Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

(46)
(20)
(4)
(1)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Was macht man, wenn einem jemand auf die Nerven geht? Ihn ignorieren? Viel zu langweilig- mach es wie Emi und denke dir Todesarten für denjenigen aus! Nach dem Umzug von Heidelberg nach Hamburg ist Emi einfach nur genervt. Ihr großer Bruder, der von allen angehimmelt wird, scheint sich perfekt an die neue Umgebung (und die neue Frau ihres Vaters) anzupassen während Emi, genau wie vor dem Umzug, eine Außenseiterin ist. Mit der merkwürdigen Angewohnheit, in einem Buch skurrile Todesarten aufzulisten und dieses immer bei sich zu tragen. Normalerweise ist sie nicht auf Ärger aus, doch warum sie dem Alphatier der Klasse, Erik, ihren Sitzplatz überlassen soll, sieht sie nicht ein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Abneigung, die mit einer Explosion in den nagelneuen Chemieräumen der Schule endet. Zur Strafe müssen die beiden Graffiti von den Wänden öffentlicher Einrichtungen schrubben und stellen dabei fest, dass der andere doch gar nicht so übel ist, wie bisher gedacht. „Für dich soll´s tausend Tode regnen“ ist ein typisches Jugendbuch, dass von Frustfaktoren wie Umzügen, Schulen, nervigen Mitschülern und Geschwistern sowie der ersten Liebe erzählt. Sämtliche Charaktere des Buches sind Stereotypen, wie man sie zu Hunderten im echten Leben findet, wenngleich sie manchmal eine berührende Hintergrundgeschichte oder ungewöhnliche Angewohnheiten haben. Die Außenseiterin, die gegen Alles und Jeden ist und am liebsten in Ruhe gelassen werden will, der Bad Boy mit einer harten Schale und einem weichen Kern, die Klassenzicke mit ihrem Beauty-Youtube Kanal usw. Bereits der Klappentext lässt das Ende der Geschichte erahnen und die Erwartungen werden auch nicht enttäuscht. Der Stil ist bewusst jugendlich, die Wortwahl entsprechend einfacher und durchsetzt von (hamrlosen) Kraftausdrücken. Vor allem die 12 bis 16-jährigen werden sich hier wiederfinden. Insbesondere jene, die üblicherweise nicht so viel lesen, werden es mit diesem Buch einfach haben. Nicht nur der Buchschnitt ist schwarz, sondern ebenso die fast einen halben Zentimeter Umrandung jeder einzelnen, groß beschriebenen, Seite, so dass man geradezu durch die Kapitel fliegt. Mein Fazit: Ein kurzweiliges Buch, vor allem für jüngere Leser. Weder die Handlung noch die Sprache sind besonders anspruchsvoll und somit eignet sich „Für dich soll´s tausend Tode regnen“ bereits für Jüngere. Meiner Meinung nach definitiv ein „typisches Teenie-Mädchen“-Buch. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden: Das Buch ist unheimlich lustig, die Charaktere sind oft nicht nur sympathisch sondern auch noch unfreiwillig komisch und so kommt man auch als „älterer“ Leser auf seine Kosten.

Lesen Sie weiter

Süß,aber ...

