Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

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Bereits das Cover gibt einen Hinweis auf die doch recht außergewöhnliche Geschichte, die mit so viel Witz, Charme und schwarzen Humor erzählt wird, dass die Lesezeit mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" ein echter Genuss ist. Emi ist ein Teenager-Mädchen, das sich aufgrund ihrer trotzig-motzigen und doch ungewollt witzigen und unheimlich schlagfertigen Art von anderen Jugendbuch-Protagonistinnen abhebt. Ihre miese Stimmung ihren Mitschülern und ihrer Familie gegenüber ist jedoch durchaus nachvollziehbar, schließlich muss sie sich nicht nur mit den normalen Problemen eines Teenagers herumschlagen, sondern auch gleichzeitig mit einer neuen Umgebung und neuen Leuten. Zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder ist sie kürzlich vom sonnigen Heidelberg ins nass-graue Hamburg gezogen. Ihre beste Freundin ist hunderte Kilometer entfernt und scheint zudem aktuell eh mehr Interesse an ihrem neuen Freund als an ihrer ins Exil gezogenen Freundin zu haben. Für Emi ist es nicht leicht, in der neuen Stadt Anschluss zu finden, sie sperrt sich gegen alles und jeden und geht lieber ihrem Hobby nach. Tagein tagaus beschäftigt sie sich mit dem Tod – was im ersten Moment ziemlich morbide klingt. So sammelt sie in ihrem Notizbuch nicht nur Berichte über außergewöhnliche und besonders skurrile Todesfälle, sondern lässt auch alle Menschen, die ihr auf die Nerven gehen (und das sind aktuell eigentlich alle) in ihren Gedanken sterben. Jeder Person ordnet sie eine passende Art zu sterben zu und lässt ihrer Kreativität dabei freien Lauf. Anfangs musste ich bedingt der vielen Todeswünsche für ihre Mitmenschen, bei denen sie auch ihre Familie nicht außen vor lässt, etwas schlucken. Dieses Buch kann man definitiv nur dann mit großem Genuss lesen, wenn einem schwarzer Humor liegt und man seine moralischen Vorstellungen ausklammert. So brauchte ich tatsächlich einige Seiten, um mich voll und ganz auf diese Geschichte einzulassen, doch schlussendlich hat sich mein „Fallenlassen“ gelohnt. In der Schule macht Emi schließlich Bekanntschaft mit ihrem ebenso schwarz gekleideten männlichen Pendant. Erik, ein gut aussehender und verschlossener Junge, dem viel nachgesagt wird und der doch eine besondere Stellung in der Klasse innehat. Niemand traut sich so recht an ihn heran und schon gar nicht traut sich jemand, ihm seinen Stammplatz in der letzten Reihe am Fenster streitig zu machen. Niemand? OK, niemand außer Emi. Der Schlagabtausch der beiden Jugendlichen, der sich durch die komplette Geschichte zieht, ist ein wahres Feuerwerk. Eine gepfefferte Challenge, deren fiese Aufgaben es ganz schön in sich haben, trägt ebenfalls einen Großteil dazu bei, dass ich beim Lesen regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Natürlich ist der Verlauf der Geschichte zu erahnen und doch hat das ganze Drumherum dafür gesorgt, dass die Vorhersehbarkeit nebensächlich wurde. Viel zu sehr habe ich mich auf die immer neuen Challenge-Aufgaben gefreut und jedem explosiven Aufeinandertreffen von Emi und Erik entgegengefiebert. Kurzweilig, schwarz-humorig und gleichzeitig unheimlich liebenswert! Ich hatte sehr viel Spaß mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" und werde die Geschichte mit ihrer besonderen Heldin so schnell nicht mehr vergessen.

