafarbeit verrichten und miteinander auskommen.

Was sie da draus machen, ist zum Schreien komisch und hat mir unfassbar tolle Lesestunden beschert, sodass ich mich manchmal zum Aufhören zwingen mussten, weil die Augen zufielen. Die beiden kommen sich näher, langsam und nur sehr bedingt gewollt und das macht es umso schöner anzuschauen. Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen und haben das Leben der beiden bereichert und schöner gemacht.

Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass dieses Buch eines meiner Jahreshighlights war und ich definitiv mehr von Anna Pfeffer lesen werde. Die Art zu schreiben gefällt mir sehr gut und der Humor trifft genau meinen Nerv. Ganz tolles Buch.

Fazit

"Für dich soll's Tausend Tode regnen" von Anna Pfeffer bildet eines meiner Jahreshighlights von 2016. Außergewöhnlich humorvolle Charaktere treffen aufeinander und machen aus einer chaotischen Begegnung ein Fest aus Gefühlen, die immer wieder aufeinander treffen. Ich liebe das Buch! 5/5 Punkte.

Erfrischend komisch

Von: Drakonia Datum : 15.12.2016

drakoniasbuecherwelt.blogspot.de/

Anna Pfeffer – Für dich solls tausend Tode regenen

Erscheinungsdatum: 12.September 2016
Format: Broschiert
Verlag: cbjVerlg
Seiten: 320
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3570171554

Klappentext/Inhaltangabe
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist ein richtiger Blickfang und zieht direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Was mir ausserdem auch sehr gut gefallen hat, war der schwarzer Buchschnitt und das die Seiten eine schwarzen Umrandung haben, wie eine Todesanzeige. Eigentlich recht makabar, aber mir gefällt es.
Ich kann sofort in die Geschichte rein und musste nach der ersten Seite schon lachen. Die Protagonistin Emi ist zwar leicht verrückt, aber symphatisch. Ich liebe ihren schwarzen Humor und ihre Ironie in der sie spricht. Egal ob Vater, Bruder oder Mitschüler, jedem gibt sie in Gedanken einen lustigen Tod und zu Lebzeiten einen passenden Spruch. Alle Charakter haben ihre Ecken und Kanten. Keiner ist perfekt. Das hat mir sehr gut gefallen, da niemand perfekt ist und jeder seine Macken hat.
Der Schreibstil des Autorenduos "Anna Pfeffer" ist locker, flockig, leicht. Das Buch ist komisch, aber auch gefühlvoll. Eine super Mischung zwischen todlachen und amüsieren und nachdenken.
Fazit:
Ich habe mich köstlich amüsiert und zum Teil ziemlich schlappgelacht. Es ist ungewöhnlich, aber sehr zu empfehlen.

5 von 5 Büchern


Anmerkung: "Für dich solls tausend Tode regnen" wurde mir vom cbj Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank !

Eine tolle Geschichte voller Witz und Charme

Von: Catas Welt Datum : 08.12.2016

catas-welt.blogspot.de

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile ist mir dieses Buch förmlich ins Auge gesprungen. Das sehr originelle und gut gestaltete Cover trug natürlich einen wesentlichen Teil dazu bei, dass ich mir dieses Buch genauer anschauen wollte. Die kleinen Symbole, die über das Cover verteilt sind, brechen die doch recht dunkle Gestaltung wunderbar auf. "Für dich soll´s tausend Tode regnen" fällt zu dem durch den sehr interessanten Titel auf. Der Klappentext gab mir den Rest und ich wollte sofort zum Buch greifen.


Einstieg: Das Autorenduo Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit schlägt sich nicht mit Prologen herum, sondern beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung. Es dauerte keine drei Seiten, ehe ich dem absolut genialen Schreibstil der beiden Frauen verfallen war. Schon auf den ersten Sätzen versprühen die Autorinnen so viel Humor und Sympathie, dass ich mich augenblicklich in das Buch verliebte.

Charaktere: Anna Pfeffer wählte in ihrem Buch die Sicht des personalen Ich-Erzählers im Präsens. So konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin Emi hineinversetzen. Durch ihre unglaublich sarkastische Art und Weise schloss ich Emi augenblicklich ins Herz. Sehr interessant und an manchen Stellen urkomisch, fand ich ihren Tick, allen Menschen, die sie nerven die kuriosten Todesarten zu verpassen. Dadurch zauberte sie mir fast durchgängig ein zaghaftes Lächeln oder ein breites Grinsen ins Gesicht. Auf der anderen Seite darf ich den Schulschwarm Erik nicht unerwähnt lassen. Er ist ein ebenso interessanter Charakter, von den ich sehr schnell angetan war. Das Autorenduo hat nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebencharaktere wunderbar ausgearbeitet, so dass jede einzelne Figur seine Seiten präsentieren konnte. Und das gefiel mir sehr gut.

Handlung: Recht ruhig beginnt das Autorenduo, so dass ich mich leicht an die Geschichte gewöhnen konnte. Erst nach und nach bauten die beiden Autorinnen Spannung in ihren Roman, so dass die Geschichte mehr oder weniger dahinplätscherte. Nach gut einem Drittel nimmt das Buch allmählich an Fahrt auf. Ganz besonders interessant fand ich den stetigen Bezug zu Emis schwarzen Buch in dem sie die verrücktesten Todesfälle festhält. Das hat ganz wunderbar zur eigentlichen Geschichte gepasst. Neben den doch eher ruhigen Pasagen, findet der Leser überraschende und unerwartete Szenen, die etwas Spannung ins Buch brachten, so wie einige Klischees, die ich an manchen Stellen teilweise zu dick aufgetragen fand.

Schreibstil: Beide Autorinnen schreiben mit so viel Humor und einer Leichtigkeit, dass die Seiten nur dahinflogen. Hätte ich nicht vorher im Autorenprofil geschaut, hätte ich niemals geglaubt, dass dieses Buch aus zwei Federn entstanden ist. Genau das finde ich so beeindruckend. Der Schreibstil ist absolut angenehm zu lesen und wird durch die vielen witzigen Phrasen noch etwas aufgebrochen, so dass es mir viel Freude machte dieses Buch zu lesen. Durch den triefenden Sarkasmus von Seiten der Protagonistin, ist dieses Buch absolut gut an die Altersgruppe angepasst. Das mochte ich sehr.


Mein Urteil

Allein durch den mehr als gelungenen und witzigen Titel sollte man sich "Für dich soll's tausend Tode regnen" genauer anschauen. Dahinter verbirgt sich eine Geschichte voller Witz und Charme, die mir immer wieder ein Lachen entlockte. Zusammen mit der unschlagbaren, vom Leben genervten und vor allem sarkastischen Emi und dem einmaligen Schreibstil, war das Buch für mich ein absolutes Lesevergnügen. Mir war die Handlung manchmal zu schwach, wo ich mir mehr Tiefgang gewünscht hätte, und an anderen Stellen zu viel auf einmal. Trotz der kleinen Kritikpunkte, ist für mich dieses Buch ein rund um toller Roman, der mit viel Humor und Absurditäten des Todes überzeugen konnte. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!

Unterhaltsames Jugendbuch mit herrlich schwarzem Humor

Von: Hannah Bookmarked Datum : 04.12.2016

www.neon-oati.blogspot.de

Schon der Klappentext mit seinen leicht morbiden Andeutungen hat mich sehr neugierig gemacht, sodass schnell klar war: Dieses Buch muss gelesen werden!

Tatsächlich wusste ich schon nach den ersten paar Seiten, dass ich es nicht bereuen werde dieses Buch begonnen zu haben, denn bereits nach wenigen Sätzen ist der unvergleichliche Humor und der amüsant lockere Schreibstil der beiden Autorinnen erkennbar.

Wir begegnen Emi, die eine herrlich selbstironische Art hat und den kleinen Tick, Menschen die ihr auf die Nerven gehen eine Todesart zu verpassen. Es war immer wieder unterhaltsam diese teilweise wirklich sehr kreativen Todesarten zu lesen, sodass es nie langweilig wurde, trotz Wiederholung dieser Taktik.
Ebenfalls treffen wir auf Erik, der quasi Emis Gegenspieler darstellt und wohl der typische geheimnisvolle Bad Boy ist den alle Mädchen toll finden. Dennoch steckt auch noch mehr in ihm als nur machohaftes Auftreten und Sarkasmus und es war spannend zu sehen wie sich die Beziehung zwischen ihm und Emi entwickelt.
Die anderen Nebenfiguren die sich in der Geschichte finden sind zwar ein wenig klischeehaft, aber trotzdem fand ich die Szenen mit ihnen sehr unterhaltsam.

Die Story an sich hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle vielleicht noch ein wenig gekürzt hätte und mir die Liebesszenen etwas weniger kitschig gewünscht hätte.
Ein wenig mehr Ortswechsel hätten der Spannungskurve sicherlich auch nicht geschadet und etwas mehr Abwechslung hinein gebracht. Wenn ich so im Nachhinein darüber nachdenke, haben fast alle Szenen entweder in der Schule oder bei Emi zu Hause gespielt, wodurch ich die wenigen Ausnahmen aber umso mehr genossen habe.

Das Ende ist rund und gut in sich abgeschlossen und hat mir gefallen. So lässt man einen Einzelband ideal enden.

FAZIT

Ein unterhaltsames Jugendbuch mit interessanten Charakteren und einem herrlich schwarzen Humor. Trotz ein paar kleiner Schwächen kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der gerne beim Lesen etwas schmunzelt und vor ein bisschen düsterem Humor nicht zurückschreckt.

Einer der besten Jugendromane!

Von: Nine_im_Wahn Datum : 22.11.2016

nine-im-wahn.blogspot.de

Dieses Buch hat mich augenblicklich mit seinem Cover in den Bann gezogen, denn dieses ist ein absoluter Blickfang. Ich liebe diesen morbiden Look, der perfekt zum Buchtitel passt und auch generell zu Emi. Als das Buch dann ankam, habe ich auch direkt die schwarzen Seitenränder bemerkt, die dem Buch insgesamt ein wirklich tolles Bild verschaffen.