Von: terii

27.02.2017

Die junge Emi hat sich in ihrem neuen Zuhause immer noch nicht eingelebt. Wie sollte sie auch? Ihr Bruder ist immer noch unausstehlich, ihr Vater wie ausgewechselt, seit er eien neue Freundin hat - und die ist ebenfalls nervig - und die Schule ist auch nicht gerade toll. Das in der Schule wird allerdings noch schlimmer, als sie aufgrund eines Unfalls in Chemie mit ihrem Laborpartner - und Schul-Bad-Boy - Erik zum Strafdienst verdonnert wird. Emi kann somit aber ihrem seltsamen Hobby nachgehen: Sich Todesarten für Leute ausdenken - allen voran natürlich Erik. Ich bin zwar spät dran mit meiner Rezension, aber dafür poste ich es jetzt, wo es nicht mehr jeden Tag mehrere Rezis zu dem Buch gibt. Reizüberflutung erfolgreich abgewendet! Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich habe es auch ziemlich schnell gelesen - nur die Rezension hat etwas gebraucht ^^" Aber ich hatte Zeit zum Nachdenken. Wie mir das Buch gefallen hat - und wie es mir nun Monate später in Erinnerung geblieben ist. Leider muss ich sagen, dass mir beim Schreiben dieser Rezension nicht mals mehr die Namen der Personen eingefallen sind und ich echt spicken musste ... Nein! Das Buch ist nicht schlecht! Ich erinnere mich noch lebhaft an die Handlung, nur die Protagonisten haben sich nicht wirklich in meinen Kopf gebrannt. Ich weiß nicht mehr wie alt Emi ist (nur ungefähr) oder wie sie aussah. Erik ist mir da schon mehr in Erinnerung geblieben. Ich fand es toll, dass dieses Buch ein etwas anderes Jugendbuch ist - oder es zumindes versucht. Bis auf Emis außergewöhnliches Hobby ist das Buch leider auch nicht mehr als jeder anderer Jugendroman: Nervige Eltern, nerviger Bruder, Schule läuft nur so lala und da ist natürlich dieser unverschämte Bad-Boy. Und trotzdem: Ich habe es gern gelesen und ich fand es sogar ganz süß :) Nur leider nichts besonderes ... Auf das Cover stehe ich ja total. Aber das liegt daran, dass ich alles toll finde, wo Totenköpfe oben sind :D Leider ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" nur ein weiterer Jugendroman, der leider nicht so speziell ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem: Es war ein süßes Lesevergnügen ;)

Lesen Sie weiter

,,Fangen wir mit dem offensichtlichen an. Das Cover sieht wunderschön aus und hat mich ehrlich gesagt auf einen anderen Inhalt hoffen lassen. Die Geschichte von der jungen Emi, die die Welt hasst und (fast) jedem den Tod wünscht war ganz lustig, zeitweise echt eklig und am Ende ganz süß. Ich konnte mich auch teilweise in sie hineinversetzen. (Wer hat denn nicht schon mal jemanden den Tod an den Hals gewünscht?!) Genauso konnte ich das aber auch an manchen Stellen nicht! Ich muss aber sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich umgehauen hat. Ja, es war manchmal lustig und es war nie langweilig. Die Idee war ganz schön von den zwei Außenseitern die zueinander finden und auch das Ende war ’spannend‘. Es hat mich auch etwas an meine Schulzeit zurück denken lassen. Auch die Charaktere waren okay. Es waren nun mal Jugendliche, die Blödsinn machen, YouTube suchten und versuchen die Schulzeit zu überstehen. Die Nebencharaktere waren auch ganz nett. Alles in allem lies sich das Buch schön lesen, die Geschichte war okay, die Charaktere waren okay und die Story hatte Humor. Es gab keine unglaublich spannenden Plot Twists oder irgendetwas unvorhersehbares. (Zugegeben habe ich mich beim Lesen auch manchmal echt alt gefühlt! ) Trotz alledem war es ein schönes Jugendbuch, dass nicht ganz meinen Erwartungen entsprach, mich aber gut unterhalten hat." Es ist definitiv ein Buch, dass für eine spezielle Altersgruppe am besten geeignet ist. (Ich würde sagen von 13-18 Jahre. )

Lesen Sie weiter

Über die Autorinnen: Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Sie leben in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen … Meine Meinung: Die Titel und das tolle Cover haben sofort mein Interesse geweckt. Die Geschichte fing auch gut an und ich habe mich sehr auf das Weiterlesen gefreut. Allerdings ebbte mein Interesse sehr schnell ab, da die Story in großen Teilen für mich sehr langatmig war. Kaum wurde es interessant und spannend kamen wieder endlose Szenen die aus dem Zuhause von Emi. Mit dem Vater wurde ich überhaupt nicht warm und Emis Bruder ging mit schon bald auf die Nerven mit seinem ewigen gleichen Genöle. Ich hätte gern mehrWortgefechte mit Erik gehabt. Dieser ist der einzige, der mir sympathisch war und den ich total interessant fand. Er kommt geheimnisvoll rüber und das macht neugierig. Den anderen Charakteren fehlt es an Tiefe und auch Spannung war keine vorhanden. Einzig die verschiedenen und teils skurrilen Todesarten, die Emi sich ausdenkt, bringen Schwung in die Story. Diese ist leider sehr vorhersehbar. Cover: Das Cover ist super und ist mir sofort ins Auge gestochen. Es hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und ich mußte das Buch unbedingt lesen. Fazit: Ich konnte leider keinen rechten Bezug zu der Geschichte aufbauen, was schade ist, da ich den Titel und das Cover total klasse finde.

Lesen Sie weiter