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Inhalt: Emi ist mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder in die regnerische Stadt Hamburg gezogen. Hier fühlt sich die junge Teenagerin überhaupt nicht wohl und scheut auch nicht dies zu zeigen. Auf dem Weg zur Schule und in die Stadt stellt sie sich vor, wie die Menschen, denen sie begegnet, wohl sterben werden. Diese skurrile Angewohnheit hat sie schon eine Weile. Die Krone auf dem Ganzen ist dann noch ihr schwarzes Buch, welches sie immer bei sich hat. In diesem Buch sammelt Emi verrückte Todesanzeigen. Als sie sich in der neuen Schule auf den Platz, des bösen Eriks setzte, musste sie sich auch noch mit ihm auseinander setzen. Nach einem kleinen Unfall im Chemieunterricht, wo Beide beteiligt waren, wurden sie zum gemeinsamen Putzdienst verdonnert. Emi und Erik waren davon überhaupt nicht begeistert und begannen eine Challenge um den Putzdienst. Mit den Prüfungen wollten sie sich Gegenseitig ärgern und in die Knie zwingen, doch dieser Plan ging irgendwie nicht ganz auf. Fazit: Dieses Buch ist witzig und gefühlvoll. Das Duo, welches unter dem Pseudonym Anna Pfeffer schreibt, hat ein wunderbares Jugendbuch geschaffen, welches die Probleme mancher Teenager zeigt. Gruppenbildung in der Schule, Mobbing wegen Anders- Sein und die guten alten Vorurteile der Menschen. Der Titel klingt sehr spannend und man rechnet auf keinen Fall mit so einer Geschichte. Auch das Cover ist auf seine Art und Weise wunderschön gestaltet und zeigt die Verrücktheit der Handlung. Am Anfang des Buches war es schon sehr merkwürdig, über ein Mädchen zu lesen, welches sich die Tode von anderen Menschen vorstellt. Jedoch war es ganz amüsant und die Idee sehr gut umgesetzt. Ich kam also schnell in die Geschichte hinein und habe das Buch verschlungen. Auch der wunderbare Schreibstil der Autoren hat mir das Lesen erleichtert. Aufgrund der bildhaft dargestellten Gefühle und Gedanken, konnte man sich gut in die Protagonisten hinein versetzen. Die Geschichte von Emi war sehr schön geschrieben und ich musste an vielen Stellen schmunzeln. Im Laufe der Geschichte lernt man viel über die Charaktere und wird in eine wunderbare Liebesgeschichte hinein gezogen. Das Ende fand ich schon etwas traurig, aber mein Kummer wurde schnell besänftigt. Es hat mir wirklich sehr gefallen und so habe ich mir das Ende der Geschichte auch vorgestellt. Im Ganzen ist dieses Buch ein wunderschöner Jugendroman, den man zwischendurch mal lesen kann. Er heitert das Gemüt etwas auf und zeigt eine wunderbare Sicht der heutigen Jugend mit ihren Vorurteilen. Ich konnte die Geschichte an vielen Stellen nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es weiter geht und wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir. Es war sehr amüsant und ich würde es jederzeit wieder lesen.

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"Für dich solls tausend Tode regnen" ist ein wundervolles und lustiges Buch. Die Protagonistin Emi ist genervt von ihrer Familie, bestehend aus ihrem Bruder, der sich sofort mit neuen Leuten anfreunden kann und ihrem Vater, der zu allem Überfluss auch noch eine neue Freundin hat. Nach dem Umzug nach Hamburg findet sie keinen Anschluss in der neuen Schule, aber das will sie auch gar nicht so wirklich - ihre neuen Klassenkameraden sind alle irgendwie doof und abgehoben. Emi ist nun mal anders. Sie besitzt ein Buch, in dem sie allen, die sie nerven skurrile Tode wünscht. Seit Jahren sammelt sie nämlich komische und besondere Todesanzeigen. Das sind Dinge, die "normale Menschen" einfach nicht verstehen und deshalb will Emi auch nichts mit ihnen zu tun haben. Vor allem nicht mit Erik, mit dem sie gleich am ersten Tag in einen Streit verfällt. Doch dieser endet damit, dass die beiden als Strafe Graffiti in der Stadt entfernen müssen, über Wochen hinweg und, was das schlimmste ist, zusammen! Emi ist eine wundervolle Protagonistin. Sie ist sarkastisch und unglaublich witzig. Dank ihr war das Buch so wundervoll und erfrischend und hat so viel Spaß beim Lesen gemacht! Anne Pfeffer schafft es die Charaktere richtig lebendig und einzigartig zu schreiben und mir ist Emi wirklich ans Herz gewachsen. Auch die anderen Charaktere wie Erik oder Emis Vater waren total toll geschrieben und haben sich authentisch und besonders angefühlt. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, weil es sich einfach so toll lesen ließ und so viel Spaß gemacht hat. Emi ist eine der interessantesten und lustigsten Protagonistinnen, die mir in letzter Zeit in einem Contemporary Jugendbuch begegnet ist und ich kann ihre Geschichte aus vollem Herzen weiterempfehlen. Verliebt habe ich mich in das Cover und das was in dem Buch steckt hat in keinster Weise enttäuscht! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen für dieses tolle Buch :)

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Zum Inhalt: Emi hat es satt. Alles was neu ist. Zuerst musste sie mit ihrem Vater und ihrem großen Bruder Oliver nach Hamburg ziehen. Neue Stadt, neues Haus, neue Schule. Und dann stellt ihr Vater ihr auch noch seine neue Freundin Mara vor! Für alle scheint das Familienglück perfekt, nur eben nicht für Emi. Allerdings ist Emi auch nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie stellt sich nämlich bei jeglichen Leuten, die sie trifft, vor wie diese sterben werden. Als in der Schule dann ein kleiner Unfall mit ihrem verhassten Laborpartner Erik passiert, wird sie zu allem Überfluss auch noch zu einer Strafe mit eben diesem verdonnert. Dazu fallen Emi mehrere Arten ein, wie Erik doch noch auf tragische, allerdings auch unterhaltsame Weise zu Tode kommen konnte. Umso mehr sie ihn jedoch kennen lernt, umso seltener stellt sie sich vor wie er umkommen könnte... Charaktere: Emi: Die Hauptprotagonistin ist auf jeden Fall eigen. Zuerst bin ich damit noch nicht so ganz zurechtgekommen, weil sie eben immer so pessimistisch war. Was allerdings auf der einen Seite erheiternd, auf der anderen Seite aber eben auch etwas seltsam war, wenn sie sich mal wieder vorgestellt hat wie jemand umkommt. Erik: Erik verkörpert den typischen Bad Boy. Er lässt niemanden an sich ran, ist fast immer schlecht drauf und viele Gerüchte kursieren über ihn und seine Familie. Und natürlich sieht er fabelhaft aus. Aber je besser man ihn kennenlernt, desto charismatischer wird er. Schreibstil: Erzählt wird mal wieder aus der Ich-Perspektive. Anfangs wirkte das allerdings noch ein wenig hölzern auf mich, kann allerdings auch daran liegen, dass es ein wenig dauert sich an die Art von Emi zu gewöhnen. Als ich allerdings damit warm geworden bin, was wirklich nicht lange gedauert hat, war dem Schreibfluss einfach zu folgen. Es war wirklich angenehm zu lesen und man musste sich dabei nicht unglaublich anstrengen, um der Geschichte folgen zu können. Ich für meinen Teil bin sehr angetan vom gesamten Schreibstil und habe mich immer wieder darauf gefreut weiter zu lesen, wenn ich das Buch in der Hand hielt. Meine Meinung: Obwohl ich dem Buch gegenüber zunächst doch sehr kritisch war, bin ich mehr als positiv überrascht davon. Natürlich ist Emi etwas anders, aber hey, endlich mal was Neues! Es war einfach super, wie sich Emi und Erik gegenseitig aufgebaut und aus sich aus dem dunklen Loch gezogen haben. Umso mehr Zeit die zwei miteinander verbracht haben, umso offener und glücklicher wurden sie. Dieser Aspekt war einfach nur schön. Außerdem fand ich die Idee hinter der Geschichte sehr erfrischend sowie stets unterhaltsam. Auch wenn der Titel dies nicht erahnen lässt, ist es ein tolles Jugendbuch, das mit Sarkasmus, schwarzem Humor und einer Prise Romantik gewürzt ist. Ich finde das Buch klasse und bin den beiden Protagonisten schnell verfallen. Schönes Buch um sich am Nachmittag zu entspannen und dabei ein wenig zu schmunzeln.