Auch der Klappentext hat mich direkt auf den Inhalt gespannt gemacht. Emi konnte mich schon da für sich einnehmen und die humorvoll verpackte Geschichte hat mich unglaublich interessiert. Wie glücklich war ich daher, als das Buch nur Tage später bei mir einzog und mich tatsächlich sofort begeistern konnte. Die Seiten flogen nur so davon, denn das Autoren-Duo Anna Pfeffer weiß mit seinen Worten zu fesseln. Immer wieder habe ich Schmunzeln müssen, was dann sogar schon meinen Freund stutzig gemacht hat. "Was ist denn so lustig?", kam öfters von ihm und so schilderte ich ihm die witzigen Challenges zwischen Emi und Erik...

Diese waren in der Tat amüsant, ebenso wie Emi. Sie ist eine Außenseiterin, der es zum Teil egal ist, dass sie nirgends dazu gehört (sie will sowieso nicht in dieser blöden Stadt sein), die aber teilweise wegen ihrer Außenseiter-Rolle verletzt ist. Kommt schon! Welches Mädchen tut nicht manchmal taff, obwohl sie innerlich tieftraurig ist? Ich habe Emi absolut verstehen können, denn auch ich war mal in ihrer Rolle – neue Schule, neue Klassenkameraden, der neue Freund meiner Mutter. Das machte sie mir noch sympathischer und sogar ihre gemeine Ader gegenüber der Freundin ihres Vaters konnte ich nachvollziehen. Ein paar spitze Kommentare dürfen doch wohl mal sein. ;)

Zusammen mit Erik erreichte Emis Kratzbürstigkeit aber neue Höhen und die Beiden warfen sich einen Spruch nach dem anderen an den Kopf. Herrlich! Besonders amüsant waren dabei immer Emis Gedanken, in denen sie tatsächlich fast jeden an irrwitzigen Toden sterben ließ. Das hat mich das eine um andere Mal zum Lachen gebracht, wobei ich die Todesanzeigen am Besten fand.

Dass Emi sich so von Erik provozieren ließ, ist übrigens auch verständlich gewesen. Sie sind sich sehr ähnlich in ihrer Außenseiter-Rolle, nur dass Erik es geschafft hat, sein Außenseiter-Sein zu einem Trend zu machen. Die Mädchen himmeln ihn an und besonders Louisa, unser YouTube-Sternchen, ist vorne dabei. Noch dazu hat Erik eine teilweise arrogante Seite an sich, die er Emi immer wieder spüren lässt, oft auf höhnische Art und Weise. Tja, gut Ding will Weile haben, denn irgendwann kommen die Beiden sich natürlich näher und es wurde noch interessanter.

Wie das alles letztlich ausgegangen ist, werde ich euch natürlich nicht verraten. Aber ich kann euch sagen, dass mir das Buch viel, viel, viel zu wenig Seiten hatte und ich wirklich absolut verliebt bin. "Für dich soll's tausend Tode regnen" war für mich endlich mal wieder ein Buch, dass ich mit einem Seufzen geschlossen habe. Für mich DAS absolute Zeichen, dass es ein Highlight ist!

[FAZIT]
Emi sprüht vor Humor und Sarkasmus und ihre Zänkereien mit Erik waren für mich einfach wunderbar. Die Geschichte war so besonders und der Erzählstil von Anna Pfeffer hat mich wirklich absolut begeistert. Für mich ist das einer der besten Jugendromane, die ich gelesen habe!

Von: Charlie Sights aus Wien, Österreich Datum : 13.11.2016

my.w.tt/UiNb/mEXlQy8Xgy

Als ich mir das Buch gekauft habe, dachte ich, wow, endlich eine Protagonistin, die mir 100%ig ähnlich ist.
Emi ist nämlich nicht nur sarkastisch, sondern auch voller schwarzem Humor und eine gehörigen Portion Frechheit. Genau mein Ding.
Und Erik? Ich will auch einen Erik! Denn er ist nicht nur mysteriös, sondern eigentlich wie Emi. Die beiden bilden ein perfektes Zusammenspiel, eine Harmonie, wie kein Book-Couple je zuvor.
Gideon und Gwendolyn, auf die Seite, Edward und Bella, packt ein – denn hier kommen Emi und Erik, die mein Herz nicht nur im Sturm erobert haben, sondern auch die Messlatte für meinen Buchgeschmack gleich verhundertfacht haben.
Gratulation, Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, denn dieser Novel ist euch ("Anna Pfeffer") mehr als gelungen! Ich freu mich schon auf weitere Meisterwerke wie dieses!

Tolles Jugendbuch

Von: Mein Bücherchaos Datum : 08.11.2016

jennybuecher.blogspot.de/

Auf dieses Buch wurde ich durch die Bloggerwelt aufmerksam. Viele haben es gelesen und waren sehr begeistert davon. Die Aufmachung gefiel mir auch sehr gut, sowie der Klappentext. Auch der Titel ist außergewöhnlich und so musste ich den Einzelband einfach lesen.

Den Schreibstil fand von Anna Pfeffer fand ich fließend und unterhaltsam geschrieben. So hatte ich das Buch auch in nicht mal einem Tag verschlungen. Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Emi, die mich an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben ließ.

Emi musste mit ihrer Familie, bestehend aus Vater und Bruder zwangsmäßig umziehen - was sie nicht positiv aufnahm -, da dieser eine Praxis im verregneten Hamburg eröffnen möchte. Auch wohnt dort seine neue Freundin, die bei der Teenagerin auch nicht besonders gut ankommt. Dann legt sich auch noch das Alpha-Tier der Schule mit ihr an, was sie Sache zum überlaufen bringt. Schlussendlich soll sie auch noch gemeinsam mit ihm ihre Strafe verbüßen. Als wäre ihr Leben nicht schon so schlimm genug...

Emi und Erik haben mich als Hauptcharaktere sehr gut gefallen. Beide haben ihre Ecken und Kanten, was die Geschichte auch umso unterhaltsamer machte. Besonders Emi mit ihrem schwarzen Buch, in dem sie interessante Artikel über Todesarten aufhebt. Doch gerade das macht sie bei ihren Mitschülern gerade so unbeliebt. Nur Erik scheint nach und nach ihre harte Schale durchbrechen zu können.

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein sehr guter Einzelband über das Teengersein, aber auch das Erwachsenwerden. Von Schreibstil über die Charaktere wurde ich gut unterhalten und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

Mit Totlach-Garantie!

Von: Sharon Baker Datum : 07.11.2016

sharonbakerliest.blogspot.de/

Emi ist total unglücklich, wegen ihren Vater musste sie jetzt nach Hamburg ziehen, und als ob, das nicht schon schlimm genug wäre, präsentiert er ihr und ihren Bruder, auch noch seine neue Lebensgefährtin. Ihr Bruder Oliver nimmt das alles sehr locker und arrangiert sich schnell mit der neuen Situation und lebt sich hervorragend ein. Nur Emi tut sich schwer, Hamburg ist zu grau, die neue Freundin des Vaters zu nett und von der Schule will sie gar nicht erst anfangen. So bekommt jeder, der ihr dumm über den Weg läuft in ihren Gedanken den einfallsreichsten Tod verpasst und da hat sie einiges zu tun. Als sie eines Morgens sich für einen neuen Sitzplatz in der Klasse umsetzt, gerät sie an Mr. cool und unnahbar Erik und diese Auseinandersetzung hat schlimme Folgen. Warum passiert das ausgerechnet ihr? Wieso hat sie so einen schleimigen Bruder? Warum ist das Leben so ungerecht? Tja, und was muss sie wegen Erik noch alles erleiden? Auf wie vielen Todesarten wird er wohl sterben müssen?

Bei meiner damaligen Vorschauen-Recherche ist mir das Buch gar nicht so ins Auge gefallen, wahrscheinlich hatte ich schon zu viele schwarze Bücher auf meiner Wunschliste stehen, aber dann tauchte es doch in mein Sichtfeld auf und ich dachte, huch, was bist du den für ein schickes Büchlein, und als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich begeistert und musste es haben. Wer mag sie nicht die humorigen Liebesgeschichten, wo sich die beiden Hauptprotagonisten nicht leiden können und sich die Pest an den Hals wünschen, was für ein Spaß. Genau das Richtige für mich. Erst nach dem Kauf und beim Bewundern, erkannte ich, dass mir die beiden Autorinnen gar nicht so unbekannt waren, ist das nicht ein witziger Zufall und ich sah das als gutes Zeichen an.

Emi ist ein toughes Mädchen und lässt sich nicht gern zu irgendetwas zwingen und bei der Masse läuft sie schon mal gar nicht mit. So ist sie halt eine Außenseiterin, aber es macht ihr im Grunde nichts aus. Allerdings muss sie sich ständig den Vergleichen zu ihrem Sunnyboy Bruder anhören und der steht gern mitten im Leben und unter Leuten. So kommt Emi halt was düsterer und unfreundlicher rüber, als sie eigentlich ist und ihr Hobby skurrile Todesarten in einem Buch festzuhalten untermalen noch das merkwürdige Mädchen. Allerdings habe ich in dem Alter, auch nur schwarz getragen, fand Veränderungen schrecklich und meine Mitschüler einfach nur zum Fürchten und wollte meine Ruhe. So konnte ich mich hervorragend mit Emi identifizieren und sie war mir gleich total sympathisch. Warum ist mir das mit den Todesarten nicht eingefallen, das hätte in meiner Teenagerzeit für einige Lacher gesorgt. Aber natürlich ist bei Emi auch ein bisschen jammern und trotz dabei, aber hey, wer hatte diese Phase damals nicht gehabt.

Neben Emi haben wir einen sehr ansprechenden Hauptprotagonisten, nämlich Erik, der nach einer Schulsuspension von vier Wochen, in die Klasse zurückkehrt und seinen Platz wieder haben möchte, der aber schon von Emi besetzt wird. Normalerweise ist es Erik gewohnt, dass man ihn ohne Widerworte, gewähren lässt und sein Image sorgt zusätzlich dafür. Man munkelt nämlich, dass sein Vater vor einem Jahr seine Mutter umgebracht haben soll und die Suspendierung hat er sich eingefangen, weil er einen Jungen krankenhausreif geprügelt hat. So ranken einige Geheimnisse um ihn herum und Erik bemüht sich auch nach Kräften nichts zu dementieren oder zu kommentieren. Ist ja klar, dass er somit sehr interessant ist und alle Mädchen noch mehr auf ihn fliegen. Mein Gott, ich glaube, ich hätte ihn auch von meinem Platz in der Klasse angeschmachtet, aber wir wissen ja selber, stille Wasser sind tief und Erik hat wohl einiges vergraben.

Mit diesen beiden Hauptfiguren geht es also turbulent in die Geschichte und diese, hatte es in sich. Nicht nur, dass man über die ständige Mordlust von Emi lachen musste, nein, das ganze Buch schwingt nur so von Ideen und Witz. Angefangen bei Emi, die stur und rücksichtslos durch ihren Alltag rauscht, sich ihrer schroffen Art nicht immer bewusst ist und sich dann über Gegenreaktionen ärgert. Aber auch Erik ist kein Sonnenschein, verschlossen und misstrauisch begegnet er seiner Umwelt und findet in Emi einen würdigen Gegner, um das Leben noch mehr zu vermiesen. Beide hassen ihre Strafarbeit, und als dann der Grundstein ihrer Challenge geboren ist, fängt die turbulente Gehässigkeit erst an.

Diese beide Autorinnen haben es wirklich geschafft, dass ich im Wohnzimmer sitze und laut los lachen muss, die Gegenreaktion war auch noch köstlich, als mich sieben Plüschaugenpaare verwundert anstarrten. Mit so viel Ideenreichtum hatte ich nicht gerechnet und ein Gag gibt den anderen die Klinge in die Hand, dabei wurde es aber nie zu viel und keiner war einfach nur platt oder wirklich daneben, das fand ich einfach fabelhaft. Auch ihre beiden Protagonisten waren herrlich in Szene gesetzt, und obwohl dieses Buch extrem witzig ist, lassen sie es nicht an tiefe fehlen, denn hinter allem Verhalten steckt ja immer etwas anderes und das muss man eben hier unter allem Gelächter finden. Gern wäre ich hier selbst mit am Start gewesen und hätte es live und in Farbe miterlebt. Diese Geschichte hebt sich einfach ganz wunderbar vom romantischen Einheitsbrei ab.

Wie ihr seht, bin ich total begeistert und möchte nicht mehr verraten, weil man es einfach lesen muss. Es ist die Schulzeit, die man sich gewünscht hätte, aber nicht hatte und auch gegen die Schulmusik, hätte ich nichts einzuwenden gehabt, zumindest in den ersten Wochen. Ein absoluter Lesespaß, der einen nicht nur zum Lachen bringt, sondern alle Gefühle auf der Palette hat. Absolut herrlich.

Witzig und sarkastisch

Von: Anka Datum : 04.11.2016

www.talesandmemories.de

Meine Meinung

Emi ist genervt. Nicht nur von ihrem Bruder und der neuen Freundin ihres Vaters, sondern auch von der neuen Stadt und ihrer neuen Schule. Überhaupt findet sie alles Neue doof und gibt sich Mühe, das auch allen zu zeigen. So weit, so normal für einen Teenager – und besonders in dieser Situation auch gut nachvollziehbar. Doch mit ihrem schwarzen Humor und ihrem schwarzen Buch, in dem sie skurrile Tode sammelt, ist Emi dann doch eine besondere Protagonistin. Ihre negative Art kommt bei den Mitschülern natürlich nicht gut an, beim Leser dafür aber umso besser.

Emi ist eine sympathische Protagonistin und auf ihre schräge und düstere Art sehr liebenswert. Mit ihrer negativen Einstellung wirkt sie authentisch und man kann sich nicht nur als Teenager gut mit ihr identifizieren – ein ums andere Mal fühlte ich mich in meine Schulzeit zurückversetzt.

Die Geschichte wird aus Emis Perspektive erzählt und ist passend dazu in einer lockeren und leichten Sprache geschrieben, die das Jugendbuch so erfrischend und authentisch macht. Mit viel Witz und Sarkasmus haben die Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit eine unterhaltsame Geschichte geschaffen und ein tolles Jugendbuch-Debüt unter dem Pseudonym Anna Pfeffer hingelegt.

Hin und wieder kommt das Buch ein wenig klischeehaft daher, wenn beispielsweise die Freundin des Vaters als stereotype Veganerin beschrieben wird. Doch sind dies Kleinigkeiten, die den Spaß an der Geschichte nicht mindern. Dass es kaum unvorhersehbare Ereignisse, geschweige denn unerwartete Wendungen gibt, kann auch kaum als Kritikpunkt angesehen werden. Die Geschichte ist auch ohne diese sehr unterhaltsam und sprachlich sowie inhaltlich einfach rund.

Fazit

Emi ist ein intelligentes Mädchen und eine sympathische Protagonistin, die immer wieder in komische Situationen gerät und sich mit typischen Teenager-Problemen auseinandersetzen muss – die bestehen natürlich hauptsächlich aus Schule und Familie. Das Ganze wird mit viel schwarzem Humor erzählt und auch das Thema Tod wird entsprechend unterhaltsam behandelt. Die Sprache ist erfrischend locker und authentisch. So ist "Für dich soll’s tausend Tode regnen" eine kurzweilige Lektüre, die ich nicht nur Jugendlichen empfehlen kann.

Ein schönes Jugendbuch mit viel Humor und schwarzen Gedanken.

Von: Franzi buechereckenliebe Datum : 03.11.2016

https://buechereckenliebe.wordpress.com/

,,Fangen wir mit dem offensichtlichen an. Das Cover sieht wunderschön aus und hat mich ehrlich gesagt auf einen anderen Inhalt hoffen lassen.
Die Geschichte von der jungen Emi, die die Welt hasst und (fast) jedem den Tod wünscht war ganz lustig, zeitweise echt eklig und am Ende ganz süß. Ich konnte mich auch teilweise in sie hineinversetzen. (Wer hat denn nicht schon mal jemanden den Tod an den Hals gewünscht?!) Genauso konnte ich das aber auch an manchen Stellen nicht!
Ich muss aber sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich umgehauen hat. Ja, es war manchmal lustig und es war nie langweilig. Die Idee war ganz schön von den zwei Außenseitern die zueinander finden und auch das Ende war ’spannend‘. Es hat mich auch etwas an meine Schulzeit zurück denken lassen. Auch die Charaktere waren okay. Es waren nun mal Jugendliche, die Blödsinn machen, YouTube suchten und versuchen die Schulzeit zu überstehen. Die Nebencharaktere waren auch ganz nett.
Alles in allem lies sich das Buch schön lesen, die Geschichte war okay, die Charaktere waren okay und die Story hatte Humor. Es gab keine unglaublich spannenden Plot Twists oder irgendetwas unvorhersehbares.
(Zugegeben habe ich mich beim Lesen auch manchmal echt alt gefühlt! )
Trotz alledem war es ein schönes Jugendbuch, dass nicht ganz meinen Erwartungen entsprach, mich aber gut unterhalten hat."
Es ist definitiv ein Buch, dass für eine spezielle Altersgruppe am besten geeignet ist. (Ich würde sagen von 13-18 Jahre. )

Was für eine fluffige Geschichte *.*

Von: Amelies Rezensionen / MsBuchnerd Datum : 28.10.2016

amelie-rezensionen.blogspot.de/

Das Buch ist diese Art von Geschichte, bei der alles mit dem Humor steht oder fällt. Mag man Bücher, die gespickt sind mit dieser Art von skurrilen Situationen, sarkastischen Sprüchen und einem Gefühl von Anderssein, dann wird einem "Für dich soll's tausend Tode regnen" mit Sicherheit gefallen. Falls man allerdings nach einer drückenden Stimmung mit emotionalen, dramatischen Liebesszenen sucht, dann wohl eher nicht. (Nicht dass die Szene, in der Erik Emi auf den Armen trägt nicht dramatisch gewesen wäre, aber sie war eben auf humorvolle Weise dramatisch)

Emi ist die Art von Protagonistin, wie ich sie liebe: Schlagfertig, ein bisschen komisch, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Was mir aber besonders gut gefallen hat, das war, dass sie durch ihren Spleen eben auch etwas besonderes gewesen ist. Ihre vielen ausgemalten Todesarten, die in diesem Buch vorgekommen sind, haben mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht. Aber auch Erik hat eine ordentliche Portion Humor. Besonders die Aufgabe, die er Emi stellt, in der sie mit einem Kaugummiklumpen als Freund durch den Tag gehen muss, lässt einen als Leser Erik sofort ins Herz schließen. Ich bin ein riesiger Freund von Hassliebesgeschichten und ich kann mich nicht daran erinnern, wann ein Buch jemals so nah an der eigentlichen Definition geblieben ist. Meist ist das eher eine leichte Abneigung, die nach wenigen Seiten schon verflogen ist, aber hier zog es sich ziemlich weit hin und hat für eine herrliche Stimmung gesorgt. Dabei sind sich Emi und Erik so ähnlich, dass man gar nicht anders kann, als beim Lesen über die beiden zu Lachen. Das Doppeldate mit ihren Geschwistern war auch eine absolut wundervolle Szene, die das noch einmal perfekt herausgearbeitet hat.

Aber nicht nur der Humor und die Charaktere überzeugen, sondern auch die ernsteren Themen, die hier angesprochen werden. Vor allem die Familiendynamik bei Emi hat mir da gefallen. Der Konflikt mit der Freundin ihres Vaters war sehr gut und authentisch herausgearbeitet, aber fast noch besser fand ich die Beziehung zu ihrem Bruder dargestellt. Jeder der selbst Geschwister hat, wird das alles nur zu gut nachvollziehen können. Übrigens war er einer der Nebencharaktere, die mir super gefallen haben, genau wie Emis Freundin in der Schule.

Einzig ein paar Konflikte in Eriks Leben hätte ich mir noch stärker herausgearbeitet gewünscht, besonders zum Ende hin. Auch hätte ich aufgrund des Titels und Emis Hobby mit mehr Auseinandersetzung mit dem Tod gerechnet und sie mir auch gewünscht. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass das die Stimmung des Buches deutlich in den Keller gezogen hätte. Denn insgesamt schafft "Für dich soll's rausend Tode regnen" vor Allem eines: Es macht Spaß! Wer also mal wieder so richtig lachen, shippen und ein Buch durchsuchten möchte, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

So lustig war der Tod noch nie

Von: lex Datum : 26.10.2016

kathrineverdeen.blogspot.de/

Manche Bücher sind wie ein kleiner Ofen. Sie wärmen durch und durch und bis ins Herz; man möchte gar nicht mehr von ihnen weg. So erging es mir mit „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ von Anna Pfeffer – ein humorvolles Jugendbuch voll skurriler Einfälle, das mich mit seiner Frische und Natürlichkeit von der ersten Seite an mitgerissen hat.
Ich habe viel gegrinst und laut gelacht. Völlig irrerweise. Denn wie schon der Titel sagt, geht es in dem Buch um nichts Geringeres als den Tod. Allerdings größtenteils in seiner theoretischen Form. Protagonistin Emi hat nämlich einen originellen Weg gefunden, mit Frust umzugehen: Wenn ihr jemand blöd kommt, spielt sie in Gedanken dessen Tod durch und ist dabei ausgesprochen kreativ.