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Ein Jugendbuch wie ich es noch nicht gelesen habe. Es ist schon einige Zeit her, als ich das Buch las, habe aber leider erst jetzt die Zeit gefunden meine Meinung dazu zu schreiben. Das zeigt auch, wie stark das Buch an mir hängengeblieben ist und ich würde es auch sofort nochmal lesen, wenn meine Erinnerung danach nachlässt. Es hat mich unterhalten und mich zum lachen gebracht. Ein Buch mit einem Mädchen das ich auf Anhieb mochte... Außerdem ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" von meinen Lieblingsautorinnen geschrieben und ich hatte hohe Erwartungen. Wie ihr sehen werdet,wurden meine Erwartungen sogar übertroffen. 1.Kriterium: Die Idee des Buches. Emi und Erik. Ein Dreamteam oder eben auch nicht. Emi ist eigentlich ein ganz normales Mädchen das auch ihre Eigenarten hat. Ihre Eigenarten sind jedoch sehr ungewöhnlich. Sie hat ein Buch in dem sie skurrile Tode sammelt und denkt sich auch gerne Tode für andere Leute aus. Egal ob sie diese nur auf der Straße trifft oder in der Schule. Egal ob sie von einer Schlange gebissen werden und dann ganz ungünstig stürzen. Alles ist mit dabei. Aber keine Angst! Das Buch ist wirklich harmlos. Die Tode werden relativ humorvoll dargestellt und auch gefällt mir die Art wie die Autorinnen mit einem so ernsten Thema umgehen sehr gut. Dahinter ist natürlich auch eine Liebesgeschichte versteckt die wirklich süß ist und das ganze Buch nochmal spannend macht. Emi und Erik sind ein so unterschiedliches und doch sehr gleiches Team was die Geschichte nochmal sehr interessant macht. Für diese ungewöhnliche Idee und für dieses ungewöhnliche Mädchen Emi gibt es einen ganzen Weltentaucher von mir. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Der Leser bekommt einen sehr guten Einblick in Emis Gedanken. Man begleitet sie Schritt für Schritt, erlebt mit ihr ihre Fantasie die fantasiereicher nicht sein kann und begibt sich mit ihr in den Alltag. Das ganze Buch besteht eigentlich daraus, dass Emi und Erik sich gegenseitig Aufgaben geben. Und jeder ist so stur und eigensinnig, dass sie auch die verrücktesten Aufgaben erledigen nur um den anderen wieder eins reinzuwürgen. So begleitet man sie von einem zum anderen bis sich irgendwann daraus mehr ergibt. Ich hätte mir laut dem Klappentext ehrlich gesagt ein bisschen mehr Tode gewünscht. Anfangs waren es noch viele, aber mit der Zeit haben diese Ideen nachgelassen. Das fand ich schade, werde aber deswegen nichts abziehen. Mir gefällt auch sehr gut, wie das Buch gestaltet wurde. Die Seiten sind mit einem schwarzen Rand umgeben und das erfreut sowohl mich als Leser und ganz sicher auch die Jugendlichen. Dadurch wird das ganze zu was neuem! 3. Kriterium: Die Charaktere. Die wichtigsten Charaktere wären natürlich Emi und Erik. Emi mochte ich auf Anhieb, obwohl sie eigentlich genau das Gegenteil von mir ist. Sie trägt gern schwarze Sachen, hat lauter düstere Gedanken und faucht wenn es sein muss jeden an. Aber vielleicht ist genau das was sie für mich interessant macht. Auch diese Verrücktheit mit ihren Toden und ihren Gedanken. Durch Emi wird das Buch zu einem ganz neuen Jugendbuch, das sich von den anderen abhebt! Und dann ist da noch Erik. Der coole von dem sich alle fern halten und die Mädchen ihn anschmachten. Ein bisschen wie Damon von Vampire Diaries nur ohne das Vampir Ding. Und wie wir alle wissen: auch solche Kerle haben einen weichen Kern. An sich finde ich die Figuren sehr realistisch dargestellt. Sie verhalten sich wie andere Jugendliche auch in diesem Alter, abgesehen von den verrückten Aufgaben, wirken sie sehr authentisch. 4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Ich fand das Buch spannend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie die verschiedenen Aufgaben lösen und wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Zwischendurch hat das aber ein bisschen nachgelassen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber zwischenzeitlich hat einfach ein bisschen was gefehlt. Sorry, dass ich es nicht erklären kann. Ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab. 5. Kriterium: Die Schreibweise. Ich habe schon viele Bücher der Autorinnen gelesen und kenne ihren Schreibstil schon sehr gut. Hier ist er finde ich sehr gut hervorgekommen, weil sie dieses Verrückte einfach sehr gut beschreiben können und so tolle Ideen haben. Es kommt immer wieder was neues was man so nicht erwartet hätte und die beiden haben eine tolle Fantasie. Das Buch ist auch sehr angenehm zu lesen und es geht alles flüssig dahin. Das Buch hat fast die ganze Punktezahl erreicht und auch wirklich verdient. Es ist ein Jugendbuch das mal ganz anders ist und ich so noch nicht kannte. Die Schreibweise ist sehr ansprechend und zieht einen in die Geschichte hinein. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Nicht nur Jugendliche werden ihre Freude daran haben!