Dabei ist Emi eigentlich nur ein unglücklicher, sturer Teenager, der sich in Gruppen nicht wohlfühlt, auf alles Neue mit Abneigung reagiert und „gezwungen wurde“ von Heidelberg nach Hamburg zu ziehen. Während Emis aufgeschlossener Bruder Oliver schnell Anschluss findet, macht Emi dicht, schottet sich ab, hinter schwarzen Klamotten und ihrem schwarzen Buch, in dem sie skurrile Todesarten sammelt.
Gleich tausend davon wünscht sie ihrem Mitschüler Erik an den Hals, den Emi vom ersten Tage an leidenschaftlich hasst. Als sie nach einer katastrophalen Schulstunde dazu verdonnert wird, gemeinsam mit Erik Strafdienste zu schieben, kocht ihre Wut über. Um Erik und die Strafstunden loszuwerden, lässt sich Emi eine ungewöhnliche Challenge einfallen, die Erik unbeabsichtigt viel zu viel Platz in ihrem Leben einräumt.

Genau diese Challenge, samt einiger, berühmter Filmzitate, haben mir in diesen trüben Herbsttagen die Laune gerettet. Die Geschichte hat mich zum richtigen Zeitpunkt erwischt und ich verdanke ihr einige wunderbar rabenschwarz-vergnügliche Lesestunden.
Das Buch hält einige echte Brüller auf Lager, die mich fast unter den Tisch gerissen haben. Gleichzeitig weigert es sich aber hartnäckig ins Klamaukige abzugleiten. Es hält die Balance zum Normalen und lässt seine Figuren nie in einer unglaubwürdigen Art und Weise über sich hinauswachsen. Es gibt ihnen Raum auch mal sprachlos zu sein, unsicher, manchmal etwas fies und meistens einfach schlecht gelaunt.
Mit einem guten Gespür für die Sorgen von Jugendlichen und der richtigen Dosis Leichtigkeit, erzählen Anna Pfeffer (hinter dem Pseudonym verbirgt sich das Autorinnenduo Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit) die Geschichte von Emi und Erik und streuen zwischendurch einige wenige ernste Töne ein, die mich vor allem gegen Ende sehr gerührt haben.

Einen Tipp, in welche Richtung es geht, gibt uns Emi übrigens gleich zu Beginn, als sie an einer Bushaltestelle „Stolz und Vorurteil“ liest. Im Grunde ist „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ nämlich eine Liebesgeschichte in der Tradition von Janes Austens berühmtesten Werk. Zugegeben, sehr ungewöhnlich interpretiert und mit klaren Unterschieden: Emi mag ebenso schlagfertig sein wie eine Elisabeth Bennet, aber lange nicht so vernünftig. Und Erik teilt sich mit Mr. Darcy zwar die unangenehme Eigenschaft der Arroganz, ist aber vor allem ein Junge, der ein paar Probleme mit sich herumträgt.
Beide sind so wunderbar negativ und abweisend (dabei aber trotzdem stark und liebenswert), dass ich mich sofort mit ihnen verbunden und in meine eigene Jugend zurückversetzt fühlte - diese Tage, an denen alles Sch**** war, schon mit dem Aufstehen und aus Prinzip …nur leider lange nicht so lustig wie bei Anna Pfeffer.

Allen Teenagern, die genau wie Emi überall sein möchten, nur nicht im eigenen Leben, kann ich „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ nur empfehlen. Aber auch ältere Leser, die sich (mit kleinerem oder bereits größerem zeitlichen Abstand) noch einmal erinnern möchten, wie verdammt mies das Schicksal zwischen 12 und 18 Jahren war, werden ihren Spaß haben - vielleicht sogar etwas mehr Spaß als zwischen 12 und 18. Denn, wie sang schon Hannes Wader? „Schön ist die Jugend, sorglos und frei. Gott sei Dank ist sie endlich vorbei.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Zuckersüß

Von: kunterbunte Bücherkiste Datum : 26.10.2016

bucheckle.blogspot.de

Bei dem "farbenfrohen" und im Comicstil gestalteten Cover habe ich eine locker leichte Teenager Liebesgeschichte erwartet. Doch "Für dich soll's tausend Tode regnen" ist noch so viel mehr. Mit viel Witz und Charme erzählt die Autorin hier eine Geschichte die durch das unglaublich sympathische Zusammenspiel der Charaktere lebt. Ohne kitschig zu wirken entwickelt sich zwischen Emi und Erik eine sehr süße Liebesgeschichte. Beide sind Außenseiter und können sich anfangs auf den Tod nicht ausstehen. Durch eine sehr lustige Idee nähern sie sich jedoch langsam an.
Emi mochte ich besonders gern. Sie ist etwas skurril, sarkastisch und unangepasst, zudem leidet sie auch noch unter einem großen Bruder dem einfach alles zu gelingen scheint. Erik war sehr tiefgründig und ihn umgibt etwas geheimnisvolles. Mit einem lockeren und leichten Schreibstil hat mich die Autorin in eine sehr herzliche Geschichte entführt, die Spaß macht und einen zum mitfühlen und schmunzeln bringt.

Mein Fazit

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist eine zuckersüße Teenagerlovestory mit viel Humor, Sarkasmus und bezaubernden Charakteren.

Unterhaltsam und frisch - das perfekte Jugendbuch

Von: sunnys_books Datum : 21.10.2016

sunnys-books.blogspot.de/

Allgemeines:
Titel: Für dich soll's tausend Tode regnen
Autor: Anna Peffer
Seiten: 320
Verlag: cbj
Preis: Broschiert: [D] 14,99€
ISBN: 978-3-570-17155-4
Teil: Einzelband
Art: Jugendbuch
Erschienen am: 12.09.2016
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Verfilmung: nicht vorhanden
Erhältlich bei Amazon, cbj oder in ihrer Buchhandlung.


Inhalt:

Emi hat ein ganz besonderes Hobby: sie jagt jedem den sie sieht einen Tod auf den Hals, so denkt sie sich zum Beispiel aus, wie ihr ach so toller Bruder eines Tages in seiner Schleimspur ausrutscht. Umgezogen in eine neue Stadt zu ihrem Vater nach Hause, ist Emi gar nicht begeistert, als auch noch die Neue ihres Vaters auftaucht und erst recht nicht als sie in Chemie mit Erik, dem ihrer Meinung nach wahrscheinlich größten Arsch der Schule, zusammen arbeiten muss. Dieser handysüchtige, auf cool tuende Blödmann provoziert Emi total! Als sie sich schließlich in Chemie anlegen und dabei was hoch geht müssen sie gemeinsam acht Wochen lang, jeden Samstag Graffiti abschrubben. Sofort malt sie sich tausende von Toden für Erik aus, jedoch bemerkt sie schon bald, dass er gar kein so großer nerviger Arsch ist, wie sie dachte.


Meine Meinung:
Das erste was einem an dem Buch auffällt ist natürlich das Cover. Es ist duster aber trotzdem total farbenfroh, was mir sehr gut gefällt. Das zweite, was einem ins Auge sticht ist der Buchschnitt, welcher schwarz ist.Jede Seite hat einen schwarzen Rand, was mir sehr gut gefällt, da es super zu dem Buch passt.
Man ist sofort gut in die Geschichte reingekommen, da der Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist und man konnte sich gut in Emi hineinversetzten, die aus der Ich-Perspektive erzählt.
Besonders gut hat mir gefallen, dass es mal komplett anders ist als jedes andere Jugendbuch! Sehr glaubhaft, zuckersüß, dennoch nicht kitschig und extrem lustig.
Emi und Erik beschließen bei ihren wöchentlichen Putzaufträgen Challenges zu machen, immer im Wechsel. Sie lassen sich die verrücktesten Dinge einfallen um sich gegenseitig total zu nerven, das war sehr lustig. Mir gefällt diese Idee mit den Challenges, das wirkt doch viel natürlicher, als eines Tages plötzlich knutschend in der Ecke zu stehen, da sie sich durch die Challenges näher kommen und sich kennenlernen.


Fazit:
"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein wunderbares Jugendbuch, einer etwas anderen Sorte, was mir wirklich sehr gefallen hat. Es war einfach unglaublich lustig und unterhaltsam. Es sollte mehr solcher guten Jugendbücher geben, deshalb gibt es für mich klare 5 Sterne und eine Kaufempfehlung!

Für dich soll's tausens Tode regnen von Anna Pfeffer

Von: Laura's Bücherkiste Datum : 20.10.2016

laura-buecherkiste.blogspot.de

Für das Cover allein würde ich schon 5 Sterne geben. Es spricht an, es fällt ins Auge und passt vollkommen zum Buch.
Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen. Man findet auch nach einer Lesepause schnell wieder ins Geschehen und kann dann meist auch gar nichtmehr aufhören.
Man hatte gar keine andere Wahl, als Emi zu mögen. Sie hatte diesen frechen Humor und die Todesarten, welche sie ihren Mitmenschen an den Hals wünschte waren wirklich amüsant. Erik war der Kerl, auf den alle Mädchen stehen, auch die Leserinnen, zumindest ging es mir so. Schwarze Haare, dunkle Klamotten, düsteres und geheimnisvolles, abweisendes Auftreten, doch im Grunde ein weicher Kern. Erik hat mir als Charakter wirklich sehr gut gefallen. Ein Charakter, welcher mich absolut wütend gemacht hat, war Louisa. Sie war die typische Klassenzicke, die der Protagonistin von Anfang an, ohne Grund, das Leben schwer gemacht hat.

Die Story hat mich von Anfang bis Ende mitgenommen. Klar konnte ich mir in gewisser Weise schon vorstellen, wie das Buch enden würde, aber ich mochte es der Geschichte zu folgen und zu sehen, wie sich die Handlung entwickeln würde. Ich musste mir auch ein paar Mal ein paar kleine Tränen verdrücken, da Emi mich so sehr mitgenommen hat und ich sie wirklich unglaublich gern mochte.
Sie war ein bisschen wie eine kleine Schwester, die man in den Arm nehmen wollte. Es war niedlich zu erleben, wie sich die Beziehung zwischen Emi und Erik entwickelt hat.
Ich vermute, dass dieses Buch noch ein paar Male auf meiner Leseliste landen wird.

Ein geniales, makaberes Jugendbuch, was mich oft zum Lachen brachte :)

Von: Anna Salvatore Datum : 18.10.2016

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

MEINUNG
Was für ein Jugendbuch. Das ist mal wieder ein Buch, das einen erinnert, warum man so gerne liest.
Die Geschichte hat mich wirklich großartig unterhalten, zum Lachen gebracht und in ihren Bann gezogen. Ich begann es am Morgen, verbrachte den Tag in Schule & Co., und beendete es in der Nacht.
SO gut ist es!

Die Handlung ist schön leicht, beschäftigt sich zugleich mit vielen Dingen wie z. B. Umzug und Neu sein, und nimmt den Leser gefangen. Die Vielfalt der Situation, auch durch die Wetten, ist klasse und abwechslungsreich.

Die Protagonistin Emi ist klasse. Ihre vielen Todesvorstellungen sind sehr cool gemacht, und ehrlich gesagt habe ich mich mit ihr identifiziert, da ich das auch manchmal mache.
Aber auch so überzeugt Emi gekonnt. Ihre mürrische und trockene Art mochte ich auf Anhieb, und meine Sympathie hielt an bzw. stieg sogar. Die Idee mit ihrem Todesbuch fand ich ebenfalls genial.
Auch die anderen Charaktere wie ihr Bruder, der Psychologen-Vater (Gott, ist der cool), Toni, Eriks Schwester und natürlich Erik überzeugen auf ganzer Linie und sind auf ihre jeweilige Art authentisch rübergebracht.

Der Schreibstil lässt sich weglesen wie nichts. Die Tode und der Humor sind wirklich Vorzüge der Geschichte, obwohl sie auch sonst zu überzeugen weiß. Wie erwähnt beendete ich es an einem Tag. Die Kapitellänge ist angenehm gehalten.

Das Ende hat mir auch sehr gefallen, obwohl dieser 'Bruch' ziemlich typisch ist. Dennoch ein runder Abschluss der Geschichte, die ich mit einem Lächeln beendete.


FAZIT
Ein geniales, makaberes Jugendbuch, was mich oft zum Lachen brachte. Die Geschichte ist super unterhaltsam und lässt sich in Null Komma Nichts verschlingen. Neuer Liebling!

- 5 von 5 Feenfaltern + Humor-Contemporary-Liebling -


EMPFEHLUNG FÜR:
- Leser, die auch etwas makaberen Humor abkönnen
- Jugendbuch/Contemporary-Leser, die mal was 'Neues' lesen wollen


Vielen Dank an den cbj Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich

Mal ein ganz anderes Buch

Von: Lesefantasie Datum : 18.10.2016

https://lesefantasie.wordpress.com/

Meinung:
Ich war in der Buchhandlung nur um ein Buch abzuholen und schlenderten noch kurz durch die Regale, als mir dieses Buch wegen dem Titel und Cover auffiel.
Sofort griff ich danach, denn es hat mich neugierig gemacht. Als ich den Klappentext las, musste ich lachen, weil es so witzig klang und genau deswegen habe ich es dann auch mit genommen. Und was soll ich sagen? Ich wurde von diesem Buch nicht enttäuscht.
Es ist mal ein ganz anderes Buch, gut es geht auch ein bisschen um Liebe und das Leben als Teenager aber durch Emi ist dieses Buch anders. Ich meine wer stellt sich vor wie die Menschen zu Tode kommen? Und das noch auf komische Weise? Und sammelt dann auch noch so was?
Und deswegen ist dieses Buch anders. Ich dachte auch erst typische Teenager-Story aber nein. Gut ein bisschen vielleicht schon aber nicht ganz.
Die Wetten die ausgedacht werden um sich gegenseitig zu schlagen fand ich richtig gut und bei manchen musste ich auch richtig lachen.
Insgesamt hat mich das Buch zum Lachen gebracht und das passiert selten. Es muss schon richtig komisch und Witz haben, bis ich lache und genau das hatte das Buch.
Die Sprüche die sich Emi und Erik an den Kopf werfen oder wie sie mit ihrem Bruder streitet, ja, es hat schon seine komischen Seiten.
Es hat auch etwas spannendes, weil man nie weiß was für eine Wette einem erwartet und wie sie umgesetzt wird. Ich sage nur Kaugummi, herrlich.

Fazit:
Eine super Story, mit Witz und Charme. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und war innerhalb von 1 1/2 Tagen mit dem Buch durch. Wer auf skurrile Todesanzeigen und ebenso aberwitzige Todesgedanken steht, sollte dieses Buch lesen. Es wird definitiv nicht langweilig, dafür haben die Autorinnen gesorgt. Absolute Empfehlung.

Buchbesprechung: "Für dich soll's tausend Tode regnen" von Anna Pfeffer

Von: Nela Datum : 18.10.2016

livricieux.wordpress.com

»Offenbar war ich tatsächlich ein Mädchen mit Vorurteilen. Möglicherweise gab es aber auch keinen vorurteilsfreien Menschen auf der ganzen Welt, möglicherweise gehören Vorurteile einfach zum Leben dazu, weil wir mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgestorben wären, wenn wir uns völlig unvoreingenommen dem Säbelzahntiger genähert hätten.«

Erster Satz:
Der Morgen in Hamburg war scheusslich.

Klappentext:
Passende Todesarten, unpassende Momente und der unpassendste Junge überhaupt.
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und sie weiss gerade nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermässigem Handykonsums).
Als Emi sich in Chemie mit Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Emi wünscht Erik tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass er längst nicht so nervig ist, wie sie dachte…

Idee/Umsetzung:
Die Ausgangslage dieses Buches präsentiert sich als typischer Jugendroman: Umzug in eine neue Stadt, neue Schule, neue Freunde und erst noch die nervige neue Partnerin vom Vater, die sich als Mutter sieht. Und doch entpuppt sich die Geschichte, nicht als etwas völlig anderes, aber doch als herrlich erfrischend und neu. Und das liegt nicht zuletzt an der Protagonistin Emi, die mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor durch die Geschichte führt. Ihr skuriles Hobby, in einem schwarzen Buch möglichst aussergewöhnliche Todesarten zu sammeln, macht sie interessant und irgendwie speziell, aber gut speziell.
Und ganz ehrlich, während des Lesens wartet man immer wieder gespannt darauf, welche Todesart sich Emi jetzt wieder ausdenkt für die Leute, die sie nerven. Denn egal, ob ihr Bruder auf seiner Schleimspur ausrutscht, oder der ewig Kaugummi kauende und nach Zigaretten stinkende Klassenkamerad an eben diesen Kaugummis erstickt, immer hat sie etwas Passendes und äusserst Kreatives parat.


»Wir verabschieden uns von

Erik,

der von der verrückten YouTuberin Louisa zu Tode gestalkt wurde. Die psychisch labile Teenagerin vergiftete Eriks Tofu-Sandwich, nachdem ihre Briefbombe nicht bei ihm angekommen war. Wir gedenken auch der bemitleidenswerten Täterin, die im Anschluss von ihrer eigenen Briefbombe zerfetzt wurde, weil die Sendung aufgrund eines Zahlendrehers zurück an die Empfängerin ging.«

Schreibstil:
Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer stecken zwei wunderbare Autorinnen, Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die mir zuvor gänzlich unbekannt waren. Ihr Schreibstil vermochte mich aber in diesem Buch total zu überzeugen. Locker flockig wird erzählt, die Geschichte hat Schwung und ist mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus und Schwarzem Humor gewürzt. Dieses Buch kann ich ohne schlechtes Gewissen als Pageturner bezeichnen, ich habe es innerhalb eines Nachmittags komplett durchgelesen.
Auch wenn sich das Buch thematisch wirklich im Jugendbereich bewegt und viele dieser Themen abklappert, so bringt es doch oft auch Denkanstösse ein, die für die etwas ältere Generation interessant sein können, wie beispielsweise jenen mit den Vorurteilen oder wie Erik versucht Emi mit ihrer Schlangenphobie zu „helfen“.

Charaktere:
Vielen der Buchcharaktere haften starke Klischees an, die Super-Tussi und selbsternannte Beauty-Expertin Louisa, oder der verschlossene und obercoole Anführer Erik sind nur zwei von ihnen. Ich kann mir jedoch auch denken, dass sich viele der jüngeren Leser genau mit solchen Klischeebildern sehr gut identifizieren können, denn wer kennt sie nicht aus der eigenen Schulzeit, die Coolen und Beliebten, oder die Aussenseiter mit den dicken Brillengläsern auf der Nase. Somit tun diese Bilder dem Lesevergnügen auch überhaupt keinen Abbruch. Vor allem auch dadurch nicht, weil die Bilder nie überzeichnet wirken oder zu weit getrieben werden.
Mit der Hauptprotagonistin und Erzählerin Emi hat das Autorenduo zudem eine herrlich sarkastische und liebenswerte Person erschaffen. Als Leser kann man sich äusserst gut mit ihr identifizieren, mit ihrem Sturkopf, mit ihren Ängsten und natürlich mit ihrem schwarzen Humor. Das alles macht Emi zu einer sehr besonderen Person und so erfrischend anders als viele Protagonisten in Jugendromanen. Auch hier wirken die Gefühle und Gedanken weder überspitzt oder überzeichnet, noch unterkühlt. Emi scheint hinter all der düsteren Fassade einfach nur herrlich normal.

Cover/Innengestaltung:
Das Cover ist mal wirklich gelungen mit all den liebevollen kleinen Details, die so gut zu der Geschichte und zu Emi passen. Für mich ist das Cover wirklich ein Hingucker und auch in der Hand fühlt es sich richtig gut an, mit der leicht erhöhten Schrift und dem samtenen Umschlag.
Auch die Innengestaltung ist äusserst originell und passend, haben doch die Seiten schwarze Ränder.