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Emi ist frustriert. Sie musste weg aus ihrer alten Heimat und soll jetzt in Hamburg leben. Ihr Vater hat eine Neue und ihr Bruder nervt mehr denn eh und je. Als wäre das noch nicht schlimm genug legt sie sich auch noch direkt in der ersten Woche mit Erik an. Erik, der zwar echt gut aussieht aber ein komplettes Arschloch ist und niemanden leiden kann. Als Emi und er allerdings zum Graffiti schrubben verdonnert werden müssen sie wohl oder über Zeit miteinander verbringen. Emi wird klar, dass auch Erik keine einfache Vergangenheit hat und dass sie sich ähnlicher sind, als sie denken... Mit der Protagonistin Emi konnte ich mich direkt identifizieren! Sie trägt dunkle Klamotten, liest gerne und hat ihren eigenen Kopf. Sie ist super sarkastisch und bezeichnet sich als die dunkle und verdrehte Seite der Familie. Außerdem ist sie echt kreativ was ihre Hobbys anbelangt und hat einen total schwarzen Humor. Auch wenn sie anfangs etwas genervt ist, was man als Leser aber definitiv nachvollziehen kann, blüht sie im Laufe der Geschichte immer mehr auf. Erik ist ebenfalls mega cool! Er trägt auch dunkle Kleidung und hat dunkle Haare. Obwohl er sehr mürrisch und mysteriös ist, fand ich ihn schon zu Beginn sehr ansprechend. Er versteckt sich hinter einer Fassade um den anderen nicht zeigen zu müssen, wie verletzlich er eigentlich ist. An dieser Stelle noch mehr über ihn zu sagen würde wahrscheinlich etwas spoilern, weshalb ich es mal beim Oberflächlichen lasse, um euch nichts vorweg zu nehmen. Zur Handlung kann ich nur sagen, dass sie total innovativ und mega witzig ist! Ich musste ein Paar mal richtig laut lachen, weil das Buch mit so viel Humor und Witz erzählt wird. Besonders gut gefallen haben mir die sarkastischen Konversationen zwischen den verschiedenen Charakteren und der makabere Humor. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, sodass ich es innerhalb von zwei Tagen durchhatte. Man will unbedingt wissen, wie es mit Emi und Erik weitergeht und was noch alles passiert, wodurch die Geschichte auch total spannend war und ich war immer gespannt, welche verrückten Challenges sich die beiden wieder ausdenken. Alles in allem ein sehr gelungener Jugendroman, der mich sehr gut unterhalten hat! Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Jugendroman, der mit viel Humor und einer echt originellen Handlung überzeugt!