Fazit:
Fünf Herzen gibt es von mir für dieses äusserts unterhaltsame und gelungene Buch, das manchmal doch überraschend erwachsene und ernste Töne anschlägt.


Verlagsinfo:

Paperback, Klappenbroschur
320 Seiten
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-17155-4
Erschienen: 12.09.2016












Für dich soll's tausend Tode regnen

Von: Caras Bücherwahn Datum : 17.10.2016

carasbuecherwahn.blogspot.de/

Titel: Für dich soll's tausend Tode regnen
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 320
Preis: 14,99€

"Passende Todesarten, unpassende Momente und der unpassendste Junge überhaupt."

Inhalt:
Emi verpasst jedem, der sie nervt, eine passende Todesart. Diese kann sich je nach Situation anpassen. Und momentan nervt sie sehr viel. Ihr Vater, der sie mit nach Hamburg geschleppt hat, ihr Bruder der das auch noch toll findet, die neue Freundin ihres Vaters und Erik. Erik der ein riesen Arschloch ist, aber unglaublich gut aussieht, weshalb alle Mädchen an de Schule auf ihn stehen. Ein Unfall im Chemielabor, verhilft ihr ungewollt zu gemeinsamer Strafarbeit mit ihm. Jetzt muss sie sich noch häufiger mit ihm herumschlage, obwohl sie ihn auf den Tod nicht ausstehen kann.

Meine Meinung:
Und mal wieder war es der Buchtitel, der mich dazu gebracht hat dieses Buch zu lesen. Ich wollte mal wieder ein ganz entspanntes Jugendbuch lesen und das Buch ist sehr geeignet. Es hat einen interessanten Gedanken durch die Idee mit den Todesarten und ist trotzdem ein typisches Jugendbuch. Die Story ist eigentlich komplett vorhersehbar und man kennt schon das Ende, wenn man den Klappentext gelesen hat. SPOILER! Natürlich kommen Emi und Erik am Ende nach einigen Schwierigkeiten zusammen, aber trotzdem lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen. Die Charaktere sind allerdings sehr flach geschrieben. Der Bruder ist einfach der nervige Typ, der seine Schwester nicht versteht. Der Vater will sein Tochter stellenweise nicht verstehen und die neue Freundin versucht nett zu sein, aber Emi mag sie einfach von Grund auf nicht. Das fand ich etwas schade, aber ansonsten gefällt mir das Buch wirklich gut. Das Cover finde ich irgendwie schön und es passt auch wirklich gut zum Buch.

Bewertung: ♥♥♥♥

Geniale Umsetzung die begeistert...

Von: Ruby-Celtic Datum : 16.10.2016

ruby-celtic-testet.blogspot.de/

Die Beschreibung dieses Buches hat mich sehr neugierig gemacht und verspricht von Beginn an eine Geschichte die unter die Haut geht und vor allem sehr negativ eingestellt ist. Doch wirklich wissen was einen erwarten wird kann man nicht, denn das Autorenduo hat sich ordentlich was einfallen lassen.

Die Schreibweise von Anna Pfeffer ist unglaublich angenehm, mitreisend und liebevoll gefühlvoll. Man wird als Leser sofort an die Seite von Emi gezogen und fühlt sich regelrecht mit ihr verbunden, auch wenn mir ihre pessimistische Seite manchmal wirklich schwer auf den Magen geschlagen ist. ;)


Die Autorinnen haben es geschafft einen Charakter zu schaffen, der so erfrischend negativ, todesliebend und trotz allem liebenswürdig, jugendlich und eigen ist. Ich habe Emi im Buch schon nach den ersten Seiten lieb gewonnen. Ihre Art ist verquer, ihr Wesen mehr als anstrengend und ich bin mir sicher als Freundin würde ich mit ihr durchdrehen und dennoch kann man sie einfach nur lieb haben. Sie hat ein faszinierendes Wesen, welches man einfach ergründen möchte und dabei auch gerne ein paar Todesarten mehr kennenlernt. :D


Erik ist ein vielschichtiger Charakter, der sich aber gerne hinter einer Maske versteckt. Er lässt Gerüchte gerne stehen, auch wenn er sie korrigieren könnte. Doch das ist eine Fassade hinter welcher er sich perfekt verstecken kann, unnahbar wirkt und sich somit Respekt und Ansehen verdient welches er eigentlich weder braucht noch wünscht.

Wenn er einem zu Beginn auch noch überheblich rüberkommt, merkt man relativ schnell dass auch er nur auf der Suche ist...auf der Suche nach jemanden der ihn versteht.

Die Umsetzung dieses Jugendromans ist einfach herrlich. Ich habe während dem Lesen so oft gelacht, habe Lachtränen vergossen und konnte mich gefühlsmäßig völlig auf die Geschichte einlassen. Emi ist ein solch herzlich negativer Mensch, dass man sie trotz dieser Einstellung einfach noch lieben muss. Es ist anstrengend und gleichzeitig so schön sie auf diesem Wege zu begleiten und zu sehen, wie sie langsam – wenn auch wirklich sehr, sehr langsam – einen Weg aus dieser ständigen negativen Art findet um sich für andere zu öffnen. Das beste dabei ist jedoch, dass sie niemals ganz verändert sein wird. Diese negative und todessüchtige Seite ist ein Teil von ihr, welcher ihr über viele Dinge hinweg hilft und einfach zu ihrem Wesen dazugehört.

Innerhalb der Geschichte erlebt der Leser viele skurrile, interessante und unglaublich lustige Situationen die mich teilweise in meinem Sessel haben überschäumen lassen vor Freude und Lachen. Wir erleben zwei Teenager die versuchen sich hinter ihren Masken und Abwehrhaltungen von allem auszuschließen und finden genau in dieser Situation gegebenenfalls zusammen. Wir erleben Emi und Erik dabei, wie sie so langsam zu sich selber finden und jemanden an ihrer Seite erkennen der vielleicht doch nicht so unähnlich ist wie man selber.


Auch wenn man sich als Leser von Beginn an ein Ende ausgedacht hat, wurde es mit Sicherheit nicht so erdacht wie es schlussendlich gestaltet wurde. Die Autorinnen haben sich viel unvorhersehbares innerhalb der Geschichte einfallen lassen und gerade zum Schluss hin nochmal gezeigt, wie schnell ein zart aufgebautes Band auch wieder eingerissen werden kann.


Eine ganz wundervolle Geschichte, die dazu aufruft unbedingt noch mehr lesen zu wollen und auch wenn Emi und Eriks Geschichte hiermit erzählt wurde stehe ich für viele weitere Jugendbuchromane des Duos bereit.

Mein Gesamtfazit:

Ich danke den beiden Autorinnen wirklich unglaublich für dieses belebende, humorvolle und herzliche Buch welches ich innerhalb weniger Stunden ausgelesen habe. Die Verfolgung von Emi und Erik hat mir so viel Freude gebracht, dass ich es einfach nicht geschafft habe früher aus der Geschichte aufzutauchen.

Es wurde bei diesem Buch verstanden schwarzen Humor mit einer Portion Romantik, Hoffnung und Vertrauen zu mischen. Wir erleben eine Geschichte die verzaubert, bespaßt und gleichzeitig so viel mehr gibt. Ich werde Emi und Erik wohl noch eine ganze Weile im Herzen tragen. :)

SUPER!

Von: Caro1893 Datum : 15.10.2016

buecherohneende.blogspot.de

Zum Inhalt:
Emi ist anders als ihre Klassenkameraden. Sie trägt mit Vorliebe schwarz und verpasst jedem, der sie ärgert in Gedanken eine Todesart. Das ist ihr Hobby und so vertreibt sie sich auch schon mal langweilige Busfahrten damit. Und gerade nerven sie besonders viele Menschen. Ihr Vater hat eine Neue, die nervt so richtig. Ihr Bruder ist einfach nett zu allen, was sie auch überhaupt nicht verstehen kann und dann ist da auch noch ihre neue Schule. Dort trifft sie auf Erik. Erik der total verschlossen ist und mit dem sie schon am ersten Tag aneinander gerät. Gemeinsam müssen sie daraufhin einen Strafdienst verrichten, schlimmer könnte es wirklich nicht mehr kommen. Doch dann merkt Emi, das hinter Eriks düsterer Fassade mehr steckt, als es auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Meine Meinung:
"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist schon optisch ein absoluter Hingucker. Das schwarze Cover und vor allem das Innenleben, lassen sofort innehalten, wenn man das Buch sieht. Jede Seite ist von einem schwarzen Rahmen umgeben, sodass sie aussieht wie eine Todesanzeige.

Dies passt natürlich zum Inhalt dieses Buches. Zwar geht es nicht wirklich um den Tod, aber natürlich spielt Emis doch sehr besonders Hobby eine große Rolle. Nun könnte man annehmen, dass das Thema "Tod" doch ein sehr düsteres ist und das Buch deswegen traurig sein müsste. Doch weit gefehlt. Das Buch ist alles anderes als das. Es ist einfach super witzig und sprüht nur so vor Charme.

Zwar hat die Protagonistin Emi durchaus eine düstere Ausstrahlung, doch diese legt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr, zudem hat sie dafür auch einen guten Grund. Ich muss zugeben, dass mich Emis Hobby zunächst etwas irritierte und ich ganz zu Beginn etwas gebraucht habe, bis ich mich mit den ausgedachten Todesarten angefreundet habe, doch nachdem sich das gelegt hat, habe ich das Buch einfach nur genossen. Nicht nur einmal habe ich mich aufgrund der sehr kreativen Ideen der Autorinnen extrem amüsiert.

Emi und Erik sind einfach ein genials Duo, das ihresgleichen sucht. Ich fand die beiden so klasse. Sowohl alleine, als auch gemeinsam sind die beiden extrem starke Charaktere die großen Spaß machen. Sie harmonieren perfekt miteinander, auch wenn sie sich zu Beginn überhaupt nicht leiden können. Das Zusammenspiel, die Gespräche der beiden sind klasse und ich bin immer noch hin und weg von ihnen. Ich wünschte wirklich, das Buch wäre noch nicht aus und ich könnte die beiden noch weiter auf ihrem Weg begleiten.

Die kreativen Ideen der Autorinnen und die immer wieder überraschenden Momente sind richtig toll. Das Buch macht so viel Spaß, das hätte ich zu Beginn überhaupt nicht erwartet. Jede Seite habe ich genossen jede witzige Idee in mich aufgesaugt. Die Autorinnen haben hier definitiv ein Buch geschrieben, das auf keinen Fall ein typisches Jugendbuch ist. Es sticht heraus, macht unglaubliche Freude und ist so herrlich negativ, das man einfach nur darüber lachen kann.

Fazit:
Ein SUPER Jugendbuch. Die kreativen Ideen der beiden Autorinnen und die beiden Protagonisten, haben mich so begeistert, das ich immer noch hin und weg bin!

Für dich soll's tausend Tode regnen

Von: fantasiegefluester Datum : 08.10.2016

https://imbuecherzelt.wordpress.com

Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen die hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer stecken, haben mit dem Buch "Für dich soll's tausend Tode regnen" ihren ersten Jugendroman veröffentlicht. Ich möchte den beiden eins sagen: Bitte schreibt mehr davon!!

Ich war von dem Roman einfach restlos begeistert. Die beiden Autorinnen haben es geschafft aus einem ganz normalen Schulalltag etwas wirklich besonderes zu machen.
Man kann sich von Anfang an in Emi hineinversetzen und fühlt den ganzen Roman mit ihr,egal ob es um die Abneigung gegen die neue Freundin ihres Vaters geht oder um die wirklich nervige Louisa (die versucht Emis Leben so schwer wie möglich zu machen). Das hat bei mir dazu geführt, dass ich wirkliche einige male herzlich lachen musste und mir ein mal (ich muss leider zugeben) sogar fast die Tränen gekommen sind. Die beiden Autorinnen sind dabei auf viele Kleinigkeiten bei den Figuren eingegangen, wodurch man das Gefühl bekommt sie alle auch wirklich kennen zu lernen.

Wie bereits im Klappentext angedeutet hat Emi eine Vorliebe für den Tod. Bevor ich das Buch angefangen habe, hatte ich deswegen die Angst, dass es Emi sich in einer eher düsteren Welt bewegt und das ganze Buch dadurch ein zu ernsten Weg einschlägt. Das ist allerdings gar nicht der Fall, denn Emi beschäftigt sich nicht mit dem Tod in dem Sinne sondern sammelt außergewöhnliche Todesarten in Form von Zeitungsartikeln. Das macht das ganze Buch witzig und erfrischend, außerdem wirkt die Hauptfigur dadurch einfach sehr authentisch und geht nicht farblos zwischen ihren gleichaltrigen Mitschülern unter.

Insgesamt fällt es mir schwer meine Begeisterung über diesen Jugendroman wirklich in Worte zu fassen. Am besten ihr lest das Buch einfach selbst. Ihr werdet es sicherlich nicht bereuen.

Aus den genannten Gründen kann ich einfach nur die volle Punktzahl vergeben.
Und glaubt mir, ich würde am liebsten extra Punkte, Sternchen, Herzchen oder ähnliches verteilen. Geht aber leider nicht.

Humor und Jugend mal ganz schwarz verpackt. Ein richtig willkommenes Buch!

Von: Floh Datum : 08.10.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Wenn man sich einfach mal wieder jung fühlen möchte, Humor liebt und eine rabenschwarze Teeniekomödie in die Arme schließen mag, dann sollte man beherzt zu „Für Dich soll´s tausend Tode regnen“ vom Autorinnenduo Anna Pfeffer lesen. Ein Buch was Schwung bringt, Lacher parat hält, in die Schulzeit zurückholt, jugendlich ist und mit dezenten Botschaften auch nachdenken lässt und sogar das Herz erwärmt. Bereits der Titel klingt so jugendlich frisch und undurchschaubar, doch der wirkliche Eyecatcher ist das Cover und der pechschwarze Buchschnitt.
Erschienen im cbj Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/cbj-Kinder-und-Jugendbuecher/13000.rhd)

Inhalt:
"Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …"

Handlung:
Das Buch ist ein wirklich besonderes Buch mit einer abgefahrenen Geschichte. Emi ist neu in der Stadt, sie wird aus ihrem Umfeld gerissen und muss eine neue Schule besuchen. Ihre Familie ist eigentlich ganz alltäglich, wenn da nicht die Marotten ihres analytischen Vaters wären und die nervigen Kommentare ihres Bruders. Eigentlich ist Emi total dagegen, gegen alles, aber vor allem gegen die neue Liebe ihres Vaters… Emi kann und will sich gar nicht anpassen und dazugehören, sie will sich im neuen Umfeld auch nicht heimisch fühlen und so beginnt bei ihr ein Gedankenkarussell. Emi ist anders. Und sie ist gern anders, jetzt erst recht!!! Zur Sorge ihres Vaters, denn Emi braucht nicht viele Freuden, steht nicht gern im Rampenlicht, macht sich nicht viel aus Trends und Mode. Emi ist gern allein, liest unheimlich viele Bücher und hat eine Sammelleidenschaft: sie sammelt unterschiedliche Todesursachen und Berichte über das Sterben. Für dieses Sammelsurium hat sie ein eigenes Buch: Emis Schwarzes Buch. Dass, was Emi als Außenseiterin verkörpert, stellt Erik genau im Gegenteil dar. Erik ist der Mädchenschwarm der Schule und bei Jungs und Mädels total beliebt. Emi und Erik könnten unterschiedlicher nicht sein und bereits bei ihren ersten Aufeinandertreffen kracht es gewaltig zwischen den beiden. Und dann müssen sie auch noch zusammenarbeiten und einige echt abgefahrene Challenges meistern, bei denen sie nicht nur sich selbst neu entdecken, sondern auch die Sympathien zum Gegenüber. Ein Buch voller Humor, düsteren Gedanken, Schulalltag, Prüfungen, Ideen und jugendlicher Frische.

Zum Schreibstil:
Dieser offene, ehrliche, junge und ungefilterte Schreibstil hat mich sofort begeistert. Der Humor ist unschlagbar. Dafür lässt es sich in meiner Rezension kaum treffende Worte finden, die das beschreiben, was man beim Lesen hier erlebt. Die beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit haben mich bereits in den ersten Seiten als Leserin gewonnen. Sie besitzen einen ganz besonders tollen, authentischen, jungen und ungefilterten Stil, die Emotionen, Gedanken und Probleme der Teeniewelt an den Leser zu bringen. Ich mag ganz besonders das große Gefühl und die schwarzmalerischen Gedanken von Emi und ihren Weltblick, der kaum Licht hineinlässt, ohne depressiv zu wirken. Klasse. Das Autorenduo hat eine jugendliche Welt erschaffen, die aus Elternhaus, Problemen, Freundeskreis, Schule und Freizeit überzeugt und später all die Facetten aus dem Sog von wilden Flirts, Intrigen, Challenges, Verschwörungen und Komplotte offenbart. Zu all dem paaren Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit als Anna Pfeffer die typischen Gewissensbisse, das Selbstvertrauen, die Beziehung zum anderen Geschlecht, den jungen Aktionismus und die starken Gefühle und natürlich auch den Wunsch nach Rebellion. Ich mag diese Art des Schreibens und konnte somit ganz nah mit den Charakteren, vor allem mit Emi, miterleben, was in diesem charmanten und glitzernden Buch auf mich wartete. Wir erleben diese Geschichte aus Sicht von Emi erzählt, was uns Lesern einen Zutritt zu ihrer verschrobenen Welt schafft. Immer wieder gibt es äußerst witzige Dialoge, Pleiten, Situationen und Gedanken. Mir hat das sehr gut gefallen und lockert das Jugendbuch gekonnt auf. Die Autorinnen Anna Pfeffer begeben sich in die Welt der Jugendlichen, in die Welt von Emi und Erik, und treffen somit genau den Stil der jungen Leser. Aber auch Erwachsene erhalten ehrliche Einblicke in die aktuelle Welt der Jugendlichen und dessen Gedanken und Wünsche. Der Perspektivenwechsel aus Einblicken in Emis Gedanken und des neuen Schulalltags und Familienlebens sind einfach nur stimmig und fesselnd in dem Roman verwebt. Hier merkt man in keiner Zeile, dass hier zwei Schriftstellerinnen und Federn am Werk waren, dieses Buch ist aus einem Guss und ich lobe, dass dieser Stil, diese Sprache den Kern der Zeit trifft, keinesfalls aufgesetzt oder überzogen wirkt. Eine gelungene Gratwanderung, der dem Wunsch Jugendlicher aber auch Erwachsener absolut und in allen Punkten gerecht wird.
Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig, witzig, emotional und sehr authentisch dargelegt. Auch der einzigartige Erzählstil aus dieser besonderen Perspektive passt sich der Zielgruppe an und sollte hoch gelobt werden. Sehr sensibel haben beide Autorinnen diese Schwierigkeit gemeistert und umgesetzt. Ein Buch, was so voller Witz und Humor auch einen ernsten Kern aufweist gibt es nicht so oft.

Schauplätze:
Den zwei Autoren gelingt es durch eine absolut reale Darstellung der Schauplätze eine Welt des jugendlichen Alltags zu schaffen. Sehr genau haben sie die Eindrücke eingefangen und geben diese im Buch an die Leser weiter. Auch wenn ihr Fokus nicht auf viele Details und Umschreibungen liegt, so haben sie im trefflichen Moment immer ein sehr genaues Bild der Umgebung geschaffen. Gerade das familiäre Leben, das neue Zuhause, die Schule, die unliebsame Schwiegermutter, ein neuer Freundeskreis… …All das und noch vieles vieles mehr werden hier in diesem besonderen Buch sehr überzeugend beschrieben und könnte authentischer nicht gezeichnet sein.