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Dieses Buch ist mit soviel Humor geschrieben. Emi hat es nicht leicht, jedem der ihr unsympathisch & oder auch doof vor kommt, bekommt von ihr eine Todesart zugeschreiben. Diese verschieden Arten zu sterben hält sie in einem Buch fest. Jedoch passiert mit ihr etwas schreckliches und sie muss feststellen, dass nicht jeder so doof ist wie sie immer gedacht hat! Ein wirklich sehr lustiges und vor allem lesenswertes Buch Wirklich

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Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile ist mir dieses Buch förmlich ins Auge gesprungen. Das sehr originelle und gut gestaltete Cover trug natürlich einen wesentlichen Teil dazu bei, dass ich mir dieses Buch genauer anschauen wollte. Die kleinen Symbole, die über das Cover verteilt sind, brechen die doch recht dunkle Gestaltung wunderbar auf. "Für dich soll´s tausend Tode regnen" fällt zu dem durch den sehr interessanten Titel auf. Der Klappentext gab mir den Rest und ich wollte sofort zum Buch greifen. Einstieg: Das Autorenduo Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit schlägt sich nicht mit Prologen herum, sondern beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung. Es dauerte keine drei Seiten, ehe ich dem absolut genialen Schreibstil der beiden Frauen verfallen war. Schon auf den ersten Sätzen versprühen die Autorinnen so viel Humor und Sympathie, dass ich mich augenblicklich in das Buch verliebte. Charaktere: Anna Pfeffer wählte in ihrem Buch die Sicht des personalen Ich-Erzählers im Präsens. So konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin Emi hineinversetzen. Durch ihre unglaublich sarkastische Art und Weise schloss ich Emi augenblicklich ins Herz. Sehr interessant und an manchen Stellen urkomisch, fand ich ihren Tick, allen Menschen, die sie nerven die kuriosten Todesarten zu verpassen. Dadurch zauberte sie mir fast durchgängig ein zaghaftes Lächeln oder ein breites Grinsen ins Gesicht. Auf der anderen Seite darf ich den Schulschwarm Erik nicht unerwähnt lassen. Er ist ein ebenso interessanter Charakter, von den ich sehr schnell angetan war. Das Autorenduo hat nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebencharaktere wunderbar ausgearbeitet, so dass jede einzelne Figur seine Seiten präsentieren konnte. Und das gefiel mir sehr gut. Handlung: Recht ruhig beginnt das Autorenduo, so dass ich mich leicht an die Geschichte gewöhnen konnte. Erst nach und nach bauten die beiden Autorinnen Spannung in ihren Roman, so dass die Geschichte mehr oder weniger dahinplätscherte. Nach gut einem Drittel nimmt das Buch allmählich an Fahrt auf. Ganz besonders interessant fand ich den stetigen Bezug zu Emis schwarzen Buch in dem sie die verrücktesten Todesfälle festhält. Das hat ganz wunderbar zur eigentlichen Geschichte gepasst. Neben den doch eher ruhigen Pasagen, findet der Leser überraschende und unerwartete Szenen, die etwas Spannung ins Buch brachten, so wie einige Klischees, die ich an manchen Stellen teilweise zu dick aufgetragen fand. Schreibstil: Beide Autorinnen schreiben mit so viel Humor und einer Leichtigkeit, dass die Seiten nur dahinflogen. Hätte ich nicht vorher im Autorenprofil geschaut, hätte ich niemals geglaubt, dass dieses Buch aus zwei Federn entstanden ist. Genau das finde ich so beeindruckend. Der Schreibstil ist absolut angenehm zu lesen und wird durch die vielen witzigen Phrasen noch etwas aufgebrochen, so dass es mir viel Freude machte dieses Buch zu lesen. Durch den triefenden Sarkasmus von Seiten der Protagonistin, ist dieses Buch absolut gut an die Altersgruppe angepasst. Das mochte ich sehr. Mein Urteil Allein durch den mehr als gelungenen und witzigen Titel sollte man sich "Für dich soll's tausend Tode regnen" genauer anschauen. Dahinter verbirgt sich eine Geschichte voller Witz und Charme, die mir immer wieder ein Lachen entlockte. Zusammen mit der unschlagbaren, vom Leben genervten und vor allem sarkastischen Emi und dem einmaligen Schreibstil, war das Buch für mich ein absolutes Lesevergnügen. Mir war die Handlung manchmal zu schwach, wo ich mir mehr Tiefgang gewünscht hätte, und an anderen Stellen zu viel auf einmal. Trotz der kleinen Kritikpunkte, ist für mich dieses Buch ein rund um toller Roman, der mit viel Humor und Absurditäten des Todes überzeugen konnte. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!

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