Charaktere:
Auch bei der Wahl der Charaktere punkten die beiden Autorinnen. Ob Jung oder Alt, ob Männlich oder Weiblich, ob Schüler oder bereits selbst Eltern eines Kindes/Teens, dieses Buch bietet für jeden Leser einen Platz, sich mit den Charakteren und den Botschaften und Handlungen auseinanderzusetzten und sich zu identifizieren und die Welt versuchen zu verstehen oder einfach nur den genialen Humor zu genießen. Gerade Emi und Erik werden sich in die Herzen der Leserschaft brennen und wären da nicht die sonderbaren Seiten, die mystische Aura und die grotesken Gedanken, könnte man von ganz gewöhnlichen Teens sprechen. Doch Emi und auch Erik sind anders. Grundverschieden und doch irgendwie gleich. Die Autoren Anna Pfeffer schaffen hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formen das passende Umfeld der Charaktere gleich dazu. Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen Nebenrollen aus Familie der beiden, aus Freundschaft und der gnadenlosen Welt der Vorurteile, der Oberflächlichkeit und des Gleichstroms. Das Autorengespann hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können, aber ihre ganz eigene Art haben. Gleich zu Beginn ermöglichen sie ihren Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten, durch Emis Sicht lernen wir die anderen Akteure in ihrem Licht kennen.
Gerade das Seelenleben und die Gedankenwelt von Emi mit Bezug zu Erik, lassen den Leser nicht mehr los. Sympathisch und treffend werden hier diese Charaktere vorgestellt. Gekoppelt mit einer zarten Liebe und handfesten Prüfungen, die es zu bestehen gilt, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Man identifiziert sich schnell mit einzelnen und findet Eindrücke aus der eigenen Jugend wieder. Eine hervorragende Auswahl der Protagonisten.

Meinung:
Zu allererst möchte ich die vielen versteckten dennoch offensichtlichen Botschaften loben, die die beiden Autoren in diesem Buch sehr gewissenhaft bedacht haben und wirken lassen. Hier ist einmal der Umgang mit der Liebe, der Familie, das Ausmaß von Ausgrenzung, Vorurteil und Verschlossenheit. Zudem sollte man Chancen offen entgegen treten, mal über seinen Schatten springen und alte Gewohnheiten auch mal aufgeben. Neugierig für was neues sein… Hier haben die Autoren sehr genau auf das Ausmaß geachtet und ich finde es ist ihr sehr galant und erreichend gelungen. Wirklich außergewöhnlich ist hier für mich der einzigartige Humor. Ich weiß gar nicht, wie viel ich bei diesem Buch gelacht und geschmunzelt habe. Da kann jeder Bauchmuskeltrainer einpacken. Herzhaft! Allein die Buchidee ist ja schon klasse, die Umsetzung toppt dann noch alles. Das ist dass, was junge Leser haben wollen und was ankommt! Dieses eingespielte Autorengespann bedient viele Emotionen und glänzt mit einer absolut jugendlichen Sprache. Hier fallen die Wörter ungefiltert und wie im echten Leben. Das macht diesen Roman wirklich lebendig und authentisch.
Eigentlich fliegen die Seiten viel zu schnell vorüber. Dadurch wirkt das Buch unheimlich kurz und man ist viel zu früh am Ende anbelangt und will am liebsten weiterlesen, um sich noch nicht von dem Buch trennen zu müssen. Schnief*

Die beiden Autorinnen:
„Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman.“

Zum Cover:
Oh jaaaaaaa. Dieses Cover sticht heraus. Eine Besonderheit im Buchhandel. So besonders wie Emis Charakter und ihre Gedankenwelt. Blickt man da gerade in Emis Hirn? Mich hat das Cover angezogen und es passt hervorragend zur Story!

Fazit:
Humorvoll und mit dem benötigten Ernst des Lebens. Ein Buch für sämtliche Zielgruppen. Eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung für Teenager und Erwachsene. Eine 5 Sterne Leseempfehlung für Jung, jung geblieben und Alt!

Teenie-Sein mit einer guten Portion schwarzen Humors

Von: Nadine Datum : 07.10.2016

https://martinabookaholic.wordpress.com/

Für mich war das Buch ein absoluter Cover-Kauf. Irgendwie hat es auf seine bunt-schwarz-verdrehte Art meine Aufmerksamkeit erregt.
Emi ist eine spannende, facettenreiche, manchmal etwas zu Teenie-artige Jugendliche mit einem sehr skurrilen Geschmack. Es war trotzdem einfach sie gernzuhaben und sich in ihre Lage zu versetzen. Zugegeben, ab und an habe ich schon die Augen verdreht, weil es doch etwas zu dramatisch-kindisch war, besonders gegenüber der neuen Freundin des Vaters, aber so ist das eben wenn man mitten in der Pubertät steckt und gerade aus seinem alten Leben gerissen wird, hab ich mir gedacht. Außerdem muss man auch etwas dramatisch sein um wirklich alles und jedem, der gerade nervt, eklig oder gemein ist einen Tod zu verpassen. ;) Genau diese Kleinigkeit macht das Buch wirklich zu etwas Besonderem. Neben Emi mochte ich aber auch ihren Bruder Oliver ganz gern (auch wenn sie selbst das wahrscheinlich jetzt nicht hören wollen würde), denn er erinnert mich in seiner Art ganz stark an einen guten Freund, der in dem Alter ziemlich genauso war – ein typischer, junger Kerl, der ohne seine Jungs, Abenteuer und Partys einfach nicht kann. Für mich wirkte die erschaffene Familienkonstellation jedenfalls sehr authentisch.
Da wir einmal in der männlichen Fraktion sind, kommen wir nun zu Erik. Was soll ich sagen?! Er ist der klassische Fall von verwegenem Bad-Boy, der am Ende aber weniger Bad ist als man denkt. Insgesamt hätte ich mir noch ein bisschen mehr von ihm und Emi gewünscht, da die Entwicklung ihrer Geschichte doch recht schnell auf einmal von statten geht und ich mich kurz gewundert habe, warum sie denn nun plötzlich überhaupt miteinander reden!?
Und das Ende…tja..das war dann etwas dramatisch und überzogen, wie ich finde. Klar macht man als Jugendlicher leichtsinnige Sachen, aber wie die Situation dann gelöst wurde…ich weiß nicht so recht (Ich rede hier von der Labyrinth-Szene). Das war mir etwas zu viel. Aber das kann ja jeder halten wie er will.
Trotzallem ist die Geschichte von Emi ist wirklich lesenswert und zeigt auf charmante Art wie schwer es sein kann ein Teenager zu sein..

Noch nie hat der Tod soviel Spaß gemacht

Von: Literaturliebe Datum : 07.10.2016

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Meine Meinung

„Nein, ich wusste noch nicht, was ich sein wollte, weil ich ja nicht einmal wusste, wer ich sein wollte, weil ich einfach nur ich war, und niemand sonst, und es auch gar nicht so einfach war, ich zu sein, sondern ziemlich schwierig und die meiste Zeit auch ziemlich scheiße.“ S. 98

„Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist das Verlagsdebüt von Anna Pfeffer, das sich auf sehr humorvolle Weise um Emi und ihren persönlichen Wahnsinn in Hamburg dreht. Als Emi sich an der neuen Schule mit Erik anlegt und die beiden einen Strafputzdienst verrichten müssen ist das Maß bei Emi voll und zwischen den beiden entwickelt sich eine lustige Challenge.

Dass Emi keine Frohnatur ist, sondern eher der schlechtgelaunte Teenager bekommt man schnell mit. Ein unfreiwilliger Umzug nach Hamburg, eine neue Frau an der Seite ihres Vaters, der zeitgleich Therapeut ist und das Verhalten seiner Kinder genauestens analysiert, ein nervtötender Sunnyboy als Bruder und nervige Klassenkameraden tragen nicht unbedingt zu ihrer Stimmung bei. Trotzdem war Emi eine Protagonistin, die ich unglaublich sympathisch fand und schnell in mein Herz geschlossen habe. Sie passt nirgendwo richtig rein und das will sie auch gar nicht. Ihre Andersartigkeit war sehr erfrischend. Erik ist ein ziemlich verschlossener Charakter und um ihn kreisen mehr Gerüchte als man Wahrheiten kennt. Mit ihren Challengeaufgaben, die man als Leser wirklich mit einem gewissen Spaßfaktor liest, locken sie den anderen aus der Reserve und lernen sich dadurch besser kennen. Und je länger sie diese Challenge bestreiten, desto mehr bekommt man mit, dass die beiden sich gar nicht so unähnlich sind, wie zunächst gedacht. Insgesamt hat Anna Pfeffer hier tolle, authentische Charaktere geschaffen, die gut ausgearbeitet worden sind.

Bei Anna Pfeffer handelt es sich um das Pseudonym zweier Autorinnen. Dass hier jedoch zwei Leute am Werk waren, merkt man dem Buch zu keiner Sekunde an. Die beiden Autorinnen Carmen Schmit und Ulrike Mayrhofer scheinen wunderbar zu harmonieren. Sie haben eine charmante, frische und witzige Art zu schreiben. Und wenn ich sage witzig, meine ich witzig, denn das Buch war so unglaublich unterhaltsam, dass ich einige Male gelacht habe. Besonders lustig und gleichzeitig faszinierend war es zu lesen, welche Todesarten sich Emi für ihre Mitmenschen ausdenkt, von denen eine skurriler als die andere ist. Eigentlich ist der Tod ja ein ernstes Thema, über den man vielleicht auch nicht zu lange nachdenken oder reden möchte. Aber ganz ehrlich: noch nie hat der Tod so viel Spaß gemacht wie in diesem Buch. Doch es ist nicht nur dieses leichte Jugendbuch mit einem witzigen Thema. Es ist auch ein bisschen die Liebe, die persönliche Selbstfindung, das Anderssein, die neuen Wege und das Überschreiten von persönlichen Grenzen, die dieses Buch anspricht. Und das alles ist mit genau der richtigen Portion Sarkasmus, Ironie und Zynismus verpackt, dass man sich in dieses Buch einfach nur fallen lassen kann und dabei eine Menge Spaß hat.

Abschlussworte

„Wenigstens im Sterben sind wir alle gleich.“ S. 221

Ihr Verlags- und Jugendbuchdebüt ist Anna Pfeffer durchaus gelungen, denn „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist genau die Art von Jugendbüchern, die ich lesen möchte. Es ist ein unterhaltsames Buch, das mit der etwas anderen Protagonistin Emi einfach nur Spaß bereitet und das einen viele Male zum Lachen bringen wird. Der wirklich erfrischende und charmante Schreibstil der zwei Autorinnen und der ganze Sarkasmus runden das Buch ab und eignet sich daher perfekt für die grauen Herbsttage. Eine eindeutige Leseempfehlung für die Jugendbuchfans unter uns.